Befreiung im andere Sinne des Wortes … wie die Völker dieser Erde gleiches Schicksal tragen (ertragen) müssen

In ferner Urzeit weidete im Hochgebirge Mittelasiens das indogermanische Urvolk (aus welchem später die sanskritredenden Inder, die Meder und Perser, und die nach Europa eingewanderten Stämme der Griechen, Italer, Kelten, Letteu und Slaven, endlich unsere eigenen Vorväter, die Germanen hervorgingen), in ungetrennter Einheit seine Herden. Unmittelbare Überlieferungen über die Zustände in dieser Urheimat unseres Volkes sind uns nicht erhalten; durch die Wissenschaft der Sprachvergleichung ist jedoch soviel festgestellt, dass viele Wasser das bergige Land durchrieselten.

Iran – was wissen wir eigentlich über den Iran?

Das große Tafelland liegt südlich des Hindukusch und des Elburs-Gebirges. Es reicht vom Indus im Osten bis zum Tigris im Westen gegen Süden bis an den Persischen Meerbusen und das Indische Meer. Es ist 2,700 000 qkm groß, während es politisch in die Länder Afghanistan und Kafirista, Kelat oder Belutschistan und Persien zerfällt, welch letzteres die Benennung Irans offiziell für sich alleine beansprucht. Die Bewohner sind größtenteils gleicher Abstammung mit den Ariern und bildeten den iranischen Zweig des indogermanischen Urvolkes. (siehe auch in den Pehlevi-Inschriften des Sassaniden Schapur I (241-272).)

Der Name des Landes Iran beruht seinem Ursprung nach in der Bezeichnung „Land der Arier“ (aus dem Altpersischen Ariya /Arhan) im Gegensatz zu Aneran (anerhan) Land der Nichtarier; letzteres heißt seit Firdursian Turan.

Strabon fasst unter Ariana die Provinzen Gedrosien, Drangiana, Arachosien, Paropamisos, Aria (das heutige Herat) Parthien und Karmanien zusammen.

Iranier sind eine Gruppe von Völkern, welche iranische (indogermanische) Sprachen sprechen, aber im Laufe der Jahrhunderte vielfach mit fremden Elementen durchsetzt wurden.

Das iranische Volk hat wie so viele andere Völker auf dieser Welt viel Leid erfahren müssen.

• Die Bekehrung der einheimischen Bevölkerung (v.a. Kopten und Byzantiner) in den eroberten Gebieten Ägyptens und des Nahen Ostens begann, sie erfolgte schleichend und war kein sofortiger Prozess.

• Die moslemischen Araber erobern Persien. Im Jahr 641 fand die militärische Eroberung und politische Expansion des Islam statt, die den Boden für spätere Bekehrungen in Ägypten und Nordafrika ebnet.

• Die Mongolenherrschaft im Iran (13.–14. Jh.), ausgeübt durch die Dynastie der Ilchane (begründet 1256 von Hülegü, einem Enkel Dschingis Khans), folgte auf verheerende Eroberungen ab 1219. Nach anfänglicher Verwüstung etablierte sich ein mongolisch-persisches Reich mit Zentrum in Täbris. Trotz anfänglicher Instabilität prägten kulturelle Integration, Monumentalbauten und die Islamisierung der Herrscher (ab ca. 1295) diese Epoche bis 1335.

• 1502-1722: Nach der Mongolenherrschaft legen die Safawiden den Grundstein zum „modernen“ Persien.

• Ab 1794: Unter Verlust von Afghanistan, Armenien und Teilen von Aserbaidschan und unter zunehmenden Einfluss europäischer Staaten wird die Reformierung und Sicherung des Staates unter der turkmenischen Kadscharen Dynastie vorangetrieben. (Hauptstadt ab 1786 Teheran).

• -gipfelt aber in der Kolonialherrschaft der Briten im 19. Jahrhundert.

Man spricht noch von ethnischen Minderheiten oder nomadischen Stämmen. Viele dieser Gruppen, insbesondere Kurden, Belutschen und Araber (Ahwazis), sind systematischer Diskriminierung, Marginalisierung und Unterdrückung durch die Zentralregierung ausgesetzt.

1917-1919: Die Besatzung Persiens (heutiger Iran) während des Ersten Weltkriegs hatte in der Tat verheerende Auswirkungen auf die Nahrungsmittelversorgung und führte zu einer der größten Katastrophen in der Geschichte des Landes. Die sogenannte „Große Hungersnot in Persien“ (1917–1919) forderte Millionen Todesopfer.

