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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Von der Gertrudskammer zu den Externsteinen – ein Wochenendausflug

    Februar 20th, 2024

    Mitte Februar: Schnell ein paar Sachen in unseren Bert „geworfen“, Wegzehrung verstaut und ab ins Grüne. In einem Waldstück, nahe einer wenig befahrenen Landstraße haben wir übernachtet.

    Am Tag darauf laufen wir über fast vier Kilometer entlang einer „Landschaft, die wie tot erscheint – ein Baumstumpf reiht sich an den nächsten, kein Vogelgezwitscher, still und unbehaglich. Die wirklich verborgenen Stätten zu unseren Ursprüngen bleiben unerwähnt, auf sie trifft man zufällig.

    Wir hätten euch gern schönere Aufnahmen zum Auftakt gezeigt, und hoffen nun sehr auf bessere Wege auf dieser Wanderung.

    Weiter geht’s.

    Der Wanderweg erstreckte sich wie befürchtet entlang der weitläufigen abgeholzten Flächen. Keine Ende in Sicht. Auf einem Schild war vermerkt, dass dieses Totholz im Rahmen der Klimaveränderung seinen Zweck erfüllt. Ich werde das nicht weiter erläutern, weil dieses Argument für uns wenig schlüssig ist.

    Was auch immer der Grund für dieses unsägliche Tabula rasa sei, wir sind unbeirrt weiter gelaufen, bis zum Steilabfall des Eggegebirgskammes. vorbei an an der Karlsschanze, einer einst mächtigen Befestigungsanlage, weiter über den Klippenweg und dort bis zum „Faulen Jäger“, einem sechs Meter hohen Opferstein mitt einem Umfang von 24 Metern. Hier haben die heidnischen Sachsen ihren Gott Wodan geehrt und trafen sich regelmäßig zu festen Zeiten. Mit der Ausbreitung des Christentums wurden die Treffen immer weniger.

    Eine Sage erzählt, der Stein trägt den Namen „Fauler Jäger“, weil sich dort ein Wachtposten vom Feinde überrumpeln ließ.

    Gleich gegenüber des „Faulen Jägers“ liegt die Durdenhöhle, auch Gertrudskammer genannt.

    Der Sage nach war die Höhle die Klause der Eremitin Gertrud; vielleicht aber auch ein sächsisches Naturheiligtum, das von der “Weisen Wala”, einer Druidin bewohnt war.

    “In jenen Tagen, als unsere Vorfahren noch Heiden waren und ihrem Gott Wodan opferten, hauste in einer Höhle bei der Karlsschanze die Drude, von ihrem Hunde bewacht. An den Opfertagen übte sie das Priesteramt aus. Sie war in schnee-weißes Linnen gehüllt und opferte das geweihte Fohlen. Mit dem Blute segnete sie die Festgenossen, die von weit und breit hergekommen waren.

    Als sich hier in der Gegend das Christentum immer weiter ausbreitete und sich die Sachsen taufen ließen, verließ sie mit ihrem Hunde die Drudenhöhle. Niemand hat sie wiedergesehen. Der Name Druidenhöhle weist auf die drei Truden, die drei Ewigen oder drei Mütter. ”

    Auf keinem der Wegweiser fand sich ein Hinweis zu den Kultstätten der Heiden, unserer Vorfahren. Das muss man sich „erlesen“ oder einfach wissen. Zudem waren die Stätten (wie auf den Bildern zu sehen) kaum begehbar, so viel Holz lag davor.

    Von der etwa 12 Kilometer langen Wanderung zurück, suchen wir uns nahe der Externsteine ein stilles Plätzchen zum übernachten. Wir reisen also noch über 50 Kilometer weiter. Auf dem Weg erblicken wir zur rechten unzählige Windräder, und zur linken Engländer in Kolonne.

    Nun haben wir tatsächlich einen schönen Platz gefunden, schon gut gegessen und noch kurz die Umgebung erkundet. Bis zu den Externsteinen sind es von hier aus nur wenige Kilometer, hier zwitschern die Vögel, gegenüber steht ein einsames Gehöft, und leider auch in Sichtweite ein Windrad. Wobei es in dieser Umgebung nahezu unmöglich ist, fern dieser unsäglichen Kolosse einen Platz zu finden.

    Wir machen es uns jetzt kuschelig, die Dunkelheit bricht an.

    Sonntag Morgen: Nach einem guten Frühstück machen wir uns auf den Weg zu den Externsteinen. Die Bilder sprechen für sich. Dann nehmen wir euch noch ein kleines Stück mit, auf unserem Weg entlang der Externsteine.

    Kaum haben wir den Ort verlassen, fing es wieder kräftig an zu regnen. Und doch war es hier wunderschön, es ist und bleibt ein Kraftort.

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  • Unsere Eindrücke von unserem Wochenendausflug in den Teutoburger Wald

    Februar 19th, 2024

    … habe ich dann mal sacken lassen. Von wohltuend, abwechslungs- und erkenntnisreich bis ernüchternd war alles dabei. Besonders schön, war der Besuch der Externsteine, so auch der Blick zuvor auf die Drudenhöhle, ein sächsisches Naturheiligtum.

    Doch das möchte ich jetzt noch schnell loswerden.

    In der Regel schlafe ich auf unseren Ausflügen gut. Oft genügen diese wenige Stunden „raus aus dem Alltag“, mal was anderes sehen, den Kopf frei kriegen. Doch in der Nacht von Samstag auf Sonntag war das anders. Diese Bilder von der tristen Waldlandschaft im Teutoburger Wald (nach Abholzung) wollten mir nicht aus dem Kopf gehen.

    Mein Göttergatte versuchte anfangs noch stückweit zu beschwichtigen, sagte immer wieder, nun ja, es sind ja überwiegend Fichten und Tannen – ein Nutzwald eben. Er hat ja Recht damit. Denn Monokultur ist nie sinnvoll. Doch dann muss entsprechend aufgeforstet werden, und genau das haben wir vermisst. Nur an ganz wenigen Stellen sah man hin und wieder ein paar neue gesetzte Bäumchen. Ein Stück weiter, mussten wir jedoch feststellen, dass auch viele Laubbäume der Säge zum Opfer gefallen sind. Nein, das waren keine schönen Bilder.

    Denn schaut man noch ein Stückchen weiter, erheben sich auf ehemaligen Waldflächen mächtige Windräder, die den Boden versiegeln.

    Diese unsäglichen „Abholzungen“ kennen wir auch aus unseren Städten und Gemeinden. Und auch hier war man über die letzten Jahre nicht zimperlich, und bis heute köpft man unaufhörlich ganze Alleen und Straßenzüge.

    In dem Ort, in dem wir noch leben, habe ich mich vor einigen Jahren einer Gruppe Menschen angeschlossen, um mich gegen die Fällung in unserem bis dahin wunderschönen, mit altem Baumbestand beseelten Park zu wehren. Auch den Naturschutzbund haben wir um Hilfe gebeten: „Nun, der Park ist nun mal kein Wald, da kann man nichts machen““, war die Antwort. Damit hat sich Organisation entlarvt, in welche Richtung sie steuert. Nachweislich 149 gesunde Bäume mussten fallen. Den Park haben wir seitdem nicht mehr betreten.

