In einer uralten Überlieferung und Weisheit heißt es, dass am 8. Dezember die Erde einen Impuls der Sonne empfängt, um ihr nach 13 Tagen ein neues Leben zu schenken.
Die Zeit vor der Wintersonnenwende wurde dazu genutzt, um für das das noch verbleibende Jahr, alle landwirtschaftlichen Geräte wegzuräumen und wegzusperren und das Arbeiten einzustellen. Man beschränkt sich auf das Nötigste und verräumt alles in den Schuppen.
Viele Tiere gehen in den Winterschlaf/Winterruhe und auch die Pflanzen haben endgültig ihre Säfte unter die Erde verlegt. Alles an Werkzeugen wurde nach der Ernte sorgfältig überprüft, sortiert, repariert oder geschärft um für das nächste Jahr einsatzbereit zu sein. Jetzt ist die Zeit um aufzuräumen.
Von der Sehnsucht nach Ruhe, von Sperr- und Rauhnächten
Am 8. Dezember beginnen die 13 sogenannten Sperrnächte, die das ausklingende Jahr „verschließen“. Sie heißen auch Dunkelnächte, da es die allerdunkelste Zeit des Jahres ist, bevor mit der Wintersonnwende das Licht wieder stärker wird.
Also machen wir es wie die Natur, treten den Rückzug an, und das aus tiefstem Herzen heraus. Ich war noch nie ein Freund von diesem hysterisch herbeigeführten Einkaufsrausch. Dabei ist es doch um so viel schöner, sich diesen Sperrnächten – sie beginnen mit dem 8. Dezember und enden am kürzesten Tag und der längsten Nacht, dem 21. Dezember – einfach hinzugeben, um die Ruhe zu bewahren.
Bei den sogenannten Sperrnächten handelt es sich dann um die 13 Tage, die auch den alten germanischen Jahreskreis mit 13 Mondzyklen symbolisieren. Zwischen dem 21. und 24 Dezember herrscht völlige Dunkelheit, bis am 25. Dezember das erste Mal die Sonne wieder für etwa 1,5 Minuten länger am Himmel steht.
Die erste Rauhnacht beginnt dann in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember, und die letzte Rauhnacht findet in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar statt. Es gibt aber auch die Tradition der ersten Rauhnacht, beginnend mit dem Datum des 21.12. zur Wintersonnenwende.
Und wie verbringen wir das „Faulsein“? Ganz einfach: Wir zünden die Kerzen an, und bringen Licht ins Dunkel!
Nehmen wir uns die Zeit für schöne Gedanken, bevor wir das Alte Jahr (ver)schließen.
„
Strom der Wahrheit
Wenn versunken Licht und Larmen,
Sitz ich bei der Lampe Schimmer
Oft im nachtlich stillen Zimmer,
Wo Gedanken mich umschwarmen,
Auf ein altes Buch gesenkt
Meine Stirne ernstbeschwert;
Kuhlung mir der Nachtwind schenkt
Durch das Fenster unverwehrt.
Wundersame Lieder sausen
Drauben Wind und Wald und Wetter,
Und es wehn des Buches Blatter;
Welch ein feierliches Brausen!
Und ich lausche und ich lausche,“
An ein Ufer fern entruckt. –
Rausche Strom der Wahrheit, rausche!
Meine Seele lauscht entzuckt.
(Bruno Wille)
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Interessantes zur Zahl 13
Dass die 13 und der Freitag schlecht beleumundet sind, hat vor allem mit der Christianisierung Europas zu tun. Denn die Missionare (Jesuiten) brachten mit dem neuen Glauben auch einen neuen Kalender. Die Abschaffung des keltisch-germanischen Mondkalenders, der 13 Monate umfasste, und die Einführung des zwölfmonatigen Sonnenkalenders stießen allerdings auf Widerstände. Um den 13. Mondmonat aus dem Gedächtnis der „Barbaren“ zu löschen, wurde die 13 zur Unzahl erklärt.
Im Übergang vom 5. auf den 6. Dezember- wir feiern den 6ten Jul Wodanstag. Wodan zieht durch die Orte und bringt den Kindern Geschenke, um die Wartezeit auf das Wiederkommen des Lichtes zu vertreiben.
Daher werden am gestrigen Abend gewiss wieder viele Kinder ihre Schuhe und Stiefel ordentlich geputzt, und vor die Tür gestellt haben. Mögen sie nur gut gefüllt worden sein, mit all den segensreichen Früchten und Nüssen.
In manchen Regionen, so habe ich erfahren, klopft der „Nikolaus“ gar an die Tür. Das verrät ein Kindervers aus Bremen:
Sunner Klaus de grote Mann
kloppt an alle Dören an
Lüttje Kinner bringt he wat
Grote stickt he in´en Sack
Halli, halli, hallo
So geiht dat in Bremen to.“
(Aus: Macht auf das Tor (1905))
Bei uns daheim gibt es traditionell an jedem 6. Dezember selbst gebackene Weckmänner. Also hinein mit dem Gebäck in den heißen Ofen
Der Fantasie im Backen der Gebildbrote sind keine Grenzen gesetzt.
Ein ‚Gebildbrot‘, ist ein Brot, das etwas abbildet, das Bilder in uns aufsteigen lässt. Schon in heidnischen Zeiten buk man Brote in der Gestalt von heiligen Tieren oder Göttern. Bei fast allen indogermanischen Völkern sind solche Backwaren in der Form einer Figur, eines Gebildes, nachweisbar.
Aus dem kelto-römischen Gräberfeld Belginum/ Wederath (Hunsrück) gibt es einige Gebäckuntersuchungen. Unter anderem kam ein verkohlter „Keltenkringli“ aus Honigteig mit Hefe zum Vorschein, dessen Rezept ein schweizer Institut (daher der Name für das Gebäck) rekonstruiert hat.
Brot und Gebäck aller Art haben im Heidentum schon immer eine große Rolle gespielt. Ob als Opfergabe oder im Rahmen des Segens, z.B. im Wicca, oder nach einem Ritual beim gemütlichen Beisammensein, ohne Brot oder Kuchen läuft nichts. Es wird berichtet, dass Brot in Tierform schon von den indogermanischen Völkern als Ersatz für Tieropfer genutzt wurde.
Aber bleiben wir noch bei unserem „Weckemann“. Fast jede Region nennt ihn anders. Weck(en)mann, Dambedei, Grättimaa, Grittibänz, Hefekerl, Klausenmann, Martinsmännchen, Krampus oder Stutenkerl – es ist ein Gebäck in Form eines Mannes aus Hefeteig, häufig mit Rosinen, bezeichnet.