• 1925 der Kosakenkonflikt

1941: Winston Churchill und Stalin kommen überein, den Iran zu besetzen. Das Ergebnis: Die Invasion führte zur Abdankung von Reza Schah Pahlavi zu Gunsten seines Sohnes Mohammad Reza Pahlavi. Der Iran wurde unter den Alliierten aufgeteilt (die Briten im Süden, die Sowjets im Norden) und blieb bis nach Kriegsende besetzt.

• 1953: Irans Ministerpräsident Mossadegh der die „Anglo-Iranian Oil-Company“ verstaatlicht hatte, wird gestürzt, der Schah richtet nach und nach die Macht des Parlaments ein.

• 1963 finden „Reformen“ statt „Weiße Revolution“ – Beschneidung des Großgrundbesitzes. Erste Unruhen …

• 1975: das bestehenden Parteiensystem wird abgeschafft und durch eine Einheitspartei ersetzt.

• 1977: Internationale Proteste

• 1978 Generalstreik

Seit dem 1. April 1979 ist der Iran eine Islamische Republik. Der Islam ist Staatsreligion, das heißt, dass sich die Regeln und Gesetze des Landes nach dem Islam richten.

Möge sich jeder selbst ein Bild über diese Entwicklung machen.

Wahrscheinlich benannten unsere Urväter sich selbst mit dem gemeinsamen Namen Arier. Gegen Fremde regte sich Misstrauen und Feindschaft; der unterjochte Gegner wurde Sclav.

Wir schreiben das Jahr 2026. Es findet viel statt. Aber gewiss keine Befreiung!

Mögen die Götter mit dem iranischen Volke sein, mit Verethragna (Bahram) ihrem kriegerischen Gott des Sieges, der den Kampf gegen das Böse führt.

——————————————————————————————–

Infotafel – Interessantes auf einen Blick

Die persische Mythologie ist reich an Fabelwesen, wie dem Mantikor (ein menschenfressendes Fabelwesen) oder dem Simurgh (einem riesigen, weisen Vogel). In der epischen Literatur (wie dem Shahnameh) spielen Helden wie Rostam eine zentrale Rolle im Kampf für Ordnung gegen Chaos.

Nach den Angaben der mittelpersischen Religionsbücher des 9./10. Jh., wozu aber die Grundlagen schon im Avesta und in den Berichten der Griechen gegeben sind, verläuft die Weltgeschichte in vier Zyklen von je 3000 Jahren. Mit dem dritten Zyklus beginnt der Kampf zwischen Ahriman und den Geschöpfen des guten Geistes, der 6000 Jahre andauert. Dann wird Ahriman vernichtet und eine neue unvergängliche und glanzvolle Welt geschaffen werden.

Dann gibt es noch diese große Inschrift von Schapur. Ich finde das sehr interessant.

Die Inschrift ist in die Wände der Kaʿbe-ye Zartuscht eingemeißelt, die neben der Inschrift von Schapur I. noch weitere wichtige Inschriften wie die von Katir trägt. Aufzufinden ist das 12 m hohe, turmartige Gebäude in der archäologischen Stätte Naqsch-e Rostam, die einige Kilometer nördlich von Persepolis in der Provinz Fars gelegen ist. Die Inschrift ist trilingual und beinhaltet 35 Absätze auf Mittelpersisch, 30 Absätze auf Parthisch und 70 Absätze auf Griechisch. Bis auf ein beträchtliches Stück des mittelpersischen Teils der Inschrift, das beschädigt und unlesbar ist, ist die Inschrift gut erhalten.

Das oben erwähnte Kelat (oft Kalat geschrieben) bezieht sich primär auf eine historische Stadt und einen ehemaligen Fürstenstaat im heutigen Belutschistan, Pakistan. Die Völker und Stämme, die dieses Gebiet prägten, sind eine Mischung aus indogermanischen und anderen ethnischen Gruppen. (siehe auch das Volk der Hunza).

Belagerung 1839: Im Ersten Anglo-Afghanischen Krieg wurde die Festung von Kelat (damalige Schreibweise) von britischen Truppen eingenommen, die dort auf Widerstand der lokalen Belutschen-Stämme stießen .



Man muss sich die Frage stellen, warum die Wärter des Leuchtturms schon so lange agieren können, ihre Ketten über ganze Volksstämme auslegen, und diese immer enger ziehen. Es scheint, die Schatten verbinden sich zu einer großen Dunkelheit. Fast so, wie es Tolkien in seinem Roman „Herr der Ringe“ treffend .beschreibt. „Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkl zu treiben und ewig zu binden…“ Im Lande (Mordor), wo die Schatten drohn.


Hinterlasse einen Kommentar