Zur Erinnerung: Die Samen der Brennnessel sind Alleskönner!
Übrigens: Es gibt kein Pflanzenteil an der Brennnessel welches nicht verwendet werden kann – Wurzeln, Blätter, Samen.
Aber nun zu den Samen:
Sie wirken anregend und können bei Müdigkeit und Konzentrationsschwäche helfen.
Ihre Vitamine und der Proteingehalt geben uns einen kräftigen Schub und sorgen für einen guten Start in den Tag. Geeignet sind ganze als auch zu Pulver vermahlene Samen.
Sie sind reich an Eiweiß, besitzen gesunde Fettsäuren, dazu bewahren sie die wertvollen Vitamine A, C, E als auch Mineralien wie Eisen, Kalzium, Magnesium, Kalium und Kieselsäure, sowie Phytohormone /Linolsäure.
Sie wirken stärkend und leistungssteigernd.
Also, was hält euch noch? Greift zu, pflückt die reifen Samenbüschel direkt von der Pflanze, bereichert eure Mahlzeiten mit der leicht nussig schmeckende Sämerei oder verwahrt sie nach dem Trocknen in Gläsern.
Und noch was: Die anregende Wirkung macht sich auch im Liebesleben bemerkbar. So gehören die Samen der Brennessel zu den besten natürlichen Aphrodisiaka. Es soll Zeiten gegeben haben, in denen sie daher in Klöstern verboten waren.
Wie einige von euch bereits wissen, war meine Mutter Nachrichtenhelferin bei der Wehrm.acht. Dadurch war sie dem Geschehen während der Kriegszeit immer ganz nah.
Ich versuche nun, einige ihrer Tagebuchauszüge in einen Kontext zu bringen. Einen ersten zusammenhängenden Überblick über die Ereignisse zu den Weltkriegen konnten wir uns bereits über den Beitrag https://undinepeter.blog/2023/08/25/wenn-lugen-geschichte-machen/ verschaffen.
Wie im ersten Beitrag, habe ich die Randbemerkungen, die meine Mutter hinzugefügt hat mit übernommen.
Ich zitiere:
„Während wir hier abseits des Kriegsgeschehens und Bombenangriffen ruhig lebten, waren unsere Soldaten in Rußland in höchster Gefahr.
Ende August 1942 hatte General Friedrich Paulus mit der 6. Armee Stalingrad erreicht und bis November waren 90% der Stadt in deutscher Hand. Während die deutschen Soldaten immer wieder in erbittere Straßenkämpfe verwickelt wurden, starteten die Sowjets eine Großoffensive die zur Einschließung der gesamten 6. Armee, sowie Teilen der 4. Panzerarmee und der 3. u. 4. Rumänischen Armee. (Zusammen 25.000 deutsche u. über 30.000 rumänische und russische Hilfssoldaten).
General Paulus schlug Hitler ein Ausbrechen vor, da der Verpflegungsnachschub stoppte, inzwischen 40 Grad Kälte gemessen wurden und die Soldaten vollkommen erschöpft waren. Hitler lehnte den Vorschlag des erfahrenen Offiziers aber ab. Als Paulus keinen Ausweg mehr sah, entschied er sich zu ergeben und in Gefangenschaft zu gehen. 150.000 Soldaten waren im Kessel bei Kämpfen, durch Kälte und Hunger umgekommen, 91.000 gerieten in sowjetische Gefangenschaft, aus der nur 6000 Überlebende bis 1956 nach Deutschland zurückkehrten.
Hier mache ich einen Sprung von mehreren Wochen und zitiere weiter:
Fast täglich erreichten uns interessante und auch bedrückende Nachrichten.
Am 10.7.43 landeten Alliierte auf der Insel Sizilien.
Am 25.7.43 wird Mussolini gestürzt, König Emanuel d. III. läßt den Duce verhaften. Gründung der Badogogli-Regierung.
12.9.43 befreien Deutsche Mussolini und er gründet am 15.9.43 eine Gegenregierung in Norditalien… und viele andere Ereignisse.
Im Herbst waren Offiziere des Afrikakorps im Lager (wie wir das Hauptquartier bezeichneten) eingetroffen, mit Einigen hatten wir viel Spaß beim Himbeerpflücken.
“Zeppelin” war der Deckname für das OKH Quartier bei Zossen im südlichen Randgebiet von Berlin. Es lag mitten in einem großen Waldgebiet, eine riesengroße unterirdische Bunkeranlage. Betreten wurde diese (für uns Nachrichtenhelferinnen, es gab gewiss noch andere Eingänge) durch eine Tür an einem kleinen Turm ohne Fenster, dann ging es eine enge Wendeltreppe hinunter zum Fahrstuhl, der in die drei unterirdische Etagen führte. Nach dem Aussteigen stand man in breiten Fluren und endlos langen Gängen (ähnlich einer Tunnelstraße für Autos), rechts und links waren die einzelnen Diensträume. Die kahlen Gänge, dunkelgrauen Fußböden, Wände und Decken, dazu das kalte Licht der wenigen Glühbirnen, alles wirkte irgendwie beängstigend.
Das Herz dieser Anlage war der “Nachrichtenbunker” Fernmeldestelle “Zeppelin” auch “Amt 500” genannt. Die anderen Räume waren mit Teilen von Stäben des OKW und OKH besetzt. Hier versahen u.a. Canaris, Hansen, Wagner, Stauffenberg ihren Dienst. In den Räumen arbeiteten Generale und Hilfspersonal. Es war die Zentrale der Wehrmacht.
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Zu Stauffenberg habe ich einen Extra-Beitrag verfasst.
Ich zitiere weiter:
Im Bunker lief die Arbeit weiter, Bombardierungen hatte man gar nicht wahrgenommen. So erlebte ich die Adventszeit, Weihnachten und Silvester 1943. Am 3. Jan. 1944 kam der lang erwartete Marschbefehl nach Gießen. Meinen 21.Geburtstag “feierte” ich noch in Zossen. Meine Kameradinnen hatten Kerzen aufgestellt, gesungen und eine von ihnen, sie war schon Kunststudentin ehe sie sich freiwillig meldete, hatte ein wunderschönes Bild für mich gemalt.
„Als nach fast 3 Wochen sich kein Einsatz in Holland ergeben hatte, stellte ich einen Urlaubsantrag. Der genehmigt wurde. Als ich auf den Weg zum Bahnhof war, kamen meine Zimmerkameradinnen rufend hinter mir her, und dann erfuhr ich, dass wir zum Einsatz nach Italien gehen können. Und sie überredeten mich auf den Urlaub zu verzichten und mit ihnen nach Verona zu fahren. Der Einsatz war verlockend und ich ging mit ihnen zurück. Zwei Tage später waren wir schon unterwegs. Bei Innsbruck wurde unser Waggon abgehängt und plötzlich standen wir im Schnee und Minusgraden auf einem Abstellgleis.
