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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Hört, Hört! Von Beinwell, Kobolden und anderen märchenhaften Begebenheiten

    Oktober 24th, 2025

    Nun haben wir schon wieder Ende Oktober: Kräuter und Tinkturen haben ihren festen Platz eingenommen. Nur wenige warten noch auf die „Zubereitung“. Löwenzahn, Brennnessel, Gundelrebe, Wegerich, Fingerkraut, Salbei, Ringelblume, Schafgarbe, Kamille, – tata, alle Kräuter sind schon da!

    Gestern habe ich dann noch die Wurzel von unserem Beinwell ausgebuddelt. Ganz schön tief lag seine Wurzel und sooo dick war sie. Ich nehme ja immer nur einen Teil der Wurzel, den anderen setzte ich wieder zurück, damit sich die Pflanze weiter verwurzeln kann. Im nächsten Jahr erfreut er uns und all die umher schwirrenden und summenden Tierchen mit einer üppigen Blüte.

    Uns Frauen wurde schon immer ein besonderer Zugang zur Welt des Übernatürlichen und der Geister zugesprochen, weil Intuition, Instinkt, Naturverbundenheit und Weissagungen aller Zeit Frauendomänen waren.

    Mit Blick auf die kommenden Tage:

    Samhain, unser Ahnenfest, feiern wir bereits in wenigen Tagen. Immer näher rückt die Zeit zur Wintersonnenwende, der dunkelste Tag des Jahres. Ich mag diese Geschichten, die damit einhergehen:

    Nach unserem heidnischen Glauben sollen auch Kobolde ihren Sitz in den Türzwischenräumen haben. Deshalb hängte man kleine Amulette aus bestimmten Wurzeln und anderen Kräutern (wie Wacholder oder Beifuss bspw.) an die Türrahmen. Aber auch nach einer Hausreinigung zu den Schwellentagen, wie den Sonnenwenden und besonders der Winterwende und vor den Rauhnächten, kann man einen Schwellenzauber zum Schutz vornehmen. Schutzkränze aus Zweigen zum Beispiel.

    In den langen Winternächten beim Nähen, Spinnen und Kochen wurden wichtige Frauengeheimnisse weitergegeben. Vor allem den Großmüttern wurde besondere Verehrung entgegengebracht. Sie waren die Hüterinnen des alten Wissens, sie kannten alle Geheimnisse und konnten mit den Hausgeistern und Ahnen kommunizieren.

    Sie saßen oft lange in der Hecke oder unter dem Holunder, deswegen wurden sie von den Dorfbewohnern als „Heckensitzerin“ bezeichnet. Hagadise, Hagezusse, „das Weib (Zussa) oder der Geist (Dise) im Hag“, so und ähnlich wurden sie von den verschiedenen germanischen Völkern genannt.

    Auf diese Art wurden all die Weisheiten und das alte Wissen weitergegeben, von Generation zu Generation. Uns sind sie als Märchen bekannt. Sie sind die Nahrung der Seele.

    Wusstet ihr das? „Wenn die Märchen verstummen, verdunkelt sich unser Lebensweg“. So formulierte es einst der Psychologe Wolfdietrich Siegmund.

    (hier übernommen von Wolf Dieter Storl):

    „Wir sind Lichtwesen, Seelen, auf einer Reise durch diese irdische Dimension. Die Märchen erinnern uns an unser wahres Wesen.

    Sie sind eine Landkarte, ein Kompass für die Seele. Sie bringen auf bunte, bildhafte Weise in Erinnerung, was wir in unserem Alltag so leicht vergessen. Kinderseelen, den Nachklang himmlischer Welten noch in sich tragend, verstehen die Märchen – insofern diese echt sind und nicht nur erdachte Fantasiegebilde.

    Der verwunschene Königssohn und die von einer bösen Stiefmutter geschundene Königstochter stellen niemand anders dar als unsere eigene göttliche Seele, die sich in einer verzauberten, stiefmütterlichen Welt zurechtfinden muss.

    Deswegen sind auch für Erwachsene Märchen heilsam. In früheren Zeiten erzählte man solche Geschichten am Abend am warmen Herd im Kreis der Familie. Der Feierabend war die segensvolle Zeit, wenn das Tagwerk ruhte und man sich dem Geistigen zuwendete. Jung und Alt, Kinder und Erwachsene lauschten dann gebannt, was die Alten, die Großmütter und Großväter, denen das Leben Weisheit geschenkt hatte, vortrugen.

    Märchen sind, wie es das mittelhochdeutsche Wort maere ursprünglich bedeutete, »Kunde, Bericht«. Es handelt sich um eine wahre Kunde.“

    ———————————————————————-

    Und was passiert jetzt mit der Beinwellwurzel? Nun, geschnitten habe ich sie ja schon. Jetzt muss sie noch ein wenig trocknen, damit sie nicht Schimmel ansetzt, wenn ich sie in das Öl einlege. Dort ruht sie dann vier bis sechs Wochen. Anschließend stelle ich aus diesem Öl eine Salbe her. Wie das geht, verrate ich euch, wenn es so weit ist.

    ———————————–

    Quelle zur Märchenkunde

    Auszug aus Wolf Dieter Storl „Einsichten und Weitblicke“ (Kunterbuntes / S.248)

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  • „Lieber mit der Wahrheit fallen, als mit der Lüge siegen“.

    Oktober 23rd, 2025

    Dieser Satz stammt aus der Feder des Augustinus, der in „verrückten“ Zeiten aufwuchs.

    Er war der Sohn des Heiden Patricius und der Christin Monika, wurde in Tagaste geboren, studierte in Madaura und Karthago und wurde Lehrer der Rhetorik in Tagaste und Karthago. 383 siedelte er nach Rom über, 384 begann er seine Lehrtätigkeit in Mailand. Das 4. Jahrhundert, in dem Augustinus geboren wurde, war für das Römische Reich eine unruhige Zeit. Kaiser Konstantin der Große hatte das Christentum privilegiert und den Einfluss der traditionellen Götterkulte zurückgedrängt. („Konstantinische Wende“ )

    In Augustinus’ Jugendzeit fiel die kurze, aber bemerkenswerte Regierungszeit Julians (361 bis 363), der als letzter Kaiser Anhänger des traditionellen Götterglaubens war und vergeblich um dessen Erneuerung bemüht war. Die nachfolgenden Kaiser waren dann alle Christen.
    Augustinus von Hippo starb am 28. August 430 während der Belagerung von Hippo durch die Vandalen. Er starb in Hippo Regius (heutige Algerien) im Alter von 75 Jahren.

