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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Zwischen Irrtum und Streben – Seelenfänger auf Streifzug

    Juli 5th, 2024

    (Zur Erinnerung, ein Beitrag aus dem vergangenen Jahr – September 2023)

    Wisst ihr, man macht sich ja so seine Gedanken. Insbesondere in Zeiten, die mit enormen Herausforderungen einhergehen. Man kann sie auch nicht mal eben wegpusten. So wie den kurzen Schmerz oder die kleine Wunde am Finger.

    „Du musst das verstehen! Alles folgt einem Plan“, vernehme ich immer wieder. Natürlich tut es das.

    Das Böse war immer schon Teil der Weltgeschichte. Und es hat einen Plan. Der ist übrigens uralt, und der Trick, der damit einhergeht, ebenfalls.

    Dabei ist eine Alleinstellung, auch Macht genannt, des „Pudels Kern“ und ruft so manchen Seelenfänger auf den Plan.

    Scheinbar haben gerade ganz viele von denen Ausgang. Und nun kommt es: Die sind ja nicht einfach nur so unterwegs, und sammeln mit Leichtigkeit einzelne Seelen ein. Nein. Das, wäre auch viel zu einfach. Zum einen stehen sie im Dienst der Mächtigen und zum anderen müssen sie einem Auftrag Folge leisten. Resultierend daraus, schauen sie sehr genau hin, wer ins Muster passt. Wankelmütig, leichtgläubig und auf den eigenen Vorteil bedacht, das ist die Spezies, welche sie als erstes aufsuchen.

    Und wie im Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein, schmiert sich der Seelenfänger (in dem Fall der Wolf) die Kehle mit Kreide und ruft den Geißlein mit lieblicher Stimme zu: Öffnet mir die Tür! Macht auf, ihr lieben Kinder, eure Mutter ist da und hat jedem von euch etwas mitgebracht!

    Zack…, das war leicht!

    Nach der Verführung folgt die Fesselung. Zum Einsatz kommen nun Suggestion, Lug und Trug – man darf es auch Propaganda nennen.

    Im wahren Leben folgen nun unzählige Versprechen zur Glückseligkeit, Schönheit Wohlstand, naja ihr wisst schon, dieses Seelenheil, dass eigentlich keines ist.

    Ja, es sind Seelenfänger unterwegs. Deren Rahmbedingungen übrigens dem Prozedere aus Goethes „Faust“ gleichen.

    Alles eine Prüfung, oder was?

    Wenn ich die unzähligen Aufrufe und Hilfeschreie der Dichter und Schriftsteller aus längst vergangenen Zeiten lese, dann wird mir mehr und mehr bewusst, dass alles, was wir jetzt erleben nur eine Fortsetzung von …, ja von was eigentlich… ist?

    Ich bin mir gewiss, wir werden vor eine Prüfung gestellt- damals wie heute.

    Im übertragenen Sinne bedeutet Prüfung auch „schweres Leid“, schicksalhafte Belastung“ und im Sport „Wettbewerb, der bestimmte hohe Anforderungen stellt.“

    Jeder geht anders damit um.

    Manche stehen vor Prüfungen, die unüberwindbar scheinen. Doch trotz aller Hürden bestehen sie diese. Einige sind dabei sogar durch die Hölle gegangen.

    Hier werden die Seelenfänger vermutlich nur mal kurz vorbeischauen – diese Gruppe an Menschen ist zu arbeitsintensiv, und so ziehen sie zunächst weiter. Ein Dorn im Auge bleiben sie den Fängern aber trotzdem, denn es sind die, die ihr Vorhaben stückweit gefährden können.

    Und dann gibt es die, welche die Prüfung gar nicht als solche erkennen, sondern traumwandelnd an diesen vorbeiziehen. Ihr Wesen ist anders ausgerichtet, und demzufolge auch die Maßstäbe, die sie im Leben setzen. Sie möchten vor allem eins: Unter Einsatz des geringsten Widerstandes zum Ziel kommen – und zack, wieder Seelen gefangen.

    Auf diesem Feld haben die Seelenfänger ein leichtes Spiel.

    Beispiele dazu gibt es genug. Denken wir nur an die letzten drei Jahre. Da sind einige Menschen mächtig durchgerasselt. Ihnen wurden schließlich Fesseln angelegt, und nun sind sie willige Seelen – denn die eigene haben sie verkauft.

    Und so weiter, und so fort… Das Böse war und bleibt Teil der Weltgeschichte, es nährt sich an verlorenen Seelen.

    Was können wir tun?

    Ich kann nur von mir sprechen. Wie sagt man so schön: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“

    So können sich die Pläne der Anderen von mir aus stapeln, auch wenn mir der Inhalt missfällt.

    Eine gesunde Unzufriedenheit, eine gemütliche Unordnung, ein wohltuendes Chaos – immer ein stückweit im Widerspruch zur Norm oder zu diesen unsäglichen Vorgaben, das sind meine persönlichen Wegweiser.

    Parallel dazu steht die Natur im Vordergrund meines Handelns. Ich denke, wir sollten viel mehr wieder unseren Gefühlen und Trieben nachgehen.

    Indes ziehen die Seelenfänger weiter über das Feld – doch meine Seele fangen sie nicht.

    Ich bin mir gewiss: In stürmischen Zeiten werden sie sich finden – all die Seelen, die noch frei sind.

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  • Keine guten Zeiten?

    Juli 3rd, 2024

    Doch wann waren die Zeiten jemals wirklich gut? Rein historisch betrachtet, waren es tatsächlich über Epochen hinweg, immer nur wenige Jahre, in denen die Menschen zur Ruhe kamen, sich und ihr Leben ordnen konnten, weitgehend selbstbestimmt und fern einer Willkürherrschaft.