Einige Wagen mit Soldaten auf dem befanden sich auf dem Nebengleis. Es sollte angeblich ab dort ein neuer Transport nach Italien zusammengestellt werden. Wir stiegen aus und standen im tiefen Schnee, die Soldaten, die uns frieren sahen holten aus ihren Waggons einen kleinen eisernen Ofen stellten diesen in unser Abteil und zündeten das darin befindliche Holz an. Nun konnten wir, Dank der großen Hilfe, uns wieder aufwärmen und auch schlafen ohne zu frieren (erfrieren ?) Morgens rauchte es aus allen Waggons, aber von einer Lokomotive war nichts zu sehen. Nach Katzenwäsche im Schnee, warteten wir geduldig auf die Weiterfahrt. Aber in der Nacht hatte ein Unteroffizier bereits Soldaten zum Bahnhof nach Innsbruck geschickt, um telefonisch Meldung bei der Einheit zu machen und von der Bahn die sofortige Weiterleitung zu verlangen. Dabei stellte sich heraus, dass die Waggons an falscher Stelle abgekoppelt und bereits als vermißt gemeldet waren.
(War das Sabotage? Wollten diese “humanen” und heute so gefeierten Verbrecher unseren Tod? In Rußland und anderen Kampfgebieten kam oft Munition an, die zu den Waffen nicht passte oder defekt war, auch fiel an anderen Orten der Nachschub für Treibstoff und manchmal sogar für Verpflegung einige Tage aus, so dass dadurch tausende Soldaten vollkommen hilflos starben.
Mit Mord an den deutschen Soldaten wollten sie die Kampfkraft der Wehrmacht lahmlegen ?!)
Als dann eine Lok eintraf ging es weiter über den Brenner, Bozen bis kurz vor Trient. Dort hatten amerikanische Flugzeuge 1/2 Stunde vorher die Bahnstrecke bombardiert. Wir mußten auf offener Strecke aussteigen, ein Bus brachte uns später nach Verona“.
Die Handschrift der Täter ist immer gleich und die Geschichte eines Kontinentes auf Blut geschrieben.
„Es gibt ein altes Indianer Sprichwort, dass etwas nur so lange lebt, wie die letzte Person, die sich daran erinnert. Mein Volk vertraut der Erinnerung über die Geschichte. Die Erinnerung ist wie Feuer strahlend und unveränderlich, während die Geschichte nur denen dient, die sie kontrollieren wollen, denen, die die Flamme der Erinnerung auslöschen, um das gefährliche Feuer der Wahrheit zu löschen. Vorsicht vor diesen Männern, denn sie sind selbst gefährlich und unklug. Ihre falsche Geschichte ist geschrieben im Blut derer, die sich erinnern könnten und derer, die die Wahrheit suchen“ – sagt Floyd ‚Red Crow‘ Westerman (Dakota Sioux) Schauspieler, Aktivist und Sänger.
Wer hat’s gewusst?
Die Entdeckung Amerikas um das Jahr 102: Nicht Christoph Kolumbus war es, der als Erster den Atlantik überquerte, sondern die Wikinger.
Mit ihren schnellen Schiffen bezwangen sie die stürmischen Nordmeere, segelten von Island über Grönland bis an die Küsten Neufundlands.
Der Überlieferung zufolge soll Leif Eriksson im Jahr 999 oder 1000 von Grönland kommend als erster Europäer den von ihm als „Markland“ (Land der Wälder) und „Vinland“ (Weinreben- oder Wiesenland) bezeichneten amerikanischen Kontinent betreten habe und damit bereits mehr als 500 Jahre vor Kolumbus.
Die Herkunft der Indianer ist viel erörtert worden, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, bis dieses Urvolk nahezu vollständig ausgerottet wurde.
So hat man in ihnen die zehn verlorenen Stämme Israels finden wollen, oder die Fabel von dem verschwundenen Atlantis zur Begründung eines afrikanischen Ursprungs benutzt. Andere haben Amerika von Polynesien oder China oder Japan bevölkern lassen.
Wahrscheinlicher ist jedoch die Annahme eines nordischen Ursprungs, sei es über die Beringstraße oder eine ehemals vorhandene Landverbindung von Asien, oder, wie Brinton will, von Osten her über eine Landbrücke, die während der Glazialzeit zwischen Europa und Grönland bestand.
Als die europäischen Abenteurer im 15. Jahrhundert eintrafen, schätzen Wissenschaftler, dass bereits mehr als 50 Millionen Menschen in Amerika lebten. Davon lebten etwa 10 Millionen in der Region, die später die Vereinigten Staaten werden sollte.
Mit der Zeit drängten diese Migranten und ihre Nachkommen nach Süden und Osten und passten sich an, wie sie gingen. Mit diesen Neuankömmlingen kamen Jahrhunderte des Konflikts und der Anpassung zwischen alten und neuen Weltgesellschaften. Heute machen Indianer etwa 1,5 Prozent der Bevölkerung der Vereinigten Staaten aus, von denen viele weiterhin stolz auf ihre Vorfahren sind – praktizieren immer noch Musik, Kunst und Zeremonien, die vor vielen Jahren stattgefunden haben.
Dazu möchte ich euch diesen Kommentar eines Lesers, der es hervorragend zusammenfasst, nicht vorenthalten.
„Das ist auch ein Grund, warum ich die Yankees so „liebe“. Da wird gesprochen von der europäischen Kolonialgeschichte. Aber zur USA schaut niemand.
Alle Verträge, die mit Red Cloud abgeschlossen wurden, wurden gebrochen. Durch das Abschlachten der Bisons wurde ihnen die Lebensgrundlage entzogen. Das nenne ich mal Völkermord. Die Geschichte der USA ist auf Blut geschrieben, nichts ist ehrlich erworben, alles gestohlen! Weiter geht es mit der Geschichte der Schwarzen, wollen wir über Menschenrechte reden?
Lieber nicht, wir werden nicht mehr fertig. Krim annektiert, AUFSCHREI! Hawaii annektiert in Ordnung.
Mein Vater, Soldat im II. Weltkrieg, sagte mal zu mir als Kind, ich konnte es damals nicht verstehen: „Der Russe nimmt Dein Land und alles was er braucht, aber der Amerikaner nimmt Dir die Seele!“
Im Beitrag noch ein Foto von Red Cloud.
Red Cloud (ca. 1822-1909) war als Häuptling der Oglala Sioux für seinen unerschrockenen Mut bekannt, als er sein Volk zu mehreren strategisch wichtigen Siegen über die Vereinigten Staaten führte.
Die Zeiten änderten sich. Red Cloud war nicht mehr Häuptling und kurze Zeit später wurde der Stamm in das Pine Ridge Reservation umgesiedelt. Blind und krank lebte er mit seiner Frau im Reservat bis zu seinem Tod am 10. Dezember 1909.
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Wenn auch in unterschiedlicher Besetzung, die Handschrift ist immer gleich
So war es in Europa ein Churchill, der Folgendes im Auftrag und aus eigener Überzeugung heraus kundtat und umsetzte:
Am 15.12.1944 erklärte Winston Churchill in einer Parlamentsdebatte des Unterhauses: „Die nach unserem Ermessen befriedigendste und dauerhafteste Methode ist die Vertreibung. Sie wird die Vermischung von Bevölkerungen abschaffen, die zu endlosen Schwierigkeiten führt. Man wird reinen Tisch machen. Mich beunruhigen diese großen Umsiedlungen nicht, die unter modernen Verhältnissen besser als je zuvor durchgeführt werden können.“
Und weiter führt er aus: 7.02.1945 – Jalta Konferenz: „Es ist uns gelungen, sechs Millionen zu töten, und es wird uns vielleicht gelingen, noch eine Million umzubringen, bevor der Krieg aus ist.“ Dadurch müsste in Deutschland für die transferierten Menschen Raum genug vorhanden sein. Sie werden gebraucht werden, um Lücken zu füllen; daher fürchte ich das Problem der Transferierung nicht, solange es im richtigen Verhältnis steht“
Damit steht fest, dass für den Massenmö.rder Ch.urchill die Vertreibung von Millionen von Deutschen aus ihrer angestammten Heimat, der Ostprovinzen des Deutschen Reiches, eine von Anfang an beschlossene Sache war.
