Aus der Reihe : „Die Richtigstellung einer Falschmeldung ist leider nicht jedermanns Recht.“

Zahlreiche Kriegsgreuel-Lügen wurden gestreut, manche darunter kleine, fast unbedeutende Lügen im Vergleich mit den Lügen über Guernica, Katyn, Marzabotto, Oradour, Lemberg und vielen anderen!
• Die Lüge von Gzenstochau
Da wäre der Vorwurf der Geiselerschießung aus dem polnischen Gzenstochau aus dem Herbst 1943 – dass sich später als ein bezeichnendes Beispiel dafür herausstellte, wie sorgfältig die Deutschen mit diesem Instrument des Völker- und Kriegsrechts in den besetzten Gebieten umgingen.
Der noch lebende Zeitzeuge war als Offiziersanwärter an der dortigen Luftkriegsschule (LKS) 9, an der u.a. der bekannte Münchener Professor Karl HAUSHOFER in Geopolitik unterrichtete.
Keine Geisel wurde getroffen, alle standen, weil die Gewehre vorher mit Platzpatronen geladen worden waren. Ein neuer kurzer Befehl des Offiziers.
Die vorher unterrichteten Soldaten gingen froh auf die fassungslos staunenden Geiselopfer zu, befreiten sie von ihren Handfesseln und luden sie auf denselben Wagen, mit dem sie hergefahren waren. An einem unbekannten, wohlpräparierten Ort wurden sie ausgeladen. Streng bewacht, aber mit äußerster Aufmerksamkeit wurden sie von den Deutschen drei Tage und Nächte lang ausgezeichnet behandelt und versorgt. Am vierten Tag entließ man sie bedingungslos zu den Ihren in die Freiheit.«
(Große Wendig Bd. 2 S. 187)
• Die Lüge von Lidice
Seit den Nürnberger Prozessen wird die Vergeltungsaktion im tschechischen Lidice für den Mord an Reinhard HEYDRICH wahrheitswidrig der Waffen-SS angelastet. Tatsache ist jedoch, dass bei der Aktion keine Einheit der Waffen-SS beteiligt war, sondern dass die Erschießungen von einer Einheit der tschechischen Protektorats-Gendarmerie durchgeführt wurden. Dabei hatte eine Kompanie der Schutzpolizei den Ort am 9. Juni 1942 für die Exekution der 173 Männer abgeriegelt. Zur Außensicherung war das Heeres-Ersatz-Bataillon 480 eingesetzt. Nach den vorgefundenen Beweisen war die Vergeltungsmaßnahme völker- und kriegsrechtlich berechtigt; die Frauen und Kinder waren vorher aus dem Ort Lidice evakuiert worden.
In einem Schreiben vom 14.8.1961, unterzeichnet von Dr. H. MOMMSEN, bestätigt das Institut für Zeitgeschichte, München: »Betr.: Vernichtung Lidices am 10. 6. 1942. Auf Ihre Anfrage teilen wir folgendes mit:
An der Ausrottung des Dorfes und der Ermordung der Bevölkerung waren keine SS-Einheiten unmittelbar beteiligt. Vielmehr wurde die Abriegelung des Dorfes und die Gefangensetzung der Bevölkerung von Einheiten der Sicherheitspolizei unter Führung von Oberst Max ROSTOCK vorgenommen. Die Exekutionen wurden von 30 Gendarmen der Prager Ordnungspolizei durchgeführt.

• Die Lüge von Tamopof
Ausführlich widerlegt Andreas NAUMANN den auch von der HEER-REEMTSMAschen Anti-Wehrmachtausstellung erhobenen Vorwurf des Massenmordes der Waffen-SS in Tarnapol.
Richtig ist, dass Hunderte von Juden vor dem Einrücken der Deutschen durch rachsüchtige Einheimische in Tarnopol getötet worden waren.
Die Wehrmacht war an den Pogromen von Tarnopof unbeteiligt, sie war vielmehr bestrebt, wie von Walter POST aufgezeigt, die Racheakte der Einheimischen gegenüber Juden nach Kräften zu unterdrücken. Im Urteil im SS-Einsatzgruppenprozess stellte der US-Militärgerichtshof II übrigens fest, »dass Ausschreitungen in Tarnopol stattgefunden hatten, dass 600 Juden ermordet worden waren. .. getötet durch die Bevölkerung

»(siehe dazu auch Jedwabne im Kommentar)
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Ich könnte immer so weiter machen – eine Lüge folge der nächsten. Die Auswüchse und Folgen dieser tragen wir Deutschen bis heute.
Eine Richtigstellung in den Lehrbüchern? Fehlanzeige!
Eine Aufklärung in der Öffentlichkeit? Fehlanzeige!
Eine Entschuldigung zu den falschen Beschuldigungen? Fehlanzeige!
Stattdessen eröffnet man Ausstellungen, um der üblen Nachrede noch das Krönchen aufzusetzen, und den Schmutz wie aus Kübeln weiter über unser Volk zu ergießen.
»(siehe Beitrag im Kommentar: Januar bis Mai 1945 – Wie im Westen so im Osten)

