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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • „Der „Osten Deutschlands“ wird im September Geschichte schreiben.“… ?

    August 31st, 2024

    So, oder so ähnlich lauten die Meldungen der letzten Tage auf den Kanälen der sozialen Netzwerke, vermutlich im Zusammenhang mit den anstehenden Wahlen.

    Und ich lese dann nach, ob es wirklich so gemeint ist, wie es dort geschrieben steht. In den Kommentaren, dann die Bestätigung: „Ja, die Ostdeutschen haben schon immer eine Wende herbeigeführt. Sie sind die wahren Revolutionäre“…

    Nun ja, die Riege der Träumer und Wünschelrutengänger schrumpft nicht. Oder um es auch an dieser Stelle mit den Worten des Schweizers „Chnopfloch“ zu sagen: „Die Einarbeitung in die Abarbeitung der Aufarbeitung dauert noch etwas länger.“

    Und daher möchte ich noch ganz kurz ein paar Fakten zu „unserer Geschichte“ erwähnen.

    – Der Osten Deutschlands, von dem hier die Rede ist, wurde ausgeraubt, seine Bevölkerung auf menschenunwürdige Weise vertrieben, und unter polnische Verwaltung gestellt.

    – Mitteldeutschlands Geschichte bis 1989 macht ebenfalls deutlich, dass sie längst geschrieben war, und die „Revolution“ mit einer gewissen „Vorbereitung“ einherging, die aber weniger vom Volke ausging,

    Was nicht heißen soll, dass das mitteldeutsche Volk seinen wachen Geist darüber verloren hat. Nein, das gewiss nicht. Denn wenn man über viele Jahre immer und immer wieder betrogen wird, wenn man auf das Leid der Vorfahren aus den ostdeutschen Gebieten zurückblickt, dann wird man mit einem Wissen ausgestattet, dass sich nicht so leicht abstreifen lässt. Nicht zuletzt ist es das Gespür für das Echte, für das eigentliche Geschehen, Und nicht für das, was uns vorgegaukelt wird.

    Ich nenne das Erfahrung, und verurteile Niemanden ob seines Unwissens, weil es über Jahre den Menschen auch „anerzogen“ wurde. Doch würde ich mir wünschen, dass sich die Leute mehr mit ihrem Land auseinandersetzen, um wenigstens den Osten Deutschlands von Mitteldeutschland unterscheiden zu können, und die Geschichte dahinter besser verstehen lernen.

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  • „Til Salg“ – Regionen im Ausverkauf

    August 30th, 2024

    Es handelt sich hier einzig und allein um unsere persönlichen Eindrücke – ein Erlebnisbericht, mal anders:

    Nun sind wir nur noch 130 Kilometer von der „Grenze“ zu Deutschland entfernt. Es soll hier noch kein abschließender Bericht sein, der alles noch einmal zusammenfasst. Nein, den gibt es erst, wenn wir die heimischen Gefilde erreicht haben.

    Uns brennen gerade ein paar Eindrücke auf der Seele, die wir aktuell und vergleichend mit denen, insbesondere in Dänemark, wahrgenommen haben.

    Nun sind wir vorgestern in Hirtshals von der Fähre kommend, in Blokhus eingetroffen. Dort war es wunderschön, und wir haben uns auf dem Strandparkplatz richtig wohlgefühlt. Doch viele Schilder (wie ihr sie auch den Beitragsfotos entnehmen könnt) wirkten beunruhigend: Til Salg., Til Salg , Til Salg.. „Zu verkaufen… Nicht sooo ungewöhnlich, denn diese Verkaufsschilder kannten wir ja bereits aus dem letzten Jahr, von der Ostküste.

    Dieser Verweis auf den „Ausverkauf“ erstreckte sich nun bis in den Süden des Landes, entlang der Westküste, denn dort bewegen wir uns gerade.

    Und Schweden? War es da anders? In jedem Fall weniger auffällig. Wir reden dabei aber ganz klar von der Region Nordschweden. Die Energien waren gut.

    In Südschweden waren wir im letzten Jahr, und haben .., mancher erinnert sich vielleicht noch, schnell das Weite ergriffen, und sind zurück nach Dänemark, an die Ostküste.

    Doch auch dort, hätten wir nahezu aller 500 Meter ein Haus kaufen können. Die Schilder Til Salg waren stets präsent. Nur insgesamt die Atmosphäre war damals eine andere, gegenüber der, wir wie sie über die vergangenen Tage erleben mussten.

    Aber all die Länder des Nordens haben etwas gemeinsam: Sie haben ihrer Regierung vertraut. Kritiker gibt es hier nur wenige. Warum sollte man auch jemanden kritisieren, der es jahrelang nur „gut“ mit der Bevölkerung meinte: Arbeit, Steuern, Verdienst … die Wirtschaft allen zuträglich.. u s.w. Eine soziales Ruhepolster, der Staat macht schon, und denkt für mich… „Es geht uns doch gut.“

    Nein! Das tut es nicht. Und hier wieder unsere Eindrücke: Ganz gleich wo man hinschaute, oder hörte, sei es in Schweden, Norwegen oder Dänemark: Die Menschen sind krank, sie leiden. Sie laufen nicht mehr aufrecht, weil sie Schmerzen haben, sie altern schnell, sie haben dieses aschfahle Aussehen, dass wir auch aus deutschen Landen kennen, sie husten immerfort – es ist dieser unverkennbare Husten, der sich nach der C- Impfung immer wieder, und mittlerweile zuhauf vernehmen lässt.

    Ja, die Menschen sind krank. Viele verlassen ihre Häuser, weil sie es einfach nicht mehr schaffen, die notwendigen Dinge zu verrichten. Sie ziehen sich zurück. Das spiegelt auch das Bild in den Straßen wieder: Keine Blumen schmücken die Häuser, so wie wir es von früher her kannten, alles wirkt kühl, distanziert, unnatürlich. Die Menschen kleben mit den Augen an ihren Handys, jeder zweite Däne, und auch Schwede (gefühlt) fährt ein E-Auto. Sie stehen auf ihren E-Rollern wie stolze Gockel und bedienen das digitale System, zur vollen Zufriedenheit der „Macher“..

    Viele, ja die meisten, sind gerannt. Haben mitgemacht. All das getan, was man ihnen aufgetragen hat. Denn man hat sich ja über Jahrzehnte hinweg beim Volk „glaubwürdig“ gemacht. Es ist wie bei den sieben Geißlein, als der Wolf seine Kehle mit Kreide schmierte, um wie die richtige Mutter zu klingen.

    So viele Menschen sind dem Syndikat auf den „Leim“ gegangen. Was für ein Trauerspiel, und wir müssen es ertragen lernen.

    Und noch ein persönliches Fazit: Die Länder/ Regionen mit einer hohen Impfquote werden unseres Erachtens schon bald große Probleme bekommen, eigentlich sind sie schon da…, nur in der „Ausfertigung“ noch nicht sichtbar.


    Einige Kommentare /Erfahrungen (soziale Netzwerke) zu dem Thema (Namen geändert):

    Frank K. : „Kann ich so bestätigen. Ich bin über den Sommer hier in Dänemark zum arbeiten in Bônnerup an der Ostküste. Hier ist auch Ausverkauf und gelacht wird hier eher weniger. Dramatisch.“

    Denise P.: „Ich war letztens auf Fyn, auch Ausverkauf … Gefühlt jedes zweite Haus/Geschäft/Anwesen ist zu verkaufen“

    Lutz F. „Gerade beim Lesen habe ich mir überlegt, hier auf dem Balkon mal eine Audioaufzeichnung zu machen, von überall hört man diesen eindeutigen und grässlichen C-Husten. Ich weiß auch, dass es fast nur junge Leute sind..„

    Franziska L. „Ich habe Mitte/Ende der 80’er eine Weile in Stockholm studiert. Was mir sofort auffiel war das völlig andere Ausbildungssystem, als bei uns. Die Schweden kommen mit ein paar Monaten in die Kinderkrippe (damit Mama sich „verwirklichen“ kann), dann in die Vorschule, dann in die Schule – wobei sie nachmittags im „Fritids“ bespaßt werden und evtl. weiter auf die Uni. Soweit möglich immer in derselben Gruppe. Das fiel mir besonders an der Uni auf, die eigentlich wie Schule mit „Klassen“ organisiert war. So erzieht man keine unabhängigen Menschen, sondern solche, die in einer kuschligen Gemeinschaft auf Dauerbetreuung angewiesen sind. Das hat natürlich Auswirkungen. Dennoch: Ich habe das Land und die Leute geliebt und wäre damals gerne dort geblieben. Das Schicksal wollte es anders.“

    Lisa M. : „Danke für deine Eindrücke und Empfindungen. Also erstreckt sich dieses „Gefühl, dass ein graues Leichentuch über uns liegt“ auch auf die nordischen Länder? Da ich von dort keine Erfahrungswerte habe, danke ich dir für diesen post.“

    Kurt K. : „Ziemlich erschreckender Bericht von Euch, trotzdem danke.“

    Als ich mir die letzten vier Jahre so ansah, bzw. mittendrin miterlebte, kamen mir immer wieder – auch Dank aufgeweckter Leute wie Euch – folgende Dinge bzw. Gedankenfetzen aufs Trapez:

    – die amerikanischen Ureinwohner starben wegen eingeschleppter Krankheiten der europäischen Eroberer,

    – die Pest raffte im Mittelalter mindestens ein Drittel der Europäer dahin,

    – vergiftete Brunnen,

    – der 30-jährige Krieg brachte 30…70% der Einwohner Deutschlands um,

    – die Opiumkriege…,

    – die „Spanische Grippe“ forderte Millionen Menschenleben…

    – …

    Der Gedanke daraus:

    Sie erzählen uns Märchen – seit Jahrhunderten, über Jahrhunderte. Im Rahmen der Digitalisierung wird es noch viel leichter und schneller gehen können…“

    Katrin F. : Es gibt kein Entkommen und Auswandern bringt nix. Danke für das abschließende Resümee.

