Sie flechten und weben himmlische Rosen ins irdische Leben,
flechten der Liebe beglückendes Band,
und in der Grazie züchtigem Schleier,
nähren sie wachsam das ewige Feuer
Schöner Gefühle mit heiliger Hand.“
(Johann Christoph Friedrich Schiller)

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In den Schulen und Bildungsanstalten herrscht Schweigen darüber:
Ende 1945
„Heimgekehrte Soldaten, Kriegsverletzte, oft nur mit einem Arm oder einer Beinprothese und alte Männer aber hauptsächlich viele Frauen bemühten sich herumliegende Teile zu bergen, um nützliche Kleinigkeiten herzustellen, zertrümmerte Maschinen wieder in Gang zu bringen usw. Aus Stroh wurden Schuhe und andere Gegenstände geflochten.
Eine junge Frau hat mit vier kleinen Kindern (das Jüngste ein Jahr alt) im Kreuzkirchenpark trotz Kälte, Schnee-Einbruch und Hunger Wurzeln von den gefällten Bäumen ausgegraben. Eine Schwerstarbeit, die heute keiner ohne Kran erledigen würde. Aber das war kein Einzelfall. Die Männer waren in Gefangenschaft, viele gefallen und so lag die ganze Last auf den Schultern der Frauen.
Ende 1945: Auf den Straßen spielte sich weiter unendliches Elend ab. Voller Verzweiflung liefen trauernde Mütter durch die Straße, deren Kinder vor Hunger starben, oder tote Mütter lagen auf Plätzen hielten noch die Säuglinge an der Brust. Keiner konnte helfen.
Winter 1945 /46: Es war einer der kältesten Winter des 20. Jahrhunderts (-25 Grad). Die Lieferung von Kohle fiel aus. Im Herbst hatten viele schon im Löns- und Kreuzkirchenpark und natürlich auch in vielen anderen Anlagen erst Äste gesammelt, dann Zweige abgebrochen und später auch Bäume gefällt. Frauen, manchmal mit ihren Vätern, Großvätern und Kindern waren damit beschäftigt Heizmaterial heranzuschaffen.
Bei manchen Familien wurden Eicheln geröstet, diese zu Kaffeemehl gemahlen, mit fein gemahlener Baumrinde wurde das Mehl verlängert.
Hauptnahrungsmittel waren Kohl- und Steckrüben. Brennnesseln wurden zu Spinat verarbeitet.
Auf dem Herd bei uns zu Haus stand, wie auch bei tausenden anderen Familien, ein großer Wäschetopf mit Zuckerrüben gefüllt, aus denen Sirup gewonnen wurde.
Bei Funzellicht nähten wir jungen Frauen Büstenhalter aus „Lumpen”, Kleider aus Übergardinen, Mäntel aus Rolltüchern, strickten Pullover aus aufgezogener Wolle von den schönen Sofakissen und aus Material, das unsere Mütter von ihren Hamsterfahrten mitbrachten.
+++ Ende Auszug aus dem Buch „Das Bernsteinfenster“ +++ (siehe auch Kommentar)
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Nachkriegszeit – noch ein paar persönliche Gedanken:
Wenn wir heute mit jungen Menschen sprechen, kennen sie noch nicht einmal die Namen der Regionen wie Schlesien, Ostpreußen oder das Sudetenland. „Ja, schon mal was von gehört“ ist die gleichgültige Aussage. Sie wissen nichts von Flucht und Vertreibung, von Völkermord, von einem der größten Verbrechen der Menschheit nach 1945.
Sie wissen nichts von diesem unsäglichen Hass, der immer wieder gegen uns geschürt wurde, sie wissen nichts von den Konzentrationslagern, wo ihre Vorfahren zu Tode gekommen sind, von den Arbeitslagern, sie wissen nichts über die Rheinwiesenlager, sie wissen nichts von dem unsäglichen Leid und Schmerz. Nichts davon war Thema in der Schule, noch durfte es überhaupt angesprochen werden. Mittels Lehraufträgen wurde ihnen aufgetragen, sich für etwas zu schämen, von dem sie nur aus der Presse erfahren haben, und darüber lernten sie das eigene Volk zu hassen – tief und abgründig
Eure Kommentare:
Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang…..Wir wußten immer was Wir an unseren Frauen haben. Nur heute weiß das keiner mehr, es braucht erneut einen Untergang, um das Weib zu schätzen!;(
leider werden die Kinder nicht mehr von den Eltern erzogen, die Eindrücke von aussen sind einfach sehr stark, und selbst die Eltern schauen auf ihr Handy, wenn sie den Kinderwagen schieben – habe auch schon Kleinkinder mit Handy im Supermarkt gesehen, da sind sie ruhig!
