Ich zitiere zunächst aus den Schriften meiner Mutter. So hat sie es erlebt:
„1949 wurden zwei deutsche Staaten gegründet, der Verbrecherstaat DDR, wo die
Marionetten der Sowjets Ulbricht und Honecker mit Gewalt alle Befehle der Sieger als Mörderbande ohne Rücksicht auf die Bevölkerung, in brutalster Weise ausführten. Es kamen die eigenen Räuber, ehemalige Emigranten, an die Macht..
Im Westen Deutschlands wurde die Bundesrepublik geschaffen. Von wem?
Von den ALLIIERTEN, die Deutschen waren gar nicht in der Lage einen neuen Staat zu gründen. Ideen und Vorschläge gab es genug, sie mußten zu Papier gebracht den Alliierten vorgelegt und genehmigt werden, so ist es heute noch nach über (60 Jahren).
Und diese sechs Jahrzehnte laufen die Deutschen im Büßergewand durch die Welt und
fallen sogar vor ….. auf die Knie.
Der Trick, dass deutsche Volk um seinen Friedensvertrag zu betrügen, hat den Alliierten und ihrem Anhang ungezählte Milliarden eingebracht, die in einem Friedensvertrag nie hätten, vereinbart werden können. Und wie 1919 ist der Schlüssel zu dieser größten Einnahme aller Zeiten die “Alleinschuld” des Deutschen Reiches.
1949 – was zuvor geschah: Die Sowjets zogen durch die Straßen und Häuser, nahmen alles mit, räumten Wohnungen und Geschäfte aus usw. und die Kommunisten unterstützten sie.
Das Stehlen der Russen nahm nie ab, jedes Jahr mußten neue Produktionsartikel zuerst als “Reparationsleistung “ an die Sowjets abgegeben werden, u.a. Autos, Maschinen usw. In Aue und Umgebung wurde Uran für die Sowjets abgebaut. Die Deutschen mußten dort ungeschützt arbeiten, Tausende starben, die Ulbrichts und Honeckers störte das nicht. (5 Personen kenne ich allein, die in 3 Nachbarhäusern einen qualvollen Tod , nach dem Einsatz in den Gruben von Aue, fanden.“
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Warum eigentlich, waren die Sowjets dazumal bereit, die DDR zu opfern und einer Wiedervereinigung zuzustimmen?
Gemäß Dokumentenfunde in sowjetischen und DDR-Archiven. Was hatte es mit der berühmten Deutschlandnote Stalins tatsächlich auf sich? Laut Adenauer war Stalins Angebot reine Propaganda.


Stutzig machen auch Schriften, aus denen hervorgeht, dass der „Aufstand“ von 1953 eine gezielte Aktion sowjetischer Apparatschiks gewesen sein soll. Auf diesem Weg wollten sie sich der Ulbricht-Regierung entledigen.
Nichts Genaues weiß man. Ob nun installiert oder nicht – Fakt ist: Es gab Tote, viele Verletzte und geschundene Seelen. » (siehe auch Beitrag im Kommentar zum Aufstand 1953).
Man nehme ein gebeuteltes, betrogenes Volk und benutze es, um anderer Ziele durchzusetzen. „Der Zweck heiligt die Mittel“ (alter Jesuitenspruch).

Während Ulbricht vehement den „Aufbau des Sozialismus“ verkündete und vorantrieb, ging es mit der DDR rapide bergab. Hunderttausende flohen in den Westen. Der mitteldeutsche Arbeiter-und Bauernstaat“ drohte zu kippen.
Über Erlebnisberichte, Dokumente und ordentlich Recherche gelangt man schon bald zu folgender Erkenntnis: Die Gegner zur Deutschen Einheit, oder zumindest die Spezies, die im Auftrag von …handelten, stammten allesamt aus Deutschland. Im Osten war es die Ulbricht-SED, im Westen Adenauer und sein Gefolge. Kurt Schumacher bezeichnete Adenauer seinerzeit, und das zurecht, als „Kanzler der Alliierten!“.

