In Bezug auf meinen gestrigen Beitrag (im Kommentar) zu den Niederschriften meiner Mutter, in welchem sie auch die Angehörigen unterschiedlicher Nationen erwähnt, die als Freiwillige auf deutscher Seite kämpften, möchte ich kurz Bezug auf den Frontkämpfer Léon Degrelle nehmen. Ein treuer Leser meiner Beiträge gab den Impuls dazu. Vielen Dank dafür!

Vorgänge, Geschehnisse und Inhalte zu Personen, die nicht in unseren Lehrbüchern zu finden sind, üben auf mich immer einen besonderen Reiz aus. Ihr wisst schon, eben dieses Geschehen, dass uns nicht auf Schritt und Tritt begegnet, im Kino, im Fernsehen, in Zeitschriften, in Tagblättern und in den Nachrichten präsent ist.
Wer sich ganz nah dieser für uns oft verdeckten Vorkommnisse aufhält, sie ergründet und mehr darüber wissen will, wird auch viel erfahren – im besten Fall sogar die Wahrheit. Also dieses „Phänomen“, dass Schillers Worten zufolge am Abgrund wohnt.
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Demzufolge recherchiere ich wie so oft am Abgrund.
Dieses Mal soll es darum gehen, zu erfahren wie stark auch Angehörige anderer Nationen, die unparteiisch denken können und sollten, unter dem Einfluss der englischen Propagandathesen standen.
Bezug auf die Niederschriften meiner Mutter:
„Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Polen am 1.9.1939 erklärten
am 3. September 1939 Frankreich und England Deutschland den Krieg den sich die Commonwealth-Staaten Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika und Indien anschlossen.
Hier darf nicht unerwähnt bleiben, dass aus diesen Ländern Tausende junge Freiwillige später auch auf deutscher Seite kämpften. Es gab viele Franzosen, die die Beistandsverpflichtung Frankreichs gegenüber Polen nicht für richtig hielten.
Es entstand eine Legion von freiwilligen Franzosen, die auf der Seite der Waffen-SS in Rußland kämpfte.
Aus Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika (In Vaters Einheit waren auch einige) kamen zuerst die Söhne der Deutschen als Freiwillige ins Land, bald danach auch viele andere.
Spanien schickte mehrere große Einheiten. Und dann kamen die vielen Freiwilligen aus den Niederlanden, Norwegen, Schweden (Übrigens der schwedische König hatte gute Verbindung zu Hitler, er bekam von ihm ein teures Auto geschenkt), Dänemark und vielen anderen Ländern, auch aus Indien, es waren Moslems dabei (sogar in Vaters Einheit), Inder habe ich mit einer Kameradin in Verona kennen gelernt. Eine große Einheit, die der Onkel von Arafat anführte, war ebenfalls zu Hilfe geeilt.“



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Nun aber zurück zur Léon Degrelle, der am 15. Juni 1906 in der belgischen Provinz Luxemburg geboren wurde. Er war der Älteste in einer Familie mit sieben Kindern. Er besucht die Jesuitenschule (die er später als elitär bezeichnete) und schließt das Studium der Rechtswissenschaften ab.
In der Familie Degrelle waren durchschnittlich über vier Jahrhunderte hinweg 8 Kinder in der Familie. Sein Vater war viele Jahre lang ständig Abgeordneter. Die Familie seiner Mutter stammt aus Grevenmacher an der Mosel. Degrelle starb am 31. März 1994 in Malaga Spanien.
Léon Degrelle – SS-Standartenführer und Eichenlaubträger – kämpfte als Kommandeur der 28. SS-Division „Wallonien“ zusammen mit 600.000 anderen Ausländern an deutscher Seite. Er war Träger des Goldenen Verwundetenabzeichens, der Nahkampfspange in Gold und Vertrauter Adolf Hitlers.
In den Jahren 1926-1929 wächst seine Idee (Christus-Rex) eines vereinten Europa im Geiste des christlichen Abendlandes mit Frontstellung gegen den anglo-amerikanischen Kapitalismus und den sowjet-russischen Bolschewismus.
Später gründet er einen Flämischen Nationalverband und lässt die Rexisten im Jahr 1935 als Partei registrieren.
Es gab eine Zeit, da galten die Flamen als Grenzwächter des Germanentums gegenüber Feinden aus dem Süden und Westen. Doch dazu an anderer Stelle mehr.
Aufgrund der Aktivitäten in Verbindung mit dem Flämischen Verband, wurden von belgischer Seite die Häuser sämtlicher Mitglieder des Verbandes verwüstet, Listen mit ihren Namen verbreitet und am 8. Juli 1944 wurde Léon Degrelles Bruder ermordet.
