Von der Melkkuh Deutschland und ihren zahlungs“willigen“ Bürgern…
Vorweg: Was sind Reparationen? Nach völkerrechtlichem Verständnis sind es Zahlungen, die ein Staat leistet, um eine Verletzung des Völkerrechts zu kompensieren.

Ich bin mir fast sicher, dass die meisten Bürger des deutschen Landes gar nicht genau wissen, was und wofür sie so alles zahlen, und welche Zahlungen sie aus ihrem Einkommen heraus bestreiten müssen. Trotzdem sagt man unserem deutschen Volk eine große Zahlungsbereitschaft nach.
Deutschland ist der größte Geldgeber für die EU – im Jahr 2022 zahlte die Bundesrepublik per saldo gut 19,7 Milliarden Euro oder 0,51 Prozent des Bruttonationaleinkommens in den EU-Haushalt ein. (Stand: 20.10.2023)
Ein Blick zurück: Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg
Die siegreichen „Kriegs-Verbündeten“ (unsere sogenannten „Freunde“) forderten immer mehr Geld. Man einigte sich schließlich auf eine Summe von 132 Milliarden Goldmark, die es zu tilgen und auch zu verzinsen galt. Über den sogenannten Kriegsschuldartikel (Art. 231) wurde das Deutsche Reich durch den Friedensvertrag von Versailles zu 20 Milliarden Goldmark Reparationen, umgerechnet über 7000 Tonnen Gold, verpflichtet. Diese waren in den Jahren 1919 bis 1921 in Raten zu zahlen. Zahlungen wurden jedoch bis in das Jahr 2010 fortgesetzt…
Deutschland verpflichtete sich auch zu Leistungen in Höhe von drei Milliarden DM an Israel als Erstattung der Eingliederungskosten für jüdische Flüchtlinge und 450 Millionen DM für die Jewish Claims Conference zur Unterstützung von Jüdinnen und Juden außerhalb Israels.
Aktuell: Bundesregierung erhöht jährliche Leistungen an den Zentralrat der Juden in Deutschland. Künftig jährlich 22 Millionen Euro statt bisherigen 13 Millionen Euro / Jüdisches Leben sichtbar machen, Erinnerungsarbeit und Sicherheit von jüdischen Gemeinden verstärken.( Bericht vom 25.04.2023)

Das Abkommen vom 9. Oktober 1975 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik Polen über Renten- und Unfallversicherung verpflichtete die deutsche Sozialversicherung zur Zahlung von 1,3 Milliarden DM an Polen.
Nun möchte ich noch näher auf die aktuelle „Entschädigungsforderung“ der Polen eingehen. Denn schließlich fordern sie von Deutschland 1,3 Billionen Euro für Weltkriegsschäden…

Nun also die jüngste Forderung der Polen, und das angesichts des Wissens über die zahlreichen Tatsachen-und Erlebnisberichte zu deren Greueltaten, die aber leider, wie so oft, gut verwahrt, hinter dicken Mauern ruhen, um sie auf gar keinen Fall einer Öffentlichkeit zugänglich zum machen.

Also weiter im Takt: Polens Regierung verlangt von Deutschland Reparationen für die im Zweiten Weltkrieg erlittenen Verluste. Solche Forderungen stellte das Land über die vergangenen Jahre immer und immer wieder.

Anfang 2024 nannte Warschau eine konkrete Summe, die eine Kommission erarbeitet hat. Der PiS-Parteichef begründete die Forderungen damit, dass die Deutschen 1939 in Polen eingefallen seien und dem Land enormen Schaden zugefügt hätten.
Hier erinnern wir uns: Die Deutschen sind 1939 nicht in Polen „eingefallen“, sondern haben die Deutschen von polnischer Tortur befreit. Meine Urgroßeltern lebten dort in Lissa (eine Provinz in Posen) unter unmenschlichen Bedingungen. Die Aufzeichnungen darüber liegen mir vor. Vielen auch bekannt aus den Videoaufzeichnungen „ Gelesen aus den Tagebüchern meiner Mutter“.
Was die meisten eben auch nicht wissen: Der polnische Staat war in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg ausgesprochen antisemitisch. Immer wieder kam es zu blutigen Pogromen gegen seine starke jüdische Minderheit, insbesondere in den Jahren 1936 und 1937. Im Juli 1937 schrieb die amerikanische Monatszeitschrift The Fight, das Organ der amerikanischen Liga gegen Krieg und Faschismus, also eine Zeitschrift, die wohl kaum der Sympathie zum damaligen Nationalsozialismus verdächtig war, unter der Überschrift »Polnische Pogrome«: »In keinem Land ist der Antisemitismus so anhaltend und zerstörerisch wie in Polen.« Das war mehr als vier Jahre nach der Machtübernahme HITLERS und lange nach dem Erlaß der Nürnberger Gesetze.“
Der deutsche Historiker Alfred SCHICKEL kommentierte dieses Zitat mit den Worten: »Kein Wunder, daß es viele Tausende von Juden angesichts solcher Drangsalierungen vorzogen, das Land zu verlassen und sich vor allem im benachbarten Deutschland niederzulassen.
Im Frühjahr und Sommer 1939 erreichte das Leiden der Volksdeutschen in dem haßerfüllten Polen ein kaum glaubliches Ausmaß. In den Jahren nach dem Versailler Diktat, das 1919 weite Gebiete Ostdeutschlands vom Reich abgetrennt und gegen das Selbstbestimmungsrecht Polen überlassen hatte, waren bereits weit mehr als eine Million Deutscher aus diesen Bereichen ins Reich geflohen.