    Karin S.: Gleiche Beobachtung. In meiner kleinen Praxis alles voll mit solchen Menschen. Ein Desaster“

    Karla T.: „Vielen Dank für diesen interessanten und erschütternden Einblick! Ich war jahrelang nicht mehr in Schweden; Dänemark kenne ich gar nicht. Aber ich habe 25 Jahre, bis Herbst 2022 in Finnland gelebt. – Das, was du hier schilderst, lässt sich 1:1 auf Finnland übertragen! Der einzige kleine Unterschied ist, dass dort eher keine „zu Verkaufen“ Schilder vor den Häusern stehen. (Denn man mag nicht zugeben, dass man das Haus nicht loswird.) De facto findet dort der grosse Immobilienausverkauf statt seit etwa 3 Jahren, aber Käufer gibt es kaum.“

    Anke F.: „Dein Post ist extrem wichtig und interessant. Die Länder im Norden werden immer als „die gelobten Inseln der Glückseligkeit“ hier bei uns angesehen. Und wie du schon richtig sagst, dort wird gar nix hinterfragt. Die sind alle sehr regierungshörig und machen alles, was von dort vorgegeben wird. Keiner denkt darüber nach, ob es !wirklich! gut für einen selber sein kann. Und so kommt es, dass dort genauso über 80% geschlumpft sind, weil die Regierung sagt, dass es gut ist. Die müssen gar keinen Druck ausüben. Schau mal den digitalen Geldverkehr an. Die Regierung führt ein und alle machen mit. Für mich ist Finnland ja eine Blaupause, für das was in Europa oder insbesondere D auf uns zukommt. D will übrigens das Gesundheitssystem nach finnischem Vorbild umbauen. Wenn man das finnische kennt, weiß man, dass das katastrophal ist. Oder die Sache mit den 15-Minuten-Cities. Gibt’s in Helsinki schon, heißen dort Majakkas. Usw..“

    Karla T.: „In Finnland sind die Nebenkosten so gestiegen, dass die Leute sich die Häuser nicht mehr leisten können und was Kleineres suchen. Im Norden müssen sie wegziehen, weil die gesamte Infrastruktur weg ist. Und dann gibt es bei vielen natürlich private Gründe wie Scheidung, Tod des Partners… und die werden die Häuser nicht los.“

    Fazit: Um es an dieser Stelle noch einmal mit den Worten des Schweizers „Chnopfloch“ zu sagen:

    „Es ist die Gattung der weißhäutigen Menschen, die hier ausgerottet werden soll – solange man das nicht kapiert, wird man sich im nationalen Selbstmitleid suhlen.“

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  • „Die erste von allen Eigenschaften ist die Aufmerksamkeit“

    August 29th, 2024

    Nachtrag zum 275. Geburtstag von Johann Wolfgang Goethe.

    Er wurde am 28. August 1749 mittags 12 Uhr in der alten freien Reichsstadt Frankfurt am Main geboren.

    Sein Vater stammte aus einer Handwerkerfamilie – sein Urgroßvater war Hufschmied, sein Großvater ursprünglich Schneidermeister, später Gastwirt gewesen.

    Als Sechzigjähriger hat uns Goethe in „Dichtung und Wahrheit“ ein unvergessliches Bild seiner Jugend entworfen. Es wird trefflich ergänzt und vervollständigt durch das 1875 von Michael Bernans im Verein mit Salomon Hirzel herausgegebene, von Morris neu bearbeitete Buch: „Der junge Goethe“, in dem seine Briefe und Dichtungen von 1764-1776 der Zeit nach geordnet und zumeist nach den Urschriften in ihrer ursprünglichen frühesten Fassung, wiederhergestellt, uns vorgeführt werden.

    Über unseren großen Dichterfürsten könnte man endlos schreiben. Doch beschränken wir uns auf diese kurze Anekdote:

    Viel Tinte wurde auf Rührseligkeiten über Goethes Verhältnis zu Italien verschüttet. Kein Mensch hätte Goethe verhindern können in Italien zu bleiben, oder dahin zurückzukehren. Seine Mittel hätten ihm gestattet mit aller Bequemlichkeit in diesem billigsten Lande Europas zu leben. Er ist ja auch tatsächlich, kaum zwei Jahre nach seiner Rückkehr wieder nach Italien gereist, und … es hat ihm missfallen.

    Schon während der ersten Reise vernehmen wir manchmal trotz allem Rausche der Neuheit Worte wie folgende: „So schön und herrlich diese Welt ist, so hat man doch in derselben und mit derselben nichts zu tun“ … ; jetzt aber lautet der Bericht aus Venedig: „Übrigens muss ich im Vertrauen gestehen, dass meiner Liebe für Italien durch diese Reise ein tödlicher Stoß versetzt wird.“

    Durch äußere Umstände genötigt, in dem „Stein- und Wassernest“ einige Wochen zu verweilen, klagt er über das Sauleben dieser Nation“, begehrt „Erlösung“ daraus und „verlangt sehnlich nach Hause“.

    Nachher sperrten allerdings die Napoleonischen Kriege das Land eine zeitlang ab, doch später hätte Goethe, der wiederholt monatelang Aufenthalt in den böhmischen Bädern und am Rhein nahm, ebenso Monate in Italien zubringen können.

    Er aber schreibt: „Nach Italien, wie ich aufrichtig gestehe, habe ich keine weitere Sehnsucht.“

    Das er sie nicht hatte , hängt mit der Bedeutung des italienischen Aufenthaltes für sein Leben zusammen. Hier war sein Schicksal in hartem inneren Kampf entschieden worden. Zum ersten und einzigen Male (wenn man von den unreifen und vielfach gebunden Jahren der Wanderzeit absieht) kostete hier Goethe mit Bewusstsein Freiheit, völlige Ungebundenheit. Welche Tragweite diese Erfahrung für sein Gemütsleben besessen haben muss, empfinden wir, wenn wir den schon so hoch hinaufgeläuterten Faust sich in dem schaurigen Schweigen der Nacht zuflüstern hören:

    „Noch hab ich mich ins Freie nicht gekämpft“.

    Was in dem dichterischen Symbol die vier grauen Weiber sind, der Mangel, die Not, die Schuld, die Sorge, das sind im Leben Verhältnisse, wie die menschliche Gesellschaft sie schafft und gegen die keine Zaubersprüche aufkommen: denn in der allseitigen Gebundenheit, aus der sie hervorsprießen, wurzelt zugleich alle Kultur des Geistes und des Gemütes.

    „Stünd ich, Natur, vor dir, ein Mann allein, da wär’s der Mühe wert, ein Mensch zu sein.“

    … fährt der Greis fort. Da aber liegt gerade der tragische Kern unseres Schicksals: ein Mann allein wäre kein Mensch. Das hat kein Denker öfter ausgesprochen, und keiner hat bewusster danach gelebt als Goethe.

    „Der isolierte Mensch gelangt niemals zum Ziele“ sagt er.

    Die kleine Bilderreise rundet das Gedenken an seinen 275. Geburtstag ab.

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  • Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden – Teil IV

    August 29th, 2024

    16. August: Heute Morgen haben wir uns bei bestem Wetter auf den Weg gemacht, sind durch wundervolle Dörfer „gezogen“ – ein letzter Halt in schwedischer Idylle.

    Mittlerweile sind wir in Norwegen eingetroffen, etwa 100 Kilometer von Oslo entfernt. Das Osebergschiff können wir leider nicht bewundern, denn das Museum, wo es beheimatet ist, wird noch bis 2026 umgebaut.

    Dafür haben wir im Folk-Museum und auch im Polar-Museum vorbeigeschaut, um noch ein bisschen mehr über den Polarforscher Amundsen zu erfahren.

    UPS! Wenn du auf der Suche nach Informationen zum Folkmuseum in Oslo bist, und dir „so echte“ Norweger ins Gesicht lächeln….

    17. August: Rund um Oslo: Leicht anstrengend, dann wieder wohltuend traditionell, streckenweise enttäuscht (das Polar-Museum betreffend) , wiederum deutlich bestätigend, dass Norwegen klar voran geht, um das Syndikat wohlwollend zu bedienen,

    dann waren aber diese traumhaften Strecken (mit unzähligen Tunneln) entlang einer bizarren Landschaft.

    Und jetzt trudeln wir die norwegische Südküste hinunter bis Kristiansand, um dort mit der Fähre nach Hirtshals überzusetzen

    18. August: Auf Wiedersehen Norwegen – wir freuen uns auf Dänemark!

    Schau ins Land !

    Dänemark unterscheidet sich landschaftlich schon deutlich von Schweden und Norwegen. Es ist aber nicht weniger schön, nur anders. Wir mögen das hyggelige Land. Gleich nachdem wir die Fähre aus Norwegen verlassen, zog uns das Land in seinen Bann – ganz auf seine eigene Art. Hier ist alles flacher, inmitten sanfter Hügel, die Gräser wiegen sich leicht im Wind, die Dünenlandschaft ist unvergleichbar. Die Straßen sind wieder etwas breiter. Nachdem wir zuletzt in Norwegen den (gefühlt) 175. Tunnel durchfahren haben, die letzte Steigung genommen (unser Bert hat das wunderbar bewältigt), mit der Fähre über den Skagerrak geschippert sind, haben wir diesen wunderschönen Platz am Waldrand vor den Dünen, nah dem Meer erobert und „Anker“ gesetzt.

    Weniger schön, sind die Windräder, die uns in hoher Zahl auf dänischem Land „begrüßten“. Tatsächlich sind die Regionen Nordschwedens und Norwegen noch nicht derart „zugepflastert“ mit diesen unsäglichen Teilen.

    Doch Windparks sind auch in Nordschweden fest in Planung und diese wiederum ist fest in den Händen des bekannten Syndikats.

    Ein paar Bilder von heute lassen wir noch da.

    19. August: Am Strand von Blokhus

    Heute wird am Strand gefaulenzt und später auch geschlafen.

    Bereits im vergangenen Jahr, haben wir hier, direkt am Meer wunderbar geschlafen.

    Wir haben natürlich nicht nur gefaulenzt, sondern haben uns über den Nachmittag auf den Weg gemacht, was es hier noch alles so zu entdecken gibt.

    Zuerst kamen wir an einem Skulpturenpark vorbei, der heute geschlossen hatte. Ein paar Fabelwesen und Götter standen des Wegs, manche Skulpturen haben wir aber besser übersehen.

    Wenige hundert Meter weiter, führte uns der Weg zur Hunen-Kirk, wo wir zunächst mit großer Freude feststellten, dass nirgendwo ein Kreuz auf ihr zu sehen war. Doch als wir die Tür zur Kirche öffneten, fühlten wir uns fast „erschlagen“, von dem Kreuzgetümmel. Da wurde kaum eine Stelle ausgelassen.

    Das wäre hervorzuheben: Direkt im Inneren des Eingangsbereichs, steht ein Runenstein -etwa 1000 Jahre alt, soll er sein.

    Aber die offizielle Aufmerksamkeit richtet sich leider auf Kreuze, Apostel, Bischöfe, und sogenannte Missionare.. Dann stellten wir fest dass an den Deckenmalereien wohl einfach mal was überstrichen wurde. Was man nicht lesen soll, wird eben einfach „geweißt“.

    Auf dem Rückweg zum Strand haben wir noch ein paar Hagebutten gesammelt. Sie riefen förmlich: „Nimm uns mit, nimm uns mit“.

    Zurück am Strand, wurde gebrutzelt und in einer zauberhafte Atmosphäre, das Meeresrauschen im Ohr, gespeist.

    Wir nehmen euch mit, bis zum Sonnenuntergang! Und was für große Muscheln ich „gefangen“ habe.

    Noch ein kurzes, aber lustiges „Spektakel“ zur Nacht.