    Ich erinnere mich an einen Satz aus den Memoiren meiner Mutter zum Kriegsende 1945. Dort schreibt sie: „Es gab keine Familie, die nicht wenigstens einen Toten zu beklagen hatte.“

    In unserer Familie waren es mein Onkel (der Bruder meiner Mutter, gefallen an der Ostfront), und mein Großvater väterlicherseits, vermisst in Breslau.

    Nun schreiben wir das Jahr 2024. Und viele Familien berichten von schweren Erkrankungen und Todesfällen aus dem engsten Kreis. Seit zwei Jahren nehmen diese Fälle zu. Und auch wir kennen nur noch wenige Familien, die nicht betroffen sind.

    Nein, es sind keine gute Zeiten.

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  • Warum die Schlagzeile (aus Welt Artikel): „… kein Zeichen für einen Ausverkauf deutscher Industrie …“, ein Zeichen für den Ausverkauf ist.

    Juli 3rd, 2024

    Die Aussage, dass die Unternehmungen bestimmter Unternehmen kein Zeichen für den Ausverkauf seien, stammt von Berthold Fürst, der das europäische Investmentbanking bei der Deutschen Bank leitet.

    Beteiligt sind an dem angeblichen „Nicht-Ausverkauf“ vor allem arabische Investoren, die ihrem Wortlaut nach, beruhend auf den kulturellen Unterschieden, sensibel agieren werden. Gleichzeitig gingen sie sehr professionell und strategisch vor.

    Viele der Strategien sind längst in Umsetzung, andere stehen an: Adnoc-Vorstandschef Sultan Ahmed Al-Jaber hat erklärt, mit dem Unternehmen in Geschäftsfelder wie neue Energien, kohlenstoffarme Brennstoffe sowie Chemikalien vorstoßen zu wollen, die Übernahme von Covestro könnte ein großer Schritt auf diesem Weg sein.

     Im vergangenen März stieg das Emirat über seinen milliardenschweren Staatsfonds beim Energiekonzern RWE ein.

     die Saudi National Bank war der größte Aktionär der Schweizer Großbank Credit Suisse.

     Komplett übernahmen Araber vor allem feudale Immobilien und andere prestigeträchtige Trophäen wie den Fußballclub Paris St. Germain.

     Schon vor 50 Jahren war Kuwait bei Autobauer Daimler eingestiegen, in jüngerer Zeit kauften sich Aktionäre aus Katar unter anderem bei Volkswagen und der Deutschen Bank ein.

     Seit Monaten arbeitet die Deutsche Bahn am Verkauf ihrer profitablen Logistiktochter DB Schenker.

    … und so weiter …und so fort…

    Viele Unternehmen im Visier seien grundsätzlich zu Gesprächen bereit, weil sie aufgrund der erforderlichen Transformation ihres Geschäftsmodells einen enormen Investitionsbedarf hätten, heißt es.

    „Besonders im Fokus stehen Zukunftsbranchen wie erneuerbare Energien, Technologie, Gesundheit und Telekommunikation“, sagt Sebastian Bladt, der bei der US-Bank J.P. Morgan das deutsche Geschäft mit Fusionen und Übernahmen leitet.

    ——–

    Schlüsselwörter:

    o Viele deutsche Unternehmen im Visier der Araber

    o In Deutschland fehlt es nicht an möglichen Zielen.

    o Eine Transformation ist erforderlich

    o Rekorddeal für einen arabischen Investor

    ———————————

    Derweil in Deutschland: Höchste Steuern, höchste Energie und Rohstoffpreise, viele Beschränkungen und irrsinnige Klima-Träume.

    Unter widrigsten (herbeigeführten) Bedingungen wurde und wird Deutschland an die Wand gefahren. Wieder einmal!

    Gut zu wissen: Der Amerikaner Garry Davis rief 1948 die Weltbürgerbewegung ins Leben und forderte die Vollversammlung der Vereinten Nationen, in die er eindrang, zur Errichtung einer Weltverfassung und einer demokratisch gewählten Weltregierung auf. Namhafte Intellektuelle, darunter Albert Einstein, André Gide, Albert Camus und Jean-Paul Sartre, bildeten ein Unterstützungskomitee, und 750.000 Menschen aus mehr als 150 Ländern ließen sich innerhalb von 2 Jahren in einem Register als „Weltbürger“ eintragen (Quelle:Wikipedia)

    Nur noch wenige „Untaten“ trennen uns auf dem Weg bis zur Vollendung der scheinheiligen Wahrung des Friedens in einem genauso heuchlerischem System kollektiver Sicherheit.

    Mancher erinnert sich vielleicht noch an das folgende Zitat, es wurde selten erwähnt, weil es kaum bekannt ist. Es stammt von Jean Monnet, dem legendären Wegbereiter dessen, was wir heute als Europäische Union kennen. Gut möglich, dass Monnet nicht wollte, dass sein Ausspruch überliefert wird.

    Aber er wurde es: „Europas Länder sollten in einen Superstaat überführt werden, ohne dass die Bevölkerung versteht, was geschieht. Dies muss schrittweise geschehen, jeweils unter einem wirtschaftlichen Vorwand.“ (aus dem Focus 34/ 2010 , das sagte Monnet)

    In der Umsetzung bedarf es jedoch noch einiger Pandemien /Einschränkungen/ Erniedrigungen u. s. w. Frei dem Credo: „Den Menschen wird es leichter fallen, sich einer neuen Struktur zu ergeben, wenn die alten Strukturen zerstört sind.“

    Alles wie gehabt. Das nie enden wollende Drehbuch für Deutschland /Europa: Invasion, Eroberung, Besatzung, Nötigung

    —————————————

    In einem Gastbeitrag im Nachrichtenmagazin Focus vom 23. August 2010 unter dem Titel „Es ist Zeit für Deutschland wieder aufzustehen“ schrieb Frederick Forsyth als Replik auf das Zustandekommen der Verträge von Lissabon „Die „Europäische Union“ ist keine Demokratie“. Er rief darin die Deutschen zum Widerstand auf und begründete dies darin unter anderem mit von ihm genannten Zitaten von Jean Monnet und Abraham Lincoln.