Heute schreiben wir das Jahr 2023: Der Augenblick ist längst überfällig an dem die Bombardierung deutscher Städte, mit dem einzigen Ziel, den Terror zu verstärken, hätte überprüft werden müssen. Denn die Befürchtung bzw. die Ankündigung dieses „ehrenwerten“ Briten in den Besitz eines total zerstörten Landes zu kommen, hat sich bewahrheitet. Die Vertreibung der ostdeutschen Bevölkerung, beruht auf einem Krieg, der ausschließlich zur Ausrottung des deutschen Volkes und zur restlosen Vernichtung seines Vaterlandes geführt wurde.
Eine solche Vorgehensweise /Strategie gleicht der, wie vor vielen hundert Jahren, nur eben mit anderen Darstellern.
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Quelle:
Aus der Chur.chill Biografie
Eine Aufzeichnung von Friedrich Kurreck aus dem „Schlesier“
Als die Ostsee zu einem Meer der Hoffnung wurde, sich aber die Hölle auftat…
Nun blicken wir noch einmal zurück, zurück auf diese scheußlichen Tage, die für unsere deutschen Landsleute voller Leid und Schmerz waren, auf Tage, Wochen, Monate und Jahre in denen eine Tragödie in Fortsetzung ging und grausam endete. Die Kriegsverbrechen an den Deutschen sind nie geahndet worden. Die Täter wurden nie belangt. Die meisten Gräueltaten auf Befehl der Alliierten und ihrer Gefolgschaft an der deutschen Bevölkerung werden bis heute verschwiegen. Die Zahl der ungeklärten Verbrechen verläuft sich ins Uferlose.
Sonderbefehle (wie auf dem Beitragsfoto zu sehen, hingen in sämtlichen Regionen Ost-Deutschlands aus). Aus Angst vor Vergewaltigungen, Folter und Erschießungen nahmen die Menschen das Wenige was ihnen blieb und flohen auf die bereitgestellten Schiffe, um vor ihren Mördern zu fliehen.
„In den letzten 12 Monaten des Zweiten Weltkrieges wurde die Ostsee zu einem „Meer der Hoffnung“ für mehr als zwei Millionen Menschen aus Ost- und Westpreußen, Danzig und Pommern. Frauen, Kinder und alte Menschen verließen aus Angst vor der anrückenden Roten Armee ihre Heimat. Sie flohen über Land, Eis und Meer. Am 25. Januar 1945 gab es als letzten Fluchtweg nur noch den Weg über die Ostsee. In den Ostseehäfen von Memel bis Kolberg suchten die Menschen nach rettenden Schiffen. Mehr als eintausend Handels- und Kriegsschiffe, vom Fischkutter bis zum Passagierschiff, vom Vorpostenboot bis zum Schweren Kreuzer wurden zur der Flüchtlingsrettung und zum Abtransport von schwer verwundeten Soldaten eingesetzt.
Deutschen Seeleuten gelang es unter Einsatz des eigenen Lebens bis Kriegsende in einem einmaligen Unternehmen mehr als zweieinhalb Millionen Menschen über die Ostsee zu retten.
Während, wenn auch wenige, amerikanische Historiker diese „Unternehmen Rettung“ nach Kriegsende als „größte Rettungsaktion der Seegeschichte“ bezeichnen, wurde im Nachkriegsdeutschland über diese humanitäre Leistung deutscher Seeleute der Mantel des Schweigens ausgebreitet. Bis heute!
Ein weiteres Foto zeigt eine Zeichnung wie verzweifelte Passagiere später in den Rettungsbooten ein Torpedoboot ansteuern.
Dazu kommentiert auf meinen ersten Beitrag zu „Als die Ostsee zu einem Meer der Hoffnung wurde – und sich die Hölle auftat“ ein Leser auf meiner Website:
„Vergessen wir bitte nicht, dass die heutigen „Freunde“ auf hilflos im Wasser treibende Überlebende Zielschiessen betrieben. Ähnlich den Alliierten Tieffliegern mit ihren Bordkanonen im Raum Frankfurt am Main.“
Nein! Wir vergessen nicht. Dieses Unrecht, dass mit einer solchen Hartnäckigkeit und Vehemenz verschwiegen wird, das kann und darf man nicht vergessen.
(Zu den Tragödien der deutschen Regionen Schlesien und Sudetenland habe ich bereits einige Beiträge veröffentlicht).
Noch einmal zur Erinnerung: 40 000 Menschen starben 1944/45 auf der Ostsee. Über 1000 Rettungsschiffe wurden eingesetzt – 250 gingen verloren – wurden von sowjetischen U-Booten versenkt, liefen auf Minen, von sowjetischen, britischen und amerikanischen Flugzeigen bombardiert und Jagdflugzeugen beschossen, getreu dem Befehl: „Versenkt die Deutschen“.
Auch Lazarettschiffe waren Angriffsziele.
Bekannt wurden in Deutschland nur die großen Schiffstragödien mit mehreren tausend Todesopfern: „Wilhelm Gustloff“, „Steuben“ „Goya“ und „Cap Arcona“.
Erlebnisbericht – aus den Dokumentationen des Heinz Schön:
„Die Hölle von Hela“. Ich zitiere:
„Vom 10. bis 14. April 1943 erlebte ich an Bord des Dampfers „General San Martin, der auf Hela-Reede ankerte, um Flüchtlinge aufzunehmen und sie nach Kopenhagen zu bringen, „die Hölle von Hela“. Immer wieder wurden wir von sowjetischen Flugzeugen angegriffen. Doch wir hatten Glück. Bombenvolltreffer erhielten die in Sichtweite von und liegenden zwei Schiffe, das kleine Lazarettschiff „Posen“ und der Dampfer „Moltkefels“. Beide Schiffe brannten sofort lichterloh, Frauen und Kinder liefen als brennende Fackeln über Deck, kamen in den Flammen um, erstickten im Rauch, ertranken in der Ostsee und sanken mit dem Schiff auf den Grund der Ostsee.
Das Schicksal von Menschen auf untergehenden Schiffen auf der Ostsee stehen im Mittelpunkt meines Buches: „Wer weiß schon Genaueres über das Ende des Frachters „Consul Cords“, des Dampfers „Göttingen“, des Frachters „Androß“, des Dampfers „Moltkefels“, des Dampfers „Orion/Hektor“, des Dampfers „Karlsruhe“, um nur einige zu nennen, nicht zuletzt auch der großen Passagierschiffe „Steuben“, „Goya“ und „Cap Arcona“? „
—–Zitat /Ausführung /Niederschrift des Heinz Schön – Ende.—–
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Und als ich das lesen musste, schnürte sich mir die Kehle zu:
In Bezug auf eine der größten Schiffskatastrophen, in denen unschuldige Menschen nachweislich gezielt durch Alliierte Kräfte getötet worden sind, erklären doch diese Schreiberlinge des NDR (Artikel aus 2022‘): Mehr als 7.000 Menschen kommen am 3. Mai 1945 ums Leben. Sie sind Opfer eines folgenschweren Irrtums.
Ein Irrtum?