Zudem soll es im Vorfeld des 17. Juni 1953 ein „Fenster der Gelegenheit“ gegeben haben, den Sowjets den DDR-Staat abzuhandeln. Doch dafür fehlen im Westen die Verhandlungspartner. Adenauer hatte sich längst auf die Westbindung der Bundesrepublik festgelegt, eine Haltung die er auch in späten Jahren nie änderte. Schon zu Lebzeiten gab er Anlass zu echten Zweifeln an seiner gesamtdeutschen Auffassung, Weitere Zweifel kamen später hinzu. Neben den Vorgängen zur Saarabstimmung und zu Ostdeutschland, den deutschen Gebieten östlich von Oder und Neiße, betraf das auch die Wiedervereinigung. Doch dazu an anderer Stelle mehr.
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Nun zurück zum 17. Juni 1953:
„Die DDR war erst vier Jahre alt, der Krieg erst acht Jahre vorüber. Noch war die Teilung in vielem provisorisch. Keine Mauer und kein Todesstreifen trennten die junge DDR von der jungen Bundesrepublik, Waren und Menschen konnten, gemessen an der Zeit nach 1961 , verhältnismäßig ungehindert von hüben nach drüben und umgekehrt gelangen. Im Westen war das „Wirtschaftswunder“ in vollem Gange, auf DDR-Seite herrschte stalinistischer Panzerkommunismus.
Demontagen und Planwirtschaft verhinderten, dass sich das sozialistische Modell als ernsthafte Alternative zur westlichen Marktwirtschaft durchsetzen konnte. Die Unzufriedenheit wuchs. Als der Aufstand dann im Juni 1953losbrach und in Windeseile die ganze DDR erfaßte, kippte die Forderung nach Zurücknahme der Sollerhöhungenschnell ins Grundsätzliche um. Fast überall wurden nationale, ja nationalrevolutionäre Losungen laut, wurden der Abzug der Besatzungstruppen, die Wiederherstellung der nationalen Einheit gefordert. In Halle sangen Zehntausende auf dem Hallmarkt das Deutschlandlied, ein »Nationales Komitee Freies Deutschland< bildete sich. In Berlin wurde die Sowjetfahne vom Brandenburger Tor geholt.
Neuere Forschungen brachten brisante Einzelheiten über den Hergang des Aufstands vom 17. Juni ans Tageslicht. Dies war möglich, weil in den Jahren nach der Maueröffnung nicht nur die mitteldeutschen Archive, sondern auch Dokumentenbestände in der ehemaligen UdSSR eingesehen
werden konnten. Demnach stellt sich die Rollenverteilung im Juni 1953 heute längst nicht mehr so eindeutig dar, wie es die etablierte Geschichtsforschung jahrzehntelang suggerierte: hier die
DDR-Bevölkerung, dort SED und Sowjets.
Der bundesdeutsche Geheimdienst hielt den >Volksaufstand< in der DDR für eine Inszenierung Moskaus mit dem Ziel, das SEDRegime in Ost-Berlin hinwegzufegen, das sich den sowjetischen Plänen für eine Wiederherstellung der deutschen Einheit »im großdeutschen Rahmen« (!) entgegenstellte. Interessant ist im übrigen, daß diese Einschätzung der Ereignisse nicht nur bei der »Organisation GEHLEN< herrschte, sondern auch von französischen Stellen und der CIA geteilt wurde.“
In seinem Willen zur deutschen Teilung war sich das ULBRICHT-Regim mit ADENAUER und den Westmächten einig.
Quelle
„Der Grosse Wendig Band 2 S.638 / S. 660
Wilfried Loth in Martin Geschat und Jochen Christoph Kaiser:
Die Kirchen im Umfeld des 17. Juni 1953 Kohlhammer Stuttgart 2003
Im Deutschen Bundestag am 25.11.1949 (Aussage des Kurt Schumacher)
Eure Kommentare zu den Beiträgen (Teil I und Teil II)
Sehr gut beschrieben. Die meisten Menschen halten es für eine,, Verschwörungstheorie“, das die Veranlassung und Verantwortung für all das, schon seit Jahrhunderten, von immer den Selben ausgeht.
