
Im Mai 1945 musste nach sechsjährigem heldenhaften Kampf die Deutsche Wehrmacht zu Lande, zu Wasser und in der Luft bedingungslos kapitulieren. Es wurde nicht – wie nach anderen Kriegen bei deutschen Siegen – ein ehrenvoller Waffenstillstand und später ein Friedensvertrag geschlossen. Alle Deutschen wurden rechtlos und der Willkür der Sieger ausgeliefert.
Es begann eine Menschenjagd ohne Beispiel. Millionen Soldaten aller Dienstgrade wurden zusammengetrieben und nach Rußland, Frankreich, England und in andere Länder zur Zwangsarbeit transportiert. Frauen und junge Mädchen wurden zu Tausenden nach Rußland verschleppt. In russischen, amerikanischen und französischen Lagern starben deutsche Soldaten zu Zehntausenden.
Sie verhungerten oder wurden ermordet.
Die Haager Landkriegsordnung und das Völkerrecht verbieten die nachträgliche grundlose Erschießung von Kriegsgefangenen. Dennoch wurde dieses Kriegsverbrechen in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges, als die späteren Sieger keine Vergeltung mehr von dem zerfallenden Deutschland zu fürchten brauchten, viele Male auch von den Westalliierten verübt.
Mehrere derartige Fälle werden in anderen Beiträgen dokumentiert. Alle diese Verbrechen blieben bisher ungesühnt, weil nur die Sieger über den Besiegten urteilten.
Eine kleine „Auslese“ zur Ermordung deutscher Kriegsgefangener und weiterer Greueltaten an Soldaten und der Zivilbevölkerung in Zeiten der „Befreiung“.
• Erschießungen am 8. Mai 1945 von Bad Reichenhall
• Die Morde von Eberstetten
• Gefangenenmorde bei Jungholzhausen
• Ermordung deutscher Gefangener bei Spitze
• Mord an drei gefangenen SS-Männern
• Die Morde von Haar
• Das Massaker von Lippach
• Das Massaker von Webling 1945
• Geiselerschießungen in Reutlingen am 24.4.1945
• Über 7000 Flüchtlingskinder starben in Dänemark
• Dänische Verbrechen an Deutschen –
• Minensuchen mit bloßen Händen in Dänemark
• Die Tragödie von 5000 deutschen Offizieren
• Massenmorde an Gefangenen in Paris
• General Leclercs Kriegsverbrechen
• Schweden lieferte Deutsche den Sowjets aus
• Das Massaker auf der Insel Rab
• Rheinwiesenlager
Der Deutschen Wehrmacht wird oft vorgeworfen, dass sie in ihrem Kampf gegen die gnadenlosen Morde der völkerrechtswidrig vorgehenden Partisanen als Abschreckungsmaßnahme Erschießungsquoten von 1 zu 10 (selten mehr) angewendet habe. Alliierte haben jedoch mit viel höheren Quoten vergolten, auch in offensichtlich unbegründeten Fällen. Die US-Erschießungsquote lag über 1 zu 100.
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Gerechtigkeit auch für deutsche Soldaten!
Alfons GORBACH, der spätere österreichische Bundeskanzler, erklärte am 3. Dezember 1954 vor dem Wiener Parlament:
»Nur eine niedrige und schäbige Gesinnung kann einer so unerhörten seelischen Barbarei fähig sein, den Millionen Toten des letzten Weltkrieges und ihren Angehörigen über die Opfer hinaus auch noch den Sinn der Opfer rauben zu wollen.«
Graf VON GALEN, der Bischof v o n Münster, erklärte am 5. J u n i 1945:
»Wir wollen auch innig danken unseren christlichen Soldaten, jenen, die in gutem Glauben, das Rechte zu t u n , ihr Leben eingesetzt haben für Volk und Vaterland und auch im Kriegsgetümmel Herz und Hand rein bewahrt haben von Haß, Plünderung und ungerechter Gewalttat. Gott der Herr, der Herzen und Nieren durchforscht, richtet nicht nach dem äußeren Erfolg, sondern nach der inneren Gesinnung u n d Gewissenhaftigkeit und wird das Gute belohnen, das Böse bestrafen nach Verdienst.«
(Beide Äußerungen in: Erich SCHWINGE, Bundeswehr und Wehrmacht, Soldat im Volk, Bonn 1991, S. 23 u. 74.)
Und dann gibt es noch diese Aussage von General George Smith Patton, zu dem ich dann später, in einem anderen Beitrag noch ausführlich schreiben werde.
Er sagte: Ich habe große Achtung für die deutschen Soldaten. In Wirklichkeit sind die Deutschen das einzige anständige in Europa lebende Volk.« (Tagebucheintragung, 31. 8. 1945),
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Alle Vorgänge kann man ausführlich nachlesen im Grossen Wendig Band 2 – Richtigstellung zur Zeitgeschichte“ nachlesen mit entsprechenden Nachweisen zu allen Dokumentationen.
Weitere Quellen und Literatur
Hans LATERNSER, Verteidigung deutscher Soldaten, Bonn 1950, S. 70 ff., 123 ff., 193 ff.