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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Endlose Verwicklungen aus denen das Papsttum hervorging

    Januar 22nd, 2024

    Ein wirklich spannendes Kapitel in der Geschichte, wie ich finde, weil es eben das Machtgefüge und die daraus resultierenden Auswüchse bis in die Gegenwart hinein verdeutlicht.

    Am Ende habe ich noch eine „Tafel“ mit Informationen angehängt.

    Doch zunächst folgen wir den Ausführungen Albert Thümmels zu diesem Kapitel aus unserer „Deutschen Geschichte“.

    Die Wortzahl fällt gegenüber den anderen Beiträgen aus dieser Reihe etwas höher aus, doch liest es sich wie eine Erzählung aus einem spannenden Roman. Und ich verspreche euch, es lohnt.

    ———–

    Der deutsche Thronstreit und Papst Innozenz III. (1198-1216)

    Der eigentliche Nachfolger Heinrichs VI. in der Weltherrschaft wurde Papst Innozenz, der wenige Monate nach Heinrichs Tod im Alter von 37 Jahren den päpstlichen Thron bestieg.

    Er war von zartem Körperbau, aber seine feinen, schmalen Gesichtszüge deuteten auf Klarheit des Geistes und auf große Energie. Persönlich bedürfnislos und im Privatleben ohne Tadel, hatte er immer nur den Vorteil der Kirche im Auge und scheute dabei keine Mittel, um sein Ziel zu erreichen.

    In wirklich meisterhafter Diplomatie verstand er es, die Gunst der damaligen allgemeinen Lage zu nutzen. Sein nächstes Ziel war es, die Kirche aus der Umklammerung durch das mit Sizilien vereinigte Reich zu befreien. Unmittelbar nach seiner Erhebung zum Papst sicherte er sich zunächst die Hoheit über Rom.

    Sodann wusste er den Kirchenstaat durch ganz Mittelitalien, von einem Meer zum anderen, zu vergrößern. Weiter Erfolge erzielt er in Sizilien. Die Kaiserinwitwe Konstanze löste unter seinem Einfluss die Verbindung Siziliens mit dem Imperium und ließe ihren Sohn Friedrich zum König von Sizilien krönen (1198); sie erneuerte das alte Lehensverhältnis zum Papsttum und bestellte Innozenz zum Vormund für den jungen Friedrich.

    Was für ein Wandel in einem kurzen Jahr: Die Allgewalt des Kaisers lag in Trümmern, das Papsttum war frei und sogar die vorherrschende Macht.

    Dieser jähe Wandel war nur möglich geworden, durch die deutsche Zwietracht. In der Einsicht, dass nur ein Mann und nicht das Kind Friedrich das Reich zusammenhalten könne, bestimmten die Hohenstaufen Philipp von Schwaben, einen Bruder des verstorbenen Herrschers, zum Kaiser. Aber sofort erhob sich dagegen die welfische Partei und wählte Otto IV., einen Sohn Heinrichs des Löwen. Die beiden Thronbewerber, beides Jünglinge von kaum 20 Jahren, waren in ihrem Wesen grundverschieden:

    • Philipp zart gebaut, mit blondem Haar, fein im Aussehen, in Umgangsformen und Bildung, mild, heiter, lebenslustig, von makellosem Lebenswandel und der wohl liebenswürdigste von allen Staufern, ein „süßer junger Mann“ wie ihn Walter von der Vogelweide nannte –

    • Otto dagegen von hohem Wuchs und gewaltiger Körperkraft, kriegseifrig und abenteuerlustig, aber auch hochfahrend, schroff und derb.

    Diese unselige Doppelwahl von 1198 ist das verhängnisvollste Ereignis der deutschen Geschichte im Mittelalter, der Wendepunkt sowohl in der äußeren Machtstellung des Reiches als auch in dem inneren Widerstreit zwischen der Krone und den Sonderbestrebungen der Fürsten. Die natürliche Folge dieser Doppelwahl war ein verheerender Bürgerkrieg.

    Der Papst hielt sich zunächst zurück; denn solange keiner der beiden Teile die Oberhand gewann, brachte dieser Krieg eine erwünschte Schwächung der gefürchteten deutschen Macht. Als aber Philipp zusehends an Boden gewann, griff Innozenz energisch in den Kampf ein. 1204 entscheid er sich für Otto und erklärte Philipp und seine Anhänger in den Bann.

    In den folgenden Jahren schwoll Ottos Macht gewaltig an. Seit dem Jahr 1207 aber begann plötzlich ein reißender Abfall von ihm. Der Papst hielt es schließlich für geraten, rechtzeitig umzuschwenken und durch einen Ausgleich mit Philipp für die Kurie zu retten, was zu retten war. Es kam zu langwierigen Verhandlungen, die im wesentlichen zu zugunsten Philipps verliefen. Schon war dieser nahe dran, den endgültigen Sieg über Otto zu gewinnen, da brach über Deutschland ein neues furchtbares Verhängnis herein. Philipp wurde von dem Pfalzgrafen Otto von Wittelsbach, eines Neffen jenes treuen Gefolgsmannes Barbarossa, in seinem Palast auf der Altenburg bei Bamberg aus persönlicher Feindschaft ermordet (1208). Das Entsetzen war allgemein.

    Man war des langen Haders müde, daher wurde Otto IV., als er sich mit einer Tochter Phillips vermählte, allgemein anerkannt, auch vom Papst, von diesem allerdings erst nach großen Zugeständnissen.

    Da überraschte Otto die Welt durch eine plötzliche Wandlung seiner Politik, die zum Bruch mit der Kurie führen musste. Mit Schrecken sah der Papst sein Lebenswerk, die Trennung Siziliens vom Reich, in Gefahr dadurch, dass Otto die Politik Heinrichs VI. wiederaufnahmen und die Vereinigung Siziliens mit dem Reich betrieb.

    Da holte Innozenz zu einem gewaltigen Gegenschlag aus: er tat Otto in den Bann und stellte den jungen Friedrich als Gegenkönig auf, obwohl auch damit die gleiche Gefahr verbunden war. (Diese Kandidatur ging wahrscheinlich von Frankreich aus, dem die welfische Macht bedrohlich wurde).

    Während Otto nach Deutschland zurückeilte, ging Friedrich nach Rom, wo er zum künftigen Kaiser ausgerufen wurde, und dann nach Konstanz. Der Glanz des hohenstaufischen Ansehens ging ihm voraus, sein Anhang wuchs, aufs Neue entbrannte in Deutschland der Bürgerkrieg. Friedrich wurde in Mainz gekrönt (1212) und schloss – gegenüber der engen Verbindung zwischen Otto und England – ein Bündnis mit Frankreich. 1213 erließ er die Goldbulle von Eger; sei beseitigte die Rechte, die dem König nach dem Wormser Konkordat über die deutsche Kirche zustanden, und schuf damit die Grundlage für ein souveränes geistliches Fürstentum in Deutschland.

    Der deutsche Thronstreit wurde mit einem Schlag entschieden durch einen französischen Sieg von europäischer, ja weltgeschichtlicher Bedeutung: die Schlacht bei Bouvines 1214 entscheid auch über Deutschlands Zukunft. Seit diesem Sieg gewann Frankreich, das nunmehr ebenbürtig neben Deutschland stand, immer mehr Einfluss.

    „Von dieser Zeit an, sank der Ruf der Deutschen bei den Welschen“, schrieb ein zeitgenössischer Geschichtsschreiber. (Nach dieser Niederlage ist Otto nichts mehr gelungen; er starb nach wenigen ruhmlosen Jahren auf der Harzburg).

    Am glücklichsten von allen Mächten ging das Papsttum aus den endlosen Verwicklungen hervor. Es hatte die letzten beiden Jahrzehnte der europäischen Geschichte maßgebend beeinflusst und stand in der ganzen Welt glänzend da; auch innerhalb der Kirche hat sich seine Macht gefestigt.

    —————————————

    Im nächsten Kapitel lesen wir dann über Friedrich II. (1216-1250) und wie der Papst nach erfolglosen Verhandlungen die Vernichtung nicht nur des Kaisers, sondern auch die Ausrottung der gesamten staufischen „Vipernbrut“. Zu den Kirchenfürsten in vorderster Reihe gehörte unter anderen der Mainzer Erzkanzler Siegfried von Eppstein.

    „…die kaiserlose, die schreckliche Zeit…“ so nannte Friedrich Schiller in seinem „Der Graf von Habsburg“ das sog. Interregnum, die Jahre zwischen 1250 und 1273.

    ———————————

    Infotafel:

    Es scheint naheliegend, einen genaueren Blick auf diesen Papst zu werfen, der der Onkel des späteren Kirchenoberhauptes Gregor IX war und dem nachgesagt wird, seine Maßnahmen zur Häresieverfolgung haben die spätere päpstliche Inquisition (nicht zu verwechseln mit der bischöflichen Inquisition, deren Anfänge etwa beim 3. Laterankonzil 1179 zu datieren sind) vorbereitet.

    Die Amtskirche, die sich doch schließlich als Vertretung Gottes auf Erden begriff, zeigte auch bei anderen Gelegenheiten in der Geschichte ein unmenschliches und grausames Gesicht.

    Wenn es darum ging, gegen Andersgläubige zu verteidigen, wurde so mancher Papst und klerale Würdenträger zum unbarmherzigen Todesengel für Abertausende. Etwas die Kaiserrchronik, die von einem baierischen Geistlichen ab 135 verfasst wurde, macht mit lapidaren Worten deutlich, dass die Christen nicht gerade zimperlich mit dem „Feind“ umgegangen sind. (siehe Bild im Kommentar).

     Häresien gab es schon vor Papst Innozenz III. Ihre Anfänge finden wir im Bulgarien des 10. Jahrhunderts mit der Lehre der Bogomilen. Die vermeintliche Bedrohung der katholischen Kirche durch angebliche Ketzerbewegungen war schon seit längerem bekannt, als er sein Pontifikat erhielt.

