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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Dresden– wir lesen nun täglich … als Harris den Angriffsbefehl gab (Teil IV)

    Februar 8th, 2025

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte …

    Fast 80 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg war von unseren deutschen christlichen Brüdern und Schwestern und den deutschen internationalen Genossen keine Reaktion auf das millionenfache Unrecht, das die Deutschen traf, zu vernehmen.

    Statt dessen konnten wir über die Zeit folgendes beobachten: Am 59. Jahrestag der Zerstörung Dresdens mit mindestens 250 000 Toten, meist Frauen und Kindern, gingen„ deutsche Jugendliche“ vom induzierten Irresein und Deutschenhass besessen, mit Transparenten wie „Bomber Harris, do ist again“ (Bomber Harris, tu es nochmal) oder „deutsche Täter sind keine Opfer“ oder auch „happy birthday luftangriff“ auf die Straße.

    Unvorstellbar allein daran zu denken, irgendjemand würde ein Transparent hochhalten mit einer Botschaft, welche einen Nationalsozialisten lobend erwähnt“. Die Staatsanwaltschaft würde keinen Moment zögern, diese Provokateure in Haft zu nehmen und wegen Volksverhetzung und Verunglimpfung der Opfer vor Gericht zu stellen. In München jedoch, war weit und breit von der Staatsanwaltschaft nichts zu sehen, und keine Reaktion erfolgte auf den Vorfall.

    Und somit werden auch heute noch selbst von deutschen offiziellen Behörden deutsche Opfer verunglimpft und verhöhnt. Auf offenen Plätzen wird gegen das deutsche Volk gehetzt.

    Bis hin zu den aktuellen Ereignissen der Denkmalschändung auf dem Dresdner Alt-Markt zum Gedenken der durch die alliierten Vernichtungsangriffe zu Tode gekommenen Deutschen. Vor wenigen Monaten erst so geschehen. Wo bleibt hier der Paragraph 130?

    Zurück zum Angriff auf Dresden im Februar 1945. Das Kommando hatte den Befehl einen schweren Schlag gegen die Stadt durchzuführen.

    In den ersten Wochen von 1945´herrschte über die deutsche Nachtwachtverteidigung Unklarheit. Die Jagdverbände verringerten sich zahlenmäßig und die Jagdbesatzungen waren erschöpft und beinahe auf dem toten Punkt angelangt. Nachdem die angreifenden Armeen die Reichsgrenzen immer weiter hinein verschoben, plante Oberluftmarschall Harris die Durchführung des RAF Angriffs auf Dresden als Doppelschlag.

    Als Stunde Null für Böhlen wurde 22 Uhr angesetzt, eine Viertelstunde bevor der erste Schlag auf Dresden erfolgte. Da der Angriff auf Dresden befehlsmäßig ein starker Vernichtungsangriff sein sollte , war es nur angemessen eine möglichst große Zahl von Lancaster-Maschinen eingesetzt wurde, um eine möglichst große Last von Brand- und Sprengbomben abzuwerfen.

    Der erste Angriff auf Dresden sollte die Stadt zur besseren Orientierung der Beatzungen des zweiten Angriffes drei Stunden und fünfzehn Minuten später wie ein Leuchtfeuer in Brand stecken.

    In einigen Stadtteilen Dresdens heulten die Sirenen, aber in den meisten Bezirken war der Strom beim ersten Angriff ausgefallen, sodass dieser zweite Angriff für die Bevölkerung völlig überraschend kam.

    Und so ertönte es auf Befehlsebene: „Masterbomber an Hauptmarkierer: Gute Arbeit! Weiter verstärken, verstärken.“ Fünfter Markiere an Hauptmarkierer: : Klar! Zweiter Markierer an Hauptmarkierer: Tally-ho!“

    (Tally Ho bezeichnet in der britischen Jägersprache einen Ruf bei der Sichtung eines Fuchses bei der Fuchsjagd.)

    Der zweite Teil der Doppelstrategie von Harris begann sich abzuzeichnen, nicht nur die Vernichtung der Dresdner Luftschutzkräfte, sondern auch eine große Zahl der aus den Nachbarstädten herbeigerufenen Hilfskräfte.

    „Es war das einzige Mal, dass ich Mitleid mit den Deutschen hatte (berichtet der Bombenschütze einer Lancaster Maschine der 635. Staffel.) Aber mein Mitleid dauerte nur ein paar Sekunden; unsere Aufgabe war es, den Feind zu schlagen, und zwar vernichtend zu schlagen.“

    Die Lancaster Maschinen des Blindbeleuchterverbandes leuchteten inzwischen das ganze Gebiet mit ihren „Christbäumen“ aus. Die Lichtertrauben der Zielmarkierer schimmerten fahl mit unerbittlicher Unabwendbarkeit über der den Untergang geweihten Stadt.

    Die erste Bomberwelle, die am 13. Februar 1945 um 10 Uhr abends über der Stadt ankam, war britisch. Sie ließ Tausende riesiger Sprengbomben auf die alte mit Flüchtlingen vollgestopfte Stadt fallen, um die Dächer zur Vorbereitung für Brandbomben, die gleich dahinter folgen sollten, wegzusprengen. Die Sprengbomben setzten das Fliegeralarmsystem außer Gefecht, zerstörten die Feuerwehrstationen, unterbrachen die Hauptwasserleitungen und verursachten massenhaft Tod und Zerstörung. Die Flüchtlingsmassen konnten nirgendwohin weglaufen und sich nicht verstecken.

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte

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  • Nicht ganz einfach, in diesen Tagen, das „Miteinander“,

    Februar 8th, 2025

    … das wie so oft in einem Gegeneinander endet.

    Die Spiele sind eröffnet. Gut gegen Böse, Böse gegen Gut und kaum einer weiß tatsächlich, wer wirklich gut oder böse ist, aber alle wissen es besser. Ich gebe zu, manchmal ertappe ich mich auch dabei, meinen Senf dazu geben zu müssen., aber ich weiß, das dieser schnell geschluckt oder eben in unzählige „Teile“ verrührt wird, also halte ich mich geflissentlich zurück.

    Aktuell schwärmen die Kuttenträger wieder in hoher Zahl aus. Sie positionieren sich. Dazu kam mir gerade ein Part aus Schillers Wallenstein in den Sinn:

    „Wallenstein ist eine gespaltene Figur, in seiner Brust wohnen gleich mehrere Seelen: Er ist ein eitler Zauderer, der den Treulosen vertraut, den Loyalen misstraut und der die vernichtet, die ihn lieben. Nur vordergründig setzt er sich für einen guten Zweck, den Frieden, ein. Insgeheim sieht er sich als neuen Cäsar. Weil er die Macht auf krummen Wegen zu erlangen versucht, scheitert er und wird mit seinen eigenen Waffen geschlagen.

    Was wissen wir noch über Wallenstein? Er war 1583 als Kind protestantischer Eltern geboren. Nach deren frühem Tod brachte ihn ein Oheim in eine Jesuitenanstalt, wo er zur katholischen Kirche übertrat.

    Lassen wir nicht außer Acht, dass die Kuttenträger aus ihren Fehlern gelernt haben. Und so gehen sie noch weitaus geschickter vor. Ihrem Auftrag zur Umerziehung von Völkern sind sie vorbildlich nachgekommen, ja, er scheint nahezu erfüllt.

