Ein paar Gedanken zu den Schlagzeilen der vergangenen Tage.

Auch wenn wir in den zurückliegenden Tagen recht unbeschwert unterwegs waren, um auch vom Irrsinn da draußen so wenig wie möglich aufnehmen zu müssen – wegschauen hilft nicht!

Selbstverständlich ist uns der Frevel rund um das Hermanns-Denkmal nicht entgangen.

Offensichtlich ermöglicht das erneuerbare-Energien-Gesetz einen regelrechten Wildwuchs von Windkraftanlagen in Deutschland. Dem fallen empfindliche Naturlandschaften zum Opfer – nun auch im Teutoburger Wald, wo an der Gauseköte sieben Windriesen errichtet werden sollen. Damit wird das ökologisch wertvolle Areal nahe Adlerwarte, Externsteinen und Hermannsdenkmal zerstört. Gegen die Genehmigung läuft eine Klage, doch die Rodungen haben bereits begonnen.

Rückblick: Ein Beitrag von mir aus dem Jahr 2024. Damals betraf es unseren Märchenwald.

Der Krieg gegen Mensch und Natur nimmt weiter Fahrt auf – Dystopie ist keine Fiktion mehr.

Angesichts der schrecklichen Bilder aus unserem Märchenwald, neben all den anderen bedenklichen Aufnahmen, die uns täglich aus nahezu allen Regionen Deutschlands und Europa erreichen, ergibt sich mir folgender Eindruck: Wir werden übermannt von einer der wohl mächtigsten Kriegsmaschinerie, welche die Fähigkeit besitzt, alle unsere natürlichen Lebensbedingungen zu zerstören, oder zumindest stark einzuschränken.

Schauen wir nach oben, erblicken wir seltsame „Wolkenformationen“ blicken wir nach unten, wachsen „neue Wälder“ , auch die Äcker und Felder werden „neu bestellt“, aber das sind nicht etwa Wälder in einem saftigen Grün oder üppige Getreidefelder, deren Ähren sich im Wind wiegen und von der Sonne genährt werden. Nein es sind mächtige betonierte Flächen, bestückt mit eben solchen Riesen und Rotorblättern, die mit Gift „getränkt“ sind.

Vom gefährlichen und für Menschen gesundheitsschädlichen Infraschall, der von diesen künstlichen Windriesen ausgeht, mal ganz abgesehen. Nicht weniger gefährlich sind die technisch erzeugten elektromagnetischen Wellen, der wie Pilze aus dem Boden schießenden Funkmasten.

Viele von uns beobachten dieses unsägliche Vorgehen der Beauftragten eines Syndikats seit vielen Jahren. Die ersten kritischen Stimmen konnte man bereits in den 1990er Jahren vernehmen. Nur fanden sie kein Gehör. Die Stimmen der Bürger mit dem Bewusstsein und dem Wissen, dass diese Windräder mehr Schaden als Nutzen bringen werden, wurden einfach überhört. Anhaltend bis zum heutigen Tag. Des Bürgers Stimme zählt nicht. Es geht offensichtlich um viel mehr. Und mittlerweile bin ich mir fast sicher, es geht hier sogar um viel mehr als nur um das liebe Geld. Die Kapitalerträge sind meines Erachtens ein netter Nebeneffekt für bestimmte Unternehmen, aber die Hintergründe dazu sind andere. Doch dazu irgendwann mal mehr, denn das sind noch unreife Gedankenspinnereien.

Aber ich versuche, mir einen Reim darauf zu machen, auf diese anhaltende, gezielte Zerstörung von Landschaft, Mensch und Tier.

Auf den Feldern, die brach liegen oder dem Bauern teuer abgeluchst worden sind, „pflanzt“ man nun eifrig Solarpaneelen. Und es geht immer weiter und weiter, und weiter… Sie lassen nicht nach…, nein. Sie nehmen noch an Fahrt auf.

Für alle Lebewesen notwendiger Lebensraum wird gestohlen, geraubt, zerstört. Es ist eine gezielte Vernichtung, es ist ein Verbrechen!

Und was geschieht mit uns? Es ist ähnlich eines Tabula rasa: Wir sind leer und aufnahmebereit wie ein unbeschriebenes Blatt. Angelangt am Ort der Erkenntnis, zurück zum ursprünglichen Zustand Schonungslos, ehrlich, ungeschminkt, unbequem, herausfordernd und nicht selten mit einem verletzlichen Einblick.

Auf dem einen Foto, ein Netzfund, seht ihr das Ergebnis nach Rodung von Wald nahe der Kleinstadt Struth in Thüringen. Eine Stadt, eingepfercht in einer Windradkulisse.

Auf den anderen Bildern, die Ankunft der Bagger, welche die Tragödie aus unserem Märchenwald „einläuten“, dem Schatzhaus der europäischen Wälder. Die Abholzung von großen Teilen des Reinhardwaldes hat begonnen. Viele Menschen haben Tränen in den Augen. Es sind auch Tränen der Wut, denn ihr Kampf für den Bestand der Wälder blieb erfolglos. Hier fallen nun Bäume, die über 300 Jahre alt sind. Um das Dornröschenschloss werden 18 Windräder platziert.

Nein! Zu keiner Zeit handelte es sich um eine energiefördernde Maßnahme, sei es hier im Reinhardwald oder wo anders. Es drehte sich immer nur um offensichtliche Zerstörung, aber vermutlich auch um eine Strategie, die sich auf weiterer Ebene verfolgen lässt.


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