    ———

    Quelle

    https://www.focus.de/…/es-ist-zeit-fuer-deutschland…

    https://www.focus.de/magazin/archiv/es-ist-zeit-fuer-deutschland-wieder-aufzustehen-debatte_id_1883768.html

    https://www.welt.de/…/Deutsche-Unternehmen-im-Visier-4…

    https://www.welt.de/wirtschaft/article252266032/Deutsche-Unternehmen-im-Visier-4-Branchen-reizen-arabische-Investoren-besond

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  • Eine Überschrift aus den Schlagzeilen der letzten Tage: „Haben wir jahrelang unseren Blutdruck falsch gemessen?“

    Juli 2nd, 2024

    Eine Studie zeigt…, das ist der „ideale Blutdruckwert“…

    … und so weiter, und so fort…

    Ich mag den propagierten Blutdruck-Zielwert nicht weiter erörtern, diese Aufgabe übernehmen ja, ( im Auftrag von).,.. bereits all die prominenten Experten und öffentlich-rechtlichen Medienanstalten.

    Aber ich habe eine kleine Anekdote dazu: Meine Mutter, die das gesegnete Alter von 101 Jahren erreichen durfte, hat sich von Ärzten (Schulmedizinern) nur ungern behandeln lassen.

    Sie war belesen genug, und wusste so um die Heilkräfte auf anderen Wegen. Über die Nachkriegszeit gehungert, wusste sie um die Tatsache, dass der schwere Hungerzustand zu einer Fettleber führt, und in Zirrhose übergehen kann. Sie selbst litt darunter, hat sich jedoch entsprechend, vor allem eiweißreich, ernährt. Morgens gab es selbstgepressten Möhrensaft, und auch Datteln und Feigen gehörten zur ausgewogenen Ernährung. Wenn ihr dann doch mal einer der Schulmediziner zu einer Behandlung riet, (Einnahme von Tabletten, und sogar eine OP wurde in Betracht gezogen) lehnte sie dankend ab, und blieb gesund.

    Sie meinte nur, „was die immer alles wollen“.

    Schließlich kam auch der Tag, dass man ihr erklärte, sie hätte zu hohen Blutdruck. „Was für ein Unsinn,“ meinte sie. Da war sie bereits 91 Jahre alt. „Da messen sie solange, bis sie einen Blutdruckwert herbeirufen, der die Einnahme von Tabletten erforderlich macht. Ich brauche so was nicht!“

    Im Pflegeheim war es dann so, dass man ihr die Tabletten zurechtlegte. Doch ließ sie diese immer „verschwinden“. Eingenommen hat sie keine der ihr verabreichten Tabletten.

    Bei Wassereinlagerungen, und das kam so gut wie nie vor, nahm sie hin und wieder eine Messerspitze „ Afrikanischer Kalk“ (Straußeneipulver) vor dem Frühstück, und alles war gut.

    Es gibt so viele Möglichkeiten auf natürlichem Weg das Herz zu stärken. Noch bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Blutdruck überhaupt kein Thema. Auch kann ich mich zu keiner Zeit daran erinnern, dass wir in unserer Familie jemals ein Blutdruckmessgerät gehabt hätten. Weder bei Oma und Opa, noch bei meinen Eltern.

    Diese Panikquerelen, nahezu auf allen Ebenen unseres Alltags, sind verdammt anstrengend, die Nutznießer daraus bekannt.

    Noch eine Anmerkung: Nichts ist in Stein gemeißelt. Es handelt sich ausschließlich um meine persönlichen Erlebnisse. Jeder darf sich dazu belesen, und seiner Intuition folgen.

    ———-

    Gutes für unser Herz: Noch ein paar Tipps, am Rande – aus der Feder von Hildegard von Bingen:

     Habichtskraut bestärkt das Herz und vermindert Fehlsäfte

     Fencheltrank und Griechenkleepulver gehören zu jeder Herzkur.

     Galgantpulver /Fenchelpulver

     Diptampulver gegen „Versteinerungen“. Arteriosklerose ist nichts anderes als eine Versteinerung der Herz-Kranzgefäße

     Und nicht zu vergessen: die wohltuenden Blüten und Blätter des Weißdorns, zubereitet als köstlicher Tee.

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  • „Das Klare vor dem Trüben, das Verständige vor dem Ahndungsvollen vorwalten lassen, damit bei Darstellung des Äußern das Innere im Stillen geehrt wird.“ (Goethe)

    Juni 25th, 2024

    Es ist nicht einfach, Hoffnung zu schöpfen, für ein Land und für ein Volk, dass wiederholt an den Abgrund gedrängt wird, und es nur noch eines Fingerschnippens bedarf, um es an den Klippen zerschellen zu lassen.

    Das jüngste Ereignis, dass uns ins Trauer und Verzweiflung stürzt, und fassungslos macht, ist der Tod eines jungen Mannes, gerade mal 20 Jahre alt.

    Junge Menschen sterben auf deutschem Boden (noch) nicht im Kugelhagel, doch aber auf offener Straße durch fremde Hand und das in einer bisher ungekannten Häufigkeit. Auf den Straßen Europas, in den Parks, in Gassen und in den Wäldern Deutschlands. Es herrscht Krieg. Ein Krieg, gegen unser Volk, der nie aufgehört hat, geführt von Mächten, bekannt aus den Jahrhunderten zuvor.