So ist er der Klausenmann im Bodenseeraum, der Stutenmann oder Stutenkerl in Norddeutschland, das Weckmännchen in Mittel- und Ostdeutschland, das Boxenmännchen in Luxemburg, der Krampus in Teilen Österreichs und Bayern, der Buikman oder Wekkeman in den Niederlanden, der Manele im Elsass, der Dambedei in Karlsruhe und JJean Bonhomme in Frankreich.
Die Namen mögen je nach Region unterschiedlich sein, doch eines haben sie alle gemeinsam: Es sind Teigmännchen nach alter europäische Tradition.
Und wie es immer so ist: Die Christen nahmen die Idee auf: So kennen wir die Brezel als Speise der Fastenzeit. Diese sollen die die verschränkten Arme der Mönche darstellen. Das aus Kuchenteig gebackene Osterlamm stellt den Heiland als Opferlamm (Agnus Dei) dar. Und der Dresdner Christstollen symbolisiert das Christkind als Wickelkind. Der Spekulatius ist eine besondere Form der Gebildbrote, mit Abbildungen von Menschen, Tieren, Bauernhöfen, Schiffen, Windmühlen u. s. w.
Nun genug davon. Ganz gleich, in welcher Region ihr euer Gebildbrot verspeist: Heute ist Wodanstag!
Heil und Segen bei köstlichen roten Äpfeln, Nüssen und Gebäck.
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Weitere Namensgebeungebje nach Region auf einen Blick
Böxepitter“ (in Solingen)
„Buggemann“ (Raum Mönchengladbach / Viersen)
„Hellijemannskälsche“ (sehr selten geworden, unter anderem in Köln)
„Hierzemann“ (Großraum Bonn)
„Kloskerl“ (früher weit verbreitet)
„Märtesmann“ (Nordeifel)
„Puhmann“ (Mülheim/Ruhr und Umgebung)
„Piefeklos“ (Nordeifel, sehr selten)
„Senterklos-Stütt“ (Niederrhein)
„Stuttemann“ (Niederrhein)
„Weckmännes“ (verbreitet)
Krampus (Bayern und in Teilen Österreichs)
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Quellen /Literaturverweise
Sybil Gräfin Schönfeldt, Feste und Bräuche durch das Jahr, Urania Verlag in der Dornier
Ceisiwr Serith, Deep Ancestors-Practicing the Religion of the Proto-Indo-Europeans, ADF Publishing (auf Englisch), 2009
Jakob Grimm, Deutsche Mythologie, Dieterichsche Buchhandlung, 1835
Weisheit, guten Rat und Segen: von süßen roten Äpfeln , Nüssen und Gebäck.
…. Allesamt geistige Gaben, die in den Mythen symbolisch greifbar gemacht werden.
Nikolaus, Knecht Ruprecht, Krampus? Wer wirklich hinter dem Nikolaus steckt“
6. Dezember= Julmond – Sonarblot)
“Wer kommt denn da geritten?
Herr Wude, Wude Nikolaus!
Laß mich nicht lange bitten
Und schüttle deinen Beutel aus.”
Wude ist niemand anders als Wodan/Wotan.
Wode, Wude, Wodan hatte vor Nikolaus am 6. Dezember seinen Festtag.
Je mehr im Volke die Erinnerung an den Himmelsalten, an Wodan (Odin), verblasste, um so sichtbarer trat der „gute Nikolaus“ als Kinderfreund in Erscheinung. Zur Erinnerung an die bösen Geister aus dem „wilden Heer“ wird der christliche Nikolaus oft von „Knecht Ruprecht“ oder dem „Krampus“ begleitet.
Viele Symbole von Nikolaus und Wodan gleichen sich:
– Das weiße Roß
– Der Mantel
– Der lange Bart
– der Stab (Odin hält einen Speer)
– das Reiten durch die Luft
– die Geschenke, die durch den Schornstein kommen (Wodan bringt Wärme und Licht ins Haus)
– Das Buch der Weisheit (Wodan gilt als allwissend)
– die Nüsse. Diese gelten als eine Frucht Wotans.
Zur Erinnerung an die bösen Geister aus dem „wilden Heer“ wird der christliche Nikolaus oft von „Knecht Ruprecht“ oder dem „Krampus“ begleitet.
In vielen Gegenden Deutschlands ist er noch der Schimmelreiter oder der
Ruprecht (Hruodpercht) = der von Ruhm Strahlende, (Beiname Wotans) geblieben.
Im Brauchtum unserer Ahnen war er jedoch nie der „schwarze Mann“ (und auch kein Knecht), sondern ein Helfer der Eltern, welcher den Kindern Geschenke und mit dem Schlag der Lebensrute „Heil“ für das kommende Jahr brachte.
Auch wurde dies als Zeichen der Fruchtbarkeit verstanden, der Schlag der Lebensrute sollte reiche Ernte im neuen Jahr und Fruchtbarkeit, der in Midgard lebenden Menschen bescheren.
Und hier noch einen Blick darauf, wie sich der Archetypus des alten Weisen seinen Weg in die Bilderwelt fast aller Kulturen bahnt‘.
– Bei den Indern sind es die die weißbärtigen Risis oder der Schöpfergott Brahma
In Teilen des nördlichen Europas ist es eine Erscheinung des weisen Zauberers Odin
– Bei den Kelten ist es Merlin, der Zauberer, der mit einem Wolf und einem Hirsch im Eichenwald haust und der als Ratgeber und Lehrer an der Tafelrunde König Artus erscheint
– Im alten China begegnet er uns in Gestalt eines Laotse, dessen Name „alter verehrter Meister“ bedeutet, und der uns lehrt, dass das Universum in sich harmonisch ist und keiner Kontrolle oder erzwungener Verbesserung bedarf.
Es heißt, Laotse kam schon als Greis mit weißem Bart und runzeliger Haut zur Welt
Ganz gleich, in welchem Zeitalter man lebt, der alte Weise begegnet uns immer wieder. Selbst in der technokratischen Postmoderne erkennt man ihn wieder. Auch in dem Werk „Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkiens erscheint er als Gandalf.
Man könnte mehrere Bücher mit unzähligen Kapiteln füllen, um über die vielen Gestalten des Weisen und die damit verbundenen Wunder, die er vollbracht hat zu berichten.
Den meisten Gläubigen ist nicht bewusst, dass an der Nikolausfigur recht viel Heidnisches, aber auch Römisches haftet.