    Nur drei Womos weiter, lagern Engländer, wir hatten uns heute Nachmittag schon a bissl gewundert, warum einer davon ohne Unterbrechung gebrabbelt hat…, und nun, wo ein leicht süßlicher Geruch herüberweht, und aus dem Auto heraus, ausgelassen gelacht, gepfiffen und gesungen wird, wird sich wohl so mancher mit der Satellitenschüssel aufm Dach verwundert die Frage stellen, welches Programm dort geschaut wird…

    20. August– Abschied von Dänemark und auf der Suche nach einem Schlafplatz

    Mittlerweile (nur heute) der dritte Anlauf, um ein grünes Plätzchen ohne Windräder zu finden.

    Wir fahren dann weiter. Selbst hinter den Dünen des eigentlich so beschaulichen Ringkobingfjords stehen diese unsäglichen Teile. In Schweden mussten wir nicht drauf achten, zumindest in Nordschweden nicht.

    Das ist eine traurige Entwicklung im Lande Dänemarks.

    21. August: Auf Wiedersehen Dänemark! Wir sind dann noch ein bisschen durch das beschauliche Städtchen Ribe geschlendert.

    Und zack, wieder im deutschen Ländle. Das „Gefecht“ auf den Straßen kann beginnen, und die Suche nach „Netz“. Achja, und fürs Trinkwasser müssen wir nun auch wieder löhnen.

    Aber die Flut der E-Autos ebbt ab. In Deutschland zurück, ist auch ein bisschen weniger „digital“… Noch.

    22. August: Übernachtet haben wir an einem geschichtsträchtigen Ort bei Schleswig-Holstein. Wir befinden uns hier auf dem sogenannten Ochsenweg.

    Jetzt genießen wir aber erst einmal den köstlichen Honig aus Dänemark zum Frühstück.

    Hier regnet es immer wieder und es weht eine frische Brise. Eigentlich wollten wir noch durchs Wikingerdorf von Haithabu schlendern, aber es ist doch eher gutes „Heimreisewetter“.

    23. August: Nach insgesamt 4800 Kilometer, sind wir wieder sicher im Hafen angekommen. Danke Bert!

    Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden

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  • Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden – Teil III

    August 28th, 2024

    13. August: Das ist schon ein Träumchen, so in den Tag starten zu können.

    Nun haben wir Zeit für einen Rückblick: Diese interessanten Entdeckungen haben wir gestern auf unserem Ausflug zu den beeindruckenden Hügelgräbern von Anundshög gemacht.

    Und natürlich noch viel mehr. Seht selbst, denn die Anundshögen sind nicht nur die größten Grabhügel im Land, sie bewahren auch eine eindrucksvolle Geschichte.

    Die prähistorischen Überreste rund um Anundshög zeigen deutlich, dass das Gebiet während der Eisenzeit das Zentrum eines Machtzentrums war. Wir werden vielleicht nie erfahren, wie groß die Macht war, die hier konzentriert war, aber es war sicherlich königliche Macht. Zu Beginn des Mittelalters scheint es absichtliche Versuche gegeben zu haben, dieses Machtzentrum auszulöschen.

    Die Schiffsuntersetzer wurden zerstört, der Runenstein umgeworfen und der königliche Besitz, der sich hier befunden haben muss, wurde aufgeteilt. Heute ist nicht einmal der Name des königlichen Anwesens erhalten, da sein Name im Mittelalter durch den Namen des Hügels – Anundshög – ersetzt wurde.

    Innerhalb des Geländes sind weitere 11 Grabhügel und 10 runde Steinsetzungen zu sehen. Diese Gräber wurden wahrscheinlich über Mitgliedern verschiedener Generationen derselben Familie errichtet. Die meisten Gräber wurden vor langer Zeit geplündert, was an den Vertiefungen in ihnen zu erkennen ist.

    Und auch das haben wir entdeckt: Die rätselhaften Königsgräber von Uppsala. Sie beschwören das Flüstern von alten Königen oder Göttern herauf. In der Nähe deutet der Uppsala-Tempel auf die göttliche Vergangenheit der Stadt hin. Der Tempel, der in einem Text von Adam von Bremen aus dem 11. Jahrhundert erwähnt wird, soll an der Stelle gestanden haben, an der sich heute die Kirche Gamla Uppsala befindet.

    Die Königshügel

    Drei mächtige Hügel sind es, die sich westlich des Thinghügels erheben. Während der mittlere Hügel nie untersucht wurde, fanden sich im Ost- und Westhügel Reste von Brandbestattungen. Im Osthügel war eine Urne mit verbrannten Knochen und Asche sowie ein kleines Goldblech mit eingefaßten Granatsteinen. Weiterhin fand man u.a. Kämme, Spielsteine, Nägel und Bärenklauen.

    Der Osthügel wird auf das Jahr 500 u.Z. datiert, der Westhügel auf das Ende des 6. Jahrhunderts. Da man für diese Zeit die Namen von drei Königen weiß, vermutet man, daß in den Gräbern die folgenden Könige in zeitlicher Reihenfolge bestattet sind:

    • Mittlerer Hügel: König Aun oder „Ane der Alte“ aus dem Ynglinga-Geschlecht

    • Osthügel: König Auns Sohn Egil

    • Westhügel: König Egils Enkel Adil

    Es wird vermutet, daß im Ottarhügel bei Vendel König Egils Sohn Ottar begraben ist.

    Man hat die drei Hügel auch nach den Göttern Thor, Odin und Freyr (von Ost nach West) benannt.

    Vom Chronisten Adam von Bremen wissen wir, daß es in Gamla Uppsala einen heidnischen Tempel der Asen- und Vanenreligion gegeben haben soll (‚templum quod Ubsola dicitur‘) – von Bremen hat ihn aber nicht mit eigenen Augen gesehen.

    „Dieses Volk verfügt über einen berühmten Tempel, der Uppsala genannt wird und nicht weit entfernt von der Stadt Sigtuna liegt. In diesem Tempel, gänzlich mit Gold ausgeschmückt, verehrt das Volk die Bilder dreier Gottheiten. Thor, der mächtigste von ihnen, hat seinen Thron mitten in der Halle.

    Zu beiden Seiten von ihm sitzen Odin und Frejr. Ihnen wird folgende Bedeutung zugeschrieben: Thor, so heißt es, herrscht in der Luft und gebietet über Donner und Blitz, Wind und Regen, Sonnenschein und Saat.

    Odin, das bedeutet Raserei, gebietet über Krieg und schenkt den Menschen Kraft, ihre Feinde zu bekämpfen. Der dritte aber, Frejr, schenkt den Sterblichen Frieden und Genuß. Sie versehen sein Standbild auch mit einem mächtigen, aufgerichteten männlichen Glied.

    Odin stellen sie bewaffnet dar, wie unsere Landsleute den Mars. Thor dagegen, mit seinem Zepter, scheint Jupiter zu gleichen. Sie verehren auch zu Göttern aufgestiegene Menschen, welchen jene als Anerkennung großer Taten Unsterblichkeit verleihen. In der Lebensbeschreibung des Heiligen Ansgar ist zu lesen, daß sie so mit König Erik verfuhren.

    ———–

    Nun ein kurzes Resümee zu unseren Eindrücken über knapp 10 Tage entlang schwedischer Landstriche, durch Dörfer und Städte:  

    Wir stehen heute Abend auf einem ruhigen Platz in der wunderschönen Region Dalarna, unweit des Siljansees. Gerade fielen ein paar Regentropfen vom Himmel, der heute leider nicht so klar ist, wie in den vergangenen Tagen.

    Aber nun zu unseren Eindrücken. Auf dem Land, in den kleinen Dörfern geht es noch wohltuend traditionell zu, überall wird schwedisch gebrabbelt, viele Blondschöpfe, Mädchen mit goldenen Locken, kräftige Jungs, die mit der Angel losziehen, sowie aufmerksame Väter und Männer, die immer zur Stelle sind, wenn „Frau ruft „…

    Anders in den größeren Städten. Und damit meinen wir auch Städte von etwa 15 000 bis 20.000 Einwohnern. Karlskrona haben wir schon unter geflaggtem Regenbogen erlebt. Die Stadt wirkte kalt, leblos, fern allen Ursprungs.

    In anderen Städten stellten wir uns oft die Frage: Sind wir wirklich in Schweden? Denn wir vermissen sie hier, die typischen Schweden, Dafür überall Frauen unter langen Säcken mit Kopftüchern verhüllt. Ohne zu schauen, wird über Rot an der Ampel gelaufen, provokant laufen sie daher, zahlreiche Kinder vorne weg.

    In den eigentlich beschaulichen Parks wird gegrillt, nur eben nicht vom Schweden, der ist noch fleißig auf der Arbeit, oder sucht das Weite in die abgelegenen Gebiete. Sei es Karlskrona, Falun oder Gävle die größte Stadt Nordschwedens, den Schweden sucht man nahezu vergeblich…, doch sieht man ihn stets bei der Arbeit auf Baustellen, im Supermarkt und so weiter.

    Das ist unser persönliches Empfinden.

    Ach ja…, und auch das haben wir entdeckt: Ein deutsches Womo, auf einem Parkplatz in Nordschweden, immer auf „Empfang. 😀

    Was soll man noch sagen? Insbesondere auf den Wegen zur den Pfaffen und Kirchen, flappen sie auf.., die bunten (Fahnen) und Bändchen in staatlich verordneter Farbgebung…

    Selbst die täglichen Nachrichten (oder besser Offerten einer Propaganda) unterscheiden sich kaum von denen in Deutschland…

    ———

    14. August: Nach einem Ausflug in die so hübsch am Ufer gelegene Stadt Leksand, haben wir nur wenige Kilometer weiter unser Lager aufgeschlagen mit einem wunderschönen Blick über den Siljansee.

    Die Region Dalarna ist für die Schweden der Inbegriff der Erholungslandschaft. Da werden im Sommer – besonders in der Zeit um Mittsommernacht – die ländlichen Feste gefeiert. Jung und Alt tanzt dann zu Fiedel und Harmonika unter schattigen Bäumen, da wird nach alter Bauernsiitte getafelt und gerecht, werden die farbenfreudigen Trachten getragen.

    Schön wäre der Besuch des Freilichtmuseums mit alten Bauernhäuser gewesen, doch leider war es geschlossen.

    Nun speisen wir auch, und später machen wir noch ein Feuerchen.

    Die Atmosphäre hier am Siljansee lässt sich nur bedingt über Fotos vermitteln, aber vielleicht lässt es sich aus der Ferne nachempfinden.

     

    Tällberg!

    Am Abend des 15. August: Ein bisschen wehmütig, denn es ist dann unsere vorletzte Nacht im wunderschönen Schweden, morgen geht es dann Richtung Oslo und von dort aus weiter nach Kristiansand, wo wir dann mit der Fähre nach Dänemark rüber schippern möchten. Zumindest ist das der aktuelle „Plan“

    Heute haben wir noch die kleine Insel Sollerön besucht, mit beeindruckenden Zeugnissen aus der Zeit der Wikinger und davor.