    Die Praktizierung der römischen Religion als verbindlichem Staatskult des Römischen Reiches endete im 4. Jahrhundert mit den kaiserlichen Toleranzedikten zugunsten des Christentums und dem späteren Verbot aller nichtchristlichen Religionen (außer dem Judentum ) im Jahr 380 bzw. 393 (siehe Christianisierung des Römischen Reiches)

    Die Christianisierung des Römischen Reiches war ein mehrere Jahrhunderte dauernder Prozess, in dem das Christentum von einer Gruppierung innerhalb des Judentums mit Schwerpunkt im östlichen Mittelmeerraum zur dominanten Religion desImperium Romanum heranwuchs.

    Hierauf wuchs schließlich die Akzeptanz staatlicher Institutionen
    Im Brief an die Römer argumentierte Paulus, Christen seien verpflichtet, Steuern zu zahlen, da Steuereinnehmer und staatliche Behörden generell von Gott eingesetzt seien. Eine solche religiöse Überhöhung der politischen Ordnung war in der Antike ein vertrautes Konzept.

    Und die Moral von der Geschicht, wenn du nicht hinter den Zeilen liest, dann verstehst du sie nicht…!
    ———————————-
    Daher möchte ich noch ein paar Gedanken dazu aufgreifen… Ägypten, ein Ort für die Toten, Griechenland und das Römische Reich und viele andere in der Geschichtschronologie angeblich über die Jahrtausende verstreuten Zivilisationen existierten wahrscheinlich alle zur selben Zeit und die Geschichten dazu wurden nachträglich aufgeschrieben. Man kann davon ausgehen, dass die ganze antike Chronologie bis ins 18. Jahrhundert ein Fantasiegebilde der Jesuiten ist. Die Chronologie unserer Geschichte ist erfunden, Dokumente wurden massenhaft gefälscht. Ereignisse wurden verändert und neu erdacht, kopiert und in der Zeit versetzt.
    Es sind nur Gedankengänge, nichts davon ist in Stein gemeißelt.
    —————————————————————————
    Um die hier im Text erwähnte Belagerung der Vandalen in ein rechtes Licht zu rücken, lasse ich diesen Beitrag (im Kommentar) noch da.

    Das Wandalenreich (Geiserich)

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  • Die deutsche Verbundenheit zu seinen Besatzern kennt keine Grenzen

    Oktober 23rd, 2025

    Schlagzeile: „Wegen der Haushaltssperre in den USA drohen rund 12.000 zivilen Beschäftigten in Deutschland Gehaltsausfälle. Die Bundesregierung will vorübergehend die Zahlungen der Gehälter für tausende Beschäftigten der US-Streitkräfte in Deutschland übernehmen.“

    Vorneweg marschiert Verdi und gibt entsprechende Forderungen weiter an den Bund.

    Alles kein Problem. Schließlich gibt es ja die „Lohnstelle ausländische Streitkräfte. Sämtliche Lohn- und Lohnnebenkosten der zivilen Beschäftigten übernehmen die USA, wie die Staatskanzlei erläuterte. Die Abrechnung und die Überweisung an die Zivilbeschäftigten sei Sache der Bundesrepublik Deutschland.

    Aha, soso…

    Was hat das eine eigentlich mit dem anderen zu tun? Oder anders gefragt, was machen die vielen amerikanischen Soldaten auf unserem Territorium, allesamt Angestellte/ Beschäftigte der US-Streitkräfte? Und warum stellen „Vereine“ wie Verdi Forderungen und appellieren an die finanzielle Verantwortung nach deutschem Arbeits-; Tarif- und Sozialrecht?

    Was, wenn nun plötzlich der deutsche Bürger Fragen dazu stellt?

    Keine Angst! Das tut er schon nicht. Darauf können sich die Behörden in der amerikanischen Besatzungszone verlassen. Also rollen ganz selbstverständlich deutsche Steuergelder über den Tisch, um die Lohnkosten „ausländischer“ Streitkräfte sicherzustellen.

    Gelder auf Anordnung!

    Wie sagte doch noch Kurt Kiesinger, der 3. Bundeskanzler am 21.5. 1958 im Spiegel: „Wir sind doch faktisch ein Protektorat der Vereinigten Staaten.“

    Und Präsident Obama sagte am 7.3. 2014 auf der Ramstein Airbase zu seinen Soldaten: „Deutschland ist ein besetztes Land und wird es auch bleiben.“

    Aussagen solcher gibt es viele, aber diese schossen mir gerade durch den Kopf.

    (Im Kommentar lasse ich noch zwei Beiträge da: „Das versteinerte Besatzungsrecht“ und die „unkündbaren Siegerrechte“. )

    Fest steht: Wir haben in Deutschland komplizierte Rechtsverhältnisse und finden folgende Rechtsebenen vor. Es handelt sich hierbei nur um ein paar Stichpunkte, zur eigenen Recherche.

     Völkerrecht (12 Haager Friedensabkommen 1907, DR 1910) Grundbuch des Staatsrecht-Kriegsrecht

     Besatzungsrecht (Hauptbesetzender, Alliierter)

     Weimarer Verfassung (Reichsverfassung)

     Bundesrecht in WBZ mit Geltungsbereich GG und DDR-Recht in SBZ bis 17.07.1990 (vorübergehende Rechtsordnung für umgesetztes Besatzungsrecht lt. Haager LKO, auch von SU und USA unterzeichnet)

    18.07.1990 in ehemaliger SBZ (Mitteldeutschland) und in WBZ unter Hoheit der Alliierten)

     vorübergehende Gültigkeit von Landesrecht der Staaten, die die ehemaligen Ostgebiete des Deutschen Reichs verwalten (Polnisch, Russisch, Litauisch, Französisch und Tschechisch besetzte Gebiete und die Ostmark

    Die unkündbaren Siegerrechte für Deutschland
    Die unkündbaren Siegerrechte für Deutschland

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  • Ein unberechtigter Vorwurf!

    Oktober 22nd, 2025

    Hin und wieder lese ich die Kommentare unter den von mir verfassten Beiträgen, die von euch immer wieder fleißig geteilt werden. Dafür danke ich euch ganz herzlich.

    Nicht zuletzt tragt ihr mit dazu bei, dass eventuell doch noch das eine oder andere Fünkchen Wahrheit nach außen dringt.

    Und wenn ich dann so lese, was so manch einer kommentiert, fühle ich mich gut, oder umgekehrt.. ich erschrecke mich zutiefst. Ich bin nicht überrascht über so manche Aussage, aber wenn jemand das „Falsche“ in Umlauf bringt, muss ich es erwähnen. Denn Falsches wurde doch schon genug „gelehrt“ Dafür gibt es ja diese (Ver) bildungsanstalten.