    Vor Kurzem wurden auch in meiner Heimatstadt uralte Bäume, die einst eine wunderschöne Allee bildeten, allesamt entfernt. Doch wo bleiben die versprochenen neuen „Bäumchen“, die noch über mehrere Jahrzehnte wachsen müssen? Es bleibt kahl, eine Betonwüste. Es ist schaurig. Doch gibt es genug, die diesen „neuen Style“ befürworten – modern soll es werden. Und dazu muss alles Urwüchsige verschwinden. Und am besten sollen wir nie wieder daran erinnert werden, wie es einmal war.

    Auch die Rückfahrt war nicht unbedingt beschaulich: Wenn man nicht gerade auf Windräder blickt, dann auf die Felder, allesamt in Wasser getränkt. Ein trauriges Resultat des Dauerregens, und eine Ende der dunklen und verregneten Tage ist nicht in Sicht.

    Nun ja, genug der Klagen. Uns ist schon bewusst, wohin die Reise geht. Und so bedarf es Lösungen. Und die finden wir, wie schon so oft vermerkt, nur bei uns selbst.

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  • Udo Jürgens, seine Kindheit, seine Herkunft, die Zeit nach 1945, und warum wir uns einen Zeitungssauschnitt näher betrachten sollten

    Februar 19th, 2024

    Wie komme ich gerade jetzt auf Udo Jürgens? Auslöser ist sein letzter Auftritt mit dem Lied „der gläserne Mensch“ aus dem Jahr 2014, der gerade im „Netz“ die Runde macht (siehe Kommentar). Man wird sich wohl kaum daran erinnern, dass das Lied jemals im Radio oder anderswo im Rundfunk zu hören war. Dem Inhalt des Textes nach zu urteilen, hat das wohl seine Gründe.

    14 Tage nach diesem Lied starb Udo Jürgens plötzlich bei einem Spaziergang an einem Herzinfarkt. Was für ein seltsamer Zufall. Wir werden sein mutiges Wirken für die Menschheit immer in unserem Herzen als Andenken bewahren.

    Ich denke, es tut gut an dieser Stelle, sich mit dem Leben und der Herkunft des beliebten Sängers ein wenig zu befassen, aber auch mit dem historischen Hintergrund. Dann wird das, was er uns in seinen Liedern, insbesondere „der gläserne Mensch“ mitteilen möchte, noch schlüssiger.

    14 Tage nach seinem Aufritt in Zürich im Jahr 2014, als er genau dieses Lied präsentiert, starb er plötzlich bei einem Spaziergang an einem Herzinfarkt.

    Ich bin gewiss, dass er ein mächtiges Wissen in sich trug und bewahrte.

    Udo Jürgens erzählte in einem Interview 2011:

    „Ich war ein schwächlicher Junge. Als kleiner Bub litt ich nicht nur unter allen möglichen Kinderkrankheiten. Ich leistete mir auch 14 Mittelohr Entzündungen. Am meisten quälten mich aber Albträume, die mich jahrelang jede Nacht mit so schrecklichen Geräuschen verstörten, dass ich in Schreikrämpfe ausbrach. Mama musste dann in meinem Zimmer alle Lampen anzünden und mir vorsingen. Musik war das Einzige, was mich zur Ruhe brachte.“

    All diese Symptome hatten eine Ursache.

    Der geschürte Hass und die Wut auf Deutsche und alles was mit der deutschen Nation zusammenhing, lösten Hassorgien bis zu Folter und Ermordung aus, und Udo Jürgens wurde als Kind Zeuge dieser Massaker. (Siehe Foto im Beitrag / Bericht aus der Freizeit Revue)

    Hintergrund: Eine bekannte Tatsache ist die Beteiligung von kleineren mit den Alliierten verbündeten Armeen bei der Besetzung Deutschlands im Jahr 1945. Einige dieser Armeen partizipierten außerdem weit über das Kriegsende hinaus an der nachfolgenden Besatzung. Hierbei stellten die belgischen Truppen das größte Kontingent. Sechzig Jahrelang blieben sie zwischen 1945 und 2005 im Rheinland und in Westfalen stationiert. Die Ursprünge reichen in die Kriegsjahre und führen geradewegs zu den Nachkriegsplänen der belgischen Exilregierung. Letztere beinhalteten schon früh die Fragestellungen nach der Rolle eines besiegten Deutschland in der zu schaffenden Nachkriegsordnung, aber auch die Formulierung von Reparationsforderungen an die Besiegten.

    Nun zurück zu Udo Jürgens

    Denn die wohl interessanteste Figur der Sippe ist Udos Großvater Heinrich Bockelmann (1870-1945), ein Banker, der als Geheimdiplomat für Kaiser Wilhelm II. agierte.

    Udo Jürgens hat in seiner autobiografisch gefärbten Familiensaga „Der Mann mit dem Fagott“ Großvater Bockelmann ein Denkmal gesetzt. Dem Enkel zufolge trieb den Bankdirektor allein die Liebe zum Frieden an.

    Bei Beginn des Ersten Weltkrieges wurde Bockelmann wie viele andere Deutsche nach Sibirien verbannt, denn das Deutsche Reich und das Zarenreich kämpften auf unterschiedlichen Seiten. Eine offiziell genehmigte Reise nach Moskau nutzte er jedoch zur Flucht. 1915 tauchte der Banker im neutralen Stockholm auf.

    Schon bald knüpfte er Kontakte zur dortigen deutschen Gesandtschaft. Bockelmann verfügte über zahlreiche Verbindungen ins Zarenreich.

    —————————-

    Noch ein paar Infos:

    Die belgische Gesellschaft müht sich mit einer Vergangenheit, die bis heute nicht abgeschlossen ist. Immer noch schwelt der Streit zwischen Flamen und Wallonen.

    Noch immer sind Hunderten von Belgiern die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt, weil sie vor etwa einem halben Jahrhundert mit den deutschen Besatzern kollaboriert hatten. Sie dürfen nicht wählen, haben keinen Anspruch auf Pensionen oder eine Reihe anderer Sozialleistungen, und ein paar Dutzend müssen im Exil bleiben. Sie dürfen Belgien noch immer nicht betreten.

    Nach dem 3. September 1944 mussten sich 450.000 Menschen wegen Kollaboration vor Gericht verantworten. Das war nahezu jeder zehnte Belgier. 50.000 wurden schließlich verurteilt, 2.340 zu lebenslanger Haft, 2.940 zum Tod. 242 Todesurteile wurden vollstreckt.

    >Siehe auch Leon Degrelle (der ganze Beitrag im Kommentar)

    Auszug: „Aufgrund der Aktivitäten in Verbindung mit dem Flämischen Verband, wurden von belgischer Seite die Häuser sämtlicher Mitglieder des Verbandes verwüstet, Listen mit ihren Namen verbreitet und am 8. Juli 1944 wurde Léon Degrelles Bruder ermordet.

    Am 14. Dezember 1945 wurde Léon Degrelle in Belgien in Abwesenheit zum Tode verurteilt.

    1946: Die Alliierten kidnappen Degrelles Familie und foltern ein Mitglied nach dem anderen zu Tode, um ihn zur Aufgabe zu erpressen, u.a. seine Mutter, seinen Vater, seinen Schwager und seine Ehefrau Marie-Paule, die wegen des „Verbrechens“, mit ihm verheiratet zu sein, von einem „ordentlichen“ belgischen „Gericht“ zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt worden ist. Degrelles jüngere Kinder werden einer brutalen Gehirnwäsche unterzogen und unter fremden Namen in alle Welt zerstreut.