     Wo Andersdenkenden zuvor „nur“ Exkommunikation drohte, rief er 1209 sogar zum Kreuzzug gegen die Albigenser auf.

     Auch fällt das 4. Laterankonzil, auf dem etliche Edikte bezüglich der Häresien erlassen wurden, in seine Amtszeit (1215), ebenso, wie Innozenz III zum ersten Mal so etwas wie eine systematische Grundlage zur Ketzerbekämpfung zusammenstellte und verfasste.

     Im 16. und 17. Jahrhundert, während der Reformationszeit, wurden Vertreter der radikalen Reformation, zum Beispiel Thomas Müntzer, der Antitrinitarier Michael Servetus und die Täufer verfolgt und verurteilt.

     Die Ketzer oder Häretiker waren Menschen, die im Mittelalter an den Lehren der katholischen Kirche zweifelten und die Aussagen der Bibel anders erklärten, als die Theologen.

    ———————–

    Bilder/Fotos/ Aufnahmen: Mittelalter Wiki /Wikipedia

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  • Vorwort und ein Auszug aus den Tagebüchern /Niederschriften meiner Mutter

    Januar 22nd, 2024

    Morgen starten wir dann, wie bereits angekündigt, mit weiteren Video-Aufnahmen (@KlaraFall-dasglaubewerma-kg3kp) und ich lese dann wieder aus den Tagebüchern meiner Mutter, beginnend ab dem Jahr 1945.

    Zuvor könnt ihr euch, wenn ihr mögt, schon ein wenig einlesen – quasi das Vorwort.

    Auszug aus den Tagebüchern /Niederschriften meiner Mutter:
    „Am 7.8.1945 schrieb Probst Grüber aus Berlin an den Lordbischof von Chichester in England. “ Gott schenke den Christen in aller Welt offene Ohren, die Notschreie der deutschen Menschen zu hören , die auf den Landstraßen sterben und verkommen ….Tausende Leichen spülen Oder und Elbe ins Meer …Tausende von Leichen hängen in den Wäldern von Berlin … Tausende und Zehntausende sterben auf den Landstraßen vor Hunger und Entkräftung ….. Kinder irren umher, die Eltern (meist ja nur Mütter, Väter waren in Gefangenschaft)) wurden erschossen, starben, waren abhanden gekommen (wurden deportiert)” Fünf Millionen Menschen starben noch nach dem Krieg, nach der “Befreiung” an Hunger, Seuchen, Folter und unsagbaren Grausamkeiten der Sieger hauptsächlich durch Russen und Polen ! (um das zu begreifen, muß immer wieder darauf hingewiesen werden).

    Und in all dieser Not, diesem Elend, wo die Menschen kraftlos, hungrig, krank und von Seuchen befallen auf den Straßen herumirrten und tot zusammenbrachen oder von den mordenden Russen und Polen umgebracht wurden, gab es in den Zeitungen täglich neue Berichte über Verbrechen der Deutschen, aber kein Wort über die Millionen ermordeten und vor Hunger sterbenden Deutschen, worüber die Überlebenden später bei Strafe sogar schweigen mußten und heute 2007 noch schweigen müssen. Und das finden einige aus den politischen Reihen richtig.

    Das Ausmaß der Verbrechen und der Not kann 2007 der Film “die Flucht” mit kitschigem Liebespaar gar nicht erfassen. Den 11 Millionen Zuschauern wurde zwar ein kleiner Teil der wahren Zustände gezeigt. “Es war ja viel, viel schlimmer.” Das schrieb dazu die Erlebnisgeneration. > Und das ist wahr.

    Mit der Rückschau auf 85 Jahre, erinnern an die Kind- und Jugendzeit und 40 Jahre kommunistischer Herrschaft, dann 22 Jahre Leben in einer Demokratie (?), wird ja auch Geschichte lebendig. Sie gehörte zu meinen Leben und darf bei den Erinnerungsberichten nicht fehlen.

    Allen Deutschen wurden Verbrechen vorgeworfen und sie des Wissens aller Vergehen bezichtigt und verantwortlich gemacht. Diese ungeheuerlichen Anschuldigungen wurden als unwiderlegbare und gesetzlich geschützte Tatsachen festgeschrieben. Jeder Zweifler an der Siegerjustiz zum gemeinen Lügner und Verbrecher erklärt und mit Geld- und Freiheitsstrafen belegt. In der DDR waren es lange Zuchthaus- und Deportationsstrafen, die größtenteils zum Tod führten, anfangs wurden solche “Feinde” einfach erschossen! Ja, es dürften sogar keine Volkslieder, keine Schlager gesungen werden, weil sie angeblich zum Nazi Liedgut gehörten, die allerdings bereits Jahrzehnte vor 1933 entstanden und gesungen wurden. Auf Anordnung wurden auch uralte Sitten und Bräuche verboten. Für Nichtbefolgung gab es Zuchthausstrafen.

    Es ist nicht angängig alles auszusprechen, was man denkt, doch sollte man das Recht haben, stets das auszusprechen, was wahr ist! Dies privat und auch in der Öffentlichkeit, ohne den Mund verboten zu bekommen. Wer in einer anderen Zeit lebt, kann von oben herab, mit falschem Wissen (gesetzlich festgelegten Wissen), die Erlebnisgeneration leicht beschuldigen.

    Zu einer der größten Lügen der Sieger gehörte das Massaker von Katyn, für das die deutschen Truppen verantwortlich gemacht wurden. In Wahrheit hatten die Sowjets die grauenvollen Morde an über 23000 polnischen Offizieren und Beamten verübt und die Leichen in Massengräbern verscharrt. Trotzdem seit 1940 weltweiter Kenntnis, dass die Sowjets die Erschießung vorgenommen hatten, wurde für diese Mordtat bis 1994 die Deutschen zur Verantwortung gezogen ; deutsche Soldaten wegen Kriegsverbrechen in Katyn zum Tode verurteilt (!), denn eine Mitschuld der UdSSR am Zweiten Weltkrieg hat noch kein Historiker anerkannt. Die Deutschen mußten bei Strafe die Lüge verbreiten, und die nicht selbst denkenden Politiker taten das in großem Umfang. Dadurch mußten viele, die die Wahrheit aussprachen, unschuldig in Zuchthäusern vegetieren und sterben Erst 2005 wurde die Katynlüge öffentlich bekannt gemacht !

    2006 hat Polen gegen die Russen für die Morde von Katyn vor dem Internationalen Gerichtshof in Straßburg Klage erhoben.

    Die auf Anordnung der Siegermächte staatlich gesteuerten Medien fanden es nicht für notwendig die deutsche Bevölkerung, ja die Welt davon zu unterrichten. Tatsachen gehören in einer Demokratie (?) nicht in die Zeitung, sondern ins Archiv oder unter den Teppich gekehrt.
    Das ist nur eine Lüge, für die 60 Jahre die Deutschen leiden mußten. Die anderen Lügen werden eines Tages aufgedeckt und die Geschichte wird wieder umgeschrieben (wahr berichtet) werden. Und die an Realitätsblindheit leidende Nachkriegsgeneration, wird erkennen, dass sie die ewig Gestrigen sind.

    Wer Wahrheit über Vertreibung, Mord, Vergewaltigung und auch andere Vorkommnisse der Russen und Polaken sprach, wurde eingesperrt. Die unter dem Terror der Russen und Polen stehenden Menschen dürften sich nicht mehr Flüchtlinge oder gar Vertriebene sondern nur noch Umsiedler nennen, und es war bei Strafe verboten, über ermordete und geschändete Frauen, Kinder, Greise zu sprechen. Die Deutschen Provinzen, die ein Drittel des Reiches betrugen, wurden polnische Gebiete und dürften nun nur noch so bezeichnet werden.

    Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht !

    Das Dogma, das uns auferlegt wurde, war nichts anderes als ein Verbot zu Denken und Wahrheit auszusprechen. Alle meinungsbildenden Stellen, die Medien, Schulen usw. wurden mit Leuten besetzt, die bereit waren die Lügen den Bürgern einzuhämmern. Nun war es soweit, dass man die persönlich erlebte Wahrheit, als Lüge bezeichnen sollte.. Während sich viele, trotz Wahrheit wissend, in die veränderte Lage fügten und lügten und auch wie befohlen handelten, mußten die anderen mit der unterdrückten Wahrheit, mit der falschen Geschichtsdarstellung leben und schweigen. Keiner ahnte, dass wir nun Jahrzehnte unter der Vormundschaft und der Geschichtsfälschung der Siegermächte, besonders der Russen , Polen und Kommunisten fristen müssen. Die Bürger wurden zu unmündigen Zuschauern degradiert, deren politische Mitwirkung auf gehorsames Schweigen oder Zuchthaus beschränkt war. “Die Kraft der Sprache verspürt man am stärksten, wenn einem Schweigen auferlegt wird”.
    “Wer die Wahrheit unterdrückt beendet die Freiheit und schafft Erbitterung.”

    Man konnte sich mit solch einem Staat und ihren hörigen Bürgern nicht auseinandersetzen, es hatte keinen Sinn über Lügen zu diskutieren, die sie sich strafrechtlich schützen ließen. Auch heute noch in Deutschland, einer Demokratie (?) so üblich !

    Gegen Kraft hat Recht keine Wirkung!“

    —– Ende Auszug der Niederschrift——-

    ——————————————-
    Auf den Bildern seht ihr meine Mutter (1946), meine Eltern (1949) und mich auf dem Arm meiner Mutter im Jahr 1965.
    Ich bin ein sogenannter „Nachzügler“, das Nesthäkchen. Meine Mutter war damals bereits 42 Jahre, als sie mich geboren hat.

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  • Die Kriegsschuld für den Zweiten Weltkrieg lag bei Deutschland? Tatsächlich?

