„Lass dich nur in keiner Zeit zum Widerspruch verleiten …

Zwei Ereignisse gleich zu Beginn des Jahres, die sich nicht ausblenden lassen:

Bitterkalt ist es in Teilen Berlins. Dort sitzen die Menschen frierend in ihren Häusern ohne Strom und das voraussichtlich für mehrere Tage.

Heiß her, geht es indes auf den Social-Media-Kanälen zu den Schlagzeilen aus den USA und den damit verbundenen Ereignissen in Venezuela.

Den Berlinern wünsche ich Durchhaltevermögen in einem Land, dass deutlich vermittelt, wo wir angelangt sind …, und wo es noch hingehen wird. Ja, die Tage im deutschen Ländle waren schon mal besser. Aber das ist lange, sehr lange her.

Nun geht der Tag zur Neige, und ich habe mich dann mal mit den „Auseinandersetzungen“ aus den vergangenen zwei Tagen zum Thema „Venezuela“ auseinandergesetzt.

Puh, da war ja richtig was los. Aber worum genau ging, oder geht es ja immer noch?

Zunächst einmal wurden jede Menge „Informationen“ gestreut. Sie kamen aus allen Richtungen.

Ich habe diese Art der „Informationen“ und die daraus resultierenden Reaktionen erst einmal auf mich wirken lassen. Zugleich erinnerte ich mich an eine Aussage von Goethe …, ich schrieb sie erst gestern für euch nieder:

„Lass dich nur in keiner Zeit

Zum Widerspruch verleiten,

Weise fallen in Unwissenheit

Wenn sie mit Unwissenden streiten.“

Es ist ganz einerlei, ob man das Wahre oder das Falsche sagt: beiden wird widersprochen … Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsrige nicht achten.

Demzufolge halte ich mich zurück und prüfe. Vor allem lasse ich mich nicht dazu hinreißen, etwas zu prognostizieren, was sich aus „ungesicherten“ Informationen heraus ableiten könnte.

Für mich sind diese aktuell gestreuten Informationen keine „echten“ Informationen in dem Sinne einer Unterrichtung mit hohem Wahrheitsgehalt, sie dienen mir vielmehr als Indiz dafür, erkennen zu können, das eine Gruppe von Menschen ihre Werkzeuge, Mittelsmänner und Zuträger wieder einmal geschickt einzusetzen vermochte.

Und dann erinnere ich mich auch daran, was die Mutti immer gesagt hat: Man kann doch nicht etwas felsenfest behaupten, wenn man es nicht selbst erfahren hat, vor Ort war und mit eigenen Augen erlebt hat, oder sich nicht zumindest tiefgreifend mit dem vorangegangenen Geschehen auseinandergesetzt hat.

Breit gestreute Informationen vom „hören sagen“ ohne ausreichendes Hintergrundwissen waren schon immer brandgefährlich und schaffen Unruhe.

Leider habe ich den Eindruck gewinnen müssen, dass so mancher mit seinem Kommentar wie ein Pfeil um die Ecke schoss, um etwas brandeilig verkünden zu müssen, so als hätte er nur darauf (also auf diese „Information“) gewartet.

Gleich darauf folgte eine Aneinanderreihung von geschichtlichen Entgleisungen. Da wird man ganz strubbelig im Kopf beim Lesen.

Nun wird möglicherweise jemand einwerfen.., ich solle doch endlich mal konkret sagen, was ich von den uns zugetragenen Informationen » » in diesem Fall Venezuela««halte, und wie ich dazu stehe.

Nun, ich beziehe so weit Stellung wie ich mit meinem Wissen mitgehen kann. Also ich berufe mich auf etwas, was ich sicher weiß, und nicht auf etwas, was mir suggeriert wird, durch .., wie schon erwähnt – auf Informationen, die es in ihrem eigentlichen Sinne der Unterrichtung gar nicht sind.

Und was ist mir wissentlich bekannt und könnte in einem Zusammenhang stehen?

In einigen meiner Beiträge aus den vergangenen Jahren kann man das auch nachlesen. Dort findet sich so manche Information, die von Ereignissen zeugt, quasi als Zeugnis bis in die Gegenwart.

Und darauf wird vermutlich wieder jemand um die Ecke kommen und behaupten, aber das hat ja nichts mit den aktuellen Ereignissen zu tun. Und so antworte ich: Oh doch, das hat es .. und noch so viel mehr. Man muss nur in der Lage sein, den Zusammenhang herzustellen.

Ahja und da kommt mir doch gerade eine Aussage aus den öffentlichen rechtlichen Quellen in den Sinn. Ich glaube, das war vor zwei oder drei Tagen und stand im Zusammenhang zu den altbekannten Absichten des US-Präsidenten zur Insel Grönland. Dort betitelte man die USA als Garant für die europäische Sicherheit.

Amerika, die Weltpolizei, der Leuchtturm für Recht und Freiheit? Tatsächlich?

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Alles hat mit allem zu tun, nichts passiert zufällig, und vor allem nicht im Sinne der Völker, Denn die werden wie schon so oft in der Geschichte immer gleichermaßen betrogen. Niemand besetzt zufällig einen Thron, niemand herrscht zufällig über ein Volk, niemand beherrscht zufällig die „Welt“. Das verbrecherische Werk eines Einzelnen rührt nicht zuletzt aus dem eigentlichen kriminellen Schaffen eines Syndikats…

Es gibt kein Land auf dieser Erde, welches nicht von einer höheren Instanz verwaltet (kontrolliert, betreut, gelenkt) wird.

