Nach Dresden widmen wir uns der Stadt Breslau, ihrer Geschichte und ihrem schweren Kampf um den Erhalt der Heimat beginnend am 13. Februar 1945 bis zum 6. Mai 1945. Die Menschen dort kämpften wie Löwen.
Ich werden dieser Zeit einige Kapitel widmen.
Als sich im Februar 1945 die Russen und ihre polnischen Hilfstruppen der schlesischen Hauptstadt näherten, wurde diese am 15.2. zur Festung erklärt (wie auch Glogau und Oppeln).

Während der dreimonatigen Belagerungszeit kamen 40 000 Menschen vor Hunger und Kälte um. 70 Prozent der Stadt fielen dem Feuer der sowjetisch-polnischen Artillerie zum Opfer.
Nachdem die Festung am 6. Mai (vier Tage nach Berlin) kapituliert hatten, richteten die Besatzer unter den Überlebenden ein Blutbad an. Die Polen, die am 9. Mai die Verwaltung Breslaus übernahmen, vertrieben die meisten der damals 200 000 deutschen Einwohner.
Und bevor wieder Stimmen mit unhaltbaren Aussagen ertönen wie…
„Wir müssen nicht jammern, die Deutschen haben doch angefangen“. – Nein! Das haben sie nicht. Die kriegerischen Handlungen und das damit einhergehende Unheil für Millionen unschuldiger Menschen ging zu keiner Zeit vom Deutschen aus. Nachweislich!
„Die Deutschen waren auch nicht zimperlich“. Auch das stimmt so nicht. Deutsche haben zu keiner Zeit je in einem Land gegen Menschen so gewütet wie wir es aus den Reihen der uns bekannten Kriegstreiber USA und Britannien kennen. Eingeschlossen die Gräueltaten der Sowjets. Nachweislich!
„Aber es war doch Krieg“. Falsch! Als das große Morden und die Jagd auf alle Deutschen stattfand, war der Krieg längst entschieden. Und auch darüber hinaus, also in der Nachkriegszeit, nahm das Töten der deutschen Bevölkerung durch die Besatzer kein Ende. Nachweislich!
Verweise, Quellen, und Tatsachen- und Erlebnisbericht dazu gibt es genug. In meinen Beiträgen werden sie im Detail zu den jeweiligen Vorgängen aufgeführt.
Ich finde es nach wie sehr traurig als auch verblüffend, wie sich eine Mehrheit deutscher Bürger zum dem Leid des eigenen Volkes äußert und die Verbrechen gegen das eigene Volke zu verharmlosen vermag und darüber hinaus eine Richtigstellung ablehnt und die Erlebnis- Tatsachenberichte nur bedingt wahrnimmt.
Meine Frage: Waren das keine Menschen für diejenigen? Oder warum rehabilitiert man vehement die Taten der Alliierten und Besatzer?
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Doch nun zu Breslau. Zu Beginn möchte ich euch die Stadt und ihre Geschichte vorstellen. So schaffen wir eine Verbindung und können besser begreifen, welchen Verlust die Menschen nach der unsäglichen und völkerrechtswidrigen Vertreibung erlitten haben.
Gut zu wissen: Im Jahr 1945 wurde Breslau gemäß dem Potsdamer Abkommen unter polnische Verwaltung gestellt. Diese vertrieb bis 1948 die gesamte deutsche Bevölkerung Breslaus und besiedelte die Stadt mit Polen, die meist aus Zentralpolen oder aus den an die Sowjetunion gefallenen Landesteilen kamen. Gemäß dem Potsdamer Abkommen und aufgrund der immer noch ausbleibenden friedensvertraglichen Regelung ist das Gebiet östlich von Oder und Neiße der Republik Polen nur zu einstweiligen Verwaltung übergeben worden. Das Gebiet bleibt ein Teil Deutschlands. So auch die schlesische Hauptstadt Breslau.





Wir blicken nun zurück auf die Anfänge der Stadt. In diesem Teil bis zu Beginn des 14. Jahrhunderts.
Breslau ist die größte Stadt der Provinz Schlesien, Hauptstadt Niederschlesiens und bis 1945 Sitz des Oberpräsidenten der Provinz Schlesien. Sie war bis 1919 außerdem königliche Residenzstadt und kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt des südlichen Ostdeutschlands.
Breslau liegt an der Oder und ihren zahlreichen Flussarmen und Nebenflüssen inmitten der fruchtbaren Schlesischen Tiefebene. In vorgeschichtlicher Zeit führte die Bernsteinstraße von der Danziger Bucht nach Aquileia (Italien) durch die Breslauer Oderfurt.
Schon vor mehr als 2000 Jahren gab es auf dem Gebiet der heutigen Stadt eine keltisch-illyrische Siedlung. Später ließen sich hier wahrscheinlich ostgermanische Wandalen nieder.
Im 9. Jahrhundert bestand an dieser Stelle die wehrhafte Siedlung Frodeslaus. Daraus entwickelte sich später Vratsao (Vroclaw).
Um 900 gehörte sie zum Reich des Böhmenherzogs Wratislav I.
Um 1000 erreichter Kaiser Otto III. das von Bischof Johannes verwaltete Bistum Breslaus als Teil des Erzbistum Gnesen.
Seit der Mitte des 11. Jahrhunderts, als sich hier immer mehr deutsche Kaufleute und Handwerker ansiedelten , gehörte Breslau (das 1149 erstmals als „Citvitas“ erwähnt wird), zu den bedeutendsten Städten Schlesiens.
Im Jahr 1093 wurde Magnus Graf Wlast Statthalter Schlesiens. Er wurde 1037 in Dänemark geboren und heiratete 1057 eine Prinzessin aus dem schwedischen Warägergeschlecht von Naugard (Nowgorod). Wlast gehörte zur dänischen Sippe der drei Schwäne (daher sein Schwanenwappen). Sein Sohn Peter (geb. 1078) wurde 1108 zweiter Landeshauptmann von Schlesien und gründete hier Anfang des 12. Jahrhunderts 77 Kirchen und Klöster, darunter die Vincenzkirche auf dem Elbing. 1150 kam ein Prämonstratenserkloster hinzu. In Dänemark gibt es noch heute eine Adelsfamilie Wlast. Peter Wlast fiel seinerzeit einer politischen Intrige zum Opfer, weil er sich gegen die Besatzer gewandt hatte
Nach den schweren Kämpfen gegen den deutschen Kaiser Friedrich Barbarossa bei Posen mussten die Polen kapitulieren und Schlesien herausrücken. 1163 traten die drei Herzöge Boleslaus, Mesiko und Konrad, Söhne des Herzogs Wladislaus, die gemeinsame Herrschaft in Breslau an.
Nachdem die Tartaren die Stadt im Jahr 1242 zerstört hatten, wurde sie an der heutigen Stelle am linken Ufer der Oder wieder aufgebaut und erhielt unter Herzog Heinrich III. und seinem Bruder Wladislaw 1262 Magdeburger Stadtrecht.
1466 taucht erstmals der Name „Breslau“ auf.
Die lückenlose seit 1287 vorhandene Ratslinie beweist, dass die Stadt bis 1945 nur von Deutschen regiert wurde.





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Quelle:
Letzte Tage Schlesien Herbert Hupka
Tragödie Schlesiens 1945/46 in Dokumenten
Schlesien Heinz Rudolf Fritsche
Schlesien Reiseführer Johannes Schultz-Tesmar
Niederschlesien Erle Bach Markus Dworaczyk











