Erst wird jahrelang überhaupt nicht berichtet, und dann stellen sie fest: Es war ein „folgenschwerer Irrtum“? Eine solche Unverfrorenheit schnürt mir die Kehle zu.
So führen diese Schreiberlinge weiter aus: „Die vor der Küste liegenden Schiffe waren eher zufällig ins Fadenkreuz gelangt. Auch den Befehl der Alliierten: „Versenkt die Deutschen“ wissen diese Schreiberlinge zu deuten: „Die Deutschen hätte den Alliierten eine hinterhältige Falle gestellt“ Somit läge allem Anschein nach die Hauptverantwortlichkeit für eine der schwersten Schiffskatastrophen der Geschichte auf deutscher Seite.“
Diese unfassbaren Aussagen beruhen auf den Vorgaben eines Wilhelm Lange (Stadtarchivar aus Neustadt), der seit 1984 für die Stadt Neustadt in Holstein in den Bereichen Erwachsenenbildung, Museum Cap Arcona und Archivangelegenheiten tätig ist. Also eine Person, die überhaupt nicht das Vermögen besitzt, diese damalige Situation objektiv zu beurteilen. Im Gegensatz zu Heinz Schön, der es erlebt hat.
Ich bin diese Lügen furchtbar leid. Dieses Verdrehen von Tatsachen, dieses Verharmlosen von Verbrechen.
Zu dieser Art von Journalismus äußerte sich einst schon John Swinton (1829-1901). (Beitrag findet ihr auf meiner Website.)
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Quelle: Nach dem Buch des Jaueraners Heinz Schön: “Die Tragödie der Flüchtlingsschiffe“
Heinz Schön gilt als einer der besten Kenner der Vorgänge im Ostseeraum 1944/45. Er war Zeitzeuge dieses Ereignisses und Archivar über die südliche Ostsee. Im Jahr 1986 verlieh ihm Bundespräsident Richard von Weizsäcker das Bundesverdienstkreuz. Hein Schön selbst überlebte den Untergang der Wilhelm Gustloff 1945.
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.,, Tatsächlich?
Die Gerichte und die Nachrichtenmedien sind die Hur.en der Geldmächte hinter dem Vorhang der Anonymität, genau wie John Swinton, ehemaliger Herausgeber der New York Times es 1883 in einer Rede formulierte – enthüllt 1914.
„Was für ein Unsinn, einen Toast auf die ‚Unabhängigkeit der Presse‘ auszubringen!“
In leicht voneinander abweichenden Fassungen wird dem guten Mann ein längeres Zitat zugeschrieben, das ich hier – auf das Wesentliche gekürzt – wiedergebe: „So etwas gibt es bis zum heutigen Tage nicht in der Weltgeschichte, auch nicht in Amerika: eine unabhängige Presse…
Das Geschäft der Journalisten ist, die Wahrheit zu zerstören, schlankweg zu lügen, die Wahrheit zu pervertieren, sie zu morden, zu Füßen des Mammons zu legen und sein Land und sein Volk zu verkaufen zum Zweck des täglichen Broterwerbs. Sie wissen das, und ich weiß das, also was soll das verrückte Lobreden auf eine freie Presse?“
Und weiter sagt er, ich zitiere:
„Wir sind Werkzeuge und Dienstleute reicher Männer hinter der Bühne. Wir sind Hampelmänner. Sie ziehen die Fäden und wir tanzen. Unsere Zeit, unsere Fähigkeiten, unser Leben, unsere Möglichkeiten sind alle das Eigentum anderer Menschen.“
Das Jahr geht zur Neige und schon bald widmen wir uns wieder der Erntefeste, die wie in alten Zeiten zur Herbst-Tag- und Nachtgleiche beginnen und bis zum darauffolgenden Vollmond dauern. Wir verabschieden uns von den Sommermonaten und bereiten uns auf den Winter vor.
Vom glücklichen Ausfall der Ernte ist bei uns zu Lande die materielle Wohlfahrt der meisten Menschen abhängig. Indes ist schon von Alters her nach Beendigung der Ernte eine Feier üblich gewesen.
Mal schauen, was Google dazu schreibt: Leicht irritiert nehme ich die erste Meldung (siehe Foto im Beitrag) zur Kenntnis. Nun gut. Ich weiß nun wie unsere jüdischen Mitbürger der Ente danken. In der darauffolgenden Meldung wird dann vermittelt, dass es ein christliches Fest sei, welches auf die Vorläufer im Römischen Reich, im antiken Griechenland oder auch in Israel zurückgeht.
Hier darf man richtigstellen, dass es die alten Griechen waren, die zu Ehren der Demeter, der Schutzgöttin des Getreidebaus Erntefeste begangen, und die Römer dieses lediglich abkupferten. Das aufkommende Christentum stand den Mysterien des Demeter-Kults negativ gegenüber und so wurde 396 der Demeter-Tempel von Christen zerstört.
Doch nirgendwo wird das ursprüngliche Brauchtum unserer Vorfahren erwähnt. Oder zumindest nicht auf den ersten Blick, und auch nicht auf den zweiten. Das ist sehr schade.
So pflegten doch die Germanen vor dem ersten Schnitte die Hilfe der Götter anzurufen, um die erste Gabe ihnen zu weihen.
Insbesondere die germanischen Erntedankfeste bieten sich an, um den Prozess des herrschenden christlichen Glaubens und dessen Nachwirkungen heute noch deutlich zu machen. Die Erntefeste gehören mit zu den ältesten der Urvölker.
In der germanischen Mythologie schlossen sich zu diesem Fest die Götter Týr (Sonne) und Thor/Donar (Gewitter) zusammen, um dem Winterriesen Hymir das, für das Wachstum notwendige Wasser zu entlocken, während der Herrschaft von Loki. (der hier die hochsommerliche Hitze bedeutet) Denn erst die mythischen Verbindungen zwischen Göttern und Göttinnen ermöglichen das Wachstum der Pflanzen!
Unser Urglaube: wenn auch im Laufe der Jahrhunderte umgebildet, doch in seinem Kerne nie vernichtet!
Eine Umdeutung des Erntedankfestes (wie wir es von Ostern, Christ-Himmelfahrt oder Pfingsten kennen) durch die Kirche hat es nicht gegeben, auch wenn man es gerne so ausschauen lässt.
Doch setzte die christliche Kirche an die Stelle der altheidnischen Dankopfer ein Erntedankfest, das gottesdienstlich begangen wird. Gegenwärtig ähneln diese Erntedankfeste eher ausschweifenden Festivitäten, geprägt von üppigem Essen und Saufgelagen – kein Empfinden von Dank geht mit einher. Warum auch? Die Supermarktregale sind gut gefüllt und der Mensch hat Zugriff auf Nahrungsmittel aus aller Welt.
Vor allem jedoch, fehlt jeglicher Bezug zu den Ahnen.
Umso mehr beflügelt es, sich auf alte Zeiten zu besinnen und die Nahrungsquellen, die uns Mutter Natur bereit ist zu geben, zu würdigen und zu ehren. So wie es einst unsere Vorfahren taten.
Man sollte sich der Herkunft der Bräuche schon gewiss sein, und auch die Götter ehren, die uns den Winter überstehen lassen.
Ein Teil des deutschen Volkslebens wird aus seinen Mythen, seinen Sagen und Märchen, seinen Sitten und Gebräuchen erkannt, von denen mehrere sich bis in die Zeiten Homer’s zurückverfolgen lassen.
