Manch Schlagzeile darf gerne etwas genauer „unter die Lupe“ genommen werden. „Verfassungsschutz-Chef Thüringen warnt“….

…. Lesen hinter den Zeilen.

Aufgrund der im Beitragsfoto aufgezeigten Schlagzeile, bin ich auf Stephan Kramer, Präsident des Verfassungsschutzes Thüringen, aufmerksam geworden.

Herr Kramer bekleidet viele hochrangige Ämter in Deutschland und hat einen nicht uninteressanten Werdegang, wie ich finde.

Möge sich jeder selbst seinen „Reim“ drauf machen.

Wer ist nun eigentlich dieser Stephan Kramer?

Stephan Joachim Kramer (*1968 in Siegen) ist ein deutscher politischer Beamter. Er war von 2004 bis Januar 2014 Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland und Leiter des Berliner Büros des European Jewish Congress. Seit 1. Dezember 2015 ist er Präsident des Amtes für Verfassungsschutz Thüringen.

Ab 1995 arbeitete Kramer, der als Erwachsener zum Judentum konvertierte, für die Jewish Claims Conference und war dort zunächst Assistent des Europa-Direktors. Seit 1998 war er beim Zentralrat der Juden in Deutschland tätig, anfangs als persönlicher Referent von Ignatz Bubis, dann als Geschäftsführer.

Nach einer Informationswehrübung 2009 und entsprechender Bewerbung bei der Bundeswehr wurde Kramer zum Korvettenkapitän der Reserve ernannt

Am 19. November 2015 wurde Kramer von Innenminister Holger Poppenhäger (SPD) als neuer Präsident des Amtes für Verfassungsschutz in Thüringen vorgestellt.

Er ist Mitglied des Stiftungsrates der Amadeu Antonio Stiftung.

Und so weiter…, und so fort…

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Hier noch ein paar Infos zu der im Text erwähnten „Jewish Claimes Conference“, und ihren Aufgaben und Taten, und wo Herr Kramer seinerzeit als Assistent des Europa Direktors agierte.

Halt ein Blick auf das, was unsere Bevölkerung über Jahrzehnte hinweg aus ihrem Einkommen aufbringen musste, und immer noch muss, um sich weiterhin für Taten zu entschuldigen, die andere vollbracht haben.

Sechs Monate lang verhandelte die Bundesregierung unter Adenauer gemeinsam mit Israels Außenminister Moshe Sharett und der Jewish Claims Conference hinter verschlossenen Türen über Entschädigungszahlungen für Holocaust-Überlebende. Am Ende kam es zu einer Summe von3,5 Milliarden D-Mark.

Es geht also vor allem um Leistungen an den Staat Israel.

Im Luxemburger Abkommen verpflichtet sich die BRD zu Warenlieferungen und Dienstleistungen im Wert von drei Milliarden DM an Israel und zur Zahlung von 450 Millionen DM an die Conference on Jewish Material Claims Against Germany. Eine DEUTSCHE kollektive Wiedergutmachung als Globalentschädigung.

Von den Pogromen der Russen und Polen gegen die jüdische Bevölkerung ist auf dieser Konferenz allerdings keine Rede. Gleiches Recht für alle? Pustekuchen…

An den Staat Israel wurden auf Grund des Israelvertrages vom 10. September 1952 als Eingliederungshilfe für Juden aus Deutschland Entschädigungsleistungen in Form von Warenlieferungen und Dienstleistungen im Wert von1,76 Mrd.

Und damit haben wir nun alles beglichen? Von wegen!

Gut zu wissen: Die jährliche Staatsleistung für den Zentralrat der Juden in Deutschland wird ab dem laufenden Jahr von 13 auf 22 Millionen Euro erhöht. Also die Bundesregierung erhöht jährliche Leistungen an den Zentralrat der Juden in Deutschland. Künftig jährlich 22 Millionen Euro statt bisherigen 13 Millionen Euro / Jüdisches Leben sichtbar machen, um die Erinnerungsarbeit und Sicherheit von jüdischen Gemeinden verstärken. (25.04.2023

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Quelle: Eintrag Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_J._Kramer


2 Antworten zu “Manch Schlagzeile darf gerne etwas genauer „unter die Lupe“ genommen werden. „Verfassungsschutz-Chef Thüringen warnt“….”

  1. Erinnert an einen Fisch dessen Name mit „A“ anfängt. Auch die genannte Stiftung hat den gleichen Anfangsbuchstaben. Deren Präsidentin kam damals aber von der Stasi.. Karrieren gibt’s – unglaublich…

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    • Ja, das ist mir so auch bekannt. Diese „Karrieren“ sind schon bezeichnend, Frau Kahane gab sich damals selbst den Decknamen „Victoria“, und arbeitete von 1974 bis 1982 für den „DDR-Staatssicherheitsdienst“… Sie berichtete nicht nur über ausländische Botschaftsangehörige, sondern auch über Freunde und Bekannte, die die Stasi anwerben wollte. Belohnt wurde sie dafür mit Schnaps, Zigaretten, einem goldenen Füllfederhalter und einer Geldprämie – und dem Privileg, in den Westen reisen zu dürfen. Man könnte noch viel mehr dazu berichten, aber dazu ein anderes Mal…

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