Bevor nun im kommenden Jahr das Gegeneinander in Fortsetzung geht, und vermutlich auch darüber hinaus gehen wird… (denn dafür wird ja seitens der öffentlichen Berichterstattung alles getan) möchte ich an dieser Stelle noch einmal das Thema der Sprachstämme aufgreifen, etwas, worüber sich ableiten lässt, wie wir Völker einmal, vor langer, langer Zeit zueinander gestanden haben und was uns eigentlich verbindet.
(ein paar Beiträge dazu findet ihr auch im Kommentar)

Alles hängt mit allem zusammen. Nicht nur die Vegetation, die Tierwelt, der jahreszeitliche Rhythmus der Wiesen und Wälder sind von Belang, auch die verschiedenen menschlichen Kulturen, die in ihrer natürlichen Umwelt eingebettet sind. Es lohnt der Blick in deren Welt, sie zu erleben und ihr Tun wahrzunehmen. Wir können so viel voneinander lernen. Zugleich stellen wir fest, wie ähnlich wir uns doch sind.
Wusstet ihr, dass die Arabische Sprache, die ausgebildetste unter den Semitischen Sprachen, früher in Arabien gesprochen, ist?
Die arabische Sprache ist eine semitische und hat wie ihre Schwestern bei aller Einfachheit eine bewunderungswürdige Fähigkeit, auch die abstrakten Vorstellungen treffend zu bezeichnen. Der Himjaritische Zweig derselben ist ausgestorben, und der von Jemen durch Mohammed zur allgemeinen Schriftsprache geworden.
Der Versuch gewisser Mächte, des Abnabelns der Völker von ihrer Muttersprache hat viel Schaden angerichtet. Völker von ihren Wurzeln zu trennen ist eine jahrhundertealte Taktik, um sich ein Volk /ein Land gefügig zu machen. Über den Weg der Zwangs-Christianisierung und mit der Einführung der Kirchensprache (Latein) wurde der Anfang gemacht.
Kaum war das Abendland durch die Völkerwanderung von Grund auf umgepflügt worden, da vollzog sich im Morgenland eine ähnliche Umwälzung: die Araber breiteten ihre Herrschaft über weite Teile von Asien und Afrika aus. Um das Jahr 700 geboten sie schon über alle Völker zwischen dem Indus und der Straße von Gibraltar. Das war das Werk Mohammeds und seiner Nachfolger.
Noch um 600 führte die Mehrzahl der Araber – die Beduinen, die Bewohner der Wüste – ein wanderndes Hirtenleben. Nur ein geringer Teil wohnte in Städten und trieb Handel. Das Volk war in viele Stämme und Geschlechter zersplittert.
Unter dem Einfluss des nächtlichen Sternenhimmels, der sich in unendlicher Weite über die Wüste wölbte, war die ursprünglich herrschende Religion ein Sternendienst. Mit ihm verband sich der abergläubische Brauch, gewisse vom Himmel herabgefallen Steine abgöttisch zu verehren.
Die höchste Verehrung genoss seit uralter Zeit ein gewaltiger, viereckiger Meteorstein, Kaaba genannt. Dieser stand in einem Tempel, der den gleichen Namen führte, in der heiligen Stadt Mekka, und von jeher wallfahrteten alle Araber zu ihm, ums sich durch seine Berührung von Sünde oder Krankheit zu befreien. – Neben dem Sternendienst fanden auch Judentum und Christentum Eingang.
Da stand Mohammed auf und verkündete eine neue Religion. Sie sollte seine Volksgenossen von der Vielgötterei ablenken zum Glauben an einen einzigen Gott, wie ihn die Juden und Christen verehrten.
Nach zwei Visionen fühlte er sich von Gott zu seinem Propheten berufen. Er trat mit seinen Offenbarungen hervor, die später im Koran, der mohammedanischen Bibel, zusammengefasst wurden, und als Lehre den „Islam“( Ergebung in den Willen Gottes) verkündeten.
Der oberste Satz des neuen Glaubens hieß: „Es ist kein Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet.“
Durch die neue Religion wurden die arabischen Stämme „geeinigt“ und von ihren Wurzeln getrennt. Nach Mohammeds Tod unterwarfen seine Nachfolger (Kalifen) in stürmischem Eroberungsdrang auch die Nachbarländer: Syrien, Ägypten, Persien, Nordafrika.
