Deutsche Soldaten in Gefangenschaft – Vom Schicksal der deutschen Kriegsgefangenen

Es zählt wohl zu den brutalsten und erschütterndsten Vergehen an unseren deutschen Soldaten. Im Mai 1945 befanden sich viele Soldaten in jugoslawischer Kriegsgefangenschaft.
Im Mai 1945 ereignete sich ein besonders grausames, heute weithin vergessenes Massaker an Deutschen in Jugoslawien. Es geschah auf der heute von Touristen, auch vielen Bundesbürgern, gern besuchten Adria-Insel Rab. Mehr als vierzig Jahre nach dem damaligen Geschehen gab im Jahre 1986 ein in Kanada lebender ehemaliger Angehöriger von TITOS Partisanen an, dass sich im Mai 1945 s auf der Insel Rab rund 3500 deutsche Soldaten ergeben hätten.

Er teilte dann wörtlich mit: »Diese Kriegsgefangenen wurden von den Partisanen auf alle mögliche Art gefoltert und gequält. Danach wurden sie in einen Bunker geführt, der noch aus der Zeit des Königreiches Jugoslawien stammte. Man band ihnen die Hände mit Draht auf den Rücken und mauerte den Eingang zu. Die Türen wurden zubetoniert. So starben alle diese Deutschen in dieser gewaltigen Grabkammer. Das Grab befindet sich in einem mit Fichten bewachsenen Hügel unweit des Hotels >Imperial


Ein Verbrechen, dass noch keinen Namen trägt – wir sollten daran erinnern!
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Quelle
Mitteilung des „Ostpreußenblatts“ über die Einmauerung von 3500 deutschen Soldaten in einem Bunker auf der jugoslawischen Insel Rab nach Ende des Zweiten Weltkrieges (G-SIG: 10051844)
10. Wahlperiode Bundestag
Ungesühntes Kriegs verbrechen«, in: Der Republikaner, Nr. 3,1986.
J Paul CARELL U. Günter BÖDDEKER,
Die Gefangenen, Ullstein, München 1980 Kapitel »Sühnemärsche in Jugoslawien«, S. 200—216.
Wissenschaftliche Kommission für deutsche Kriegsgefangenengeschichte,
Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges, 15 Bde., München
1962- 1974, insbesondere Bd. 1/1 u. 1/2: Kurt W. BÖHME, Die deutschen Kriegsgefangenen in Jugoslawien, München 1962/64.
Donau schwäbische Kulturstiftung (Hg,), Leidensweg der Deutschen im kommunistischen
Jugoslawien, 4 Bde., Donau schwäbische Kulturstiftung, München 1991Massengrab mit deutschen Soldaten entdeckt
»Verbrechen der Tito-Banden«; Johann Georg REISSMÜLLER, » Am schlimmsten war es in Jugoslawien«, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. 10. 1990.
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Weiteres zu den Greueltaten im Beitrag im Kommentar.
In Istrien sollen deutsche Gefangene von TITOS Partisanen lebend in die Karsthöhlen geworfen worden sein.
In der kroatischen Gemeinde Harmica ist ein Massengrab aus dem Zweiten Weltkrieg mit den sterblichen Überresten von schätzungsweise 4500 Menschen entdeckt worden. Bei den Toten soll es sich um deutsche Soldaten handeln.
Zagreb – In Kroatien ist ein Massengrab aus dem Zweiten Weltkrieg mit Leichen deutscher Soldaten entdeckt worden. Das Grab mit den sterblichen Überresten von schätzungsweise 4500 Menschen liege bei der Gemeinde Harmica direkt an der Grenze zu Slowenien, berichtete der stellvertretende Vorsitzende der kroatischen Menschenrechtsorganisation Helsinki Komitee, Zvonimir Cicak.
Die Soldaten gehörten zur sogenannten „Blauen Division“ der Wehrmacht und seien im Mai 1945 von jugoslawischen Partisanen getötet worden.


Das Helsinki Komitee habe der kroatischen Staatsanwaltschaft Knochen aus diesem Grab vorgelegt, die von Bauern bei der Arbeit auf ihren Äckern zutage gefördert worden seien, sagte Cicak weiter. Es sei ein Antrag zur Exhumierung der sterblichen Überreste gestellt worden. Nach diesen Informationen sollen sich unter den Getöteten rund 500 deutsche Offiziere befinden.
Über andere Schicksale der knapp 200000 deutschen Soldaten, die den jugoslawischen Partisanen in die Hände fielen, berichten CARELL (Paul Schmidt (1911-1997) nannte sich selbst Carell) und Günther BÖDDEKER (1933-2012) in ihrer Monographie mit vielen Zitaten aus der regierungsamtlichen Dokumentation über die deutschen Kriegsgefangenen