Die Lage nach 1945 – wenige Wochen vor der Verkündung einer „Befreiung“ —- und die Jahre danach – (Teil V)

Während Verhaftungen, Massenerschießungen, Deportationen in Internierungslager, Verschleppungen, Aufrufe zum Massenmord und menschenverachtende Vertreibungen seitens der Alliierten und ihrer Helfershelfer stattfanden, verpflichtete man ab Juli 1945 deutsche Zivilpersonen und Kriegsgefangene zum Anschauen von Dokumentationen aus den „Konzentrationslagern“ …

Die Absichten dahinter werden deutlich: Das deutsche Volk sollte spüren, welche Schuld nun auf ihnen lastet. Aus den Schuldzuweisungen erwuchs ein Kult, ein Schuldkult, der bis heute aufrecht erhalten wird.

Dokumentationen von den Greueltaten gegen die Deutschen hingegen, kennen nur wenige. Vor allem nicht die Amerikaner, Franzosen, Polen, Russen, Tschechen, Engländer… Nein, sie alle wissen nur, was der Deutsche getan hat.

Vielleicht sind ihnen ja auch die Greueltaten aus den eigenen Reihen bekannt. Wenn auch nur schwammig … Aber es ist ihnen erlaubt, wegzuschauen. Niemand wurde für die schrecklichen Taten gegen die deutsche Bevölkerung jemals zur Verantwortung gezogen.

Im Kommentar findet ihr noch ein Video – also eine solche Dokumentation, die man eher selten zu sehen bekommt.

Zudem findet ihr als Beitragsbild einen Bericht aus einem jugoslawischen Konzentrationslager „Mütter im KZ“ , zu dem ich (und weiteren Vorfällen) dann morgen ausführlich berichten werde. Dazu nur die folgende Info: Etwa im Mai 1945 waren praktisch alle übriggebliebenen Jugoslawiendeutschen in Lagern interniert. Die Zustände dort unterschieden sich nicht wesentlich von denen im polnischen oder tschechischen Machtbereich. Bezeichnend ist, dass die Misshandlungen der Häftlinge erst 1947 offiziell verboten wurden. Dass das Prügeln und vor allem das beliebte Auspeitschen deswegen nicht sofort aufhören, muss nicht extra betont werden.


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