Wir feiern, wann es uns beliebt – alles heidnisch oder was?

So verhält sich das in „fortschrittlichen“ Zeiten: Feiertage und Opferfeste werden vom Kultusministerium bestimmt und vertraglich festgehalten. Verrückt, oder?

Selbstverständlich verstehen wir die Absichten dahinter, die Menschen gegeneinander aufbringen zu wollen. Und ja, stöbert man im Netz, möchte man annehmen, es funktioniert.

Tut es aber nicht. Weil mittlerweile einige begriffen haben, worum es wirklich geht.

Hier noch ein bisschen was zum besseren Verständnis:

Also: Wir sind weder Christen noch Muslime, wir sind Heiden. Und als Heide halte ich mir den 21. Juni frei, das ist Mitsommer, so auch den 21. Dezember zur Wintersonnenwende. Ach ja, und dann wäre da noch das Frühlingssippenfest, den Tag suchen wir uns meistens aus, an dem wir fröhlich zusammenkommen. In jedem Fall, werden wir dann feiern, und nicht arbeiten.

Das war schon immer so. Also sollten wir das dahingehend auch berücksichtigen. Und so feiert jeder sein Opferfest, nach alten Bräuchen und Sitten. Eigentlich feiern wir das ganze Jahr über, bringen Opfer, ehren und gedenken.

Gewiss lässt sich das „vertraglich“ festhalten, man kann sich aber auch mit dieser Art Vertrag den Popo abputzen und weiter feiern, so wie es uns beliebt. Ministerien werden in dieser Hinsicht völlig überbewertet, aber sie kämpfen mit allen Mitteln, und mögen ihre Beweggründe dabei noch so niederträchtig und dämlich sein, sie kämpfen um ihre Existenz.

Also lasst uns feiern. Wundervolle Feste stehen uns bevor. Schon bald feiern wir unser Ahnenfest Samhain.

Eure Kommentare zu dem Beitrag :

Als Vergleich dazu: Im Osman’schen Reich war es so geregelt, dass an christlichen Feiertagen Christen frei machten und Muslime regulär ihrer Tätigkeit nachgingen und an islamischen Feiertagen Muslime frei machten und Christen regulär ihrer Tätigkeit nachgingen.

Meine Gedanken zu oben gegannten Fall: Ich finde es schön und wichtig, dass man Muslimen erlaubt, ihre Feiertage mit der Familie zu verbringen. Nun könnte man natürlich sagen, dann wäre es auch gerecht, dass Muslime an Weichnachten und Ostern arbeiten. Sehe ich auch so. Es ist aber nur so, dass an christlichen Feiertagen alle Geschäfte, Unternehmen, Läden, Firmen zu haben. Wie soll der Muslim dann arbeiten? Wenn man an christlichen Feiertagen die Läden öffnen würde, würde es unter Umständen empört heißen: „Jetzt müssen auch noch an Feiertagen die Geschäfte wegen den Muslimen aufhaben.“ 🤷🏻‍♂️

Ich halte es für wichtig, dass Muslime an ihren Festen die Möglichkeit zur/für Besinnung haben.

Was schlagt Ihr vor? Ich merke eine leichte Empörung bei Euch.

Danke für deine Gedankengänge. 😊

Es soll sich eben nicht empört werden. Das sind doch die Absichten hinter solchen „Verträgen“, Anordnungen und Verordnungen. Es war einmal ganz anders. Und daher bedarf es überhaupt keiner Vorgaben von Feiertagen. Das, was wir heute „feiern“ sollen, entwickelte sich über Missionen. Menschen wurden aus ihrem ursprünglichen Glauben gerissen, bekehrt zu einem anderen Glauben, der sich kontrollieren lässt. (auch Muslime).

Wir lassen uns nicht kontrollieren, wir feiern und leben unser Brauchtum von einst. Nur darum geht es in diesem Beitrag. Keines, von den Christen (Kirchenvorstehern /Klerus) ) ins Leben gerufene Fest (Ostern, Weihnachten, Pfingsten u.s.w.) ist ein christliches. Es ist heidnisch und es wurde umgedeutet. Diese Umdeutungen erstrecken sich über alle Glaubensrichtungen. Es täte gut, die Menschen würden sich mehr mit dem alten Wissen auseinandersetzen, dann wüsste sie, wie ähnlich wir uns eigentlich sind und man hätte wesentlich mehr Respekt gegenüber anderen Traditionen. Sprachen zeigen hier gut auf, wo unsere Ursprünge liegen. Und diese finden sich nicht in vertraglich festgelegten Feiertagen wieder. Weder bei Christen noch bei Muslimen. Mir ist es also völlig wurscht, ob ein Laden geöffnet ist oder nicht. Ich persönlich brauche niemanden, der für mich „Regeln“ aufstellt, wann ich zu glauben habe, und wann nicht. Mein Glaube ist der an die Natur und die ist allgegenwärtig.


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