Ab September 1934 lehnte Polen die Kontrolle des versprochenen Minderheitenschutzes durch den Völkerbund überhaupt ab. Nach früheren Landreformen raubte eine weitere 1938 den Deutschen einen großen Teil ihres Besitzes, und ein Grenzlandgesetz vom Februar 1939 sah vor, daß Deutsche in einem 30 Kilometer breiten Streifen entlang der polnischen Westgrenze kein Land behalten sollten.
Ab Mai 1939 häuften sich dann die Ausschreitungen gegen die Volksdeutschen, auch gegen Pfarrer, wobei immer wieder Deutsche in Polen ermordet wurden. Aus der Fülle der Zeitdokumente seien einige herausgegriffen und zitiert, um die unerträglichen Zustände der damaligen >Friedenszeit< ins Gedächtnis zurückzurufen.
Lodz, den 8- Mai 1939 Der Terror der verhetzten polnischen Bevölkerung gegen die Deutschen in der Woiwodschaft Lodz, der sich durch zahlreiche Schlägereien mit oft schweren Körperverletzungen, Drohungen, Beleidigungen, Boykott, Eigentumsbeschädigungen, Verhaftungen und Schikanen aller Art – nicht zuletzt durch Brandstiftungen – äußert, hält unvermindert an. Unverkennbar besteht bei der polnischen Bevölkerung die Absicht, das Deutschtum in seiner Existenz zu vernichten, soweit es sich nicht völlig polonisieren lassen will.
Der Deutsche Konsul in Lodz an das Auswärtige Amt:
Lodz, den 15- Mat 1939 Sehr schwere Ausschreitungen, die man als Deutschenprogrom bezeichnen kann, ereigneten sich am vergangenen Samstag, dem 13., und Sonntag, dem 14. Mai, in der Stadt Tomaschow-Mazowiecki (etwa 42000 Einwohner, davon etwa 3000 Deutsche), bei denen zahlreich deutsche Existenzen vollständig vernichtet wur den. Dem Deutschen SCHMIEGEL wurde der Schädel gespalten und eine Frau, deren Namen ich bisher nicht erfahren konnte, wurde bei ihrer Flucht auf einem Felde totgeschlagen. Der Sohn des SCHMIEGEL, der aus einem Fenster des 2. Stockwerks eines Hauses geworfen wurde, liegt schwerverletzt darnieder.
Während des Sonntags war dann zunächst Ruhe. Am Abend begannen die Ausschreitungen aber von neuem, und die Menge vernichtete alles deutsche Privateigentum, das vom vorherigen Tage noch heil geblieben war. Besonders hervorzuheben ist, daß die Polizei mit den Demonstranten mitmarschiert war und nichts tat, um das Leben und Eigentum der Deutschen zu schützen

Trotz dieser unsäglichen Vorgänge, der unzähligen begangenen Verbrechen, stellen die Polen immer und immer wieder Forderungen. Wenn sie doch endlich mal beginnen würden, ihre eigenen Taten zu reflektieren, und endlich damit aufhören würden, über völlig ungerechtfertigte Forderungen von ihrem eigenen Täterbild abzulenken.

Folgenden Text habe ich dazu gestern im Netz gefunden. Wie ich finde, sehr aussagekräftig :
„Liebe Polen,
wir sollten uns dringend mal über Artikel 88 des Versailler Vertrages, die daraus hervorgegangene Volksabstimmung u.die völkerrechtswidrige Besetzung Oberschlesiens unterhalten. Dann unterhalten wir uns über den Bromberger Blutsonntag, über die Errichtung der ersten Konzentrationslager auf europäischem Boden, den völkerrechtswidrigen Einsatz von Gelbkreuz-Giftgas 1939 u. dann unterhalten wir uns über die Potsdamer Konferenz und die Austreibung der Preußen. Wenn ihr dann immer noch auf Reparationen/Entschädigung besteht… wir werden diese sofort und locker aus der Portokasse bezahlen, sobald ihr Preußen geräumt habt und die Amerikaner uns den Patentraub von 500.000 Patenten, die völkerrechtswidrigen Waffenlieferungen an die Sowjetunion, die Vernichtung von 1000 deutschen Städten, den Mord an Millionen deutschen Kriegsgefangenen entschädigt hat.“