    Januar 20th, 2024

    Gerne nehme ich auch hier Bezug auf meine Lesungen aus den „Tagebüchern meiner Mutter. Dann wird vielleicht noch eher deutlich, worum es wirklich ging, und immer noch geht.

    Ich könnte nun die Frage stellen: Woher nur, nehmen die Leute ihre „Weisheiten“ zu ihrem Unwissen, und verbreiten dieses auch noch mit einer zügellosen Selbstverständlichkeit? Aber ich und viele von uns kennen ja die Antwort darauf.

    Wenn man über Jahrzehnte in den Bildungsstätten mit Wissen indoktriniert wird, dass auf allem fußt, nur nicht auf Wahrheiten, dann ist es nicht verwunderlich, wenn Unwissen verbreitet wird.

    Ich will dazu niemandem einen Vorwurf machen. Vorwurfshaltung bringt uns nicht weiter, das ist kein guter Ansatz, um etwas zu bewirken. Aber was mich wirklich ärgert, richtig ärgert, das sind Aussagen wie: „Ich weiß es besser“, Aussagen pauschal, festgefahren, stur, dabei seine Meinung dominant über die aller anderen stellend, nicht zuhörend, was das Gegenüber vermitteln möchte – Merke: ein Gegenüber, dass es selbst erlebt hat. Wir alle, erfahren solche Momente Tag für Tag.

    Aber wie war das denn nun, mit der Kriegsschuld, damals 1939?

    Dann stöbern wir doch mal, oder besser stolpern wir mal über die Tatsachen. Im Anschluss füge ich noch einen Auszug aus den Niederschriften meiner Mutter hinzu (wer mag, gerne auch auf Video @KlaraFall-dasglaubewerma-kg3kp „gelesen aus den Tagebüchern meiner Mutter“) @KlaraFall-dasglaubewerma-kg3kp , um zu verdeutlichen, wie sich die Ereignisse vor Kriegsbeginn tatsächlich zugetragen haben. Wie erging es den Deutschen dort zu dieser Zeit, in ihrem eigenen Land unter der Gewaltherrschaft der Polen?

    Noch ein paar Fakten:

     Als England am 3. September 1939 dem Reich den Krieg erklärt hatte, veröffentlichte der Präsident der Jewish Agency, Chaim WEIZMANN, folgende Stellungnahme: »Die Regierung seiner Majestät hat Hitlerdeutschland den Krieg heute erklärt.

     Die Kriegserklärung des Welt-Zionistenkongresses vom 5. September 1939 trug also die Unterschrift von Chaim Weizmann. Sie wurde im Jewish Chronicle am 8. September 1939 veröffentlicht.

    Dazu werfen wir auch noch einen Blick auf einen Auszug aus der Prawda vom 30.01.1939 /Josef Stalin:

    • Nicht Deutschland hat Frankreich und England angegriffen, sondern Frankreich und England haben Deutschland angegriffen und damit die Verantwortung für den gegenwärtigen Krieg aufgenommen

    • Nach dem Ausbruch der Feindseligkeiten hat Deutschland Frankreich und England Friedensvorschläge gemacht, und die Sowjetunion hat die Friedensvorschläge Deutschlands unterstützt, weil sie dachte und immer noch denkt, ein rasches Ende des Krieges würde die Lage aller Länder radikal erleichtern

    • Die herrschenden Kreise Frankreichs und Englands haben Deutschlands Friedensvorschläge und die Bemühungen der Sowjetunion nach rascher Beendigung des Krieges in verletzender Weise zurückgewiesen. Das sind die Tatsachen.«

    Und Basil Liddel Hart, ein britischer Militärhistoriker, formulierte 1949 die wahren Ursachen des Zweiten Weltkrieges wie folgt: „Die plötzliche Kehrtwendung Englands im März 1939 machte den Krieg unvermeidbar. Sie schuf eine Situation, die mit einem überhitzten Kessel verglichen werden kann, in dem der Druck bis zum Gefahrenpunkt gestiegen war und dessen Sicherheitsventil dann plötzlich geschlossen wurde. Die Schuld liegt bei denen, die es gestatteten, den Kessel zu heizen und auf diese Weise die Explosion herbeizuführen..“

    Warschaus Kriegswille 1939, ja sein fanatischer Eifer zum Krieg, ist vielfach belegt: Der polnische Marschall und Oberbefehlshaber der Armee RYDZSMIGLY erklärte in einem Vortrag vor polnischen Offizieren und Anwärtern im Sommer 1939: »Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte.«

    Indes nahmen die deutschen, und später auch skandinavischen Friedensbemühungen ihren Beginn ab dem 31. August 1939. Ich habe nur vereinzelt die daraus resultierenden Ergebnisse ausführlicher aufgeführt. Jeden einzelnen Versuch der Friedensverhandlungen ausführlich darzustellen, würde an dieser Stelle zu weit führen. Auch wenn jedem unternommenen Friedensversuch ein extra Beitrag gebührt.

    Somit hier lediglich ein Auszug über den ersten Friedensversuch von insgesamt 28 Versuchen bis in das Jahr 1941 hinein:

    Der erste Versuch, einen Krieg zu vermeiden: Die Friedens-Rettungsmission des Fritz HESSE im August 1939. Bekanntlich erhielt Berlin am 13. August von der Sowjetregierung eine Einladung zu Verhandlungen, von denen man sich die Lösung des deutsch-polnischen Konfliktes versprach. Ergebnis: WILSONS Gesprächsaufzeichnung vom 20. August 1939 zeigt, dass die britische Regierung nicht bereit war, vermittelnd auf Polen einzuwirken. Tatsächlich hat sie nichts unternommen, was den Ausbruch des Krieges hätte verhindern können; im Gegenteil: Mit dem Garantievertrag vom 26. August gab sie Polen freie Hand, wohl wissend, dass das Krieg bedeutet.

    —————————————–

    Nicht nur für die Kriege des 20. Jahrhunderts,

    auch für den Deutschfranzösischen Krieg 1870/71 wird in der Welt oft den Deutschen/Preußen die Schuld zugeschrieben. So stellte eine Amerikanerin 1950 fest, daß ihren Landsleuten »jahrelang eingepaukt wurde, Deutschland hätte dreimal in einer Generation Frankreich angegriffen«.

    Dabei hat Frankreich 1939 Deutschland den Krieg erklärt und hat 1914 vor der deutschen Kriegserklärung seine Truppen mobilisiert, was einer Kriegserklärung gleichkommt.

     Kriegsschuld 1870 : Paris trägt auch für den Krieg von 1870/71 die Schuld. Es hat am 19. Juli 1870 Preußen den Krieg erklärt, das durch Verträge mit den nord- und süddeutschen Staaten verbunden war. Die historischen Tatsachen sind eindeutig. (Dazu aber in einem anderen Beitrag mehr).

     Kriegsschuld 1914: In einer von untergründigen Spannungen beherrschten Lage ereignete sich am 28. Juni 1914 das Attentat auf den österreichisch-ungarischen Erzherzog und seine Thronfolger FRANZ FERDINAND und seine Frau, die Herzogin SOPHIE VON HOHENBERG Der Doppelmord ging auf das Konto der serbischen Terrororganisation Bereinigung oder Tod Am 28. Juli erklärte Wien Belgrad den Krieg. Am selben Tag wurde in St. Petersburg der Beschluss gefasst, 13 Armeekorps gegen Österreich-Ungarn zu mobilisieren. So trug für den Ausbruch des Weltkrieges die russische Regierung maßgebliche Verantwortung.

    Von den maßgeblichen Staatsmännern des Jahres 1914 hatte Kaiser WILHELM II. den Krieg am wenigsten gewollt, dessen ungeachtet wurde er später am meisten verleumdet. Sein Sturz, die Kriegsniederlage 1918, der Versailler Vertrag und endlose revolutionäre Wirren ebneten in Deutschland gewissen Kräften „fruchtbaren“ Boden.

    ————

    Soweit, so gut.., stimmt auch alles. Man darf das gerne nachhalten, allein die Widersprüche zu den Ereignissen, die uns über die öffentlich-rechtlichen Informationsanstalten zugetragen werden, lassen tief blicken.

    Es ist nur leider so: Der Sieger schreibt nun mal die Geschichte“, und so füllen deren Geschichte unsere Lehrbücher, und das schon über Jahrhunderte hinweg.

    Zutreffend stellte einstmals Berthold BRECHT fest: »Immer schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere, und zurück bleibt die Lüge.« (Verhör des Lukullus) Schon Friedrich SCHILLER hat diese Tatsache klar erkannt. Er stellte in seiner Geschichte des Dreißigährigen Krieges fest: »Ein Unglück für den Toten (gemeint ist WALLENSTEIN), daß ihn dieser Feind überlebte und seine Geschichte schrieb.«

    —————————————————–

    Wie bereits oben angeführt, hier noch ein Auszug aus den Niederschriften (Tagebucheinträgen meiner Mutter – auch zum Hören auf meinen youtube Kanal: @KlaraFall-dasglaubewerma-kg3kp

    25.8.39: Britisch- polnischer Militärpakt wurde abgeschlossen . (Mit welcher Absicht ???)

    Wie kam es zum Einmarsch Deutscher Soldaten in die von Polen besetzten deutschen Gebiete ?

    Polnische Gräueltaten, Bromberger Blutsonntag, Polens Landraub, der widersinnige Korridor, der Kampf gegen das Deutschtum, der Terror war unerträglich.

    Schon 1918, gleich nach Entstehung des Staates Polen aus deutschen Gebieten errichteten die Polen Konzentrationslager in Szcypiomo u. Stralkowo (im Posener Gebiet) und sperrten 16.000 Deutsche in diese ein. Durch Verdrängung und Vertreibung kamen 1 Mill. Deutsche ins Reich. In der Zeit von März bis September 1939 wurden 50.000 Deutsche in Polen interniert und schweren Misshandlungen ausgesetzt.