So feierten die Römer die Wintersonnenwende zu Ehren des Saturn, des Ältesten ihrer Götter. Zu den Saturnalien kommen wir aber an einem anderen Zeitpunkt. Denn das waren echte Chaostage (vom 17.-24. Dezember) mit maßlosem Saufen, Fressorgien, Lärmen und Zügellosigkeit.
Im Kommentar gibt es den Beitrag zu unserem Weisen noch ausführlich.
Wenn wir jetzt in der Vorweihnachtszeit die vielen schönen und besinnlichen Tage genießen und uns auf die anstehenden Fest- und Feiertage freuen, dürfen wir nicht vergessen, dass es vor gar nicht allzu langer Zeit ganz anders war!
Bombenhagel auf Leipzig – Luftangriff am 4. Dezember 1943
(im Kommentar ein ausführlicher Beitrag zu diesen verheerenden Angriffen der Alliierten auf unsere deutsche Bevölkerung)
„Den schwersten Luftangriff im Zweiten Weltkrieg erlebte Leipzig in den frühen Morgenstunden des 4. Dezember 1943. Zwischen 3:50 und 4:25 Uhr überflogen britische Bomberverbände nach einer Täuschung der deutschen Luftverteidigung Leipzig mit circa 400 Maschinen in drei eng aufgeschlossenen Wellen.
Nach dem Setzen der als „Christbäume“ bezeichneten Zielmarkierungen fielen innerhalb kürzester Zeit unvorstellbare Mengen an Brand- und Sprengbomben, darunter auch Phosphorbomben, auf das Stadtgebiet. Ungefähr zwei Stunden nach den letzten Bombenabwürfen brannte es in der gesamten Innenstadt und in vielen Leipziger Stadtteilen. Es entstand ein gewaltiger Feuersturm, der starke Bäume umknickte, Autos, Menschen und Gegenstände umwarf und im Sog mit riss. Nicht allen Leipzigern gelang es, die Keller oder Bunker wieder lebend zu verlassen, denn viele Gebäude stürzten ein und begruben Personen unter den Trümmern.
Unter den 1.815 Toten und fast 4.000 Verletzten waren neben Leipziger Einwohnern auch Angehörige der Wehrmacht oder Evakuierte aus anderen Städten zu beklagen. Die städtischen Behörden erfassten ungefähr 140.000 Menschen als „Bombengeschädigte“, die teilweise neben ihren Wohnungen auch die gesamte persönliche Habe verloren hatten. Innerhalb weniger Stunden zerstörten die schwer einzudämmenden Brände sowie die direkten Einschläge der Sprengbomben fast zehn Prozent der etwa 35.000 Gebäude im Stadtgebiet. Dabei gingen mit 43.100 Wohnungen fast 20 Prozent des Bestandes verloren.
Ruinen prägten das Bild auf den Straßen und Plätzen, Tausende Gebäude wiesen Schäden unterschiedlichen Grades auf. Dies betraf öffentliche Verwaltungsgebäude, Verkehrs- und Versorgungsbetriebe, Schulen, Krankenhäuser, Arztpraxen und Apotheken ebenso wie Büchereien, wissenschaftliche Sammlungen und Verlagsbestände, Produktionsfirmen sowie Messe- und Handelseinrichtungen.
Zeitweilige Ausfälle in der Wasser-, Strom- und Gasversorgung sowie im Straßenbahnverkehr führten darüber hinaus zu erheblichen Einschränkungen im Alltag der Bevölkerung. Die nachfolgenden alliierten Luftangriffe verwandelten Leipzig bis zum Kriegsende in eine Trümmerlandschaft. ————————————————- Text und Bild übernommen von /UnvergesseneHelden/tme
>> „Solche traurigen Bilder gab es auch nach dem Bombenangriff auf Freiburg am 27.November 1944.Was für ein Weihnachten hatten die Menschen in den Trümmern, unvorstellbar“.<<
>> „Die Bombardierung wurde aus einer Laune heraus getätigt,dafür gibt es keine Worte,noch Erklärung,noch Rechtfertigung. Mein Grossvater der im WWll in Galizien war,hat versucht mich darüber auf zu klären.Seine Aussage war,zu diesem Zeitpunkt gab es in Dresden viele Ostflüchtlinge u die sollte es auch treffen.“<<
>>“Ja, es ist nicht allzulange her, und trotzdem interessiert es nur sehr wenige. Leider! Ich habe das Gefühl, wir steuern im Moment genau wieder in die selbe Richtung. Anstatt miteinander zu reden, liefert man Waffen und Milliarden Gelder. Sie schüren somit erst recht diesen Krieg! Ich frage mich ernsthaft, ist die Menschheit ( Politik) wirklich nicht mehr in der Lage, zwischen richtig und falsch , recht und unrecht ,zu unterscheiden! Die einen wollen Krieg, Merz CDU , Scholz nicht viel anders SPD , und andere lieber Verhandlungen am großen Tisch. Da hat man verschiedene meinungen, eigentlich sehr schade. Hätten einige dieser Herrn mal mehr Geschichtsbücher gelesen, würden sie vielleicht anders denken und anders handeln.
Ich selbst finde es schade, das manche Leute links sind und andere rechts. Es ist für mich nichts weiter, als Menschen in zwei verschiedene Gruppen zu teilen!
Weiser würde ich es finden, wenn man Themen vernünftig an einem Tisch zusammen bespricht. Am Ende eines solchen Gespräches , mit aller rücksichtsnahme aller Beteiligten, so dürfte ein faires und vernünftiges gesamtergebnis dabei herauskommen.
Na ja, vielleicht ist es auch nur ein Wunschdenken von mir!“ <<
>> “ mein Grossvater war bestens informiert, immerhin hat er 5 Kinder u sich selbst geopfert, unsagbares Leid musste meine Grossmutter erdulden, es gab danach keinen Trost keine Wieder gut Machung, sie hat ihre Geliebte Tochter im KZ verloren, eine Endlose Trauer Mähr. Und wieder schaffen Sie es den Müttern die Kinder zu rauben um ihre endlose Gier zu befriedigen.“<<
Was hat es auf sich, mit diesen drei Frauen /Müttern? Was haben sie mit dem Barbaratag gemein? Und warum sollte ein frisch geschnittener Kirschzweig zu Weihnachten Blüten tragen?
Bei den Christen ist Barbara eine allseits beliebte Heilige. Doch ihre Verehrung hat tiefere Gründe. Und wie das eben so ist, wurde auch hier „umgeschrieben“, „gecancelt“, verdreht, für das Vergessen. Im Jahr 1969, nach der Kalenderreform der katholischen Kirche, wurde der Barbara-Tag nicht mehr aufgeführt. Bei vielen Gläubigen sorgte das für Empörung, schließlich wurde sie 2002/2004 wieder im Kalender mit aufgenommen und zur Schutzheiligen für viele Berufe auserkoren.
