„Die Wurzel allen Übels …

Es lebte einst das Adelspack,

vollgefressen, fett und satt

auf Kosten seiner Untertanen,

angeblich auch in Gottes Namen.

Herrscher, Popen und Durchlauchte,

die schon damals keiner brauchte,

versicherten durch Mord und List,

dem Volke, dass es nötig ist,

dass sie die Menschen überwachten,

und im Ernstfall für sie dachten.

„Wir schützen euch vor bösen Feinden“,

sagten sie, und was sie meinten

war, dass sie das selbe wollten,

wie die, vor den‘ sie schützen sollten.

Und was sie wollten war nicht wenig,

vom Landvogt bis hinauf zum König

machten sie gar fette Beute

durch Ausbeutung der armen Leute.

Das Volk indes, so schwach wie dumm,

erduldete das lange stumm.

Zahlte Steuern, ließ sich knechten,

und tat für seine Herren fechten.

verbeugte sich vor Witzgestalten,

um diese davon abzuhalten

mehr zu rauben, als sie raubten,

wenn sie sich ernstgenommen glaubten.

—–

Wurzel allen Übels” Ein anarchistisches Gedicht von Dian the Saint (gefunden bei „Germanenherz“)


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