    Auch 1939 wurde ein KZ in Chodzen (zwischen Leslau und Kutno) in einer ehemaligen Zuckerfabrik errichtet. Dort wurden 7000 Deutsche, darunter Frauen und Kinder, Greise und auch Krüppel inhaftiert und malträtiert. In Bromberg wurden 5437 Deutsche Opfer der viehischen Morde von Polen.

    (Die Protokolle sind im Aktenstand des Bundesarchivs/Militärarchivs in Freiburg/Brg .nachzulesen !)

    Das war die Vorgeschichte zum Einmarsch in Polen.

    Der israelische Botschafter in Bonn Asher Ben Nathan antwortete auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: “Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist was den Schüssen voraus gegangen ist. So hat Geschichte auch eine Vorgeschichte”

    Ende Auszug der Niederschrift

    ——-

    Literaturverweise:

    Harry E. BARNES, Die Entstehung des Weltkrieges. Eine Einführung in das Kriegsschuldproblem, aus dem Amerikanischen, Berlin-Leipzig 1928. Sidney B. FAY,

    Der Ursprung des Weltkrieges, Bd. 1: Vor Sarajewo. Die Vorgründe des Krieges; Bd. 2: Nach Sarajewo. Die äußeren Anlässe zum Kriege, aus dem Amerikanischen, Berlin 1930. Hermann LUTZ,

    Die europäische Politik in der Julikrise 1914. Das Werk des Untersuchungsausschusses der Verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung und des Deutschen Reichstages;

    Die Vorgeschichte des Weltkrieges, im Auftrage des Ersten Unterausschusses, Bd. 11, Berlin 1930. Alfred VON WEGERER,

    Der Ausbruch des Weltkrieges 1914, 2 Bde., Hamburg 1939. Fritz FISCHER, Griff nach der Weltmacht.

    Die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914/ 18, Droste, Düsseldorf 1961

    Die Erklärung Chaim Weizmans auf dem Zionistenkongress 5. September 1939:

    „Ich wünsche in nachdrücklichster Form die Erklärung abzugeben, daß wir Juden an der Seite Großbritanniens stehen und für die Demokratie kämpfen werden. Aus diesem Grunde stellen wir uns in den kleinsten und größten Dingen unter die zusammenfassende Leitung der britischen Regierung. Die jüdische Vertretung ist bereit, in sofortige Abkommen einzutreten, um alle menschlich-jüdische Kraft, ihre Technik, ihre Hilfsmittel und alle Fähigkeiten nützlich einzusetzen.“

    – veröffentlicht in der LondonerTimes vom 5. September 1939, drei Tage später auch im Jewish Chronicle 8. September 1939

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  • Die ritterliche Dichtung – aus der Reihe: „Deutsche Geschichte“ nach Albert Thümmel

    Januar 20th, 2024

    Noch eine kurze persönliche Anmerkung: Die Bilder stammen noch aus einem alten Schulbuch vom Ministerium der Volksbildung der Deutschen Demokratischen Republik (1961). Ich selbst wurde anhand dieses Lesebuches nicht mehr unterrichtet, wohl aber meine älteren Geschwister.

    Aber allein auf die Intervention meiner Eltern hin, sind mir selbstverständlich die Heldensagen bekannt. Und dafür bin ich ihnen sehr dankbar.

    ————-

    Doch nun weiter im Text:

    Durch das Rittertum entstand eine ganz neue Dichtungsart, die ritterliche Dichtung. Mit immer wachsender Lust und Kunst besangen diese Dichter vor allem das Rittertum und die Mine (Minnegesang). Sie erfreuten sich der Gunst der Kaiser und Fürsten. Unter allen Fürsten ragten zwei als besondere Beschützer und Gönner dieser Minnesänger hervor: Herzog Leopold von Österreich in Wien und Landgraf Hermann von Thüringen auf der Wartburg.

    Der weitaus bedeutendste Minnesänger war Walther von der Vogelweide. Wo seine Wiege gestanden hat, wissen wir nicht, wahrscheinlich aber in der Nähe von Bozen.

    In einem langen Wanderleben durchzog er Deutschland und die Nachbarlande. Viele Jahre weilte er am Wiener Hof, mehrere Jahre auch bei dem Landgrafen von Thüringen auf der Wartburg. Gegen Ende seines Lebens erhielt er von Kaiser Friedrich II. in der Nähe von Würzburg ein kleines Lehen, dass er sich auch immer sehnlichst gewünscht hat. Nun freute er sich darüber wie ein Kind, in einem tiefempfundenen Gedicht strömte er seinen Dank an das Schicksal und an den Kaiser aus. Er starb um 1230.

    Die großen epischen Dichter waren

     Hartmann von Aue („Der arme Heinrich“)

     Wolfram von Eschenbach („Parzifal“)

     Gottfried von Straßburg („Tristan und Isolde“), die zwischen 1170 und 1220 wirkten.

    Die fahrenden Sänger waren auch die Träger des Heldengesanges. Sie pflanzten die uralten Lieder von Siegfried und Kriemhild, Brunhild und Gudrun, Hagen und Dietrich von Bern fort. So entstanden um 1220 in Österreich das Nibelungenlied und das Gudrunlied, deren Verfasser wir leider nicht kennen.

    Mit dem Beginn des 13. Jahrhundert trat rasch und unaufhaltsam ein Verfall des Ritterstandes ein. Die Tugenden, welche einst den Ritter zierten, wurden immer mehr missachtet, und so entstand, besonders in der Zeit des Interregnums, das Raubrittertum.

    —————————————–

    Morgen lesen wir dann über den deutschen Thronstreit und Papst Innozenz (1198-1216).

    —————————————————————————-

    Walter von Der Vogelweide: In den Wirren des Wahlkampfes trat er mit glühendem patriotischen Gefühl beseelten Sprüchen gegen die welfisch-päpstliche Partei ein:

    Ich hörte einen Fluß rauschen und sah die Fische schwimmen;

    ich sah alles, was auf Erden war, Feld, Wald, Laub, Rohr und Gras.

    Alles was kriecht und fliegt und zu Fuß dahergeht, das sah ich und verkünde euch: keins von denen lebt unangefeindet.

    Die wilden Tiere und die Kriechtiere führen harte Kämpfe, gleicherweise kämpfen die Vögel untereinander. Nur darin sind sie eines Sinnes: sie würden sich nichtig vorkommen, wenn sie nicht eine kräftige Rechtsordnung bildeten.

    Sie wählen Könige und Stände, sie bestellen Herren und Knechte. Dagegen wehe dir, deutsches Volk, wie steht es mit deinen Einrichtungen!

    Wenn jetzt die Mücke ihren König hat und deine Herrlichkeit in solcher Weise zugrunde geht.

    Wende, wende dich um! Die Kronen sind zu mächtig, die Vasallenkönige rücken dir auf den Leib. Dem Philippus setz den Waisen auf und gebiete ihnen zurückzutreten.

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  • Ausgelöscht?

    Januar 20th, 2024

    Auch wenn das größte Informationszentrum der Welt über die letzten Tage wieder schwächelt, Kommentare kaum oder gar nicht zu lesen sind, und wir manchem darüber die Antwort schuldig bleiben, schreibe ich sie weiter auf, meine Gedanken

    Das größte Informationszentrum der Welt scheint über Strecken oder zumindest über bestimmte Passagen wie ausgelöscht. Irgendwie gruselig. Nun ja, dass man auf diesen Portalen längst nicht mehr alles öffnen kann, was man noch vor Jahren abgespeichert hat, dass das Zentrum der Portale nur Informationen beherbergt, die für eine ganz bestimmte Gruppe von Menschen zugelassen, auf sie ausgerichtet und abgestimmt ist, auch das ist bekannt.

    Vielleicht sollten wir, einfach wieder mehr Bücher lesen, uns wieder Briefe schreiben, Karten basteln und mit Glückwünschen darauf versehen. Vielleicht sollten wir uns wieder an bekannten Plätzen treffen, immer zu bestimmten Zeiten, so wie früher. Vielleicht sollten wir einfach wieder eine Land- oder Straßenkarte in die Hand nehmen, um den Weg zu finden. Vielleicht auch die Menschen ansprechen, um sie nach dem Weg zu fragen. Vielleicht sollten wir Holz sammeln, um unsere Wohnungen zu heizen, vielleicht sollten wir die Kraft des Wasser nutzen, um in unseren Häusern Licht zu machen, vielleicht sollten wir unsere Lebensmittel wieder selbst anbauen, vielleicht sollten wir uns austauschen, und vom Wissen des anderen lernen.

    Die Urvölker sind anderen Wesen verhasst, weil sie über ein enormes Wissen verfügen, dass einzig und allein nur aus der Verbundenheit mit der Natur herrührt. Dass war der Grund, warum man sie bis aufs Blut bekämpft hat, das ist der Grund, dass auch in der Gegenwart Naturdenkmäler auf gewisse Gruppen verstörend wirken. Wie wild fuchteln dann deren suspekten Mitglieder umher, aufgescheucht darüber, dass man ihre Macht untergräbt. Dann missbrauchen sie diese, immer und immer wieder – schließlich schaffen sie mächtige Areale an Verboten, verbunden mit drastischen Strafen.

    Vielleicht sollten wir einfach wieder wir selbst sein, und nicht weiter einem vorinstallierten Wahn folgen. Denn dieser lässt sich auslöschen, doch nicht das natürliche Wesen in uns.

    Klingt anstrengend und wenig fortschrittlich? Dann sollten wir überlegen, was Fortschritt ist, und was dieser vermeintliche Fortschritt mit uns gemacht hat.

    Das meinte ich, als ich in einem vergangenen Beitrag schrieb, dass wir bereit sind, unser Leben vollständig umzukrempeln. Nun gut, die Jüngsten sind wir auch nicht mehr. Aber ich denke dann wieder an meine Eltern und Urgroßeltern, an ihre Berichte, und dann weiß ich, dass wir zu viel mehr fähig sind, als wir annehmen mögen.