    1992 erscheinen seine Memoiren „Denn der Hass stirbt“ – Erinnerungen eines Kriegsfreiwilligen aus Belgien.

    Wer war Léon Degrelle?

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  • Kriege sind entsetzlich. Kriege bringen Leid, Elend, Schmerz….

    Februar 16th, 2024

    Doch muss man dazu auch wissen, wie sie ihren Anfang nahmen, von wem sie geführt wurden, und wer sie tatsächlich zu verantworten hat.

    Wir erinnern uns: Federführend dabei war einmal mehr Winston Churchill. „Wir werden Deutschland zu einer Wüste machen, ja zu einer Wüste“, hatte er erklärt und dabei von „Ausrottungsangriffen“ („extermination attacks“) gesprochen, denn, so Churchill im April 1941 über die Deutschen: „Es gibt knapp 70 Millionen bösartige Hunnen, die einen sind heilbar und die anderen zum Schlachten.“

    Warum wollte Churchill das eigentlich? Welche Gefahr ging denn seiner Ansicht nach von Deutschland aus, dass er einen derartigen Hass gegen ein ganzes Volk, gegen das deutsche Volk entwickelte und diesen über Propaganda in die Welt hinaus trug? Deutschland war besetzt, andere Mächte regierten das Land. Auch ging der Krieg nicht von Deutschland aus, nicht zu vergessen, die ungezählten Friedensangebote von deutscher Seite aus.

    Seit dem Schandvertrag von Versailles haben doch längst „ANDERE“ Entscheidungen getroffen, doch gewiss nicht der Deutsche, dem heute für alles und jedes die Schuld gegeben wird.

    Und doch bleibt es erstaunlich, wie in heutigen deutschen Geschichtsbüchern die Umstände um den Diktatfrieden und sein Inhalt durch Weglassen wichtiger Tatsachen verfälscht werden.

    Das Versailles den Zweiten Weltkrieg programmierte, davon ist mit keinem Wort die Rede.

    Unzählige Persönlichkeiten aus allen Schichten haben das Diktat von Versailles erkannt und verurteilt. Selbst die frühere französische Kaiserin EUGENIE (1828-1920), die Witwe NAPOLEONS III., hat das Diktat von Versailles als Keimzelle weiterer Kriege gesehen: »In jedem Artikel dieses Friedensvertrages sehe ich ein kleines Ei, eine Keimzelle weiterer Kriege.«

    Fakt ist: Die Briten begannen den Bombenkrieg gegen das Deutsche Reich am 11./12. Mai 1940 mit einem Angriff auf Mönchengladbach (das damals noch Mün- chen-Gladbach hieß).

    Norman Stone, Professor für Neuere Geschichte in Oxford, schrieb in der Daily Mail. «Schon ab 1944 … bombardierten wir deutsche Städte monatelang weiter, als unser Sieg schon feststand und klar war, dass Stalin genauso ein potentieller Todfeind sein würde. Ein Teil der Bombardiererei war schlicht sinnlos. In den letzten Kriegstagen griffen wir die alten pittoresken Städte südlich von Würzburg an; da gab es überhaupt kein militärisches Ziel… nur Flüchtlinge, Frauen und Kinder.

    Von diesen Akten grundlosen Sadismus war der schlimmste die Bombardierung Dresdens.“

    Nach einer Notiz bei den Akten des Oberbefehlshabers der Luftwaffe-Arbeitsstab I.S.- erfolgten bis 31. Dezember 1939 folgende britische Bombenabwürfe:

    • am 5. 9. 1939 eine Sprengbombe auf Altendeich bei Wilhelmshaven;

    • am 29. 9. 1939 eine Sprengbombe bei Vechta;

    • am 3. 12. 1939 21 Sprengbomben an der Küste von Helgoland;

    • am 12. 12. 1939 5 Sprengbomben auf Borkum;

    • am 14. 12. 1939 5 Sprengbomben auf Sylt;

    • am 18.12.1939 7 Sprengbomben auf Borkum, 5 Sprengbomben auf Juist, 5 Sprengbomben auf Amrum;

    • am 20. 12. 1939 3 Sprengbomben bei Hörnum auf Sylt;

    • am 21. 12. 1939 4 Sprengbomben bei Rantum auf Sylt.

    Britische Politiker gaben auch offen zu, dass England mit dem Bombenkrieg begann. So schrieb der Londoner Unterstaatssekretär SPAIGHT: »Wir begannen Ziele in Deutschland zu bombardieren, ehe die Deutschen das in England taten. Das ist eine historische Tatsache, die auch öffentlich zugegeben worden ist. Wir brachten London zum Opfer dar, denn die Vergeltung war gewiss. . .

    Merke! Der Blitz (die deutschen Luftangriffe auf England, H.W.) begann erst, nachdem die Briten schon fünf Monate lang deutsche Städte bombardiert hatten.

    Am 15. Mai (1940) durfte das Bomberkommando mit Genehmigung des Kriegskabinetts, an dessen Spitze jetzt Winston CHURCHILL stand, Angriffe östlich des Rheins ausführen: In dieser Nacht wurden 99 Bomber eingesetzt. Am 28./29. Mai 1940 wurde Mönchengladbach angegriffen. Weitere britische Angriffe erfolgten in den folgenden Monaten, auch mehrere auf Berlin Ende August/Anfang September 1940, ohne dass die Deutschen zunächst zurückschlugen.

    Über Coventry haben wir in diesem Zusammenhang schon gelesen.

    Auch das sollte man wissen: Schon lange Zeit vor Beginn des

    Zweiten Weltkriegs wurde auf internationalen Konferenzen und bei sonstigen Bemühungen der Versuch unternommen, ein Luftkriegsrecht zu schaffen. Alle Versuche scheiterten, zum Teil auch deswegen, weil unterschiedliche Auffassungen über den Einsatz der Luftwaffe bestanden haben.

    Es wurde mehrfach über eine Begrenzung des Luftkrieges verhandelt, jedoch stets ohne Erfolg. 1935 versuchte Deutschland, den Luftkrieg als völkerrechtswidrig zu erklären. Das Deutsche Reich trat für ein Verbot des Abwurfs von Gas-, Spreng- und Brandbomben auf offene Ortschaften ein. Alle diese und viele andere Vorschläge scheiterten an der Haltung Englands. Großbritannien war damals schon ganz auf strategischen Bombenkrieg eingestellt.

    Die Engländer begannen auch sofort bei Kriegsbeginn mit der Bombardierung deutscher Städte. Schon am 4. September 1939 wurde Wilhelmshafen angegriffen. Am 11. Mai 1940 (CHURCHILL war am Vortag Chef des Kriegskabinetts geworden) wurde die strategische Luftoffensive gegen das Deutsche Reich eröffnet. Essen wurde angegriffen, am 20. Mai 1940 auf Hamm gebombt. Im August 1940 wurden Bombenangriffe auf Hannover, Hamburg und Berlin geflogen.

    Im Frühjahr 1942 ging die englische Bomberflotte zum Gebietsbombardement (target area bombing) über. Das heißt, dass man ganze Gebiete durch Bombenteppiche zerstörte. Angewandt wurde diese Methode erstmals im März 1942, bezeichnenderweise fünf Tage nach der Ernennung von Luftmarschall HARRIS zum Befehlshaber des Bomber-Kommandos.

