»Daran erkenn ich den gelehrten Herrn!

Es kräuseln sich einem doch immer die „Nackenhaare“, wenn wir von sogenannten Experten, Wissenschaftlern und Gelehrten lesen…

Schon Goethe kritisiert in seinem »Faust« diese Art von Wissenschaftlern und Gelehrten, wie es so

großartig und sprachgewaltig eben nur ein Dichtergenie ausdrücken kann:

»Daran erkenn ich den gelehrten Herrn!

Was ihr nicht tastet, ist euch meilenfern,

Was ihr nicht faßt, das fehlt euch ganz und gar,

Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr,

Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht,

Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht.«

Leider hat sich daran bis heute nichts geändert.

All das, was nicht in ihr hergebrachtes, konstruiertes Weltbild passt, das fassen sie nicht, dass ist ihrem Denken meilenfern.

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Beitragsbild: Faust. II. Theil, Stich von Xaver Steifensand nach einer Vorlage von Alfred van Muyden


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