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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Von vermeintlichen Helden, verbrecherischen Nobelpreisträgern, Mördern, und von „schicken“ Filmen – die Wahrheit ruht am Abgrund

    Januar 31st, 2024

    Nachdem ich nun heute zu einem weiteren Video https://youtu.be/ouRiZxYEMsk?si=_ra8k30rbIxpdwQD (gelesen aus den Tagbüchern meiner Mutter) den Text aus ihren Niederschriften eingesprochen habe, möchte ich noch etwas voranführen.

    Ich weiß, dass diese „Rufe“, sei es über Videoaufnahmen, Bücher, Beiträge o. ä. zumeist ungehört bleiben, im Nichts verhallen. Bis heute stellt man sich die Frage, warum sich „JEMAND“ über Jahrzehnte hinweg, so viel „Mühe“ macht, bestimmte Berichte, Verweise, Hinweise und Tatsachenberichte unter Verschluss zu halten.

    Wir wissen um die Millionen Kinobesucher , die sich über die unzähligen Hollywood-Dramen und Katastrophenschinken zu Tränen der Rührung hinreißen ließen. Hier wurden keine Kosten noch Mühen gescheut. Und die Menschen saßen und sitzen immer noch vor diesen Filmen, exzellent in ihrer Darstellung und über Effekte und der schauspielerischen Besetzung. Hier seien Schindlers Liste, der Pianist oder der „Untergang der Titanic“ genannt.

    Oder auch die überaus traurigen Tagebucheinträge der Anne Frank. Auch ich war als Schülerin immer sehr bestürzt und fassungslos über das darin aufgeführte Geschehen.

    Doch kaum einer weiß um Gutachten zu diesen Tagebüchern, beruhend auf berechtigtem Zweifel an der Echtheit dieser. Wenn man sich nun mit diesem Prozedere ordentlich auseinandersetzt, wird man letztendlich zu dem Schluss kommen: Anne Frank war ein Kind mit einem tragischen Kriegsschicksal, das sie mit Millionen anderer Kinder vieler Nationen geteilt hat.

    Unter anderem schlussfolgerte der Spiegel seinerzeit das Schriftbild betreffend: „hier müsste ein Erfinder am Werk gewesen sein.“ Fest steht: Bei der Herausgabe ist das Tagebuch durch zahlreiche Manipulationen verändert worden. Dennoch kam es unter großem Aufwand zur Veröffentlichung und steht nach wie vor auf dem Lehrplan in deutschen Schulen.

    Doch, wer weiß um den Untergang der Gustloff, überladen mit Flüchtlingen? Die Zahl der Toten war höher als die der Titanic. Einen Film darüber gibt es jedoch nicht.

    Wer weiß schon von den Morden dänischer Widerständler, oder von über 7000 Flüchtlingskindern, die nach dieser sogenannten „Befreiung“ in dänischen Lagern starben? An dieses düstere Kapitel erinnern lediglich ein paar Steintafeln, mehr nicht. Das größte Lager hatte 37 000 Insassen und lag in Oksbøll an der Westküste von Jütland. Mitverantwortlich für diese schweren Verbrechen war gewiss diese unsägliche Propaganda seitens der Alliierten. Doch ist das keine Entschuldigung. Die toten Kinder, viele darunter waren noch keine fünf Jahre alt, hießen Heinrich, Helmut und Walter, Gudrun, Karin oder Ingelore. Zu Hunderten liegen sie unter der Erde des größten Kopenhagener Friedhofs Vestre Kirkegård – in der entlegensten Ecke, wohin sich einheimische Trauernde kaum verirren.

    Warum lesen wir nichts über das Schicksal dieser Kinder, über Heinrich, Helmut, Walter, Gudrun und Karin?

    Dass sich die Traumfabrik Hollywood dieser Schicksale annimmt ist eher unwahrscheinlich. Denn die Opfer waren nur Deutsche.

    Zudem kann man kaum erwarten, dass ein Schlächter seine eigenen Schlachten abspult und ein Publikum darüber unterrichtet. Wobei der Stoff dazu ins Uferlose führen würde, da Filmmaterial ausreichend zur Verfügung steht.

    Nach Ernest Hemingways Freitod war in Hollywood ein Film über sein Leben geplant. Hemingway als Kriegsaufklärer, als Spion – weniger über seine Eigenschaft als Mörder. Dafür wurde er 1950 von der New York Times „der bedeutendste Schriftsteller… der größte seit Shakespeare“ genannt, und er erhielt 1954 den Nobelpreis. Was die Person Hemingway betrifft > (siehe Foto und Kommentar.

    Nun sind mehr als 40 Jahre darüber vergangen. Und ich bin bestürzt. Bestürzt über die Vehemenz, gegenüber den Büchern und Schriften zu Vorgängen, die uns über Jahre vorenthalten wurden.

    Wenn ich mit jungen Menschen spreche, kennen sie noch nicht einmal die Namen der Regionen wie Schlesien, Ostpreußen oder das Sudetenland. „Ja, schon mal was von gehört“ ist die gleichgültige Aussage. Sie wissen nichts von Flucht und Vertreibung, von Völkermord, von einem der größten Verbrechen der Menschheit nach 1945.

    Sie wissen nichts von Konzentrationslagern, wo ihre Vorfahren zu Tode gekommen sind, von den Arbeitslagern, sie wissen nichts über die Rheinwiesenlager, sie wissen nichts von dem unsäglichen Leid und Schmerz. Nichts davon war Thema in der Schule, noch durfte es überhaupt angesprochen werden. Über einen herbeigeführten Schuldkult wurde ihnen aufgetragen, sich für etwas zu schämen, von dem sie nur aus der Presse erfahren haben, und darüber lernten sie das eigene Volk zu hassen – tief und abgründig.

    Sie wissen um ein Mädchen, das ein Tagebuch geschrieben hat. Denn das wurde medial in unerschöpflicher Weise in die Welt hinaus getragen.

    Indes ruht die Wahrheit zu den Verbrechen am eigenen Volk am Abgrund, und es ist zu befürchten, dass sie dort noch lange verbleibt und immer tiefer zu fallen droht.

    Die jungen Menschen wissen von einem großen Krieg, aber sie wissen nichts um die wahren Verursacher dieses Krieges und seine Vorgeschichte, sie wissen auch nichts von den unzähligen Friedensversuchen, die allesamt von alliierter Seite abgeschmettert wurden.

    Hollywood, ja das war erst vor Kurzem ein Thema.

    Nein, in Hollywood wurden keine Filme über den Völkermord an der deutschen Bevölkerung gedreht. Doch in Deutschland zeigte man sich dann doch noch großzügig, nachdem die Stimmen der Opfer und Hinterbliebenen von Flucht, Vertreibung und Massaker durch Alliierten immer lauter wurden. Aus den Reihen der Betroffenen, kam der Ruf mit der Bitte um Aufklärung. So flimmerte im Jahr 2007 ein aus deutscher Produktion stammender Zwei-Teiler über den Bildschirm.

    Mal abgesehen davon, dass die Sendezeit dazu, schon tief blicken lässt, wurde der Zweiteiler wenig publik gemacht. Der mediale Aufwand, wie wir es von Schindlers Liste, Tagebücher der Anne Frank & Co kennen, blieb aus. Es schauten also wieder nur die, die aus ihren Familien heraus selbst betroffen waren und die, die es wirklich interessierte. Letztere dürften sich allerdings, um es bildlich auszudrücken, an einer Hand abzählen lassen.

    Nun ja, und heute dürfen sich die „Geheimnishüter“ und „Herren über die Archive“ sicher sein, dass die, die einst nach Gerechtigkeit riefen und um Aufklärung baten, mittlerweile ein hohes Alter erreicht haben oder bereits verstorben sind. Und die Kinder und Enkelkinder kaum noch Interesse daran haben, dass irgendwas davon noch einmal zur „Sprache“ kommt. Denn die ist längst eine andere, und weit entfernt von der deutschen.

    Wir wissen, dass wir nicht alles wissen, aber das, was wir sicher wissen, und sich dem Wissen nach zu Recherchen und Beobachtungen deckt, bis in das Jahr 2024 hinein, ist:

    „Jede Aufzeichnung wurde vernichtet oder verfälscht, jedes Buch überholt, jedes Bild übermalt, jedes Denkmal, jede Straße und jedes Gebäude umbenannt, jedes Datum geändert. Und dieses Verfahren geht von Tag zu Tag und von Minute zu Minute weiter.“ Um es mit den Worten von George Orwell zu sagen.

    Es war ein einmal… Vergessener Völkermord und verschwiegene Geschichte – Rheinwiesenlager
    Es gibt Untaten, über welche kein Gras wächst – Teil VI aus „Die Anklage hören viele, die Rechtfertigung wenige…“
    Als die Ostsee zu einem Meer der Hoffnung wurde – und sich die Hölle auftat
    Dänemark: Hier ruht ein dunkles, sehr dunkles Stück Geschichte…

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  • Friedrich II. auf der Höhe seiner Macht (1230-1239)

    Januar 28th, 2024

    Zum Sonntagabend gibt es noch ein wenig Deutsche Geschichte. Dieser dritte Teil des Kapitels zu Friedrich II. , reicht von der Zeit auf der Höhe seiner Macht bis zu Beginn des Entscheidungskampfes zwischen Kaisertum und Papsttum.