     Der erste Großangriff fand am 28./ 29. März 1942 auf Lübeck statt. Die Stadt wurde – wie es damals von englischer Seite formuliert wurde – >lübeckisiert“

     Der erste 1000-Bomber-Angriff< wurde auf Köln in der Nacht vom 30. zum 31. Mai 1942 geflogen.14 Englischen Angaben zufolge wurden im Jahre 1942 1000 Angriffe auf das Reichsgebiet durchgeführt; darunter waren 17 schwere Terrorangriffe mit Abwurf von mehr als 500 Tonnen Bomben.

    Die Bombenangriffe auf Dresden sowie auf folgende Städte :

    Kiel, Neumünster, Stralsund, Bremerhaven, Emden, Wilhelmshaven, Hamburg, Neubrandenburg, Neustrelitz, Prenzlau, Bremen, Hannover, Rheine, Osnabrück, Hildesheim, Braunschweig, Magdeburg, Berling, Potsdam, Frankfurt/Oder, Bocholt, Münster, Kleve, Wesel, Dortmund, Hamm, Soest, Krefeld, Mönchengladbach, Düsseldorf, Aachen, Düren, Bonn, Köln, Siegen, Koblenz, Trier, Bingen, Bad Kreuznach, Mainz, Worms, Kaiserslautern, Pirmasens, Karlsruhe, Pforzheim, Stuttgart, Freiburg, Friedrichshafen, Ulm, München, Augsburg, Straubing, Heilbronn, Nürnberg, Ingolstadt, Bayreuth, Mannheim, Ludwigshafen, Darmstadt, Offenbach, Hanau, Frankfurt, Gießen, Schweinfurt, Würzburg, Gießen, Kassel, Nordhausen, Merseburg, Leipzig, Chemnitz, Eilenburg, Halberstadt, Magdeburg, Gelsenkirchen, Oberhausen, Witten, Duisburg, Hagen, Wuppertal, Solingen, Neuß, Remscheid, Brilon, Aschaffenburg,

    ——————–

    Eberhard SPETZLER, Luftkrieg und Menschlichkeit, Musterschmidt, Göttingen 1956, S. 160.

    Colonel Frederick WINTERBOTHAM, Aktion Ultra, Ullstein, Frankfurt/M.-Berlin 1976.

    Albrecht RANDELSHOFER (Hg.), Völkerrechtliche Verträge, BeckTexte Nr. 5031, Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 51991, S. 600.

    Helmut BREUER, »Die Rechnung ging nicht auf«, in: Die Welt, 13. 5. 1993

    Auswärtiges Amt Berlin (Hg.), Dokumente über die Alleinschuld Englands am Bombenkrieg gegen die Zivilbevölkerung, Achtes Weißbuch der Deutschen Regierung, Berlin 1943, Nachdruck ArchivEdition, Viöl 1995, S. 155.

    David Irving

    Udo WALENDY, Historische Tatsachen Nr. 38, Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, Vlotho 1989, S. 18 f.

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  • Dresden danach – die Stadt brannte sieben Tage und sieben Nächte

    Februar 16th, 2024

    Bringen wir noch einen abschließenden Beitrag auf den Weg, denn auch die Zeit nach dem Aschermittwoch im Februar 1945 darf nicht vergessen werden.

    Der erste Hilfszug „Hermann Göring“ , ein motorisierter Zug mit Feldküchen und Sanitätswagen, war inzwischen auf einem Platz in Dresden Neustadt eingetroffen. Ein zweiter Zug, der Hilfszug „Goebbels“ befand sich auf dem Weg nach Dresden Seidnitz. Wenn auch jeder Zug nur aus etwa 20 Lastwagen bestand, wurden die Lebensmittelvorräte dringend in der Stadt benötigt.

    Am 17. Februar kamen aus allen Landesteilen Sachsens Hilfszüge in Dresden an, um warme und kalte Mahlzeiten für die obdachlosen Familien und Rettungsarbeiter zu verteilen.

    Noch immer wurde die Stadt von einer fünf Kilometer hohen gelbbraunen Rauchsäule verdunkelt, was für die Situation nach einem Feuersturm charakteristisch ist.

    Als die Rauchmassen die Elbe entlang auf die Tschechoslowakei zutrieben, werden die Menschen in den Dörfern und Städten, über die sie hinwegzogen, zum Himmel geblickt und geahnt haben, dass dies nicht die Folgen eines gewöhnlichen Luftangriffes, sondern dass die sich über das Land wälzende Rauchwolke in Wirklichkeit die letzten sterblichen Überreste einer Stadt waren, die zwölf Stunden zuvor noch eine Million Menschen mit Hab und Gut beherbergt hatte.

    Über die in Windrichtung von Dresden liegende Landschaft ging ein anhaltender rußiger Ascheregen nieder: Nach Beobachtungen britischer Kriegsgefangener, die in den großen Paketsortierstellen im Stalag IV b über vierzig Kilometer südlich von Dresden arbeiteten, hielt die Rauchdecke drei Tage lang an, und noch viele Tage danach schwebten Reste von versengter Kleidung und verkohltem Papier auf das Lager herunter. Ein Hausbesitzer in Mockethal, das etwa 24 Kilometer von Dresden entfernt war, fand Rezepte und Tablettenschachteln aus einer Apotheke überall in seinem Garten verstreut.

    Aus den Aufschriften war zu ersehen. Dass sie mitten aus der Dresdner Innenstadt kamen. Akten und Urkunden des ausgebrannten Katasteramtes in der Innenstadt regneten auf das Dorf Lohmen hernieder, das etwa 28 Kilometer entfernt in der Nähe von Pirna lag, Schulkinder mussten mehrere Tage lang die Gegend nach ihnen absuchen.

    Der Feuersturm war ein von Menschenhand geschaffenes Ungeheuer, das kein Mensch jäh wieder zähmen konnte.

    Noch mehrere Tage nach dem dreifachen Schlag waren die Straßen der Stadt mit Tausenden von Opfern übersät, die noch immer dort lagen, wo sie das Schicksal ereilt hatte. In vielen Fällen waren Amre und Bein abgerissen worden; andere Opfer hatten einen friedlichen Ausdruck im Gesicht und sahen aus als ob sie eingeschlafen seien. Nur die grünliche Blässe ihrer Haut verriet, dass sie nicht mehr am Leben waren.

    In einigen Teilen der Innenstadt herrschte eine solche Hitze , dass die Keller viele Wochen lang nicht betreten werden konnten; das war besonders da der Fall, wo entgegen den Bestimmungen große Kohlevorräte angelegt worden waren und Feuer gefangen hatten. Wie in Hamburg wurden die bekannten Feuersturmnachwirkungen von geschmolzenen Einweckgläsern, Töpfen und Pfannen und sogar völlig zu Asche verbrannten Ziegelsteinen und Kacheln in einigen Kellern im Zentrum der Innenstadt gefunden. Auch das deutete daraufhin, dass in dem Feuersturmgebiet Temperaturen von über tausend Grad Celsius geherrscht haben mussten.

    Die Identifizierungsbehörden standen vor einer wahrhaft übermenschlichen Aufgabe.

    Ein Augenzeuge schrieb:

    „Überall in der Stadt konnten wir die Opfer liegen sehen, mit dem Gesicht nach unten, buchstäblich an den Asphalt festgeklebt, der weich geworden und in der enormen Hitze geschmolzen war.