Mancher hat es vielleicht noch in Erinnerung, oder von den Eltern erzählt bekommen: Mit der Reform des liturgischen Kalenders endete die weltweite Verehrung mancher Heilliger.
„Sinnbild aus Sehnsucht geboren
Zur himmlischen Heerschar erkoren
Zwischen Träumen und Tränen verloren
Dem Diesseits-Denken entschwunden
Doch Zeit und Zerfall überwunden
Als Sinnbild-Denkmal wieder gefunden“
Und so kommen wir zur tieferen Bedeutung: Zusammen mit ihren Schwestern Katharina und Margarethe entpuppt sich Barbara als eine Metamorphose der der drei keltischen Matronen oder Muttergottheiten.
Indigene Europäer kannten diese Göttinnen-Triade schon seit Urzeiten in Gestalt der weißen Göttin, die für Junfräulichkeit und Frühling stand, als die Rote Göttin, die den Sommer, die Wärme, die Reife, das Blühen, das Lebensfeuer und das Monatsblut verkörperte, und als Dritte die Schwarze Göttin. Die Alte, die Hüterin der Samen und Seelen.
In den Volksmärchen erscheint die dreifache Urgöttin als Schneeweißchen, Rosenrot und die alt (schwarz gekleidete) Frau Holle. Diese Farben sind übrigens die Urfarben mit denen vor rund 35 000 Jahren die altsteinzeitlichen Höhlenmaler ihre Tierbilder malten.
So ist auch eine Wesensverwandtschaft der Matronen mit den Nornen, den nordisch – germanischen Schicksalsgöttinnen, nicht zu leugnen.
Das Urbild der drei Frauen taucht auch nach der Bekehrung zum Christentum immer wieder auf, wenn auch stark abgewandelt. Bekannt ist die Verehrung der sogenannten drei Bethen, der Ambeth, Warbeth (Barbeth) und Wilbeth, auch Einbeth. Im 13./14. Jahrhundert breitete sich dann der Drei-Marien-Kult aus. Demzufolge seien die drei Marien Maria Magdalena, und die beiden Jüngeren Jesu, Maria Salome und Maria Jakobi.
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In keiner antiken Schriftensammlung ist etwas über die Matronenverehrung zu finden – und doch gibt es ein riesiges Archiv, das von diesen Göttinnen berichtet. Dieses Archiv entdeckte man erstmals um 1600 und verstärkt im letzten Jahrhundert. Die wertvollen Dokumente sind aus Stein, liegen wohlbehütet in der Erde und wurden meist durch Zufälle entdeckt. Das Archiv erstreckt sich auf ein ausgedehntes Gebiet – auf das ehemalige Gallien bis nach England und Italien, mit Schwerpunkt im damaligen Gebiet der Ubier, einem Germanenstamm, der sich westlich des Köln-Bonner Raumes niedergelassen hatte.
Die aussagestärksten Archivstücke sind Altarsteine, auf denen drei Frauen dargestellt sind. Etwa 800 dieser Steine fand man insgesamt; von den Fundstellen im Rheinland liegen 14 am Rhein, sechs an Erft und Swist und 24 zwischen Erft und Rur. Meist entdeckte man diese antiken Denkmäler in römischen Trümmerfeldern. Doch auch beim Freilegen fränkischer Plattengräber fand man Weihesteine, die dort eine Zweitverwendung gefunden hatten.
Die Gestalten sitzen in einer Nische, sind mit langen, faltenreichen Gewändern bekleidet und haben Körbe mit Früchten oder sonstigen Opfergaben auf ihren Knien. Die beiden äußeren, älteren Frauen tragen große, turbanartige Hauben, während die mittlere, jüngere Figur mit herabwallenden Haaren und ohne Kopfbedeckung dargestellt ist; es könnten demnach zwei verheiratete und eine ledige Frau gemeint sein. Die drei entscheidenden Phasen im Leben einer Frau drängen sich auf: Tochter, Gattin, Mutter.
Schon nach den ersten Funden dieser Dreiergruppen wagte man vorsichtige Prognosen. Man erkannte in den Reliefdarstellungen ein Sinnbild, das Sonne und Mond – gekennzeichnet durch die Hauben – und die Mutter Erde darstellen sollte. Aber man deutete die Gestalten auch als Mondkünderinnen, wobei die kleinere Gestalt den Neumond anzeigen sollte. Aus den Opfergaben schloss man, dass die Frauengestalten Fruchtbarkeitsgöttinnen versinnbildlichen, die um alles Werden auf der Erde angefleht wurden. Durch das Sitzen, Thronen, sollte ihre Würde deutlich werden. Aus der sitzenden Stellung schloss man aber auch auf ihr Gewerbe als Pythia, Seherin, und erklärte die weisen Frauen zu Schicksalsgöttinnen. So hat man vieles aus den Frauengestalten herausgelesen und sicher auch manches hineingelesen.
Dass es sich bei den Matronen nicht um römische Göttinnen handelte, wurde bald bewusst; denn nirgendwo hatten die römischen Schriftgelehrten etwas über diesen Kult niedergeschrieben, und die Römer schrieben gerne und ausführlich über ihre Götterwelt. So geben die Matronen-Schriftsteine manche interessante Auskunft über die römische Zeitepoche. Doch das Reich der göttlichen Mütter bleibt voller Mystik.
Dass diese Matronensteine nicht planlos in der Gegend gestanden haben, war nicht nur eine logische Folgerung, sondern bestätigte sich durch weitere Bodenfunde. Stets waren in der Nähe von entdeckten Weihesteinen Reste von Bebauungen vorhanden. So erkannte man, dass die Denksteine zu kleineren oder größeren Kultstätten gehörten.
Die Kapellen hatten nur privaten Charakter und können einer Familie oder Sippe zugeordnet werden. Solche kleine Heiligtümer lagen u.a. bei Iversheim, Elvenich, Lessenich, Lechenich, Embken und Vettweiß. Eine kleinere Tempelanlage ist in Zingsheim rekonstruiert: eine quadratische Cella als Wohnsitz der Gottheit und ein offener Umgang.
All diese Funde zeigen, dass sich ein ganzes Netz von Matronen-Verehrungsstätten über das Eifelgebiet ausbreitete. Weiteren Aufschluss erwartete man durch einen Vergleich derjenigen Stellen, an denen Weihesteine und Tempelreste gefunden worden waren. Häufig fand man Tempelreste auf Erhebungen in der Nähe einer römischen Siedlung und Straßen sowie nicht weit von einer Quelle.