    Ungeachtet dessen, ist es m. E. immer wieder erschreckend, wie leicht es den Menschen doch fällt, das Leid ihrer Vorfahren und das ihnen zugefügte Unrecht zu verharmlosen, nur um anderen Stämmen /Völkern gerecht zu werden, weil es staatsseits so vorgesehen ist.

    Das ist Spaltung per excellence…

    >> Hier der Kommentar (zu meinem heute verfassten Beitrag zum Massaker von Nemmersorf) : „Im Zweiten Weltkrieg hat die Deutsche Wehrmacht das sowjetische Leningrad – das heutige Sankt Petersburg – fast 900 Tage lang belagert. Unzählige Zivilisten verhungerten oder erfroren, insgesamt kamen etwa 1,1 Millionen Menschen ums Leben.“

    >> Hier die Richtigstellung (Dokumentiert und nachgewiesen) :

    „Nicht nur Andreas Naumann kommt in seinem gründlichen Werk über die Wehrmacht im Ostfeldzug15 zu dem Ergebnis, daß die deutsche Führung nicht nur keinen >Hungerplan< hatte, sondern unter schwierigsten Umständen möglichst der Bevölkerung und den Gefangenen zu helfen versuchte. Er weist darauf hin, »daß es Stalin war, der durch die Vernichtung aller Reserven die allgemeine Mangellage herbeigeführt hatte«. Die

    Deutschen hatten gehofft, vor dem Winter 1941/42 den Ostfeldzug beendigen zu können, und deswegen keine weiteren Planungen vorgenommen.

    Mit Erlassen vom 21. Oktober und 2. Dezember 1941 wurden die Rationen der Gefangenenverpflegung noch heraufgesetzt, aber die vorhandene Menge an Nahrungsmitteln reichte einfach nicht überall. Sogar die deutschen Truppen hatten Versorgungsschwierigkeiten, Die Befehlshaber der rückwärtigen Gebiete versuchten alles Mögliche, um die Not zu beheben, und setzten auch die Bevölkerung für die Ernährung der Gefangenen ein.

    Als überzeugendes Beispiel sei das der 11. Armee auf der Krim angeführt, über die Generalfeldmarschall Erich VON MANSTEIN, der diese ab 2. September 1941 kommandierte, schrieb: »Trotz aller Nachschub-

    Schwierigkeiten hat die Armee alles daran gesetzt – z. T unter Kürzung der eigenen Verpflegung -, um die zahlreichen Gefangenen, die mangelsTransportraum noch nicht hatten abbefördert werden können, wenigstens einigermaßen zu ernähren. Der Erfolg ist gewesen, daß die Sterblichkeit im Jahresdurchschnitt nicht einmal 2 Prozent erreicht hat, eine Ziffer, die außerordentlich gering erscheint, wenn man bedenkt, daß ein erheblicher Teil der Gefangenen schwer verwundet oder total erschöpft in unsere Hände fiel. Einen Beweis dafür, daß wir unsere Gefangenen gut behandelten, lieferten diese selbst anläßlich der sowjetischen Landung bei Feodosia. Dort befand sich ein Lager mit 8000 Gefangenen, deren Bewachung geflohen war. Diese 8000 Mann fielen jedoch keineswegs ihren >Befreiern< in die Arme, sondern marschierten — ohne Bewachung – in Richtung Simferopol, also zu uns, ab.«10 Die Deutsche Wehrmacht hat also im Zweiten Weltkrieg in den besetzten Gebieten nicht nur nicht die »Hungerwaffe« – wie im Gegensatz dazu etwa Stalin vor dem Krieg in der Ukraine oder nach dem Krieg alle Alliierten gegen Deutsche – angewendet, sondern im Gegenteil große Flüchtlings- und Gefangenenmassen im Osten nach Möglichkeit versorgt und vor dem Hungertod bewahrt. „

    Der unberechtigte Vorwurf ist besonders schändlich, wenn er von einem Angehörigen des Staates erhoben wird, der sich dieses Verbrechens nachweislich selbst schuldig machte, zum Beispiel auf den berüchtigten >Rheinwiesen< im Sommer 1945 gegenüber deutschen Gefangenen, als Lebensmitteltransporte des Internationalen Roten Kreuzes auf Anweisung General EISENHOWERS wieder zurückgeschickt wurden, während Zigtausende von deutschen Gefangenen in den US-Lagern verhungerten,

    https://undinepeter.blog/…/es-war-ein-einmal…/

    ————————————————————————-

    Erich von Manstein Verlorene Siege, Athenäum, Bonn 1987, S. 206 (Erstauflage 1955).

    Andreas NAUMANN, Freispruch für die Deutsche Wehrmacht. >Unternehmen Barharossa< erneut auf dem Prüfstand,

    Rolf Kosiek, Der Grosse Wendig Band 3 / S. 338

    Alfred M.de Zayas – Die Wehrmachtuntersuchungsstelle.-

    Nicht zuletzt sind mir die Vorgänge auch durch die Niederschriften meiner Mutter durchaus vertraut. Schließlich wusste sie als Wehrmachtsangehörige (Nachrichtenhelferin) sehr gut, was in dieser Zeit tatsächlich vor sich gegangen ist.

    Wir schreiben das Jahr 1944 – Ende Oktober: Nemmersdorf wurde zum Inbegriff unaussprechlicher Angst

    Eure Kommentare zu den Beiträgen:

    Es ist soooo traurig, wie unser Volk in den Dreck gezogen wird. In Telegram gibt es einen Kanal zu Ehren unserer damaligen Helden. Sie sahen gut aus, rechtschaffen, mutig. Und dann guckt man sich mal andere an, link, missgünstig, sehr schräg teilweise. Wobei die Oberen unter A.H. auch nicht ganz koscher waren, viele davon.

    Schacht z.B. oder die von IG Farben

    ja ich werde aus AH und seinem Umfeld nicht so ganz schlau. Ich denke, er und der eine oder andere gehörten zum Spiel dazu wie heute auch. Er bediente sich ja auch bestimmter Symbolik. Wenn heute wieder jemand hier eine solche Rolle übernähme, er würde uns hier aus dem jetzigen Dreckszustand rausholen, wären die Menschen ihm wieder erlegen. Es heißt ja auch, der Antichrist würde Wunder tun und dann hat er Millionen Menschen wahrscheinlich auf seiner Seite.