    Ein anderer Soldat aus den Kasernen von Neustadt berichtet: Ein Kamerad bat mich, ihm bei der Suche nach seiner Frau in der Mosjinskistraße behilflich zu sein. Das Haus war ausgebrannt, als wir dort ankamen. Er riefe mehrmals in der Hoffnung , dass die Leute im Keller ihn hören würden. Niemand antwortete. Er wollte die Suche nicht aufgeben und suchte weiter in den Kellern der Nachbarhäuser und riss sogar die verkohlten Leichen aus dem geschmolzenen Asphalt, um zu sehen, ob seine Frau darunter sei. Doch konnte er keine von den Toten als seine Frau identifizieren.

    Ein anderer Bergungsarbeiter, ein Dresdener Internatsschüler schrieb an seine Mutter: „Ich werde nie den Anblick der Überreste einer Mutter mit ihrem Kind vergessen. Sie waren zusammengeschrumpft und zu einem Stück verkohlt und steckten fest in dem Asphalt. Sie waren gerade herausgebrochen worden. Das Kind muss unter der Mutter gelegen haben, denn man konnte noch deutlich den Körper erkennen, der von den Armen der Mutter umklammert wurde.“ Niemand würde die beiden jemals identifizieren können.

    Am 19. Februar veröffentlichte der „Freiheitskampf“ die erste Meldung, in der nach vermissten Angehörigen Suchende aufgefordert wurden, sich an eine neueingerichtete Vermissten-Suchstelle in dem nicht getroffenen Innenministerium am Königsufer der Elbe zu wenden; es war der erste Schritt, um Tausende von Familien wieder zusammenzuführen, die durch den dreifachen Schlag getrennt worden waren.

    ——————

    Der Text dieses Beitrages ist ein Auszug aus „Der Untergang Dresdens“ von David Irving

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  • Die Zeit nach 1945-Auszug aus den Niederschriften meiner Mutter-

    Februar 15th, 2024

    Stand nach der letzten Videoaufzeichnung:

    Ab der nächsten Woche folgen auch wieder Videoaufnahmen zu „gelesen aus den Tagebüchern meiner Mutter“. Wir erfahren dann , wie meine Mutter, ihre Familie, Bekannte, Freunde und viele Tausende andere Menschen auch, die Zeit unter der Fuchtel ihrer vermeintlicher Befreier erfahren haben.

    Deutlich wird eben auch, wie sehr man immer schon bemüht war, die Wahrheit mittels Propaganda und anderer Methoden zu unterdrücken.

    Mit diesem Beitrag lesen wir zunächst darüber. Es sind erste Eindrücke zu den Verhältnissen nach 1945, wie meine Mutter sie erfahren hat.

    „Das Dogma, das uns auferlegt wurde war nichts anderes als ein Verbot zu Denken und Wahrheit auszusprechen. Alle meinungsbildenden Stellen , die Medien, Schulen usw. wurden mit Leuten besetzt, die bereit waren die Lügen den Bürgern einzuhämmern .Nun war es soweit, dass man die persönlich erlebte Wahrheit, als Lüge bezeichnen sollte.. Während sich viele , trotz Wahrheit wissend, in die veränderte Lage fügten und lügten und auch wie befohlen handelten, mußten die anderen mit der unterdrückten Wahrheit mit der falschen Geschichtsdarstellung leben und schweigen. Keiner ahnte, dass wir nun Jahrzehnte unter der Vormundschaft und der Geschichtsfälschung der Siegermächte, besonders der Russen , Polen und Kommunisten fristen müssen. Die Bürger wurden zu unmündigen Zuschauern degradiert, deren politische Mitwirkung auf gehorsames Schweigen oder Zuchthaus beschränkt war. “Die Kraft der Sprache verspürt man am stärksten, wenn einem Schweigen auferlegt wird” “Wer die Wahrheit unterdrückt beendet die Freiheit und schafft Erbitterung.” Man konnte sich mit solch einem Staat und ihren hörigen Bürgern nicht auseinandersetzen, es hatte keinen Sinn über Lügen zu diskutieren, die sich strafrechtlich schützen ließen“.

    Sie schreibt weiter:

    Anfang 1946: Im Monat gab es hin und wieder auf Lebensmittelmarken Brot, so dass wir früh zur Mehlsuppe oder abends eine Scheibe essen konnten.

    Am meisten litten die Kinder unter der Hungersnot. Erika und ihr Mann waren in jeder freien Minute bemüht für ihre 3 Kinder etwas Essbares heranzuschaffen. Anfangs hatte ihre Mutter, die ein Lebensmittelgeschäft hatte, noch mit den nicht geplünderten Reserven aushelfen können. Auf den Weg ins Büro erzählte sie mir eines Tages, sie hätte von …?… zwei Stück Ersatzbutter zu kaufen bekommen, sieht genauso aus und schmeckt auch wie Butter. Die Kinder hätten gestrahlt als sie diese auf den Tisch stellte. Auf meinen Wunsch brachte sie mir den anderen Tag ein kleines Probestückchen mit, dass ich in ein Labor brachte und wo man feststellte, dass der Magen das Fett nicht verdauen kann. Sie hatten zum Glück noch nicht viel davon gegessen. Sie selbst war Diabetikerin, kam hin und wieder an Medikamente, der Hunger war Helfer.

    Im Grunde drehten sich die Gedanken in den Familien mit Kindern nur noch um das Eine was gebe ich den Kleinen heute, morgen zu essen. Im allgemeinen war der Hunger kein Gesprächsstoff, weder im Büro noch im Bekanntenkreis auch nicht zu Hause, keiner jammerte, es war ein stilles Ertragen. Es herrschten Seuchen Typhus, Cholera, Tuberkulose usw. Das tägliche Sterben war groß, betroffen waren hauptsächlich Kinder, alte Leute und Mütter die ihren Kindern das letzte erbettelte Essen gaben. Die Menschen waren bedrückt, niedergeschlagen, in sich gekehrt, vom Hunger gezeichnet, gebrechlich und krank, aber nicht weinerlich!

    Die meisten deutschen Opfer wurden nicht während des Krieges durch direkte Kampfhandlungen getötet, sondern starben nach dem Ende des Krieges durch Verhungern, Erfrieren, Gewalt und Mord bei Flucht und Vertreibung, auf Gewaltmärschen, Transporten und in Lagern!!!!!!

    Und von den Überlebenden litten Tausende unter Persönlichkeitsstörung und geistigen Verlust; denn Gewalt endet nicht mit dem letzten Schlag, der letzten Vergewaltigung oder des Zusehends und nicht helfen Könnens, sondern die Seele leidet ein Leben lang weiter.

    Während man auch weiterhin Jugendliche, Jungen und Mädchen und zurückgekehrte Soldaten in Lager der Sowjetunion verschleppte, wurden in Zeitungen und anderen Medien die “Befreier” hochgelobt und von jedem einzelnen Bürger wurde verlangt größte Dankbarkeit für “Befreiung” zu zeigen. Wofür? Sie hatten uns befreit von Nahrung, Kleidung, Schmuck, Geld, Haus und Hof, Wohnungsinventar, Büchern, Bildern, Fotos, befreit von unserem Lebensstandard, von unserer Kultur. Und die zum deutschen Reich gehörigen Ostprovinzen (Ostpreußen, Westpreußen und Schlesien) wurden von ihrer rechtmäßigen Bevölkerung befreit!

