auch die „kleine Schwester der Wartburg“ genannt – —- Aktuelles und ein Rückblick auf andere Gebäude im „Feuerfraß“.

25.3. 2026 um 23 Uhr: „Hier brennt 856 Jahre alte Geschichte: Mitten in der Nacht schlagen plötzlich Flammen aus der „kleinen Schwester“ der Wartburg. Die Runneburg im Norden Thüringens steht in Flammen!

Das Feuer brach gegen 23 Uhr in einem Eckgebäude der Burg in der Stadt Weißensee aus, direkt neben einem hohen Wachturm. Teile der Wehranlage aus dem 12. Jahrhundert wurden beschädigt, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Feuerwehren aus der Region rückten an und verhinderten mit ihrem Großeinsatz bis in die tiefe Nacht Schlimmeres. Sie konnten ein Übergreifen der Flammen auf weitere Teile der historischen Anlage stoppen, sagte ein Polizeisprecher. Zunächst hatte es anders ausgesehen.“ – so berichtet die Bild in einem Artikel von Nico Nölken am 26.3.2026.
Weiter heißt es in dem Artikel:
„Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Im Laufe des Tages sollen die Ermittlungen zur Brandursache beginnen. Wie groß der Schaden an der Burg tatsächlich ist und wie viel Geschichte zerstört wurde, war zunächst unklar. Auch warum das Feuer in der Nacht ausbrach, blieb vorerst offen.“
———————
So ein bisschen wie Notre Dame, oder wie Sacra di San Michele? Ja, wer weiß das schon?
Wir erinnern uns: Notre-Dame 2019: Feuer! Dachstuhl und Turm zerstört.
Dann brach in der Nacht vom 26. auf den 27. Januar 2025 im alten Rathaus von Paris des 12. Arrondissements ein Feuer aus. Der Alarm wurde um 3.20 Uhr ausgelöst. Schnell wurden rund 150 Feuerwehrleute und etwa 60 Maschinen mobilisiert. Das Feuer, das als „Dachbrand“ bezeichnet wurde, betraf mehrere Teile des 1876 errichteten historischen Gebäudes, insbesondere den Glockenturm. Nach ersten Angaben der Feuerwehr zufolge, wurde die Struktur des Glockenturms geschwächt, was die Befürchtung eines Einsturzes aufkommen ließ. Das war zum Zeitpunkt gewiss: Im historischen Turm verbrannten Kunstwerke.
Die Szene erinnert einige Anwohner an den Brand von Notre-Dame de Paris im Jahr 2019. „Es ist ein Schock, diese Turmspitze bedroht zu sehen“, sagt eine Anwohnerin und erinnert sich an ein Déjà-vu-Erlebnis. Eine Nachbarschaftsrätin erwähnte, dass „drei Viertel des Rathauses nun unter freiem Himmel stehen“. Nach ergänzenden Medienberichten könnte der Brand mit Bauarbeiten / Renovierung auf dem Dach der Kirche zusammenhängen, also ähnlich wie von Notre Dame,
oder .. ähnlich dem Brand, auch bekannt aus dem Historiendrama „Der Name der Rose…“ , um es noch „anders“, aber doch ähnlich in „Szene“ zu setzen. Der Roman endet mit einem Brand, der in der Bibliothek der Abtei entsteht und anschließend die ganze Abtei zerstört.

Nur ein Roman/ Film? Von wegen:
25.01.2018: Ein Feuer hat das italienische Kloster Sacra di San Michele, bekannt als Kulisse des Mittelalter-Krimis “ Der Name der Rose“, schwer beschädigt. Ein Teil des Daches der ehemaligen Benediktiner-Abtei ist in Flammen aufgegangen.
Noch mehr Erinnerungen!
Weimar: Ein „Kabelbrand“ hatte am 2. September 2004 einen verheerenden Großbrand in der Weimarer „Herzogin Anna Amalia Bibliothek“ ausgelöst. Mehr als 50.000 unschätzbar wertvolle Bücher verbrannten, 118.000 wurden zum Teil schwer beschädigt. Es war der größte Bibliotheksbrand in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Der Großbrand vernichtete insgesamt mehr als 50.000 Bücher. Es waren allesamt unschätzbar wertvolle Einzelstücke aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Sie waren meisterhaft gedruckt, illustriert, von Hand gebunden und an den Seitenrändern mit Anmerkungen berühmter Gelehrter versehen. Zerstört wurde aber auch die Musikaliensammlung der Herzogin Amalia, ein Großteil der Bibelsammlung, sowie historische Gemälde. Weitere 118.000 Bücher wurden durch Feuer, Hitze, Rauch oder Löschwasser teils schwer beschädigt.
Oder denken wir an Köln, und dort an den Einsturz des Historischen Archivs. Am 3. März. 2009 verschwindet das Historische Archiv der Stadt Köln um 13:58 Uhr in einer 25 Meter tiefen U-Bahn-Baustelle.
Zur Ergänzung:
Das „Vernichten“ unserer ursprünglichen Kulturen geht in der Geschichtsschreibung weit zurück, begleitet von einer verlustreichen Schlacht um unser wahres Gut. Eines ist sicher: Die meisten der uns heute zugänglichen Schriften sind gefälscht. Die Karten sind gefälscht. Artefakte sind gefälscht. Und auch heute werden Erzählungen als Wahrheiten in Umlauf gebracht, die einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten. Und das, was noch Aufschluss bringen könnte, wird „geschickt“ vernichtet oder bleibt unerwähnt, solange sich ohnehin keiner dafür interessiert. In alten chinesische Schriften, die rund 2500 Jahre alt sein sollen, fand man Beschreibungen von Dampfmaschinen. Wer also etwas über die freie nachhaltige Energie der alten Welt sucht, könnte da fündig werden.
Ansonsten bewahrt der Vatikan auf 86 Kilometern noch so einiges (vom alten Wissen?) auf. Aber das werden wir kaum zu lesen bekommen.
„Das Christentum“ spielt lediglich dem religiösen Kontrollsektor zu.
Es scheint das späte 16. Jhd. vor allem aber der Dreißigjährige Krieg gewesen zu sein, der die europäischen Gesellschaften völlig umkrempelte. Da ging einiges „vor Schutt“… oder in Flammen auf.
——-
Übrigens: Die Heiden kannten den gehörnten Gott Pan als Fruchtbarkeitsgott. Der gehörnte Moses wird den Heiden daher zunächst ganz vertraut erschienen sein, aber eben nur unter der Voraussetzung, dass erst im 14. bis 16. Jahrhundert das uns heute bekannte Christentum sich durchsetzen konnte. Später wurde aus dem gehörnten Pan dann der gehörnte Teufel, der mit Hexen sündigen Umgang pflegte.