Gestern kam mir noch ein schöner Beitrag in den Sinn, den ich vor einiger Zeit im Zusammenhang des Wahrzeichens Schlesiens als „Dreiteiler“ auf den Weg gebracht habe.

Durch die immer wiederkehrenden Unsicherheiten zu den Sitten und Bräuchen der alten Völker, veranschaulicht dieser Beitrag eine ebenso uralte Geschichte, die eng mit uns verbandelt ist.
Über Jahrhunderte hinweg (bis heute) waren und sind sich Historiker uneinig über die Rolle welche die vielen heidnischen Stämme der indigenen Völker vor der Zwangschristianisierung einnahmen, welche Sitten und Bräuche sie pflegten, und worin sie sich unterschieden.
Es gab einen regen Austausch, wobei sowohl keltische Artefakte im germanischen Norden gefunden wurden als auch germanische Stämme keltische Einflüsse zeigten. Innerhalb der indogermanischen Sprachfamilie nahmen die Kelten zwischen Italikern und Germanen eine Art Mittelstellung ein. (siehe auch Keltische Sprachen).
Wovon wir sicher ausgehen können: All diese Völker mit ihren Stämmen gehörten zur größeren indogermanischen Völkerfamilie, was ihre kulturelle Verwandtschaft unterstreicht.

Wer waren die Ilyrier. Druiden, Kelten und Germanen? Was verbindet sie? Nun, auch ich werde diese Fragen nicht sicher beantworten können. Aber vom Zobten, dem geheimnisvollen Berg des Zobtengebirges, wussten mir schon meine Großeltern zu berichten, und die Mutti hat es dann niedergeschrieben.
Die allgemeine Ansicht , viele der rohen Steinbauten rührten von keltischen Völkern her, lässt sich längst zu Grabe getragen — sie sind viel alter und haben vorkeltische Bewohner unseres Erdteils zu Erbauern. Denken wir an den berühmten Kreis zu Stonehenge in Wiltshire und den zwischen Kirkwall und Stromness auf den Orkneys. Es sind die bekanntesten und oft beschrieben . Aber auch auf dem schottischen Hochlande und den Hebriden finden wir diese vorhistorischen Denkmaler verbreitet.
Vieles liegt noch im Verborgenen, was unsere Wurzeln betrifft. Da ein großer Teil des alten Wissens in den Archiven und hinter dicken Klostermauern ruht, müssen wir uns selbst auf die Suche machen,

Doch jetzt zu den Beiträgen. Hier nur ein Auszug, im Kommentar findet ihr sie vollständig.
„Dort wo der Zobten gipfelt: ein Berg der Götter, der Illyrier, Druiden und Kelten, und das Wahrzeichen Schlesiens „
Ab 300 – 100 v. u. Z. kamen die Germanen zum (heute) sagenumwobenen Vater Zobten. Es waren die Silinger, ein Stamm der Vandalen. Sie gehörten zum Gesamtverband der Ostgoten. Aus dem Namen dieses Stammes – Silinger – entstand viel später der Name Schlesien.
Bereits 1000 v. u. Z. wurde der Zobten ein Götterberg, sein Gipfel eine Kultstätte. Zuerst für die Illyrer, sie kamen aus der Gegend der westlichen Balkanhalbinsel, die damals den Namen Illyrien trug. Die Illyrer waren mit den Dorern um 1200 v. u. Z. in das Gebiet um das heutige Athen eingewandert und mit ihrer Einnahme des Landes begann das griechisch-römische Altertum die Antike. 200 Jahren lebten die Illyrer mit ihren Göttern am und um den Zobten, dann zogen sie weiter.
Ihnen folgten die Kelten, die Griechen nannten sie Galater, die Römer Gallier. Auch sie verehrten ihre Götter auf dem Zobtengipfel und sie hatten eine Priesterschaft, die Druiden.
Die Kelten feierten hier (vor mehr als 500 Jahren) das Fest Samhain, sie warteten auf die Rückkehr der Toten und vertrieben die bösen Geister.
Die Silinger machten den Zobten mit ihren Göttern zum Germanenberg, und den Berggipfel zu Asgard, dem Wohnsitz der Götter in der germanischen Mythologie.
Rundum finden sich noch heute heidnische Steinskulpturen: Jungfrau mit dem Fisch, Bär und Eber, die als charakteristisches Symbol des Sonnenkultes die Swastika tragen.