„Die Mütterverehrung ist kein germanischer oder römischer, sondern ein keltischer oder gar vorkeltischer Brauch.“ Zu diesem Resultat kamen die Geschichtsforscher. Will man den Matronenkult verstehen, muss man sich zunächst mit der Religion der Kelten und deren Vorfahren auseinandersetzen.
Von den Kelten wissen wir, dass sie sehr naturliebend waren. Sie fühlten sich eins mit allen Geschöpfen der Erde, mit Tieren, Pflanzen und Bäumen, mit Wasser und Luft und mit den Gestirnen. Den Mondphasen schrieben sie magische Kräfte zu; allem Übersinnlichen waren sie zugeneigt. So ist es verständlich, dass sie sich ihren mannigfachen Göttern auf Bergeshöhen, in heiligen Hainen und an Wasserquellen besonders nahe fühlten. Diese Plätze, aber auch Bäume – und bei den Irlandkelten die Megalithbauten – waren nicht nur die Orte, sondern oftmals auch die Gegenstände ihrer Verehrung. Baum- und Quellenkulte sind bis in eine sehr späte Zeit aus gallischen Heiligenriten bekannt.
Erst durch die Grenzlandfestlegung Caesars wurden Kelten und Germanen getrennt. Caesar spricht meist nur von Galliern, womit alle Bewohner Galliens gemeint waren, egal ob sie Kelten oder Germanen waren.
Wir wissen jedoch, dass auch germanische Stämme die Mütter-Dreiheiten verehrten. Auffallend ist, dass in den Übergangsgebieten zwischen den rein germanischen und den altkeltischen Kulturländern die Matronenverehrung besonders oft nachweisbar ist. Eine Wesensverwandtschaft der Matronen mit den Nornen, den nordisch – germanischen Schicksalsgöttinnen, ist nicht zu leugnen.
Einen Hinweis auf eine germanische Matronenverehrung sieht man in den mysteriösen Beinamen der Göttinnen, in denen man sowohl keltisches als auch germanisches Sprachgut erkennen kann.
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Und nun zum Kirschzweig: Wer am Barbaratag, dem 4. Dezember, frisch geschnittene Kirschzweige in die Stube holt, in ein Gefäß mit wenig Wasser stellt, kann sich mit etwas Glück zu Weihnachten über Blüten freuen.
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Quellverweise:
Sophie Lange > Matronenkult und Kultplätze
Wolf Dieter Storl – die Magie der Sonnenwenden
Die Welt der Kelten – Jacques Moreau
Die Kelten – Gerhard Herm
Götter und Mythen der Germanen – R. Derolez
Von Matronen und Weihedenkmälern – Franz Cramer
Der römische Tempelbezirk bei Pesch – Waldemar Haberey
Der Ortsname des Kreises Euskirchen – Gerhard Mürkens
Woche für Woche löschten die Menschen ein Licht bis kurz vor der Sonnenwende, wo dann nur noch eine Kerze brannte. Dies war als Bitte des Julfeuers zur Rückkehr der unbesiegten Sonne zu deuten. Der Begriff „Jul“ stammt aus dem nordischen und bedeutet “Rad des Lebens”.
So wie der Ring weder Anfang noch Ende hat. Wir kennen das aus Richard Wagners Oper „Ring des Nibelungen“ oder aus dem Roman „Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien. Der Ring steht für die Ewigkeit.
Wenn wir nun unser Rad, oder den Ring mit dem duftendem Grün von Tannen, Fichten, Wacholder, Eiben oder Kiefern schmücken, verbinden wir das mit der unzerstörbaren ätherischen Lebenskraft der Natur.
Anschließend versehen wir das Grün zumeist mit roten Bändern. Sie wirken als Träger der Seele. Warum das? Es steht geschrieben, das atmende Wesen mit rotem Blut in der Antike als beseelt galten.
Und nun kommen wir zu den Kerzen, deren Flammen das Wachs aufzehren. Sie verkörpern das göttliche Licht, das die Dunkelheit vertreiben soll. Man geht davon aus, dass es 6 Kerzen waren, die angezündet wurden.. Woche für Woche löschten die Menschen ein Licht bis kurz vor der Sonnenwende.
Zwischen Samhain und Winterfest – eine Zeit, in der das Julrad stillsteht, eine Zeit, in der der Schleier zur Anderswelt sehr dünn ist und die Ahnen uns ganz nah.
Mögen wir bewusst durch diese fabelhafte Weihezeit gehen. Und dabei unser altes und ursprüngliches Brauchtum wieder aufleben lassen und pflegen.
Achja, und oft wird die Frage gestellt, welchen Ursprungs der Adventskalender ist? Tatsächlich ist dieser eine neuzeitliche Erfindung und stammt aus dem Schwabenlande vom Pfarrerssohn Gerhard Lang (1881-1974). Seine Mutter nähte 24 Kekse (angeblich waren es schwäbische Wibele) auf einen Karton und der Bub durfte jeden Tag einen essen.
Als Teilhaber der lithographischen Anstalt Reichhold & Lang verzichtete Gerhard Lang auf die Gebäckstücke und verwendete stattdessen farbenprächtige Zeichnungen, die ausgeschnitten und auf einen Pappkarton geklebt werden konnten.
1908 verließ dieser erste, wenn auch noch fensterlose Adventskalender die Druckpresse. Damals sprach man noch von „Weihnachtskalender“, oder „Münchener Weihnachts- Kalender“. Seit ca. 1920 erschienen die ersten Kalender mit Türchen zum Öffnen auf den Markt, so wie wir sie heute kennen.
Der Gedanke des Adventskalenders verbreitete sich in der ganzen Welt. In England sind es 25 Türchen, die geöffnet werden, da Weihnachten dort offiziell erst am ersten Weihnachtstag beginnt.
Von unserem ganz persönlichen Kalender öffnen wir ab dem 1. Dezember 24 Türchen, und das Jahr für Jahr aufs Neue. Und es ist immer wieder eine Freude sich von den winzigen Zeichnungen zur Heimatstadt, die sich hinter den Türchen verbergen, überraschen zu lassen.
Einen weiteren Beitrag zur bevorstehenden Ankunft des Lichts, findet ihr im Kommentar.
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Textquellen, gestützt auf Inhalte aus „Die Magie der Sonnenwenden“ von Wolf Dieter Storl.
Infotafel: Warum eigentlich sechs Kerzen?