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Wer will, wer will nochmal, wer hat noch nicht? Weiter geht`s:
Bundesregierung erhöht jährliche Leistungen an den Zentralrat der Juden in Deutschland. Künftig jährlich 22 Millionen Euro statt bisherigen 13 Millionen Euro / Jüdisches Leben sichtbar machen, Erinnerungsarbeit und Sicherheit von jüdischen Gemeinden verstärken. (25.04.2023)
Dazu eine kurze Geschichte aus DDR Zeiten:
Auf einem Bild seht ihr Erich Honecker wie er Edgar Miles Bronfman, dem Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses, in Ost-Berlin 1988 den “Großen Stern der Völkerfreundschaft” verleiht. (Bild: Bundesarchiv Bild 183-1988-1017-415, CC-BY-SA 3.0)

Erst als die DDR nach internationaler Anerkennung strebte, interessierte sie sich verstärkt für das Judentum. Dass US-amerikanische Juden von der DDR Wiedergutmachung einforderten, hemmte die Beziehungen zu den USA. 1976 hatte die SED halbherzig eine einmalige Zahlung von 1 Million US-Dollar angeboten – aus “humanitären Gründen”, nicht als Wiedergutmachung. Die jüdische Seite wies das Angebot umgehend zurück. Angesichts der 37 Milliarden US-Dollar, welche die Bundesrepublik gezahlt hatte, wirkte es nicht einmal als ein Zeichen des guten Willens.
1988 erkannte die Staatsführung – anlässlich eines Besuchs des Präsidenten des World Jewish Congres in Ost-Berlin, Edgar Bronfman – schließlich an, moralisch zu Wiedergutmachungszahlungen verpflichtet zu sein. Im Gegenzug erklärte Bronfman gegenüber der Presse, dass nichts mehr gegen einen Empfang Erich Honeckers im Weißen Haus spreche. Dazu kam es nicht mehr: 1990 bekannte sich die erste frei gewählte Volkskammer aber zu einer Verantwortung der DDR für die nationalsozialistischen Verbrechen.
Um die Kontakte zum Jüdischen Weltkongress weiter auszubauen, wurde deren Präsident, Edgar Bronfman, am 16. Oktober 1988 nach Ost-Berlin eingeladen,
Im September des Jahres 1990 traf eben dieser Edgar Bronfman dann auf Lothar de Maziere, und „sicherte“ sich Ansprüche für sein Volk mit folgenden Worten: „ Es wird ein schreckliches Ende für die Deutschen geben, sollten künftige Generationen die Zahlung an Israel (…) einstellen. Dann wird das deutsche Volk von der Erde verschwinden.“
Bronfman war von 1979 bis 2007 Präsident des Jüdischen Weltkongresses.
Auch interessant: Noch im Februar und März 1990 wandte sich der neue Parteivorsitzende der SED, Gregor Gysi, selbst jüdischer Abkunft, mit der Bitte um finanzielle Investitionen an den Jüdischen Weltkongress, um die Unabhängigkeit der DDR zu wahren, da „besonders Juden ein Interesse an der Erhaltung zweier deutscher Staaten haben sollten.
Bis heute unternimmt die Regierung selbstverständlich alles, um den Forderungen stets gerecht zu werden. „Es sei ein wichtiger Teil der heutigen Verantwortung, das jüdische Leben zu schützen und zu unterstützen. „Deshalb erhöhen wir die jährlichen Leistungen an den Zentralrat der Juden in Deutschland erheblich von 13 auf künftig 22 Millionen Euro“, so Faeser. „Die Bildungs- und Erinnerungsarbeit, aber auch die Sicherheit jüdischer Gemeinden können wir so weiter stärken. Ich bin dem Zentralrat der Juden in Deutschland sehr dankbar für seine großen Verdienste zur Pflege des deutsch-jüdischen Kulturerbes und für seine wichtige soziale und integrationspolitische Arbeit“, ergänzte Faeser“.

Wer will, wer will nochmal, wer hat noch nicht?
Immer ran.. jeder darf. Nur Deutschland hat den Mund zu halten…

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https://www.bundesregierung.de/…/bmi-zentralrat-der…
https://www.stern.de/…/polen-fordert-1-3-billion-euro…
https://www.bundesregierung.de/…/ddr-ministerpraesident…
https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/132869/die-sed-und-die-juden-1985-1990/
Minute 2:42
Eine Antwort zu “Reparationszahlungen: Wer will, wer will nochmal, wer hat noch nicht?”
Google ich „Staatsräson“, so meint Bundesamt für politische Bildung, die würde heute in demokratischen Staaten keine Rolle mehr spielen.. Ja, wo leben wir. eigentlich??
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