Selbstverständlich ist Maduro ein Verbrecher, und das ganz ohne Zweifel. Doch diese Kartelle leitet nicht eine Person alleine, .., das ist ja schließlich kein „Ein-Mann-Betrieb„ Dafür gibt es dann Zweckbündnisse, unter anderem, um verdeckte Operationen zu finanzieren.

Auch das unweigerlich daraus Folgende wird unverändert in Fortsetzung gehen: Vermeintliche Befreier schaffen eine Wüste und nennen es Frieden. Die Welt wird ins Chaos gestürzt und die Retter stehen bereit.

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Zwei Beiträge, lasse ich euch noch im Kommentar.

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Aufnahmen Beitragsfotos /Bild-Zeitung vom 4. Januar 2026/

Spiegel (Der Fluch des Goldes) Juli 2019


Und hier noch eine Auswahl an Angriffskriege bzw. Militäroperationen der USA

• 1950–1953: Korea Krieg – direkte Kriegsteilnahme

• 1953: Iran – Sturz der Regierung Mossadegh (Operation Ajax) – Öl

• 1954: Guatemala – Sturz der Regierung Árbenz (Operation PBSUCCESS) – Bananen & Landreform

• 1958: Libanon – Marines entsandt im Lebanon Crisis

• 1961: Schweinebucht Invasion gegen Kuba

• 1961–1973: Vietnamkrieg (inkl. Laos, Kambodscha) – direkte Kriegshandlungen

• 1963: Unterstützung des Militärputsches gegen Diem in Südvietnam

• 1964: Unterstützung des Militärputsches gegen Goulart in Brasilien

• 1965: Dominikanische Republik – Operation Power Pack

• 1973: Unterstützung des Putsches Pinochet gegen Allende in Chile

• 1975: Evakuierungs und Bombardierungsaktionen im Zuge des Endes des Vietnamkriegs (z. B. Mayaguez)

• 1980: Iran – Operation Eagle Claw (gescheiterter Einsatz Geiselkrise)

• 1983: Invasion von Grenada (Operation Urgent Fury)

• 1986: Libyen – Bombardierung (Operation El Dorado Canyon)

• 1989: Invasion Panamas (Operation Just Cause) – Drogenvorwurf gegen Noriega

• 1990–1991: Golfkrieg gegen Irak (Kuwait, Öl & regionale Kontrolle)

• 1992–1995: Somalia – UN/US Operation Restore Hope / Gothic Serpent

• 1994–1995: Haiti – Operation Uphold Democracy (Sturz Militärjunta & Wiedereinsetzung Aristide)

• 1995: Bosnien – NATO Unterstützung, Luftangriffe

• 1998: Bombardements Sudan & Afghanistan (Operation Infinite Reach)

• 1999: Kosovo – NATO Luftangriffe gegen Jugoslawien

• 2001–2021: Afghanistan – offiziell Terrorbekämpfung nach 9/11 (Operation Enduring Freedom)

• 2002–heute: Luft und Drohnenkriege in Pakistan, Jemen, Somalia gegen Terrorgruppen

• 2009–heute: Jemen – Luftschläge gegen Huthi Stellungen und Al Qaida Ableger im Rahmen der Anti-Terror-Operationen

• 2003–2011: Irak – Sturz Saddam Hussein, keine Massenvernichtungswaffen nachweisbar

• 2011: Libyen – Schutz der Zivilbevölkerung, Sturz Gaddafi

• 2011–heute: Syrien – Regime Change Versuche unter Vorwänden „Chemiewaffen“ & „Demokratie“

• 2014: Ukraine – offene Unterstützung des Maidan Putsches

• 2019–heute: Venezuela – massive Versuche des Regime Changes, Guaidó Anerkennung, Sanktionen, Putschversuche, offener Militärschlag

• 2025: Iran – US Luftangriffe auf drei iranische Nuklearanlagen (Operation Midnight Hammer)

• 2025: Nigeria – Luftangriffe auf ISIS Ziele im Nordwesten Nigerias auf Einladung der Regierung

Bekannte verdeckte bzw. CIA geführte Regime Change Aktionen

(Diese sind nicht immer als „offizielle“ Militäreinsätze gelistet, aber gelten als US Regime Change- oder Umsturz Operationen.)

• 1960 1962: Operation Mongoose – CIA Konteraktion gegen Castro in Kuba (Sabotage, Revolutionäre, Anschlagspläne)

• 1959 1960: Operation 40 – CIA Netzwerk zur Destabilisierung Kubas, Sabotage, mögliche Attentate

• 1950er 1960er: CIA Planungen für Regime Change / Anschlagspläne gegen syrische Regierung (1956–57)

Weitere verdeckte/umstürzlerische Beispiele (auf Basis historischer Studien der CIA Regime Change Praxis):

• 1960: Versuche, Patrice Lumumba (Kongo) zu stürzen und später Unterstützung von Mobutu

• Dominikanische Republik (1961): CIA Unterstützung bei der Ermordung von Rafael Trujillo und Einfluss auf Regierungswechsel

• Weitere bekannte CIA Interventionen (historisch belegt): Brasilien 1964, Bolivien 1963, Chile 1973 – starke Unterstützung gegen gewählte Regierungen, oft verdeckt


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