    Freundeslisten werden aufgeräumt, gesäubert, es wird entfernt, geschimpft, verurteilt. Ein Feindbild, das muss sein. Der eigentliche Feind lacht sich indes ins Fäustchen hinein.

    Ist noch gar nicht so lange her, als ich einen Beitrag dazu verfasst habe. Und nach wie vor gilt: Obacht! Wer, wann, wo, und wie sich einschleicht, mit zuckersüßen Worten, mit dem, was man doch so gerne hören will. Ja, man sehnt sich in Zeiten des großen Unrechts genau danach. Und das wissen die „Beauftragten“ auch. Das Fatale, sie haben ein Ziel vor Augen, und dieses ist mit einem Herrschaftsdenken eng verbandelt.

    Den gesamten Beitrag findet ihr im Kommentar.

    Kurzschlussverbindungen… je nach Strömungsrichtung

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  • Dresden – wir lesen nun täglich (Teil 3)

    Februar 7th, 2025

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte – was geschah zuvor?

    Anfang Februar 1945 war die Hauptstadt Sachsens praktisch eine unverteidigte Stadt, obwohl die alliierten Bomberkommandos durchaus behaupten könnten, davon keine Kenntnis gehabt zu haben. Wie wir wissen, hatte die Stadt darüber hinaus keine in Betracht kommenden industriellen, strategischen und militärischen Ziele ersten Ranges.

    Sir Arthur Harris und sein amerikanischer Kollege Generalleutnant James H. Doolittle machten sich jedoch weniger Gedanken über mögliche Auslegungen internationalen Rechts als vielmehr über die siegreiche Beendigung des Krieges, als sie daran gingen, Dresden im Rahmen der Offensive gegen östliche Bevölkerungszentren anzugreifen.

    Sir Arthur Harris betont, dass das einzige internationale Verbot, an das er und sein Kommando sich während des Krieges gebunden fühlten, eine Vereinbarung war, die auf den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 zurückging und die den Abwurf von Sprengkörpern aus gasgefüllten Luftschiffen untersagte.

    Bereits ab Oktober 1944, flüchteten viele Menschen aus ihrer Heimat Ostpreußen, weil die Gebiete von der Sowjetarmee überrannt wurden. Die ersten Scharen von Flüchtlingen und Evakuierten wälzten sich nach Süden. Viele Tausende kamen nach Dresden, das als der „sicherste Luftschutzkeller“ des Reiches galt. Etwa 25 Prozent der Bevölkerung, ungefähr sechshunderttausend Menschen, waren aus Ostpreußen geflohen. Die Stadtbewohner waren zusammen mit Frauen, Kindern und Kranken aus den ländlichen Gegenden sowohl nach Dresden und anderen sächsischen Städten als auch nach Thüringen und Pommern evakuiert worden.

    Die sächsische Hauptstadt, die vor dem Krieg etwa 630 000 Einwohner zählte, war bald sichtlich übervölkert. Es war das Vorspiel zur endgültigen Tragödie von Dresden: Es gab wenige Deutsche, die jetzt noch in den von russischen Truppen bedrohten Gebieten zurückbleiben wollten.

    Die Menschen aus den Ostgebieten erlebten ein Martyrium. So hatten zum Beispiel sowjetische Truppen und Panzerdivisionskommandeure eine Flüchtlingskolonne eingeholt, die aus dem ostpreußischen Gebiet Gumbinnen flüchteten. Die ganze Kolonne war niedergewalzt worden, als der Kommandeur seinen Panzern den Befehl gab, ihren Weg stur fortzusetzen und die Flüchtlinge und ihre Fahrzeuge zu überrollen.

    Der plötzliche Beginn der massiven sowjetischen Offensive auf Mitteldeutschland am 12. Januar 1945 sollte noch entwürdigendere Greueltaten mit sich bringen als diesen „Zwischenfall“ von Gumbinnen.

    Am 12. Januar brach die 1. Ukrainische Front unter dem Kommando des erbarmungslosen, aber fähigen Sowjetmarschalls I. S. Konjew aus dem Batanow-Brückenkopf an der Weichsel hervor und begann einen massiven Vorstoß in Richtung Schlesien.

    Bald darauf schwoll der Flüchtlingsstrom über Nacht zu einer Flut an – eine Völkerwanderung von fünf Millionen Deutschen aus Ostdeutschland hatte begonnen, einen vorläufig noch freiwillige Völkerwanderung, die aber zum Kriegsende hin und darüber hinaus zu der wohl auf brutalste Weise durchgeführten Zwangsmassenausweisung in der Geschichte Europas werden sollte…

    Die erste größere Stadt nach der Provinzgrenze war Dresden, und – ob sie hier nun Freunde hatten oder nicht – die meisten Flüchtlinge wollten hier bleiben.

    Es handelte sich um eine Flut von Menschen, die in allergrößtem Ausmaß und innerhalb einer erschreckend kurzen Zeit entfesselt wurde; innerhalb von sieben Tagen sollten fünf Millionen deutsche Zivilisten aus ihrer alten Heimat herausgerissen werden, um auf den Straßen und Autobahnen in Richtung Westen strömen.

    Sie führten alle ihre letztes Hab und Gut in Kisten und Koffern mit sich und kampierten trotz der niedrigen Temperaturen unter Null Nacht für Nacht unter freiem Himmel, voller Hoffnung und doch ungewiss, welches Schicksal sie in Dresden erwartet.

    Zu dem Zeitpunkt, als die Einkesselung Breslaus in der Nacht vor den Dresdner Angriffen begann, befinden sich nur noch zweihunderttausend Zivilsten in der Stadt . Die Mehrzahl der Bevölkerung war zu diesem Zeitpunkt nach Dresden und in andere Orte und Städte des Reichsgebietes geflohen. Von den zurückgebliebenen Breslauern sollten etwa vierzigtausend in den schweren Straßenkämpfen und in sowjetischen Luftangriffen umkommen.

    Churchill erklärte dazumal: „“Ich möchte keine Vorschläge haben, wie wir kriegswichtige Ziele im Umland von Dresden zerstören können, ich möchte Vorschläge haben, wie wir 600.000 Flüchtlinge aus Breslau in Dresden braten können.“

    ———————————————————————

    Meine Mutter erlebt es so (Auszug aus ihren Erlebnisberichten): Wir verbrachten den 13. und 14. Februar in Görlitz, hörten von den verbrecherischen, unmenschlichen Angriffen auf Dresden ohne das Ausmaß zu erfassen und zu begreifen. Einige Tage später berichteten Bekannte, die sich beim Angriff am Stadtrand von Dresden befanden und leicht verwundet nach Görlitz zurückkehrten, von einer Hölle, von schreienden, und brennenden Menschen. 500 000 Flüchtlinge aus Schlesien befanden sich zu diesem Zeitpunkt in und um Dresden. Es waren vor den Russen geflohene unschuldige deutsche Frauen und Kinder. Zehntausende von ihnen wurden in wenigen Minuten brutal getötet, dazu tausende Dresdner.

    ——–

    Einige Zeitzeugenberichte, von Menschen auf der Flucht, die das Martyrium überleben konnten….