    Friedrich stand damals in der Fülle seiner Manneskraft. Sein mittelgroßer Körper mir dem bartlosen Antlitz und dem rötlich-blonden Haar war von einer schier grenzenlosen Leistungsfähigkeit, der Gesamteindruck seiner Persönlichkeit wurde entscheidend bestimmt durch sein sicheres Auftreten, der Prunk mit dem er sich dauernd umgab, überhaupt seine ganze Lebensweise, war in jeder Beziehung sizilianisch. Friedrich konnte leutselig, freigiebig, großmütig sein. Wen aber sein stolzes Herrengefühl verletzt wurde, dann erwachten leicht wilde, dämonische Triebe in ihm, er konnte dann rücksichtslos, willkürlich, ja grausam sein. Es fehlte ihm die gleichmäßige Wärme; sein unberechenbares Wesen weckte daher vielfach Unsicherheit und Musstrauen ihm gegenüber.

    Rastlos kam er den vielseitigen, aufreibenden Pflichten seines Amtes nach. Alle wichtigen Entscheidungen traf er persönlich. Doch der Reichtum zu seiner genialen Kraftnatur fand in diesen mannigfaltigen Aufgaben des Berufes nicht entfernt Genüge. Er bestätigte sich darüber hinaus in seinen Mußestunden auf den verschiedensten Gebieten in erstaunlicher Weise. Zoologie, Heilkunde, Mathematik, Philosophie, Kunst waren dabei seine Lieblingsbeschäftigungen. Die bildende Kunst, die durch ihn in Süditalien einen mächtigen Aufschwung erfuhr, lässt bereits, wie das ganze Wesen Friedrichs überhaupt, die künftige italienische Renaissance vorausahnen.

    Nach dem Friedensschluss mit dem Papst hielt es Friedrich für sein dringlichste Aufgabe, die eingeleitete Gesetzgebung und Verwaltungsreform in Sizilien zu vollenden. Er schuf ein absolutes Königtum, neben dem alle anderen Körperschaften im Staat politisch unselbständig und ohne Bedeutung waren – ein gewaltiger Fortschritt gegenüber dem zersplitterten Lehenswesen. Dieses staatsmännische Werk ist seine glänzendste und dauerhafteste Leistung überhaupt. Mit diesem aufgeklärten Absolutismus, der keinen anderen Maßstab kannte als die Vernunft, eilte Friedrich seiner Zeit Jahrhunderte voraus.

    Eine völlig entgegensetzte Entwicklung nehmen die Dinge in Deutschland. Hier wurde die Monarchie von der Fürstenaristokratie immer mehr in den Hintergrund gedrängt, ein Vorgang von epochenmachender Bedeutung. Um seiner italienischen Politik willen machte Friedrich den deutschen Fürsten dauernde wertvolle Zugeständnisse. 1220 hatte er bereits den geistlichen Fürsten die meisten seiner Hoheitsrechte überlassen. Diese Entwicklung dehnte sich nunmehr auch auf die westlichen Fürsten aus. Zum ersten Mal taucht ein den Erlassen Friedrichs der Name „domini terrae“ (Landesherren) auf.

    Die Teilgewalten wurden in der Folgezeit immer selbständiger. Die Fürsten verlangten immer mehr Rechte, und auch die kleineren Herren stellten allmählich ihre Ansprüche. Die natürlichen Gegner dieser Entwicklung waren die mächtige emporblühenden Reichsstädte, die sich daher auch stets auf die staufische Seite stellten.

    Der Stärkung der Fürstenmacht widerstrebte der Vertreter des Kaisers in Deutschland, sein Sohn Heinrich. Von Natura eigenwillig und unstet, ohne klare Ziele, war er überdies noch übel beraten und führte ein ausschweifendes Leben. Ihm erschien es auf die Dauer unerträglich, dass er in seinem Königtum immer wieder gefesselt wurde, vor allem durch die Eingriffe des Vaters, der ihm persönlich so fremd war. So empörte er sich schließlich in knabenhaften Trotz und knüpfte verräterische Verbindungen mit Frankreich und mit dem lombardischen Städtebund an.

    Friedrich brauchte kein Heer, um diesen Aufstand niederzuwerfen.

    Ganz allein kam er (1235), aber mit seinem eindrucksvollen Pomp seines Kaisertums.

    Es war sein letzter Aufenthalt in der Heimat seiner Väter (1235-1237). In Kurzem war der leichtfertige Empörer von seinen Anhängern verlassen und dadurch zur Unterwerfung gezwungen. Der Kaiser ließ ihn ins Gefängnis werfen. Hinter Kerkermauern in Apulien fand Heinrich ein frühes Ende.(1242).

    Dem Vater ist das alles nicht leicht gefallen; bei Heinrichs Tod erklärte er öffentlich: „Ich gestehe es, dass mich der Stolz des lebenden Königs nicht beugen konnte, der Tod des Sohnes mich aber tief bewegt, und ich bin weder der erste noch der letzte, welcher von ungehorsamen Söhnen Schaden erduldete und doch an ihrem Grabe weint.“

    An Heinrichs Stelle ließ Friedrich seinen zweiten, den neunjährigen Konrad, zum König wählen. Er selbst vermählte sich mit einer englischen Prinzessin und versöhnte sich dadurch mit der englisch-welfischen Gegnerschaft. Das geschah auf dem glanzvollen Reichsfest von Mainz (1235). Zugleich erließ er das große Mainzer Landfriedensgesetz, das erste Gesetz, dass nicht nur in lateinischer, sondern auch in deutscher Sprache abgefasst war.

    ———————————–

    In den nächsten Tagen lesen wir dann von weiteren Ereignissen zum bevorstehenden Entscheidungskampf zwischen Kaisertum und Papsttum.

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  • Wie war das eigentlich damals, 1582 mit der eingeführten Zeitrechnung vom Papst? Was ging dem voraus?

    Januar 26th, 2024

    Zwei Ereignisse der letzten Tage, brachten dieses Thema hervor, zum einen, weil ich ja ohnehin gerade über das Machtgefüge des Papsttums seit Mittelalter berichte (siehe „Deutsche Geschichte“ nach Albert Thümmel), und weil sich in manchen Gruppen Zwist und Unstimmigkeiten breit machen, das erste Jahresfest der Heiden betreffend.

    Insbesondere am heidnischen Feuer, erhebt sich der Wunsch nach unserem ursprünglichen „Kalender“, wenn man diesen als solchen bezeichnen möchte, denn Naturvölker brauchen keinen offiziellen Kalender, um die Jahreszeiten zu bestimmen und primitive Zivilisationen haben sich selbst über Generationen hinweg versorgt, ohne einen Kalender zu haben.

    So rechnet sich ein germanisches Jahr nach zwölf Vollmonden. Und den historischen Quellen zufolge, gibt es kaum Zweifel, dass die germanischen Stämme einen Mond-kalender hatten.

    Schlägt man nun die Seiten der öffentlichen-rechtlichen Informationsanstalten auf, findet sich den Ursprung betreffend (Zeitrechnung, Kalender) lediglich und wiederkehrend der Hinweis auf die Weltreligionen. Ganz oben erwähnt, der Islamische Kalender, gefolgt vom Gregorianischen Kalender, dem christlichen Weltkalender – Aufteilung des Weltenjahres ins Kirchenjahr , der Jüdische Kalender, der buddhistische Kalender, der Kalender der Inder. Doch kein Vermerk auf den tatsächlichen Ursprung unserer Zeitrechnung.

    Aus der Verwirrung und Irreführung heraus:

    Ein bisschen wollte ich dem nachgehen – gerne könnt ihr aus eurem Wissen heraus, dieses Prozedere ergänzen. Ausgangspunkt: Ein germanisches Jahr rechnet sich nach zwölf Vollmonden.

    Es gibt Quellen zu Datumsbezeichnungen (Kalender), die auf ein hohes Alter hindeuten, sie reichen bis weit vor die Zeiten der Zwangschristianisierung. Diese Datumsbezeichnungen belegen, dass das Jahr in Mondmonate eingeteilt wurde. Am verbreitetsten ist der „Jul-Mond“, an zweiter Stelle steht der „Dis-Mond“ oder „Distings-Mond“. Er war nur in Mittelschweden verbreitet.

    Der älteste Beleg für den nordischen Jul-Mond findet sich in Island. In einer Abschrift des isländischen komputistischen Werkes Rím II, das selbst in der zweiten Hälfte des 13. Jh. entstanden ist, heißt es:

    „Þat skal iola tungl telia, þem þrettanda dag er a himne, hvort sem þat er ungt eda gamallt …“

    „Der Mond, der am Drei-Königstag am Himmel steht, soll als Jul-Mond angesehen werden, ob er jung oder alt ist“– (Rím II in Rimtǫl 1914–1916. S. 140 Note 5.)

    Die altskandinavischen Kalender sind diejenigen Kalender, die in der Wikingerzeit (800–1050 n. Chr.) bis zur Einführung des gregorianischen Kalenders in Gebrauch waren.