    Richtig ist der Gedanke, dass in diesem herbeigeführten Chaos, die Menschen ihren eigenen Weg finden müssen. Doch wenn um einen herum die Welt in Flammen steht, ist das nicht so einfach.

    Zeiten des Verzichts stehen bevor.

    Ich glaube, so nah am Rand der Klippen stand unsere Generation noch nie. Ja, es gab die heißen Kriege im Kalten Krieg. Ich denke dabei auch an die Kriege in der jüngeren Geschichte: der Koreakrieg (1950-1953), der Vietnamkrieg (1955-1975), die sowjetische Invasion in Afghanistan (1979-1989) und der Krieg in Syrien (seit 2011).

    Die Kriegstreiber sind bekannt.

    Mancher meint zum Geschehen, „ach das war/ist nur Säbelrasseln“. Vielleicht, ja. Vielleicht sind es aber auch Vorboten. Manche kennen das daraus Resultierende noch aus Erzählungen ihrer Eltern oder Großeltern. Wie werden wir damit umgehen? Vor einigen Wochen schrieb ich, „Wir ahnen, was kommt, aber wir wissen nicht wie es sich anfühlt.“

    Fest steht auch: Niemand von uns hat die Weisheit mit Löffeln gefressen. Jeder wird mit den drohenden Umständen lernen müssen, umzugehen. Dabei hätte sich wohl ein jeder von uns, für seine Kinder und Enkelkinder einen anderen Verlauf gewünscht.

    „Hätte“, ja ich schreibe in der Vergangenheit. Weil ich befürchte, dass der Zug nun endgültig abgefahren ist, und vielleicht hat der eine oder andere noch den Aufsprung geschafft. Wo der Zug dann Halt macht, das lässt sich jedoch kaum bestimmen.

    Heute morgen schrieb jemand: „Deutschland ist seelenlos“. Das ist so nicht richtig. In Deutschland ruhen viele gute Seelen. Sie wirken im Stillen, leise, ja nahezu geräuschlos. Das ist auch gut so.

    Die Menschen sind aufgerüttelt. Besorgt schauen sie in die Zukunft. Als wir am vergangenen Samstag über den Trödelmarkt schlenderten, wurde ich „unbewusst“ Zuhörer eines Gesprächs zwischen Müttern. Ihre Kinder wurden wohl im Lateinunterricht mit dem Thema Krieg konfrontiert. Eine Mutter meinte: „Was soll das nur für eine Zukunft sein? Man denke nur an das Elend aus den vergangenen Kriegen.“

    Dieses Fragestellung und Erkenntnis kommt spät. Zu lange wurde weggeschaut. Denn es kriselt ja schon viel länger im Land und die Zeichen waren gesetzt.

    Über viele meiner Beiträge, versuche ich immer und immer wieder aufzuzeigen, dass offensichtlich sämtliche Pläne, die schon vor vielen, vielen Jahren von einem Syndikat verfasst wurden, nicht nur in die Umsetzung gegangen sind, sondern nun vollendet werden sollen. Es ist bitter, mit ansehen zu müssen, dass die Umerziehung unseres Volkes von Erfolg gekrönt wurde, oder zumindest über Strecken gelungen ist.

    Ich erinnere mich noch gut, als meine Mutter bereits in den 1990er Jahren vieles von dem prophezeite, was nun eingetroffen ist, und ich Naseweis (gerade mal 26 Jahre alt) meinte sagen zu müssen: Ach, so schlimm wird es schon nicht kommen“. Darauf hin sagte sie mit ernstem Blick: „Es kommt noch schlimmer“.

    Und doch sehe ich in diesem Sumpf einen Funken des Erkennens: Viele besinnen sich wieder auf ihre Ursprünge, auf ihre Wurzeln, auf ihre Herkunft. Es ist ja nie zu spät.

    Möglicherweise finden wir an den Klippen doch noch diesen Schlüssel, um die Tür in das „Leben“ zu öffnen, in das echte, wahrhafte und unverfälschte. Es wäre nicht das erste Mal. Mögen die Götter mit uns sein.

    ———————–

    Dieser Beitrag beginnt mit einem Zitat von Goethe, enden lassen ich ihn mit einem

    Auszug aus Schillers „Götter Griechenlands“ – Da die Götter menschlicher noch waren,

    Waren Menschen göttlicher“.

    „Da ihr noch die schöne Welt regiertet,

    An der Freude leichtem Gängelband

    Glücklichere Menschalter führtet,

    Schöne Wesen aus dem Fabelland!

    Ach! da euer Wonnedienst noch glänzte,

    Wie ganz anders, anders war es da!

    Da man deine Tempel noch bekränzte,

    Venus Amathusia!

    Wo jetzt nur, wie unsre Weisen sagen,

    Seelenlos ein Feuerball sich dreht,

    Lenkte damals seinen goldnen Wagen

    Helios in stiller Majestät.

    Diese Höhen füllten Oreaden,

    Eine Dryas starb mit jenem Baum,

    Aus den Urnen lieblicher Najaden

    Sprang der Ströme Silberschaum

    Eure Tempel lachten gleich Palästen,

    Euch verherrlichte das Heldenspiel

    An des Isthmus kronenreichen Festen,

    Und die Wagen donnerten zum Ziel.

    Schön geschlungne seelenvolle Tänze

    Kreisten um den prangenden Altar,

    Eure Schläfe schmückten Siegeskränze,

    Kronen euer duftend Haar.

    Schöne Welt, wo bist du? – Kehre wieder,

    Holdes Blütenalter der Natur!

    Ach! nur in dem Feenland der Lieder

    Lebt noch deine goldne Spur.