    Erbärmlich das Verhalten von einigen am Ende des Krieges, z.B Himmler, Speer und einige wenige andere, die meisten trugen doch ihr Schicksal aufrecht, auch Göring, zeigte Rückgrat. Das muss man auch erst können in solchen Situationen, gerade unsere Soldaten in Landsberg, meine Hochachtung! Egal ob General oder Grenadier, Haltung hatten sie alle!

    Damals war auch schon alles unterwandert. Ich bin mir selbst nicht über alles im klaren.

    Man muss nur den anschließenden Werdegang der nicht zum Tode verurteilten und anderer „höher gestellten“ Personen im Auge behalten. Zum Beispiel Hjalmar Schacht….Seiner Herkunft entsprechend wandelten so einige in diesen „Reihen“…Ja, es ist nicht ganz einfach, aber auch die Familiensagas geben Auskunft darüber. Ganz gleich in welcher Epoche, sie haben sich überall dort eingeschlichen, um ihre teuflischen Pläne in Umsetzung bringen zu können – vornehmlich in Parteien und Organisationen….

    Gerade war ich auf der Seite des Ostpreußisches Landesmuseum. Vor 12 Stunden stellten sie dort einen Bericht über die Wolfskinder aus Königsberg ein. Ich las mir einige Kommentare unter diesem Filmbericht durch, die mich wirklich wie einen Stich ins Herz trafen. So traurig diese Unwissenheit der meisten Deuschen. Außerdem wollte ich dort auch kommentieren, um etwas richtig zu stellen. Doch die Kommentarfunktion ist für bestimmte Menschen eingeschränkt. Ich hatte auf dieser Seite schon öfter kommentiert, da sperren die kritische Menschen einfach aus. Schon am Anfang dieses Berichts totale Verdrehungen. Dort wird gesagt, dass nach dem Krieg 1945 die Provinz ( sie bezeichnen Ostpreußen da tatsächlich als Provinz) Ostpreußen im Norden an die Sowjetunion fällt und der Süden Ostpreußens an Polen. Sie berichtet weiter: Als die Rote Armee vorrückt, nimmt sie Rache an Nazideutschland, so dass eine beispielose Massenflucht beginnt. Eine Johanna Rüger wa 10 Jahre alt, als ihre Mutter mit ihren Schwestern nach Danzig fliehen will. Sie warteten tagelang bei klirrender Kälte auf ein Schiff. Dann sagt diese Sprecherin in dem Bericht, dass nach einigen Monaten die sogenannten Reichsdeutschen wieder zurückt geschickt wurden. Sie sagt wortwörtlich: Alle die nach 1939 nach „Polen“ gekommen sind, gelten als Nazis und müssen raus, auch wenn sie noch Kinder sind. …diese Berichte sind dermaßen verdreht, nur mit kleinen Halbwahrheiten zusammengestellt.

    Tatsächlich hatte Stalin die Evakuierungen in Leningrad ebenfalls untersagt. Die Wehrmacht hielt extra einen Weg dafür offen. Tatsächlich waren alle Gebäude in der Stadt mit Sprengsätzen versehen, die bereits vorher in Kiew schwere Verluste unter den Wehrmachtsoldaten und der Zivilbevölkerung verursacht hatten.

    Davon gibt es unzählige Berichte.., nur schreibt da niemand drüber, sonst würde man ja den Schuldkult der Deutschen gefährden…

    Hatte heute erst eine Diskussion in der Arbeit, das anständigste Heer, des gesamten Krieges, da gab es keine Massenvergewaltigungen und es wurden keine Babies an die Wand geschleudert, nein, solche Vergehen wurden mit dem Tod bestraft!

    Meine Mutter hat immer betont, solche Vergehen hätte sich kein deutscher Soldat der Wehrmacht je erlaubt. Hier noch ein Auszug aus ihren Niederschriften, wie es tatsächlich war.

    Und wir haben es immer noch mit diesen Wahnsinnigen zu tun. Ob wir das Schicksal unserer Ahnen teilen müssen?

    Wenn wir die selben Fehler machen wie sie. Derselben falschen Propaganda auf den Leim gehen. Wer frei sein will, muß in innersten seines Herzens sich diese Freiheit wünschen und spüren. Alles andere ergibt sich von selbst

    Danke für diesen wieder einmal sehr guten Beitrag. Und in Rostock gibt es immer noch eine Ilja Ehrenburg Straße.

    Ja, man kann das gar nicht glauben. Auf diese Art „heiligen“ sie die Verbrechen ihrer folgsamen Knechte, deren Herkunft ja bekannt ist. Während sie das Erbe der Volksdeutschen mit allen ihren Künsten, Schriften und Traditionen vernichten, bewahren sie all das Unheilstiftende. Und so verwundert es nicht, dass es Feierlichkeiten gibt, um Blumen und Kränze vor den errichteten Büsten von Verbrechern wie Stalin oder Lenin niederzulegen. Oder eben Straßen die Namen von Massenmördern tragen. So wird die Lüge zur Wahrheit gemacht, und damit zur Weltordnung. (das wusste schon Kafka zu sagen).

    Dort wo die Glut sich kühlt

    und das Morgenrot erstrahlt,

    da hab ich dich gesehen ,

    Dort wo die weiten Felder stehen.

    Deine kleinen Hände kalt ,

    wurdest nicht mal ein Jahr alt.

    Der Tod kam in roter Gestalt.

    Und als die Engel Tränen weinten ,

    im fernen Memelland ,

    da gab man dich der Erde ,

    was ich nie vergessen werde.

    Zu den Resten deiner Mutter ,

    was mein wackeres Herz zerbrach .

    Das ist Nemmersdorf danach .

    Nemmersdorf danach…“

    Text: -Division Germania-

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  • Wir schreiben das Jahr 1944 – Ende Oktober: Nemmersdorf wurde zum Inbegriff unaussprechlicher Angst

    Oktober 21st, 2025

    Was hier in Nemmersdorf/Ostpreußen geschah, sollte sich bald tausendfach in anderen Teilen Ostdeutschlands wiederholen.

    „Tötet, tötet, tötet…, Tötet die Deutschen wo immer eine Gelegenheit sich bietet!“

    Jahrelang hatte der sowjetische Propangadist jüdischer Abstammung, Ilja Ehrenburg, mit seinen Aufrufen, die Deutschen zu töten, die russischen Soldaten zu Mord und Totschlag animiert, hatte mit seiner Dauerhetze „Tötet, tötet, tötet, immer wieder an die niedrigsten Instinkte einer entmenschlichten, beuteheischenden Soldateska gewandt.