    Aber die Häuser, die Steine, sprechen heute noch deutsch. Jeder Pole, der sich in solch ein Haus eine Wohnung gesetzt hat und noch sitzt, ging über Leichen; denn die die Deutschen, haben diese erbaut, wohnten darin und wurden hinaus geprügelt und erschlagen, das sollte jeder Deutsche, der heute die Hand diesen Verbrechern reicht, sie in “deutschen” Heimen besucht, wissen. Diese “Versöhnungsverbindungen” sind ein Schlag ins Gesicht der Generation , die dieses Grauen überlebt hat und eine Verhöhnung der Millionen Toten unschuldiger Frauen, Kinder und Alten. Es ist noch nicht aller Tage Abend, hoffentlich stehen diese Personen bald selbst in einer ähnlichen Notlage !

    Es war eine furchtbare Zeit. Das Land lag in Trümmern und die Medien verbreiteten täglich neue Lügen , auch die Katyn – Lüge, schrieben von Verbrechen Deutscher während des Kriege, für die die Bevölkerung, ja, jeder Deutsche ob Kleinkind oder Greis jetzt verantwortlich gemacht und büßen sollte (auch heute noch, obwohl im Nürnberger Prozess und auch von anderen Tausende dafür verantwortlich gemacht und verurteilt wurden! Und sie fanden und finden bei den Linken keine tauben Ohren; denn diese nehmen es heute noch zum Anlaß Eltern und Großeltern die freche Frage zu stellen. ”Warum habt ihr nichts dagegen getan ?”

    Gegen wen?

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  • „Deutschland darf Gutes im eigenen Land nicht mehr bejahen und Böses aus fremden Landen nicht mehr verneinen.“

    Februar 13th, 2024

    Zum Schweigen darüber werden wir angehalten, doch sollten wir es besser wissen und das unbegreifliche Geschehen unaufhörlich kundtun.“

    Noch ein paar Gedanken zum Abend, anlässlich des Gedenktages an die Opfer des angloamerikanischen Bombenterrors in Dresden am 13. Februar 1945 – ein Gedenken, das als solches in Deutschland aus gewissen Kreisen nicht erwünscht ist. Ein Resümee, dass nachdenklich stimmt.

    Ja, wir haben geschimpft, wir waren entsetzt, und sind es immer noch, über die Vorgehensweise der staatlichen Organe im Umgang an das Gedenken unserer Toten. An die Menschen, die am 13. Februar 1945 ein Martyrium erfahren mussten. Mindesten 200 000 Menschen haben das Inferno nicht überlebt.

    Und wieder zeigt sich: Die Unwissenheit ist grenzenlos, und sie richtet Schaden an. So hat die Stadtverwaltung Dresden „ganze Arbeit“ geleistet, und gestern Abend noch alles aufgefahren, was das „Stadtsäckle“ so hergibt, nur um ein ehrwürdiges Gedenken an die Opfer zu unterbinden. Die Stadtfeuerwehr löschte die lodernden Flammen, das THW spielte Aufräumdienst und stahl zugleich das noch am selben Abend von Bürgern errichtete Denkmal für die über 200 000 zu Tode gekommenen Menschen der Stadt Dresden.

    Ja, all das macht sprachlos, und doch müssen wir das Unheil an der Wurzel packen.

    Auffällig ist, dass viele ihren Schwerpunkt auf die gegenwärtige politische Situation und ihre Gegebenheiten setzen, immer wieder das gleiche Symptom aufgreifen, sich immer wieder zu aktuellen Schlagzeilen hinreißen lassen, aber wie wenige sich davon mit den Ursprüngen dieser aktuellen Vorgänge auseinandersetzen.

    Mit einem sichtbaren Zeichen zum Gedenken an die Opfer in Dresden, konnte man heute nicht nur die Verbundenheit zum eigenen Volk deutlich machen, man war zugleich ein wertvoller Überbringer des Wissens um das Geschehen. Darüber haben einige verdeutlicht, das sie begriffen haben, welches „Spiel“ hier und heute tatsächlich gespielt wird. Und wo es seinen Anfang nahm.

    Hingegen gibt all das gegenwärtige Erhaschen von Nachrichten und Verteilen in der Öffentlichkeit, kaum Aufschluss über den tatsächlichen Hergang zu dem Prozedere, dass wir heute leider erfahren müssen. Es gibt lediglich Aufschluss über den persönlichen Umgang mit den Ereignissen der Gegenwart. Und der ist zermürbend.

    Auch das sind Eindrücke, die ich heute verinnerlicht habe. Und so danke ich all denjenigen, die heute ein Zeichen gesetzt haben, zur Verbundenheit mit ihrem Volk, und im Gedenken an die vielen Opfer. Und dabei auch denen gedacht und gedankt haben, welche das Inferno überlebten, und das Land unter den widrigsten Bedingungen wieder aufbauten, um unsere Zukunft zu gestalten. (Eine Zukunft, die im gegenwärtigen Zustand aus den gleichen Kreisen heraus, vernichtet zu werden droht). Darum ist es so wichtig, dass wir uns erinnern.

    Ein Volk ist immer so viel wert, wie es seine Toten ehrt. wie es sich in seinen Kindern lebt,

    wie es Meister zu seinem Bilde erhebt.“ (Herbert Böhme)

    So komme ich zum Ende, mit einem Zitat von B. von Richthofen:

    „Und nun, meine Freunde, einige nachdenklich Worte für jeden neuen Tag, den wir noch gemeinsam, und so Gott will, friedlich in unserem Vaterland erleben dürfen:

    Wenn die Deutschen in ihrer Geschichte böse wurden, dann waren die Ursachen dafür nicht hausgemacht. Wir waren stets eher bereit, Unrecht zu erleiden, als Unrecht zu tun.

    Geben dem deutschen Menschen den Geist des Guten – und er macht aus der Welt ein Paradies. Zwingt den Deutschen in des Bösen Geist – und er macht aus der Welt eine Hölle.

    Mögen die Götter die Gebenden seien.

    „Schöne Welt wo bist du? – Kehre wieder, holdes Blütenalter der Natur“ …

    (Schiller)

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  • Ein Gemälde, fast wie es im Buche steht..

    Februar 12th, 2024

    Und so bröckelt es vor sich hin, das Wissen, die Wirtschaft, der Wohlstand, und all das, was man sein Eigen nannte …

    Noch kurz ein paar Gedanken zu den jeweiligen Kommentaren in Bezug auf den Vernichtungsangriff auf Dresden und zu den tatsächlichen „Rahmenbedingungen“. Selbstverständlich ärgern mich manche Aussagen auch, doch werde ich das Wesen der Menschen, die diese verbreiten nicht ändern, vielmehr rauben sie mir wertvolle Energie, die ich woanders in Einsatz bringen kann.

    Täglich erreichen uns Nachrichten zu Firmenpleiten, Standortveränderungen, Entlassungen, Inflation, ach ihr wisst schon, all diese Vorboten, die nichts Gutes verheißen.

    Der Mann , der bei uns immer Gas ablesen kommt, berichtete vor Kurzem von den finanziellen Nöten junger Familien mit Kindern, und von älteren Menschen, die Angst um ihr Eigentum haben.