    Dass der Kalender unserer germanischen Vorfahren in den Wirren der Geschichte unwiederbringlich verloren gegangen ist, wird uns immer wieder dann schmerzlich bewusst, wenn wir die Feste des Jahreslaufes feiern wollen und uns dabei auf einen päpstlichen Kalender verlassen müssen, der die Jahre nach der angeblichen Geburt der obskuren „Gottheit“ Jesus Christus zählt.

    „Sonne und Mond

    Mond bei den Menschen,

    Mindrer bei den Göttern,

    Himmelsrad bei Hel,

    Eiler bei den Riesen,

    bei den Elben Schein,

    bei den Zwergen Zeitmesser.“

    (Alvissmál)

     Dieses Zitat aus der Edda gibt Auskunft über die Namen des Mondes. Es deckt sich mit den Erkenntnissen der modernen Sprachforschung. Demzufolge geht der „Mond“ auf eine indoeuropäische Wurzel *me- mit der Bedeutung „messen“ zurück. (Jan de Vries)

     Tacitus beschreibt es seiner Germania: „Man versammelt sich an bestimmten Tagen, bei Neumond oder Vollmond, dies sei, glauben sie, für Unternehmungen der gedeihlichste Anfang. Sie rechnen nicht nach Tagen, wie wir, sondern nach Nächten. So setzen sie Fristen fest, so bestimmen sie die Zeit. Die Nacht geht dem Tage voraus.“

    Ich persönlich putze nun weiterhin fleißig das Haus, erwarte die Lichtgöttin Brigid und feiere die Rückkehr des Lichts: https://undinepeter.blog/…/brigid-auf-streifzug-von…/

    Auf ein genaues Datum mag ich mich nicht festlegen, die Zeremonie trägt in erster Linie einen symbolischen Charakter, verbunden mit dem Wissen zu unseren Ursprüngen, fern des christlichen Dogmas – Unruhe und Verwirrung dazu, wurde seitens der Kirche genug verbreitet. Wenn sich die Menschen also zum 25.1. (Vollmond) um das Feuer versammeln oder zum 1.2. die Lichtgöttin begrüßen, ist es genauso gut und richtig.

    ————-

    Noch ein paar Infos im Überblick:

    Der Julianische Kalender wurde nur von den Kirchen und den Adeligen verwendet – wenn überhaupt. Es gab also nie einen Grund für einen anderen Kalender.

     Das neue Jahr begann mit der Nacht der Mütter um die Wintersonnenwende herum im Monat Giuli (Jul), der Winter mit dem Wintervollmond (Winterfilleð) im Oktober und der Sommer mit dem Eostremonað (Ostermonat) im April. Gezählt wurde im gesamten germanischen Raum nicht nach Jahren, sondern nach Wintern.

     Der Beginn des Jahres wurde mit einem großen Fest gefeiert, dass unter anderem den „Müttern“ geweiht war. Der Beginn des Sommers und des Winters wurden ebenfalls mit einem Fest gefeiert. Die „Tage” begannen mit den Nächten.

     Beda Venerabilis behandelt in „De Temporum Ratione“ die kalendarische Fragen, insbesondere die Zeitrechnung der eingewanderten Germanenstämme. Er bezeichnet die Kalender ausdrücklich als die der Angeln, was wohl die Sachsen und Jütländer umfasste. Er betont ausdrücklich, dass diese Zeitrechnung bis zur Christianisierung und der Einführung des julianischen Kalenders bei ihnen in Gebrauch war, also vor dem 5. oder 6. Jahrhundert. .Der von ihm überlieferte Kalender ist ein klares Beispiel für ein gebundenes Mondjahr. Die Monate werden nach dem Lauf des Mondes berechnet, aber im Sonnenjahr verankert, indem die vier Quartale sich nach dem Sonnenstand und den Äquinoktien richten.

     In ganz Europa war die Sitte verbreitet, Brot und Butter anlässlich Rückkehr der Sonne zu opfern.

     In Deutschland führten die ersten Gebiete die neue Kalenderform 1583 ein. Bis alle Gebiete gleichzogen dauerte es jedoch ein wenig und mit Friesland war der gregorianische Kalender 1701 in Deutschland vollständig eingeführt.

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  • Der Aufstieg Friedrich II. (1216-1230) – Teil II: Ein moralischer Sieg des Kaisers über den Papst

    Januar 26th, 2024

    Anknüpfend an den ersten Teil zu Friedrich II.: https://undinepeter.blog/2024/01/24/friedrich-ii-1216-1250/

    Mit größter Energie und Sorgfalt begann er nun den Aufbau Siziliens. Es wurde die größte Leistung seines Lebens. Während in allen übrigen christlichen Ländern das Lehenswesen herrschte, gab Friedrich seinem Land eine Verfassung, die schon modern anmutet. Außer den geistlichen und weltlichen Größen zog er als dritten Stand die Städte zu den Landtagen heran. Die Verwaltung übertrug er besoldeten, absetzbaren Beamten. Friedrichs Staatsmacht beruhte schon ausschließlich auf dem Geld, nicht mehr auf der Naturalwirtschaft. Auch führte er eine allgemeine Besteuerung und ein ausgezeichnetes Gesetzbuch ein. Durch Förderung von Gewerbe und Wissenschaften führte er sein sizilianisches Reich zu hoher Blüte. Allenthalben herrschten Ruhe und Sicherheit wie in keinem anderen Land der damaligen Zeit.

    Diese Herstellung der sizilianischen Monarchie wäre nicht möglich gewesen, wenn er sich nicht in der Zwischenzeit die Ruhe in Deutschland erkauf hätte durch das Gewähren lassen der Fürsten. Dort war 1220 Friedrichs Sohn Heinrich als Neunjähriger zum Vertreter des Kaisers bestellt worden. In Wirklichkeit bestand zunächst eine Herrschaft von Fürsten, bis Heinrich 1228 die Zügel der Regierung selbst ergriff.

    Nach dem Tod des Papstes Honorius (1227) kam die Gegenpartei ans Ruder. Gregor IX. war mit seinen 82 Jahren noch eine schöne, kraftvolle Erscheinung, in seinem Wesen ähnelte er dem großen Papst, dessen Namen er gewählt hatte: Gregor VII. Wie dieser war er eine kühne und leidenschaftliche Natur, beseelt von einem stürmischen Angriffsgeist. Er ging sofort zu einem Angriff gegen Friedrich vor. Zunächst mahnte er den Kaiser an den heiligen Kreuzzug.

    Tatsächlich strömten jetzt große Scharen von Kreuzfahrern nach Unteritalien, um die Fahrt anzutreten. Doch brach unter ihnen eine furchtbare Seuche aus. Auch Friedrich wurde von ihr ergriffen, kehrte um und suchte Heilung in den Bädern von Pozzuoli. Die vorausgeeilten Pilger kehrten gleichfalls um und zerstreuten sich in ihre Heimat. So war der Kreuzzug vereitelt. Gregor aber ließ den Grund der Rückkehr nicht gelten, er erklärte Friedrichs Krankheit für einen bloßen Vorwand und schleuderte den Bannstrahl gegen den Kaiser.

    Um zu beweisen, dass es ihm ernst sei mit der Kreuzfahrt, und um den Papst vor aller Welt ins Unrecht zu setzen, trat Friedrich trotz des Bannes im folgenden Jahr (1228) die Fahrt an, nachdem er sie sorgfältig vorbereitet hatte. Da sprach der Papst erneut den Bannfluch gegen ihn aus. Friedrich aber gewann durch geschickte Verhandlungen, ohne Schwertstreich, was die mächtigsten Fürsten vor ihm durch blutige Kämpfe nicht erreicht hatten: das Königreich Jerusalem wurde wenigstens zu einem Teil wiederhergestellt und alle geweihten Stätten aufs Neue dem Strom der Andächtigen geöffnet.

    Der Sultan von Ägypten schloss ein zehnjährigen Waffenstillstand mit ihm und trat Jerusalem und den Zugang zum Meer her ab. Friedrich setzte sich in der Grabeskirche von Jerusalem selbst die Königskrone aufs Haupt und kehrte im Mai 1229 wieder nach Sizilien zurück. Auf päpstlicher Seite verschloss man absichtlich die Augen vor dem großen Erfolg. Friedrich aber strebte in kluger Mäßigung nach Versöhnung. Widerwillig und erst nach hartnäckigem Sträuben schloss der Papst Frieden und löste Friedrich vom Bann (1230).

    In den Augen der damaligen Welt war es ein überaus eindrucksvoller moralischer Sieg des Kaisers über den Papst . Der erste Vernichtungskampf des Papsttums war abgeschlagen, das Kaisertum hatte seinen Platz neben dem Papsttum zurückerobert. Das Ansehen des Kaiser war ungeheuer gestiegen.

    ————-

    Morgen lesen wir dann von Friedrich auf der Höhe seiner Macht (1230-1239)

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  • Schreiben wir doch einfach mal wieder einen Brief.

    Januar 25th, 2024

    Frei dem Motto: Danke Facebook – hier haben wir gute Seelen kennengelernt, und nun schreiben wir uns Briefe.

    Dieser erste Brief, zum „warm werden“, muss ja keine zehn Seiten lang sein. Einfach mal das Geschehen und die Erlebnisse vergangener Tage zusammenfassen und über ein paar freundliche Zeilen zu Papier bringen. Und was einen sonst noch so beschäftigt. Wenn man mag, gerne auch handschriftlich.