    Und wieder einmal wird deutlich: mit der Zwangschristianisierung wurden auf heidnischen Kultstätten Tempel der Kirche gesetzt, um alles Ursprüngliche und Volkstümliche, den Glauben an die Natur und ihre Götter auszulöschen. Jede Kirche ist ein aufgesetztes, beherrschendes Gemäuer der Macht, errichtet von einem Syndikat, dass über seine Tempel, ganze Völker in Fesseln legte.

    Ach ja, da war noch was: Telefoniert habe ich heute auch, ganz klassisch…

    Für solche kleinen hübschen Liebenswürdigkeiten haben die Schweden wirklich ein gutes „Händchen“. Nahezu jedes kleine Dorf hält eine liebevolle Überraschung bereit.


    Auf Wiedersehen Schweden – hallo Norwegen!

    Nun gibt es doch noch einen Teil IV. Also bleibt dran. Langweilig wird’s nicht – versprochen!

    16. August: Wir nehmen euch dann (bildlich) auf unserer letzten Etappe mit.  

    Am Morgen haben wir uns bei bestem Wetter auf den Weg gemacht, sind durch wundervolle Dörfer „gezogen“, haben uns noch einen letzten Halt in schwedischer Idylle vorgenommen, doch sind uns hier (an dem Platz) gleich zwei Womos aus Deutschland zuvor gekommen.

    Also zogen wir weiter, und stehen nun bereits in Norwegen, etwa 100 Kilometer von Oslo entfernt. Das Osebergschiff können wir leider nicht bewundern, denn das Museum, wo es beheimatet ist, wird noch bis 2026 umgebaut.

    Wir werden dafür im Polar-Museum vorbeischauen, um noch ein bisschen mehr über den Polarforscher Amundsen zu erfahren.

    Dann trudeln wir die norwegische Südküste hinunter bis Kristiansand, um dort mit der Fähre nach Hirtshals überzusetzen.

    Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden – Teil II
    Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden

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  • Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden – Teil II

    August 27th, 2024

    7. August: Einen wunderschönen guten Morgen. Gegen 5 Uhr morgens ging die Sonne auf, aber wir haben ihr nur entgegengeblinzelt und uns noch einmal umgedreht.

    Jetzt wird gefrühstückt, noch ein kurzes Bad im Meer genommen und weiter geht’s zur fabelhaften Welt der Astrid Lindgren. Vimmerby und Lönneberga wollen wir in jedem Fall einen Abstecher widmen.

    Gestern haben wir auf der Insel noch etwas entdeckt: Mit einer Höhe von fast drei Metern und einer Breite von 1,5 Metern, und einer Stärke von 20 cm ist dieser Runenstein (Tingsflisan) einer der größten auf Öland.

    Die Inschrift:“ Torer und Torsten und Trofast errichteten diesen Stein für ihren Vater Gunnfos.

    Gud hjälpe Hans Själ“

    Mach‘s gut, du wunderschöne Insel. Wir kommen wieder!

    Und wieder einmal genießen wir einen Tag mit ganz viel Sonne, und erneut haben wir einen wunderschönen Platz gefunden, wo man herrlich baden kann.

    Davor waren wir in Kattehult und haben uns den Ort angeschaut, an dem Michel mit seiner Familie wohnte.(also im Film). Ein wirklich schöner Ort, mit genauso schönen Eindrücken. Aber dazu gleich mehr. Ich finde, die Welt des Michel Lönneberga verdient ein eigenes Kapitel.

    Anschließend haben wir eine, vermutlich 1000 Jahre alte Eiche besucht, mit einem stattlichen Umfang von 14 Metern, doch leider trauert sie, und trägt kaum noch Blätter. Auch dazu gleich noch mehr.

    Nun wird erstmal in schöner Atmosphäre Leckeres auf dem Grill gebrutzelt.

    Ich spring nachher nochmal ins Wasser. Und dann ist es an der Zeit Schlafen zu gehen.

    8. August: Es folgen noch weitere Aufnahmen (Informationen) zur vermutlich 1000 jährigen Eiche im Kvills Nationalpark. Diese Eiche hat viel zu erzählen, hier zeigen sich die Wesen, die sie stützen.

    Auf einem der letzten Bildern erkenne ich zum Beispiel einen alten Mann mit einem langen weißen Bart und vor ihm stehen noch andere Gesellen.

    Es ist ein guter Ort. Auch wenn die Eiche trauert, und ihre grünen Blätter verliert.

    Und hier noch mehr Bilder und Infos (am Ende der Bilderreihe) zum Katthult Hof.

    9. August: Wir haben heute genau 2100 Kilometer zurückgelegt, und soooo viel gesehen.

    Eigentlich sind wir gerade froh darum, dass da draußen dicke Regentropfen vom Himmel fallen, so können wir die vielen Eindrücke einmal „sacken“ lassen.

    Heute Morgen hatte ich noch fix ein Brot gebacken, ein Bad im See und anschließend unsere Route entlang des Vättersees in Augenschein genommen.

    Jetzt stehen wir am Beginn der Panoramastraße entlang des Vättersees gegenüber eines Riesen, allerdings im Regen.

    Was es mit diesem Riesen auf sich hat, erfahrt ihr gleich.

    Und so war das dann heute: Zuerst waren wir beim Riesen Vist. Die Sage erzählt, dass er mit seiner Frau beim Riesen von Killekulle zu Gast war. Vom reichlichen Essen und Trinken nicht mehr ganz trittfest,, wagte Frau Vist nicht den großen Schritt über den Vättersee… Kurzerhand riss der Riese ein Stück Land vom Ufer und warf es in den See, damit man ihn in zwei Schritten überqueren konnte.

    Dann sind wir gewandert, mit einem herrlichen Blick über den Vättersee, der übrigens 10 Mal so groß ist, wie der Bodensee. Ganz dolle mussten wir auf die vielen kleinen Kröten achten, die immer und immer wieder unseren Weg kreuzten. Sie sind ja nun mal hier zu Hause. Überall Blaubeeren und Pilze, aber wir wollten weiter. Ach ja, und nahezu überall am den Wanderwegen „leuchten“ die hübschen Plumsklos auf.

    Und so gelangten wir an eine beeindruckende Klosterruine. Hinter den dicken Mauern versteckt sich eine besondere Geschichte. Inmitten wunderschön angelegter Lavendelfelder, umgeben vom betörenden Duft der zahlreichen Obstbäume haben wir eine wunderschöne Atmosphäre genossen.

    Dann sind wir nochmal kurz zum Vättersee, der sich allerdings nur schwer üferseits erreichen lässt.

    Doch das wohl beeindruckendste Ereignis des Tages war der Weg zum Rök-Runensten, auf den ich später noch etwas näher eingehen möchte.

    Nun stehen wir wieder in einem Naturreservat (24 Stunden erlaubt) und genießen die Stille, musikalisch unterlegt vom Gezirpe der Grillen.

    Wir haben hier im Naturreservat am Täkernsee richtig gut geschlafen und uns gleich heute Morgen hier noch ein bisschen umgeschaut.

    Und siehe da, es offeriert sich ein kleines Paradies sowohl für Groß und Klein, aber für Familien mit Kindern ein grandioser Platz. Hier gibt es sooo viel zu entdecken. An jeder Ecke gibt es Wissenswertes für die Kleinsten, spielerisch umgesetzt. Respekt! Das ist ein echter „Freizeitpark“, und dazu noch kostenlos.

    Wir sind wirklich beeindruckt, wie liebevoll das Geschehen aus der Natur hier in Szene gesetzt wird.

    Können wir nur empfehlen.

    Wir sind nun wieder auf dem Weg, weiter gen Norden.  

    Doch zuvor die versprochene Info zum Runenstein von Rök bei Ödeshog am Vättersee.

    Es war tatsächlich mit einer der beeindruckendsten Momente, bisher auf dieser Reise.

    Als wir dort ankamen, trafen wir einen jungen Mann, der auf dem Weg zum Midgard-Festival von Oslo war. Er kam aus Heidelberg und wir haben uns richtig gut unterhalten. Ein junger Mann mit großem Interesse an unsrerer Geschichte, und wie sich im Gespräch herausstellte, auch mit einem breiten Wissen dazu. Das trifft man selten.

    Aber nun noch kurz etwas zu dem wohl berühmtesten Runenstein des Landes: Er stammt vermutlich aus dem 9. Jahrhundert und trägt eine Inschrift mit über 750 Runen, die auf den Ostgotenkönig Theoderich zurückführen könnten.

    Die deutsche Erklärung dazu auf den Infotafeln ist schwer zu lesen, da dort genau die Sonne drauf strahlte. Vielleicht könnt ihr es lesen, wenn ihr es etwas größer „reißt“.

    10. August: Die Sonne zeigt sich wieder, nachdem es die ganze Nacht hindurch geregnet hat.

    Schnell noch ein Bad genommen, mein Göttergatte hat mir das Handtuch gereicht ,und nun ziehen wir weiter, zunächst in die Stadt des Donnergotts. Das Städtchen bewahrt eine lange Geschichte. Der Name der Stadt lautet übersetzt „Opferplatz für Thor“. Der Ort war, dank seiner günstigen Lage am Fluss Eskilstunaå, auch ein guter Handelsplatz.

    Wir wandeln hier auf den Spuren des Gottes, der auch als Beschützer der Menschen bekannt ist.

    Ihr seht auf einem Bild eine Darstellung, auf der sich Thor der Aufgabe widmet, feindlich gesonnene Riesen zu bekämpfen. Sie stammt vermutlich aus dem 19. Jahrhundert.

    Thorshälla- ein idyllisches Städtchen, dass schon zwischen den Jahren 1300 und 1380 bewohnte wurde, bis ein Brand im 14. Jahrhundert alles zerstörte.

    Vieles, was wir einfach so auf den Wegen und im Wald gefunden und gesammelt haben, wurde später gekocht, gebrutzelt und verspeist, Darunter Äpfel, Birnen, und einige Blaubeeren, die wir fleißig gesammelt haben.

    Und es gibt noch viel mehr zu erzählen, so auch zu den Feldzeichnungen zur Sigurd-Sage. (Ramsundritzung bei Sundbyholm).

    11. August: Heute wird gewandert!

    Erste Rast nach knapp acht Kilometern an einem zauberhaften Schloss-Café – wir genießen Köstliches unter einer alten Linde

    Fast 20 Kilometer Wegstecke: Es war wundervoll, genauso wie wir es uns vorgestellt haben.

    Wir spüren ihn schon, den langen „Marsch“ von heute, der eher an eine Klettertour erinnert, und sitzen jetzt einfach nur so vor uns hin.

    Uns gegenüber sitzen junge Schweden, die ein Feuerchen entfacht haben, und in geselliger Runde schwatzeln.

