Ereignisse aus längst vergangenen Zeiten, die nicht unerwähnt bleiben sollten …

Ein Ereignis ist ferner die „Entdeckung Amerikas“. Gern wird hier der Genuese Kolumbus als Entdecker im Jahre 1492 „gefeiert“. Doch entdeckte er nur etwas, was längst zugegen war, während er sich dann vielmehr als Sklavenhändler einen „Namen“ machte. Einen Grund zum Feiern gab es also nicht.

Nimmt man die historischen Zeugnisse und die archäologischen Befunde zusammen, so ist evident, dass wohl schon zu Beginn des 11. Jahrhunderts die nordamerikanische Küste von grönländischen Wikingern entdeckt und in der Folge besiedelt wurde. Sicher ist: Leif Eriksson landete an der Küste Nordamerikas bereits 500 Jahre vor Kolumbus. Er segelte von Island aus mit einem Drachenschiff los. Dabei wurde er von 35 Männern begleitet. Die Gebiete, die er erreichte, wurden von ihm beschrieben und gezeichnet. Bald wurden Siedlungsversuche unternommen.

Die Indianer, die Kolumbus angeblich entdeckte, waren keine Wilden. Bereits um 1000 gab es in Mittel- und Südamerika hochstehende Kulturen. Gerade um 1500 war die Hochblüte der Inka und Aztekenreiche. (Tenochtitlán (heute Mexikos City) war die prächtige Hauptstadt eines großen Reiches: Man schätzt, dass es mehr als 100 000 Einwohner gab, die in prachtvollen Straßen mit herrlichen Bauwerken lebten. Es gab Bewässerungsanlagen und Märkte voller Leben.

Die Herkunft der Indianer ist viel erörtert worden, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, bis diese indigene Volksgruppe nahezu vollständig ausgerottet wurde.

So hat man in ihnen die zehn verlorenen Stämme Israels finden wollen, oder die Fabel von dem verschwundenen Atlantis zur Begründung eines afrikanischen Ursprungs benutzt. Andere haben Amerika von Polynesien oder China oder Japan bevölkern lassen.

Wahrscheinlicher ist jedoch die Annahme eines nordischen Ursprungs, sei es über die Beringstraße oder eine ehemals vorhandene Landverbindung von Asien, oder, wie Brinton will, von Osten her über eine Landbrücke, die während der Glazialzeit zwischen Europa und Grönland bestand.

Red Cloud (ca. 1822-1909) war als Häuptling der Oglala Sioux für seinen unerschrockenen Mut bekannt, als er sein Volk zu mehreren strategisch wichtigen Siegen über die Vereinigten Staaten führte.

Die Zeiten änderten sich. Red Cloud war nicht mehr Häuptling und kurze Zeit später wurde der Stamm in das Pine Ridge Reservation umgesiedelt. Blind und krank lebte er mit seiner Frau im Reservat bis zu seinem Tod am 10. Dezember 1909.

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Ich werde aus den von mir bereits verfassen Beiträgen zu diesem „Thema“ in den kommenden Tagen immer nur einige Passagen entnehmen, die vollständigen Beiträge findet ihr wie gewohnt im Kommentar.

Wir Völker haben so viel gemeinsam , dass sich das nicht mal „so eben“ erläutern lässt. Aber vor allem sollten unsere Gemeinsamkeiten nicht einfach „unter den Tisch gekehrt“ werden.

Deutsche, Grönländer (Inuits), Samis, Hunzas, Perser, Inder, „Amerikaner“ u.s.w… -irgendwie scheinen wir aus einem Holz geschnitzt.

Den wohl größten Anteil daran, dass wir uns als Völker in unseren Stämmen „verloren“ haben, tragen die über Jahrhunderte hinweg zum Einsatz kommenden Missionare.

An der Bekehrung der Indianer haben spanische Missionäre in Florida, französische Jesuiten in Kanada, englische Puritaner in Neuengland und deutsche Herrnhuter in Pennsylvanien lange Zeit gearbeitet, und im Jahre 1896 bestanden in den Vereinigten Staaten 75, in Kanada 53 protestantische Missionsstationen, welche zusammen aber nur 16,338 Christen um sich versammeln konnten.

Natürlicherweise kann ein Staat, welcher sich für den von Gott berechtigten alleinigen Weltstaat hält oder ausgibt, alle anderen neben sich nicht dulden; sie erscheinen ihm als Anmaßung, und wenn er sich in jener Eigenschaft behaupten will, so muss er sie erobern. Das hat denn der Jesuitenorden auch getan, aber mit unsichtbaren Waffen. Bei den heidnischen Völkerschaften in Asien und Amerika breitete er seine Herrschaft unablässig durch Missionen aus.

Alles liegt in unseren Wurzeln. Wenn wir wieder zu diesen und unseren ursprünglichen Wesenszügen zurückkehren, kann auch die deutsche Sprache wieder an Gefühl ihrer angeborenen Kraft gewinnen. Der Versuch gewisser Mächte, des Abnabelns der Völker von ihrer Muttersprache, ist kein „neues“ Unterfangen. Völker von ihren Wurzeln zu trennen ist eine jahrhundertealte Taktik, um sich ein Volk /ein Land gefügig zu machen. Über den Weg der Zwangs-Christianisierung /Islamisierung und mit der Einführung der Kirchensprache (Latein) wurde der Anfang gemacht.

Doch auch unter dem Dogma der Kirche haben die Menschen ihren ursprünglichen Glauben nie verloren. Ein Volk lässt sich nur dann beherrschen, wenn es sich selbst fremd geworden ist, und alle Erinnerungen an Herkunft und Sprache ausgelöscht wurden.

Die Zerstörung des traditionellen Lebensstils war stets oberstes Gebot der dunklen Mächte; und ist es immer noch.

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Die Beitragsbilder zeigen alte Kulturstätten Mexikos und stammen aus „Harenbergs Weltreport“ Band 2 – Harenberg-Lexikon Verlag

Anmerkung: Ich vermeide es grundsätzlich, unter meinen Beiträgen Bilder zu verwenden, die von einer KI generiert sind.


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