    Ausgestorben trauert das Gefilde,

    Keine Gottheit zeigt sich meinem Blick,

    Ach! von jenem lebenwarmen Bilde

    Blieb nur das Gerippe mir zurück.

    Alle jenen Blüten sind gefallen

    Von des Nordes winterlichem Wehn.]

    Einen zu bereichern, unter allen,

    Mußte diese Götterwelt vergehn.

    Traurig such ich an dem Sternenbogen,

    Dich, Selene, find ich dort nicht mehr;

    Durch die Wälder ruf ich, durch die Wogen,

    Ach! sie widerhallen leer!

    Bürger des Olymps konnt ich erreichen,

    Jenem Gotte, den sein Marmor preist,

    Konnte einst der hohe Bildner gleichen;

    Was ist neben dir der höchste Geist

    Derer, welche Sterbliche gebaren?

    Nur der Würmer Erster, Edelster.

    Da die Götter menschlicher noch waren,

    Waren Menschen göttlicher“.

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  • Grüße aus der Heimat (Görlitz) und Entdeckungen auf dem Weg dorthin

    Juni 25th, 2024

    Ein Rückblick auf vergangene Tage.

    In meiner Heimatstadt Görlitz angekommen, genießen wir einen ereignisreichen als auch aufregenden Tag unter lieben Menschen, der sich (hier auf den Bildern) nun dem Ende neigt.

    An diesem wunderschönen Ort standen wir schon oft. Ein paar Bilder, habe ich allerdings „untergeschummelt“, da es zu dem Zeitpunkt noch hell war, aber sie geben die Atmosphäre wieder.💕

    Wie immer, haben wir hier ganz wunderbar geschlafen.

    Auf dem Weg in die Heimat sind wir wie so oft bei unserem Friedrich (Rotbart) zur Übernachtung eingetroffen, und speisen zu seinen Füßen 😍

    Schon schön hier, beim Rotbart. 😍 Ich bin noch ein wenig über die Wiesen gezogen. Gleich neben der Vogelkirsche gedeihen schon die ersten Äpfel.😊

    Noch ein bisschen sitzen wir draußen, aber sobald die Sonne weg ist, wird es merklich kühler, und dann „krabbeln“ wir schnell in unseren Bert.

    Am nächsten Morgen, mit aufmerksamen Blick in die Natur: Da wächst doch was Wunderbares vor unserer „Tür“ am Fuße des Kyffhäusergebirges beim Barbarossa – die Wilde Karde. Mancher kennt gewiss schon ihre besonderen Eigenschaften und weiß um ihre Heilkraft, insbesondere auch bei Borreliose.

    Es ist wie es ist: Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen. Wir müssen es nur kennenlernen.

    Und wer hat`s gewusst? Einige Tropfen Tinktur aus der Kardenwurzel ins Trinkwasser – sei es Mensch oder Tier – machen unsere Körper als potentiellen „Wirt” unattraktiv. Wer sein Körpermilieu etwa 4 Wochen regelmäßig mit Karde “gewürzt” hat, wird weniger von Zecken heimgesucht.

    Empfehlung: 5-10 Tropfen auf 1/2 bis 1 Liter Wasser über den Tag verteilt trinken.

    Doch Karde wirkt nicht nur vorbeugend gegen Zecken, sondern auch bei akuter Borreliose Infektion.

    Ihr wollt noch mehr darüber erfahren? Hier ein Buchtipp zu dem vom mir sehr geschätzten Wolf Dieter Storl. Er hat die Karde selbst bei Borreliose ausprobiert und sich damit geheilt. Er berichtet darüber und über Wirkung und Geschichte der Karde in seinem Buch: “Borreliose natürlich heilen”.

    Und auch das waren wundervolle Begleiter: Über Strecken reihte sich ein Mohnfeld ans nächste. Ich denke dann immer an die schöne Geschichte zum Zauberer von Oz (zu DDR-Zeiten auch „der Zauberer der Smaragdenstadt in russischer Version);

    Dorothy / Elli schlief damals auf dem (betäubenden) Mohnfeld ein. Ihre Freunde (der Blechmann / Strohmann) haben ihr dann rausgeholfen. Auch der Löwe ist eingeschlafen, den konnten aber der Scheuch und der Eiserne Holzfäller nicht raus tragen. Mäusekönigin Ramina hat dann geholfen. Der Holzfäller hatte einen Wagen gezimmert, den die Mäuse gezogen haben. 

    Schöne Erinnerungen an unsere Kindheit in Verbindung mit den herrlichen Mohnfeldern.

    Schon jetzt freuen wir uns auf unsere nächste Reise in die Heimat. Und natürlich machen wir dann wieder bei Barbarossa halt.

    Mach’s gut Friedrich, bis zum nächsten Mal!

    Und wer noch ein bisschen mehr über meine Heimatstadt erfahren möchte, findet hier einige Inspirationen.

    Görlitz-Reihe

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  • HEIMAT

    Juni 25th, 2024

    Wo dir Gottes Sonne zuerst schien, wo dir die Sterne des Himmels zuerst leuchteten, wo seine Blitze dir zuerst seine Allmacht offenbarten und seine Sturmwinde dir mit heiligen Schrecken durch die Seele brauseten, da ist deine Liebe, da ist dein Vaterland!

    Wo das erste Menschenaug sich liebend über deine Wiege neigte, wo deine Mutter dich zuerst mit Freuden auf dem Schoße trug und dein Vater dir die Lehren der Weisheit ins Herz grub, da ist deine Liebe, da ist dein Vaterland!

    Und seien es kahle Felsen und öde Inseln, und wohne Armut und Mühe dort mit dir, du mußt das Land ewig liebhaben; denn du bist ein Mensch und sollst nicht vergessen, sondern behalten in deinem Herzen!