    Wir hören gerne zu, denn es ist ja auch irgendwie unsere Sprache. Schwedisch ist eine altnordische (germanische) Sprache, sowie Dänisch, oder auch Englisch (Angelsachsen) die aber unserer deutschen Sprache am ähnlichsten ist. Und so klingt für uns das Geschwatzel der jungen Schweden sehr vertraut.

    12. August: Weiterfahrt! Und da sind wir nun gelandet: Irgendwo im Nirgendwo, wir wissen es im Moment wirklich nicht. Wir stehen etwa 80 Kilometer nördlich von Uppsala. Rundum eine geschichtsträchtige Region, sehr beeindruckend.

    Achim macht Feuer, sammelt Holz, und ich backe Brot und so….Da wir es uns jetzt hier aber erstmal „einrichten „..

    Erster!  Da hängen doch schon die Weihnachtskugeln an den dicken Kiefern.

    Eigentlich würden wir euch ja jetzt über den heidnischen Sitz der Svealkönige berichten. Denn unweit von hier entstanden etwa im 6. Jahrhundert die drei Kungshögarna (Königshügel), die der Sage nach die Grabhügel für die Könige Aun, Adels und Egil sind. Zuvor besuchten wir nämlich den höchsten Grabhügel des Landes. Es war wirklich beeindruckend.

    Doch gerade lächelt uns an diesem idyllischen Platz hier, auch noch die Sonne entgegen. Wir machen jetzt also erst einmal ein Feuerchen. Am gegenüberliegenden Ufer hatten die Menschen wohl die gleiche Idee.

    Es duftet herrlich nach Kiefernholz, dass vor sich hin glimmt. Wunderbar!

    Es braucht wenig, und doch ist es soooo viel

    Teil III zu unserer Reise folgt! Bleibt dran, denn es beliebt spannend.

    Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden

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  • Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden

    August 26th, 2024

    „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen“. ((frei nach Matthias Claudius (1740-1815) ))

    Eindrücke, Erfahrungen, Inspirationen, und  Begegnungen, die nachdenklich stimmen. Wir nehmen euch mit.

    Teil I

    So, fertig eingeräumt. 2. August 2024: Gleich nach dem Frühstück starten wir gen Norden. Kühlschrank ist voll, (vor allem mit Buttervorrat, weil‘s in Skandinavien wieder nur gesalzene Butter gibt), die Garage wurde vom Göttergatten nochmal inspiziert, Bierkiste passt.

    Wasser ist auch bis zum Rand aufgefüllt.

    Ab Dänemark gibt’s das Trinkwasser wieder kostenlos.

    3. August: Soeben haben wir im strömenden Regen Dänemark „erobert“. Also zumindest die ersten Kilometer des Landes. Bei gutem Wetter gestartet, Hamburg überwunden und nu so was… Aber da hinten blinzelt uns schon wieder die Sonne entgegen. Über etwa fünf Kilometer Strecke hat es wie aus Eimern geschüttet.

    Kartenwechsel, und nun geht’s weiter zum Schlafplatz. Schön gelassen, ohne Gedrängel auf den Straßen. Auf einer kurzen Rast haben wir auch schon gegessen.

    Mal schaun, wo es uns hin verschlägt.

    Wir haben ein lauschiges Plätzchen gefunden. Es tröpfelt zwar immer wieder ein bisschen von oben, aber das ist nicht schlimm.

    Lobenswert sind die Wasserstellen, die man hier nahezu auf jedem Parkplatz vorfindet.Die Trinkwasserentnahne in Deutschland kostet für 80 l, maximal 100 l mindestens 1 Euro. Reist man durch die skandinavischen Länder, muss man dafür nicht bezahlen.

    Aber das nur zur Info, im Falle es den einen oder anderen von euch in die nordischen Gefilde verschlägt..

    Wir machens uns jetzt im Bert gemütlich und genießen die Ruhe.

    Morgen geht’s weiter gen Schweden..

    4. August: Und so war unsere „Überfahrt“ nach Schweden.

    Unsere erste Begegnung mit „Frau Schnecke“, auf dem Weg zur ältesten Steinkirche Skandinaviens.

    Dazu später mehr.

    Wir fahren jetzt weiter in Richtung schwedisches Schärenreich.

    Unser Tag Im Schnelldurchlauf…

    Alles dabei, von Idylle über Pannen bis hin zu einem wundervollen Abschluss am See.

    5. August: Wir sind gut in den Tag gestartet, mit Blaubeeren und Preiselbeeren direkt vor der Tür. Anschließend zur Autowerkstatt, Ventilwechsel kein Problem, 20 Euronen auf die Hand und weiter geht’s nach Karlshamn.

    Achim hat ja gestern den Reifen wechseln müssen, weil wir uns den Ventilschlauch auf den holprigen Nebenwegen kaputt gefahren haben.

    Eigentlich wollten wir größere Städte meiden, aber wir haben es dann doch getan und bitter bereut. Karlskrona, ein ehemals schönes Städtchen hat seinen Charme völlig verloren. Eine Schande, was wir hier sehen mussten.

    Nix wie weg hier, und zurück zu den abgelegenen Landstrichen.

    5. / 6. August: Heute Morgen haben wir bereits die ersten Blaubeeren und Preiselbeeren sammeln können, und ich habe im See ein wohltuendes Bad genommen.  

    Wer hat`s gewusst? Alte Märchen und Sagen lassen darauf schließen, dass die Blaubeere (Heidelbeere) einst als eine geheimnisvolle Pflanze angesehen wurde. So soll sie dort wachsen, wo sich die Eingänge des unterirdischen Reichs der Zwerge befinden und diese samt ihren Schätzen vor Bösem bewahren. Mittelalterliche Quellen belegen, dass die Beeren und Blätter schon seit langer Zeit als wertvolle Heilmittel beschrieben werden.

    Gestern haben wir die älteste noch benutzte Steinkirche in den nordischen Ländern besucht. Die Kirche ist vermutlich im Jahr 1060 entstanden, als damals König Sven Estridsen (1047-1074) das damalige Bistum von Roskilde teilen ließ. Mit Hilfe von Steinmetzen aus Deutschland wurde ein dreischiffige , turmlose Basilika mit einem mit Blei belegten hölzernen Dach errichtet.

    Spannend war der Gang durch das Gewölbe. Der Taufstein stammt vermutlich aus 1150. Es wird angenommen, dass er von dem Gotlandmeister Byzantios gehauen sein soll.

    Von der mittelalterlichen Ausstattung sind zwei Chorstühle aus dem 15. Jahrhundert erhalten geblieben. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Kirche 1758 und 1936.

    Anschließend sind wir über einen abenteuerlichen Weg entlang des Blekinger Schärenreichs „geholpert“. Es war idyllisch, aber für Bert nicht der beste Platz. Holprig ging es weiter. Als wir endlich eine „Straße“ erreichten, hatte unser Bert leider schon Schaden genommen. Der Befüllungsschlauch für den hinteren Zwillingsreifen war defekt. Demzufolge hatte dieser Reifen keine Luft mehr – platt. Mein Göttergatte musste also „Hand“ anlegen. Gut, dass er das alles so kann.

    Wenige Kilometer weiter haben wir dann den bereits oben erwähnten Platz entdeckt, mit den vielen Blaubeeren, also ein Platz in den Gefilden der Zwerge. Es herrschte eine gute Atmosphäre.

    Vom „Reinfall“ Karlskrona haben wir auch schon berichtet. Eine traurige Entwicklung, die sich unseres Erachtens durch sämtliche europäische Länder zieht.

    Dann haben wir dem malerischen Städtchen Kristianopel noch einen kurzen Besuch abgestattet. Es liegt direkt am schönen Ostseestrand.

    Nun haben wir ein herrliches Plätzchen in einem Naturreservat gefunden. 24 Stunden darf man hier stehen. Ansonsten verbietet es sich eigentlich von selbst, in dern Reservaten zu übernachten. Aber das wurde hier wunderbar gelöst. Mensch und Tier stören sich nicht. Es ist hier wunderbar still, und vielleicht nehmen wir euch später noch einmal zum Sonnenuntergang mit hinunter an die Meeresbucht.

    Und sooo viel Schafgarbe wächst hier, ich habe schon mal angefangen zu „ernten“.

    So, das war’s jetzt das erste Mal etwas ausführlicher von unserer Reise. Aber eigentlich beginnt sie ja ohnehin jetzt erst richtig.

    Jetzt aber erst einmal: Gute Nacht! Morgen geht’s auf die Insel.

    6. August: Auf Öland angekommen, haben wir erstmal bei unseren Vorfahren vorbeigeschaut. Auf dem Weg südwärts trifft man nördlich von Glömminge auf die 27 Meter lange „Arche Noah“ eine Schiffssetzung aus der Wikingerzeit.

    Unser Tag im Schnelldurchlauf !

    Verrückt, was man so alles an einem Tag erleben kann.

    – eine runde Steinkirche in Hagby

    – Das Kalmar Slot

    – das Gräberfeld mit Wikinger -Schiffssetzung

    – einen der größten Runensteine

    – Das mächtige Borgholm Slot – eine beeindruckende Ruine

    – ein schöner Strand, aber mit bösen spitzen Steinen (wir sind schon von den Stränden Usedoms verwöhnt.)

    – und nun irgendwo im Nirgendwo, direkt am Meer

    Und eigentlich sind wir platt, immer noch auf der Insel und verdammt neugierig, wie es wohl hinter dem Leuchtturm aussehen mag. Denn wir stehen direkt davor.

    Und weil‘s so schön war, und wir offensichtlich nicht genug bekommen können, nehmen wir euch nochmal mit, auf unserem Abendspaziergang.

    Hier endet Teil I des Reiseberichtes. Es folgen noch zwei Teile. Und ich verspreche euch, es bleibt spannend. Also bleibt dran!

    Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden – Teil II
    Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden – Teil III
    Dänemark – Schweden – Norwegen – Dänemark: Unsere Auszeit über drei Wochen in skandinavischen Gefilden – Teil IV

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  • Freiheit, Gleichheit… (Brüderlichkeit) – das Motto der Olympiade 2024 – oder vom suggerierten „Miteinander“ zum effektiven /produktiven „Gegeneinander“..,

    Juli 29th, 2024

    Ja, die Bilder zur Eröffnung der Olympiade, sind erschreckend. Mit Olympiade hat das Ganze längst nichts mehr zu tun. Darüber ist man sich schon mal in großen Teilen des Landes einig. Selbst dem „Träumerli“ entgehen gewisse Szenen nicht.

    Viele Menschen sind empört.

    Empörung entsteht immer dann, wenn der Mensch in eine Ecke gedrängt wird, aus der er selbst nicht mehr, oder nur noch schlecht herausfindet, und das, weil er den eigentlich Grund für seine Empörung nicht wirklich benennen kann.

