„Die Welt geht unter, aber wir haben Senf, Wurzelbürsten und Badezusatz.“

Film-DVD Tipp für heute Abend: Vom Sofa fürs Sofa.

Wir gratulieren unserem großen Meister der Sketche zu seinem Geburtstag.

Sein feingeistiger Humor bleibt unvergessen und seine Werke auch. Bernhard-Viktor Christoph-Carl von Bülows geistreiche Sketche und komödiantische Filme sind eine echte Wohltat zu dem (Irr)Sinn, der heute als „Komödie“ über die Bildschirme getrieben wird.

Am 12. November 1923 wurde er geboren.

„Familie Hoppenstedt wünscht gute Unterhaltung!“

Und auch an dieses Zitat erinnern wir uns: „Europa – das Ganze ist eine wunderbare Idee, aber das war der Kommunismus auch.“ (Loriot)

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Noch eine, nicht ganz unwichtige Station in seinem Lebenslauf, soll nicht unerwähnt bleiben:

Bernhard-Viktor „Vicco“ Christoph-Carl von Bülow (bekannt unter seinem Künstlernamen Loriot) ist im gleichen Jahr geboren wie meine Mutter, auch sie versah ihren Dienst (als Nachrichtenhelferin) bei der Wehrmacht. Sie wusste um das Wirken des Viktor von Bülow und schätzte es sehr.

Bernhard-Viktor „Vicco“ Christoph-Carl von Bülow:

* 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel

† 22. August 2011 in Ammerland

war ein deutscher Offizier der Wehrmacht, zuletzt Oberleutnant des Heeres im Zweiten Weltkrieg, Schauspieler, Regisseur, Autor und Karikaturist.

Er entstammte einer alten preußischen Offiziersfamilie. Von Bülows Vater war Polizeioffizier, zuletzt im Rang eines Majors. Nach dem Notabitur trat von Bülow am 01. August 1941 in das Heer ein – als Schütze beim Panzer-Grenadier-Ersatz-Bataillon 3. Von diesem wurde er am 15. April 1942 zum Panzer-Grenadier-Regiment 3/3. Panzerdivision versetzt und damit zum Dienst an der Ostfront. Als Fahnenjunker-Unteroffizier wurde er im Oktober 1942 zum Offiziers-Anwärter-Lehrgang nach Krampnitz kommandiert, wurde am 1. Dezember 1942 zum Leutnant befördert und als solcher im Januar 1943 wiederum zum Offiziers-Lehrgang nach Zossen kommandiert, um schließlich weiter im Rahmen seines Regiments an der Front verwendet zu werden. Von Bülow war eingesetzt als Zugführer, Ordonnanz-Offizier, Führer des Bataillons-Stabes und zuletzt wieder als Zugführer. 1944 wurde er Oberleutnant.

„Einmal wachte ich im Schützengraben auf, als meine Hand ein Ohr berührte. Es war das Ohr eines toten Kameraden.“ — von Bülow in seinen Nachkriegserinnerungen.


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