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Wir brauchen diese Antworten, die uns wieder zurück zu unseren Wurzeln führen und das Ursprüngliche in uns wieder aufleben lassen. Um eine Veränderung herbeiführen zu können, müssen wir begreifen lernen, dass das, was uns in dieser suggerierten fortschrittlichen Welt ständig präsentiert wird, immer weiter von den Ursprüngen entfernt.
Menschen, die sich ihrer Herkunft bewusst sind, lassen sich nur schwer „verbiegen“.
„Die erzwungene Einigkeit“.
Nach dem Untergang des alten Deutschen Reiches 1806 setzte man alles daran, um eine Gemeinsamkeit zwischen den zahlreichen deutschen Völkern zu schaffen. Dabei ging es jedoch um die Manipulation der Massen, da jeder Deutschländer seine eigene Scholle damit verband. Die Freimaurer der damaligen Zeit sahen sich als kosmopolitisch und befürworteten den Zusammenschluss kleiner Reiche zu einem großen Ganzen.
Einzelne kleine Stämme lassen sich nun mal schwerer kontrollieren, als ein großes Ganzes …
Aus den „Völkern“ formte man ein „einheitliches“ Volk.
Dabei sind doch die Indigenen Völker die Hüter der kulturellen Vielfalt der Erde. Ihr Reichtum sind ihre vielen Sprachen und Kulturen, die Weisheit ihrer Religionen und ihres Umgangs mit der Natur. Weltweit wird derzeit von 350 bis 400 Millionen Menschen ausgegangen, die einem der ca. 5.000 indigenen Völker in über 75 Staaten angehören.
Sie (die Mitglieder des Syndikats) werden nicht ruhen, Unruhen zu schaffen, und über diese Unruhen Spaltung hervorzurufen
Ihr neustes und eines ihrer wohl perfidesten Werkzeuge ist dabei die Digitalisierung. Darüber wächst das ohnehin schon fortgeschrittene oberflächliche Verhalten der Menschen, das eigenständige Denken wird mehr und mehr verlernt, die Menschen offerieren eine noch nie dagewesene Seelenlosigkeit.
Es ist kein Fortschritt, den wir hier erleben. Es ist ein Rückschritt mit Folgen, die wir uns im Entferntesten nicht auszudenken vermögen.
So ist es ein Leichtes, Völker die sich in ihren Bräuchen und Traditionen einst sehr nahe standen, gegeneinander aufzuwiegeln. Das alte Wissen wurde „begraben.“
Was wir verinnerlichen sollten: Es geht nicht darum, das Symptom (welches uns tagtäglich ereilt) zu behandeln, sondern nach der Ursache dessen zu forschen.
Ich kann also jeden Morgen aufstehen, um gegen etwas sein. Ich kann aber auch aufstehen und versuchen darüber nachzudenken, wie es überhaupt dazu kommen konnte.
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Noch eine kurze Anmerkung:
Die Zertrümmerung von „Territorien/Gebieten“ reicht in der Geschichte weit zurück. Siehe auch die letzten Jahrzehnte der Griechischen Freiheit (403-338 v. u. Z.)
Manche Schriften sind uns noch zugänglich gemacht worden. Vieles lässt sich aus Überlieferungen ableiten. Ich denke da auch an das Perserreich. ( so um das Jahr 356 v. u.Z.) Es erstreckte sich vom Hellespont bis zum Fünfstromland Indiens.. vom Aralsee bis zu den Katarakten des Nil. Es umfasste Zonen von starker Kälte und von großer Hitze, sowie Menschen aller Rassen und Sprachen. Kein Band hielt diese Völker zusammen als der Wille des Königs. Die Königsherrschaft ließ nach dem Vorgang des Kyros, dem großen Begründer des Reiches , den einzelnen Stämmen ihren Glauben und Gebräuche, die ihnen behagte, es verlangte nur Steuern und Soldaten und gewährleistet dafür auf Tausenden von Meilen den Frieden und die Sicherheit des Handels.
» bis zum Plan von Alexandria
Hierzu (dem weiteren Verlauf) könnte man nun ganze Bände schreiben, belassen wir es aber vorerst bei dieser Erwähnung.
Man wünscht sich in jedem Fall so ein bisschen in die Welt Homers zurück, eine Welt, die von Göttern (Olymp, direktes Eingreifen, Helden (Tapferkeit, Ehre, Schicksal, aber auch Schwächen), Menschlichkeit (Leid, Familie, Gastfreundschaft), einer göttlich-kosmischen Ordnung dargestellt ist