Gerade gestern habe ich bei einem anderen Beitrag lesen und erkennen müssen, wie gehirngewaschen die meisten Menschen diesen Landes sind. Da gab es widerliche und hämische Kommentare, dass die Deutschen das verdient hätten. Und es waren Deutsche, die das schrieben
Den Geist, der die Erde beherrscht mit den Mächten der Presse. Des Wissens und der Künste, das bald kein Raum mehr sein wird für den Geist von Ewigkeit her. Der Geist der schwarzen Magie, der Kunst des Teufels, alles durch ein schiefes Denken und verkehrtes Betrachten in das ursprüngliche Gegenteil zu verwandeln. Die Freiheit rufen sie auf, und die Knechtschaft führen sie herbei. Die Gleichheit preisen sie überschwänglich, damit dahinter die krasseste Ungerechtigkeit unerkannt plündern kann. Von Brüderlichkeit triefen sie in allen Reden, wenn sie den Hass schüren und den Brudermord inszenieren. Die Demokratie ist ihr großes Schauspiel, mit dem sie die schlimmste Tyrannei verschleiern. Den Sozialismus fordern sie, um das Jonglieren mit den Massen die Macht der Hochfinanz ins ungemessene zu steigern. Die Empörung der Revolution brauchen sie, um die Völker unterjochen zu können! Das ist ihr Geist! (Hans Zöberlein)
Die Serie Weissensee konnte ich vor ungefähr einem Jahr bei Netflix gucken. Das war schon harter Stoff, viele ins Unterbewußtsein getauchten Erinnerungen kamen hoch. Wie das so oft ist, wir Menschen verdrängen oft die schlimmen Erlebnisse. Besonders wenn man noch jung ist und viele Dinge anders einordnet, als heute. Da ist noch der Glaube an das Gute in der Menschen fest verankert und sowieso, als Jugendliche war man voller Endeckergeist und Tatendrang. Oft ohne Vorurteile. Ich weiß noch wie meine ältere Schwester und ich (ich war damals 17 Jahre alt und im ersten Lehrjahr bei der Deutschen Reichsbahn). Meine Schwester arbeitete bei Carl Zeiss Jena. In den Ferien besuchte ich sie und wie es damals so war, wollten wir nach Hause zu unseren Eltern trampen. Nach Meklenburg, n Plau am See. Wie stellten uns an die Autobahn und ziemlich schnell hiet ein kleiner Golf mit westdeutschem Kennzeichen an. Ein junger Student, der nach Westberlin fahren wolle. Für uns, aus der ehemaligen DDR, war diese Fahrt mit dem Studenten aus der BRD absolut spannend, er erzählte uns viel über seine Reisen nach Spanien, Frankreich und auch in andere Länder. Für uns klang das alles ein wie ein schönes Märchen. Die Zeit verging wie im Fluge, ich sage zu meiner Schwester, mmh, das sei merkwürdig, hier fahren ja keine Trabanten und Wartburgs mehr. Die junge Student sagte daraufhin zu uns, das er sich hier nicht auskennt, da er zum erstem Mal durch die DDR fährt. Dann, oh Schreck, wie sahen in weiter Entfernung den Schlagbaum an der Grenzstation. Panische Angst überkam uns , ich bat den jungen Mann bitte anzuhalten und uns schnellstens rauszulassen. Er hat sich zigmal entschuldigt, daß er auf der Autobahm nicht wenden könne. Er hielt an, zückte noch seine Geldbörse und gab uns um die 20 Mark. Wir taten ihm wohl sehr leid. Dann stiegen wir aus, gingen auf die andere Fahrspur um die Strecke wieder zurück zu laufen. Keine Minute waren wir zu Fuß auf der Autobahn, als ein Robur-Bus der Grenztruppen anhielt und die Grenzer uns anschrieen, was wir hier mitten im Grenzgebiet machen und das mitten auf der Autobahn. Wir mußten einsteigen, sie fuhren mit uns zu der Grenzstation, dort sperrtem sie uns in so einenn Metallcontainer, es war sehr warm da, und dort hockten wir stundenlang. Dann kamen irgendwelche Offziere und wir wurden stundenlang verhört. Die üblchen Fragen, sie wollten das Kennzeichen des jungen Sudenten haben, was wir natürlich nicht wußten. 6 Stunden saßen wir da, am späten Abend fuhren sie mit uns nach Potsdam zur Staatssicherheit. Das war vielleicht übel, die ganze Nacht haben die uns bearbeitet. Zum Glück wirkten wir beide ganz schön naiv und das war sicherlich die Rettung. Zu unsere jugendlichen „Naivität“ haben wir das natürlich noch mehr ausgespielt. Sie hatten wohl alles abegscheckt, meinen Lehrberuf, die Lehrstelle, die Arbeitstelle meiner Schwester, usw. Ich glaube, die haben uns wegen „Naivität entlassen. Am Morgen durften wir gehen….wir waen vollkommen erledigt…..Ja, Weissensee hat mir sehr gut gefallen, wie sie die Wende dargestellt haben, all diese Gestalten, die sehr viele Freidenker in der DDR malträtierten, die arbeiteten schnell mit dem BND zusammen. Diese widerlichen Stasitypen. All das wurde sehr gut in Weissensee gezeigt und dargestellt.
