Die Wehrmacht sicherte in heldischem Ringen, insbesondere durch Männer die Rettung von Millionen Frauen und Kindern vor Mord und Schändung im Osten.
Leider wissen das nur die wenigsten.
Ich habe das große Glück mich auf die Aufzeichnungen und Dokumente meiner Mutter und anderer Zeitzeugen berufen zu können. Meine Mutter war als Nachrichtenhelferin bei der Wehrmacht (unter anderem im Amt „Anna“) tätig. Das ist vielen hier bekannt. In meinem Buch „Das Bernsteinfenster“ liest man ausführlich darüber.
Doch hier soll es nun weitergehen mit Berichten, vornehmlich in Bezug auf die Vorwürfe gegen die Wehrmacht und die damit verbundenen Anschuldigungen, die sich später, also im Nachhinein, über die entsprechende Ermittlungsarbeit als unhaltbar und falsch herausgestellt haben.
An diese Vorgänge knüpfe ich an, damit sie nicht in Vergessenheit geraten und um richtigzustellen. Das ist notwendig, weil zu oft der Irrtum gepredigt wird und darüber Falsches in die Köpfe der jungen Menschen gelangt.
Da gab es mal eine Wanderausstellung im Jahre 1995. Mit einem dazugehörigen Sammelband „Vernichtungskriege“ wollte man ab 1995 ganz bewusst den Eindruck erwecken, dass es nicht nur in der Wehrmacht einzelne Verbrecher gab, sondern dass die ganze Wehrmacht eine verbrecherische Institution gewesen ist. Ein solches Vorgehen lässt sich durchaus als volksverhetzende Tätigkeit bezeichnen.

Innerhalb von vier Jahren wurde diese, Ausstellung unter dem „Mäntelchen“ »Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944« ins Leben gerufen und von rund 800 000 Personen besucht. Meist waren es Schulklassen, die von ihren entsprechend eingestellten Lehrern im Rahmen angeblicher politischer Erziehung – in Wahrheit massiver deutschfeindlicher Indoktrinierung – geschlossen hineingeführt worden sind. Welch ein nicht wiedergutzumachender Schaden dabei in den Seelen der Jugendlichen durch die raffiniert aufgeführten Geschichtsfälschungen entstanden ist, ist kaum zu ermessen.
Denn seit Jahren gab es Beweise für Fälschungen und verzerrende Darstellungen. (siehe auch Katyn – Beiträge im Kommentar).
Zum Beispiel : Zloczow .. Dort sei zwar, was Augenzeugen bestätigten, ein Massaker verübt worden, aber vom sowjetischen NKWD, nicht von der Wehrmacht: Erst deutsche Soldaten hätten das Massaker beendet. Dasselbe gelte für andere Orte: »In Luck wurden die NKWD-Mannschaften von deutschen Soldaten daran gehindert, noch die letzten Gefangenen zu »liquidieren Zuvor hatten sie etwa 2000 Menschen mit Maschinengewehren und Handgranaten ermordet. Auch bei den in der Ausstellung der Wehrmacht vorgeworfenen Massenmorden in Lemberg und Tarnopol handele es sich einwandfrei um Kriegsverbrechen der Sowjets.
Wir vergessen nicht! So erinnern wir uns auch an den 16. April 1945, als die Schlacht zwischen rund einer Million Soldaten der Roten Armee und etwa 120 000 Wehrmachtsoldaten begann. Zehntausende Menschen ließen auf dem Oderbruch gelegenen Höhen (Seelower Höhen) ihr Leben.

Bereits in den ersten Kriegswochen wurden die Soldaten der Deutschen Wehrmacht mit der brutalen
Kampfführung der Sowjets konfrontiert. »Die Rote Armee kämpfte fanatisch und brutal«,


Niemand wird bestreiten, dass es in einer Millionenarmee wie der Deutschen Wehrmacht Verbrecher gab, keiner
kann bezweifeln, daß es in einem blutigen und erbittert jahrelang geführten Krieg wie dem Zweiten Weltkrieg zu verbrecherischen Ausschreitungen kam. War aber die Wehrmacht als solche »verbrecherische 1945/46 wurden im
Nürnberger Prozeß der dort angeklagte Generalstab und das Oberkommando der Wehrmacht ausdrücklich freigesprochen.
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Professor Dr, ALFRED DE ZAYAS, Chicago, zur Anti-Wehrmachtausstellung, in: Criticón Nr, 154, April-Juni 1997, S. 71 f.:
»Ich habe die Ausstellung »Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht« in München gesehen und halte sie für eine miserable Geschichtsklitterung. Wissenschaftlich ist sie mangelhaft. Moralisch ist sie eine Farce. Sie gehört weder in die Universität noch in die Paulskirche… Diffamierung und üble Nachrede verletzen die Menschenwürde. Artikel 17 des Internationalen Paktes über Bürgerliche und Politische Rechte besagt: »Niemand darf… rechtwidrigen Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden.«
Die pauschale
Diffamierung der Wehrmacht stellt eine Verletzung dieses Menschenrechts dar, nicht nur gegenüber ehemaligen Angehörigen der Wehrmacht und ihren Familien, sondern auch gegenüber allen Deutschen der Kriegsgeneration. Anständige Menschen sollten sich dieser Diffamierungskampagne widersetzen, denn wenn die Menschenrechte verachtet werden, leiden schließlich alle.«
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Jan Philipp Reemtsma zieht schließlich Konsequenzen: Er lässt die Ausstellung schließen und von einer Historikerkommission überprüfen. Nach einer einjährigen Prüfung erklärt diese, sie habe „Ungenauigkeiten bei der Verwendung des Materials“ und „sachliche Fehler“ festgestellt.
Eine „überarbeitete Fassung eröffnet 2001! Das macht es gewiss nicht besser. Denn der Schmutz unhaltbarer Anschuldigungen ergießt sich weiter über das deutsche Volk.
Wie wäre es denn mal mit einer Ausstellung: Falsche Beschuldigungen und unberechtigte Vorwürfe gegen deutsche Soldaten. Oder: Was waren die Anfänge? Wer sind die wahren Täter?
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Quelle
Hannes HEER u. Klaus NAUMANN (Hg.), Vernichtungskrieg, Hamburg 1995.
Siehe dazu u. a. Rüdiger PROSKE, Wider den Mißbrauch der Geschichte der deutschenSoldaten zu politischen Zwecken, v. Hase und Koehler, Mainz 1996;
Vom Marsch durch die Institutionen Zum Krieg gegen die Wehrmacht, v. Hase und Koehler, Mainz
1997; Meinrad VON Ow, Verbrechen der Wehrmacht. Eigenverlag, München ^2004
Die Deutsche Wehrmacht im Urteil«; Götz EBERBACH, Geschichte, wie sie nicht im Schulbuch
steht.
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Wer ist Jan Philipp Reemtsma?
Mit einem Vermögen von 700 Millionen Euro zählt ihn das Manager Magazin zu den 150 reichsten Deutschen. Er ist mit einem Anteil von 14,25 % Gesellschafter der Berenberg Bank.