    Was viele auch verkennen: Empörung soll entstehen, sie ist die Nahrung für Spaltung, und Spaltung ist ein Garant für Chaos, und im Chaos agieren die „Teufel“ bekanntlich am besten.

    Der Bürger ist ungehalten und erzürnt, fühlt sich unverstanden. Wenn man danach fragt, woran das liegen kann, benennt er nur das Symptom. Die Ursachen blendet er aus. Wie so oft. Er kennt sie ja nicht einmal, die Ursache. Und so verstehen die meisten Menschen überhaupt nicht, was vor sich geht. Warum nur ist das so? Nun, das ist ganz einfach: Weil sie sich kaum jemand mit der Urfassung seines eigenen Landes befasst haben… Das wird sich nun rächen. Wie so oft, in unserer Geschichte.

    Im Chaos entstehen Parolen, Man will den Menschen schließlich auf eine „gute Zukunft“ vorbereiten. Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit, das ist der Aufhänger, der schon einmal ganze Völker ins Elend gestürzt hat. Wir erinnern uns.

    Gleichheit in allen Formen , so das Motto dieser Spiele im Jahr 2024…

    Hier ein solches Beispiel dieser Gleichheit, es beruht auf dem Gemälde von Leonardo da Vinci, „Das letzte Abendmahl“ , dargestellt als Woke- LGBTQi-Transgender-Party. Die katholische Kirche ist empört. Auch aus anderen Reihen ertönt „Unverständnis“…

    Eli David, ein jüdischer Influencer, meinte auf X:

    „Sogar als Jude bin ich wütend über diese ungeheuerliche Beleidigung von Jesus und dem Christentum … Wie stehen Sie als Christen dazu?“

    Hier stellt sich mir allerdings die Frage: „Sogar als Jude“? Was mag uns El David damit sagen? Dass man als Christ froh sein darf, dass sich sogar ein Jude darüber empört… ? Soso.

    Und US-Senator Tim Scott meinte dazu nur: „Abscheulich“. Wurden die Olympischen Spiele nicht geschaffen, um die globale Einheit zu fördern?

    Damit zurück zur Gleichheit…. LGBTQi, Juden, Christen, Islam: Oder besser: vom suggerierten „Miteinander“ zum effektiven /produktiven „Gegeneinander“..,

    und damit zum Betrug, der immer noch frei dem Motto: Freiheit, Gleichheit, und Brüderlichkeit vor sich hin schwelt…

    Unterschwellig, während manch Bürger diesen Betrug bejubelt, ein anderer ihn beklagt, findet in der Realität etwas ganz anderes statt.

    Ja, der Bürger ist empört…, so ist das in der Geschichte…

    Denn Geschichte wird immer von denen geschrieben, welche die Sieger finanzierten.

    „Freiheit, Gleichheit Brüderlichkeit – eine schauderhafte Illusion. Eine Illusion, welche die Menschen in ihr Verderben stürzte. Es müsste uns, angesichts dieses Wissen, wie Schuppen von den Augen fallen.“

    Die gar traurige Geschichte zu einer Illusion, von „Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit“, und dem Anfang vom Ende

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  • Reparationszahlungen: Wer will, wer will nochmal, wer hat noch nicht?

    Juli 25th, 2024

    Von der Melkkuh Deutschland und ihren zahlungs“willigen“ Bürgern…

    Vorweg: Was sind Reparationen? Nach völkerrechtlichem Verständnis sind es Zahlungen, die ein Staat leistet, um eine Verletzung des Völkerrechts zu kompensieren.

    Ich bin mir fast sicher, dass die meisten Bürger des deutschen Landes gar nicht genau wissen, was und wofür sie so alles zahlen, und welche Zahlungen sie aus ihrem Einkommen heraus bestreiten müssen. Trotzdem sagt man unserem deutschen Volk eine große Zahlungsbereitschaft nach.

     Deutschland ist der größte Geldgeber für die EU – im Jahr 2022 zahlte die Bundesrepublik per saldo gut 19,7 Milliarden Euro oder 0,51 Prozent des Bruttonationaleinkommens in den EU-Haushalt ein. (Stand: 20.10.2023)

     Ein Blick zurück: Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg

    Die siegreichen „Kriegs-Verbündeten“ (unsere sogenannten „Freunde“) forderten immer mehr Geld. Man einigte sich schließlich auf eine Summe von 132 Milliarden Goldmark, die es zu tilgen und auch zu verzinsen galt. Über den sogenannten Kriegsschuldartikel (Art. 231) wurde das Deutsche Reich durch den Friedensvertrag von Versailles zu 20 Milliarden Goldmark Reparationen, umgerechnet über 7000 Tonnen Gold, verpflichtet. Diese waren in den Jahren 1919 bis 1921 in Raten zu zahlen. Zahlungen wurden jedoch bis in das Jahr 2010 fortgesetzt…

     Deutschland verpflichtete sich auch zu Leistungen in Höhe von drei Milliarden DM an Israel als Erstattung der Eingliederungskosten für jüdische Flüchtlinge und 450 Millionen DM für die Jewish Claims Conference zur Unterstützung von Jüdinnen und Juden außerhalb Israels.

     Aktuell: Bundesregierung erhöht jährliche Leistungen an den Zentralrat der Juden in Deutschland. Künftig jährlich 22 Millionen Euro statt bisherigen 13 Millionen Euro / Jüdisches Leben sichtbar machen, Erinnerungsarbeit und Sicherheit von jüdischen Gemeinden verstärken.( Bericht vom 25.04.2023)

     Das Abkommen vom 9. Oktober 1975 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik Polen über Renten- und Unfallversicherung verpflichtete die deutsche Sozialversicherung zur Zahlung von 1,3 Milliarden DM an Polen.

    Nun möchte ich noch näher auf die aktuelle „Entschädigungsforderung“ der Polen eingehen. Denn schließlich fordern sie von Deutschland 1,3 Billionen Euro für Weltkriegsschäden…

    Nun also die jüngste Forderung der Polen, und das angesichts des Wissens über die zahlreichen Tatsachen-und Erlebnisberichte zu deren Greueltaten, die aber leider, wie so oft, gut verwahrt, hinter dicken Mauern ruhen, um sie auf gar keinen Fall einer Öffentlichkeit zugänglich zum machen.

    Also weiter im Takt: Polens Regierung verlangt von Deutschland Reparationen für die im Zweiten Weltkrieg erlittenen Verluste. Solche Forderungen stellte das Land über die vergangenen Jahre immer und immer wieder.

    Anfang 2024 nannte Warschau eine konkrete Summe, die eine Kommission erarbeitet hat. Der PiS-Parteichef begründete die Forderungen damit, dass die Deutschen 1939 in Polen eingefallen seien und dem Land enormen Schaden zugefügt hätten.

    Hier erinnern wir uns: Die Deutschen sind 1939 nicht in Polen „eingefallen“, sondern haben die Deutschen von polnischer Tortur befreit. Meine Urgroßeltern lebten dort in Lissa (eine Provinz in Posen) unter unmenschlichen Bedingungen. Die Aufzeichnungen darüber liegen mir vor. Vielen auch bekannt aus den Videoaufzeichnungen „ Gelesen aus den Tagebüchern meiner Mutter“.

    Was die meisten eben auch nicht wissen: Der polnische Staat war in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg ausgesprochen antisemitisch. Immer wieder kam es zu blutigen Pogromen gegen seine starke jüdische Minderheit, insbesondere in den Jahren 1936 und 1937. Im Juli 1937 schrieb die amerikanische Monatszeitschrift The Fight, das Organ der amerikanischen Liga gegen Krieg und Faschismus, also eine Zeitschrift, die wohl kaum der Sympathie zum damaligen Nationalsozialismus verdächtig war, unter der Überschrift »Polnische Pogrome«: »In keinem Land ist der Antisemitismus so anhaltend und zerstörerisch wie in Polen.« Das war mehr als vier Jahre nach der Machtübernahme HITLERS und lange nach dem Erlaß der Nürnberger Gesetze.“

    Der deutsche Historiker Alfred SCHICKEL kommentierte dieses Zitat mit den Worten: »Kein Wunder, daß es viele Tausende von Juden angesichts solcher Drangsalierungen vorzogen, das Land zu verlassen und sich vor allem im benachbarten Deutschland niederzulassen.

    Im Frühjahr und Sommer 1939 erreichte das Leiden der Volksdeutschen in dem haßerfüllten Polen ein kaum glaubliches Ausmaß. In den Jahren nach dem Versailler Diktat, das 1919 weite Gebiete Ostdeutschlands vom Reich abgetrennt und gegen das Selbstbestimmungsrecht Polen überlassen hatte, waren bereits weit mehr als eine Million Deutscher aus diesen Bereichen ins Reich geflohen.

    Ab September 1934 lehnte Polen die Kontrolle des versprochenen Minderheitenschutzes durch den Völkerbund überhaupt ab. Nach früheren Landreformen raubte eine weitere 1938 den Deutschen einen großen Teil ihres Besitzes, und ein Grenzlandgesetz vom Februar 1939 sah vor, daß Deutsche in einem 30 Kilometer breiten Streifen entlang der polnischen Westgrenze kein Land behalten sollten.

    Ab Mai 1939 häuften sich dann die Ausschreitungen gegen die Volksdeutschen, auch gegen Pfarrer, wobei immer wieder Deutsche in Polen ermordet wurden. Aus der Fülle der Zeitdokumente seien einige herausgegriffen und zitiert, um die unerträglichen Zustände der damaligen >Friedenszeit< ins Gedächtnis zurückzurufen.

    Lodz, den 8- Mai 1939 Der Terror der verhetzten polnischen Bevölkerung gegen die Deutschen in der Woiwodschaft Lodz, der sich durch zahlreiche Schlägereien mit oft schweren Körperverletzungen, Drohungen, Beleidigungen, Boykott, Eigentumsbeschädigungen, Verhaftungen und Schikanen aller Art – nicht zuletzt durch Brandstiftungen – äußert, hält unvermindert an. Unverkennbar besteht bei der polnischen Bevölkerung die Absicht, das Deutschtum in seiner Existenz zu vernichten, soweit es sich nicht völlig polonisieren lassen will.

    Der Deutsche Konsul in Lodz an das Auswärtige Amt:

    Lodz, den 15- Mat 1939 Sehr schwere Ausschreitungen, die man als Deutschenprogrom bezeichnen kann, ereigneten sich am vergangenen Samstag, dem 13., und Sonntag, dem 14. Mai, in der Stadt Tomaschow-Mazowiecki (etwa 42000 Einwohner, davon etwa 3000 Deutsche), bei denen zahlreich deutsche Existenzen vollständig vernichtet wur den. Dem Deutschen SCHMIEGEL wurde der Schädel gespalten und eine Frau, deren Namen ich bisher nicht erfahren konnte, wurde bei ihrer Flucht auf einem Felde totgeschlagen. Der Sohn des SCHMIEGEL, der aus einem Fenster des 2. Stockwerks eines Hauses geworfen wurde, liegt schwerverletzt darnieder.