    In stockfinsterer Nacht ging es von Kahlberg aus, wo von anderen Trecks Wagen in dem sehr bergigen Gelände die steilen Berge herabstürzten und zerschellt unten liegen blieben und wo Militärtransporte sie zur Seite drängten, über die schmale Nehrung. Es gab Tote an Menschen und Pferden, viel Klagen und Weinen. Viele Flüchtlinge mussten ohne ihre zu Tode verunglückten Angehörigen, ohne ihre Fuhrwerke und ihre Habseligkeiten zu Fuß weiterziehen.

    ———————–

    Zwischen den Trecks wanderten Tausende Flüchtlinge zu Fuß mit ihrer geringen Habe über die Nehrung, saßen am Waldrande oder an den Chausseegräben, um neue Kräfte zu sammeln für den weiten Weg, oder lagen halbtot oder halbverhungert herum. Niemand konnte diesen Tausenden und abertausenden Menschen helfen. Wer kann je diesen Anblick vergessen! Man sah , wie aus den gefallenen Pferden ganze Fleischstücke von den erschöpften und hungernden Menschen herausgeschnitten waren, um den Hunger zu stillen.

    —————————————-

    Morgens um 8 Uhr fahren wir auf das Eis des Haffs.

    Uns allen ist sehr bange. Wir sehen eingebrochene Wagen aus dem Eis ragen. Tote Pferde, von Beschuss und Bomben getroffen, liegen verstreut auf dem Eis. Weiter liegen tote Soldaten und unzählige Zivilisten, Mütter mit ihren Kindern im Arm, auf dem Eis – erfroren. Wagen waren getroffen, alles lag herum: Ein Bild des Elends und des Grauens.

    ——————-

    Der Inhalt des Textes in Teilen übernommen, aus „Der Untergang Dresdens“ vom britischen Schriftsteller David Irving

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte
    Breslau Teil III – Januar/ Februar 1945

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  • Da bleibt einem glatt „die Spucke“ weg…, im wahrsten Sinne des Wortes..

    Februar 7th, 2025

    „To go“? „Pop-up“?

    Besonders die Massenmedien bedienen das „Deutsche-Sprache-Abschaffungs-Portal“ und tragen unter der beherrschenden (linken) Begriffshoheit gezielt zur Abwertung des Deutschen und seiner Geschichte bei.

    Die Muttersprache ist die Seele eines Menschen; sie ist auch die Seele eines Volkes, sie ist der Ausdruck seines Lebens und Leidens, seines Denkens, Fühlens und Wollens.“

    Ich glaube nicht, dass ein „to go“ Segen oder eine „Pop-up“-Hochzeit dazu beitragen. Diese Art Wörter fressen eher die Seele des Volkes.

    Manche Völker sind in der Geschichte schon untergegangen, weil sie die Sprache – und damit ihre Kultur – aufgaben und die der Sieger annahmen.


    Den vollständigen Beitrag findet ihr wie gewohnt, hier im Kommentar.

    Auf ein Wort zu unserer Muttersprache – sie hat es verdient, erhalten zu bleiben!

    Eure Kommentare dazu:

    „Leider geht das schleichend und schon viele Jahre. Vor über 300 Jahren galt es zumindest als tres chick , Französisch zu reden, die meisten Opern wurden italienisch gesungen wegen des Klangs der Sprache. Heute ist alles egal. Grammatik im Deutschen gibt es nicht mehr, Genitiv existiert seit Jahrzehnten nicht mehr, nun gibt es den Dativ und den Akkusativ nicht mehr. Alles ist nun easy oder nice, selbst , wenn man nicht einmal weiß, wie diese Wörter geschrieben werden und ansonsten nie die englische Sprache gelernt hat. Dazu dann noch Alda und Dicka, da kommen einem die Plätzchen von Weihnachten wieder hoch.„

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  • Carl Spitzweg

    Februar 6th, 2025

    Gestern jährte sich der Geburtstag dieses wundervollen Malers zum 217. Male.

    Carl Spitzweg

    Heute jährt sich der Geburtstag dieses wundervollen Malers zum 218. Mal. Dazu eine kleine Auslese seiner ganz besonderen Werke und ein kurzer Streifzug zu seinem Leben.

    Carl Spitzweg wurde am 5. Februar 1808 in München geboren. Seiner Vaterstadt ist er lebenslang treu geblieben. Er starb am 23. September 1885 ebenda.

    Zu Spitzwegs angeborenen Talenten gesellte sich sichtlich schon früh das Verlangen mit den Mitteln der Kunst wirklich er selbst zu werden und tiefere Sinngebung für sein Leben zu gewinnen. Er mied nicht nur die Ausbildung an der Akademie, besonders bemühte er sich auch nicht um andere Lehrer. Er blieb Autodiktat.

    Doch einige namhafte Maler haben ihm im Lauf seines Lebens nahe gestanden: der bedeutendste unter ihnen war Moritz vom Schwind (1804-1871), der phantasievolle Schöpfer spätromantischer Märchenszenen.

    Wer seinen Namen nennt, denkt zumeist an enge, altväterische Gassen und freundliche Gärtchen, an den ganzen für Spitzweg sprichwörtlichen Zauber kleinstädtischen Daseins. Stimmt diese Vorstellung mit dem Lebenskreis des Malers überein? War München damals noch eine verschlafene, weltabgeschiedene Idylle?

    Zwei Jahre vor der Geburt Spitzwegs, im 1806, hatte der bayerische Kurfürst als König Maximillian I. Joseph den Thron bestiegen, wodurch München zur nunmehr Königlichen Haupt- und Residenzstadt erhoben wurde. Als Bayer 1818 eine Verfassung erhielt, tagte fortan hier der Landtag. Maximillian Joseph regierte bis 1825; sein kunstsinniger Nachfolger Ludwig I., in dessen Regierungszeit die Stadt durch zahlreiche großangelegte Bauten bereichert wurde, ließe es sich vollends angelegen sein, München zur repräsentativen Metropole aufsteigen zu lassen. Seit 1826 gab es hier eine Universität, zwanzig Jahre später hatte die Stadt bereits mehr als 100 000 Einwohner. Auch unter Ludwigs Nachfolgern entwickelte sich München immer spürbarer zur Groß- und Weltstadt, die durchaus nichts Krähwinkelhaftes hatte. Und dennoch konnte hier ein Talent wie das eines Spitzwegs gedeihen und sogar einem für seine Zeit typischen Grundgefühl gültigen Ausdruck verleihen.

    Spitzweg war durch sein väterliches Erbe finanziell unabhängig. Dennoch bedeutete der Wechsel in die Künstlerexistenz für ihn ein großes Wagnis. Aufschlussreich für seine Einstellung dazu ist der Umstand, dass er zunächst den Gedanken äußerte, nur bis zum vierzigsten Lebensjahr das Malen als Beruf auszuüben. Er wollte also seine schönsten Jahre nutzen; später war ja notfalls noch Zeit genug, die erlernte Tätigkeit des Apothekers erneut aufzunehmen.

    ——————————————————————–

    Quelle

    Lisa Schirmer „Carl Spitzweg“ E.A. Seemann Verlag Leipzig


    Ein kleine Auswahl:

    Sein wohl bekanntestes Werk ist „Der arme Poet“.

    Es gibt aber noch viele weitere schöne Gemälde des begnadeten Künstlers.


