Versiegelte Unterwelt und Vertuschungsaktionen Teil IV

Mit Beginn des Jahres häufen sich die Meldungen über UFO-Sichtungen. Nun kann man davon halten, was man will, ich greife es einfach mal auf. Seht es mir nach, dass der Beitrag etwas länger ausfällt als gewohnt, aber hier muss man einfach weiter ausholen…

Dieser Beitrag ist ein Folgebeitrag auf die ersten verfassten Kapitel zu „Versiegelte Unterwelt und Vertuschungsaktionen“. Nehmt euch die Zeit, wenn ihr Interesse habt. Im Text erscheinen Inhalte aus dem Werk „Geheime Unterwelt“ von Heinrich und Ingrid Kusch.

Während sich nun vermutlich einige den Bauch vor Lachen halten, werden andere mit einer gewissen Neugierde dieses „Treiben“ und die Geschichten dazu weiter verfolgen. “Mancher grinst sich einen in die Backen, schüttelt den Kopf, streift das Geschehen nur oberflächlich und widmet sich etwas anderem. Jeder, wie er mag.

Heute ist unser Dorf wieder einmal in einen dichten Nebel gehüllt. Das soll aber jetzt kein Hinweis darauf sein, dass man evtl. „Etwas“ vernebeln möchte. Nein, nein gewiss nicht. Dieser Nebel birgt nur etwas Mystisches, und dann kommen mir meist die dollsten Themen in den Sinn. Obwohl ich nur das aufgreife, was man uns als „Nachrichten“ aus den öffentlich-rechtlichen Reihen so vorsetzt.

In den vergangenen Tagen also verkündeten diese Blätter eine Rekordzahl von UFO-Sichtungen. Ich habe es mir mal durchgelesen. Manchmal hat man gar den Eindruck, die gut bezahlten Schreiberlinge schreiben voneinander ab, so ähnlich sind sich die Inhalte.

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So heißt es dort: „Noch nie sind bei der bundesweit tätigen Ufo-Meldestelle CENAP so viele Sichtungen angezeigt worden wie im vergangenen Jahr. Das Centrale Erforschungs-Netz außergewöhnlicher Himmels-Phänomene (CENAP) ist Anlaufstelle für Bürger, die nach einer wissenschaftlichen Erklärung für ihre Beobachtungen suchen.“ (Kölnische Rundschau)

Und weiter:

„Es könnten durchaus geheim gehaltene Technologien oder neue Naturphänomene dahinterstecken. „Aber es könnten tatsächlich auch Signaturen von außerirdischem Leben sein.“ Wissenschaftler müssten solche Phänomene unvoreingenommen fundiert untersuchen. „Das wurde in den letzten acht Jahrzehnten aufgrund der Stigmatisierung allerdings versäumt.“ Kayal hofft, mit der Universität Würzburg eine Vorreiterrolle einzunehmen.

Sein Institut arbeitet schon länger an spezialisierten Sensorsystemen und hält dauerhaft Ausschau nach Auffälligkeiten am Himmel.“

Obacht! Denn darauf folgt dieser letzte, aber entscheidende Satz: „Woran es der Ufo-Forschung fehle, sei am Ende etwas ganz Irdisches: Forschungsgelder und Fördermittel“

Nun, inwieweit man hier mal wieder in des Bürgers Tasche greifen mag, sei erst mal dahingestellt. Aber die Absichten dahinter werden schon mal klar formuliert. Das aber nur am Rande. Sonst wird es zu „verwirrend“.

Über diese Nachrichten gelange ich dann zu den Vorgängen des 15. Jahrhunderts. Und ich lese mal wieder bei Heinrich & Inge Kusch rein.

Dort heißt es: „Die Publizität des Ufos hat zwar erst gegen Ende des Zweiten Weltkrieges eingesetzt, aber das Phänomen war schon vorher bekannt und ist nicht nur in der ersten Hälfte des XX. Jahrhunderts beobachtet, sondern schon in früheren Jahrhunderten und vielleicht schon zur Zeit der Antike gesichtet und beschrieben worden.“ (Jung 1958. )

Womit Jung auch Recht hatte, denn es gibt auch aus der Römerzeit Aufzeichnungen über Ufo-Sichtungen. Auch in dem 2013 im Taschen-Verlag erschienenen Faksimile eines im Jahre 1552 in Augsburg gedruckten und jüngst wiederentdeckten Werkes mit dem Titel „The Book of Miracles – das Wunderzeichenbuch“ sind interessante gemalte Darstellungen aus dem 10. bis 16. Jahrhundert zu finden. Diese zeigen Ungewöhnliches, wie zum Beispiel Naturkatastrophen und Anomalitäten aus dieser Zeit auf.