    Die Gräueltaten von Nemmersdorf gehören neben den Morden von Katyn zu den bestbelegten Fällen sowjetischer Verbrecher des Zweiten Weltkrieges. (Die der polnischen Seite lesen wir in einem anderen Beitrag).

    Nemmersdorf wurde zum Inbegriff unaussprechlicher Angst, der die Bevölkerung auch der anderen ostdeutschen Gebiete erfasste und eine Fluchtbewegung unvergleichlichen Ausmaßes auslöste.

    Nemmersdorf war keineswegs der einzige Ort in dem die von Ilja Ehrenburg und den politischen Offizieren der beteiligten Einheiten zum Plündern, Morden und Schänden aufgeputschten Rotarmisten, ihre tierischen Begierden in einer Woge Blut unschuldig Hingemordeter ertränkten.

    Nemmersdorf wurde zum Synonym für grausames Morden schlechthin, nachdem sich abzeichnete, dass die Rote Armee weder Frauen noch Kinder verschone und selbst Säuglinge brutal erschlug.

    Als deutsche Truppen die Ortschaft wenige Tage nach dem russischen Einfall zurückeroberten, bot sich den ersten in die Ortschaft eindringenden Soldaten – es waren Einheiten des Fallschirmjäger Regiment 16 (Ost), ein grausiges Bild.

    ——————————————————

    Wie nicht anders zu erwarten, wurden die Vorkommnisse in und um Nemmersdorf von den westlichen Alliierten als Propaganda-Schwindel abgetan, so wie sie es auch mit Katyn trotz besseres Wissen bis 1990 gehalten haben. Eine Verhöhnung der Opfer!

    Den vollständigen Beitrag findet ihr im Kommentar. Dort sind auch all die Aufnahmen hinterlegt, die von den Grausamkeiten zeugen.

    Auf einem der Fotos hier im Beitrag findet ihr auch ein weiteres Schriftstück meiner Mutter. Vieles hat sie sich auf diese Art von der Seele geschrieben.

    (Die Schriften sind nicht Teil der Memoiren in „Das Bernsteinfenster“ >>

    https://undinepeter.blog/…/das-bernsteinfenster-darf…/

    Auch diese Schriftstücke

    verwahre ich sorgfältig. Wer weiß, vielleicht bündele ich auch diese noch zu einem Buch.

    Die Tragödie zur Tragödie – die erworbene Unwissenheit der Nachkommen
    Es gibt Untaten, über welche kein Gras wächst – Teil VI aus „Die Anklage hören viele, die Rechtfertigung wenige…“

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  • Zu der „Geschichte mit dem „Gold“ fällt mir noch eine „Anekdote“ ein.

    Oktober 17th, 2025

    Angesichts der Annahme, dass die ein oder andere Goldreserve aus Deutschland den Weg in Bitcoins gefunden haben sollte – für den einen oder anderen möglicherweise nicht ganz uninteressant.

    Als Adolf Hitler am 30. Januar 1933 von Reichspräsident Paul von Hindenburg mit der Bildung einer von der NSDAP geführten Regierung beauftragt und als Reichskanzler vereidigt wurde, war dem neuen Kanzler klar, dass die militärisch mächtigen Feinde rings um Deutschland nur auf eine Gelegenheit warteten, mit einem neuen Krieg jeden Befreiungsversuch des deutschen Volkes endgültig zerschlagen zu können. Das wurde schon dadurch deutlich, dass man nur einen Tag nach der Bestätigung Adolf Hitlers im Reichstag, am 24. März 1933 Deutschland den Krieg erklärte.

    Die Sieger verlangten nach dem Tribut-Diktat von Versailles auch die Privatisierung der Reichsbank (umschrieben mit “unabhängig”). Ihr Mann in Deutschland für dieses Projekt war der Freimaurer Hjalmar Schacht, der darüber hinaus die verbliebenen Goldvorräte der Reichsbank der privaten Notenbank der USA (FED) “zur Aufbewahrung” überließ.

    1953 veröffentlichte Hjalmar Schacht seine Autobiographie, in der er auch den Besuch bei der FED 1927 zur Inspektion des deutschen Goldes bleiläufig wie folgt schildert: “Ein anderes Erlebnis ergab sich aus der Tatsache, dass die Reichsbank ein nicht unbeträchtliches Golddepot bei der Federal Reserve Bank in New York unterhielt. Strong war sehr stolz darauf, uns im tiefen Keller des Gebäudes die Tresore zeigen zu können, und erwähnte dabei: ‘Dr. Schacht, jetzt sollen Sie auch mal sehen, wo das Gold der Reichsbank aufbewahrt wird’. Wir durchschritten die Tresore, während die Beamten den Aufbewahrungsplatz des Reichsbank-Goldes suchten. Wir warteten viele Minuten lang, bis schließlich die Auskunft kam: ‘Mr. Strong, wir können das Gold der Reichsbank nicht finden’. Strong war sehr bestürzt, aber ich tröstete ihn: ‘Lassen Sie’s gut sein, ich glaube Ihnen, dass das Gold da ist. Selbst wenn es nicht da sein sollte, sind Sie mir gut für den Ersatz’.”

    Es überrascht kaum, dass es Schacht völlig gleichgültig war, ob das deutsche Gold verschwunden war, denn Benjamin Strong, damaliger Präsident der privaten Notenbank FED, war sein persönlicher Freund und Logenbruder. Und das Gold tauchte natürlich nie mehr auf.“

    So wie in der Gegenwart .., wo das BRD-Gold ebenfalls bei der FED in New York verschwunden ist.

    —————————————————

    Achja, zu Hjalmar Schacht wäre noch zu ergänzen:

    „Schacht gehörte zu den 24 im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof angeklagten Führungspersonen des nationalsozialistischen Regimes und wurde am 1. Oktober 1946 in allen Anklagepunkten freigesprochen. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Schacht wiederum erfolgreich als Bankier. Er starb 1970 in München“

    (interessant zu dem Thema ist auch „Gottfried Feders Idee zur Brechung der Finanzknechtschaft.“ )

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  • Gegen das Vergessen!

    Oktober 17th, 2025

    Der siegreiche König richtet sich auf seinem Thron ein und lässt seine Hexenmeister rufen!

    Ein Beitrag anlässlich der Ermordung der Reichsregierung in der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober 1946. Unter unmenschlichsten Bedingungen wurden die Männer über ein „Urteil“ des sogenannten Nürnberger Prozess hingerichtet. Unter den Galgen bekannten sich fast alle dem Tode Geweihten zu Deutschland.