    Und es wurde wieder fleißig kommentiert:

    „Ich kenne seine Bilder von kleinauf. Sie hingen bei meiner Oma, bei meiner Uroma. Mich haben die Namen der Bilder nie interessiert, keinen einzigen kann ich dir nennen. Die Bilder waren für mich immer das perfekte Bild, das ein Maler hervorbringen kann. Jedes einzelne lädt zum anschauen ein, zum verweilen, zum sinnieren, zum rätseln und denken, was die Aussage ist. Jedes einzelne lädt dazu ein, eine Geschichte dazu zu erzählen oder zu schreiben, ist dabei gemütlich und warm und bringt Leben auf jede Wand, schmückt jeden Raum, in dem ein solches hängt. Das Autodidaktische Leben Spitzwegs ist für mich wieder ein Hinweis darauf, dass es keineswegs die Schulen sind, die etwas fürs Leben lehren, sondern nur das Leben an sich.„

    „So schöne Bilder; ein wahrer Künstler. Ich kenne nur das im Bett.“

    „Die Namen seiner Bilder kenne ich nicht. Jedoch sein Spiel mit Licht und Schatten ist famos und macht seinem Namen alle ehre. Wir alle haben zu wählen und uns zu entscheiden.„

    „DER eingebildete Kranke. Schöne alte einfache Kunst„


    Infotafel (übernommen aus Wikipedia):

    Der arme Poet ist das früheste Meisterwerk Spitzwegs. Als Vorbild diente ihm – dem heutigen Stand der Forschung zufolge – der von 1722 bis 1782 in München lebende und zumeist finanzielle Not leidende Dichter Mathias Etenhueber. Es gibt drei fertig ausgeführte Fassungen (alle 1839): Die mutmaßliche Erstfassung befindet sich in Privatbesitz und hing früher als Leihgabe im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg, die heute bekannteste Version befindet sich in der Neuen Pinakothek München. Diese bekam das Bild 1887 als Schenkung des Neffen Spitzwegs. Eine weitere Version befand sich in der Nationalgalerie Berlin: Dieses Bild war 1976 Gegenstand einer politischen Kunstaktion von Frank Uwe Laysiepen (auch als Ulay bekannt) Er stahl das Bild, gab es aber nach wenigen Stunden zurück. Am 3. September 1989 rissen es Kunsträuber zusammen mit Spitzwegs Werk Der Liebesbrief von der Wand und brachten es mit Gewalt aus dem Schloss Charlottenburg. Beide Bilder sind bis heute nicht wieder aufgetaucht.

    1839 gab Spitzweg es zur Ausstellung im Münchener Kunstverein frei. Es erhielt scharfe Kritik, u. a. wurde der „beabsichtigte Witz“ als „stimmungslos und fade“ bezeichnet. Das Bild wurde als befremdlich wahrgenommen und man lehnte es geschlossen als Verhöhnung der Dichterkunst ab.

    Die früheste Ölskizze (1837) wurde im Januar 2012 bei Sothebys in New York für 542.500 Dollar versteigert und befindet sich jetzt im Grohmann Museum in Milwaukee.

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  • Dresden – wir lesen nun täglich (Teil 2)

    Februar 6th, 2025

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte.

    Anknüpfend an die Frage: „Wer oder was, musste zum Kriegsende sterben: der deutsche Mensch, die deutsche Kultur?“ zitiere ich: „In dieser Nacht sah ich im Traum hoch am hellen Nachthimmel in göttlicher Stille einen Schwarm wundersamer Lichter stehen, die Namen trugen: Bach, Beethoven, Mozart, Haydn, Wagner, Liszt, Strauss, Schumann, Schubert. Dahinter, davor und daneben solche mit Namen Goethe, Schiller, Eichendorff, Kant, Heine, Nietzsche, Luther, Mörike, Uhland, Grimm, Novalis, Hesse, Jean Paul, Chamisso, Hebel, Hauff, Herder, Brentano, Arnim, Arndt, Kleist, Lenau, Storm, Schopenhauer, Stifter, Rückert, Keller, Fontane. „

    Plötzlich schob sich in die unendliche Stille eine riesige Bombe, darauf ein Banner aus bluttriefenden Sternen, aus denen grelle Blitze in die schweigenden Lichtnamen krachten, die wie Sternschnuppen nach und nach erloschen. Und ich empfand im Traum unsägliche Trauer durch das Sterben von Licht. Dann stieß dieses Monster wild heulend auf die ahnungslose Frauenkirche und die in ihrem Schutz betenden Menschen. Und ich hörte, weinend im Traum, das Wimmern der sterbenden Kinder in den Armen ihrer toten Mütter.

    Zögernd kamen erwachende Lichtlein aus der menschlichen Feuerhölle.

    Und es wurden mehr und mehr , und sie vereinigten sich wieder hoch am hellen Abendhimmel, und alle Namen auch.

    Eine Flüchtlingsfrau aus Schlesien berichtet: „Immer mehr türmten sich auf, man deckte sie mit einer Decke zu, die ich mir aber dann für meine lebenden Kinder nahm, die schrecklich froren. Im Morgengrauen kamen einige ganz alte SA-Männer. Ich packte meine Kinder, rannte darauf zu und sagte: Retten Sie uns schnell hier heraus, es geht gleich wieder los. Er nahm den sechsjährigen wortlos auf den Rücken, und ich sollte ihm folgen. Eine halbe Stunde später liefen wir so aus der überall brennenden Stadt. Unter den Opfern waren Kinder in Karnevalskostümen, die vielleicht auf dem Bahnhof auf ihre Eltern aus dem Osten gewartet hatten.“

    Während nur das zufällige Durchschlagen der Decke dieser Handvoll Menschen im Heizungskellers des Bahnhofs das Leben gerettet hatte, erwarteten mehrere Tausend ein schlimmeres Schicksal. Von etwa zweitausend Flüchtlingen aus dem Osten, die in dem einzigen abgestützten Tunnel untergebracht waren, kamen nur hundert durch direkte Verbrennungen um; aber weitere 500 waren nach Angaben des Luftschutzleiters des Bahnhofs durch den Rauch erstickt.

    Die Flüchtlingsfrau aus Schlesien berichtet weiter: „Da ich von meinem Mann keine Nachricht bekam, war ich so verzweifelt, dass ich es wagte, nochmal Dresden aufzusuchen. Denn für meinen Säugling hatte ich nicht eine einzige Windel, kein Jäckchen usw. Ich wusste ja, dass der Bahnhofskeller, der einem Irrgarten glich, erhalten war; die Menschen waren dort unten nur erstickt. Es war jedoch alles abgesperrt, denn es herrschte Typhus. Ich erreichte es aber doch, dass ich in den Keller durfte, begleitet von einem Bahnbeamten mit einem Arm, der mich warnte und meinte: „Das halten Sie nicht aus; es liegen da unten noch Tausende Tote, und ich kann Ihnen nicht helfen. Was ich dort unten gesehen habe, ist wahrhaft ein Greuelmärchen, dazu schemenhaft beleuchtet von der Laterne des Bahnmannes. Diese unzähligen Menschen dort unten glichen ledernden Gestalten“.

    ———————-

    Die Verfasser hierzu, wie Franz Kurowski und David Irving stützen sich bei ihren Ausführungen auf Erlebnisberichte, die sie sensibel zusammengetragen haben, die Gefühle beschreibend, zusammenfassend. Mehr als einmal wurden sie staatsseits dafür „gerügt“, um es freundlich auszudrücken.