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Gut zu wissen:
Als das Christentum sich in dem Reich der weltbeherrschenden Römer auszubreiten begann und Volksreligion wurde, blieb es weder in Glauben und Kult unbeeinflusst von dem unterliegenden Heidentum. Denn nicht auf einen Schlag wurden die Heiden zu Christen bekehrt und ihre Gebräuche und Sitten aus der Welt geschafft – das geschah erst im Laufe von Jahrhunderten.
Des Christentums Sieg beruht auf einer Reihe von Zugeständnissen und Kompromissen, die es dem Heidentum machen musste. Es konnte sich unmöglich den Einflüssen des Heidentums gänzlich entziehen. Der Heide übertrug seine Vorstellungen auf christliche Glaubenssätze und behielt vielfach die eigenen Kultusformen bei.
Doch in den Ländern germanischer Zunge wurden die Völker in ihrem Glauben gewaltsam gestört. Nach harten Kämpfen vertauschte das Christentum den heimischen Glauben, doch der ernst-sittlich Sinn des germanischen Volkes blieb bestehen.
Wir müssen uns nur immer und immer wieder darauf besinnen!
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Quelle:
Aus den Schriften W. Mannhardt’s: Roggenwolf und Roggenhund, 2. Auflage Danzig 1866:, die Korndämonen, Berlin 1868, der Baumkultus der Germanen und ihrer Nachbarstämme, Berlin 1875, antike Feld- und Weltkulte aus nordeuropäischer Überlieferung erläutert, Berlin 1877
Mühsam hat meine Mutter alle Zeitungsausschnitte aus der Vergangenheit gesammelt und ausgeschnitten. Wenn man viel Leid erfahren hat, möchte man es herausschreien, wenn man jedoch zum Schweigen verurteilt wird, muss man sich dem wenigen, was einem zur Verfügung steht, abfinden. Darunter auch Zeitungsberichte, die zumindest den Ansatz vertraten, über das Leid zu berichten, jedoch oft mit falschen Zahlen und zahleichen Halbwahrheiten jonglierten. Frei dem Motto“ Ihr wolltet dazu was hören, wir haben berichtet.“
Nur gut, dass es noch Zeitzeugen gibt, die berichten können. Meine Mutter, heute 100 Jahre alt gehört dazu.
Darüber hinaus hat sie alles dazu gesammelt, was ihr unterkam. Sie wusste selbstverständlich, dass in den offiziellen Berichten mit Vorliebe an den Zahlen deutscher Todesopfer „gebastelt“ wurde.
„Nach neuesten Erkenntnissen…“ Das lässt aufhorchen. Was wurde nun wieder verdreht, schießt es mir dann direkt durch den Kopf. Nun ja, spätestens nach dem gestrigen Beitrag und unserem Besuch des Gräberfeldes auf dem Golm, wissen wir, wie sich das so verhält mit den neuesten historischen Prozessen, und den eigens dafür eingesetzten Experten und natürlich nicht zu vergessen die allseits „unabhängige“ Presse, die das ganze, hübsch in Worte verpackt, an die Öffentlichkeit liefern muss.
Und so tut man kund, nach neuesten historischen Prozessen wie gesagt, dass es sich auf dem Golm gar nicht um 32 000 deutsche Tote handelt, sondern gerademal um 4000.
Aha: Der Stein, geprägt mit der ursprünglichen Zahl 32 000, der liegt da nur so rum. Die Menschen damals, haben einfach eine Null mehr reingemeißelt, einfach so. Nur gut, dass die Historiker der modernen Forschung unterwegs sind, und das alles „richtigstellen“. Und so schaut sie aus die Richtigstellung:
Für mich ein typisches Beispiel des „Herunterkorrigierens deutscher Todesopfer“ Bei der Gustloff von über 9000 zu Tode gekommenen Menschen hin zu 6300. Mal eben 3000 Tote weniger aufgeführt. Was soll`s? „Sind doch nur Deutsche“. Um in dem Fall nochmal Bezug auf die Aussagen der Verursacher dieser Tragödien wie Churchill, Stalin & Co zu nehmen…
Ja wenn Lügen Geschichte machen
…., dann müssen wir nach der Wahrheit suchen
Daher möchte ich euch diesen Auszug aus einem Tagebucheintrag meiner Mutter nicht vorenthalten, um es begreifbar zu machen.
Es führt zu nichts, wenn ich einen Beitrag nach dem anderen einstelle, wenn das vorangegangene Prozedere nicht bekannt ist.
Zunächst ist der Aufbau des Konstrukts schwer zu durchschauen. Doch wenn man die Geschichte hinter der Geschichte kennt, wird man auch der Lüge gewahr.
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Die Einträge hat meine Mutter mit entsprechenden Zusätzen versehen. Ich habe diese wie folgt übernommen:
„Nicht vergessen Frankreich und England hatten Deutschland am 3. September 1939 den Krieg erklärt und damit überhaupt erst die Voraussetzung für den Zweiten Weltkrieg geschaffen!
Auch war Deutschland zum Ärger Englands und Frankreichs wieder wirtschaftlich stark und dies ohne Kolonien und ohne jegliche Hilfe aus dem Ausland. –
Das Volk hat mit eigener Kraft das Unmögliche möglich gemacht. Den Deutschen war es gelungen mit Fleiß, Disziplin, Ordnung und Moral, Wirtschaftlich- und Beharrlichkeit und großer Ausdauer enorme Leistungen zu vollbringen. . Deutschlands größter Ruhm war nicht n i e zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen, wenn es von den Feinden zu Fall gebracht wurde. – Diesen Fortschritt konnten England und Frankreich nicht ertragen. Da kam ihnen der Polenfeldzug sehr gelegen.
• Frankreich war gut aufgerüstet – 90 schlagfertige Divisionen mit über 2700 Panzern standen bereit. Französische Truppen stießen schon am 7.9.39 zwischen Pfälzer Wald und Mosel auf deutsches Reichsgebiet vor (!) und kamen auch nach Saarbrücken, zogen sich jedoch am 19.10.39 wieder zurück.
• Am 7.3.1935 wurde bereits ein frz.-belgisches Militärabkommen geschlossen! Schon am 25.3.1936 hatten USA, Frankreich und England ein Flottenabkommen unterschrieben.
Warum? Mit welcher Absicht? Heute stellt man die Geschichte vollkommen um, man behauptet Deutschland habe 1933/34 sofort aufgerüstet, aber D. hat in den Jahren 33/34/35/36 nur 1.9 Milliarden RM = 4% des Volkseinkommens und erst 38/39 8,2 bzw. 18,4 Milliarden also 11 % bzw. 22 % für die Rüstung bereit gestellt. Es ist damit auch bewiesen, dass die Vollbeschäftigung 1934 nicht durch Aufrüstung erreicht wurde, wie heute behauptet wird.
Die Frage ist: Warum werden die Archive nicht geöffnet und warum dürfen die Dokumente nicht eingesehen werden? Dafür gibt es heute neue Geschichtsschreiber, die ihre Fantasie für die gewünschte Darstellung des Geschehens, spielen lassen.
Was sagte da ein alter Schriftsteller: Geschichtsschreibung ist ein Bericht über Ereignisse, die nie stattgefunden haben, von Leuten abgegeben, die nicht dabei waren!
– Der erste britische Luftangriff erfolgte am 4.9.39 auf die Helgoländer Bucht und Cuxhaven.
