Eine Geschichte, die sehr viel mit unserer Gegenwart gemein hat …

So komme ich noch einmal auf die Geschichte unter Karl dem Großen zurück.

Wir besuchten den Sachsenhain und kurz davor das Areal der Arkeburg. Diese wurde vor ca. 1200 Jahren von den noch heidnischen Sachsen unter Herzog Widukind zum Schutz gegen die Bedrohung durch die christlichen Franken unter Karl dem Großen gebaut.

Wie lange wir eigentlich schon in unserer über 2000-jährigen Geschichte belogen und betrogen werden, und wie sehr man aus gewissen Kreisen bemüht ist, die Lügen aufrechtzuerhalten – zeigen die Schriften aus den Überlieferungen, denen sich einige der aufrichtigen Gelehrten schon vor langer, langer Zeit angenommen haben. Vieles dazu kann man auch aus den Dichtungen und Texten aus über 500 Jahren (er) lesen.

Karl der Große: Sachsenschlächter und kriegswütiger Namensgeber!

Sterben soll, wer Heide bleiben will“ – unter diesem Leitmotiv überzog der Namensgeber des Preises, Karl der Große, vier Jahrzehnte lang einen Großteil Europas mit Krieg. Karl ist weder »Leuchtturm«, noch »Vater Europas«. Sein Denken und Handeln stehen im krassen Gegensatz zu allem, was Europa Gesicht und Farbe verleiht. Sein ganzes Leben lang führt er Kriege, fördert Bischöfe und Klöster nach Kräften und wird von der Kirche im Gegenzug selig und sogar heilig gesprochen.

Und bis heute verleiht man Preise unter seinem Namen. Sie führen ihre Kriege unter den schmuddeligen Kutten ihrer Vorgänger und verleihen sich unter ihren Namen Preise. Es gleicht dann wohl eher einer Seligsprechung der Unseligen.

Besonders lange und erbittert kämpfte Karl der Große gegen die Sachsen. In diesem mehr dreißig Jahre dauernden Kampf ging es nicht nur um die Unterwerfung der Gegner, sondern auch um ihre Missionierung zum Christentum. Die Bekehrung wurde mitunter gewaltsam erzwungen.

Ja, unsere Geschichte spielt nicht nur zwischen 1933 und 1945, auch wenn man vehement aus den öffentlich-rechtlichen Reihen bestrebt ist, das so zu vermitteln. Vermutlich aus dem Grund, damit auch der „letzte Schüler“ vor Unwissenheit strotzt.

Was können wir tun?

Es empfiehlt sich, insbesondere die Stellen aus unserer jahrhundertealten Geschichte aufmerksam zu lesen, deren Ereignisse in der Öffentlichkeit am wenigsten Beachtung finden und kaum publiziert werden. Die Hinweise daraus sind quasi unsere Wegweiser. Nur, wenn wir in den Jahrhunderten achtsam zurückgehen, werden wir begreifen, was sich in der Gegenwart abspielt, und in der jüngsten Vergangenheit „vom Zaun gebrochen“ wurde – es sind allesamt deutsche Tragödien. Und diese gehören weiter gereicht.

Wir sollten den Geist unserer Nachwelt nicht unterschätzen!

—–

„…alles Männer aus dem Sturmigau, die bei der großen Fähre waren an dem Tage, da das Wasser der Beeke rot floß, weil König Karl es gebot. Der denkt, es ist Ruhe im Lande. Aber er vergißt Weking und das Lied, das unter jedem Strohdache gesummt wird, das Lied vom aisken Schlächter und von der roten Beeke.“ (Hermann Löns aus „die Rote Beeke“ 1912

——————————————-

Quelle-Bilder

Kunstschule Porta Westfalica zu Widukind -Gegner Karls des Großen

eigene/ private Aufnahmen


Hinterlasse einen Kommentar