    Und auch wenn der Spruch abgedroschen klingt: Die Veränderung beginnt tatsächlich nur bei uns selbst, sonst kann sich nichts verändern.

    Tun wir also das, was wir am besten können, abgucken ist erlaubt, nachmachen auch, also aus der Inspiration heraus – aber jeder sollte eben nur das tun, was auch zu ihm passt, und das aus tiefster Überzeugung und dem Herzen heraus. Sonst wird das nüscht und das Unternehmen wäre nur eine Fälschung. Und von diesen Fälschungen haben wir leider mehr als genug. Zu viele haben sich über die Jahrhunderte manifestiert.

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  • Das Rittertum – „Deutsche Geschichte“ nach Albert Thümmel

    Januar 19th, 2024

    Unserem letzten Beitrag https://undinepeter.blog/…/aus-dem-mittelalterlichen…/ folgend, war das Rittertum eine ebenso eigenartige Erscheinung des Mittelalters wie das Mönchstum und Klosterwesen.

    Die Bildung des Ritterstandes ist auf das engste verbunden mit der Entwicklung des Heer- und Lehenswesens. Bis zu den Tagen Heinrichs I. war das deutsche Heer in seiner Mehrheit Fußvolk. Die Ungarnkriege aber zeigten Heinrich die Notwendigkeit, den Reiterheeren des Feindes ein eigenes entgegenzustellen. In der Ungarnschlacht 933 kämpften Krieger zu Ross und zu Fuß nebeneinander. 200 Jahre später war das Fußvolk verschwunden. Die Staufer führten nach Italien und in das Heilige Land nur Reiterheere.

    Die Grundlage des Ritterstandes bildeten die größeren freien Grundbesitzer, denn nur sie vermochten die hohen Kosten einer Rüstung für Mann und Ross zu tragen. Zu ihnen traten bald zwei andere Klassen: die größeren Vasallen der Herzöge, Grafen, Bischöfe und Äbte sowie die Beamten (Ministerialen) der großen Grundherren.

    Seit der Mitte des 12. Jahrhunderts bildeten diese drei Klassen eine geschlossene Gesellschaft mit fest ausgeprägtem Standesbewusstsein: die Ritterschaft.

    Als sich auch Könige und Herzöge zu ihr gesellten, stieg sie zur ersten Gesellschaftsklasse des Mittelalters auf.

    Seine hohe Weihe empfing das Rittertum durch die christliche Religion. Seine höchste Ausbildung erhielt es daher in den Zeiten der Kreuzzüge.

    Die Wohnung des Ritters war die Ritterburg. Sie sollte ihre Bewohner bergen und gegen feindliche Angriffe schützen. Sie war also Wohnung und Festung zugleich, und je mächtige rund reicher ihr Herr, desto stattlicher und umfangreicher war ihr Bau. So ergab sich der Unterschied zwischen den vornehmen Hofburgen und den einfachen Ritterburgen. Die Burg musste möglichst unzugänglich sein, entweder auf steilem Berg liegen (Höhenburg) oder auf wasserumspülter Insel (Wasserburg). Hier führten die Menschen, oft auf engem Raum zusammengepfercht, ein wenig behagliches Dasein.

    Besonders schwer war der Winter, sehnsüchtig wurde der Frühling herbeigewünscht und vor allem der Wonnemonat Mai begrüßt. Der Ritter sollte sich durch seine „tugent“ von anderen Menschen auszeichnen. Die Kennzeichen dieser ritterlichen Tugenden waren: milte, zucht, måze und vuoge.

    • milte = weise, Verwendung des Reichtums, mildtätiges Erbarmen mit allen Notleidenden, Freigebigkeit und Gastlichkeit;

    • zucht = das äußere anständige Benehmen und vor allem die innere Zucht,

    • måze = das rechte Maßhalten in allen Dingen;

    • vuoge = Fertigkeit im Gebrauch der Waffen.

    Zu solch vierfacher Tugend sollten die Knaben und Jünglinge erzogen werden. Bis zum siebenten Lebensjahr lebte der adlige Knabe unter der Pflege der Frauen, dann trat er als Edelknabe (Page) in den Dienst eines befreundeten Ritters, der ihn in alle Zweige des Rittertums einführte. Mit etwa 15 Jahren empfing er das Schwert, er wurde Knappe oder – wenn er von fürstlicher Geburt war – Junker. Nun galt es, alles, was er erlernt hatte, als Gefolgsmann eines Ritters zu bestätigen.

    Nach etwa sieben weiteren Jahren wurde er durch den Ritterschlag (die Schwertleite) in den Ritterstand aufgenommen. Unter den Worten „Im Namen Gottes des heiligen Michael und des heiligen Georg schlage ich dich zum Ritter“, erhielt er einen oder mehrere leichte Schläge mit de flachen Schwert auf die Schulter. Dieser Ritterschlag vollzog sich unter großer Feierlichkeit und wurde meist zu einem besonderen Fest gestaltet.

    Die vornehmste Bestätigung des mittelalterlichen Adels war der Waffendienst. Im Kriegsfall wurden die königlichen Lehensleute zur Heeresfolge aufgeboten. Diese riefen dann ihrerseits ihre abhängigen Mannen auf. Jener Waffendienst äußerte sich aber nicht nur im offenen Kampf, sondern auch im rittermäßigen Kampfspiel, im Turnier.

    Es gibt zwei Arten: die

    • Tjost (Zweikampf) und den

    • Buhurt (Massenkampf, der ein getreues Abbild einer Reiterschlacht bot)

    Dabei ging es niemals ohne Verletzungen ab, nicht selten kamen sogar Todesfälle vor – so 1241 in Neuß nicht weniger als 60. Die Turniere waren die prachtvollsten und kostspieligsten des Mittelalters.

    —————

    Genug der Kämpfe!

    Morgen lesen wir dann von der ritterlichen Dichtung. Denn durch das Rittertum entstand eine ganz neue Dichtungsart. Mit immer wachsender Lust und Kunst besangen diese Dichter vor allem das Rittertum und die Mine (Minnegesang). Der weitaus bedeutendste Minnesänger war Walther von der Vogelweide.

    Dazu dann morgen mehr.

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  • Aus dem mittelalterlichen Klosterleben

    Januar 16th, 2024

    Nach den Aufregungen des gestrigen Tages (fortwährende staatliche Maßnahmen zum Auslöschen unserer deutschen Geschichte) finden wir nun wieder zurück in längst vergangene Zeiten und lesen weiter in der Reihe „Deutsche Geschichte“ nach Albert Thümmel.

    Im Anschluss an den vorangegangen Beitrag zu den Kreuzzügen, unternehmen wir einen „Ausflug“ in das sich entwickelnde Klosterleben bis in das 13. Jahrhundert hinein. Noch ein kurzer Hinweis dazu: In Bezug und mit Rückblick auf die Kreuzritterzüge: Über Jahrhunderte hinweg, schlummerte ein Teil des Templerwissens hinter den dicken Klostermauern.

    Das Mönchs- und Klosterwesen war im 4. Jahrhundert in Ägypten entstanden. Von dort verbreitete es sich, besonders seit dem 6. Jahrhundert, in Europa. Doch wurde es hier ganz neu gestaltet, zu einer höchst eigenartigen Erscheinung des Mittelalters. Während sich die Mönche im Morgenland einem beschaulichen, untätigen Leben hingaben, entfaltete die Kirche des Abendlandes einen ungemein segensreiche Tätigkeit und wurde dadurch zur Wohltäterin des gesamten Erdteils.

    Ein Kloster war eine kleine Stadt für sich, denn es sollte alles bieten, was Leib und Seele an Nahrung verlangten. Der natürliche Mittelpunkt war die Kirche. Hoch ragte ihr Turm empor und wies dem müden Wanderer schon von Weitem den Weg. Um das Gotteshaus gruppierten sich alle Gebäude, die nur dem Klosterleben dienten und dem Laien unzugänglich waren – darunter die innere Klosterschule, in der die künftigen Mönche herangebildet wurden.

    Diese Gebäude bildeten zusammen die sogenannte Klausur (=der abgeschlossene Raum). Außerhalb der Klausur befand sich die Wohnung des Abtes, meist ein stattlicher, palastähnlicher Bau, denn der Abt gehörte ja zu den Großen des Landes, der – gleich den Herzögen und Grafen – nur einen weltlichen Herrn über sich anerkannte, den Kaiser.

    Ein große Reihe von Gebäuden aller Art schloss sich an: (die Außenschule) für Laien, Herbergen für reisende Klosterbrüder, Krankenhäuser, Arzthaus und Apotheke, Werkstätten – beim Benediktiner-, Zisterzienser- und anderen Orden auch zahlreiche Gebäude für die Landwirtschaft: denn die Mönche dieser Orden waren zum Landbau verpflichtet. Durch ihren Fleiß sind Wälder gerodet, unzählige Sümpfe getrocknet und in fruchtbares Acker- und Wiesenland umgewandelt worden.

    Aus den Klöstern gingen auch die Glaubensboten hervor, die unter steten Gefahren und Beschwernissen den Heiden, vor allem des Ostens, das Christentum brachten und durch Fleiß und Ordnung den Umwohnern ein anregendes Beispiel gaben.

    Durch die Klöster wurde aber nicht nur die äußere , sondern auch die geistige Kultur unseres Volkes gefördert. Sie waren im Mittelalter die eigentlichen Träger aller Kultur, fast die einzigen Pflegestätten der Wissenschaft und der Künste.

    Gelehrte Mönche waren der Stolz und der Ruhm eines Klosters; in der Außenschule erhielten die Söhne und Töchter des Adels eine Bildung, die sie nicht nur über ihre Volksgenossen hinaushob, sondern auch zur politischen Führung befähigte. Ein Mangel freilich war es, dass diese Bildung völlig lateinisch, also undeutsch war.