Gute Frage: Eigentlich ist die Zahl 6 in der nordischen Mythologie unbekannt. Doch da heidnische Familien in Schweden auch das Alvablot feierten, lagen zwischen diesem und dem Fest zur Wintersonnenwende genau sechs Wochen. Daher begründet sich vermutlich die Anzahl der 6 Kerzen.
Sie wollten die Kerzen allerdings nicht einfach durchnummerieren. Zufällig passte, dass die historischen Runenreihen am Anfang immer festgelegte Folge der 6 Runen haben, daher „Futhark“ genannt werden und diese Runen prima auf die 6 Kerzen zu verteilen sind.
Nach Lena Månstråles Interpretation bedeuten die sechs Runen Folgendes:
Fehu : die Rune des Wohlstands. Wohlstand durch Dankbarkeit für das, was man hat.
Uruz: Neustart
Tors runa. Alle radikalen Veränderungen erfolgen durch Chaos. Thor durchbricht die Dunkelheit, es donnert und blitzt!
Ansuz: Die Rune der Luft und des Windes.
Raido: Die Reise des Lebens. Die stärkste Schutzrune.
Kenazu: Das Feuer. Das innere Feuer. Funke des Lebens, Lebensfähigkeit.
Was ist Alvablot? Das álfablót war ein Fest, das zwischen dem Ende des Herbstes und dem Beginn des Winters stattfand. Zelebriert, als die Ernte eingebracht wurde und die Tiere am fettesten waren.
Angesichts der schrecklichen Bilder aus unserem Märchenwald, neben all den anderen bedenklichen Aufnahmen, die uns täglich aus nahezu allen Regionen Deutschlands und Europa erreichen, ergibt sich mir folgender Eindruck: Wir werden übermannt von einer der wohl mächtigsten Kriegsmaschinerie, welche die Fähigkeit besitzt, alle unsere natürlichen Lebensbedingungen zu zerstören, oder zumindest stark einzuschränken.
Schauen wir nach oben, erblicken wir seltsame „Wolkenformationen“ blicken wir nach unten, wachsen „neue Wälder“ , auch die Äcker und Felder werden „neu bestellt“, aber das sind nicht etwa Wälder in einem üppigen Grün oder üppige Getreidefelder, deren Ähren sich im Wind wiegen und von der Sonne genährt werden. Nein es sind mächtige betonierte Flächen, bestückt mit eben solchen Riesen und Rotorblättern, die mit Gift „getränkt“ sind.
Vom gefährlichen und für Menschen gesundheitsschädlichen Infraschall, der von diesen künstlichen Windriesen ausgeht, mal ganz abgesehen. Nicht weniger gefährlich sind die technisch erzeugten elektromagnetischen Wellen, der wie Pilze aus dem Boden schießenden Funkmasten.
Viele von uns beobachten dieses unsägliche Vorgehen der Beauftragten eines Syndikats seit vielen Jahren. Die ersten kritischen Stimmen konnte man bereits in den 1990er Jahren vernehmen. Nur fanden sie kein Gehör. Die Stimmen der Bürger mit dem Bewusstsein und dem Wissen, dass diese Windräder mehr Schaden als Nutzen bringen werden, wurden einfach überhört. Anhaltend bis zum heutigen Tag. Des Bürgers Stimme zählt nicht. Es geht offensichtlich um viel mehr. Und mittlerweile bin ich mir fast sicher, es geht hier sogar um viel mehr als nur um das liebe Geld. Die Kapitalerträge sind meines Erachtens ein netter Nebeneffekt für bestimmte Unternehmen, aber die Hintergründe dazu sind andere. Doch dazu irgendwann mal mehr, denn das sind noch unreife Gedankenspinnereien.
Aber ich versuche, mir einen Reim darauf zu machen, auf diese anhaltende, gezielte Zerstörung von Landschaft, Mensch und Tier.
Auf den Feldern, die brach liegen oder dem Bauern teuer abgeluchst worden sind, „pflanzt“ man nun eifrig Solarpaneelen. Und es geht immer weiter und weiter, und weiter… Sie lassen nicht nach…, nein. Sie nehmen noch an Fahrt auf.
Für alle Lebewesen notweniger Lebensraum wird gestohlen, geraubt, zerstört. Es ist eine gezielte Vernichtung, es ist ein Verbrechen!
Und was geschieht mit uns? Es ist ähnlich eines Tabula rasa: Wir sind leer und aufnahmebereit wie ein unbeschriebenes Blatt. Angelangt am Ort der Erkenntnis, zurück zum ursprünglichen Zustand: Schonungslos, ehrlich, ungeschminkt, unbequem, herausfordernd und nicht selten mit einem verletzlichen Einblick.
Auf dem einen Foto, ein Netzfund, seht ihr das Ergebnis nach Rodung von Wald nahe der Kleinstadt Struth in Thüringen. Eine Stadt, eingepfercht in einer Windradkulisse.
Auf den anderen Bildern, die Ankunft der Bagger, welche die Tragödie aus unserem Märchenwald „einläuten“, dem Schatzhaus der europäischen Wälder. Die Abholzung von großen Teilen des Reinhardwaldes hat begonnen. Viele Menschen haben Tränen in den Augen. Es sind auch Tränen der Wut, denn ihr Kampf für den Bestand der Wälder blieb erfolglos. Hier fallen nun Bäume, die über 300 Jahre alt sind. Um das Dornröschenschloss werden 18 Windräder platziert.
Nein! Zu keiner Zeit handelte es sich um eine energiefördernde Maßnahme, sei es hier im Reinhardswald oder wo anders. Es drehte sich immer nur um offensichtliche Zerstörung, aber vermutlich auch um eine Strategie, die sich auf weiterer Ebene verfolgen lässt.
Und soeben erreicht uns folgende Nachricht:
Im (Klima)Wahn! Der nächste Irrsinn klopft ans Tor. Furzt dein Schwein oder die Kuh, dann zahlst du Steuern nu!
Den Anfang macht Dänemark!
Laut der Vereinbarung sollen die Methan-Emissionen der Tiere ab 2030 mit 300 Kronen (40,20 Euro) pro Tonne CO2-Äquivalent besteuert werden. Der Betrag soll bis 2035 auf bis zu 750 Kronen ansteigen. Und ganz wichtig, um die Bauern bei der „Stange“ zu halten: Der STAAT unterstützt betroffene Landwirte finanziell.
Die Kuh-Furz-Steuer ist im dänischen Parlament in einer überparteilichen Vereinbarung getroffen worden, um künftig den Methanausstoß von Kühen und Schweinen zu besteuern, teilte die Regierung in Kopenhagen am Montag mit.