    Das Tribunal ist ohne Zweifel der größte Justizskandal in der Weltgeschichte. Über diesem Urteilsspruch hängt von vornherein der Geist der Rache, und Rache hat nur selten etwas mit Gerechtigkeit zu schaffen. Der Tod der elf verurteilten Männer am Galgen ist für Amerika ein Schandfleck, der uns noch lange belasten wird. . .

    Es ist ein Urteil ohne Berufung, ein Urteil wo lediglich der Schein der Rechtmäßigkeit peinlich gewahrt wurde – eine Justizkomödie, eine Aufführung in mehreren Akten.

    Victor VON MARTIN äußerte sich so: »Das vom Nürnberger Gericht verwandte Protokoll war derart zusammengestrichen, dass es einen völlig anderen Sinn ergab und man es nur als grobe Fälschung bezeichnen kann.“

    Ausführlich in den Beiträgen im Kommentar …

    Der siegreiche König richtet sich auf seinem Thron ein und lässt seine Hexenmeister rufen!
    Die Anklage hören viele, die Rechtfertigung wenige – von Schau-Prozessen und nie geklärten und meist unerwähnten Verbrechen

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  • „Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben, und ewig zu binden.“

    Oktober 17th, 2025

    Fantasy oder Botschaft? „Herr der Ringe“ und mein Versuch, mögliche Botschaften als solche zu erkennen und zu verstehen.

    Dazu widme ich mich zwei Schriftstellern, die unterschiedlicher nicht sein können, und doch irgendwie mit ein und derselben Botschaft kokettieren. Das macht es für mich persönlich transparenter. Zumindest dem ersten Anschein nach.

    Natürlich lassen sich einzelne Gedanken dazu, die ich über viele Jahre nach und nach zusammengetragen habe, nicht in einem einzigen Beitrag unterbringen. Wenn ich dann so zurückdenke, an die vielen Notizen, die ich mir machte, oder einzelne Texte verfasste, manche zerknüllt und verworfen, um diese dann irgendwann aufzugreifen, und sie schließlich doch wieder in irgendeiner Ecke zu vergraben.

    Vielleicht ist das alles, was ich mir hier „zusammenreime“ auch nur ein Hirngespinst. Blödsinn halt und überflüssig. Doch in Tagen wie diesen, sind die Gedanken von damals derart präsent, dass ich sie nicht ignorieren kann. Zudem bin ich erstaunt darüber, welche Ansätze wir schon in unseren jungen Jahren zugrunde legten, um das „Drumherum“ besser begreifen zu können. Denn da war ich gerade mal 20 Jahre alt, als wir über die Schriftsteller J.R.R. Tolkien und Umberto Eco hitzige Diskussionen führten. (Um genau zu sein, vor 40 Jahren).

    Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen, für mich ist es in jedem Fall so was wie: „Den Dingen auf den Grund gehen“.

    Und bevor ich ein Werk lese oder mich der Verfilmung dazu widme, möchte ich wissen, was den Verfasser dazu bewogen haben könnte, dieses oder jenes „Thema“ aufzugreifen.

    ———————————————-

    Tolkien – unter anderem bekannt durch „Der Hobbit“, „Blatt von Tüfftler“ „Herr der Ringe“, Die Briefe vom Weihnachtsmann“, Nachrichten aus Mittelerde“

    Umberto Eco – unter anderem bekannt durch: „ Der Name der Rose“, „Das Foucaultsche Pendel“, 2Die Insel des vorigen Tages“, „Der Friedhof in Prag“, „Nullnummer“,

    ————————————————-

    Tolkien war ein Jesuiten-Schüler und überzeugter Katholik. Daraus resultierend war er eine wichtige Stütze der Jesuiten und des Vatikans. Als Ordens-Mitglied hatte er Zugang zu den Schriften, die für unsereins nicht zugänglich sind. Er war mit Sicherheit nicht dieser große Schriftsteller, der zufällig römisch-katholisch war. Es liegt halt nahe, dass er ein von den Jesuiten kontrollierter Agent war. Doch hatte er eine Botschaft, und die lohnt es sich, zu entschlüsseln.

    Umberto Eco indes, verließ die katholische Organisation 1954 in Protest gegen die Politik von Papst Pius XII und nahm die Jesuiten „unter die Lupe“. ( > siehe seinen Roman “Der Friedhof in Prag“)

    Während J.R.R. Tolkien von Jesuiten erzogen wurde, waren es bei Umberto Eco die Salesianer, die ihn prägten. Zu Jugendzeiten war Eco noch ein engagierter Katholik, distanzierte sich aber schon bald von der Kirche.

    So viel im Schnelldurchlauf zu zwei Schriftstellern, die mir immer dann in Erinnerung gebracht werden, wenn es besonders unruhig in der Welt zugeht.

    ——————————————————-

    Und wer noch mehr erfahren möchte, der darf sich gerne durch das „Geflecht“ „ackern“. Man möchte annehmen, alles sei miteinander verflochten, und doch ist die „Sache“ viel komplexer.

    Umberto Eco beherrschte die Kunst, die vermutlich nur wenige beherrschen: Zusammenhänge im Zeitalter der „Lügenpresse“ darzustellen, ohne dass der Verfasser überhaupt ein Wort in den Mund genommen hätte. In vielen seiner Romane bewegt er sich (geschickt) auf den verschlungenen Pfaden des Welteroberungsplans der Tempelritter und Rosenkreuzer.

    Eindeutig zweideutig – (ein Beitrag dazu im Kommentar).

    Ecos Romane gelten allgemein als intellektuell anspruchsvolles und umfangreiches Vergnüge. In intelligent gearbeiteter Verdichtung erzählt er komplexe Geschichte, die alles enthält, was zum Verstehen (Entschlüsseln) nötig ist. In den meisten seiner Romane offenbart sich ein Geflecht aus Liebe, Leidenschaft, Tod, Satanismus, Seelenheil und Perversion.

    Er war ein Literat, der sich immer wieder ins politische Getümmel stürzte – gegen Berlusconi, die Kirche, die Roten Brigaden, die sozialen Medien. Angefangen hat er mit der Kirche. Während der Arbeit an seiner Dissertation über den heiligen Thomas von Aquin habe er aufgehört, so erzählte er, an Gott zu glauben. Er trat aus der katholischen Kirche aus und spottete: „Man kann sagen, dass er, Thomas von Aquin, mich auf wundersame Weise vom Glauben geheilt hat.“

    Anders J.R.R. Tolkien. Er war ein frommer Katholik. Ob er jedoch ein echter (überzeugter) Vertreter des Ordens der Jesuiten war, das lässt sich m.E. schwer beurteilen.