    Wisst ihr noch wie es sich anfühlte, mit dem Füller und der Tinte? Und wie schön es doch war, statt Rechnungen freundliche Zeilen aus dem Postkasten zu nehmen, und wie gespannt man war, den Brief zu öffnen, um die Botschaft zu lesen. Es gab sogar wunderschöne Brieföffner, damit man den Umschlag fein öffnen konnte. Manche Briefe waren verziert, mit Zeichnungen und tollen Malereien versehen oder kamen als Gedicht daher.

    Unser Volksstamm, soweit wir zurückschauen können, besaß dichterische Begabung. Er wusste die bunte Menge von Gestalten und Handlungen in Worte zu fassen, er wusste diese Stoffe zu Liedern abzurunden. Als die Germanen dann bei den südlichen Nachbarn in die Schule gegangen waren, erhob sich ihre bildende Kunst zu freien, großen Schöpfungen.

    Unser Auge muss sich eingewöhnen, manches Vorurteil in uns muss fallen, bis wir zur ursprünglichen Gestaltung zurückkehren können.

    Niedergeschriebenes wird immer Bestand haben. Es ist nicht eingepfercht in eine Datenbank, und für jedermann greifbar. Persönliches bleibt persönlich, Privates bleibt privat und erreicht immer nur den Empfänger. Man schreibt aufmerksam, überprüft die Wortwahl, denn nach dem Absenden ist ein Löschen nicht mehr möglich. Und wenn man darüber hinaus etwas kund tun möchte, schreibt man ein Buch, oder auch zwei oder drei Bücher.

    Nun gut, was Briefe betrifft, bin ich auch ein gebranntes Kind. Denn auch in unserer „Familien-Stasiakte“ tauchten abgelichtete Briefe auf. Bestimmte Briefe wurden dazumal schon abgefangen, durchleuchtet und gelesen – auf dem Foto seht ihr einen Auszug aus einem Brief meiner Eltern an ein befreundetes Ehepaar in Westberlin.

    Doch nun werde ich schreiben, ich werde wieder Briefe schreiben, sie zur Post bringen und mich darüber freuen, Antworten zu bekommen. Ja, auf die Antwort müssen wir dann ein wenig länger warten, aber das ist es wert, denn für den Inhalt hat man sich auch Zeit genommen.

    Selbstverständlich werden wir nicht von heute auf morgen aus diesem System, welches uns schon arg geknebelt hat, ausbrechen können, aber wir sollten vielleicht einen Anfang machen.

    —————————–

    Auf den Bildern seht ihr noch alte Briefe von meinem Großvater, ihr seht ein Sammelsurium an alten Federn, ein Stempel, einen Brieföffner, ein Kochbuch, mit Rezepten in wundervoller Schrift verfasst, Poesiealben mit kitschigen Abziehbildern und großartigen Sprüchen. Und all das, wärmt das Herz, stimmt zugleich aber nachdenklich, wo wir heute angelangt sind und uns menschlich darüber immer mehr voneinander entfernt haben.

    Aber ihr seht eben auch (siehe Auszug aus meiner Stasiakte“), dass die Überwachung mittels Fb & Co nichts Neues ist. Viele sind wie ich in dieses Überwachungssystem, das mit der Zeit immer „feiner“ wurde, hineingewachsen.

    Also beginnen wir doch einfach mal mit dem Schreiben eines Briefes, und wecken das Schöpferische in uns.

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  • Im Reich der Roten Teufel – oder wenn in altbewährter Passion wieder skandiert wird

    Januar 24th, 2024

    Seit Tagen schreibe ich an einem Beitrag für Dresden. Ich komme nur langsam voran, weil es eben kein einfaches Gebiet ist, dass man da betritt. Und umso näher man dem Geschehen ist, umso verstörter wirkt das Außen.

    So begegnen einem diese sogenannten Anti-Faschisten, über deren Aktivitäten die roten Flaggen des Sozialismus und Kommunismus wehen. Der Einsatz und das Auftreten dieser „roten Teufel“ ist nicht neu, sondern geht bis in die 1920er Jahre zurück. Heute wehen Ihre Flaggen zumeist in enger Partnerschaft mit der Regenbogenflagge. Und so flattert eine „altbewährte“ Ideologie über die Köpfe hinweg.

    Manche Figuren in unserer Geschichte waren oder sind nicht zufällig da, stets schafften sie Verwirrung, stifteten Unfrieden, arbeiteten aus niederen Beweggründen heraus, waren Zuträger und Steigbügelhalter für Macht und ein undurchsichtiges Konstrukt.

    Ich bin gewiss, wenn man unsere Historie aus seinen Anfängen heraus begriffen hat, würden bestimmte Figuren der Gegenwart kaum Beachtung finden. Die Parallelen sind zu offensichtlich, das Spiel leicht zu durchschauen und die Kunst zwischen Echt und Unecht unterscheiden zu können ausgeprägter. Auch der Stall, aus dem sie allesamt stammen, gibt Aufschluss.

    „Altbewährte Methoden“ haben an „Gewicht“ nicht verloren. Und wenn wir das so vor uns hin brummeln, ja die Methoden haben sich nur bedingt geändert (anderes Zeitalter). Dabei sollten wir nie vergessen, wozu diese Mischpoke, ein Syndikat, fähig war und immer noch ist. Denn ihre Handschrift ist überall dort zu finden, wo sich Elend, Leid, Schmerz und Tod auftun.

    Betreten wir also noch einmal das „Reich der Roten Teufel“, und schauen mal, wer sich einst alles unter den Führern der Kommunistischen Partei befand und unter dessen Banner skandierte.

    Unter den Führern der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und den Anführern marxistischer Aufstände im Reich befanden sich ab 1918, – just da, wo sich eben auch Organisationen wie die Antifa manifestierten:

     Rosa LUXEMBURG, Oskar COHN, Karl KAUTSKY als Theoretiker, Otto LANDSBERG und Hugo HAASE als »Volksbeauftragte« in Berlin,

     Kurt EISNER mit LEVINE, Ernst TOLLER, Erich MÜHSAM bei der Räteherrschaft 1919 in München,

     EPPSTEIN, RUBEN, HAMMER, OCHEL und WOLFSTEIN beim roten Aufstand an der Ruhr 1920.

     Die große Frau der KPD, Klara ZETKIN, aus jüdischer Familie, eröffnete als Alterspräsidentin am 30. August 1932 den Reichstag und drückte dabei ihre Hoffnung aus, noch ein »Sowjetdeutschland« zu erleben. Sie war Mitbegründerin des Spartakusbundes und der Unabhängigen Sozialistischen Partei (USPD).

    Bei genauem Hinsehen, herausragend viele Juden darunter. Nun ja so ein Gremium ist bekannt, denn auch Stalin war „umwoben“ von jüdischer Berater-Präsenz (siehe Beitrag zu Stalin >). Und nicht nur er. Blickt man einige Jahrhunderte zurück, war es wohl nie anders.

    Um die Verklärung gewisser Personen aufrecht zu erhalten, wurde beispielsweise In West-Berlin Rosa LUXEMBURG Anfang 1988 unter der CDU-Regierung ein Denkmal gesetzt. Das Moskauer Regime hatte zig Millionen Todesopfer geopfert. Um so unverständlicher ist es, wenn heute noch in Deutschland Personen geehrt und gewürdigt werden, die eben diese Sowjetherrschaft nach dem Ersten Weltkrieg auch im Deutschen Reich durchsetzen wollten.

    Zu diesen gehören Karl LIEBKNECHT und Rosa LUXEMBURG, die 1919 das noch junge Pflänzchen der werdenden Weimarer Demokratie zerstören wollten.

    Die aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Polen stammende Rosa LUXEMBURG (1878-1919) gehörte, zusammen mit Karl LIEBKNECHT (1871-1919), zum äußersten linken Flügel der SPD. Beide gründeten 1916 gegen die eigene Partei die >SpartakusgruppeSpartakusbund< nannte. Bereits am 30. Dezember 1918 verschmolz dieser mit Bremer Linksradikalen zur »Kommunistischen Partei Deutschlands< (>KPD<).

    Dass die beiden Kommunisten die Hauptschuld daran tragen, dass 1919 bei dem Putschversuch auf beiden Seiten viele Opfer zu beklagen waren, wird auch heute noch verdrängt. Über die Jahrzehnte pilgern immer noch Zehntausende zu der Gedächtnisstätte – die ursprünglichen Gräber sind nicht mehr vorhanden; sie wurden im Krieg zerstört – mit unterschiedlichen Motiven und Flugblättern, auf denen unter anderem »das gottverdammte Deutschtum zur Hölle« gewünscht (1999) oder Massenmörder wie LENIN und STALIN als Idole gezeigt werden. Das zeigt deutlich, dass der Marxismus und die Ideologie-Gläubigkeit auch nach dem Zusammenbruch des terroristischen Sowjetsystems noch nicht aus den Köpfen verschwunden sind.

    Diese Berater, Führer, Zuträger und Steigbügelhalter sind nicht einfach so verschwunden. Sie haben ein Erbe hinterlassen, und ihre Figuren mit entsprechendem Auftrag bis in die Gegenwart hineingetragen. Während das deutsche Erbe mit Füßen getreten, verleumdet, in Dreck gezogen, in übler Nachrede entstellt und das Wesen des Deutschen in ein dunkles Licht gerückt wurde, erblüht ein anderes nahezu. Ein Erbe, dass auf einem uralten Machtgefüge beruht, in dem sensible, ehrliche und aufrichtige Seelen Gefahr laufen unter zu gehen.