Am 14. Dezember 1945 wurde Léon Degrelle in Belgien in Abwesenheit zum Tode verurteilt.
1946: Die Alliierten kidnappen Degrelles Familie und foltern ein Mitglied nach dem anderen zu Tode, um ihn zur Aufgabe zu erpressen, u.a. seine Mutter, seinen Vater, seinen Schwager und seine Ehefrau Marie-Paule, die wegen des „Verbrechens“, mit ihm verheiratet zu sein, von einem „ordentlichen“ belgischen „Gericht“ zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt worden ist. Degrelles jüngere Kinder werden einer brutalen Gehirnwäsche unterzogen und unter fremden Namen in alle Welt zerstreut.
1992 erscheinen seine Memoiren „Denn der Hass stirbt“ – Erinnerungen eines Kriegsfreiwilligen aus Belgien.
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Léon Degrelle ist ohne Zweifel ein Kopf in der Weltpolitik – nicht frei von Widersprüchen und gewiss ein streitbarer Charakter. In Brüssel hielt er an fünf aufeinanderfolgenden Abenden eine Rede – kaum einer weiß davon.
Seine Bücher waren lange Zeit verboten und dürfen nicht öffentlich angeboten werden. Lebendige und dramatische Kriegserinnerungen aus der Perspektive eines Frontkämpfers sind nicht erwünscht.
In seinem Buch „die verlorene Legion“ beschreibt er mitreißend den Marsch seiner Wallonen nach Russland hinein, über den Dnjestr und Dnepr, über Donez und Don in die Berge des Kaukasus. Er schildert Motivation und Ziele der europäischen Freiwilligen im Kampf gegen Bolschewismus und Stalinismus.
Natürlich begegne ich während meiner Recherchen zur Person Degrelle mehr als einmal diesen Begrifflichkeiten, die uns von klein auf bis in die Gegenwart in die Köpfe gehämmert wurden, und zwar so oft, dass einem schwindlig werden kann.
Wer die Vorgänge der Gegenwart aufmerksam verfolgt, weiß gut, wie schnell man „zu etwas“ verunglimpft werden kann. Allein das Kürzel „Leugner“ kommt mittlerweile auf allen erdenklichen Ebenen zum Einsatz, vor allem auf Ebenen, die den vorgegebenen „politisch-korrekten“ Rahmen verlassen haben. Doch nur, wer genau hinschaut, und sich nicht in Bequemlichkeit und Oberflächlichkeit suhlt, wird begreifen.
Nichts ist in Stein gemeißelt. Doch muss es erlaubt sein, sich ein allgemeines Bild von den damaligen Ereignissen machen zu können. Von einseitiger Bücherlesung halte ich nichts.
Eure Kommentare:
Die Panzerkaserne in Düren war nach 1945 die größte belgische Garnison im Ausland, mit bis zu 6.000 Personen und wichtigen Panzerverbänden. Sie befand sich am südlichen Ortsrand, war bekannt als Edith-Cavell-Kaserne und wurde 1980 an die Bundeswehr übergeben, bevor sie 1997 endgültig geschlossen wurde. Ich habe dort selbst von 1992 bis 1996 im Jägerbataillon 533 gedient und dieses schließlich mit aufgelöst. Heute befinden sich auf dem Gelände Gewerbebetriebe.
Zu Leon Degrelle…Er hätte als Führer der Rexisten ein angenehmes Leben führen können,er zog es vor das zu leben was er predigte,er ging an die Front mit seinen Wallonen,Sein Name und seine Tapferen Wallonen werden auch für Immer mit der Kesselschlacht 1944 in Tscherkassy zu nennen sein! https://de.wikipedia.org/wiki/Kesselschlacht_von_Tscherkassy
Interessant ist, das so viele auf einer Jesuiten Schule waren. Man weiss ja was die sind.
Herzlichen Dank für Ihre Recherchen. Wir haben in unserer Schule nichts über Hintergründe erfahren. Es war von 1953 bis 1962
Vielen Dank für Ihre unermüdliche Recherche! Davon was Sie hier beschreiben hatte ich keine Ahnung. Der Film „Der Mann mit dem Fagott“ hat mich tief berührt. Ich sollte vielleicht das Buch auch lesen.
Ich hatte einen jüngeren Arbeitskollegen mit niederländisch/flämisch klingendem Namen.
Darauf sprach ich ihn an,und ob er etwas über seine Herkunft wissen würde.
Er wusste nur,dass sein Vater ‚aus Belgien‘ nach dem Krieg mit Angehörigen ins besiegte,zerstörte Deutschland wechselte.
Die Gründe für diesen ‚Umzug‘ wusste er nicht.
Worauf ich ihn bat,er möge seinen damals noch lebenden Vater dazu fragen.