Du wirst es nicht glauben, aber nachdem ich deinen Artikel meinem Mann vorgelesen hatte, wollte er die Serie „Weissensee“ schauen. Ich konnte sie auf Netflix finden und jetzt gucken wir „Weissensee“.
Mal ein anderer Gedanke von mir: Der Begriff „Farbrevolution“ sollte m.E. viel weiter gefasst werden. So fegte z.B. der „Revolutionär“ W. I. Lenin 1917 schon damals, mit einem fremdfinanzierten, fremdgesteuerten Putsch den Zaren vom Thron und Unterjochte nun seinerseits das russische Volk mit seinen „Bolschewiki“, während auch in Deutschland kurz vor der inszenierten „Abdankung“ des Kaisers, ominöse „revolutionäre Kräfte“ ihr Unwesen trieben und geschickt die Geschehnisse vorbereiteten und voran trieben. Vor diesem Hintergrund wundert mich jetzt kaum mehr, das nun auch der „Volksaufstand“ 1953 (+ „Wende“ 1989 !) in der DDR in einem ganz anderen Licht betrachtet werden sollten. Analog dazu die heutigen „Farbrevolutionen“ wo Herrn Soros und seine Söldner in aller Herren Länder demonstrierendes „Volk“ spielen und mit ihren „Protesten“ unliebsame Regierungen stürzen bzw. stürzen wollen.
Fakt ist aber auch, daß die CIA Randalierer am 17.6. an den Potsdamer Platz geschickt hat, nur um zu provozieren
Die Antwort steht in den Vereinbarungen von Jalta, Teheran und Potsdam. Der Westen brach diese Vereinbarungen, weil man Deutschland unten, die Russen draußen und den Westen drin halten wollte. Adenauer war der ideale Gehilfe für diesen Betrug am deutschen Volke und er verwehrte damit den Weg Österreichs für ein Nachkriegsdeutschland.
Der Westen und Adenauer sind damit direkt verantwortlich für den Weiterbestand aller Besatzungszonen, für die Blockade West-Berlins, für den Ausbau des sowjetischen Militärs auf deutschen Boden, für die Gründung der DDR, für den SED-Machtapparat, für den Mauerbau und den damit verbundenen Folgen.
Gorbatschow war entweder gekauft oder ehrlich naiv. Die Historiker streiten noch darüber. Ich glaube an letzteres. Er hat wirklich gedacht, der europäische Westen sei an Frieden und Freiheit interessiert.
Was den 17. Juni angeht, nach dem was Zeitzeugen aus Jena zu berichten wussten war es mit Sicherheit keine russische „False-Flag“ Aktion.
Allerdings, denn das ist richtig, der Westen hatte seine Finger mit im Spiel.
Es war ja alles noch recht „offen“ und die Grenzen größtenteils passierbar.
Alle Möglichkeiten waren also gegeben die vorherrschende „Stimmung“ anzuheizen.
Ja, die Rolle von Gorbatschow hat mich lange beschäftigt. Meine Mutter erwähnte mal etwas im Zusammenhang mit Georgien… Damit konnte ich aber nicht viel anfangen. Und da ich damals anderes im Kopf hatte, habe ich auch nicht weiter nachgehakt. Irgendwann sagte sie dann: „Und jetzt haben sie ihn gekauft.“
Gorbatschow erhielt 2008 die „Liberty Medal“. Ein „gelernter Kommunist“. Das ist schon sehr bezeichnend.
Für die Russen ist Gorbatschow bis heute der Totengräber. Seine „Naivität“ hat zumindest den heutigen Konflikt mit verursacht.
Allerdings, auch das gilt es zu beachten: Insbesondere die Briten torpedierten so ziemlich jedes noch so kleine Zugeständnis an die Sowjetunion, was im Übrigen bei den 2+4 Verhandlungen mehr als deutlich wurde.
Er wurde vom Westen zudem fürstlich für sein „Entgegenkommen“ entlohnt.
„In Übereinstimmung mit dem Potsdamer Abkommen“, sagt ja schon alles über die Freiheit unseres Volkes!;( Siehe Foto Stalin – Der Abschluß eines Friedensvertrages)