    Andere verirren sich in dem geschaffenen Labyrinth, finden nicht mehr heraus, oder fallen beirrt zurück. Den Verstrickungen können sie nur schwer, oder gar nicht entkommen.

    —————–

    Quelle: U.a.: Axel VON FREYTAG-LORINGHOVEN, Geschichte der russischen Revolution, München 1919;

    Sergej P. MELGUNOW, Der rote Terror in Rußland 1918-1923, Berlin 1924; F. PLATTEN,

    Die Reise Lenins durch Deutschland im plombierten Wagen, Berlin 1924; Theodor Fritsch

    Nach Kosiek, Weise und Rose aus „der große Wendig“.

    Fotos aus der Bertelsmann Chronik Bibliothek des 20. Jahrhunderts 1916-1919

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  • Friedrich II. (1216-1250)

    Januar 24th, 2024

    Mit dem Tod Innozenz‘ III. begann die Epoche Friedrichs II. Die Ereignisse hatten ihm wohl den Umfang der väterlichen Herrschaft zurückgegeben, aber nicht entfernt die alte Macht. Die furchtbaren Einbußen der letzten Jahrzehnte waren nicht mehr rückgängig zu machen. Friedrich II. stand vor einer unlösbaren Aufgabe. Sein Genie mochte sich wohl ein Menschenalter lang behaupten, aber dauernde Ergebnisse konnte er nicht erzielen.

    Werfen wir einen ersten Blick auf die Anfänge zum Aufstieg Friedrich II. (1216-230):

    Nur aus dem Boden heraus, auf dem er erwuchs, ist das Wesen Friedrichs zu verstehen. Seine ganze Kindheit hatte er in Palermo zugebracht, wo die italienische, griechische , arabische, normannische und jüdische Völkermischung in Sitte und Recht, Geschichte und Kultur am allerbuntesten zutage trat. So war er durch seine Umgebung, Erziehung und Neigung ganz und gar Sizilianer.

    Mit 14 Jahren mündig, war er bereits lebenskundig und hellsehend, aber auch schon zu Misstrauen und Menschenverachtung geneigt. Schon früh regte sich in dem genialen Jüngling ein unbändiger Herrscherwille. Auf den Königsthron erhoben, lebte er sich rasch in die Herrscherideale des staufischen Kaisertums ein, aber zu einem Deutschen vermochte ihn der neue Besitz doch nicht umzubilden. Von den 35 Jahren seiner Regierung hat er nur sieben in Deutschland verbracht. Heimatgefühle hegte er nur für Sizilien, wo eine üppige Natur sich mit der italienisch-arabischen Kultur zu einem glänzenden Bild vereinigte, dessen herrschender Mittelpunkt er war.

    So war es verständlich, dass sein Aufbauwerk vom Süden ausging. Sein Pläne kreuzten sich hierbei mit dem Bestreben der Kurie, die Personalunion zwischen Sizilien und dem deutschen Reich zu lösen, doch zeigte sich die Diplomatie Friedrichs der päpstlichen Politik weit überlegen.

    Honorius III. (1216-1222), der Nachfolger Innozenz, war ein hochbegabter, aber kränklicher Mann, ehrlich, milde und versöhnlich, dem politischen Ränkespiel abhold. Die Kaiserkrönung, die Friedrich 1220 erreichte, war ein voller diplomatischer Sieg. Die Kirche musste stillschweigend die Personalunion dulden.

    Als Gegenleistung gelobte Friedrich einen Kreuzzug. Dieses Unternehmen bildete für das folgende Jahrzehnt den Mittelpunkt aller Politik. Als es Friedrich gelang, im nächsten Jahr einen achtjährigen Waffenstillstand mit dem Sultan von Ägypten, der damals Herr über Palästina war, abzuschließen, gab ihm das die gewünschte Zeit, sich zunächst seinen dringendsten europäischen Aufgaben zu widmen.

    ———————-

    Morgen lesen wir dann, mit welcher Sorgfalt und Energie er den Aufbau Siziliens begann, und wie sich das positive Geschehen nach dem Tod des Papstes Honorius wandelte.

    —————-

    Quelle: „Deutsche Geschichte“ nach Albert Thümmel

    Auf dem Bild: Kaiser Friedrich II. dargestellt in dem von ihm verfassen Buch „ De arte venandi cum avibus“; 1232 Rom, Biblioteca Apostolica Vaticana

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  • Endlose Verwicklungen aus denen das Papsttum hervorging

    Januar 22nd, 2024

    Ein wirklich spannendes Kapitel in der Geschichte, wie ich finde, weil es eben das Machtgefüge und die daraus resultierenden Auswüchse bis in die Gegenwart hinein verdeutlicht.

    Am Ende habe ich noch eine „Tafel“ mit Informationen angehängt.

    Doch zunächst folgen wir den Ausführungen Albert Thümmels zu diesem Kapitel aus unserer „Deutschen Geschichte“.

    Die Wortzahl fällt gegenüber den anderen Beiträgen aus dieser Reihe etwas höher aus, doch liest es sich wie eine Erzählung aus einem spannenden Roman. Und ich verspreche euch, es lohnt.

    ———–

    Der deutsche Thronstreit und Papst Innozenz III. (1198-1216)

    Der eigentliche Nachfolger Heinrichs VI. in der Weltherrschaft wurde Papst Innozenz, der wenige Monate nach Heinrichs Tod im Alter von 37 Jahren den päpstlichen Thron bestieg.

    Er war von zartem Körperbau, aber seine feinen, schmalen Gesichtszüge deuteten auf Klarheit des Geistes und auf große Energie. Persönlich bedürfnislos und im Privatleben ohne Tadel, hatte er immer nur den Vorteil der Kirche im Auge und scheute dabei keine Mittel, um sein Ziel zu erreichen.

    In wirklich meisterhafter Diplomatie verstand er es, die Gunst der damaligen allgemeinen Lage zu nutzen. Sein nächstes Ziel war es, die Kirche aus der Umklammerung durch das mit Sizilien vereinigte Reich zu befreien. Unmittelbar nach seiner Erhebung zum Papst sicherte er sich zunächst die Hoheit über Rom.

    Sodann wusste er den Kirchenstaat durch ganz Mittelitalien, von einem Meer zum anderen, zu vergrößern. Weiter Erfolge erzielt er in Sizilien. Die Kaiserinwitwe Konstanze löste unter seinem Einfluss die Verbindung Siziliens mit dem Imperium und ließe ihren Sohn Friedrich zum König von Sizilien krönen (1198); sie erneuerte das alte Lehensverhältnis zum Papsttum und bestellte Innozenz zum Vormund für den jungen Friedrich.

    Was für ein Wandel in einem kurzen Jahr: Die Allgewalt des Kaisers lag in Trümmern, das Papsttum war frei und sogar die vorherrschende Macht.

    Dieser jähe Wandel war nur möglich geworden, durch die deutsche Zwietracht. In der Einsicht, dass nur ein Mann und nicht das Kind Friedrich das Reich zusammenhalten könne, bestimmten die Hohenstaufen Philipp von Schwaben, einen Bruder des verstorbenen Herrschers, zum Kaiser. Aber sofort erhob sich dagegen die welfische Partei und wählte Otto IV., einen Sohn Heinrichs des Löwen. Die beiden Thronbewerber, beides Jünglinge von kaum 20 Jahren, waren in ihrem Wesen grundverschieden:

    • Philipp zart gebaut, mit blondem Haar, fein im Aussehen, in Umgangsformen und Bildung, mild, heiter, lebenslustig, von makellosem Lebenswandel und der wohl liebenswürdigste von allen Staufern, ein „süßer junger Mann“ wie ihn Walter von der Vogelweide nannte –

    • Otto dagegen von hohem Wuchs und gewaltiger Körperkraft, kriegseifrig und abenteuerlustig, aber auch hochfahrend, schroff und derb.

    Diese unselige Doppelwahl von 1198 ist das verhängnisvollste Ereignis der deutschen Geschichte im Mittelalter, der Wendepunkt sowohl in der äußeren Machtstellung des Reiches als auch in dem inneren Widerstreit zwischen der Krone und den Sonderbestrebungen der Fürsten. Die natürliche Folge dieser Doppelwahl war ein verheerender Bürgerkrieg.

    Der Papst hielt sich zunächst zurück; denn solange keiner der beiden Teile die Oberhand gewann, brachte dieser Krieg eine erwünschte Schwächung der gefürchteten deutschen Macht. Als aber Philipp zusehends an Boden gewann, griff Innozenz energisch in den Kampf ein. 1204 entscheid er sich für Otto und erklärte Philipp und seine Anhänger in den Bann.

