Respekt vor den Älteren – wir müssen uns erinnern!

Älteste sind hier, um uns in die Welt zu bringen und uns ihr Wissen durch Lehren und Führung zu vermitteln. Ein aufrechter Mensch ist dafür dankbar und verhält sich gegenüber den Älteren höflich und rücksichtsvoll. Großeltern, Lehrer und andere Älteste in der Gemeinschaft können unser Leben bereichern, wenn wir ihnen die Chance geben.

In uns allen ruht das Ursprüngliche, wir müssen nur wieder lernen, dem auf die Sprünge zu helfen, um uns erinnern zu können. Wenn uns das gelingt, schwindet die Kraft der dunklen Mächte.

Wenn eine Gruppe von Menschen auszieht, um andere Menschen zu entwurzeln /entvölkern, dann verfolgen sie ganz bestimmte Absichten. Daher verweise ich immer wieder darauf, dass sich das, was wir heute erleben, nur mit den Vorgängen aus der Vergangenheit entschlüsseln lässt.

Mit der Einführung des Mönchslateins, dieser unbelebten, starren Sprache der Kirche, die angeblich den Gelehrten, Reichen und Vornehmen vorbehalten war, legte man einen entscheidenden Grundstein und entfernte die Menschen immer weiter von ihren Sprachstämmen. Ab dato wurde eifrig gefälscht, geändert, gelöscht, verdrängt, versteckt.

Verwirrung stiftend zogen die Missionare durch die Lande und brachten die Menschen von ihrem ursprünglichen Glauben ab. Das „funktioniert“ bis heute. Wehe dem, der Mensch erinnert sich… sofort wird alles in Bewegung gesetzt (dabei ist jedes Mittel recht), um das nicht zuzulassen. Warum dieses Strenge? Nun, das ist einfach beantwortet: Über jede Erinnerung eines Menschen hinaus, würden sie stückweit an ihrer Macht verlieren.

Manche Dinge muss man einfach nur beim Namen nennen, immer und immer wieder. Erinnert ihr euch an das Märchen der Gebrüder Grimm: „Rumpelstilzchen“ ?

Der Name des Titelhelden ist seine Machtquelle, die er verliert, als sein Name enthüllt wird.

Es geht um den Verlust ihrer Fähigkeiten ( auch Untaten genannt):

Viele Märchen zeigen, wie manche Menschen ihre „Fähigkeiten“ oder ihre Macht verlieren, sei es durch Verrat oder das Entlarven ihrer Geheimnisse.

Aber wieder zurück zu den indigen Völkern, denn Indigene Völker sind die Hüter der kulturellen Vielfalt der Erde. Ihr Reichtum sind ihre vielen Sprachen und Kulturen, die Weisheit ihrer Religionen und ihres Umgangs mit der Natur.

Die Götterwelt hat die Natur und den Menschen miteinander verbunden, da gab es nie das konkret Trennende.

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Im Kommentar findet ihr noch ein paar Beiträge dazu, die ich erst vor Kurzem verfasst habe.

Info zum Bild.

Dieses Bild zeigt einen sibirischen Ewenken-Schamanenältesten mit einer Sammlung schamanischer Gegenstände, darunter Bilder von Hilfsgeistern, Anfang des 20. Jahrhunderts, Sibirien (Nordasien).

(Die Ewenken sind einer der indigenen Stämme Nordostsibiriens, ihre Sprache gehört zum mandschu-tungusischen Unterzweig der altaischen Sprachgruppe).


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