• Am 17.9.39 marschierten russische Truppen in Polen ein. Die Polen kapitulierten am 27.9.39.
• Ab 28.9.39 mussten die Polen, die 1919 besetzten rein deutschen Gebiete und Städte räumen und sich wieder zurückziehen. Das war keine Vertreibung!
• Aus den nicht ins Reich eingegliederten Gebieten entstand das Generalgouvernement. Heute wird der Eindruck erweckt, dass die Polen gelitten haben. Gelitten? weil sie die ehemaligen deutschen Städte, die sie 1918 geraubt, Deutsche vertrieben, ihre Fabriken, Geschäfte, Häuser sich angeeignet hatten, diese nun wieder aufgeben und die deutschen Orte verlassen mussten? Gelitten haben die Deutschen von 1918- 1939, wie schon berichtet, unter der Gewaltherrschaft der Polen!
• In Deutschland werden ab 14.11.39 Kleiderkarten ausgegeben. Dieser Bezugschein bestand aus 100 Punkten (für ein ganzes Jahr) die beim Kauf von Textilien abgerechnet wurden -l Paar Strümpfe 4 Punkte, Pullover 25 Punkte, Damenkostüm 45 Punkte.
• Auch eine Lebensmittelkarte wurde eingeführt. Es gab pro Person 2250 g Brot,
500 g Fleisch, 270 g Fett,( pro Woche ) manche Arbeiter bekamen Sonderzulagen. An werdende Mütter und Kinder wurden Vollmilch ausgegeben, Normalverbraucher erhielten manchmal nur Magermilch. Diese Rationen waren wirklich ausreichend.
• 1940 weitete sich der Krieg auf Nord- und Westeuropa aus.
• Am 9.4.40 landeten sieben deutsche Divisionen, aus Furcht vor dem Festsetzen der Alliierten in Skandinavien und kamen der britischen Norwegenaktion nur wenige Stunden zuvor.
• Zur Sicherung der Ostsee erfolgte gleichzeitig die Besetzung Dänemarks.
• Während Dänemark kapitulierte, gab es in Norwegen von französischen, englischen, exilpolnischen und norwegischen Truppenverbänden erbitterten Widersand. (Schlacht um Narvik) Am 10. Juni 1940 kapitulierte Norwegen.
Im Mai 1940 lehnt Churchill ein Friedens- und Verhandlungsgebot von Hitler ab.
Am 10. Mai zogen deutsche Truppen in Niederlande, Belgien und Luxemburg ein, um den, bereits im Vormarsch in diese Länder befindlichen alliierten Streitkräfte zuvor zu kommen. Nach dem Vorstoß durch die Ardennen erreichten deutsche Panzerverbände die franz. Kanalküste und drängten das britische Korps zurück. Am 5. Juni hatte die Schlacht um Frankreich begonnen, am 9. Juni war Einmarsch in Paris und am 17. Juni bat Fr. um Waffenstillstand.
Frankreich hatte Deutschland am 3.9.39 den Krieg erklärt! Nicht umgekehrt! Am 22.Juni 1940 wurde der Waffenstillstandsvertrag abgeschlossen! Dreifünftel Fr. kamen unter deutsche Besatzung. Elsaß Lothringen kehrte wieder nach Deutschland zurück. In London bildete de Gaulle eine Exilregierung. Belgien, Niederlande hatten bereits im Mai kapituliert. Sie waren eigentlich nur als Durchzugsgebiete für die Franzosen vorgesehen. Auch Eupen Malmedy wurde wieder deutsch.
Ab 11.5.1940 beginnt England deutsche Städte zu bombardieren.
Im Juli 1940 griffen deutsche Bomber Englands Rüstungsindustrie an. Hauptsächlich wurden britische Flugplätze und Flugzeugwerke bombardiert
Am 23.10.1992 schrieb Baron Patrik Maynhard Stuart in der Zeitung: “ Die Deutschen waren, strenggenommen, im Recht, den Angriff auf London eine Vergeltungsmaßnahme zu nennen.”
US-Präsident Roosevelt und Churchill legten bereits im Juni 1941 eine gemeinsame Kriegs- und Nachkriegspolitik fest. Außerdem unterstützte die USA, England und Frankreich die Sowjetunion mit Waffen- Ausrüstungs- und Lebensmittellieferungen.
Am 15.6.40 besetzt die Sowjetunion die baltischen Staaten.
Am 11.6.1940 tritt Italien an Deutschlands Seite in den Krieg ein.
Am 27.9.1940 schließen Deutschland, Italien und Japan das Dreimächteabkommen.
11.2.41 Hitler hilft Mussolini und schickt deutsche Truppen nach Afrika.
Im Februar 1941 bekommt General Rommel den Befehl mit dem Afrika-Korps den erfolglosen Bündnispartner Italien bei seiner Verteidigung zu unterstützen. Die Briten hatten Italiens Kolonien Lybien und Ostafrika besetzt.
Zu ersten Kampfhandlungen zwischen Deutschland und den USA kommt es 1942 in Nordafrika. General Rommel hatte anfangs großen Erfolg und wurde zum Generalfeldmarschall befördert. Aber das kleine Afrikakorps war den großen Truppeneinheiten von USA u. Britannien unterlegen.
Am 13.5.43 mußten die Achsenmächte kapitulieren. Eine Gruppe der Offiziere vom Afrika-Korps hielt sich nach der Niederlage im Sommer 1943 für einige Tage im Hauptquartier auf. Wir Nachrichtenhelferinnen trafen sie beim Himbeeren pflücken Wir hatten viel Spaß miteinander. Die Sträucher waren dort so hoch wie Bäume und die Beeren hingen wie Trauben daran.
Zurück zu 1939 und meinen persönlichen Erlebnissen in der Folgezeit….
Ich bin gewiss, in einigen unter uns Frauen ruht immer noch das Wesen der Thusnelda
Aus dem Waldesdüster ältester Geschichten unseres Landes tritt eine Frauengestalt hervor, welche von den antiken Autoren, die ihrer gedenken, nur mit wenigen und flüchtigen Zügen gezeichnet ist und dennoch fest, bestimmt und deutlich vor unserem Seelenauge steht: – die Gestalt der Gattin Armins.
Der Stahlgriffel des Tacitus hat mittels etlicher Lapidarworte, wie sie »der Blitz in Felsen schreibt«, das tragische Geschick dieser Frau der Ewigkeit eingegraben. Ihr Name findet sich jedoch nur bei einem der alten Zeugen, beim Strabon, dem bekannten Geographen des Altertums, welcher zur Zeit des Augustus und Tiberius schrieb. Er nennt sie Thusnelda.
Hochschlank von Wuchs, voll und straff von Formen, goldhaarig, kornblumenaugig und rotwangig müssen wir uns das Mädchen denken, welches in stürmischer Nacht, zagend und doch einem unwiderstehlichen Zuge gehorchend, aus der Hintertür des väterlichen Edelhofs schleicht, wie ein weißer Schatten über die Lichtung huscht und in dem gegenüberliegenden Eichenkamp verschwindet.
Der wirklich und wahrhaft historische Roman Arminius und Thusnelda ist kulturgeschichtlich und psychologisch gleich merkwürdig.
Diese älteste, historisch beglaubigte deutsche Liebesgeschichte zeigt nämlich deutlich, dass in den altdeutschen Wäldern das Verhältnis von Mann und Weib tatsächlich auf einer edleren Anschauung beruhte als in der griechisch-römischen Welt.