«Wir werden das erste Land der Welt sein, das eine CO2-Steuer für die Landwirtschaft einführt», sagte Dänemarks Klimaminister Lars Aagaard am Montag. Die Steuer soll zur Klimaneutralität des Landes bis 2045 beitragen. In Dänemark werden mehr als 60 Prozent der Fläche landwirtschaftlich genutzt, größtenteils intensiv. Weltweit ist Dänemark einer der größten Exporteure von Schweinefleisch.
Es sei „ein trauriger Tag für die Landwirtschaft“, teilte der dänische Verband nachhaltiger Landwirtschaft mit. „Als Landwirt fühle ich mich unwohl, weil wir an einem ungewissen Experiment teilnehmen, das die Sicherheit der Lebensmittelversorgung gefährden könnte“….
Nun, das Fünkchen Hoffnung bleibt, denn in Neuseeland hat die Regierung ein solches Gesetz zur Besteuerung landwirtschaftlicher Nutztiere und deren Emissionen im Juni 2024 zurückgenommen.
Kennzeichnend für den Umgang mit den „Eigenen“, also mit dem Elend und dem Leid des eigenen Volkes, und damit ernüchternd aufschlussreich, war unser heutiger Besuch zum Volkstrauertag am Denkmal für die Kriegsgefangenen der Rheinwiesenlager in Wesel Büderich. Diese Gedenkstätte liegt nur wenige Kilometer von unserem Wohnort entfernt.
Kein Hinweisschild, keine Wegbeschreibung dorthin, nirgendwo ein Vermerk, keine Nachrichten von den regionalen Sendern, oder gar Aufrufe zu Gedenkfeiern, Nichts! Einfach nichts!
Wir haben zwei Bündel mit Zweigen vom Lebensbäumchen mit einer Schleife versehen und am Denkmal niedergelegt. Niemand war hier. Lediglich eine Kerze entdeckten wir in einer Ecke dieser Gedenkstätte, um die sich offensichtlich keiner schert.
Es ist wieder einmal bezeichnend wie sehr man doch bemüht ist, die Geschichte unseres Volkes in Vergessenheit geraten zu lassen.
Das etwa 90 ha große Lager befand sich auf dem Meerfeld am Rande Büderichs. Umgeben war es von Stacheldraht. Ungeschützt mussten rund 80.000 Kriegsgefangene auf blankem Acker leben, bis das Lager am 15. Juni 1945 aufgelöst wurde und die Gefangenen in einem Marsch ins Lager Rheinberg (12 Kilometer weiter nördlich) verlegt wurden. In diesem nördlichsten Lager der Rheinwiesen ging es dann noch schrecklicher zu. Die Tortur dort hat kaum jemand überlebt.
Einen umfassender Beitrag zu den Rheinwiesenlagern findet ihr in der Kommentarspalte.
Rückblick:
Im November des vergangenen Jahres besuchten wir die Hohensyburg.
Inmitten der Wallanlage offeriert sich ein mächtiges Kriegerdenkmal, dass einen liegenden gefallenen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg darstellt. Auf der Höhe seines linken Unterschenkels wacht der Adler. In dem Moment, als ich meine Kamera zückte, um den Soldaten aufzunehmen, warf die Sonne ihre Strahlen direkt auf den Kopf des Adlers und auf das Gesicht des Soldaten. Wir konnten diesen Moment einfangen.
In unmittelbarer Nähe befinden sich drei große steinerne Tafeln. Andächtig stehen wir davor. Es sind wieder ganze Familien, die als Kriegsopfer zu beklagen sind. Opfer aus den Kriegen 1870/71, als auch aus dem Ersten Weltkrieg und seinem Anschlusskrieg. Unzählige deutsche Opfer sind zu beklagen. Die wahren Kriegstreiber hierfür sind bekannt.
(Den gesamten Beitrag dazu findet ihr wie gewohnt in der Kommentarspalte.)
Gedenken wir unseren tapferen Soldaten, unseren Vätern, Großvätern und all unseren Vorfahren, die einst für unser Land mit ihrem Leben einstanden. Unsere Ahnen gedachten stets der gefallenen Krieger, ehrten diese und waren bemüht, sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.“
Wie dazumal: Einherjar war ein Feiertag, der den gefallenen Kriegern und Helden der Wikinger gedachte. Es war ein Gedenktag, um ihren Mut und ihr Opfer zu feiern. Einherjar beinhaltete häufig Zeremonien, Lieder und Geschichten, die den Ruhm der gefallenen Krieger betonten. Für die Nordmänner verkörperten die Einherjar Mut und Loyalität, Eigenschaften, die über Mythen hinausgehen und in unserem modernen Verständnis von Heldentum widerhallen.
Schon verrückt, was sich im weltweiten Netz so bewegt: Da ist der Vorzeigedemokrat, der demokratisch wählt, der nächste ruft den Weltfrieden aus, als eine Art pazifistischer Gegenkultur zum Krieg. Nun ja, die Vorstellung eines Weltfriedens ist, seit wir denken können, verknüpft mit der Ankunft eines Messias, Heilandes, Welterlösers…
Andere verweilen im „Liebeszauber“, weil eben alles Liebe ist.
Wieder ein anderer gibt den Reichsbürger, der belehrt, anders als der Christ, der betet und bekehrt.
Das „Modell“ Links gegen Rechts, oder Rechts gegen Links, ist das uns wohl vertrauteste, gut vorbereitet um die Wende des 19. Jahrhunderts, fest installiert mit den 1950er Jahren und gefestigt und manifestiert über die Frankfurter Schule der 1970er Jahre.
Dann gab es vor einigen Jahren das Schauspiel in drei Akten zu „Blacklivesmatter“… erinnert ihr euch noch? Ja, Schwarz gegen Weiß. Weiß gegen Schwarz. Gerade ist die weiße Rasse am Verlieren.., aber das ist nun mal Teil des Spiels, und sei nur am Rande erwähnt.
Ganz aktuell, verfolgen wir den „Krieg der Religionen“. Nun gut, dieser „Zwist“ ist uralt, hat seine Gründe, und wird daher immer wieder neu aufgelegt. Und natürlich setzt man in der eigens dafür geschaffenen Arena auf ein zahlreich erscheinendes Publikum und Mitspieler. Die lassen nicht lange auf sich warten. Die Spiele sind eröffnet. Gut gegen Böse, Böse gegen Gut und kaum einer weiß tatsächlich, wer wirklich gut oder böse ist, aber alle wissen es besser.
Freundeslisten werden aufgeräumt, gesäubert, es wird entfernt, geschimpft, verurteilt. Ein Feindbild, dass muss sein.