    -Ernst Moritz Arndt-

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  • Sonnenwende

    Juni 25th, 2024

    Zu der Sonnwend’ heil’gen Stunde

    haben tausend sich vereint;

    Ernstes Wort geht in die Runde,

    sagt von Deutschlands schlimmstem Feind,

    von dem Geist der Selbstzerstörung,

    von der weltverbrüd’rung Wahn;

    Und zu Mahnung und Beschwörung

    wächst das Wort des Redners an.

    Und der hochgestimmten Menge

    auf dem Plan gedrängter Chor

    sendet brausende Gesänge

    in die dunkle Nacht empor.

    In des hohen Himmels Schweigen

    flammt das Sonnwendfeuer drauf;

    Schwarm an Schwarm die Funken steigen

    knatternd aus dem Stoße auf.

    Und ich sah die Flammen wehen,

    all die flinken Funken sprüh’n;

    Doch ich sah sie auch vergehen,

    sie in Nacht und Nichts entflieh’n.

    Und mich überfiel ein Schauern,

    wankend ward mein froher Mut:

    „Wird der Geister Hochflug dauern

    länger als des Feuers Glut?

    Folgen heil’gem Schwur die Taten

    oder laßt ihr Volk und Reich

    schnöd’ verhandeln und verratend“

    Brüder! dieses frag’ ich Euch!

    Fritz Boegner

    (1877 – 1958)

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  • Deutschland im Juni 2024 – ein nachträglicher Anpfiff

    Juni 21st, 2024

    Es gibt Ereignisse, Vorkommnisse, Verhandlungen, Vorbereitungen, Verbrechen, es gibt Zeichen und Hinweise auf Kommendes, und es gibt

    …. Fußball in Europa… mit deutschen (Mit) Spielern, die weniger auf Nationalstolz setzen, als auf den Lockruf des Geldes. Und dem folgt so mancher (als Weißer noch geduldet) nach allen Vorgaben und mit großer Bereitschaft.

    Sport hat von jeher einen politisch-bitteren Beigeschmack. Die Talente, das Können vieler Sportler wurde oft für andere Zwecke missbraucht.

    Unabhängig der Einschätzung „Brot und Spiele“ findet gegenwärtig etwas statt. Nur eben kein „echtes“ Fußballturnier, wie wir es vielleicht noch aus den 1950er oder 1970er Jahren kennen. Selbst die irrsinnigsten Aussagen schmutziger Darsteller und Charaktere von heute, wirken dabei auf den einen verstörend, auf einen anderen belustigend, und wiederum anderen ist es einfach wurscht. Viele dieser Darsteller sind fest an Strippen gezurrt und führen ohnehin nur aus.

    Während Deutschland auf Anordnung seiner Besatzer mobil macht, großzügig Waffen verteilt und die ihm aufgetragene Kampfansage nach außen trägt , ist nun auch der Rest Europas in Alarmbereitschaft versetzt. So werden gerade in dem Visegradstaat Ungarn Maßnahmen ergriffen, um einer möglichen kriegerischen Auseinandersetzung entgegenzutreten.

    Dabei sollte doch eigentlich der Schlüssel zum Frieden (ich denke dabei auch an den Umgang zu den vielen Friedensversuchen von deutscher Seite aus, gleich nach 1939) auf dem Verhandlungstisch liegen, und nicht auf dem Schlachtfeld. Hier stellt sich die Frage (im Hinblick auf die im Zweiten Weltkriege ungehört gebliebenen und ausgeschlagenen Friedensvorschläge der Deutschen) sind solche Verhandlungen gar unerwünscht?

    Indes häufen sich die Verstöße gegen fundamentales Menschenrecht: Während im nordöstlichen Teil Europas junge Männer für ein wahnsinniges Vorhaben ihr Leben lassen, sterben zwischen Mittelmeer und Jordan viele Zivilisten.

    Und dann gibt es eben ein Fußballturnier und Aussagen aus den Reihen der Ausführenden und Beauftragen, die zunächst vom Inhalt her irrwitzig, ja bizarr erscheinen mögen, aber dann doch genauso gemeint sind.

    Denn solche Aussagen kommen nicht von ungefähr. Sie tragen tatsächlich eine Botschaft in sich. Diese jedoch lässt sich nur dann begreifen, wenn man das eigentliche Prozedere bis hierhin, über Jahrhunderte hinweg begriffen hat.

    So ergibt es fast einen Sinn, wenn Fr. G. E. (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages) zu einer „bunt gemischten Truppe“ erklärt: „Diese Mannschaft ist wirklich großartig. Stellt euch kurz vor, da wären nur weiße deutsche Spieler“.

    Indes posiert Frau B., die beauftrage Außenministerin des Landes mit einem dunkelhäutigen Mann und wirbt für das „Team“.

    Übrigens: der Kampf zur Auslöschung der weißen Rasse hat sogar eine eigene Fachzeitschrift (Race Traitor), dessen Herausgeber Noel Ignatie ist. Er schreibt dort unter anderem: „Der Schlüssel zur Lösung der gesellschaftlichen Probleme unseres Zeitalters besteht in der Abschaffung der weißen Rasse. Bis diese Aufgabe vollbracht ist, werden sich selbst Teilreformen als trügerisch erweisen, weil der weiße Einfluß jede Frage in der U.S.-Gesellschaft durchdringt, egal ob innen- oder außenpolitischer Art.“

    In dem Zusammenhang fällt mir noch eine Aussage von Goldwin Smith (1823-1910) ein, einem Professor der modernen Geschichte. So zitierte er auf einem seiner Vorträge im Oktober 1881 einen Rabbi: „Wir betrachten unsere Rasse als überlegener als jede andere Rasse auf dieser Erde und wir wollen keine Verbindung mit anderen Rassen eingehen, sondern wir wollen über sie herrschen und triumphieren.“

    Goldwin Smith, Professor, Moderne Geschichte, Oxford Universität, Oktober 1881

    Aussagen dieser gibt es zuhauf. Hier drängt sich die Annahme auf, das sich ein bestimmtes Volk hochwertiger einstuft gegenüber anderen Völkern, von denen sie sich primitive Mischrassen erhoffen, die schlussendlich ihre Sklaven und Diener sind.