    Beitrag zuvor: https://undinepeter.blog/…/dresden-wir-lesen-nun-taglich/

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte

    Eure Kommentare (auf social media):

    „Das Verbrechen dieser hierfür Verantwortlichen hatte mit einem Krieg nichts gemein, denn es war eine hinterhältige Mordorgie gegenüber -auch – der Kultur unseres deutsche Volkes! Diese Verbrechen setzten sich übrigens nach dem 8 :Mai 1945 fort , wobei noch 3. Millionen deutsche Menschen starben! Die Schrecken der Kriegszeit wurden nach der Kapitulation durch die Schreckender Nachkriegszeit abgelöst! Das 8o Millionen -Volk der Deutschen wurde zum Freiwild für die Siegermächte, die sich alles ungestraft erlauben konnten! Nur, und dieses ist vielleicht ein Hoffnungsschimmer :“ Mord verjährt nicht“ !“

    „Es war Mord mit Ansage. Churchill am 26. Januar 45: «Ich will keine Vorschläge hören, wie wir kriegswichtige Ziele im Umland von Dresden zerstören können; ich will Vorschläge hören, wie wir 600.000 Flüchtlinge aus Breslau in Dresden braten können.» Laut den ewigen Lei(d)tmedien sei dieses Zitat nirgends dokumentiert. Dokumentiert sei für den 26. Januar 1945 hingegen ein anderes Zitat Churchills, in dem es auch um Pläne der britischen Luftwaffe für Angriffe auf ostdeutsche Großstädte geht. Die enorm hohen Zahlen zu Luftkriegsopfern oder Flüchtlingen in der Stadt „sind“ inzwischen widerlegt.„

    „Und gestern vor 80 Jahren war auch die Konferenz von Jalta, was beschlossen wurde drang nicht viel in die Öffentlichkeit, nur zur Erinnerung“ Es ist nicht unser Ziel, das deutsche Volk zu vernichten. Nur dann, wenn Nazismus und Militarismus ausgerottet sein werden, wird für das deutsche Volk Hoffnung auf ein würdiges Leben und einen Platz in der Völkergemeinschaft bestehen.“ Nur weniger Tage später, passierte das unfassbare in Dresden, glaubt bitte nie den Worten der Sieger!“

    „Was für eine wunderschöne Stadt das war. Es sind wahre Teufel und ich will mir nicht ausmalen, was auf uns zukommt„

    „Danke liebe Clara Die Wahrheit muss bekannt werden. Die Reichsregierung wollte mit friedlicher, ehrlicher Diplomatie und großzügigen Angeboten die an die Ungerechten und für Deutschland verlorenen Gebiete an deutsche Minderheiten zurückgeben, das schädliche und demütigende Versaillerabkommen. Deutschland wird durch englisches Prestige und französische Angst perfide in den Krieg gezogen. Die Frage ist, warum England nach dem Krieg 1939 Polen an die Sowjetunion abgetreten hat. nur für den Korridor und Polen hat der Krieg begonnen. Ein sehr abscheuliches diplomatisches Spiel. Gott gib Deutschland die Kraft seine Würde zurückzugewinnen.„

    „Danke für diesen Beitrag. Ja, wir werden seit Urzeiten angelogen, die Wahrheit wird unterdrückt und es wissen nicht sehr viele Leute Bescheid. Es werden auch immer weniger und die wenigsten sind an der wahren Geschichte interessiert. Könnte ja unbequem sein.„

    „Genozid gegen Deutsche, das belegen auch der Hooton Plan usw. Zur Ausplünderung der Patente usw. nach dem Krieg. Es wurden gezielt Zivilisten vernichtet, etwas, dass völkerrechtlich verboten ist. War das irgendwann mal Thema? Nein, denn die Sieger schreiben die Geschichte.“

    „Danke Klara, für deine Aufarbeitung der wahren Geschichte. Ich möchte, dass meine Kinder nicht mit dem Schuldkult aufwachsen und sammel deine Werke.„

    „Super toller Beitrag Auch wenn es verdammt traurig ist. Es ist in den Nachkriegsjahren so einiges passiert worüber die Alliierten schweigen und sie wissen sehr wohl warum. Thema Rheinwiesenlager auch absoluter Wahnsinn was da uns Deutschen angetan wurde und es hat bis heute noch niemanden interessiert. Nochmal danke für deinen Beitrag.“

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  • Dresden – wir lesen nun täglich

    Februar 5th, 2025

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte.

    Wir schreiben heute den 5. Februar 2025. Nur wenige Tage vor dem wohl verheerendsten alliierten Vernichtungsangriff auf ein deutsche Stadt, möchte ich jedem vorausgehenden Tag einen kurzen Beitrag widmen.

    Dresden! Vor seiner Bombardierung war Dresden eine der schönsten Städte Europas, ein Zentrum der Kultur voll eleganter Paläste, Kirchen und Denkmäler. Es war eine Märchenstadt, mit verwinkelten Kopfsteinpflasterstraßen, Kirchtürmen und pittoresken Gebäuden. Militärisch war es völlig bedeutungslos.

    Voranführend sei die Frage erlaubt: Wer oder was, musste zum Kriegsende sterben: der deutsche Mensch, die deutsche Kultur? Ist in der Geschichte der Gegenwart der deutsche Mensch zum Märtyrer als Bewahrer des Guten bestimmt – und die Zerstörer als Sieger zum Verwalten des Bösen …?

    Und um es mit den Worten meiner Mutter zu fragen: „Könnt ihr den Alten noch ein bisschen zuhören? Wenn ja, dann hört: Im Jahr 2005 wurde die Frauenkirche in Dresden nach ihrem Aufbau eingeweiht. In Anwesenheit hoher kirchlicher Würdenträger erklärten die deutschen Repräsentanten, dass sie tief gerührt seien und stolz auf dieses große Bauwerk sind. Und die Sprecher appellierten an das Volk, das es einen 13. Februar 1945 niemals wieder geben darf. Doch niemand erklärte dem Volk, dass dieses grausame Geschehen nicht in der Schuld des deutschen Volkes liegt, sondern bei Machthabern mit den Namen Churchill, Roosevelt und Stalin.

    Fast 200 Millionen Euro waren bis 2005 verbaut. Mein persönliches Empfinden: Der ursprüngliche Gedanke Anfang der 1960er Jahre, die Ruine als Mahnmal und Gedenkstätte zu bewahren, hat mir besser gefallen. Doch der Trümmerberg war den Stadtplanern ein Hindernis. Nun trägt diese Kirche zwar einen historischen Mantel, ist aber mit dem ursprünglichen Bau nicht vergleichbar. Heute stehen die Menschen staunend in diesem Gebäude, verdrängend, welch Leid sich hier tatsächlich abgespielt hat. Der künstliche Prunk lenkt geschickt davon ab.

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte. In Dresden starben mehr Menschen als durch die Atombombe. Wenn Hiroshima der unmenschliche Preis war, für eine ewige Warnung – was war Dresden?

    Eines ist gewiss: Das mit unzähligen Flüchtlingen und Gefangenen überfüllte Dresden wurde planmäßig zerstört.