    So ging von den Klöstern jahrhundertelang reicher Segen aus. Erst im späteren Mittelalter geriet das Klosterleben in Verfall.

    ———————————-

    Infotafel:

    Zäsuren der Entwicklung erfuhren die Klöster sowohl durch die Reformation im 16. Jahrhundert und den 30-jährigen Krieg (1618-1648) sowie durch den schwindenden Bezug der Bevölkerung zur Kirche und Religion.

    Was um diese Zeit (13. Jahrhundert) mit geheimen Wissenschaften, unbekannten Giften, euphorischen Flagellanten, weisen Franziskanern, grausamen Inquisitoren

    und eifersüchtig gehüteten Schätzen geschah, ist gar nicht so weit entfernt, von dem, was uns täglich in der Gegenwart ereilt. Und wenn man es auch lieber nicht glauben mag – es gibt tatsächlich Zusammenhänge.

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  • Unsere deutschen Städte und ihre Zerstörer

    Januar 16th, 2024

    Gegen das Vergessen! 16.01. 1945! MAGDEBURG

    Und auch heute lesen wir über die planmäßige Zerstörung deutscher Städte und Infrastruktur durch die Alliierten, über die verbrecherische Kriegsführung der Angloamerikaner und dem angloamerikanischer Bombenterror gegen die deutsche Zivilbevölkerung.

    2023: Einem Stadtführer wird die Frage gestellt, wo es denn zum Zentrum gehe. Seine Antwort ist kurz: Im „klassischen“ Sinne habe das Magdeburg nicht mehr. Denn die Innenstadt wurde beim Bombenangriff 1945 zu 90 Prozent zerstört.

    Brandbomben aller Art, darunter auch Phosphor, brachten der Stadt den gefürchteten Feuersturm, der auch Dresden einen Monat später treffen sollte. An jedem 16. Januar läuten im nächtlichen Magdeburg für zehn Minuten die Kirchenglocken. Sie erinnern an einen der schlimmsten Bombenangriffe auf eine deutsche Stadt im Zweiten Weltkrieg. Der Angriff dauerte von 21.28 Uhr bis 22.07 Uhr. Nach diesen 39 Minuten gab es die Magdeburger Altstadt nicht mehr.

    Nach ersten verlässlichen Angaben verloren bei diesem Angriff mehr als 16 000 Menschen (wobei auch dieses Zahl, wesentlich höher ausfallen wird) hier ihr Leben.

    Und wie es die Mischpoke will, wurde diese Zahl natürlich, wie gewohnt (wenn es Tote aus der deutschen Bevölkerung betrifft) auf etwa 2000 hinunter „korrigiert“. Vorhin habe ich sogar etwas von 1600 gelesen. Das perfide Spiel der Zahlenkorrektur ist bekannt. Mehrfach habe ich darüber berichtet.

    Hier findet ihr die ersten zwei bisher verfassten Artikel zu dieser Reihe: Unsere deutschen Städte und ihre Zerstörer

    Unsere deutschen Städte und ihre Zerstörer
    Jeder Monat diesen Jahres sei einer deutschen Stadt gewidmet.
    Von Kriegen, von Wahrheit und Lügen und den unzähligen Versuchen den Frieden zu retten – wer weiß davon schon?

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  • Der Geist des deutschen Volkes, bewährt sich am klarsten in seiner Sprache

    Januar 15th, 2024

    Weil unsere deutsche Muttersprache gestern ein Thema war, noch ein Rückblick: Es waren einmal zwei Brüder…

    Die Auswirkungen der Französischen Revolution sind auch in Deutschland noch lange zu spüren. In dieser Zeit erforschen Jacob und Wilhelm Grimm die Ursprünge der deutschen Sprache und Literatur, denn sie wollen ihren Landsleuten ihre kulturellen Wurzeln aufzeigen. Neben alten Sagen, Balladen und Liedern sammeln sie vor allem Märchen.

    Daneben arbeiten Jacob und Wilhelm über 20 Jahre lang am Deutschen Wörterbuch. Es gilt als Meilenstein der deutschen Sprachwissenschaft und zeigt: Mit ihren Forschungen legen die Brüder Grimm den Grundstein für die moderne Germanistik.

    Wir sollten uns immer daran erinnern:

    Alles liegt in unseren Wurzeln. Wenn wir wieder zu diesen und unseren ursprünglichen Wesenszügen zurückkehren, kann auch die deutsche Sprache wieder an Gefühl ihrer angeborenen Kraft gewinnen. Der Versuch gewisser Mächte, des Abnabelns der Völker von ihrer Muttersprache, ist kein „neues“ Unterfangen. Völker von ihren Wurzeln zu trennen ist eine jahrhundertealte Taktik, um sich ein Volk /ein Land gefügig zu machen. Über den Weg der Zwangs-Christianisierung und mit der Einführung der Kirchensprache (Latein) wurde der Anfang gemacht.

    Doch auch unter dem Dogma der Kirche, haben die Menschen ihren ursprünglichen Glauben nie verloren. Ein Volk lässt sich nur dann beherrschen, wenn es sich selbst fremd geworden ist, und alle Erinnerungen an Herkunft und Sprache ausgelöscht wurden.

    Die Zerstörung des traditionellen Lebensstils war stets oberstes Gebot der dunklen Mächte; und ist es immer noch.

    ——————

    Lesen wir doch, was Wilhelm Grimm im Jahr 1847 zur deutschen Sprache schrieb:

    „In Luther gewann die deutsche Sprache, nachdem sie von der früheren kaum wieder erreichbaren Höhe herabgestiegen war, wieder das Gefühl ihrer angeborenen Kraft. Aus Luthers Jahrhundert war, was sich nur erreichen ließ, zu benutzen. Hernach hat der Dreißigjährige Krieg Deutschland und sein geistiges Leben verödet; gleichmäßig welkte die Sprache, und die Blätter fielen einzeln von den Ästen; was sich in dieser Zeit irgend auszeichnete, musste berücksichtigt werden.

    Im Anfang des 18. Jahrhunderts hing trübe Gewölk über dem alten Baum, dessen Lebenskraft zu schwinden schien. Mit Anmaßung zunächst unter Gottsched, erhobt sich die Grammatik und gedachte der Sprache aufzuhelfen. Aber eine Grammatik, die sich nicht auf geschichtliche Erforschung gründete, sondern die Gesetze eines oberflächlichen Verstandes der Sprache aufnötigen wollte, würde selbst bei minderer Beschränktheit unfähig gewesen sein, den rechten Weg zu finden.

    Ein solches Gebäude schwankt hin und her, die Sprache gewinnt durch ein willkürliches Gesetz eine gewisse Gleichförmigkeit und scheinbare Sicherheit, aber die innere Quelle beginnt zu versiegen, und das trockene Gerüste fällt schnell zusammen.

    Für diese Zeit war nur eine Auswahl zulässig: dass wir das Richtige getroffen haben, dürfen wir hoffen, aber das Urteil steht anderen zu. Unserem Vaterland ist mehrmals ein Retter erschienen, der seine Geschicke wieder aufwärts lenkte: so erschien Goethe auch der Sprache als ein neues Gestirn – Goethe, der in die Tiefen der menschlichen Seele hinab, zu ihren Höhen hinauf geblickt hat, und über den eigenen Lorbeerkranz, der in seiner Hand ruht, hinweg schaut.

    Der Stab, mit dem er an den Felsen schlug, ließ einen frische Quelle über die dürren Triften strömen; sie begannen wieder zu grünen, und die Frühlingsblumen der Dichtung zeigten sich aufs Neue. Es ist nicht zu erschöpfen, was er für die Erhebung und Läuterung der Sprache getan hat, nicht mühsam suchend, sondern dem unmittelbaren Drange folgend, der Geist des deutschen Volkes, der sich am klarsten in der Sprache bewährt, hatte bei ihm seine volle Freiheit wieder gefunden

    Was sonst hervorragende Männer, wie Wieland, Herder, Schiller, in dieser Beziehung gewirkt haben, erscheint ihm gegenüber von geringem Belang; Lessing stand, was die Behandlung der Sprache betrifft, ihm am nächsten, aber niemand hat ihn bis jetzt erreicht, geschweige übertroffen.“ (Wilhelm Grimm 1847)

    ——–

    Und sein Bruder Jacob Grimm beschäftigte sich zur selben Zeit, also 1847, mit der Frage: Wie ein Volk, das durch sein Auftreten den lebendigen Hauch der fast erstorbenen Freiheit in Europa anfachte, ein Volk dessen rohe Kraft noch frisch und ungekünstelt war, allmählich den unnatürlichsten und verschrobensten Formen der Rede verfallen konnte…

    —————————–

    Das Bild (eine alte Ansichtskarte) zeigt das Phänomen des Brockengespenstes, also eine Figur, die sich nicht oder kaum verändert, doch der Nebel Schatten projiziert innerhalb der Nebelbank.

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  • Stalin – der rote Gott, ein Despot und seine „Treuen“…

    Januar 14th, 2024

    (Aus der Reihe: „Im Reich der Roten Teufel“.)

    Stalin: Nicht nur die nach ihm benannten Orgeln, hinterließen ein rücksichtsloses Geräusch.

    Ein pervers, grausamer Charakter und zugleich der „Onkel Stalin“ als Befreier Deutschlands.

    Bereits vor einigen Wochen habe ich zu diesem Thema Anlauf genommen, dann immer und immer wieder, und immer wieder sind da diese Parallelen zum gegenwärtigen Geschehen.

    Mit 1000 Wörtern lässt sich das Kapitel zu Stalin und den führenden Köpfen an seiner Seite nicht abspeisen. Also nehmt euch Zeit. Ich habe über Strecken versucht, es über Episoden darzustellen, aber dann fallen wichtige Zusammenhänge hinten runter.