Es war die Zeit der Renaissance und Reformation, wo in einem christlichen Kontext Wundersames festgehalten wurde. Über Bildinhalte wurde bewusst immer eine Verbindung zur Religion und den christlichen Symbolen hergestellt. So waren oft Kreuze, Säulen, Krieger, Engel oder Gott selbst im Zusammenhang mit kugelförmigen Objekten zu sehen. Es konnte somit durch kirchlichen Einfluss in den dazugehörenden Erklärungen immer der „Allmächtige Gott“ als Urheber und Richter über die Menschheit leichter dargestellt werden. Das war notwendig, um in der Bevölkerung ein schlechtes Gewissen, also Schuldgefühle, hervorzurufen und dauerhaft bis heute zu verankern.

Interessant sind auch die in alten Flugblättern dokumentierten „Himmelserscheinungen“, die nach den Ereignissen in den Jahren 1510, 1520, 1561 und 1566 von der Römisch-Katholischen Kirche offiziell als Anlass dienten, alle Kontakte zu den „unterirdischen Völkern“ in Europa abzubrechen und den Handel mit diesen einzustellen.

Um welche Ereignisse handelte es sich im 16. Jahrhundert eigentlich, die damals die Vertreter der Kirche so in Angst versetzten, dass sie mit gewaltigem Aufwand einst und bis heute noch alles daran setzen, um dieses Wissen nicht an die breite Öffentlichkeit kommen zu lassen?

Heute wissen nur wenige Eingeweihte der Kirche und des Adels darüber Bescheid. Es werden in der Transkription zwei genaue Daten genannt, die auf den 14. Grasmond (April) 1561 in Nürnberg und auf den 27. Heumond (Juli) 1566 in Basel hinweisen. In der Nürnberger Stadtchronik vom 14. April 1561 wird als ausschlaggebender Grund für das Ereignis ein Gegenstand erwähnt, der im selben Jahre kurz davor in einer unterirdischen Anlage verrückt oder verschoben worden ist. In dieser Zeit / um die Mitte des 16. Jahrhunderts wird von mehreren Ereignissen am Himmel berichtet, die für die damalige Bevölkerung mehr als mysteriös erscheinen mussten. Diese wurden von vielen Tausend Menschen an mehreren Orten in Europa und verschiedenen Ländern der Welt über Jahrzehnte hinweg gesehen.

Und weiter schreibt Kusch: „Nun betrachten wir noch einmal die Ereignisse, die in den Jahren 1520, 1561, und 1566 über Europa stattfanden und in mehreren der uns bekannten Dokumentarabschriften Erwähnung fanden. So fällt auf, dass es an diesen Tagen am Himmel über Europa zu Phänomenen kam, mit denen die Menschen der frühen Neuzeit einfach nichts anfangen konnten, weil ihnen zur Gänze das Wissen um den Hintergrund fehlte.

Nehmen wir einmal an, es waren Auseinandersetzungen von höher entwickelten Wesen, in deren Abfolge es um die Existenz der Menschheit auf der Erde ging. Waren die Völker aus dem Erdmantel darin involviert und beschützen sie die Menschen an der Erdoberfläche? Oder ist ein solcher Gedanke tabuisiert, weil es ja gemäß der vorherrschenden Lehrmeinung keine anderen höher entwickelten intelligenten Lebewesen auf unserem Planeten geben kann als die menschliche Rasse?

Das bereits erwähnte wiederentdeckte und 1552 gedruckte Augsburger „Wunderzeichenbuch“ war damals eigentlich nur der reichen Bürgerschaft zugänglich, weil sich das Volk ein solches Druckwerk nicht leisten konnte.

Eine Frage stellt sich in diesem Zusammenhang: Warum nahm man diese Ereignisse als Anlass, den Handel und den Kontakt mit den unterirdischen Völkern sowohl von kirchlicher als auch von weltlicher Seite des Adels her zu verbieten und alle Zugänge zu unterirdischen Anlagen in Europa zuzuschütten oder zerstören zu lassen?“

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Was uns die Vorgänge aus der Vergangenheit immer wieder deutlich vor Augen führen: Man kann sich solche Vorgänge als Machtinhaber natürlich zu eigen machen. Dabei ist es unerheblich, ob diese Vorkommnisse der Wahrheit entsprechen. Der Zweck heiligt die Mittel (alter Jesuitenspruch). Das war so, und das wird immer so sein. Denn die „Kuttenträger“ weilen nach wie vor unter uns, und verkünden ihre „Nachrichten“. Stets treiben sie einen Keil in die Gesellschaft, daher fällt es einer Mehrheit so schwer, die Wahrheit von der Lüge unterscheiden zu können. Weil eben eine (beauftragte) Gruppe von Menschen stets bemüht ist, die Lüge aufrecht und in Umlauf zu halten.

Es ist dann eine Leichtes, das „Fünkchen Wahrheit“, dass in jedem Gerücht steckt, zu seinen Zwecken zu nutzen, und umzudeuten. Besonders die Herrschenden profitieren davon. So könnte man in diesem Fall, den Menschen Glauben machen, dass eine Gefahr von diesen „Objekten“ ausgehen wird. Um das aber sicher erforschen zu können, benötigt man Geld. Die sichersten Einnahmen sind die, von einem in die Angst getriebenen Volk. Wer weiß? Vielleicht fällt bald was vom Himmel, und zerstört Städte und Dörfer? Dann wäre doch der Sündenbock direkt greifbar. Offiziell möchte man das Volk schützen. Doch der eigentliche Gedanke dahinter, ist ein ganz anderer.