    „Wir werden diese Hunnen braten“, meinte ein Sir Winston Churchill aus England vor diesem Geschehen, das er befahl. Und sein Bomber-Harris fügte hinzu: „Machen wir Schluss mit dem Krieg, indem wir den Deutschen die Seele aus dem Leib reißen.“

    Im letzten Kriegsjahr war es eine Lazarettstadt zur Versorgung Tausender verwundeter deutscher Soldaten. Nicht eine einzige deutsche Militäreinheit war dort stationiert. In den ersten Wochen von 1945, dem kältesten Winter in hundert Jahren, strömten Hunderttausende Flüchtlinge nach Dresden, um der vorrückenden sowjetischen Armee zu entkommen. Die Einwohner Dresdens nahmen so viele dieser armen Menschen auf wie möglich, konnten aber nicht alle beherbergen.

    Das perfide Spiel mit den Zahlen – das Herunterkorrigieren der Opferzahlen

    Über den alliierten Vernichtungsangriff auf Dresden am 13. /14. Februar 1945 wurde in den letzten Jahrzehnten viel Verfälschendes geschrieben. Die Historiker sind sich bis heute nicht einig darin, wie hoch die Opferzahl liegen dürfte – die Stadt war in der Schlussphase des Krieges vollgestopft mit Flüchtlingen aus dem Osten, die nirgendwo registriert oder aktenkundig geworden waren.

    Wenn heute, die nunmehr noch weiter hinunter reduzierte Opferzahl von 25.000 aufscheint, dann muss man wissen, dass sich diese Zahl nur auf die – anhand von Eheringen und Dokumenten – identifizierten Opfer bezieht. Die Dunkelziffer der namenlos Verglühten, Verbrannten, Erstickten war mit Sicherheit um ein Vielfaches höher.

    Die Realität ist anders, das belegen Tausende persönlicher Erinnerungsberichte und selbst die Kriegsaktiven des Gegners von ehedem. Morgen gehen wir dann näher auf die alliierten Tieffliegerangriffe auf die deutsche Zivilbevölkerung ein, an denen es nun mal nichts zu deuteln gibt. Ein Dokument der Ordnungspolizei von Dresden vom 22. März 1945 verweist auf 202 040 tote Menschen, die zusammen mit einhundert toten Soldaten geborgen wurden.

    ———————–

    Nun rückt eines der größten und verheerendsten Verbrechen an dem deutschen Volk näher. Am 13. Februar erinnern wir uns an Dresden.

    ————————-

    Alle Beiträge dazu, findet ihr im Kommentar.

    –‐–‐—-

    Quelle:

    Franz Kurowski Jenseits von Deutschland

    David Irving Der Untergang Dresdens

    Bradbeery – die Mär vom bösen Deutschen

    Karl Richter aus dem Großen Wendig

    H. Schnatz Tiefflieger über Dresden? Legenden und Wirklichkeit

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte
    Die Schandtat von Dresden vom 15.01.2024 – Wir erinnern uns, und vergessen auch das nicht!

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  • Zur Erinnerung!          Berlin am 3. Februar 1945 – aus der Reihe: „Unsere Städte und ihre Zerstörer“

    Februar 3rd, 2025

    „Wir werden Deutschland zur Wüste machen, ja, zu einer Wüste“, hatte Churchill schon im „Blitz“-Jahr 1940 angekündigt. Damals allerdings verfügte die RAF weder über eine ausreichende Zahl von Bombern und Piloten noch über geeignete Navigations- und Waffentechniken, um die Drohung wahr zu machen.

    Jede deutsche Stadt, kündigte Churchill an, solle fortan einer „Feuerprobe“ unterworfen werden, „wie sie kein Land an Unablässigkeit, Strenge oder Umfang bisher erlebt hat“.
    Mehrmals holten die Alliierten zu einem zermalmenden Vernichtungsschlag aus. Allein die „Battle of Berlin“ von November 1943 bis März 1944 forderte 10000 Todesopfer, machte ein Viertel des Zentrums dem Erdboden gleich und ließ 1,5 Millionen Berliner obdachlos werden.

    Berlin am 3. Februar 1945:
    Rund Tausend „Fliegende Festungen“ bombardierten am 3. Februar 1945 die Reichshauptstadt. Es war der bis dahin schwerste Angriff auf Berlin und wohl die schlimmsten 50 Minuten in der Geschichte der Stadt. Mit 958 Bombenflugzeugen griffen die 1. und 3. Luftdivision der 8. US Air Force Berlin an. Die ersten Flugzeuge erreichten ihr Zielgebiet und 11.01. Uhr und die letzten verließen den Raum Berlin um 11.51. Uhr.

    Von den 958 gestarteten Flugzeugen hatten Berlin 939 erreicht, die insgesamt 1854,5 Tonnen Sprengbomben und 225,8 Tonnen Brandbomben abwarfen.
    Britischen und amerikanischen Quellen zufolge, werden die Verlustzahlen der Berliner mit 25.000 angegeben. Nach einem ersten deutschen Bericht des Angriffs konnten von 3043 Verschütteten etwa die Hälfte lebend geborgen werden. Zu diesem Zeitpunkt war die Stadt mit den Flüchtlingstrecks überflutet, zahlreiche Opfer wurden daher vermutlich nicht erfasst.

    Noch Jahre später wurden beim Ausschachten von Kellerräumen für Neubaufundamente Skelette geborgen.

    Eine oberflächliche Bilanz zum Bombenterror durch die Alliierten:
     Die Nachtflieger, die sich häufig verfranzten, warfen ihre Bombenlast zeitweise „überall ab, wo ein Licht auf das Vorhandensein einer Siedlung wies“ (Friedrich). Bei einem Angriff von 50 britischen Bombern auf die Reichshauptstadt im August 1940 wurde gerade mal eine hölzerne Gartenlaube getroffen; zwei Berliner erlitten leichte Verletzungen.
     Einen dänischen Reporter erinnerten die Bilder ausgebrannter Ruhrstädte an „Luftaufnahmen von Pompeji“.
     Gut einen Monat später, nachdem er von Bombenangriffen auf Berlin erfahren hatte, notierte Brecht: „Das Herz bleibt einem stehen.“ Weil die Luftangriffe auf die Innenstadt „nicht mit militärischen Operationen verknüpft“ seien, „sieht man kein Ende des Kriegs, sondern nur ein Ende Deutschlands“.

    Bei sämtlichen Bombenangriffen handelte es sich um raffinierte Kombination diverser Waffen: Teuflische Folge dieser Technik: Über den in Brand gesteckten Stadtteilen bildet sich eine gigantische Heißluftsäule, die orkanartige Stürme produziert und Tausende Tonnen Sauerstoff ansaugt. Die Menschen, gleich ob sie sich im Keller verbergen oder ins Freie fliehen, krepieren an Hitzschlag oder Überdruck, Verbrennungen oder Kohlenmonoxidvergiftung.

     Aus der Luft beiseite geräumt wurden die historischen Stadtkerne unter anderem von Freiburg, Heilbronn, Nürnberg, Hildesheim, Mainz, Paderborn, Magdeburg, Halberstadt, Worms, Pforzheim, Chemnitz, Trier, Potsdam und Danzig.


    Bisher erschienen in der Reihe: https://undinepeter.blog/2024/01/16/unsere-deutschen-stadte-und-ihre-zerstorer-2/

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  • 30. Januar 1933 – ein Auszug aus den Erlebnisberichten meiner Mutter

    Januar 30th, 2025

    „Es ist schon die Mühe wert, den tatsächlichen Geschichtsablauf zu erforschen und nicht, die nach 1945 von den Siegern umgeschriebene Geschichte, anderen in taktloser Weise aufzudiktieren“

    „Am 30. Januar 1933 übergab Hindenburg die Macht an Hitler.