    Doch ist meines Erachten dieses Geschrei, Deutschland hat fertig unnötig, und auch diese Schwarzmalerei überholt. Schlussendlich erfahren wir nur eine Konsequenz, beruhend auf einer Fügung aneinandergereihter historischer Prozesse, die man zugelassen hat.

    Nein, wir müssen nicht mehr (schwarz) malen, wir sind mittendrin im Gemälde. Manche stehen dort aufrecht, andere blicken verängstigt, wiederum andere sitzen zum Gebet und dann gibt es die, in Feierlaune, unbeschwert und nichtsahnend „über den Dingen stehend“. Über allem schweben die Geister von dazumal, kichernd, gehässig, triumphierend. Wenn ich ein guter Maler wäre, könnte ich es so etwa auf die Leinwand bringen.

    Hier und da noch vielleicht eine kleine Veränderung, noch ein bisschen mehr Detail, doch es wird deutlich: wir gehen nun wieder durch dieses unsägliche Nadelöhr, das uns aus vergangenen historischen Prozessen vertraut sein dürfte.

    Die Betenden auf dem Gemälde haben es begriffen, die, mit dem verängstigten Blick ahnten wohl etwas, doch zogen sie es vor, diesen Prozess zu verdrängen und sich von staatlich geprüften Lehrern besäuseln zu lassen. Möglicherweise hoffen sie auf eine Umkehr des Geschehen. Und die Nichtsahnenden in Feierlaune, treiben den Prozess voran – und die Geister haben ihre Freude daran.

    Was für ein Gemälde.

    Unwissen kommt nicht von ungefähr. Über einen ausgedehnten und geschickt geführten Lehr- und Erziehungsprozess konnte es sich manifestieren.

    Die Auswüchse daraus sind bekannt. Unwissen macht sich breit, es wird hofiert, bedient und propagiert.

    Falsches Denken aufrecht erhalten, darüber die Menschen spalten! So ist das Credo. Denn es gibt nun mal die, die das alte Wissen bewahren, nicht das propagierte, sondern das unter Verschluss.

    Die allseits „Überzeugten“ werden das nicht begreifen, das können sie auch nicht, denn sie sind längst eins geworden, nicht nur mit dem falschen Wissen, vor allem mit ihren Überbringern, verwoben mit den Geistern, die über allem schweben – kichernd, gehässig, triumphierend.

    (manchmal auch wie ein „bunter Luftballon“, der zu zerplatzen droht)

    Ein Gemälde, fast wie es im Buche steht…

    ———————–

    Das Gemälde hier (Beitragsfoto) nennt sich „Der Luftballon“ von Francesco Guardi, einst war es zu sehen, im ehemaligen Kaiser-Friedrich Museum von Berlin (heute Bode-Museum).

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  • Dresden – wir lesen nun täglich (Teil VII)

    Februar 12th, 2024

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte – was bleibt, sind die Berichte und Erinnerungen der Überlebenden:

    Vor 79 Jahren, am 13.Februar 1945, erfuhren die Menschen in Dresden ein Martyrium. Der morgige Tag fällt wie damals auf einen Faschingsdienstag.

    Wie überall in Deutschland war auch die Luftschutzorganisation der Stadt in die Nationalsozialistische Partei eingegliedert worden, wobei der Polizeipräsident der Stadt gleichzeitig das Amt des Luftschutzleiters innehatte. Jeder hatte eine Funktion auszuüben, bis hinunter zur Hitlerjugend und zum Deutschen Jungvolk.

    Ein Überlebender (ein Pimpf des deutschen Jungvolkes) berichtet:

    „Ich war im Februar 1945 15 Jahre alt und während des damaligen sogenannten „totalen Einsatzes“ als Luftschutzmelder verpflichtet. Am 13. Februar, am Karnevalstag, besuchte ich den in Dresden beheimateten Zirkus Sarrasani, der dort ein großes festes Gebäude besaß. Während der letzten Nummer des Programms – dem obligatorischen Eselreiten mit Clownerien – wurde über Lautsprecher Voralarm gegeben und das Publikum unter Scherzen der Clowns zum Aufsuchen der ausgebauten Keller des Zirkusgebäudes aufgefordert, Aufgrund meines Ausweises als Melder durfte ich das Gebäude noch verlassen.“

    Die Stadt wurde bereits von den ersten weißen Leuchtbomben der Beleuchter-Lancaster taghell erleuchtet, und wie die meisten Dresden-Einwohner erfasste der Junge nicht sofort die Bedeutung dieser Lichter.

    „In diesem Moment fand ich diese Illumination recht eindrucksvoll. Bevor ich unsere Wohnung erreichen konnte, fielen bereits die ersten Bombenreihen, und ich habe den ersten Luftangriff in einem fremden Keller miterleben müssen. Da wir in der Dresdner Neustadt wohnen, und dieses ja bekanntlich nicht total vernichtet ist, sind wir nicht ausgebombt worden. Wir sind mit kleineren Schäden davon gekommen. Nach dem Angriff bin ich sofort nach Hause gelaufen, und als da nichts mehr zu tun war, begab ich mich als Melder zum Einsatz.

    Es herrschte ziemliches Durcheinander. Mit Luftschutzhelm, Gasmasken und Fahrrädern versehen, machten wir uns dann auf den Weg in die bereits schwer getroffenen Innenstadt. Das Schloss, die Hofkirche und die Oper brannten bereits lichterloh, und die Elbbrücken waren mit ausgebrannten oder mit noch brennenden Brandbomben übersät. Das Wasser aus den zerstörten Hauptrohren überflutete die Straßen. Die mutigen, aber kaum genügend ausgerüsteten Luftschutzmelder waren erst bis zum Postplatz vorgedrungen, als der zweite Angriff begann.“

    Die meisten Leute hofften, dass die Brände nachlassen würden und das sie dann unverletzt und mit ihrem unbeschädigtem Eigentum die Luftschutzräume verlassen könnten. So warteten die Menschen in ihren Kellern und unterirdischen Gängen. Alle Hoffnung wurde bald zunichte.

    „Die Detonationen des zweiten Luftangriffes erschütterten die Hauswände, Explosionslärm vermischte sich mit einem sonderbaren Rauschen, dass sich wie ein herabstürzender Wasserfall anhörte. Vermutlich war es der gewaltige Sog des Feuerorkans, der von den Sprengbomben entfacht worden war“. So beschreibt es der Führer einer Reichsarbeitsdiensttransportkompanie, die geschlossen aus einem Dorf außerhalb der Stadt zu Rettungsarbeiten herbeigeeilt war.

    Stickige Gase drangen in die unbelüfteten Keller ein. Die Menschen versuchten verzweifelt, die durch die Nachtangriffe entstandenen Mauereinbrüche einzuschlagen. Für die über eine Million Einwohner Dresdens, die sich in trügerischer Sicherheit wiegten und in der Zivilverteidigung überhaupt keine praktischen Erfahrung hatten, wurde in der Nacht des 13. Februar dieses Problem zum Alptraum. Dem schließlich nur zu viele Menschen widerstandslos erlagen.

    Mitten in diesem Chaos und Durcheinander wurde am 13. Februar um 21.41 Uhr Vollalarm gegeben, und durch die ganze Stadt heulten plötzlich und durchdringend die Sirenen, von Klotzsche im Norden bis nach Räcknitz im Süden, von Friedrichstadt im Westen bis zu den Vororten im Osten. Alle Lampen im Hauptbahnhof waren erloschen.