    ———-

    Dass die die deutsche Hymne in ihrem Wortlaut anlässlich der europäischen Turniers verändert wird, kommt ebenfalls nicht von ungefähr. Man muss nur hinter den Zeilen lesen. So heißt es, (angeblich vorübergehend), nicht mehr Einigkeit, und Recht und Freiheit, sondern Einigkeit, und Recht und Vielfalt. Das „Ding“ mit der Freiheit erübrigt sich über die Vielfalt.., soso.

    Das alles sind Aussagen /Fundstücke der vergangenen Tage. Dann gibt es Aussagen und Fundstücke aus den vergangenen Jahren. Und wenn man hier seine Nase tief in die Bücher steckt, also in solche, die man nur auf Umwegen findet, dann wird so mancher auch in der Lage sein, das gegenwärtige Geschehen zu begreifen. Auch wenn es weniger erbauend ist, lässt es sich besser verstehen, wo der Weg uns hinführt, aus Gründen von…

    —————————–

    So bleibt uns noch der Blick aufs Wetter: Über die vergangenen Monate hatten wir kaum Sonne , es regnete in vielen Regionen nahezu ohne Unterlass, eine Besserung ist nicht in Sicht. Und auch hier stellt sich die Frage: Ist eine „Erholung der grausigen Wetterlage“ überhaupt erwünscht?

    Warum kommt mir gerade Morgenthau in den Sinn? Bekannt durch sein Vorhaben Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg durch Teilung, Demontage, Stilllegung und Entindustrialisierung sowie der Internationalisierung bestimmter Regionen in einen Agrarstaat umzuwandeln.

    In seinem Tagebuch auf Seite 11 schreibt er : … „Israel hat den Ersten Weltkrieg gewonnen. Wir haben davon profitiert, und es war eine Genugtuung für uns. Es war außerdem unsere ultimative Rache an der Christenheit.“ Morgenthau hat hier allerdings nur zitiert. Der Satz selbst stammt von einem jüdischen Botschafter in London aus dem Jahr 1918)

    Auch der Geschichtenerzähler Ernest Hemingway soll hier zu „Wort“ kommen. So heißt es wörtlich bei Hemingway:

    Als jener Krieg (der erste Weltkrieg) gewonnen wurde, hätte Deutschland tatsächlich so zerstört werden müssen, dass wir es für hundert Jahre nicht mehr zu bekämpfen hätten oder gar für immer, wenn es richtig gemacht worden wäre. Und weiter schreibt er: „Das lässt sich wahrscheinlich nur durch Sterilisation erzielen, ein Eingriff, der kaum schmerzhafter als eine Impfung ist und leicht zur Pflicht gemacht werden kann.“

    „Viele denken, sie verstehen, was vor sich geht. Doch ich nehme an,… 95 % haben keine Ahnung, und das ist Absicht.

    ————–

    Noch eine kurze Anmerkung zum Bild im Beitrag: Das Jüdische Gymnasium in Düsseldorf mit Albert Einstein als Namensgeber kann sich der Toleranz von Düsseldorf gewiss sein. Wie sagte Einstein doch noch? “ … er (Albert Einstein) empfiehlt Hass gegen alles Deutsche seit seiner Schulzeit“ (Publizist Michael Braun, 1979)

    Einstein 1944: „Die Deutschen sind als ganzes Volk für den Massenmord verantwortlich und müssen auch als Volk bestraft werden.“

    ———-

    Dann gibt es noch einen Vorfall aus Mai 2024. Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag fordert Haftbefehle gegen Hamas-Führer, aber auch gegen Israels Premier Netanjahu. Beiden Seiten wirft er Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Unterstützt wurde Khan von einer Expertengruppe, zu der auch die Menschenrechtsanwältin Amal Clooney gehört. Vier Monate lang trugen sie Beweismittel für seinen Antrag zusammen.

    Khan dürfte sich der Konsequenzen seines Schritts bewusst sein. Seine Vorgängerin, die Gambierin Fatou Bensouda, hatte sich bei den USA unbeliebt gemacht, weil sie mit ihrer Beharrlichkeit dafür gesorgt hatte, dass das Gericht Verbrechen in Afghanistan untersucht – auch solche, die von US-Soldaten und Angehörigen der CIA begangen wurden.

    Israel ist empört und beschimpft Khan als einen der „großen Antisemiten der Moderne“)

    (auszug aus der taz vom 22.05.2024 Redakteur Daniel Ba.x)

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  • Vom Ausverkauf zum Ausverkauf… der Absturz vom Sockel der Hoffnung in das Tal der Tränen..

    Juni 19th, 2024

    Alles Zufall, oder was? Das nie enden wollende Drehbuch – eine Fortsetzung… (Beitrag dazu im Kommentar)

    Wir schreiben das Jahr 2024

    o … wenn sich eine (Firmen) Pleite an die nächste reiht,

    o wenn die Bauern bedenkliche Ernteausfälle verzeichnen,

    o wenn die Lebenshaltungskosten ins Uferlose steigen,

    o wenn man durch Arbeitslosigkeit immer weiter ins soziale Abseits gerät,

    o wenn die Arbeitsagentur bizarre Tipps gibt (z. Bsp: finanziell absichern mit Bürgergeld),

    o wenn schließlich das über Jahre mühsam ersparte Haus futsch ist – (denn Eigentum gilt nun mal als Vermögen und muss in Schieflagen eingebracht werden),

    … ja dann, hofft so mancher auf eine Veränderung, und selbst der „eingefleischte“ Traumtänzer, beginnt Fragen zu stellen.