Wir erinnern uns an dieses Zitat aus Shakespeares „Richard III.“ :

“ Ich tu das Bös‘ und schreie selbst zuerst.

Das Unheil, das ich heimlich angestiftet,

Leg ich den andern dann zur schweren Last…,

Dann seufz ich, und nach einem Spruch der Bibel

Sag ich, Gott heisse Gutes tun für Böses;

Und so bekleid ich meine nackte Bosheit.

Mit alten Fetzen, aus der Schrift gestohlen,

Und schein ein Heil’ger, wo ich Teufel bin.“

……

Damals wie heute: Frech kehren sie die Schuld um und verhöhnen ihre Opfer.

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Dazu fallen mir noch einige alte Geschichten ein:

Beispiele aus meiner Heimatstadt – gefunden im Sagenbüchlein

Schwert am Himmel

„Mittwoch vor Pfingsten des Jahres 1537 ist zu Görlitz von vielen Leuten ein Schwert am Himmel gesehen worden. Nachmals am 20. Mai, Mittwoch nach Pfingsten, ist an unterschiedlichen Orten bei hellem lichten Tage Feuer vom Himmel gefallen, worauf bald folgendes Jahr nach Ostern eine große Teuerung ausgebrochen, wovon alle Jahrbücher voll sind.“

Vorboten der Pest

„Anno 1585 vom 24. August bis Anno 1586, den 21. Februar, wütete in Görlitz das sogenannte große Sterben, woran über 2.300 Menschen ihr Leben einbüßten. Diese Pest wurde damit vorangedeutet, daß mitten im Sommer die wilden Gänse fortzogen, die Hunde greulich zu heulen anfingen und den 19. Februar 1585 der Blitz in das Rathaus einschlug und ein Fenster beschädigte. Ebenso ward eines Nachts in der Mitte des Juni ein unausstehlicher Geruch und Geschmack wie nach glimmendem Feuer oder angezündetem Schwefel wahrgenommen, so daß man hier und da glaubte, es sei Feuer ausgebrochen. Es hat sich aber hiernach befunden, daß es ein giftiger Pestgestank gewesen.“

Schwefelregen

„Den 21. Mai 1622, nachmittags um 4 Uhr, fiel ein starker Schwefelregen, so daß eine große Menge Schwefelkörner gesammelt worden ist.“

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Wissenswertes aus dem 15. /16. Jahrhundert

Die Indianer, die Kolumbus angeblich entdeckte, waren keine Wilden. Bereits um 1000 gab es in Mittel-und Südamerika hochstehende Kulturen. Gerade um 1500 war die Hochblüte der Inka und Aztekenreiche. (Tenochtitlán (heute Mexikos City) war die prächtige Hauptstadt eines großen Reiches: man schätzt, dass es mehr als 100 000 Einwohner gab, die in prachtvollen Straßen mit herrlichen Bauwerken lebten. Es gab Bewässerungsanlagen und Märkte voller Leben.

Ein weiteres Ereignis dieser Epoche ist die Aussage des Nikolaus Kopernikus und die Reaktion der Kirche darauf.

1616: Kopernikus‘ Werk wird von der Kirche suspendiert: Es darf nur noch als Hypothese erwähnt werden. Sämtliche Schriften, die behaupten, das kopernikanische System entspräche der Wahrheit, kommen auf den Index. Galileo Galilei wird ermahnt, Kopernikus nicht mehr zu verteidigen. Drei Jahre nach seinem Tod verbot die Kirche das Werk des Kopernikus wegen Ketzerei.

Übrigens, ganz offiziell erschienen die ersten kirchlichen Verbotslisten, genannt Index, im Jahr 1559, und sie währen immerfort.

Die Zeit um das 15. Jahrhundert herum war überhaupt eine der bedeutendsten, vor allem im Sinne des „Vertuschens“. Und damit meine ich nicht nur Bücher, Schriftstücke, Dokumente, die in den berüchtigten Archiven des Klerus verschwanden und das alte Wissen dort nach wie vor hinter dicken Mauern „schlummert“. Nein, denn bis zum heutigen Tage wird das Verfüllen von Anlagen von Staat und Kirche noch praktiziert, ohne eine plausible Begründung dafür abzugeben. Da wurden Vereinbarungen getroffen, die es unmöglich machen sollen, dass die Wahrheit über unterirdische Anlagen und deren wahres Alter ans Tageslicht kommen.

Im nächsten Teil lesen wir dann von den Erlebnissen des Franziskanermönch Roger Bacon, sowie von Leonardo da Vinci und Admiral Byrd.


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