    Ein Fähnrich der Panzergrenadiere, der auf seiner Fahrt nach Berlin in Dresden umsteigen musste, erinnert sich: „Als wir aus dem Keller kamen, wirkten die an die Mauer gelehnten Leichen wie Menschen, die anscheinend nur eingeschlafen waren:“

    ——–

    So hat es sich zugetragen, am 13. Februar 1945, an einem Faschingsdienstag.

    Einige unter uns assoziieren diese Tragödie mit den Erlebnissen ihrer Eltern, Großeltern, Urgroßeltern. Das Erlebte hat sich unauslöschlich eingeprägt. Die Toten können nicht mehr berichten. Es ist die Pflicht der Lebenden das für sie zu tun.

    Es war die Zeit, in der Churchill und Lindemann beschlossen, dass die RAF ihre Angriffe auf zivile statt auf militärische «Ziele konzentrieren solle. Und das war das Resultat: Eine Million unschuldiger Deutscher wurden im alliierten Bombenkrieg gebacken, gebraten, gegrillt oder in Stücke gerissen. Die große Mehrheit waren Frauen, Kinder und alte Leute. Es kam darauf an, so viele von ihnen wie möglich zu töten.

    Zum Schweigen darüber werden wir angehalten, doch sollten wir es besser wissen und das unbegreifliche Geschehen unaufhörlich kundtun.

    Dresden – wir lesen nun täglich
    Dresden – wir lesen nun täglich (Teil 2)
    Dresden – wir lesen nun täglich (Teil 3)
    Dresden! Wir lesen nun täglich… Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte – Tiefflieger über Dresden?
    Dresden– wir lesen nun täglich … als Harris den Angriffsbefehl gab (Teil V)
    Dresden Teil VI – als die Bomben fielen

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  • Und weil wir gerade „mittendrin“ sind… lesen wir also von Coventry…

    Februar 10th, 2024

    Ich halte nicht viel von „Aufrechnungen“ oder „Gegenrechnungen“. Doch in bestimmten Fällen sind sie angebracht und notwendig, weil man darüber auch erfährt, wie es sich tatsächlich zugetragen hat.

    Lesen wir also von Coventry

    Auch hier, wird In völliger Verkehrung der geschichtlichen Tatsachen die Schuld am alliierten Bombenterror des Zweiten Weltkrieges gegen die Zivilbevölkerung von Umerziehern den Deutschen aufgebürdet. Als angebliche Beweise dafür werden die Bombardierungen von Coventry, Warschau und Belgrad herangezogen. Die Wirklichkeit ist aber anders.

    Wir beginnen mit Coventry einer englischen Stadt, südöstlich von Birmingham, die 1940 etwa 220 000 Einwohner hatte. Coventry war nicht nur Bischofssitz, sondern auch eine wichtige Industriestadt, es war das Zentrum der britischen Flugzeugmotorenindustrie. Von Feldmarschall KESSELRING wurde beim Nürnberger Prozess ausgeführt, dass Coventry in den Zielmappen der Luftwaffe unter genauer Einzeichnung der Rüstungsanlagen als das englische Klein-Essen geführt wurde.

    Am 14./15. November 1940 wurde gegen die Rüstungsbetriebe von Coventry ein deutscher Luftangriff geflogen, nicht gegen die Stadtbevölkerung!

    Coventry: so bei Wikipedia: Insgesamt betrug die Zahl der Todesopfer bei den Angriffen auf Coventry bis 1942 etwa 1200.

    Indes in einem Artikel der Welt: Mindestens 568 Menschen kamen ums Leben, weitere tausend wurden verletzt. Und weiter : Die Wirkung von Coventry ist in der ganzen Welt sehr groß. Selbst die US-Blätter sind davon tief beeindruckt. In London völlige Hilflosigkeit.“ .

    (Veröffentlicht am 13.09.2021 Von Johann Althaus)

    Tatsächlich liegen über die Zahl der Toten in Coventry Angaben vor. Die Zahlen schwanken nur wenig. W. GÖRLITZ nennt 380 Tote und 800 Schwerverletzte. Der polnische Historiker PIEKALKIEWICZ schreibt, dies sei der Preis für die Bewahrung des „Ultra“ Geheimnisses für CHURCHILL gewesen.

    Die Engländer begannen sofort bei Kriegsbeginn mit der Bombardierung deutscher Städte. Schon am 4. September 1939 wurde Wilhelmshafen angegriffen. Am 11. Mai 1940 (CHURCHILL war am Vortag Chef des Kriegskabinetts geworden) wurde die strategische Luftoffensive gegen das Deutsche Reich eröffnet. Essen wurde angegriffen, am 20. Mai 1940 auf Hamm gebombt. Im August 1940 wurden Bombenangriffe auf Hannover, Hamburg und Berlin geflogen. (Wir lesen darüber in der Reihe: Unsere deutschen Städte und ihre Zerstörer)

    Am 14./15. November 1940 wurde gegen die Rüstungsbetriebe von Coventry ein deutscher Luftangriff geflogen, nicht gegen die Stadtbevölkerung. Diese Maßnahme war ein Vergeltungsangriff. Angriffe gegen offene Städte waren zuerst von den Engländern gegen Deutschland geflogen worden.

    Der Angriff auf Coventry diente den Umerziehern bis zur Gegenwart als publizistischer Dauerbrenner.

    Die zerstörte Kathedrale St. Michaels. König GEORG VI. höchstpersönlich schaut sich das Ausmaß der Zerstörung an. Auch hier in Coventry handelte es sich um einen Angriff auf Rüstungsindustrie.

    Rein kriegsrechtlich betrachtet handelte es sich um ein legitimes Ziel. Denn in Coventry waren rund 30 Fabriken beheimatet, die Teile für die Flugzeugproduktion herstellten.

    Wenn man den Darstellungen von Colonel Frederick WINTERBOTHAM Glauben schenken darf, hatte CHURCHILL von dem Angriff auf Coventry vorher durch die Aktion „Ultra“ erfahren. Um das Geheimnis seiner Quelle nicht preiszugeben, verzichtete er auf eine Benachrichtigung und Evakuierung der Bevölkerung und nahm die Opfer in Kauf.

    Zudem hat der Angriff auf Dresden alles erreicht, was man von ihm erwarten werden konnte: Über zwanzig Quadratkilometer der Stadt waren in einer Nacht verwüstet worden: Zum Vergleich: In London wurden während des ganzen Krieges noch nicht einmal 2,4 Quadratkilometer zerstört.

    Wir erinnern uns, als die Bomben in Dresden fielen, war der Krieg längst entschieden.

    ———

     Colonel Frederick WINTERBOTHAM, Aktion Ultra, Ullstein, Frankfurt/M.-Berlin 1976.

     Eberhard SPETZLER, Luftkrieg und Menschlichkeit, Musterschmidt, Göttingen 1956, S. 160

     Albert KESSELRING, Soldat bis zum letzten Tag, Athenäum-Verlag, Bonn 1953, S. 106.

     Georg W. FEUCHTER, Der Luftkrieg, Athenäum, Frankfurt/M. 21962, S. 219. 2 In: Flugzeug, Nr. 3, Juni-Juli 1990, S. 24-28. 3 CZENANY, aaO. (Anm. 11), S. 235.

    Kriege sind entsetzlich. Kriege bringen Leid, Elend, Schmerz….

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