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Und da wäre da noch die bekannte „Legende“ zu den Bombenangriffen auf Guernica oder anders gesagt die Propaganda dazu – heute immer gern genommen zur „Aufrechnung“, ähnlich dem publizistischen Dauerbrenner „Coventry.“
Guernica ist ein kleines Städtchen in Spanien, etwa 15 bis 20 Kilometer östlich von Bilbao gelegen. Zur Zeit des Spanischen Bürgerkrieges zählte Guernica rund 5000 Einwohner. In der Antideutschenpropaganda spielt der Name dieser Stadt seit Jahrzehnten eine makabre Rolle.
Was war geschehen? Von 1936 bis 1939 fand in Spanien ein blutiger Bürger- krieg statt, der rein innenpolitische Ursachen hatte, mit tiefen Wurzeln in der spanischen Geschichte. Militärische Erhebungen, teils mit Erfolg, teils erfolglos, gab es in Spanien seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Sie werden als »pronunciamiento« bezeichnet.
Das Besondere an diesem Bürgerkrieg war, daß sich zahlreiche ausländische Mächte einmischten (die Sowjetunion, Italien, Frankreich, Deutschland); amerikanische Ölgesellschaften und zahlreiche Persönlichkeiten aus allen möglichen Ländern nahmen teil.
Die deutsche militärische Einheit, die in Spanien auf der Seite der Nationalspanier kämpfte, bestand aus Freiwilligen und hieß >Legion Condor<. Befehlshaber war der spätere Generalfeldmarschall Hugo SPERRLE (1885—1953). Dieser Legion gehörten unter anderen die Jagdflieger Werner MÖLDERS und Adolf GALLAND an.
Zurück zu Guernica. Am 26. April 1937 flogen Verbände der >Legion Condor < einen Luftangriff auf militärische Ziele bei Guernica. Geflogen wurde in drei Angriffsschwärmen zu je 6 Flugzeugen, die in etwa 3,5 km Höhe das Ziel ansteuerten. In der Nähe von Guernica befanden sich starke Truppenansammlungen der Roten, die alle auf dem Rückzug in Richtung Bilbao marschierten. Bei Guernica mussten diese Truppen über eine kleine Brücke (Renteria-Brükke) über den Rio Oca. Diese Brücke war das befohlene Angriffsziel für die Flugzeuge. Da es noch keine Zielgeräte für den Bombenabwurf gab, wurde die Brücke verfehlt. Dass dabei auch Bomben auf die Stadt fielen, die nicht weniger als vier Munitions- und sonstige Rüstungsfabriken besaß und mit roten Truppen vollgestopft war, ist von niemandem bestritten worden. Einige Autoren geben an, dass auch italienische Flugzeuge gegen Guernica geflogen sind.
Fest steht, da der Luftangriff gegen Guernica ein taktisches Unternehmen zur Unterstützung der Bodentruppen im Zuge einer konventionellen Schlacht gewesen ist.
Guernica ist für die Basken ein Ort von symbolischer Bedeutung. Im Mittelalter traten hier die Landstände von Biskaya zusammen. Auch der spani- sche König mußte unter einer alten Eiche (arbol de Guernica) schwören, daß er die Rechte der Basken achten werde. An diesem historischen Denkmal, der >Heiligen Eiche<, sowie am Landtagsgebäude und der Kirche Santa Maria waren entgegen der linken Greuelpropaganda nach dem Angriff nicht ein- mal Splitterwirkungen festzustellen.
Bezeichnend ist, dass die Ankläger und Propagandisten der Übertreibungen von Guernica nie den alliierten Bombenterror von Dresden im Februar 1945 anklagten oder nur erwähnten, bei dem rund tausendmal so viele Zivilisten umkamen wie in Guernica.
Die Lüge von Guernica ist ein klassisches Beispiel dafür, wie eine oft genug wiederholte Unwahrheit allmählich doch geglaubt wird und erhebliche politische Folgen haben kann. Die Lehre daraus kann nur sein, von Anfang an der Verdrehung historischer Tatsachen entgegenzutreten und die verheerenden Auswirkungen im Keim zu verhindern.
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Zeitzeugen berichten die Wahrheit über den Fall Guernica
Ein Zeuge hatte lange geschwiegen: der damalige Staffelkapitän der 3. Staffel K/88, der dienstrangälteste Flugzeugführer Hauptmann Ehrhart KRAFFT VON DELLMENSINGEN. In einem mehrstündigen Gespräch hat der 1987 achtzigjährige Oberst a. D. das Lügengewebe zerrissen.
Dazu gibt es aber bald einen ausführlichen Beitrag. Sonst wird der Text hier wieder ellenlang und das ist auch wenig zielführend.

»(Die Lüge von Katyn und andere findet ihr in den bisher dazu verfassten Beiträgen im Kommentar.
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(siehe »Der Große Wendig Bd2 S. 177
‚Recht und Wahrheit, N r . 1-2, 93, S. 11; Leitheft, N r . 60, 1992, S. 20 f.
* Siehe: Beitrag Nr. 236, »Der Fall Oradour«, Nr. 237, »Das Massaker von Tulle«,
u. Nr. 267, »Wie sich Legenden über die SS fortpflanzen«.
Dokumente-Chronik,Delphin, München 1985, S. 510.s Stern, N r . 27, 1977.
Andreas NAUMANN,Freispruchfiir die Deutsche Wehrmacht,
Günter BERNAU, »Einer schreibt vom
anderen ab, doch es bleibt gelogen!« in: Der Freiwillige, N r . 2,
1987, S. 19
Geschichtsmagazin Damals, Heft 7, 8 und 11, 1986.
Man denke an das »pronunciamiento« des Obersten RIEGO von 1820.
Cortes, seit 1812 Bezeichnung für das spanische Parlament.
Hellmuth Günther DAHMS, Francisco Franco. Soldat und Staatsmann, Musterschmidt, Göt- tingen 1972, S. 37.
Hugo SPERRLE war Befehlshaber der Legion Condor von November 1936 bis zum 31. Oktober 1937.
Klaus A. MAIER, Guernica 26. 4. 1937, Rombach, Freiburg 1975, S. 156.
Wilfred VON OVEN, Hitler und der Spanische Bürgerkrieg. Mission und Schicksal der Legion Condor, Grabert, Tübingen 1978, S. 408.