    In den folgenden Jahren schwoll Ottos Macht gewaltig an. Seit dem Jahr 1207 aber begann plötzlich ein reißender Abfall von ihm. Der Papst hielt es schließlich für geraten, rechtzeitig umzuschwenken und durch einen Ausgleich mit Philipp für die Kurie zu retten, was zu retten war. Es kam zu langwierigen Verhandlungen, die im wesentlichen zu zugunsten Philipps verliefen. Schon war dieser nahe dran, den endgültigen Sieg über Otto zu gewinnen, da brach über Deutschland ein neues furchtbares Verhängnis herein. Philipp wurde von dem Pfalzgrafen Otto von Wittelsbach, eines Neffen jenes treuen Gefolgsmannes Barbarossa, in seinem Palast auf der Altenburg bei Bamberg aus persönlicher Feindschaft ermordet (1208). Das Entsetzen war allgemein.

    Man war des langen Haders müde, daher wurde Otto IV., als er sich mit einer Tochter Phillips vermählte, allgemein anerkannt, auch vom Papst, von diesem allerdings erst nach großen Zugeständnissen.

    Da überraschte Otto die Welt durch eine plötzliche Wandlung seiner Politik, die zum Bruch mit der Kurie führen musste. Mit Schrecken sah der Papst sein Lebenswerk, die Trennung Siziliens vom Reich, in Gefahr dadurch, dass Otto die Politik Heinrichs VI. wiederaufnahmen und die Vereinigung Siziliens mit dem Reich betrieb.

    Da holte Innozenz zu einem gewaltigen Gegenschlag aus: er tat Otto in den Bann und stellte den jungen Friedrich als Gegenkönig auf, obwohl auch damit die gleiche Gefahr verbunden war. (Diese Kandidatur ging wahrscheinlich von Frankreich aus, dem die welfische Macht bedrohlich wurde).

    Während Otto nach Deutschland zurückeilte, ging Friedrich nach Rom, wo er zum künftigen Kaiser ausgerufen wurde, und dann nach Konstanz. Der Glanz des hohenstaufischen Ansehens ging ihm voraus, sein Anhang wuchs, aufs Neue entbrannte in Deutschland der Bürgerkrieg. Friedrich wurde in Mainz gekrönt (1212) und schloss – gegenüber der engen Verbindung zwischen Otto und England – ein Bündnis mit Frankreich. 1213 erließ er die Goldbulle von Eger; sei beseitigte die Rechte, die dem König nach dem Wormser Konkordat über die deutsche Kirche zustanden, und schuf damit die Grundlage für ein souveränes geistliches Fürstentum in Deutschland.

    Der deutsche Thronstreit wurde mit einem Schlag entschieden durch einen französischen Sieg von europäischer, ja weltgeschichtlicher Bedeutung: die Schlacht bei Bouvines 1214 entscheid auch über Deutschlands Zukunft. Seit diesem Sieg gewann Frankreich, das nunmehr ebenbürtig neben Deutschland stand, immer mehr Einfluss.

    „Von dieser Zeit an, sank der Ruf der Deutschen bei den Welschen“, schrieb ein zeitgenössischer Geschichtsschreiber. (Nach dieser Niederlage ist Otto nichts mehr gelungen; er starb nach wenigen ruhmlosen Jahren auf der Harzburg).

    Am glücklichsten von allen Mächten ging das Papsttum aus den endlosen Verwicklungen hervor. Es hatte die letzten beiden Jahrzehnte der europäischen Geschichte maßgebend beeinflusst und stand in der ganzen Welt glänzend da; auch innerhalb der Kirche hat sich seine Macht gefestigt.

    —————————————

    Im nächsten Kapitel lesen wir dann über Friedrich II. (1216-1250) und wie der Papst nach erfolglosen Verhandlungen die Vernichtung nicht nur des Kaisers, sondern auch die Ausrottung der gesamten staufischen „Vipernbrut“. Zu den Kirchenfürsten in vorderster Reihe gehörte unter anderen der Mainzer Erzkanzler Siegfried von Eppstein.

    „…die kaiserlose, die schreckliche Zeit…“ so nannte Friedrich Schiller in seinem „Der Graf von Habsburg“ das sog. Interregnum, die Jahre zwischen 1250 und 1273.

    ———————————

    Infotafel:

    Es scheint naheliegend, einen genaueren Blick auf diesen Papst zu werfen, der der Onkel des späteren Kirchenoberhauptes Gregor IX war und dem nachgesagt wird, seine Maßnahmen zur Häresieverfolgung haben die spätere päpstliche Inquisition (nicht zu verwechseln mit der bischöflichen Inquisition, deren Anfänge etwa beim 3. Laterankonzil 1179 zu datieren sind) vorbereitet.

    Die Amtskirche, die sich doch schließlich als Vertretung Gottes auf Erden begriff, zeigte auch bei anderen Gelegenheiten in der Geschichte ein unmenschliches und grausames Gesicht.

    Wenn es darum ging, gegen Andersgläubige zu verteidigen, wurde so mancher Papst und klerale Würdenträger zum unbarmherzigen Todesengel für Abertausende. Etwas die Kaiserrchronik, die von einem baierischen Geistlichen ab 135 verfasst wurde, macht mit lapidaren Worten deutlich, dass die Christen nicht gerade zimperlich mit dem „Feind“ umgegangen sind. (siehe Bild im Kommentar).

     Häresien gab es schon vor Papst Innozenz III. Ihre Anfänge finden wir im Bulgarien des 10. Jahrhunderts mit der Lehre der Bogomilen. Die vermeintliche Bedrohung der katholischen Kirche durch angebliche Ketzerbewegungen war schon seit längerem bekannt, als er sein Pontifikat erhielt.

     Wo Andersdenkenden zuvor „nur“ Exkommunikation drohte, rief er 1209 sogar zum Kreuzzug gegen die Albigenser auf.

     Auch fällt das 4. Laterankonzil, auf dem etliche Edikte bezüglich der Häresien erlassen wurden, in seine Amtszeit (1215), ebenso, wie Innozenz III zum ersten Mal so etwas wie eine systematische Grundlage zur Ketzerbekämpfung zusammenstellte und verfasste.

     Im 16. und 17. Jahrhundert, während der Reformationszeit, wurden Vertreter der radikalen Reformation, zum Beispiel Thomas Müntzer, der Antitrinitarier Michael Servetus und die Täufer verfolgt und verurteilt.

     Die Ketzer oder Häretiker waren Menschen, die im Mittelalter an den Lehren der katholischen Kirche zweifelten und die Aussagen der Bibel anders erklärten, als die Theologen.

    ———————–

    Bilder/Fotos/ Aufnahmen: Mittelalter Wiki /Wikipedia

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  • Vorwort und ein Auszug aus den Tagebüchern /Niederschriften meiner Mutter

    Januar 22nd, 2024

    Morgen starten wir dann, wie bereits angekündigt, mit weiteren Video-Aufnahmen (@KlaraFall-dasglaubewerma-kg3kp) und ich lese dann wieder aus den Tagebüchern meiner Mutter, beginnend ab dem Jahr 1945.

    Zuvor könnt ihr euch, wenn ihr mögt, schon ein wenig einlesen – quasi das Vorwort.

    Auszug aus den Tagebüchern /Niederschriften meiner Mutter:
    „Am 7.8.1945 schrieb Probst Grüber aus Berlin an den Lordbischof von Chichester in England. “ Gott schenke den Christen in aller Welt offene Ohren, die Notschreie der deutschen Menschen zu hören , die auf den Landstraßen sterben und verkommen ….Tausende Leichen spülen Oder und Elbe ins Meer …Tausende von Leichen hängen in den Wäldern von Berlin … Tausende und Zehntausende sterben auf den Landstraßen vor Hunger und Entkräftung ….. Kinder irren umher, die Eltern (meist ja nur Mütter, Väter waren in Gefangenschaft)) wurden erschossen, starben, waren abhanden gekommen (wurden deportiert)” Fünf Millionen Menschen starben noch nach dem Krieg, nach der “Befreiung” an Hunger, Seuchen, Folter und unsagbaren Grausamkeiten der Sieger hauptsächlich durch Russen und Polen ! (um das zu begreifen, muß immer wieder darauf hingewiesen werden).

    Und in all dieser Not, diesem Elend, wo die Menschen kraftlos, hungrig, krank und von Seuchen befallen auf den Straßen herumirrten und tot zusammenbrachen oder von den mordenden Russen und Polen umgebracht wurden, gab es in den Zeitungen täglich neue Berichte über Verbrechen der Deutschen, aber kein Wort über die Millionen ermordeten und vor Hunger sterbenden Deutschen, worüber die Überlebenden später bei Strafe sogar schweigen mußten und heute 2007 noch schweigen müssen. Und das finden einige aus den politischen Reihen richtig.

    Das Ausmaß der Verbrechen und der Not kann 2007 der Film “die Flucht” mit kitschigem Liebespaar gar nicht erfassen. Den 11 Millionen Zuschauern wurde zwar ein kleiner Teil der wahren Zustände gezeigt. “Es war ja viel, viel schlimmer.” Das schrieb dazu die Erlebnisgeneration. > Und das ist wahr.

    Mit der Rückschau auf 85 Jahre, erinnern an die Kind- und Jugendzeit und 40 Jahre kommunistischer Herrschaft, dann 22 Jahre Leben in einer Demokratie (?), wird ja auch Geschichte lebendig. Sie gehörte zu meinen Leben und darf bei den Erinnerungsberichten nicht fehlen.