    (Es war keine Machtergreifung wie man heute sagt, er hatte keine revolutionäre Macht angewandt, sie wurde ihm übergeben).

    Schon wenige Tage danach wurde ein Sofortprogramm für Investitionen geschaffen.

    Die Gründung des NS-Sozialwerkes. Winterhilfe, Kinderlandverschickung, Kriegsopferversorgung, Einrichtung von Notküchen, Kleidersammlungen, öffentliche Kinderversorgung für arme oder arbeitslose Familien, all das wurde schon in den ersten Tagen und Wochen eingeführt, und die Menschen spürten, es ist wieder Ordnung eingetreten. Mit dem Bau der Autobahn begann die Arbeitslosigkeit zu sinken. Es folgte der Wohnungsbau. Noch bevor das Jahr 1933 zu Ende ging, waren bereits 202.119 Wohnungen, 17.611 Bauernhäuser neu erbaut. Innerhalb von vier Jahren waren 1.458,22 Wohnungen errichtet. In allen Städten entstanden Stadtrandsiedlungen, bescheidene kleine Häuser, umgeben von einem Garten, erbaut für kinderreiche Familien.

    Diese hatten zuvor in Görlitz in der Nieskyer Str. in Baracken gewohnt, weil sie die Miete nicht mehr bezahlen konnten. Genossenschaften bauten Wohnhäuser mit Läden im Erdgeschoss. Die Wohnungen waren mit Innen-WC und Bad ausgestattet. So entstanden ganz neue Straßenviertel und Straßenführungen.

    In Görlitz wurde vom Beamten Wohnungsverein die untere “Melanchthonstraße” bis zur “Sattigstr“. , die untere ”Sattigstraße“ und “Im Bogen” mit Wohnhäusern bebaut und ein neues Wohngebiet im Osten der Stadt angelegt. Die neuen Mieter mußten sich mit einem Betrag bei der Finanzierung beteiligen. Die Reichert- und die Büchtemannstr. wurden von anderen Wohnungsbaugenossenschaften errichtet, auch Straßen auf der Ostseite der Stadt. Privater Wohnungsbau und Eigenheimbau wurden gefördert. In Biesnitz und im Osten der Stadt entstanden neue Stadtteile mit Eigenheimbauten. Wie in Görlitz zeugen heute noch in allen anderen deutschen Städten (auch in Schlesien, Pommern, West- und Ostpreußen, Länder die uns völkerrechtswidrig gestohlen wurden) viele Bauten von der damaligen Zeit.

    Die Menschen waren zufrieden, ja glücklich sie hatten Arbeit und schöne Wohnungen. Es war Freude über den Aufschwung im Land, es gab keine perversen Veranstaltungen mehr. Einige Leute, die in den zwanziger Jahren oft zügellos lebten, kehrten zu den guten Sitten wieder zurück, oder verließen das Land. 1937, also nur nach vier Jahren, gab es keine Arbeitslosen mehr. Akademiker, die anfangs auf den Baustellen der Autobahnen schwerste Arbeit leisteten, waren schnell wieder in ihre Berufe zurückgekehrt.

    Der Zulauf zur NSDAP war so groß, das einige Jahre die Aufnahme gesperrt wurde.

    Und der Aufschwung ging weiter. Das Volk konnte Urlaub machen und reisen, KdF, eine neu gegründete Organisation machte das möglich. Die Menschen fuhren in die Berge und an die See, besuchten Länder im Norden und Süden Europas, und unternahmen Weltreisen mit den KdF- Schiffen.

    Überall ging es schnell aufwärts in Industrie-und Landwirtschaft, Verkehrs- und Energiewesen. Die Auto- und Motorrad-Industrie wuchs enorm an.

    In Wolfsburg wurde der Volkswagen gebaut, Preis: 995.-Reichsmark (RM) – konnte auf Ratenzahlung erworben werden. Aus dem Bekanntenkreis besaßen Hollheims und der Drogist Treumann einen solchen Wagen.

    Die meisten Kleidungsstücke – auch Unterwäsche – der damaligen Zeit, wurden aus Wolle und Baumwolle hergestellt. Um die Einfuhr von Baumwolle zu verringern, brachte die IG Farben Kunstseide (Acetat-Seide, Zellstoff) auf den Markt. Nach dem Krieg eigneten sich die Amerikaner die Patente für die Kunstfaserherstellung als Kriegsbeute an. Später durften die Deutschen die aus den Fasern hergestellten amerikanischen Kleidungsstücke teuer erwerben. Im verstärkten Maße wurden auch Kunststoffe für die Industrie hergestellt, sogar die Betonplatten für die Autobahn bestanden aus deutschen Werkstoffen (Erfinder und Erbauer waren deutsche Ingenieure). Dadurch wurden Millionen von Devisen eingespart und die Unabhängigkeit von den Ländern England, Frankreich und den USA gesichert. Die deutsche Industrie entwickelte synthetische Produkte. Deutscher Fleiß und Erfindergeist ließ aus einheimischen Produkten neue Werkstoffe entstehen. Es entstanden u.a. die Werke “BUNA” Dort wurde künstlicher Kautschuk für Autoreifen hergestellt. Und das Werk “Leuna” erzeugte nach dem Verfahren “Krupp-Renn” Benzin. Diese großartigen Leistungen haben deutscher Erfindergeist, verbunden mit der Schaffenskraft der deutschen Arbeiterschaft und einer straffen Führung vollbracht. (1932 war Deutschland noch ein total bankrotter Staat).

    Nun gab es Handel mit dem Ausland (nur Länder, die von USA und England nicht abhängig waren). Spanien, Portugal, Brasilien u.a. lieferten Erze, Kaffee, Südfrüchte und wichtige Rohstoffe und bekamen dafür Maschinen. Deutsche Bergleute, Stahlbauer, Metall verarbeitende Betriebe hatten wieder Arbeit und das alles ohne Hochfinanz der Siegerstaaten. Das Deutsche Volk hatte sein Selbstvertrauen wieder gewonnen und stand hinter der Regierung. Junge Brautleute bekamen ein zinsloses Darlehen von 1000 RM für Möbel und Hausrat. Für jedes Kind wurden 25 % des Darlehens abgeschrieben. Das soziale Engagement im 3. Reich war vorbildlich für die Nachkriegszeit. Allerdings wurde dies mit Neid und Hass von England und Frankreich beobachtet, aber es gab auch Journalisten und Politiker in diesen Ländern, die mit Bewunderung über die großen Erfolge in Deutschland berichteten. Das kann man heute noch nachlesen. Pensionen für Invaliden, Frauen ab 60 und Männer ab 65 wurden gezahlt. Bildungs- und Berufsförderung wurden groß geschrieben. Weiterführende allgemein bildende Schulen (Aufbauschulen (kostenlos) zur Erreichung der mittleren Reife in ein oder zwei Jahren werden eingeführt. Schüler mit ausgezeichneten Leistungen in der Volksschule erreichten auf Staatskosten den Schulabschluss einer höheren Lehranstalt. Bei der Auslese der Kinder gab es keine Rücksicht auf Herkunft, Geburt, gesellschaftliche oder konfessionelle Zugehörigkeit, nur Begabung und Leistung waren ausschlaggebend.