    Darüber lesen wir: Kollektivierung, Liquidierung , brutale und gewissenlose Zielstrebigkeit und eine Clique mit der Stalin seinen Tyrannenherrschaft über Russland ausüben kann.

    „Der Diktator Stalin errichtete in der Sowjetunion ein System des Terrors, und das aus Freude am Foltern und Morden. Man schätzt, das Stalin für den Tod von 30 Millionen Menschen verantwortlich ist… so titelt „die Welt“ aus einer Buchbesprechung vom 15.03.2012 heraus.

    Doch tat er sein „Werk“ nicht allein. Dazu gleich mehr…

    Das Ertränken politischer Gegner machte Schule > Unter den Roten Teufeln kam es zu Ausschreitungen mit brutalen Morden. Stalin hatte exzellente Propagandisten im Einsatz. Sein berühmtester Mordhetzer war Ilja Ehrenburg. Dessen Credo im Auftrag: „Deutsche sind keine Menschen“.

    Wer war dieser Stalin, und was können wir aus den Vorgängen dieser Zeit für uns in der Gegenwart ableiten?

    Stalin war maßgeblich mitverantwortlich für den Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg, für die Abtrennung der deutschen Ostgebiete, für die Installierung einer kommunistischen Diktatur in Mitteldeutschland und für die 40-jährige Teilung Deutschlands.

    Aber er war nicht allein bei dem, was er in Umsetzung brachte. Es gab Köpfe, Begleiter und Hintermänner und natürlich die, welche die Strippen ziehen. Und, was nicht überraschen dürfte, die Herkunft dieser ist unverändert und setzt sich bis heute fort.

    Woran erinnert uns das, wenn wir das lesen?

    „Was so gern als SED-Diktatur bezeichnet wird, war in Wirklichkeit ein Regime, dessen Aufbau bis ins Detail von Stalin festgelegt wurde. Die deutschen Kommunisten um Walter Ulbricht erscheinen wie Gehilfen, die den Willen des sowjetischen Diktators umsetzten. Wie Schüler wurden sie regelmäßig zum Rapport in die Zentrale der Besatzungsmacht in Berlin-Karlshorst oder direkt nach Moskau bestellt, wo sie mit herablassender Geste neue Instruktionen erhielten.“

    Nun, an diesem Prozedere (Vorgehensweise) hat sich bis heute nicht viel geändert – nur die Darsteller und Rädelsführer sind andere, wenn auch aus dem gleichen Holz geschnitzt.

    —————————————

    Das Jahr 1917 bringt dem Zarenreich die Auflösung. Regierung und Verwaltung sind · zersetzt. Die Armeen sind unzählige Male vernichtend geschlagen. Die breite Masse der· Bevölkerung ist von einer Katastrophenstimmung ergriffen. Die Intelligenz sieht tatenlos und resigniert einer scheinbar unaufhaltbaren Entwicklung zu. An der Spitze des Ganzen steht ein mittelmäßig begabter, schwächlicher Herrscher, unfähig, Missstände zu beheben oder den Lauf der Dinge aufzuhalten.

    Die Ströme von Blut entfesseln schon Lenin und auch Trotzki selbst, der Schöpfer der Roten Armee, auch wenn Stalin erst zum perfekten Vollstrecker, zum Ideen- und Massenmörder werden soll.

    Der Aufstieg der Tyrannen und die Folgen

    Jahrelang wurde Stalin in Deutschland wie ein Heiliger verehrt. Mal abgesehen von der Tatsache, dass diese Verehrung nie aufgehört hat. Sie wurde lediglich weniger offensichtlich dargestellt. Die vielen Überzeugten, die Stalinisten unter uns, waren nie fort. Die Verehrung dieses Mannes mit kasachischen Wurzeln, reichte vom „Erbauer des Sozialismus“ in der Sowjetunion, über den „genialen Feldherr“ im Zweiten Weltkrieg hin zum „besten Freund des deutschen Volkes“

    Nach der Besetzung Deutschlands durch die Alliierten wurden Betriebe, Straßen und eine ganze Stadt nach ihm benannt. Schriftsteller wie Johannes R. Becher huldigten ihm in pathetischen Gedichten. Überall in Ostdeutschland hingen an den Hauswänden riesige Konterfeis des Diktators, in Berlin, Leipzig und anderen Städten erhoben sich meterhohe Stalin-Denkmäler. Zum 70. Geburtstag des Diktators am 21. Dezember 1949 bastelten „Werktätige“ und Mitglieder der kommunistischen Jugendorganisation FDJ in der ganzen DDR für ihn Geschenke. Und nach seinem Tod am 5. März 1953 fanden an den „Stalin-Ecken“, die es in jedem Betrieb und jeder Schule gab, Tausende Trauerfeiern statt, bei denen unzählige Tränen flossen.

    Stalin und der Antisemitismus

    Und irgendwann kamen jüdische Historiker wie Dimitrij Belkin um die Ecke und erklärten:

    „Man sagt, dass Stalins späterer Judenhass, also sein Antisemitismus, nicht zuletzt auch aus einem ganz banalen Neid sozusagen resultierte. Das war gefährlich.“

    Die antisemitische Kampagnen waren also ins Leben gerufen, selbstverständlich mit entsprechender Zuordnung.

    Es startet damals eine Kampagne gegen jüdische Theaterkritiker. Massenentlassungen von jüdischen Lehrern, Journalisten, Künstlern, Wissenschaftlern, Ingenieuren und Offizieren folgen. Jüdische Kultureinrichtungen werden geschlossen. Im Frühjahr 1952 verurteilt ein Geheimgericht 105 Aktivisten des aufgelösten Komitees zu schweren Strafen, darunter zehn Vertreter zum Tod. Der Vorwurf lautet: Spionage für die USA. Die tödliche Welle erfasst den gesamten Ostblock.

    Begriffsverwirrung: War Stalin tatsächlich Antisemit?

    Man stelle sich vor: der Khasare und Kaukasier Dschugaschwili, (Stalin war Khasare) der vom Anfang seiner revolutionären Laufbahn an mit Terroristen der verschiedensten Nationalitäten und Rassen, darunter mit zahlreichen Juden, zusammengearbeitet hat, der schließlich eine Jüdin zur Frau nimmt: ein Antisemit! Eine größere Begriffsverwirrung ist kaum denkbar. Stalin ist von Juden umgeben, sein primitives „Ideengut“ ist von Juden geborgt, sein Regime wird vorwiegend von Juden gestützt und getragen. Und lediglich deshalb?, weil er gelegentlich eine Judengruppe gegen die andere ausspielt, soll er Antisemit sein!

    So machen wir uns doch ein Bild von diesem frei interpretierten Antisemitismus Stalins:

    Die Stalin-Kaganowitsch-Clique – der innerste Machtkern

    Wer sind die Angehörigen dieser Clique? Man beantwortet diese Frage am besten, indem man die Entstehung der Clique verfolgt. Ihre Wurzeln liegen in den Machtkämpfen nach Lenins Ausscheiden aus der Politik . 1922 gelingt es Stalin, sich zum Generalsekretär der Bolschewistischen Partei wählen zu lassen Schon damals gehört der aus der Ukraine stammende J u d e Lazarus Mosessohn Kaganowitsch. der seit 1911 Mitglied der Bolschewistischen Partei ist, zu seiner nächsten Umgebung.

    Das Verhältnis zwischen Stalin und Kaganowitsch ist nicht ganz einfach zu beurteilen; man muss die Charaktere der beiden Männer, ihre politische Laufbahn, ihre Ziele kennen, um ihre Beziehungen zueinander im richtigen Lichte zu sehen.

    Tatsache ist zunächst, dass Stalin und Kaganowitsch in Sowjetrussland als die unbestrittenen obersten Herrscher gelten, der eine als der sichtbare, der andere als der unsichtbare , der eine als Oberhaupt der ganzen roten Diktatur, der andere als s e i n S t e 11 v e r t r e t e r , seine rechte Hand , sein ,,eiserner Kommissar“, als der Mann, der vom Hintergrunde aus die Figuren schiebt und die Entscheidungen beeinflusst.

    Was Stalin und Kaganowitsch vorhatten, war die komplette Zerstörung des traditionellen Lebensstils in der Sowjetunion, besonders aber in der Ukraine, und deren Ersetzung durch eine marxistisch-zentrale Wirtschaftsplanung.

    Im Staatsapparat der Sowjetunion spielt Kaganowitsch die Rolle des „eisernen Kommissars“, der überall da eingreift, wo für den Bestand des Stalin-Kaganowitsch-Regimes entscheidende Maßnahmen zu treffen sind. So führt er von 1929 an zusammen mit mehreren anderen Juden – Jagoda, Baumann, Krinitzki, Jakowlew – Epstein – die Zwangskollektivierung d er Landwirtschaft, einen der entscheidenden Programmpunkte der Stalinschen Fünfjahrespläne, durch.

    Nun stellt sich die Frage: Wer war dieser Kaganowitsch?

    Nachdem Lenin gestorben war, Trotzki im Exil, herrschte Stalin über die Sowjetunion. Stalin war hauptsächlich von Juden umgeben, einschließlich seiner rechten Hand Lasar Kaganowitsch. Stalin und Kaganowitsch waren entschlossen, die ukrainische Unabhängigkeitsbewegung zu zerschlagen und die ukrainische Landwirtschaft so schnell wie möglich zu kollektivieren.

    Der bolschewistische Jude Lasar Kaganowitsch leitete das Projekt, die Ukrainer durch Aushungern zu zwingen, sich der Kollektivierung zu unterwerfen. Von 1932/33 verhungerten sieben bis neun Millionen Ukrainer in der von Kaganowitsch künstlich erzeugten Hungersnot.

    Lyons, selber Jude, schreibt die Verantwortung für diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit direkt Kaganowitsch zu:

    „Es war Kaganowitschs Kopf, der die politischen Resorts zur Kollektivierung der Landwirtschaft erfand, seine eiserne Faust, mit der die bolschewistische Unbarmherzigkeit ausgeübt wurde.“

    Damit sei jedoch Stalin nicht entlastet: Nein. Denn er setzte Kaganowitschs Plan durch.