    Von den allgegenwärtigen Kriegsgebärden mal abgesehen.

    Unter vielen Dächern in Deutschland herrscht große Not. Doch ein Gros der Deutschen schweigt. Sie ziehen sich zurück, in ihr stilles Kämmerlein. Die Leidensfähigkeit ist hoch – das Credo: es wird schon irgendwie weiter gehen. Das war so, das wird immer so sein.

    All diese „Zwischenfälle“ bilden einen Nebenkriegsschauplatz, gemäß der Richtlinien der amerikanischen Besatzungspolitik für Deutschland. (Zum Ende des Beitrages nehme ich noch Bezug auf den Marshall-Plan).

    Es handelt sich also um Ereignisse, die man zunächst als nebensächliches Vorkommnis wahrnimmt, weil man vielleicht nicht selbst betroffen ist, oder weil es einem einfach schlichtweg egal ist, was sich da draußen, vor der eigenen Tür tatsächlich abspielt.

    Ganz aktuell: Ford in Köln steht erneut vor einem massiven Stellenabbau. Es ist das dritte harte Restrukturierungsprogramm in nur fünf Jahren, das die US-Konzernmutter seiner europäischen Tochter verordnet.

    Insgesamt baut Ford rund 5000 Arbeitsplätze ab, die meisten davon in Deutschland (2300),

    Noch vor wenigen Tagen habe ich über das Ende der Ära Waggonbau Görlitz/Niesky berichtet.

    Es häufen sich die Blicke auf verwaiste Gelände, Ein Betroffener traurig: „Das nimmt einen ganz schön mit. Wir waren eine super Truppe über Jahrzehnte, haben unsere Arbeit hier top gemeistert und das ist jetzt alles zerschlagen worden.“ Er sei im Rückblick immer noch enttäuscht, dass sich die Politik zu wenig der Sache angenommen habe.

    Nun könnte ich hier endlos über weitere Schließungen und Firmenpleiten auf deutschem Boden berichten. Aber was nutzt es, alles dazu aufzuzählen?

    ——-

    Wir blättern erneut, in diesem nie enden wollenden Drehbuch.

    Durch gezielte Vernichtungsstrategie ist Deutschland heute in eine kulturell-wissenschaftliche Zweitrangigkeit und unüberbietbare moralische Verkommenheit gestürzt worden, man wird das Ziel erreichen Deutschland zu einem unterentwickelten Land hinabzuwirtschaften. Wer mit Scheuklappen herumläuft und zu den angeordneten Berichten der Historiker steht, kann natürlich den gewollten Untergang nicht erkennen, oder man tut es mit den Worten ab. “Es sind schon andere Länder untergegangen”.

    Der Geistertanz zwischen dem Erbringen finanzieller Leistungen ( unter dem Mäntelchen von Steuern, versteckter Reparationsleistungen, humanitärer Hilfen) und materiellen Verlusten geht in die nächste Runde…

    —

    Interessant zu wissen: Der Marshall-Plan aus dem Jahr 1948, der gewiss kein Akt der Nächstenliebe war, sondern ein auf kapitalistischen Interesse beruhender politisch-wirtschaftlicher Kalkül, schuf eine wesentliche Grundlage für die Errichtung der BRD als eines vom Deutschen Reich abgetrennten eigenen Weststaates. Er diente der USA als Steuerungs- und Einflussinstrument zur Durchsetzung der in der BRD nach amerikanischen Vorstellungen zu errichtenden Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Damit war der Grundstock gelegt, dafür, dass die Westdeutschen ideologisch näher an die USA gebracht wurden. Letztendlich legt der Marshall-Plan den Aktionsradius für eine westdeutsche Außenpolitik fest und war damit auch für die Westbindung der BRD von wesentlicher Bedeutung. Doch für den wirtschaftlichen Aufschwung war er unbedeutend. Lediglich der uns mittlerweile „vertraute“ propagandistische Grundtenor schummelt diese „Wirklichkeit“ eines angeblich großmütigen Plans der Amerikaner herbei.

    So suggeriert man: Kapital schaffe Arbeit.

    In Wirklichkeit verhält es sich jedoch genau umgekehrt: Arbeit schafft Kapital! Dazu genügt der Blick auf den gewaltigen Wirtschaftsaufschwung und die Sozialpolitik im Dritten Reich. Für die Nachwelt dokumentiert, unter anderem auch durch die Erlebnisberichte meiner Mutter.

    ——

    Übrigens: Die offizielle Bezeichnung des Marshall Plans lautet European Recovery Program (ERP). Es trat 1948 in Kraft. Seine Umsetzung lag in Händen der im gleichen Jahr geschaffenen Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC), der Vorläuferin der 1960 gegründeten Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Darüber schuf man die Voraussetzungen für die 1957 erfolgte Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), die später in der EG und 1992 in der EU aufging.

    Heute verwaltet die KfW-Bankengruppe im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums das ERP-Sondervermögen in Höhe von zwölf Milliarden Euro und finanziert damit Programme zur Wirtschaftsförderung.

    —–

    Nicht unerwähnt bleiben sollte in diesem Zusammenhang, der bereits vorangegangene Ausverkauf von Mitteldeutschland, dessen Auswirkungen bis heute spürbar sind.

    Angesichts der gegenwärtigen Situation im Land, darf man festhalten: Es war ausgerichtet, nun wird wieder angerichtet…

    Das nie enden wollende Drehbuch – Staffel 2023

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