    Während des Sonntags war dann zunächst Ruhe. Am Abend begannen die Ausschreitungen aber von neuem, und die Menge vernichtete alles deutsche Privateigentum, das vom vorherigen Tage noch heil geblieben war. Besonders hervorzuheben ist, daß die Polizei mit den Demonstranten mitmarschiert war und nichts tat, um das Leben und Eigentum der Deutschen zu schützen

    Trotz dieser unsäglichen Vorgänge, der unzähligen begangenen Verbrechen, stellen die Polen immer und immer wieder Forderungen. Wenn sie doch endlich mal beginnen würden, ihre eigenen Taten zu reflektieren, und endlich damit aufhören würden, über völlig ungerechtfertigte Forderungen von ihrem eigenen Täterbild abzulenken.

    Folgenden Text habe ich dazu gestern im Netz gefunden. Wie ich finde, sehr aussagekräftig :

    „Liebe Polen,

    wir sollten uns dringend mal über Artikel 88 des Versailler Vertrages, die daraus hervorgegangene Volksabstimmung u.die völkerrechtswidrige Besetzung Oberschlesiens unterhalten. Dann unterhalten wir uns über den Bromberger Blutsonntag, über die Errichtung der ersten Konzentrationslager auf europäischem Boden, den völkerrechtswidrigen Einsatz von Gelbkreuz-Giftgas 1939 u. dann unterhalten wir uns über die Potsdamer Konferenz und die Austreibung der Preußen. Wenn ihr dann immer noch auf Reparationen/Entschädigung besteht… wir werden diese sofort und locker aus der Portokasse bezahlen, sobald ihr Preußen geräumt habt und die Amerikaner uns den Patentraub von 500.000 Patenten, die völkerrechtswidrigen Waffenlieferungen an die Sowjetunion, die Vernichtung von 1000 deutschen Städten, den Mord an Millionen deutschen Kriegsgefangenen entschädigt hat.“

    ———–

    Wer will, wer will nochmal, wer hat noch nicht? Weiter geht`s:

    Bundesregierung erhöht jährliche Leistungen an den Zentralrat der Juden in Deutschland. Künftig jährlich 22 Millionen Euro statt bisherigen 13 Millionen Euro / Jüdisches Leben sichtbar machen, Erinnerungsarbeit und Sicherheit von jüdischen Gemeinden verstärken. (25.04.2023)

    Dazu eine kurze Geschichte aus DDR Zeiten:

    Auf einem Bild seht ihr Erich Honecker wie er Edgar Miles Bronfman, dem Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses, in Ost-Berlin 1988 den “Großen Stern der Völkerfreundschaft” verleiht. (Bild: Bundesarchiv Bild 183-1988-1017-415, CC-BY-SA 3.0)

    Erst als die DDR nach internationaler Anerkennung strebte, interessierte sie sich verstärkt für das Judentum. Dass US-amerikanische Juden von der DDR Wiedergutmachung einforderten, hemmte die Beziehungen zu den USA. 1976 hatte die SED halbherzig eine einmalige Zahlung von 1 Million US-Dollar angeboten – aus “humanitären Gründen”, nicht als Wiedergutmachung. Die jüdische Seite wies das Angebot umgehend zurück. Angesichts der 37 Milliarden US-Dollar, welche die Bundesrepublik gezahlt hatte, wirkte es nicht einmal als ein Zeichen des guten Willens.

    1988 erkannte die Staatsführung – anlässlich eines Besuchs des Präsidenten des World Jewish Congres in Ost-Berlin, Edgar Bronfman – schließlich an, moralisch zu Wiedergutmachungszahlungen verpflichtet zu sein. Im Gegenzug erklärte Bronfman gegenüber der Presse, dass nichts mehr gegen einen Empfang Erich Honeckers im Weißen Haus spreche. Dazu kam es nicht mehr: 1990 bekannte sich die erste frei gewählte Volkskammer aber zu einer Verantwortung der DDR für die nationalsozialistischen Verbrechen.

    Um die Kontakte zum Jüdischen Weltkongress weiter auszubauen, wurde deren Präsident, Edgar Bronfman, am 16. Oktober 1988 nach Ost-Berlin eingeladen,

    Im September des Jahres 1990 traf eben dieser Edgar Bronfman dann auf Lothar de Maziere, und „sicherte“ sich Ansprüche für sein Volk mit folgenden Worten: „ Es wird ein schreckliches Ende für die Deutschen geben, sollten künftige Generationen die Zahlung an Israel (…) einstellen. Dann wird das deutsche Volk von der Erde verschwinden.“

    Bronfman war von 1979 bis 2007 Präsident des Jüdischen Weltkongresses.

    Auch interessant: Noch im Februar und März 1990 wandte sich der neue Parteivorsitzende der SED, Gregor Gysi, selbst jüdischer Abkunft, mit der Bitte um finanzielle Investitionen an den Jüdischen Weltkongress, um die Unabhängigkeit der DDR zu wahren, da „besonders Juden ein Interesse an der Erhaltung zweier deutscher Staaten haben sollten.

    Bis heute unternimmt die Regierung selbstverständlich alles, um den Forderungen stets gerecht zu werden. „Es sei ein wichtiger Teil der heutigen Verantwortung, das jüdische Leben zu schützen und zu unterstützen. „Deshalb erhöhen wir die jährlichen Leistungen an den Zentralrat der Juden in Deutschland erheblich von 13 auf künftig 22 Millionen Euro“, so Faeser. „Die Bildungs- und Erinnerungsarbeit, aber auch die Sicherheit jüdischer Gemeinden können wir so weiter stärken. Ich bin dem Zentralrat der Juden in Deutschland sehr dankbar für seine großen Verdienste zur Pflege des deutsch-jüdischen Kulturerbes und für seine wichtige soziale und integrationspolitische Arbeit“, ergänzte Faeser“.

    Wer will, wer will nochmal, wer hat noch nicht?

    Immer ran.. jeder darf. Nur Deutschland hat den Mund zu halten…

    ————-

    https://www.bundesregierung.de/…/bmi-zentralrat-der&#8230;

    https://www.stern.de/…/polen-fordert-1-3-billion-euro&#8230;

    https://www.bundesregierung.de/…/ddr-ministerpraesident&#8230;

    https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/132869/die-sed-und-die-juden-1985-1990/

    Pogrom in Jedwabne – wenn dunkle Geheimnisse die Archive verlassen

    Minute 2:42

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  • Alter Präsident /neuer Präsident – guter Präsident /böser Präsident?

    Juli 22nd, 2024

    Denkt nur immer daran: Was zählt, ist immer noch die Schlagzeile (Propaganda) vor dem potenziellen Wahrheitsgehalt.

    Das auf diese Weise ausgestreute, heimtückische, aber wirksame Gift hat eine große Menge wohlmeinender, aber unwissender Leute irregeführt und infiziert.

    Aber was wissen wir schon, wir, aus dem Tal der Ahnungslosen?

    Ich habe einfach mal.., aus der Neugierde heraus, die beiden Präsidenten in „Augenschein“ genommen.

    Zu Trump hatte ich schon in der vergangenen Woche einen Beitrag verfasst, aus einem persönlichen Erlebnis heraus. Mancher erinnert sich vielleicht.

    Nun, nachdem Jo Biden das „Handtuch wirft“, kann es ja nicht schaden, einen Rückblick auf ein Stück seines Lebens zu nehmen. Er war ja schon mal verheiratet. Es gibt sie, diese traurigen Geschichten, die auch zur Geschichte gehören…

    Der heute 81-Jährige stand gerade am Anfang seiner politischen Karriere, als der plötzliche Tod seiner Frau und seiner Tochter sein Leben von Grund auf veränderte.

    Biden und Neilia Hunter lernten sich 1963 in den Ferien am Strand von Nassau kennen. Sie war zu dieser Zeit im zweiten Jahr an der Syracuse University und er im dritten Jahr an der University of Delaware eingeschrieben.

    Nach seinem ersten Abschluss ging Biden nach Syracuse, um dort Jura zu studieren, und die beiden heirateten 1966 noch während seines Studiums.

    Während Biden dafür kämpfte, den US-Senator von Delaware, J. Caleb Boggs , aus dem Amt zu stürzen, wurde Neilia vom News Journal als der „Kopf“ seiner Kampagne bezeichnet.

    Am 18. Dezember 1972, kurz nachdem Joe zum gewählten US-Senator gewählt worden war, fuhr Neilia mit ihren drei Kindern Richtung Westen entlang der ländlichen Valley Road in Hockessin, Delaware . An der Kreuzung mit der Delaware Route 7 (Limestone Road) geriet ihr Fahrzeug vor einen Sattelschlepper , der nach Norden auf der Route 7 fuhr, und wurde von dem Sattelschlepper erfasst. Die Polizei stellte fest, dass Neilia in die Spur des Sattelschleppers gefahren war. Der Lastwagenfahrer, identifiziert als Curtis C. Dunn, 33, aus Avondale, Pennsylvania , kam ohne größere Verletzungen davon und starb 1999.

    Berichten zufolge wurde der Kombi durch den Aufprall etwa 45 Meter weit gegen eine Böschung geschleudert und hinterließ verstreute Wahlkampfbroschüren mit der Aufschrift „Biden for Senator“.

    Diejenigen, die sie in Syracuse kannten, erinnern sich heute nur noch bruchstückhaft an sie. Sie erinnern sich, dass sie zurückhaltend, von Natur aus schön und bescheiden war. Aber trotz der Verschwommenheit, die mit den Jahren entsteht, sagen alle immer wieder, dass sie vor allem freundlich war.

    Der LKW-Fahrer Curtis Dunn wurde wegen des Unfalls nie angeklagt. Doch seine Tochter Pam Hamill sagt, auch er habe gelitten, berichtet CBS-News-Korrespondent Bob Orr .

    „Das hat ihn alles sehr betrübt“, sagte Hamill. „Das verfolgte ihn und quälte ihn jahrelang.“

    Die Polizeiberichte sind verloren gegangen !!,

    aber der Richter von Delaware, Jerome Herlihy, der den Unfall untersuchte, unterstützt Hamills Behauptung…, und sagte gegenüber CBS News : „Es gab keine Hinweise darauf, dass der LKW-Fahrer getrunken hatte.“

    Ich wollte noch ein bisschen mehr darüber erfahren, aber manche Seiten ließen sich leider nicht öffnen (aus rechtlichen Gründen nicht verfügbar): „Hamilton, Carl (30. Oktober 2008). „Tochter des Mannes, der 1972 in den Biden-Unfall verwickelt war, bittet verwitweten Senator um Entschuldigung“ . Newark Post . Archiviert am 4. Februar 2021 in der Wayback Machine“…

    —————————-

    Zurück zu Biden: Als Vizepräsident hat er Präsident Obama in einer Vielzahl internationaler Fragen beraten. Er war einer der führenden Architekten der strategischen Vision der USA für ein entsprechendes Europa…

    Zur Info: Obama ist der erste Präsident der amerikanischen Geschichte, der über zwei volle Amtszeiten hinweg Krieg geführt hat. Hierzu gehören das fortgesetzte Blutvergießen in Afghanistan und im Irak, die Bombardierung Libyens, der sechsjährige Krieg für einen Regimewechsel in Syrien und die Unterstützung für die Zerstörung des Jemen unter Führung Saudi-Arabiens. Aus einer aktuellen Erhebung geht hervor, dass im Jahr 2016 in 138 Ländern bzw. 70 % aller Staaten der Welt Sondereinsatzkräfte der USA aktiv waren.