    In Tolkiens nachgelassen Schriften, die in den 12 Bändern der History of Middle-earth (1938-1996) publiziert wurden, wird vollends deutlich, dass es keine Übertreibung war, wenn er gelegentlich versicherte, zunächst erst die Sprachen und dann erst die Völker , die sie gebrauchten, erfunden oder „entdeckt“ zu haben. Tolkien sprach übrigens 10 -15 Sprachen.

    Im Lande Mor Dor, wo die Schatten drohn… Mordor könnte zu anderen Zeiten, aus dem Altdeutschen, Tor zur Hölle bedeutet haben , heute anagrammiert, Mor=Rom, Dor= Tor, Übrigens, das „Elbische“, also die von Tolkien den Elben zugeordnete Sprache ist mehr als ein fiktionaler Schnörkel. Vielmehr reicht uns das „Elbische“ den goldenen Faden.

    Über die Sprache rücken wir in jedem Fall näher an das Geschehen.

    Und es gab sogar so eine Art Wörterbuch. Übersetzt im Jahre 2003 vom Übersetzer des Buches „Herr der Ringe“ Wolfgang Krege, der leider in seinem 66. Lebensjahr im Jahre 2005 plötzlich verstarb.

    Das Buch „Herr der Ringe“ erschien über die vergangen Jahre in unzähligen, der neuen deutschen Rechtschreibung angepassten Übersetzungsversionen. Wolfgang Krege war in den 1970er Jahren mit der ersten „Neuen“ Version zur Übersetzung nach dem Original betraut worden. Die erste Übersetzung ins Deutsche stammt von Margaret Carroux aus dem Jahr 1969. Sie pflegte dazu auch den persönlichen Kontakt mit Tolkien.

    Doch zurück zu J.R.R. Tolkien.

    Tolkiens religiöse Ansichten durchdrangen viele seiner Werke, beispielsweise diskutiert er in einem Brief an seinen Freund , den Jesuitenpriester Robert Murray , den katholischen Charakter des Herr der Ringe .

    Solche Bilder und Metaphern finden sich auch in den Geschichten von C.S. Lewis. Tolkien verwendete mehrere okkulte Elemente in seinen mythischen Mittelerde-Geschichten. Sogar freimaurerische Symbolik findet sich in den Geschichten, wie etwa in „ Die Pforten Durins“ in „Die Gefährten“.

    Wie kam Tolkien eigentlich zu den Jesuiten?

    Obwohl seine Familie überwiegend aus Protestanten bestand , konvertierte Tolkiens Mutter Mabel nach dem Tod von Tolkiens Vater nach einer Reise nach Birmingham, England, zum Katholizismus.

    Diese Entscheidung führte dazu, dass Mabels protestantische und baptistische Familie ihr die finanzielle Unterstützung entzog.

    Solche Kämpfe trugen vier Jahre später zu ihrem Tod bei, allerdings nicht bevor sie John und seinen Bruder Hilary Arthur Reuel Tolkien in der St. Philipp`s Grammar School angemeldet hatte , die zum Birmingham Oratory gehörte. Dort wurden sie Pater Francis Xavier Morgan, einem römisch-katholischen Priester, anvertraut, der schließlich das Sorgerecht für Ronald und Hilary übernahm. Morgan wurde nach Franz Xavier benannt, der neben Ignatius von Loyola und Peter Faber zu den Gründern des Jesuitenordens gehörte. Die Brüder betrachteten das Oratory als ihr Zuhause und dienten jeden Morgen als Morgans Messdiener.

    Diese Ereignisse machten Tolkien zu einem frommen Katholiken.

    Hier muss man hinter den Zeilen lesen, denn Umberto Eco schreibt „eindeutig zweideutig“

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  • Eigentlich ist es zum Verzweifeln …,

    Oktober 17th, 2025

    Ganz gleich, welchen aktuellen Themen, Ereignissen, aber auch historischen Vorgängen wir täglich begegnen, sie führen uns zumeist in ein Gegeneinander, statt in ein Miteinander. Die Kluft zwischen den Völkern dieser Erde ist dermaßen groß, dass die Erkenntnis darüber mit großem Schrecken einhergeht.

    Wie desorientiert die Menschen in diesem Netz herumirren, zeigen die unzähligen Beiträge auf social media, die immer und immer wieder ein,- und dasselbe Thema aufgreifen, aber nie den Kern der Sache benennen. Ist es Unwissen, um die eigene Unsicherheit zu übertünchen, möchte man sich mit Halbwissen rühmen, oder ist es gar so gewollt, um andere in die Irre zu führen, und damit ein Gegeneinander aufrechtzuerhalten?

    Meine persönlichen Erfahrungen lehrten mich (bis hierhin,) dass insbesondere die Menschen, die eher schweigsam sind, eher unscheinbar in ihrem stillen Kämmerlein agieren, mehr Wahrhaftes zu berichten wissen, als man vielleicht anzunehmen vermag.

    Sie prahlen nicht, sie bekehren und belehren nicht. Diesen Menschen höre ich gern zu. Bei ihnen kann ich noch viel lernen.

    Allerdings gibt es von dieser Sorte Mensch nur wenige, viel zu wenige.

    Gestern Abend nun haben wir den dritten und letzten Teil von „Herr der Ringe“ geschaut.

    Eine Szene bleibt stets präsent: Es ist die Stelle, an der Frodo seinen treuen Gefährten Samweis wegschickt. Was war geschehen? Die Drei (Frodo, Samweis und Gollum) harrten auf ihrem Weg nach Mordor auf einem Felsen aus. Frodo und Sam waren erschöpft und sie machten Rast. Gollum wartete bis Frodo und Samweis eingeschlafen waren. Dann machte er sich an den Ranzen von Sam und stahl daraus das wertvolle Lembas-Brot. Bevor er das Brot von den Klippen warf, ließ er einige Krümel vom Brot auf Sam`s Jacke rieseln und bezichtigte ihn daraufhin vor Frodo als den Täter, der das Brot gestohlen und aufgegessen hätte. (Sam entdeckt später auf einem Stein das von Gollum gestohlene Brot).

    Diese Szene spiegelt wider, was uns täglich widerfährt, herbeigeführt durch eine unsichtbare Kraft, die mehr Macht hat, als wir uns überhaupt vorstellen können.

    Unser Handeln stärkt ihre Macht oder schwächt sie, je nachdem. Jeder Post, jeder Beitrag, jedes Wort, jeder Aufruf sollte gut überlegt sein. Wer achtsam wählt, kann bereits im Vorfeld erwägen, welche Emotionen geweckt, und welche Reaktionen daraus resultieren werden.

