Weil Kolberg (Cholberg) gestern im Gespräch war und als Stadt Hinterpommerns selbstverständlich in der Reihe „Deutschlands Osten“ erwähnt gehört, kommt hier eine Erinnerung:
Im vergangenen Jahr besuchte eine Freundin die Stadt Kolberg. Dort an der Strandpromenade standen sie dann dem unübersehbaren „Denkmal – Vermählung mit dem Meer“ (siehe Beitragsfoto) gegenüber.


Woran sich die Polen erinnern.., oder besser gesagt, woran nicht. Für uns Deutsche ist es wie so oft, wieder ein kräftiger Schlag ins Gesicht. Davon zeugen auch einige polnische, sehr angriffslustige und provokante Kommentare unter meinen Beiträgen. Das wirklich Erschreckende daran ist auch, dass sie sich noch nicht einmal dort mit dem Austeilen ihrer Boshaftigkeiten zurückhalten, wenn wir Erlebnisberichte von Familienangehörigen teilen, und so dem Leid unserer Vorfahren gedenken. Das ist ein übles Verhalten, um es freundlich auszudrücken.
Von polnischen Greueltaten liest man allerdings nirgendwo. Komisch. Dafür feiern die Polen einen Zugang zu etwas, was sie unrechtmäßig ihr „eigen“ nennen. Zur Krönung des Ganzen ließen sie 1963 sogar dieses Denkmal enthüllen.
Dann fiel mir die polnische (ursprüngliche) Hymne in die Hände. Über meine zahlreichen Recherchen ist mir keine derartige Hetzschrift (Brudergruß- Polnisches Kampflied von 1848) unter allen Völkern dieser Erde wie diese der Polen untergekommen. Es lässt sich auch nach langem Suchen nichts dazu finden, das je ein Deutscher diese Art von Hymne, gefüllt von unermesslichem Hass gegenüber anderen Völkern verfasst hätte.

Zum Denkmal: „Nach der völkerrechtswidrigen Einnahme Kolbergs am 18. März 1945 fanden in der Nähe des heutigen Leuchtturms die Feierlichkeiten der Vermählung mit dem Meer statt, bei denen der Korporal Niewidziajło einen Ring in die Wellen als Zeichen der Zugehörigkeit der Ostsee zu Polen warf. Diese Zeremonie wird jedes Jahr an dem besagten Datum wiederholt, um daran zu erinnern, dass Polen den Zugang zum Meer wiedergewonnen hat. An das Ereignis erinnert das 1963 enthüllte Denkmal der Vermählung Polens mit dem Meer des polnischen Bildhauers Wiktor Tolkin (1922–2013).“
Aber wir erinnern uns sehr gut an die Aufzeichnungen unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern. Wir wissen also gut, wie es damals war, als das befohlene Morden an den Volksdeutschen in Umsetzung ging. Und nein! Wir vergessen nicht.
Wer mag, darf gerne noch einen Blick zu den „besonderen“ Taten dieses Volksstammes werfen. (im Kommentar).
Der jüdische Wissenschaftler Jan T. Gross legte 2001 schonungslos dar, welche Verbrechen insbesondere von der polnischen Bevölkerung begangen wurden, ob bei der Jagd auf ihre jüdischen Mitbürger, auf Volksdeutsche oder durch selbständige Mordaktionen.“

