Gerade wieder werden diese „große Reden“ geschwungen, insbesondere von hochbezahlten Kerkelings, Grölemeyers und anderen mehr. Laut „mahnen“ sie „Nie wieder!“ Das geschieht Jahr für Jahr, Tag für Tag, Monat für Monat, Stunde um Stunde, Sekunde um Sekunde … mahnen und „kassieren“.
Deutschland hat seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs Entschädigungs- und Wiedergutmachungsleistungen in Höhe von rund 86, 71 Milliarden Euro) zur Vergangenheitsbewältigung geleistet (und zahlt immer noch!). Erhöht wurden zudem die jährlichen Leistungen an den Zentralrat der Juden in Deutschland. Künftig jährlich 22 Millionen Euro statt bisherigen 13 Millionen Euro / Jüdisches Leben sichtbar machen, Erinnerungsarbeit und Sicherheit von jüdischen Gemeinden verstärken.( Bericht vom 25.04.2023).

Ich denke, angesichts dieser nicht unempfindlichen „Vergangenheitsbewältigung“ für uns Deutsche, darf man auch mal etwas aus der Vergangenheit des eigenen Volkes, unserer Familien und Vorfahren schreiben.
Nie wieder …,
Doch plötzlich wird es still.., ganz still. Es herrscht Schweigen – verordnetes Schweigen. Es geht um das deutsche Volk, und um das Leid, dass es erfahren musste. Darüber redet man nicht so gerne, am besten gar nicht. Vielleicht, weil es kaum jemanden gibt, der diese Tortur überlebt hat… damals, kurz vor… und Jahre nach der „Befreiung“.
Leise, kaum vernehmbar, erreichen uns Zahlen. Genannte Zahlen, die bei Weitem nicht alle Nachkriegsverluste erfassen, die im Osten zu beklagen waren. Zu nennen wären ferner die 185 000 Zivilpersonen, die nach 1945 in der Sowjetzone festgenommen, teilweise in den Lagern Buchenwald, Sachsenhausen usw. interniert und teilweise an die Sowjetunion abtransportiert wurden, von ihnen starb ein hoher Prozentsatz.
Obwohl es auch im Westen Fälle völkerrechtswidriger und grausamer Behandlung von Kriegsgefangenen gab – in Frankreich kamen vermutlich 167 000, in den USA-Lagern mindestens 100 000 ums Leben – verdient doch das tragische Schicksal der Kriegsgefangenen im Gewahrsam osteuropäischer Staaten besondere Erwähnung. Nach heutigem Erkenntnisstand muss man wohl von 1,335 Millionen Gefangenentoten in sowjetischen und 100 000 in jugoslawischen Gewahrsam ausgehen. Die Gefangenengeschichte der Wissenschaftlichen Kommission umfasst 22 Bände; Paul Carell hat eine populäre Kurzfassung unter dem Titel „Die Gefangenen“ heraugebracht.

Warum redet man darüber nicht? Waren das keine Menschen? Warum gibt es dazu keine Auftritte mit „Berühmtheiten, die so exzellente Reden schwingen können – einfach nur zum Gedenken? Jahr für Jahr, Tag für Tag, Monat für Monat, Stunde um Stunde, Sekunde um Sekunde …
Ach, ich vergaß, das waren doch nur Deutsche.., deren 48 Friedensvorschläge allesamt aus der britischen Liga abgelehnt wurden zu einem Krieg, den die Briten selbst nebst Frankreich begonnen haben.
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Die Aufnahme zeigt die sogenannte „Kleine Festung“ von Theresienstadt (Böhmen), ein Lager, das im Jahre 1945/46 zu einem Ort des Schreckens für Tausende von Deutschen wurde.
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Quelle
Heinz Nawratil Schwarzbuch der Vertreibung 1945-1948
Ausführlich in den Beiträgen im Kommentar:
Eure Kommentare:
Ich will hier bestimmt nicht eine Lanze für die Sowiets brechen doch man muß auch einfach mal erwähnen das die Westsiegermächte vielfach an Grausamkeiten den Sowiets in nichts nachstanden.
Die Franzosen stechen dabei übrigens besonder hervor was die Brutalität gegen die deutschen Männer angeht aber dazu evtl. ein andermal.
