Es gibt Untaten, über welche kein Gras wächst – Teil VI aus „Die Anklage hören viele, die Rechtfertigung wenige…“

Manchmal stelle ich mir die Frage, ob ich die Recherchen, die ich jetzt so intensiv betreibe, auch schon in den Zeiten, als unsere Welt scheinbar in Ordnung war, geführt hätte.

Vielleicht. Man war ja arbeiten, die Kinder noch klein, und auch sonst war kaum Luft nach oben, um sich mit der „Wahrheit“ herumzuschlagen.

Nun sind die Kinder groß, fast alle aus dem Haus und das Unrecht tobt vor der Tür. Ein Unrecht wie wir es schon seit mehr als 100 Jahren erfahren, nur jetzt ganz offensichtlich und mit Absichten, die denen vor 100 Jahren in nichts nachstehen.

Im Gegenteil, die Methoden sind feiner, für Wissende zwar offensichtlich, für Unwissende meist undurchschaubar.

Nicht aufgearbeitete Dramen, Tragödien, das Vertuschen der Wahrheit, unzählige Taten und Verbrechen, angeordnet von einem mächtigen Konstrukt, über Unterhändler in Auftrag gegeben, von Lakaien ausgeführt und einem unbehelligten als auch unbeteiligtem Volk zugeordnet. Das ist starker Tobak für eine bereits geschundene Seele, um es freundlich auszudrücken.

Einem guten Beobachter wird auch zum heutigen Zeitpunkt nicht entgehen, dass es den Mächtigen nie um Frieden ging, und ein „Frieden“ auch offenbar nicht gewollt ist.  

Meine Mutter wusste über die darauffolgenden Jahre nach der Tragödie bis heute um die Ungerechtigkeit im Land und auf der Welt als auch um das Vorspielen falscher Tatsachen, sie erkannte die medialen Ablenkungsmanöver hin zur Wohlstandsverwahrlosung und zu konsumorientierten Menschen, die sich nur mit ihrem Besitz beschäftigten sollten, um den Neid des Nachbarn hervorzurufen oder eben gesellschaftskonform zu sein. Ziel: Nur keine kritischen Bürger zulassen!

Sie hat darüber nie viel gesprochen. Doch ihren Memoiren entnehme ich die Hilfeschreie, die Wut, die Traurigkeit und die maßlose Enttäuschung über eine solche Entwicklung.

Tugend und Bodenständigkeit, insbesondere in den westlichen Ländern. ging mehr und mehr verloren. Werte wie Moral, Bildung, Anstand und Respekt verschwanden nahezu gänzlich. Über die Tragödien des eigenen Volkes, über das, was in der Vergangenheit liegt, machte man sich keine Gedanken, Dabei waren genau die, die das große Leid ertragen mussten, auch die, die diesen Wohlstand später überhaupt erst möglich machten.

Umso tragischer das Bild, dass sich uns heute bietet. Statt dem eigenen Volk Respekt zu zeugen, schwenkt man die Fahnen anderer Nationen und bewundert sich selbst dafür, denn die Mächtigen verteilen dazu großes Lob und Streicheleinheiten.

Es ist mir unbegreiflich, wie man seine eigene Herkunft, sein eigenes Volk so verleugnen kann.

Ach ja, ich vergaß: Dazu müssten die Menschen wissen, was damals tatsächlich vorgefallen ist. Nur bewahrt man darüber ja bekanntlich Schweigen – beharrlich. Hinter dicken Mauern unter Verschluss vor einer Weltöffentlichkeit – dort liegt sie, die Wahrheit.

Eifrig zerstückelt das Konstrukt die Geschichte – bis heute. Und so eilen die Menschen wie ferngesteuert über ein Mohnfeld, sind benebelt, vegetieren wie im Rausch auf dem Feld vor sich hin.

  • Katyn
  • Nemmersdorf
  • Groß-Waltersdorf
  • Lamsdorf
  • Olmütz-Hodolein
  • Aussig
  • Jedwabne und weitere 30 öffentlich gemachte Pogrome
  • Lemberg
  • Bromberg, um nur wenige zu nennen. 

An dieser Stelle werfe ich einfach mal die Frage in den Raum: Habt ihr davon nicht gewusst?

Wir schreiben das Jahr 1944. Was hier in Nemmersdorf/Ostpreußen geschah, sollte sich bald tausendfach in anderen Teilen Ostdeutschlands wiederholen.