    Meine Großmutter Rosina (väterlicherseits) geb. 24.10.1858, gest. 14.3.1939) wohnte mit ihrem Ehemann und der Zwillingsschwester in Lissa in der Provinz Posen ( wie schon erwähnt: eine rein deutsche Stadt – von Glaubensflüchtlingen aus Schlesien u. aus anderen deutschen Gebieten um 1500 gegründet). Sie lebten unter der Gewalt der Polen. Es gab nur noch polnische Geschäfte, den Deutschen wurden Fabriken, Kaufhäuser usw. weg- und von den Polen übernommen, die Deutschen durften in den polnischen Läden zwar einkaufen, bekamen aber nur Ware, wenn sie Polnisch sprachen, Deutsch sprechen war in der Öffentlichkeit bei Schläge verboten, Mehr als eine Million Deutsche flohen vor den polnischen Verfolgungen und fanden in anderen Provinzen des Reiches Unterkommen, aber in der Notzeit 1921-23 keine Arbeit.

    “Dass viele Deutsche von den Polen ermordet wurden, war bekannt. Im Jahr 1939 waren es mehr als 50 000, dies wurde erst jetzt bekannt, Protokolle können nachgelesen werden, sie liegen im Aktenbestand – Bundesarchiv/Militärarchiv Freiburg Breisgau.“

    1934 hatten auch meine Eltern endlich einen Paß bekommen und so konnten wir auf normalen Weg meine Großmutter besuchen. Sie trug nicht mehr Kleider, sondern einen langen Rock und Bluse, sie wählte die Kleidung der Polen, um nicht aufzufallen. Ich habe sie damals das letzte Mal gesehen, sie sprach immer Deutsch und hatte kein Polnisch gelernt, was eigentlich gefordert wurde. Im Frühjahr 1939 starb sie und hat somit die Wiedereingliederung der deutschen Städte mit Lissa ins Deutsche Reich im Herbst 1939 leider nicht mehr erlebt.“

    — Ende Auszug aus den Niederschriften—–


    Eure Kommentare

    „Ich komme was Hitler angeht nicht klar. Habe lange gebraucht um zu der Feststellung zu kommen, dass auch er das deutsche Volk geopfert hat. Zuerst sein Vertrauen erlangt um es danach eben zu opfern. So versuchen sie es jetzt ja schon wieder. Ich finde es schwierig, da wirklich draus schlau zu werden. Wie stand Deine Mama später dazu, nach dem Ende des Krieges?“

    Antwort: ich weiß sehr gut, was du meinst, und woher die Unsicherheit kommt. Auch ich könnte nicht mit Bestimmtheit sagen, welche Rolle Hitler tatsächlich gespielt hat. Unter den Mächtigen wirken andere Kräfte.

    Ich erinnere mich oft an die Momente, insbesondere auch bei Familienfeiern, wie meine Mutter mehr als einmal verbal angegriffen wurde, wie sie denn so positiv über A. H. reden könnte. „Nun, war ihre Antwort: „Warum soll ich euch belügen, nur weil ihr es anders gelehrt bekommen habt, und ihr es nun so von mir hören möchtet. Nein, den Gefallen tue ich euch nicht, denn ich habe es genauso erlebt.“

    Doch hat sie A. H. zu keiner Zeit verherrlicht. Und auch daran kann ich mich erinnern: Auch wenn sie es sehr zu schätzen wusste, dass unser altes Kulturgut, und deutsche Traditionen gepflegt wurden, hielt sie eine Glorifizierung für falsch. Ausführlicher steht es dann im Buch. Ich glaube nicht, dass meine Mutter A. H. für einen Verräter des deutschen Volkes gehalten hat.

    Es ist schwer, die Figur A.H. in seinem Tun richtig beurteilen zu können. Ich halte mich hier auch eher bedeckt, weil ich es einfach nicht sicher weiß. Die wahren Täter und Leitfiguren sind ohnehin bekannt.

    Weitere Kommentare: „Den Polen wurde die Geschichte ganz anders erzählt, wie man sich denken kann. Sage ich doch immer und immer wieder, dass sich Historiker beider Länder zusammensetzen und das Chaos endlich ordnen sollten. Wer braucht heute noch diese Streitereien, Spaltungen und gegenseitige Schuldzuweisungen? Niemand, wie ich finde.“

    „Die staatlich geförderte, umfängliche Geschichtsfälschung ist Teil des Vernichtungskonzeptes gegen die deutsche Gesellschaft. Seit 25 Jahren wieder besonders gut zu erkennen!!“

    „Toller Bericht und daran erkennt man mal ganz andere Wahrheiten und Begebenheiten als uns immer erzählt werden (Geschichtsunterricht, Medien).„

    „Sehr traurig, dass dieses nicht an unseren Schulen gelehrt wird. Ich bin guter Hoffnung, dass all die Lügen bald wahrheitsgerecht für unsere Kinder klargestellt werden.„

    „Vielen dank Klara. sehr, sehr interessant. damals dominierte der Wille, alles neu zu machen. heute dominiert der Wille, alles zu zerstören.„

    „SACHLICHER Zeitzeugen-Geschichts“unterricht“. Herzlichen Dank“

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  • Als die Ostsee zu einem Meer der Hoffnung wurde – und sich die Hölle auftat

    Januar 30th, 2025

    Zum Gedenken an unsere Toten aus der größten Schiffskatastrophe der Geschichte – in der Nacht zum 30. Januar 1945.

    Ein sowjetisches U-Boot versenkte die mit Flüchtlingen und zahlreichen Verwundeten überladene SOS Wilhelm Gustloff. Tausende von Menschen versanken mit dem ehemaligen Kdf-Schiff in der eisigen Ostsee.

    Heinz Schön beweist: Es waren weitaus mehr als die uns von der „Presse“ suggerierten 9000 Tote.

    Die Tragödie der Flüchtlingsschiffe“: Den Ausführungen zufolge starben 1944/45 über 40 000 Menschen auf der Ostsee.

    Über die Veröffentlichung durch Heinz Schön wird deutlich, dass allein auf der SOS Wilhlem Gustloff über 9000 Tote zu beklagen sind. Heinz Schön gilt als einer der besten Kenner der Vorgänge im Ostseeraum 1944/45. Er war Zeitzeuge dieses Ereignisses und Archivar über die südliche Ostsee. Er selbst überlebte den Untergang der Wilhelm Gustloff 1945.

    In den letzten 12 Monaten des Zweiten Weltkrieges wurde die Ostsee zu einem „Meer der Hoffnung“ für mehr als zwei Millionen Menschen aus Ost- und Westpreußen, Danzig und Pommern. Frauen, Kinder und alte Menschen verließen aus Angst vor der anrückenden Roten Armee ihre Heimat.

    Die deutsche Kriegsmarine setzte über 1000 Handels- und Kriegsschiffe aller Größen und Klassen zu ihrer Rettung und zum Abtransport verwundetet Soldaten ein und evakuierte so in der größten Rettungsaktion der Seegeschichte an die 2,5 Millionen Menschen.

    Doch für rund 40 000 Menschen wurde die Ostsee zum nassen Grab.

    Mehr als 200 Schiffe fielen Angriffen und Minen zum Opfer.

    ————————————–

    Ausführliche Beiträge dazu, wie gewohnt, hier im Kommentar.

    Ein fast vergessenes Kapitel deutscher Geschichte:

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