Die mir dann übermittelte Antwort fiel wenig überraschend aus.
„Mein Vater hat auf deutscher Seite im Krieg gekämpft und musste deshalb bei seiner Heimkehr mit Familie aus Belgien fliehen.
Dieses hatte der alte Herr bis zu diesem Zeitpunkt seinen Kindern verschwiegen.
In dem Buch von Degrelle habe ich gelesen, das Belgier und Franzosen, Berlin bis fast zum letzten Mann verteidigt haben. Sie wussten, das sie so oder so dem Tode geweiht waren.
Die tiefen Wunden der Kriege tragen wir immer noch in uns – sie wurde uns von denen, die all das Leid ertragen mussten, unbewusst übertragen. meine Eltern sind die 1. Nachkriegsgeneration und trotzdem sitzen viele Dinge so tief drin (Essen darf nicht weg geschmissen werden) und keiner hinterfragt mehr das „warum“. wir dürfen uns heute diese alten Wunden anschauen, vergeben – auch indem wir die alten Wunden erst mal wieder auf reißen und sie dann säubern (von übertragenen Auffassungen, Interpretationen, Weltbilder) damit sie heilen kann.
Sehr interessanter Bericht. Wir arbeiten in Deutschland doch alles auf, aber nur in eine Richtung. Den Film über Udo Jürgens habe ich schon mehrmals angeschaut. Immer wieder entdecke ich was neues in der Geschichte.
Vielen Dank für das Teilen dieser Inhalte. Ich habe eine Reihe von Degrelles Büchern gelesen und halte ihn für eine faszinierende und oft übersehene Persönlichkeit. Zwar ist er zweifellos nicht unumstritten, doch schien er zugleich seiner Zeit voraus zu sein – und er erkannte klar die weitreichenden Folgen der Entscheidungen, die in jenen Jahren getroffen wurden.
Diese Menschen waren die wahren Europäer!! Ihr Handeln basierte auf einem hohen moralischen Intellekt und ist das Gegenteil jener Soldaten, die sich um materieller Vorteile willen, als Söldner verdingen! Nachfolgend ein Auszug aus dem Buch eines Holländischen Freiwilligen. Buchtitel: „Im Feuer der Ostfront“. „Während sich die USA mit ihrem Kriegseintritt am 8.12.1941 auf die Seite der Sowjetunion stellten und sie mit Materiallieferungen gigantischen Ausmaßes unterstützten, trieb uns europäische Freiwillige ungebrochen die Überzeugung an, dass im Osten ein Kampf von und für ganz Europa gefochten wurde. Ein Kampf nicht gegen, sondern für die Völker der Sowjetunion. Ein buntes Völkergemisch aus Dänen, Finnen, Norwegern, Niederländern, Belgiern, Schweizern und Franzosen, zusammen in den Verbänden der Waffen-SS, beteiligte sich an einem Feldzug, den Papst Pius XII, als „Verteidigung der Grundlagen christlicher Kultur“ rühmte!! Wenn jemand auf der Grundlage hoher moralischer und weltanschaulicher Standarts kämpfte, dann waren es die Soldaten in diesen Einheiten zusammen ,mit ihren deutschen Glaubensbrüdern!
Im Zusammenhang mit den Folterungen und Gräuel der Belgier an Landsleuten, darf man auch gerne verfolgen wieviele Schwarze im belgischen Kongo von dieser verrotteten adeligen Elite ermordet wurden. Es geht in die Millionen.
Degrelle war Wallone, in dem französisch dominierten Belgien gab es ganz offene Ressentiments zwischen den sozial, benachteiligten, niederländischen Flamen ( siehe, Oswald van Ooteghem ) und den besser gestellten katholischen Wallonen. Zuerst im Wallonischen Infanterie Bataillon 373 der Wehrmacht WH , dann umgebildet in die
Sturmbrigade Wallonien kämpfte er im Osten. Er war keine militärische Führerpersönlichkeit, Mitkämpfer charakterisierten Ihn als einen Poser, der die Lorbeeren erntete. Das Freikämpfen aus dem Kessel von Tscherkassy ( Korsun) steht aber als Tat, für sich allein.
Weitere Beiträge dazu
https://undinepeter.blog/2023/09/11/karl-roos-zu-unrecht-beschuldigt-abgeurteilt-hingerichtet/
Ich werde mich wohl in Zukunft noch mehr mit einzelnen Personen befassen, denen Unrecht geschah, Personen, die in den Geschichtsbüchern nicht oder gar nicht erwähnt werden, obwohl sie sich verdient gemacht haben, oder einfach nur politisch aus dem Raster fallen, weil sie der vorgegebenen „Linie“ nicht Folge leisten und ins „elitäre Bild“ passen.