    Allen Deutschen wurden Verbrechen vorgeworfen und sie des Wissens aller Vergehen bezichtigt und verantwortlich gemacht. Diese ungeheuerlichen Anschuldigungen wurden als unwiderlegbare und gesetzlich geschützte Tatsachen festgeschrieben. Jeder Zweifler an der Siegerjustiz zum gemeinen Lügner und Verbrecher erklärt und mit Geld- und Freiheitsstrafen belegt. In der DDR waren es lange Zuchthaus- und Deportationsstrafen, die größtenteils zum Tod führten, anfangs wurden solche “Feinde” einfach erschossen! Ja, es dürften sogar keine Volkslieder, keine Schlager gesungen werden, weil sie angeblich zum Nazi Liedgut gehörten, die allerdings bereits Jahrzehnte vor 1933 entstanden und gesungen wurden. Auf Anordnung wurden auch uralte Sitten und Bräuche verboten. Für Nichtbefolgung gab es Zuchthausstrafen.

    Es ist nicht angängig alles auszusprechen, was man denkt, doch sollte man das Recht haben, stets das auszusprechen, was wahr ist! Dies privat und auch in der Öffentlichkeit, ohne den Mund verboten zu bekommen. Wer in einer anderen Zeit lebt, kann von oben herab, mit falschem Wissen (gesetzlich festgelegten Wissen), die Erlebnisgeneration leicht beschuldigen.

    Zu einer der größten Lügen der Sieger gehörte das Massaker von Katyn, für das die deutschen Truppen verantwortlich gemacht wurden. In Wahrheit hatten die Sowjets die grauenvollen Morde an über 23000 polnischen Offizieren und Beamten verübt und die Leichen in Massengräbern verscharrt. Trotzdem seit 1940 weltweiter Kenntnis, dass die Sowjets die Erschießung vorgenommen hatten, wurde für diese Mordtat bis 1994 die Deutschen zur Verantwortung gezogen ; deutsche Soldaten wegen Kriegsverbrechen in Katyn zum Tode verurteilt (!), denn eine Mitschuld der UdSSR am Zweiten Weltkrieg hat noch kein Historiker anerkannt. Die Deutschen mußten bei Strafe die Lüge verbreiten, und die nicht selbst denkenden Politiker taten das in großem Umfang. Dadurch mußten viele, die die Wahrheit aussprachen, unschuldig in Zuchthäusern vegetieren und sterben Erst 2005 wurde die Katynlüge öffentlich bekannt gemacht !

    2006 hat Polen gegen die Russen für die Morde von Katyn vor dem Internationalen Gerichtshof in Straßburg Klage erhoben.

    Die auf Anordnung der Siegermächte staatlich gesteuerten Medien fanden es nicht für notwendig die deutsche Bevölkerung, ja die Welt davon zu unterrichten. Tatsachen gehören in einer Demokratie (?) nicht in die Zeitung, sondern ins Archiv oder unter den Teppich gekehrt.
    Das ist nur eine Lüge, für die 60 Jahre die Deutschen leiden mußten. Die anderen Lügen werden eines Tages aufgedeckt und die Geschichte wird wieder umgeschrieben (wahr berichtet) werden. Und die an Realitätsblindheit leidende Nachkriegsgeneration, wird erkennen, dass sie die ewig Gestrigen sind.

    Wer Wahrheit über Vertreibung, Mord, Vergewaltigung und auch andere Vorkommnisse der Russen und Polaken sprach, wurde eingesperrt. Die unter dem Terror der Russen und Polen stehenden Menschen dürften sich nicht mehr Flüchtlinge oder gar Vertriebene sondern nur noch Umsiedler nennen, und es war bei Strafe verboten, über ermordete und geschändete Frauen, Kinder, Greise zu sprechen. Die Deutschen Provinzen, die ein Drittel des Reiches betrugen, wurden polnische Gebiete und dürften nun nur noch so bezeichnet werden.

    Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht !

    Das Dogma, das uns auferlegt wurde, war nichts anderes als ein Verbot zu Denken und Wahrheit auszusprechen. Alle meinungsbildenden Stellen, die Medien, Schulen usw. wurden mit Leuten besetzt, die bereit waren die Lügen den Bürgern einzuhämmern. Nun war es soweit, dass man die persönlich erlebte Wahrheit, als Lüge bezeichnen sollte.. Während sich viele, trotz Wahrheit wissend, in die veränderte Lage fügten und lügten und auch wie befohlen handelten, mußten die anderen mit der unterdrückten Wahrheit, mit der falschen Geschichtsdarstellung leben und schweigen. Keiner ahnte, dass wir nun Jahrzehnte unter der Vormundschaft und der Geschichtsfälschung der Siegermächte, besonders der Russen , Polen und Kommunisten fristen müssen. Die Bürger wurden zu unmündigen Zuschauern degradiert, deren politische Mitwirkung auf gehorsames Schweigen oder Zuchthaus beschränkt war. “Die Kraft der Sprache verspürt man am stärksten, wenn einem Schweigen auferlegt wird”.
    “Wer die Wahrheit unterdrückt beendet die Freiheit und schafft Erbitterung.”

    Man konnte sich mit solch einem Staat und ihren hörigen Bürgern nicht auseinandersetzen, es hatte keinen Sinn über Lügen zu diskutieren, die sie sich strafrechtlich schützen ließen. Auch heute noch in Deutschland, einer Demokratie (?) so üblich !

    Gegen Kraft hat Recht keine Wirkung!“

    —– Ende Auszug der Niederschrift——-

    ——————————————-
    Auf den Bildern seht ihr meine Mutter (1946), meine Eltern (1949) und mich auf dem Arm meiner Mutter im Jahr 1965.
    Ich bin ein sogenannter „Nachzügler“, das Nesthäkchen. Meine Mutter war damals bereits 42 Jahre, als sie mich geboren hat.

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  • Die Kriegsschuld für den Zweiten Weltkrieg lag bei Deutschland? Tatsächlich?

    Januar 20th, 2024

    Gerne nehme ich auch hier Bezug auf meine Lesungen aus den „Tagebüchern meiner Mutter. Dann wird vielleicht noch eher deutlich, worum es wirklich ging, und immer noch geht.

    Ich könnte nun die Frage stellen: Woher nur, nehmen die Leute ihre „Weisheiten“ zu ihrem Unwissen, und verbreiten dieses auch noch mit einer zügellosen Selbstverständlichkeit? Aber ich und viele von uns kennen ja die Antwort darauf.

    Wenn man über Jahrzehnte in den Bildungsstätten mit Wissen indoktriniert wird, dass auf allem fußt, nur nicht auf Wahrheiten, dann ist es nicht verwunderlich, wenn Unwissen verbreitet wird.

    Ich will dazu niemandem einen Vorwurf machen. Vorwurfshaltung bringt uns nicht weiter, das ist kein guter Ansatz, um etwas zu bewirken. Aber was mich wirklich ärgert, richtig ärgert, das sind Aussagen wie: „Ich weiß es besser“, Aussagen pauschal, festgefahren, stur, dabei seine Meinung dominant über die aller anderen stellend, nicht zuhörend, was das Gegenüber vermitteln möchte – Merke: ein Gegenüber, dass es selbst erlebt hat. Wir alle, erfahren solche Momente Tag für Tag.

    Aber wie war das denn nun, mit der Kriegsschuld, damals 1939?

    Dann stöbern wir doch mal, oder besser stolpern wir mal über die Tatsachen. Im Anschluss füge ich noch einen Auszug aus den Niederschriften meiner Mutter hinzu (wer mag, gerne auch auf Video @KlaraFall-dasglaubewerma-kg3kp „gelesen aus den Tagebüchern meiner Mutter“) @KlaraFall-dasglaubewerma-kg3kp , um zu verdeutlichen, wie sich die Ereignisse vor Kriegsbeginn tatsächlich zugetragen haben. Wie erging es den Deutschen dort zu dieser Zeit, in ihrem eigenen Land unter der Gewaltherrschaft der Polen?

    Noch ein paar Fakten:

     Als England am 3. September 1939 dem Reich den Krieg erklärt hatte, veröffentlichte der Präsident der Jewish Agency, Chaim WEIZMANN, folgende Stellungnahme: »Die Regierung seiner Majestät hat Hitlerdeutschland den Krieg heute erklärt.

     Die Kriegserklärung des Welt-Zionistenkongresses vom 5. September 1939 trug also die Unterschrift von Chaim Weizmann. Sie wurde im Jewish Chronicle am 8. September 1939 veröffentlicht.