„Die Aufdeckung dieser polnischen Verbrechen löste in Polen die bis dahin größte historische Debatte aus, denn ein fest im Bewusstsein eingegrabener Geschichtsmythos wurde plötzlich als Legende entlarvt.“
Eifrig zerstückelt das Konstrukt die Geschichte – bis heute. Und so eilen die Menschen wie ferngesteuert über ein Mohnfeld, sind benebelt, vegetieren wie im Rausch auf dem Feld vor sich hin.
• Katyn
• Nemmersdorf
• Groß-Waltersdorf
• Lamsdorf
• Olmütz-Hodolein
• Aussig
• Jedwabne und weitere 30 öffentlich gemachte Pogrome
• Lemberg
• Bromberg, um nur wenige zu nennen.
An dieser Stelle werfe ich einfach mal die Frage in den Raum: Habt ihr davon nicht gewusst?
Siehe Kommentar.
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Und was singen die Polen heute? Text der polnischen Nationalhymne (aktuelle Version):
Noch ist Polen nicht verloren,
Solange wir leben.
Das, was fremde Übermacht uns raubte,
Werden wir mit dem Schwert wiedergewinnen.
Marsch, marsch, Dąbrowski …
Vom italienischen ins polnische Land!
Unter Deiner Führung
vereinen wir uns mit der Nation.
Wir werden Weichsel und Warthe durchschreiten,
Wir werden Polen sein,
Bonaparte gab uns ein Beispiel,
wie wir zu siegen haben.
Marsch, marsch, Dąbrowski …
Wie Czarniecki bis nach Posen
Nach der schwedischen Besetzung,
Zur Rettung des Vaterlands
kehren wir übers Meer zurück.
Marsch, marsch, Dąbrowski …
Da spricht schon ein Vater zu seiner Basia weinend:
„Höre nur, es heißt, dass die Unseren
die Kesselpauken schlagen.“
Marsch, marsch, Dąbrowski …
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Sie fordern…
Wir wissen:
In Mecklenburg, Pommern, Nordschlesien und im Posener und Gnesener Land haben ab ca. 200 v. u. Z. bis 500 n. u. Z. Burgunder, ein Stamm der Ostgoten gelebt. Sie rodeten den Wald, schufen kleine Ansiedlungen, betrieben Ackerbau-Viehwirtschaft und Jagd und befassten sich mit dem Handwerk und der Schmuckherstellung.
Nach 700 Jahren verließen sie das Land und nach dem Süden. Zurückgelassen wurden die Hütten, Küchengeräte, Waffen, Kämme, Gürtel, Knöpfe, handwerkliche Gegenstände, oft auch Schmuck und Schriften auf Buchenrinden. Heute belegen diese Funde die sieben Jahrhunderte Anwesenheit der Burgunder in den genannten Ländern.
Die im 12. Jahrhundert von Heinrich dem Löwen eingeleitete Nord- und Nordostsiedlung setzte sich im nächsten Jahrhundert fort. Immer mehr Menschen aus Niedersachsen, Westfalen, Flandern und aus den anderen alten Reichsländern kamen nach Mecklenburg und in die nordöstlichen Gebiete des Reiches.
So entstanden bis zum Ende des 14. Jahrhunderts durch den Fleiß der deutschen Siedler viele Orte.
Die Landwirtschaft, der Handel und das Handwerk blühten auf. Oder wie man heute sagen würde, alles brachte Gewinn.
Die wohlhabenden Städte schufen die Voraussetzung für die Hansestädte. Die slawische Sprache war um 1400 ausgestorben und die pommerschen Herzöge begaben sich unter die Lehnshoheit des Reiches, zum Schutz gegen die Polen. Aber damit war Pommern noch lange nicht zur Ruhe gekommen.
Im Dreißigjährigen Krieg von 1618 bis 1648 erduldete es schreckliche Leiden. Mir der Oder als Sprachgrenze wurde es zwischen Bandenburg und Schweden geteilt.
In den deutschen Befreiungskriegen war es mit seiner Festung Kolberg erneut Kriegsschauplatz gegen die Franzosen. Im Jahre 1815 trat der Schwedenkönig den bis dahin schwedischen Rest Pommerns an das inzwischen erstarkte Preußen ab. Große Güter entwickelten sich mit der Zeit zu Zentren einer landwirtschaftlichen Erzeugung, deren Überschüsse in die dichter besiedelten Landstriche Weste- und Süddeutschlands rollten.
Bis 1945 .…





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Bilder zum Teil aus privatem Archiv und zum Teil aus „Dörfler Zeitgeschichte – Bilder aus Hinterpommern“ Heinz Csallner