„Tötet, tötet, tötet…, Tötet die Deutschen wo immer eine Gelegenheit sich bietet!“

Jahrelang hatte der sowjetische Propangadist jüdischer Abstammung, Ilja Ehrenburg, mit seinen Aufrufen, die Deutschen zu töten, die russischen Soldaten zu Mord und Totschlag animiert, hatte mit seiner Dauerhetze „Tötet, tötet, tötet, immer wieder an die niedrigsten Instinkte einer entmenschlichten, beuteheischenden Soldateska gewandt.

Die Gräueltaten von Nemmersdorf gehören neben den Morden von Katyn zu den bestbelegten Fällen sowjetischer Verbrecher des Zweiten Weltkrieges. (Die der polnischen Seite lesen wir in einem anderen Beitrag).

Nemmersdorf wurde zum Inbegriff unaussprechlicher Angst, der die Bevölkerung auch der anderen ostdeutschen Gebiete erfasste und eine Fluchtbewegung unvergleichlichen Ausmaßes auslöste.

Nemmersdorf war keineswegs der einzige Ort in dem die von Ilja Ehrenburg und den politischen Offizieren der beteiligten Einheiten zum Plündern, Morden und Schänden aufgeputschten Rotarmisten, ihre tierischen Begierden in einer Woge Blut unschuldig Hingemordeter ertränkten.

Nemmersdorf wurde zum Synonym für grausames Morden schlechthin, nachdem sich abzeichnete, dass die Rote Armee weder Frauen noch Kinder verschone und selbst Säuglinge brutal erschlug.

Als deutsche Truppen die Ortschaft wenige Tage nach dem russischen Einfall zurückeroberten, bot sich den ersten in die Ortschaft eindringenden Soldaten – es waren Einheiten des Fallschirmjäger Regiment 16 (Ost), ein grausiges Bild.

Die Einzelheiten und Aussagen der Menschen vor Ort, stelle ich als Fotos ein. Ich mag das nicht niederschreiben. 

Und wie reagiert die Weltöffentlichkeit?

Wie nicht anders zu erwarten, wurden die Vorkommnisse in und um Nemmersdorf von den westlichen Alliierten als Propaganda-Schwindel abgetan, so, wie sie es auch mit Katyn trotz besseres Wissen bis 1990 gehalten haben. Eine Verhöhnung der Opfer!

Nachstehend noch ein Auszug aus einem Bericht eines Schweizer Korrespondenten vom 7. November 1944, der seine Eindrücke aus Ostpreußen im Genfer „Courrier“ niederschrieb:

„Verstümmelung und Hinrichtung von Gefangenen und die fast vollständige Ausrottung der deutschen bäuerlichen Bevölkerung, soweit sie in ihrem Gebiet geblieben war… In Brauersdorf habe ich selbst zwei Landarbeiter französischer Herkunft gesehen, ehemalige Kriegsgefangene, die ebenfalls massakriert wurden. Einer konnte identifiziert werden. Nicht weit davon dreißig deutsche Gefangene, die dasselbe Schicksal erlitten hatten. Ich verschone Sie mit der Schilderung der Verstümmelungen…“

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Quelle

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Die Schule des Hasses – „Axiom bolschewistischer Weisheit“

Wer war Ilja Ehrenburg?

Stalins Mordhetzer Ilja Ehrenburg, Schriftsteller und Journalist, zählte zu den populärsten Figuren der sowjetischen Kriegspresse. Der von fanatischem Hass auf alles Deutsche geprägte Bolschewist stammte aus jüdischem Hause. Er wurde als Sohn einer vermögenden jüdischen Familie in Kiew geboren. 1909 floh er nach Paris, kehrte 1918 ins bolschewistische Russland zurück.

Das Schicksal eines Menschen gleicht für Ehrenburg einem Lottospiel. Er erlebte den physischen und geistigen Tod seiner Freunde in den Säuberungswellen von 1938. Ihm aber gestattete Stalin, wieder nach Paris zu gehen. Spieler Ehrenburg durchstand das russische Roulette als Rubelmillionär und dreifacher Stalinpreisträger.

Bei Spiegel & Co findet Ilja Ehrenburg als „außergewöhnlicher Schriftsteller und „Großer“ der Sowjetliteratur Erwähnung. Und weiter: nur „Neonazis“ rücken ihn in das falsche Licht. An dieser Stelle lässt sich ein Würgereiz wohl kaum noch unterbinden.

Sein bekanntestes und folgenschwerstes Werk war der millionenfach verbreitete Aufruf: Töte“!