    Wir sind es, die es in der Hand haben. Doch jeder Griff zur falschen Waffe ist ein verhängnisvoller Griff. Wählt, aber wählt weise“. Achtet vor allem auf eure Worte!

    Nur ein Beispiel: Völlig unreflektiert und uneingeschränkt fremden Personen zu huldigen und es dann öffentlich zu machen, verhält sich ähnlich wie: „Möglicherweise tappe ich in die Falle, aber egal, ich nehme gleich noch andere mit.“

    Horaz sagte einst:“ Untersuche, ob auch das wahr ist, was du hörst! Kein Zeuge ist besser als die eigenen Augen.“

    Zu einer solchen Untersuchung gehört allerdings mehr als ein aus Telegram kopierter Beitrag oder ein „Weitererzählen von ungeprüften Nachrichten. Der wohl beste Fall wäre: „Ich habe es mit eigenen Augen gesehen“.

    Unzählige Beiträge habe ich schon über diese für uns „unsichtbaren Mächtigen“ verfasst. (So wie viele andere auch). Man muss das Prozedere aber auch nicht hoch und runterbeten. Meine Erfahrung: Wer etwas wirklich GENAUER wissen will, der wird es erfahren, denn er wird eifrig danach suchen.

    An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man etwa Trauben von Dornen oder Feigen von Disteln?“

    Sie kämpfen mit unlauteren Mitteln. Tun wir es ihnen nicht gleich. Sie benehmen sich als offene Feinde, obwohl sie nie den Schein davon haben wollen, stiften Empörung, Meuterei, Revolution und Bürgerkrieg und heiligen die scheußlichsten Verbrechen. Es ist wie bei Spionen, sie schleichen sich in die gegnerischen Geheimdienste ein, und gewöhnen sich daran, wie der Gegner zu denken; wenn sie überleben, so weil es ihnen gelungen ist, sich dem Gegner total anzupassen; kein Wunder also, dass sie nach einer Weile zur anderen Seite überlaufen, die nun ihre Seite geworden ist.

    Die Völker, die einst verbunden, und in ihren Stämmen ihre Kulturen zu pflegen wussten (lang ist es her), sind zu Feinden gemacht worden. Gezielt. Und um den Unfrieden aufrechtzuerhalten, werden Tag für Tag neue Lügen gestreut, damit sich die Menschen aus dem gemeinen Volk immer und immer wieder an die Gurgel gehen.

    Ja, das ist zum Verzweifeln.

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  • Riege gegen Riege – es endet immer in einer großen Lüge

    Oktober 14th, 2025

    Erst verwüsten, dann verhandeln! Das Ende wurde mit einem „Friedensvertrag“ besiegelt…

    Soso– ist das so?

    Ich könnte die herbeigeführte „Euphorie“ des heutigen Tages zu dem ebenso herbeigeführten Anlass ausblenden. Aber es fällt schon verdammt schwer. Warum? Weil die Menschen immer und immer wieder auf den gleichen Zug aufspringen, und nicht begreifen können, warum sie immer und immer wieder an der gleichen Stelle aussteigen, an der sie eingestiegen sind.

    Die nächste Riege ist gesetzt. Riege gegen Riege. Die Lüge jedoch bleibt eine Lüge. Der Zug bewegt sich weiter. Er fährt im Kreis. Frieden? Was für ein Frieden soll das sein? Ist es nicht eher ein Haufen Sprengkörper, der immer größere Kreise dreht?

    Zumindest sind es Sprengkörper genug, um die Menschen gegeneinander aufzuwiegeln.. Riege gegen Riege. Und alles bleibt beim Alten, bei der Lüge.

    Es gab ihn noch nie, diesen echten „Frieden“.

    Warum nur jubelt ihr? Was nur, gibt es zu bejubeln? Riege gegen Riege, was bleibt, ist die große Lüge.

    Unter dem Gewand der „Heiligkeit“ ist kein Verbrechen zu groß und keine Täuschung zu abscheulich.

    Warum nur, lasst ihr euch immer und immer wieder täuschen? Riege gegen Riege, auf die Lüge folgt die Lüge.

    „Die Geschichte ist das Reich der Fälschung, der Lüge und der Dummheit“

    Ja, Geschichte wiederholt sich.

    …………………………………

    Ein bisschen mehr über scheinheilige Friedensordnungen, oder die Kunst das Friedensmachen lest ihr im Kommentar.

    Hinter jedem versprochenen Frieden folgten und lauern weitere Kriege, ungeachtet der Tatsache, wie viel Leid unter den Völkern schon vorausgegangen ist.

    Von Europas scheinheiligen Friedensordnungen, oder der Kunst des „Friedensmachens“

    Eure Kommentare zu dem Beitrag

    Ich glaube auch nicht an den Frieden zwischen Israel und Palästina, der so groß gefeiert wird. Man weis ja was Israel wirklich will: Ein groß Israel! Wie kann es da Frieden geben. Dieses abschlachten von Menschen „Völkermord“ Wer kann das jemals vergessen oder verzeihen. Auch hier in unserem Land, Ich bin ja erst recht spät aufgewacht, wie in der “ Truman Show“ um festzustellen, das ich mein ganzes Leben von der Politik belogen wurde. Und es wird niemals aufhören.

    Nein, es wird nicht aufhören . Wir sollten nur mit offenen Augen und Ohren durch diese Welt schreiten, um Zusammenhänge besser erkennen zu können.

    Bedenklich, wie wenige die vielen, vielen Ungereimtheiten des „Überfalls der Hamas“ vor zwei Jahren hinterfragen!! Haltet Ihr diesen Status Quo tatsächlich für Frieden!?!

    Solange ich denken kann, gibt es dort unten keinen Frieden und wird es auch nicht geben. Zaun ‚drum, Wache aufstellen, abwarten. Wenn die Verbrüderung abgeschlossen ist, aufräumen.

    Nicht nur „dort unten“ gibt es diesen „Frieden“ nicht. Der Krieg tobt überall. Da hilft kein Zaun drum …. Es ist nur ein weiteres Stück Land in dieser unfriedlichen Welt , dass in seinen Festen zerstört werden soll. Sämtliche Völker dieser Erde werden gleichermaßen betrogen. Daher kann es keinen Frieden geben. Es wäre nur schön, wenn die Menschen das endlich begreifen würden, statt aufeinander los zu gehen.

    Ich denke auch der 7. Oktober wurde inszeniert, um eine Rechtfertigung zum angriff auf Palästina zu bekommen. So wie man vieles inszeniert, wie im Augenblick bei uns die Drohnen.

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