    Dazu werfen wir auch noch einen Blick auf einen Auszug aus der Prawda vom 30.01.1939 /Josef Stalin:

    • Nicht Deutschland hat Frankreich und England angegriffen, sondern Frankreich und England haben Deutschland angegriffen und damit die Verantwortung für den gegenwärtigen Krieg aufgenommen

    • Nach dem Ausbruch der Feindseligkeiten hat Deutschland Frankreich und England Friedensvorschläge gemacht, und die Sowjetunion hat die Friedensvorschläge Deutschlands unterstützt, weil sie dachte und immer noch denkt, ein rasches Ende des Krieges würde die Lage aller Länder radikal erleichtern

    • Die herrschenden Kreise Frankreichs und Englands haben Deutschlands Friedensvorschläge und die Bemühungen der Sowjetunion nach rascher Beendigung des Krieges in verletzender Weise zurückgewiesen. Das sind die Tatsachen.«

    Und Basil Liddel Hart, ein britischer Militärhistoriker, formulierte 1949 die wahren Ursachen des Zweiten Weltkrieges wie folgt: „Die plötzliche Kehrtwendung Englands im März 1939 machte den Krieg unvermeidbar. Sie schuf eine Situation, die mit einem überhitzten Kessel verglichen werden kann, in dem der Druck bis zum Gefahrenpunkt gestiegen war und dessen Sicherheitsventil dann plötzlich geschlossen wurde. Die Schuld liegt bei denen, die es gestatteten, den Kessel zu heizen und auf diese Weise die Explosion herbeizuführen..“

    Warschaus Kriegswille 1939, ja sein fanatischer Eifer zum Krieg, ist vielfach belegt: Der polnische Marschall und Oberbefehlshaber der Armee RYDZSMIGLY erklärte in einem Vortrag vor polnischen Offizieren und Anwärtern im Sommer 1939: »Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte.«

    Indes nahmen die deutschen, und später auch skandinavischen Friedensbemühungen ihren Beginn ab dem 31. August 1939. Ich habe nur vereinzelt die daraus resultierenden Ergebnisse ausführlicher aufgeführt. Jeden einzelnen Versuch der Friedensverhandlungen ausführlich darzustellen, würde an dieser Stelle zu weit führen. Auch wenn jedem unternommenen Friedensversuch ein extra Beitrag gebührt.

    Somit hier lediglich ein Auszug über den ersten Friedensversuch von insgesamt 28 Versuchen bis in das Jahr 1941 hinein:

    Der erste Versuch, einen Krieg zu vermeiden: Die Friedens-Rettungsmission des Fritz HESSE im August 1939. Bekanntlich erhielt Berlin am 13. August von der Sowjetregierung eine Einladung zu Verhandlungen, von denen man sich die Lösung des deutsch-polnischen Konfliktes versprach. Ergebnis: WILSONS Gesprächsaufzeichnung vom 20. August 1939 zeigt, dass die britische Regierung nicht bereit war, vermittelnd auf Polen einzuwirken. Tatsächlich hat sie nichts unternommen, was den Ausbruch des Krieges hätte verhindern können; im Gegenteil: Mit dem Garantievertrag vom 26. August gab sie Polen freie Hand, wohl wissend, dass das Krieg bedeutet.

    —————————————–

    Nicht nur für die Kriege des 20. Jahrhunderts,

    auch für den Deutschfranzösischen Krieg 1870/71 wird in der Welt oft den Deutschen/Preußen die Schuld zugeschrieben. So stellte eine Amerikanerin 1950 fest, daß ihren Landsleuten »jahrelang eingepaukt wurde, Deutschland hätte dreimal in einer Generation Frankreich angegriffen«.

    Dabei hat Frankreich 1939 Deutschland den Krieg erklärt und hat 1914 vor der deutschen Kriegserklärung seine Truppen mobilisiert, was einer Kriegserklärung gleichkommt.

     Kriegsschuld 1870 : Paris trägt auch für den Krieg von 1870/71 die Schuld. Es hat am 19. Juli 1870 Preußen den Krieg erklärt, das durch Verträge mit den nord- und süddeutschen Staaten verbunden war. Die historischen Tatsachen sind eindeutig. (Dazu aber in einem anderen Beitrag mehr).

     Kriegsschuld 1914: In einer von untergründigen Spannungen beherrschten Lage ereignete sich am 28. Juni 1914 das Attentat auf den österreichisch-ungarischen Erzherzog und seine Thronfolger FRANZ FERDINAND und seine Frau, die Herzogin SOPHIE VON HOHENBERG Der Doppelmord ging auf das Konto der serbischen Terrororganisation Bereinigung oder Tod Am 28. Juli erklärte Wien Belgrad den Krieg. Am selben Tag wurde in St. Petersburg der Beschluss gefasst, 13 Armeekorps gegen Österreich-Ungarn zu mobilisieren. So trug für den Ausbruch des Weltkrieges die russische Regierung maßgebliche Verantwortung.

    Von den maßgeblichen Staatsmännern des Jahres 1914 hatte Kaiser WILHELM II. den Krieg am wenigsten gewollt, dessen ungeachtet wurde er später am meisten verleumdet. Sein Sturz, die Kriegsniederlage 1918, der Versailler Vertrag und endlose revolutionäre Wirren ebneten in Deutschland gewissen Kräften „fruchtbaren“ Boden.

    ————

    Soweit, so gut.., stimmt auch alles. Man darf das gerne nachhalten, allein die Widersprüche zu den Ereignissen, die uns über die öffentlich-rechtlichen Informationsanstalten zugetragen werden, lassen tief blicken.

    Es ist nur leider so: Der Sieger schreibt nun mal die Geschichte“, und so füllen deren Geschichte unsere Lehrbücher, und das schon über Jahrhunderte hinweg.

    Zutreffend stellte einstmals Berthold BRECHT fest: »Immer schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere, und zurück bleibt die Lüge.« (Verhör des Lukullus) Schon Friedrich SCHILLER hat diese Tatsache klar erkannt. Er stellte in seiner Geschichte des Dreißigährigen Krieges fest: »Ein Unglück für den Toten (gemeint ist WALLENSTEIN), daß ihn dieser Feind überlebte und seine Geschichte schrieb.«

    —————————————————–

    Wie bereits oben angeführt, hier noch ein Auszug aus den Niederschriften (Tagebucheinträgen meiner Mutter – auch zum Hören auf meinen youtube Kanal: @KlaraFall-dasglaubewerma-kg3kp

    25.8.39: Britisch- polnischer Militärpakt wurde abgeschlossen . (Mit welcher Absicht ???)

    Wie kam es zum Einmarsch Deutscher Soldaten in die von Polen besetzten deutschen Gebiete ?

    Polnische Gräueltaten, Bromberger Blutsonntag, Polens Landraub, der widersinnige Korridor, der Kampf gegen das Deutschtum, der Terror war unerträglich.

    Schon 1918, gleich nach Entstehung des Staates Polen aus deutschen Gebieten errichteten die Polen Konzentrationslager in Szcypiomo u. Stralkowo (im Posener Gebiet) und sperrten 16.000 Deutsche in diese ein. Durch Verdrängung und Vertreibung kamen 1 Mill. Deutsche ins Reich. In der Zeit von März bis September 1939 wurden 50.000 Deutsche in Polen interniert und schweren Misshandlungen ausgesetzt.

    Auch 1939 wurde ein KZ in Chodzen (zwischen Leslau und Kutno) in einer ehemaligen Zuckerfabrik errichtet. Dort wurden 7000 Deutsche, darunter Frauen und Kinder, Greise und auch Krüppel inhaftiert und malträtiert. In Bromberg wurden 5437 Deutsche Opfer der viehischen Morde von Polen.

    (Die Protokolle sind im Aktenstand des Bundesarchivs/Militärarchivs in Freiburg/Brg .nachzulesen !)

    Das war die Vorgeschichte zum Einmarsch in Polen.

    Der israelische Botschafter in Bonn Asher Ben Nathan antwortete auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: “Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist was den Schüssen voraus gegangen ist. So hat Geschichte auch eine Vorgeschichte”

    Ende Auszug der Niederschrift

    ——-

    Literaturverweise:

    Harry E. BARNES, Die Entstehung des Weltkrieges. Eine Einführung in das Kriegsschuldproblem, aus dem Amerikanischen, Berlin-Leipzig 1928. Sidney B. FAY,

    Der Ursprung des Weltkrieges, Bd. 1: Vor Sarajewo. Die Vorgründe des Krieges; Bd. 2: Nach Sarajewo. Die äußeren Anlässe zum Kriege, aus dem Amerikanischen, Berlin 1930. Hermann LUTZ,

    Die europäische Politik in der Julikrise 1914. Das Werk des Untersuchungsausschusses der Verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung und des Deutschen Reichstages;

    Die Vorgeschichte des Weltkrieges, im Auftrage des Ersten Unterausschusses, Bd. 11, Berlin 1930. Alfred VON WEGERER,

    Der Ausbruch des Weltkrieges 1914, 2 Bde., Hamburg 1939. Fritz FISCHER, Griff nach der Weltmacht.

    Die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914/ 18, Droste, Düsseldorf 1961

    Die Erklärung Chaim Weizmans auf dem Zionistenkongress 5. September 1939:

    „Ich wünsche in nachdrücklichster Form die Erklärung abzugeben, daß wir Juden an der Seite Großbritanniens stehen und für die Demokratie kämpfen werden. Aus diesem Grunde stellen wir uns in den kleinsten und größten Dingen unter die zusammenfassende Leitung der britischen Regierung. Die jüdische Vertretung ist bereit, in sofortige Abkommen einzutreten, um alle menschlich-jüdische Kraft, ihre Technik, ihre Hilfsmittel und alle Fähigkeiten nützlich einzusetzen.“

    – veröffentlicht in der LondonerTimes vom 5. September 1939, drei Tage später auch im Jewish Chronicle 8. September 1939

    Versteinertes Besatzungsrecht – der Feind im eigenen Land
    Die unkündbaren Siegerrechte für Deutschland

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