    Diese Volksmeinung trifft ohne Zweifel das Richtige. Stalin , mit seiner robusten Energie, seiner ungeheuren Brutalität, seiner Schlauheit, anderseits seinem nach dem Urteil der meisten, die ihn persönlich kennen, primitiven geistigen Niveau, ist für den Posten des ersten Mannes in der bolschewistischen Diktatur zweifellos der Geeignetste.

    Erfolg auf ganzer Linie: Ein Mann und seine Karriere in einer Zeit, wo große Nachfrage nach Treulosigkeit herrschte.

    Von Kaganowitsch urteilt ein alter Bolschewik, dass er ein Mann von außerordentlichen organisatorischen Talenten sei. „Niemand versteht so gut wie er, alle möglichen Konferenzen und Kommissionssitzungen zu leiten, in denen der Vorsitzende die Fähigkeit besitzen muss . . ., die ganze Aussprache im wesentlichen zu beherrschen. In Parteikreisen jedoch, ist er durch seine Unzuverlässigkeit bekannt. Auf sein Wort kann man nicht bauen: er gibt eben so leicht Versprechungen, wie er sie nachher zurückzieht …

    Wenn wir über Stalins Herkunft lesen, …

    Am 8. Dezember 1878 (oder nach anderen Angaben 21. Dezember 1879):wird Stalin als Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili in Gori (Georgien) geboren. Als Kind eines Schuhmachers und einer Waschfrau lernt er erst mit elf Jahren Russisch.

    Offiziell heißt es, Josef Stalin sei Georgier gewesen. Das stimmt in gewisser Weise auch. Seine Mutter war Ossetierin aus der kazarischen Region. Auf georgisch bedeutet die Namensendung “schwili” soviel wie “Kind” “Kind des”, oder “Sohn des”, so wie es in den nordischen Sprachen üblich ist wie zum Beispiel “Holgerson” (Sohn des Holger). Und “Dschugha” (Djuga) heißt auf georgisch “Jude” oder “jüdisch” (ებრაელი). Stalins richtiger Name Dschughaschwili heißt also “Sohn des Juden”.

    Russen ändern ihre Namen nicht, und Georgier ändern ihre Namen auch nicht. Juden aber ändern ihre Namen, wenn nötig dauernd. Während der Mordrevolution in Russland nannte sich Stalin sogar “Kochba”. Kochba hieß der jüdische Führer des dritten Aufstandes gegen Rom (132-135).

    • 1907-1913

    Stalin wird mehrfach verhaftet und verurteilt, kommt jedoch immer wieder nach kurzer Zeit frei. Ihm werden Kontake zur staatlichen Geheimpolizei nachgesagt

    – 1917 Nach dem Ende der Zarenherrschaft kommt Stalin nach

    St. Petersburg und arbeitet dort in der Parteiorganisation der Bolschewiken. Er wirkt mit an der Vorbereitung der Machtübernahme und wird Mitglied der Redaktionsleitung der „Prawda“.

    • 1929

    Unter der Maxime des „Sozialismus in einem Land“ benutzt Stalin seine uneingeschränkte Machtfülle zur Durchsetzung der Zwangskollektivierung in der Landwirtschaft und einer rigorosen Industrialisierung mit Hilfe von Fünfjahrplänen.

    • 1945

    Auf den Konferenzen von Jalta und Potsdam und mit der Förderung kommunistischer Parteiregime in den osteuropäischen Staaten setzt sich Stalins expansionistisches Machtstreben erfolgreich durch, das als eine Grundlage die Nachkriegsordnung bis 1990 mitbestimmt.

    … sollten wir auch die von Lasar Kaganowitsch kennen.

    Der Sohn jüdischer Eltern lernte das Handwerk eines Schuhmachers und arbeitete danach in einer Schuhfabrik. 1911 schloss er sich der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands (SDAPR) an. Er betrieb propagandistische Parteiarbeit unter den jüdischstämmigen Arbeitern der Nordukraine und in Belarus.

    ———

    Doch wieder zurück zu Stalin und damit auch auf ein Wort zu seinen Ehefrauen:

    Stalins erste Frau hieß Ekaterina Swanidze, die ihm Sohn Jacob gebar. Seine zweite Frau hies Kadya Allewija, die für ihn Sohn Vassili und Tochter Swetlana auf die Welt brachte. Seine zweite Frau starb unter mysteriösen Umständen. Entweder beging sie Selbstmord, oder wurde von Stalin umgebracht. Stalins dritte Ehefrau hieß Rosa Kaganowitsch, die Schwester des jüdischen Massenmörders Lazar Kaganowitsch, der in Stalins Diensten stand.

    Swetlana, Stalins Tochter, die 1967 in die USA flüchtete, heiratete später Mikhail, einen Sohn von Kaganowitsch, Mikhail war der Neffe ihrer Stiefmutter. Swetlana war vier Mal verheiratet, drei ihrer Ehemänner waren Juden.

    Stalin war mit dieser Gruppe auf Gedeih und Verderb verkettet.

    Ein verzerrtes Bild. Oder auch nicht. Umso länger ich darüber lese und mich außerhalb des uns jahrelang indoktrinierten Bildungsguts mit den Vorgängen von damals beschäftige, umso klarer wird das Bild der Gegenwart.

    Und so fügt sich ein Puzzleteil ans Nächste. Und es erklärt sich, warum unsere Politriege siebenarmige Leuchter entzündet, eng mit einer gewissen Gruppe (oder einem Volk) verbandelt ist und „kuschelt“ Es passt einfach alles zur Fälschung der Dokumente zu unserer deutschen Geschichte, die unter großem und geschickten Aufwand in die Öffentlichkeit gebracht wurden, und immer noch werden und auch die Ausstattung sämtlicher Bildungseinrichtungen beherrschen.

    Gegenwärtig erfahren es die Menschen: Irgendwie läuft alles falsch herum. Rechtes, als das Richtige wird als Unrecht dargestellt – Verbrechen indes werden hoffähig gemacht und gelangen unter einen suspekten Schutzmantel. Was soll man noch glauben?

    ——————————-

    Noch ein paar Fakten zum Schluss:

     Der Kult um den „Führer“ (russisch: Vožd’), wie sich Stalin seit 1929 nennen ließ, ist heute nur noch schwer zu verstehen – besonders, wenn man bedenkt, dass Stalin Hunderttausende Deutsche deportieren oder in Lager einsperren ließ, die ein Drittel der Häftlinge nicht überlebte. S

     Der Krieg, der im September 1939 ausbrach, war ein Waffengang, den Stalin und nicht Hitler wollte. Auch der Pazifikkrieg von 1941 bis 1945 erfüllte Stalins Ziel, einen verheerenden Zermürbungskrieg zwischen Japan und den angelsächsischen kapitalistischen Mächten zu entfesseln.

     Übrigens: Durch die selbstmörderisch strategischen Maßnahmen der USA und Großbritanniens konnte der sowjetische Kommunismus gerettet werden. Welches Ausmaß dieser schließlich angenommen hat, ist bekannt. Und dann wären wir wieder bei der in der in der Geschichte beispiellosen Vertreibung der deutschen Bevölkerung, oder genauer gesagt, beim —–Völkermord.

    ———————————————

    Quellenverzeichnis

    Klicke, um auf Der-Rote-Gott.pdf zuzugreifen

    Die jüdische Vormachtstellung in der Sowjetunion findet Quellen, Lage, Aussichten und Darstellung in amtlichen Sowjetquellen > siehe auch Dr. Rudolf Kommoss Nibelungen Verlag 1938

    In „Sozialistitscheski Westnik“, Paris, Ausgaben vom 22. Dezember 1936 und 17. Januar 1937.

    Nach der Warschauer jiddischen Zeitung „Moment“ vom 13. November 1934, Nr. 260 B. Vermerk: Die jüdische Presse versucht natürlich, die Tatsache dieser V erbindung, die die Stärke des jüdischen Einflusses in Sowjetrußland beleuchtet, zu leugnen. In letzter Zeit wurde mehrfach das Gerücht ausgestreut, daß Roisa Kaganowitsch bei Stalin in Ungnade gefallen sei. Im gleichen Zusammenhange wurden auch bereits neue Ehekandidatinnen namhaft gemacht.

    Alle diese Gerüchte haben sich als tendenziöse Falschmeldungen erwiesen.

    Gemäß Zitat von Molotoff auf dem 8. Sowjetkongreß in Moskau. im November 1936.

    Druffel & Vowinckel Verlag – „Es war Stalins Krieg

    „Der verratene Sozialismus“ von Karl Albrecht, 1938.

    „Warum Krieg mit Stalin?“ Broschüre des Nibelungen-Verlages, die den Krieg gegen die Sowjetunion mit den Weltherrschaftsplänen Stalins begründet, 1941.

    Auszüge aus der Lemo-Biografie

    —————————

    Siehe auch bisher erstellte Artikel zu diesem Thema

    Es gibt Untaten, über welche kein Gras wächst – Teil VI aus „Die Anklage hören viele, die Rechtfertigung wenige…“
    Die Ära Romanow – sie endete mit der bestialischen Erschießung der letzten Zaren und seiner gesamten Familie auf Befehl Lenins im Jahre 1918
    Die gar traurige Geschichte zu einer Illusion, von „Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit“, und dem Anfang vom Ende
    Lenin- wie Gewalt zur „Lokomotive der Geschichte“ wird
    Karl Marx – Vorbote des Totalitarismus, Rassist, blutrünstiger Rhetoriker und Menschenfeind
    +++ Frankfurter Schule und ihre zersetzenden Auswirkungen +++, ein bisschen was Persönliches +++ ein Blick in die Zukunft und auf geistige Brandstifter wie Karl Marx

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