Der eigentliche Feind lacht sich indes ins Fäustchen hinein.
Was auf den Straßen vor sich geht, das alles geschieht nicht zufällig, auch nicht aus einem angeblich angeborenen Hass heraus, Nein, diese „Ausspielerei“, die hat System. Und genau das wurde schon vor Jahrzehnten in den Köpfen der Menschen installiert, über eine Art der Bewusstseinskontrolle.
Das weiß man doch. Na klar! Und doch tun die Menschen genau das, was sie tun sollen, und folgen dem Unsichtbaren, dem Säuseln unter der Kutte. Paradox!
Unsere Stämme, weltweit.., ich nenne es jetzt einfach mal Stämme…, sind derart unterschiedlich aufgestellt und sich uneins, dass es grotesk klingt, wenn einer aus den Reihen zu einer „kollektiven“ Gemeinschaft aufruft. Ohne zu wissen, dass auch diese Art der Gemeinschaft Gift für vermeintlich Gleichgesinnte sein kann. Weil der eigentlich gute Gedanke dazu, viel zu oft missbraucht wurde. Kollektiv hat einen faden Beigeschmack. Eine gesunde Gemeinschaft entsteht nicht einfach mal so. Das bedarf einer grundlegenden Abkehr von allem, was uns erst in die Falle hat tappen lassen.
Zumal ja selbst Familien in ihrem kleinsten Kern derart zerrüttet sind, dass dieses Unterfangen einer Mammutaufgabe gleichen würde. Denken wir nur an die Jahre ab 2020, wo sich die Wege über ein verordnetes Serum hin trennten. Bis heute gehen die Menschen aus einst geeinten Stämmen getrennte Wege.
Obacht! Wer, wann, wo, und wie sich einschleicht, mit zuckersüßen Worten, mit dem, was man doch so gerne hören will. Ja, man sehnt sich in Zeiten des großen Unrechts genau danach. Und das wissen die „Beauftragten“ auch. Das Fatale, sie haben ein Ziel vor Augen, und dieses ist mit einem Herrschaftsdenken eng verbandelt.
Es ist wie bei Spionen, sie schleichen sich in die gegnerischen Geheimdienste ein, und gewöhnen sich daran, wie der Gegner zu denken; wenn sie überleben, so weil es ihnen gelungen ist, sich dem Gegner total anzupassen; kein Wunder also, dass sie nach einer Weile zur anderen Seite überlaufen, die nun ihre Seite geworden ist.
Und sie sind unter uns. Eigentlich waren sie nie weg. Natürlich schlendern sie heute nicht mehr in Kutten umher, wie dazumal, doch habe sie diese ohnehin gewechselt, je nach Bedarf…
Glaubt man wirklich, die „Jesuiten“ gehen geradlinig vor? Man erkenne sie auf den ersten Blick? Was wären das dann für Jesuiten?
Raum-Zeit, Irrtum des Okzident“, Verlust der Mitte“, Serum und Penicillin als Karikatur des Lebenselixiers“. Sie durchforsten alle Ebenen, und möchten sie beherrschen.
Schauen wir uns um: Statt sich nun diese „Macher“ und Bestimmenden“, die „ (Aus) Erwählten“ einer sauberen, natürlichen und weisheitsgemäßen Energie widmen, setzen sie auf Energie, die technologisch, schmutzig und vergiftet ist. Auch das passiert nicht zufällig. Denn dahinter verbergen sich gleich mehrere Absichten.
Fragen über Fragen. Und während wir uns einer neuen Frage zuwenden, werden wir auf eine neue Gruppe stoßen, eine, die nicht zu den bisher „Unsichtbaren“ gehörte, sich aber schon recht früh in das Spiel mit eingemischt und es teilweise schon aus dem Gleis gebracht hat, indem sie als Störtrupp agiert. … Wo wir dann wieder bei den „Kuttenträgern“ angekommen wären.
Wie schon im vergangenen Jahr zur dunklen Jahreszeit, schenken wir auch heute unserem „Licht“ mehr Aufmerksamkeit und bringen dabei „etwas“ ans „Licht
“….
Gestern Abend beim Zubettgehen warf ich noch einen Blick in den Himmel. Das „Wolkengetümmel“ um den Mond herum wirkte irgendwie imitiert, gezwungen. Heute Morgen dann diese Suppe. Ja, wir haben November, und da ziehen schon mal Nebelfelder durchs Land.
Und doch werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Nebelschwaden weniger eines natürlichen Ursprungs sind. Aber was ist heute schon natürlich? Außer dem, was wir selbst dahingehend beeinflussen können. Und so kommen wir aufs Licht.
In unserem Haus leuchtet übrigens immer noch die gute alte Glühbirne. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als wieder eine der unsinnigen Verordnungen der EU auf den Weg gebracht wurde, und im Handel nur noch Energiesparlampen zum Verkauf erlaubt waren. Nun, in unseren vier Wänden treffen wir eigene Entscheidungen, und so benutzen wir die Leuchtmittel, die unserem Wohlbefinden zuträglich sind. Und das sind gewiss keine LED’s oder Energiesparlampen.
Auf dem einen Bild (aus unserem Wohnzimmer) ist sehr schön zu erkennen, wie wunderbar das Licht streut, wenn man eine Glühbirne als Leuchtmittel verwendet.
Versucht das mal mit diesen unsäglichen Leuchtmitteln, die im Handel angeboten werden. Kühl, unnahbar, trostlos, fern natürlicher Lichtprozesse.
Ein gern genommenes Argument dagegen: Aber ihr verbraucht doch dann viel mehr Strom. Antwort darauf: Ein klares Nein! Und wenn, dann unerheblich. Es ist eben wieder etwas in die Köpfe gemeißelt worden, und zehnmal gesagt wird es schließlich geglaubt.
Die Nutzung von LEDs bewirkt zudem, dass in Städten noch weniger Sterne sichtbar sind, und dass sich die Bewegung von Motten und anderen Insekten, die sich Lichtquellen nähern oder sie vermeiden, weiter verändert.
Die klassische, von der EU verteufelte Glühbirne, imitiert von allen Leuchtmitteln für den häuslichen Gebrauch das gesündeste Licht.
Unübertroffen bleibt natürlich das wohltuende Licht eines Feuers oder das der Kerzen. Wie ein Leser es gestern schon so schön beschrieben hat, es ist wie unser drittes Auge, das aktiviert wird, wenn man hineinschaut.
In der Kommentarspalte findet ihr noch einen ausführlicheren Beitrag zum Licht und eine schöne Überleitung zum bevorstehenden Julfest.