
„Sagt es niemand, nur den Weisen,
Weil die Menge gleich verhöhnet:
Das Lebendge will ich preisen,
Das nach Flammentod sich sehnet.“ — Johann Wolfgang von Goethe
Reinhold Elstner wurde 1920 im Sudetenland geboren, er starb am 26. April 1995 in München. Er war ein deutscher Diplom-Chemiker und Kriegsveteran der Wehrmacht.
Im Jahre 1995 hinterließ einen Brief, in dem er schrieb: „Deutsches Volk … wache endlich auf! Fünfzig Jahre unendlicher Verleumdung und Verteufelung eines ganzen Volkes sind genug. Fünfzig Jahre ungeheuerlicher Beleidigung deutscher Soldaten sind genug.“
Aus Protest gegen die Verfälschung der deutschen Geschichte verbrannte er sich am 25. April 1995 öffentlich vor der Feldherrenhalle in München und starb am Tag darauf an seinen schweren Verbrennungen. Mit seinem Flammentod wollte er ein Zeichen gegen die Beschmutzung des Andenkens seiner gefallenen Kameraden durch die lügnerische Anti-Wehrmachtsausstellung setzen. Er stand jahrelang als Soldat der Deutschen Wehrmacht in den Stahlgewittern der Ostfront, er überlebte Krieg und Gefangenschaft, überstand Not und Entbehrung.
Der Abschiedsbrief Elstners endet mit einem Gedicht von Friedrich Schiller:
„Festen Mut in schwerem Leiden,
Hilfe, wo die Unschuld weint,
Ewigkeit geschwornen Eiden,
Wahrheit gegen Freund und Feind,
Männerstolz vor Königsthronen –
Brüder, gält es Gut und Blut, –
Dem Verdienste seine Kronen,
Untergang der Lügenbrut!“
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Siehe auch Beitrag zur besagten Wehrmachtsausstellung im Kommentar.