Dem berühmten Zeugnis des großen römischen Historikers zufolge hatten sich ja bei den Germanen die Frauen einer viel geachteteren Stellung zu erfreuen als bei irgendeinem Volk im Umkreise des hellenisch-römischen Altertums. Die Germanin wird nicht als willenlos vorausgesetzt. Auch in ihr regt sich der deutsche Individualismus, der Selbstbestimmungstrieb. Die germanische Frau steht nicht an, das Recht des menschlichen Ich und Selbst gegenüber der Satzung, dem Brauch und der äußerlichen Gewalt geltend zu machen.
Die Tochter Segests ist, zweifelsohne nach den Formen des altdeutschen Brautkaufs von ihrem Vater einem Manne verlobt, den sie nicht haben will. Weit entfernt jedoch von feiger Ergebung in die »soziale Ordnung«, verzehrt sie sich nicht in nutzlosen Tränen, sondern lässt sich vielmehr entschlossen von dem Manne entführen, welchen ihr Vater hasst, sie aber liebt.
Wer in Florenz gewesen, erinnert sich gewiss mit Vergnügen der schönen »Loggia de‘ Lanzi« auf dem Marktplatz, eines der besten Werke der Frührenaissance. Unter den Statuen, welche das Innere der Halle schmücken, fällt eine mehr als lebensgroße marmorne auf, und zwar durch den großartigen Ausdruck tiefer Schwermut, welche über ihre Gesichtszüge, ja über ihre ganze Gestalt gegossen ist.
Die Florentiner kannten sie früher unter dem Namen der »Göttin des Schweigens«, welche Bezeichnung sicher nur von der Bewegung der rechten Hand der Statue gegen den Mund zu herrührte.
Einige Archäologen wollten in ihr die Matrone Veturia, Koriolans Mutter, erkennen; andere sahen in der Bildsäule eine griechische Polyhymnia oder Mnemosyne. Der Franzose Mongez hat zuerst die richtige Nachweisung gegeben, dass diese schöne Statue – sie hatte sich früher im Palazzo Kapranika und dann in der Villa Medici in Rom befunden – weder eine griechische Göttin noch eine römische Matrone darstelle, sondern eine von den Römern gefangene und im Triumph aufgeführte »Barbarin«.
»Das Urbild«, fügt Göttling hinzu, »muss einer Nation angehört haben, welche den Römern sowohl kriegerisch wie sittlich imponierte, und muss eine an Ansehen hervorragende Frau, eine Fürstin, gewesen sein.« …
Das Gesicht ist nicht von hellenischem oder römischem, sondern von nordischem Schnitt. Es trägt den Stempel schwermutsvollen Insichversunkenseins.
Der etwas vorgeneigte Kopf scheint sich unter der Wucht eines herben Geschickes zu beugen. Die linke Brust, sowie beide Arme sind bloß, und diese Blöße, wie auch die Gewandung der übrigen Gestalt ist ganz entsprechend der von Tacitus ( Germ. 17) gegebenen Schilderung, welcher Art die altdeutschen Frauen sich trugen.
Das ganze Bild macht einen so durchschlagend germanischen Eindruck, dass auch solche Altertumskenner, welche Göttlings Aufstellung für nicht völlig erwiesen ansehen, immerhin einstimmen, dass die beschriebene Statue eine Germanin vorstelle.
Die Rebellin gegen die väterliche und staatliche Autorität heiratet den Rebellen gegen die vollendete Tatsache der fremden Zwingherrschaft, deren gehorsamer Diener sein Schwiegervater ist. Fürwahr, ein von vornherein auf einen tragischen Ausgang angelegter Roman der Wirklichkeit. Er konnte gar nicht anders als unglücklich enden, denn Held und Heldin waren ja idealistisch gestimmt, waren hoch und edel gesinnt und »das Schöne muss sterben …«
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Bild: Accademia Colecciones
Text: Johannes Scheer (1817-1886) 1879 Germania. Zwei Jahrtausende deutschen Lebens
Zum Gedenken an unsere Toten aus der größten Schiffskatastrophe der Geschichte – in der Nacht zum 30. Januar 1945. Ein sowjetisches U-Boot versenkte die mit Flüchtlingen und zahlreichen Verwundeten überladene SOS Wilhelm Gustloff. Tausende von Menschen versanken mit dem ehemaligen Kdf-Schiff in der eisigen Ostsee. Heinz Schön beweist: Über 9000 Tote.
In dem Zuge widme ich mich in den nächsten Tagen einem fast vergessenen Kapitel der deutschen Geschichte und stütze ich mich dabei auf die Ausführungen des Heinz Schön (*1926 in Jauer. Niederschlesien, † 7. April 2013 in Bad Salzuflen), der in seinen Veröffentlichungen unter anderem beweist, dass allein auf der SOS Wilhlem Gustloff über 9000 Tote zu beklagen sind.
„Die Tragödie der Flüchtlingsschiffe“ – diesen Ausführungen zufolge starben 1944/45 über 40 000 Menschen auf der Ostsee.
Eine kurze Einleitung: „In den letzten 12 Monaten des Zweiten Weltkrieges wurde die Ostsee zu einem „Meer der Hoffnung“ für mehr als zwei Millionen Menschen aus Ost- und Westpreußen, Danzig und Pommern. Frauen, Kinder und alte Menschen verließen aus Angst vor der anrückenden Roten Armee ihre Heimat.
Die deutsche Kriegsmarine setzte über 1000 Handels- und Kriegsschiffe aller Größen und Klassen zu ihrer Rettung und zum Abtransport verwundetet Soldaten ein und evakuierte so in der größten Rettungsaktion der Seegeschichte an die 2,5 Millionen Menschen.
Doch für rund 40 000 Menschen wurde die Ostsee zum nassen Grab.
Mehr als 200 Schiffe fielen Angriffen und Minen zum Opfer. Anhand ausgewählter Beispiele schildert Heinz Schön die Tragödie dieser Flüchtlings-Lazarettschiffe.
Heinz Schön gilt als einer der besten Kenner der Vorgänge im Ostseeraum 1944/45. Er war Zeitzeuge dieses Ereignisses und Archivar über die südliche Ostsee. Im Jahr 1986 verlieh ihm Bundespräsident Richard von Weizsäcker das Bundesverdienstkreuz. Hein Schön selbst überlebte den Untergang der Wilhelm Gustloff 1945.
Am 8. August besuchten wir den Golm – die Ruhestätte von über 23 000 durch Alliierte Bombenangriffe zu Tode gekommenen Menschen auf der Insel Usedom
Bevor wir uns dem eigentlichen Beitrag zur Gedenkstätte Golm widmen, möchte ich noch etwas voranführen, betreffend der Zahl deutscher Todesopfer, hervorgegangen aus den Wirren des Zweiten Weltkrieges. Gestern kam es in einem Beitrag immer wieder zu Abweichungen. Teils stammend aus den mir vorliegenden Zeitungsberichten, teils aus Veröffentlichungen und Niederschriften und daraus resultierend von mir angegeben. Ich weiß, dass nach einer ordentlichen Recherche große Abweichungen nicht auftreten sollten und dürfen. Und doch passiert es. An dieser Stelle muss man sich aber auch die Frage stellen, wie kann es überhaupt zu solchen Differenzen kommen?