Den Sowiets wird vorgehalten sich an den deutschen Frauen aufs schändlichste vergangen zu haben, zu recht!
Doch auch im westen waren Frauen vielfach Freiwild, im Ruhrgebiert trieben gruppen schwarzer GI’s ihr Unwesen in den Ruinen und machten sich über die Frauen ebenso in Gruppen her, auch vor brutalster gewallt sreckten diese nicht zurück und auch weisse GI’s machten keinen großen Unterschied ich habe Fotos welche ich hier nicht zeigen kann weil diese aus mehreren Gründen zu meinem Ban führen würden, darstellung von Pornografie und Gewalt.
US Soldaten welche eine Frau deren unterleib schon entblöst ist festhalten, die Beine spreitzen und mit einem Bajonet ihr Unwesen treiben und dabei freundlich zum Fotogarfen lächeln.
Dies und vieles mehr was offensichtlich gänzlich unbekannt ist.
Es wurden im Vergleich zu den Sowiets wo meines Wissens nach keinerlei Ahndung stattfand jedoch ganze 16 US Soldaten wegen Vergewaltigung vor ein Kriegsgericht gestellt und verurteilt.
Jedoch nicht weil sie deutsche Frauen geschändet haben sondern auch französische und Dé Goulle ein dagegen vorgehen bei den US Streitkräften erwirkte.
Die deutschen Frauen hingegen hatten keine Führsprecher bzw. Leute welche in einer Position waren irgend etwas für ihren Schutz erwirken zu können. Und wurden bis ende 1947 auch von den Westsiegermachten bei sich bietender Gelegenheit einfach genommen.
Der einzige Schutz davor war das eine deutsche Frau sich einem US Soldaten als festen Partner oder gar Mann hingab.
Vorfälle dieser Art sind alle nachzurecherhcieren in den Chroniken der einzelnen Städte und Gemeinden welche über den Krieg hinaus von Pfarrern oder auch Lehrern geführt wurden. Fast alle bekannt geworden Fälle sind mit beeidigten Aussagen dazu festgehalten und belegt.
Auch die Westalliierten kamen nicht um uns zu „befreien“ sondern zu erobern und zu unterwerfen und benahmen sich nicht viel anders als die Sowiets wenn auch der „Blutrausch“ und die Folter und Schändung der Frauen nicht im gleichen Ausmaß stattfanden so fanden sie doch in nicht unerheblicher weise trotzdem auch statt.
Und weil ja nicht sein kann was nicht sein darf wird von deutscher Seite darüber das Tuch des Schweigens in der Hoffnung des Vergessens ausgebreitet.
Wie schon Napoleon sagte: Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. Mehr brauchst nicht sagen. Und wer will schon einen Friedensvertrag wenn er dann die Wiederherstellung des deutschen Reichsgebiet akzeptieren müßte. Die Polen sicher nicht. Die rauben seit Jahrzehnten deutsche Bodenschätze. Die Tschechen…bleibt nicht mehr viel übrig vom Land. Und vor allem, wie sollen die ihren Bürger erklären das ihnen in den Gebieten nichts gehört?
Ich möchte Ihnen danken für die vielen Tatsachen die endlich einmal geschrieben werden. Ich denke dabei z. B. an Buchenwald, das weiter betrieben wurde von den BEFREIERN und den Leuten die als Deutsche in der Sowjetzone das Sagen hatten. Rund um den Berg mit dem Buchenwald war bis 1950 Sperrzone und mein Vater durfte noch nicht einmal Holz im eigenen Wald schlagen und nach dem Krieg waren die Winter eisig.
Eine Antwort zu “„Die Gefangenen“”
Ich sage oft: „Wenn wir ein ‚Nie wieder‘ wollen, müssen wir bereit sein, die ganze Geschichte zu hören.“ Dies MUSS Teil der öffentlichen Diskussion werden. Und ich glaube, genau das geschieht gerade; denn selbst hier in den USA geben sich die jüngeren Generationen nicht mehr mit jenen selektiven Ausschnitten der Geschichte zufrieden, die ihnen vermittelt wurden. Sie wissen, dass etwas nicht stimmt oder fehlt.
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