Bald ist heilige Nacht, geweihte Nacht – wir feiern den Geburtstag der unbesiegbaren Sonne, und wir erinnern uns:

Es ist wichtig, dass die Generationen nach dem Krieg, also Enkel und Urenkel in bisweilen mühsamer Kleinarbeit den Versuch unternehmen, die Biografien ihrer Groß- und Urgroßeltern wiederzubeleben. Sie sind neugierig nach mehr Verständnis über eine Vergangenheit, die sie selbst zwar nicht erlebt haben, die jedoch einen Teil ihrer Gefühle und Identität bestimmt.

Schon bald sitzen die Menschen in Eintracht, friedlich in ihrem warmen Stuben, die Kerzen brennen am Lichterbaum, die Pyramiden drehen sich munter mitsamt Steigern, Rehen und Fichten, aus den „Räuchermännlein“ qualmen große, nach Wald duftende Rauchwolken

Das war nicht immer so. Denn unsere Eltern, Großeltern, und Urgroßeltern haben diese Zeit noch ganz erfahren müssen. Und doch haben sie uns über diese schweren Zeiten hinaus so viel gegeben, und so viel an Wert hinterlassen.

Die Art des Gebens, ist wichtiger als die Gabe selbst.

Unsere Generation heute, ist sich nicht bewusst darüber, was die Generationen vor ihnen bewältigt und geschaffen haben, was sie uns gegeben und hinterlassen haben, damit wir ein gutes Leben führen können.

Unsere Vorfahren haben nicht aufgegeben, sie haben gelitten, gekämpft und wieder aufgebaut. Viele haben ihr Mut und ihre Tapferkeit mit dem Tod bezahlen müssen. Ihre Art des Gebens galt ihrem Volk, dem Land und der Heimat, und all den Generationen, die ihnen folgen sollten. Nicht nur, dass diese Tatsache nur den Wenigsten der heutigen Generation bewusst ist. Nein. Es ist viel schlimmer. Sie schämen sich für eine Vergangenheit, die sie nur vom „Hören sagen“ kennen / kennengelernt haben. Allerdings nicht von den Menschen, die es tatsächlich erlebt haben.

Wie das? Wie ist so was nur möglich? Nun ganz einfach: Schaut, was in den Schulen gelehrt wird. Schaut, was im Fernsehen rauf und runter läuft, Schaut, welche Bücher in den Regalen stehen, schaut, auf das Treiben auf politischer Ebene : „Unsere tägliche Propaganda gibt uns heute“. 10 Mal gesagt, wird’s auch geglaubt. Eine Tragödie.

Nur gut, dass so mancher von uns die Berichte, Briefe, Tagebücher. Niederschriften unserer Erlebnisgeneration aufbewahrt hat. Sonst wäre man den Lügen, die uns alltäglich aufgetischt werden, gnadenlos ausgeliefert.

Wir erinnern uns: Mitte Dezember, vor 79 Jahren stand das Reich im sechsten Kriegsjahr und mit dem Rücken zur Wand.

Die Kräfte waren für das kühne, allzu hoch gesteckte militärische Ziel nicht annähernd ausreichend, und die Wehrmacht war nicht mehr die des Jahres 1940. An Weihnachten war die Ardennen-Offensive gescheitert. Diese Offensive steht stellvertretend für militärische und zivile Leistungen unseres Volkes, für die den meisten heute jedes Bewußtsein fehlt.

Wir vergessen nicht! Sämtliche unterbreitete Friedensbemühungen seitens der Deutschen bis dahin, um diesen Krieg, ausgehend von Frankreich und England, zu beenden wurden nicht zur Kenntnis genommen und eiskalt abgeschmettert.

Wir vergessen nicht! Dass mit dem Versailler Vertrag (Schandvertrag), alle Weichen für weitere Kriege gestellt worden sind.

Wir vergessen nicht! Das Leid, welches unseren Eltern, Großeltern und Urgroßeltern wegen eines Krieges, den andere heraufbeschworen, provoziert und fortgeführt haben, widerfahren ist.(„Hungerwinter 1945/46)

Wir vergessen nicht! 40 000 Menschen starben 1944/45 auf der Ostsee. Über 1000 Rettungsschiffe wurden eingesetzt – 250 gingen verloren – wurden von sowjetischen U-Booten versenkt, liefen auf Minen, von sowjetischen, britischen und amerikanischen Flugzeugen bombardiert und Jagdflugzeugen beschossen, getreu dem Befehl: „Versenkt die Deutschen“.

Wir vergessen nicht! Die Vorgänge in Kloster Leubus seit der Russeninvasion im Januar 1945 bis zur Vertreibung am 17. August 1946.

Wir vergessen nicht! Denn das Schicksal der Ostdeutschen, die damals in die Hände von Russen und Polen fielen, gehört in der Regel mit zum Erschütterndsten, was uns deutsche Geschichte über deutsche Menschen erzählt.

Wir vergessen nicht! Die Opfer waren nicht die Schuldigen von gestern, sondern wehrlose Frauen, Kinder und Greise. Jeder Deutsche war in den Augen der Sieger schuldig,

Wir vergessen nicht! In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von den Alliierten systematisch der Hunger als Waffe zur Umerziehung der Deutschen eingesetzt.

Nein! Wir vergessen nicht!

Die Liste des „Nicht Vergessens ist lang“,…, und leider lässt sie sich auch in der Gegenwart so fortführen, auch wenn die Verbrechen von einer Mehrheit eher verschwommen wahrgenommen werden.

Was bleibt, ist die unauslöschliche Erinnerung an den beispiellosen Heldenkampf unseres Volkes. Niemand muß sich seiner schämen.

Das deutsche Volk hat mit eigener Kraft das Unmögliche möglich gemacht. Den Deutschen war es gelungen mit Fleiß, Disziplin, Ordnung und Moral, Wirtschaftlich- und Beharrlichkeit und großer Ausdauer enorme Leistungen zu vollbringen. Deutschlands größter Ruhm war nicht n i e zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen, wenn es von den Feinden zu Fall gebracht wurde.

Wir schreiben das Jahr 2024: Die erworbene Unwissenheit der Nachkommen ist die Tragöde zur Tragödie. Fast jeder kennt „Schindlers Liste““, aber nicht die Liste zur Verfolgung der Vertreibungsverbrechen gegen die deutsche Bevölkerung und viele weiter Tötungsdelikte ‘. Im Opferdiskurs der BRD“ wurden Vertriebene mehr und mehr, zu unerwünschten Opfern…, und so weiter und so fort.

Nur die Wenigsten begreifen, was Propaganda tatsächlich auszulösen vermag. Die Auswirkungen werden erst dann bewusst, wenn es zu spät ist.


2 Antworten zu “Bald ist heilige Nacht, geweihte Nacht – wir feiern den Geburtstag der unbesiegbaren Sonne, und wir erinnern uns:”

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