Zum besseren Verständnis für all die, die bisher von alldem nichts wussten. Das Spiel mit den Zahlen deutscher Todesopfer hat in der offiziellen Presse eine lange Tradition, wenn man es so ausdrücken mag. Es scheint als sei ihnen das Vermögen des Fälschens in die Wiege gelegt worden. Anders gesagt, arbeitet diese Presse als teuflisches Werkzeug der „Betäubung und Täuschung.“
Und diese fortwährende Täuschung hat zur Folge, dass ein großer Teil des deutschen Volkes nicht nur beginnt, lethargisch und gleichgültig mit den Vorfällen umzugehen, sondern schlussendlich meint, seinen Untergang hinnehmen zu müssen.
Bis 2002 lag die Gedenkstätte in der Obhut einer in 1955 entstandenen Interessengemeinschaft, die 2002 „großzügig“ in Trägerschaft gekommen ist.
Recherchiert man nun, reduziert sich die ursprüngliche Zahl von mehr als 23 000 Opfern (der ursprüngliche Stein gibt dazu Aufschluss, auch wenn die Zahl nur noch schwer erkenntlich ist) auf zunächst bis zu 14.000 Todesopfer und nun, in der ganz neuen Ausgabe dieser Trägerschaft, werden sage und schreibe 4.000 bis 6.000 Opfer aufgeführt.
Ich bin noch im Besitz eines Flyers der ehemaligen Interessengemeinschaft. (in der Kommentarspalte)
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Unsere Eindrücke vom Besuch der Ruhestätte
„Weit auf dem Golm im Mitsommergrün. Dort wo zwischen Grabkreuzen Mohnblumen blühen. Da flüstern die Gräser und wiegen sich leicht im Wind, der sanft über das Gräberfeld streicht.
Für den Frieden zu kämpfen und wachsam zu sein, fällt die Menschheit noch einmal auf Lügen herein. Dann kann es geschehen, dass bald niemand mehr lebt. Niemand, der die Milliarden Toten vergräbt.
Ja auch dich haben sie genauso belogen wie sie es heute immer noch tun…“ (frei nach Hannes Wader)
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Wir waren heute auf dem Golm, der höchsten Erhebung der Insel Usedom, zugleich Ort einer Tragödie und eine der größten Kriegsgräberstätten Deutschlands.
Den Ort haben wir mit zwiespältigen Gefühlen verlassen.
Gespickt von zahlreichen Lügen, einer widersprüchlichen Darstellung des Geschehens und anderen „Erzählungen“ die uns bitter aufgestoßen sind, standen wir dennoch andächtig und ehrfurchtsvoll an einem Ort, wo auch unzählige Familien (deren Leben gezielt ausgelöscht wurde) ihre letzte Ruhe fanden.
¤ Von der Tragödie muss man wissen, den Ort dazu kennen, sonst findet man ihn nicht. Der Wegweiser ist wie bei allen anderen Stätten dieser Art kaum wahrzunehmen.
¤ Die Zahl der getöteten deutschen Menschen wurde in Zahlen wie so oft nach unten reduziert. Doch auf dem ursprünglichen Gedenkstein ist die Zahl von 23 000 Toten eingraviert.
¤ Heute steht hier etwas von 4 000 bis 6 000 Toten. Solche Lügen sind unerträglich.
¤ An anderer Stelle verharrt man mit Erklärungen zu den bösen Nationalsozi.alisten. Darüber wird ausführlich berichtet Was bitte hat das mit diesem Ort zu tun, an dem unschuldige Menschen von den Alliierten getötet wurden?
Alliierte waren es, die gezielt Zivilisten töteten und ganze Familien auslöschten.
Das allerdings liest man nirgendwo.
Nur am Rande wird erwähnt, dass die Alliierten Bomben abgeworfen haben….
Es ist einfach nur zum „Haare raufen, um es freundlich auszudrücken.
¤ Im Haus mit Informationen wird weiter gelogen, sodass sich die Balken biegen. Mein Mann verließ wütend den Raum, ich machte noch ein paar Bilder.
Die Erkenntnis, die bleibt: Wie will man aktuelle Verbrechen aufarbeiten, wenn die längst Vergangenen über Lügen unter Verschluss gehalten werden?
Dieses Wissen ist einfach nur unerträglich.
Während man eifrig die Opferzahlen der Deutschen über den Zweiten Weltkrieg hinaus immer und immer wieder, weiter und nahezu ins Uferlose nach unten reduziert, gilt die gerundete Zahl von 6 Millionen der zu Tode gekommenen J.u.den. nicht nur als symbolisch, sondern auch als ziemlich verlässlich. Schlimm genug, dass wir überhaupt über solche Ereignisse berichten müssen, in denen so viele Menschen ihr Leben lassen mussten, ganz gleich welcher Herkunft oder Nation. Es sind Menschenleben zu beklagen. Ganze Familien wurden ausgelöscht.
Nicht weniger schlimm ist es jedoch, wenn man dabei das Gefühl hat, über weite Strecken hin, immer und immer wieder belogen zu werden.
Nun stelle man sich die Frage, warum diese Verlässlichkeit ursprünglicher Zahlen (wie oben erwähnt) nicht auf deutsche Todesopfer zutrifft? Beispiele dazu gibt es zuhauf.
Sei es nach dem Bombenangriff auf Dresden, sei es aus den Tragödien der Flüchtlingsschiffe heraus, oder aus der zuvor unerbittlichen und zwangsweisen Vertreibungsaktion der Deutschen aus ihrer Heimat mit furchtbaren Drangsalierungen nach Kriegsende seitens der Alliierten bis weit in die 1950er Jahre hinein. In allen Fällen dieser Tragödien lagen die ursprünglichen Todeszahlen weit über den uns heute suggerierten.
Hier wurde über die vergangenen Jahre die ursprüngliche Zahl der getöteten Deutschen von 23 000 auf 6.000-4.000 reduziert. Bei näherer Betrachtung des Ereignisses wird man schnell feststellen, dass die uns heute suggerierte Todeszahl von etwa 4.000 Toten nicht ansatzweise im Verhältnis zum dem damaligen Geschehen steht /stehen kann. Ein Graus.
Ähnlich, wir erinnern uns, reduziert sich auch die Zahl von jüd.ischen Todesopfern wie von Geisterhand, nachdem man der Beweis erbracht wurde, dass keine Deutschen an den Massakern (u. a. von Jedwabne) beteiligt waren. Leise, kaum vernehmbar, gab man zu, dass es Polen waren, die auf brutalste Weise ihre jü.dischen Mitbürger töteten. Und nachdem das ans Tageslicht kam, waren es plötzlich nicht mehr die, wie anfänglich den Deutschen angelasteten 1600 Tote, sondern nur noch etwa 340. Merkwürdig. Oder?
Aber wie kam es dazu?
—-Auszug Wikipedia: „Während die Opferzahlen ursprünglich auf 1.600 Personen geschätzt worden waren, wurde nach Exhumierungen der Massengräber und Ausgrabungen des Instituts für Nationales Gedenken (IPN) im Jahre 2001 davon ausgegangen, dass es zwischen 300 und 400 Menschen waren. Spätere Forschungen schätzen die Zahl der jüdischen Opfer auf mindestens 340. Die Opferzahl wurde durch eine nur oberflächliche Exhumierung ermittelt, da die Rabbiner gegen die Störung der Ruhe der Opfer protestierten. Die tiefer liegenden Leichen konnten nicht gezählt, sondern ihre Zahl nur geschätzt werden.—–„