    Und auch daran erinnern wir uns: seit Gründung der USA im Jahre 1776 gab es nur zwei Jahre, in denen die USA keinen Krieg geführt haben. Mal davon abgesehen, dass die USA in ihrer Geschichte auch nur einmal angegriffen wurden! Pearl Harbour auf Hawaii, am 07.12.1941! Wobei sich die USA Hawaii auch mit Gewalt einverleibt haben im Jahre1900.

    Im Nahen Osten war der Vizepräsident Biden maßgeblich an der Gestaltung der US-Politik gegenüber dem Irak beteiligt und setzte sich für die Sicherheit Israels ein.

    ——————

    Weiter im Takt, mit Blick auf das Kommende… Ginge es nach den Israelis, würde der voraussichtliche republikanische Kandidat und ehemalige Präsident Donald Trump den US-Präsidenten Joe Biden am 5. November mit einem Erdrutschsieg besiegen, so eine Umfrage von JNS/Direct Polls vom 9. Juli. Der Umfrage zufolge würden 55 % der Israelis die Wahl von Trump bevorzugen, 34 % bevorzugen Biden und 11 % haben keine Meinung zu diesem Thema.

    Trump gilt in zionistischen Kreisen als der israelfreundlichste Präsident aller Zeiten. Zuletzt warf Trump dem noch amtierenden Präsidenten vor, er wolle die palästinensische Terrorgruppe an der Macht lassen.“ Es ist Israel, und Sie sollten sie gewähren lassen und sie ihre Arbeit zu Ende bringen lassen,“ sagte Trump.

    Die Popularität von Trump in Israel ist bemerkenswert, denn für viele Israelis gilt er als Wohltäter. Auch die nächsten vier Jahre würde Netanjahu gewiss gern Trump im Weißen Haus sehen.

    ————-

    Und zum Schluss noch ein allgemeiner Blick auf die Präsidenten unseres Jahrhunderts:

    Nach Bush und Trump: Auch Putin wurde einst mit christlich-zionistischem Preis ausgezeichnet.

    Im Zweiten Weltkrieg hat Russland zahlreiche Juden gerettet. Dafür wurde der russische Präsident Putin vom christlich-zionistischen „Friends of Zion Heritage Center“ in Israel ausgezeichnet.

    Verrückte Welt… Dort wo die Juden am wenigsten willkommen waren, spricht man von deren Rettung. Aber was soll`s…

    Bislang wurden nach FOZ-Angaben neun Staatsführer mit dem Preis ausgezeichnet, darunter die US-Präsidenten George W. Bush und Donald Trump. In Auftrag gegeben wurde der Preis, der den Einsatz von Staatschefs für das jüdische Volk und den Staat Israel ehre, laut FOZ vom 2016 gestorbenen israelischen Präsidenten Schimon Peres. Peres war demnach der erste internationale Vorsitzende der Vereinigung.

    Putin traf damals am 23.01.2020,an einem Donnerstagmorgen, in Israel ein. Aus Deutschland war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier angereist, der als erster deutscher Bundespräsident in Yad Vashem eine Rede gehalten hat.

    Info: Bei dem „Friends of Zion Heritage Center“ handelt es sich um eine Gründung von „Tausenden Christen unterschiedlicher Konfessionen“.

    ————————————–

    Quellen, Verweise, Kommentare und Geschichten

    https://www.domradio.de/artikel/nach-bush-und-trump-putin-mit-christlich-zionistischem-preis-ausgezeichnet

    https://www.worldjewishcongress.org/en/theodor-herzl-award

    https://www.worldjewishcongress.org/en

    https://www.worldjewishcongress.org/en/theodor-herzl-award

    https://taz.de/Kommentar-Annektierte-Golanhoehen/!5582509/

    ————————

    Auszug aus Kommentaren zum Beitrag auf Social Media

    „Warum hat Trump an SraHell die Golan Höhen geschenkt?“

    „Waren die sein Eigentum?“

    „Die Frage ist mehr als berechtigt! Denn es verhält ja so: Israel hat 1967 die Golanhöhen (die zu Syrien gehören) besetzt und 1981 annektiert. Das Handeln von Trump, eine israelische Souveränität über die Golanhöhen anzuerkennen (so seine Worte) waren sehr gefährlich und haben großen Unfrieden mit der arabischen Welt herbeigeführt. Der einzige Gewinner war und ist Netanjahu. Israels Regierungschef sah mit Trump als Chef im Weißen Haus seine Chance, Nägel mit Köpfen zu machen, und bat ihn um eine Erklärung zum Golan. Einmal von den USA anerkannt, ist das Thema Abzug von den Golanhöhen vom Tisch. Knapp drei Wochen vor den Parlamentswahlen hätte der US-Präsident seinem Busenfreund in Jerusalem kein schöneres Geschenk machen können.“

    „Darauf Netanjahu „Nie waren Israels Beziehungen zu den USA besser als heute“,“

    .“.ich sag mal so: als selbst ernannte Besatzermacht, tun sie, was sie wollen… Überall auf dieser Welt.“

    „Während all solche Dinge passieren, wurde uns der Präsident als Klamaukfigur vorgesetzt, und sorgte für Gelächter. Ähnlich bei Biden, der ja immer alles vergessen hat. Über solche komischen Einlagen, verliert der Zuschauer den Blick auf das Wesentliche, auf das, was sich tatsächlich abspielt.“

    ————————-

    Eine persönliche Geschichte und eine „wage“ Vermutung…

    Am 20 Oktober 2022 beschließt die ZOA (Zionist Organization of Amerika) Trump für seine beispielloses Unterstützung Israels eine „selten vergebene“ Auszeichnung zu verleihen.

    Bevor ich noch näher darauf eingehe, möchte ich eine kurze Anekdote (persönliches Erlebnis) voranstellen. Anfang 2022 ergab es sich, dass sich in meiner Freundesliste jemand tummelte, von dem ich nicht wusste, wer er war, und so schrieb ich ihn an, und fragte nach, wie er denn auf meine Liste gekommen sei, ob wir uns kennen und welche Gemeinsamkeiten wir haben.

    Er schrieb zurück und meinte:, „ja, das wundert mich auch, wir sind vermutlich sehr unterschiedlich in unseren Auffassungen, denn ich bin Jude.“ Nun gut dachte ich mir. Lass ihn bei dir lesen, mal schauen, was draus wird. Und so schrieb ich: Das wäre ja kein Grund für einen Ausschluss, ich habe in meiner Heimatstadt gute Erfahrungen mit jüdischen Bürgern gemacht. So schrieb er: „Na, dann ist es ja gut. Damit kann ich leben.“

    Etwas irritiert über diese, meines Erachtens arrogante Rückmeldung, beließ ich es dabei.

    Doch bald begann er bei gewissen Artikel von mir „herumzuätzen“ und hinterließ zumeist geschmacklose Kommentare. Da war es einmal Richard Wagner, den er als Widerling beschimpfte, und darauf Mendelsohn favorisierte. Dann war es Immanuel Kant, den er als philosophischen Missetäter bezeichnete, und so einige andere unschöne Kommentare sollten folgen.

    Was dem Fass aber den Boden ausschlug, war sein Kommentar unter meinem Post zu den uns auferlegten Reparationsleistungen aus dem Ersten Weltkrieg. Da schrieb er kurz und knapp: „Man muss doch seine Schulden bezahlen“. Ich war entsetzt. Fragte noch, ob er das ernst meint? Er bejahte mit den Worten: „Ja, selbstverständlich.“

    Aus seinem Profil und auch aus seinem „Geschreibe“ ging hervor, dass er ein großer Trump-Fan ist. Schon damals hielt ich nicht viel von diesem US-Präsidenten. Ich hätte also stutzig werden sollen. Er stellte Trump als den Helden dar, der das globale System zu retten vermag.

    ———-

    Und nun komme ich zum eigentlichen, dem 15. November 2022.

    An diesem Sonntagabend gab es an den Chelsea Piers in Manhattans West Side jede Menge stehende Ovationen, als der ehemalige Präsident Donald Trump der ältesten pro-zionistischen Organisation Amerikas die höchste Auszeichnung empfing.

    Morton Klein, Präsident der Zionist Organization of America, verlieh dem 45. US-Präsidenten die Theodor-Herzl-Medaille für seine Verdienste um Israel und das Weltjudentum.

    Die ZOA, die an diesem Sonntag ihr 125 -jähriges Bestehen feierte, verleiht die Herzl-Medaille nur selten. Zu den früheren Preisträgern zählen Winston Churchill und Arthur Balfour.

    Klein lobte auch Trumps Ernennung „der größten Freunde Israels auf wichtige Posten mit Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen den USA und Israel“ und dass er „der erste US-Präsident überhaupt ist, der an der heiligen Klagemauer betet.“

    Trump las anlässlich seiner Auszeichnung aus einem Essay von Herzl vor, in dem er dessen Vision eines jüdischen Staates beschreibt. Anschließend erklärte Trump den Anwesenden: „Ein halbes Jahrhundert später, nachdem das jüdische Volk das bodenlose Übel des Holocaust der Nazis ertragen und durchgestanden hat, ist dieser Traum endlich wahr geworden.“

    „Präsident Trump stellt uns in seiner besonderen Art, die Interessen Israels zu unterstützen, vor die Herausforderung, Zionisten zu sein, denn manchmal scheint er zionistischer zu sein als wir“, sagte Oberstleutnant a.D.

    Buskila, der Einsatzleiter des Israelischen Verteidigungs- und Sicherheitsforums (ISDF), verwies auf die Abraham-Abkommen und Trumps Bemühungen um die israelische „Souveränität in Judäa und Samaria“.

    ———————–

    Wer ist Theodor Herzl?

    Theodor Herzl (1860–1904) gründete 1897 die Zionistische Weltorganisation. Herzl war einer der wichtigsten Vertreter des politischen Zionismus. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zogen immer mehr jüdische Menschen nach Palästina – diese Phase wird auch als praktischer Zionismus bezeichnet.

    Hierbei sei erwähnt: Ein großer Teil der israelischen Juden sieht sich zwischen ihrer jüdischen und israelischen Identität zerrissen.

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