Und in der sowjetischen Soldatenzeitung „Krasnaj Swesdna“ vom 22. Oktober 1944 notierte der Stalin –Propagandist: „Es genügt nicht, die Deutschen nach Westen zu treiben. Die Deutschen müssen ins Grab gejagt werden. Gewiss ist ein geschlagener Fritz besser als ein unverschämter. Von allen Fritzen aber sind die toten am besten.“

Wer war Stalin?

Der spätere Diktator Stalin wurde am 6. Dezember 1878 als Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili in Georgien geboren. Man schätzt, dass Stalin für den Tod von 30 Millionen Menschen verantwortlich ist.

Wissario Dschugaschwili > Vater

Jekateterina Geladse Dschugaschwili, > Mutter

Die Familie ist jüdischer Herkunft.

Offiziell heißt es, Josef Stalin sei Georgier gewesen. Das stimmt in gewisser Weise auch. Er wurde als Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili in Gori (Georgien) geboren. Seine Mutter war Ossetierin aus der kazarischen Region. Auf georgisch bedeutet die Namensendung “schwili” soviel wie “Kind” “Kind des”, oder “Sohn des”, so wie es in den nordischen Sprachen üblich ist wie zum Beispiel “Holgerson” (Sohn des Holger).

Und “Dschugha” (Djuga) heißt auf georgisch “Jude” oder “jüdisch” (ებრაელი). Stalins richtiger Name Dschughaschwili heißt also “Sohn des Juden”.

Russen ändern ihre Namen nicht, und Georgier ändern ihre Namen auch nicht. Juden aber ändern ihre Namen, wenn nötig dauernd.

Um ihre jüdische Abstammung zu verbergen, „bekehrte“ sich die Familie Stalins dem Schein nach zum orthodoxen Christentum, blieb aber im geheimen jüdisch.

Dschugaschwili, so nannte man die Juden, die von der Insel „Djuga oder Djou“ kamen, wenn es auch im Georgischen ein anderes Wort für den Juden gab „Uria“.

Wie man weiß, war Stalin, bevor er sich in einen kommunistischen Revolutionär verwandelte, Zögling in einem orthodox-christlichen Priesterseminar.

Während der Mordrevolution in Russland nannte sich Stalin sogar “Kochba”. Kochba hieß der jüdische Führer des dritten Aufstandes gegen Rom (132-135).

Ich mag nicht so viel Biographisches über einen der abscheulichsten Massenmörder der Menschheitsgeschichte berichten. Das Buch “Verbrannte Erde” von Jörg Baberowski gewährt einen Einblick in die pervers-grausame Psyche des Josef Stalin.  

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Nun sind wir angekommen, im 21. Jahrhundert. Doch spüren nur die Wenigsten, was eine solche Propaganda, ausgelöst von gewissen Personen, für Auswirkungen mit sich bringen kann.

Mit allen verfügbaren Mitteln, wird man auch in Zukunft, genau solchen Personen den Rücken stärken, um ein Ziel zu erreichen. Und daran hat sich bis zum heutigen Tage nichts geändert.

Für diejenigen, die darüber so wahrheitsgemäß wie nur möglich berichten möchte, ist es ein Tanz ums Feuer:

Diese bizarre mediale Präsenz, oder besser das Diktat der Sowjets hatte lange Bestand.

Zweifel über Zweifel – warum wurden sowjetische Untaten im Auftrag Stalins den Deutschen zugeschrieben? 

Obgleich unzähligen Zeugen, immer und immer wieder Erlebtes vorbrachten – warum hört man ihnen nicht zu?

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Info: Die Veröffentlichung „Stalins Vernichtungskrieg“ des ehemaligen wissenschaftlichen Direktors des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFA) Joachim Hoffmann wurde in der 13. Wahlperiode des Deutschen Bundestages unter der Drucksache 13/5773 diskutiert unter „Haltung der Bundesregierung zur Präentivkriegsthese“.

Angestrengt waren daraufhin dienstrechtliche und disziplinarische Konsequenzen. Hoffmann befand sich aber bereits im Ruhestand. Außerdem war bekannt, dass es sich bei den Ansichten Hoffmanns nicht nur um die Meinung eines Einzelnen, sondern um eine im MGFA vorhandene geistige Strömung.

In seinem Werk behandelt Hoffmann unter anderem das „Auschwitzproblem“ und die „Gasangelegenheit“, für die er letztlich keine Beweise finden konnte. So wie viele andere vor ihm auch. Nur spricht man halt nicht so gern darüber.


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