Mama zeigte ein Haus in der Kluserstrasße: „Dort wohnte eine Frau, die ihre 4 Sőhne verloren hatte, und verrűckt wurde“.
In der Wohnung meiner Großeltern wohnten Flűchtlinge. Meine Oma, die blind war, sang vor Freude: ihre 3 Sőhne waren am Leben. Der letzte kam 1951 von einem Lager in Frankreich zurűck, wo er gefoltert wurde. Mein franzősischer Großvater, der bei der Bahn arbeitete, hatte den Mut, ihn dort zu besuchen und zeugte von dem, was er gesehen hatte.
Der Winter 45/46 eisigkalt. Meine Mutti ,hat aus ihren Handtaschen Stiefel für meinen Bruder und mich genäht, der Schuster hatte noch Sohlen und hat sie besohlt. Der Wintermantel ihres Bruder ( abgestürzt 1941) wurde zu einem Anzug für mich und meinen Bruder, mit Kaninchenfellen die mein Opa gebracht hat. Auch die Stiefel waren mit Fell gefüttert. Zum Kochen wurde Reisig gesammelt und aus einem Zug der auf der Strecke noch in den letzten Kriegstagen zerbombt wurde sind die Jungens vom Dorf auf den Tender geklettert und haben die Kohlen geklaut, es gab ja zur der Zeit nur Kohlenherde. Dann war ja auch noch die Stromsperre, zu bestimmten Zeiten wurde der Strom abgestellt. Aber etwas gab es immer: die Post funktionierte und die Deutsche Reichsbahn war immer pünktlich, trotz abgebauter 2. Gleise, die heute noch in Russland verrotten, anders als die Bundesbahn seit vielen Jahren immer unpünktlich.
Die meisten Kinder und Jugendlichen sind heute so gut konditioniert worden in der Schule, dass eigenständiges Denken, Hinterfragen und eine andere Meinung haben verloren gegangen sind.
Naja das ist für mich , die erste Nachkriegsgeneration , sehr schmerzhaft , mein Vater stammte aus Ostpreußen, er war lange in Gefangenschaft kam erst 1950 wieder , seine Mutter und ihre Mutter sind zu Fuß von dort aus getrampt , bis nach Thüringen , sie konnte etwas von der Heimat erzählen so schmerzte sie es von dort vertrieben zu sein und mir haben meine Eltern und Großeltern viel von unserem Gesamten Deutschen Land erzählt und mich hat sehr interessiert , heute , selbst meine Kinder und Enkelkinder wollen davon nichts hören…na das ist ewig her , das ist nun wie es ist , usw. furchtbar , noch nicht mal Heimatstolz für seine Geburtsstadt……..ich weiß nicht was ich machen soll…
Ich bin ein Kinder der Kriegsgeneration. Meine Eltern beide heimatvertrieben , mein Vater letzte Generation die 42 in den Krieg geschickt wurden . Sie kamen hierher und hatten nichts . Sie haben gearbeitet , geschuftet , und vieles selber gestemmt . Daraus entstand ein guter Lebens Standard . Die Generation der 95 er und 2000 er sitzen lieber vor dem PC und spielen Spiele . Mit 18 war für mich das Spielen vorbei . Das gab es manchmal mit Karten spielen , Brettspielen mit guten Freunden. So ist’s eben
So etwas was mit dem Geschichtsverständnis unseres Volks passiert ist nach 1945, nennt man Umerziehung….. Das haben die Alliierten super hinbekommen.
Ich war in einer Schule wo das alles unterrichtet wurde (Floridsdorfer Gymnasium, danke an Walter Bergmann, bester Geschichtelehrer der Welt) und unterrichte im Bildungsprojekt „Pflichtschulabschluss für Erwachsene“ wo das eine Selbstverständlichkeit ist, Geschichte auch zu DISKUTIEREN.
SCHWARZ WEISS gibt es schon lange nicht mehr.
Alles dazwischen existiert auch
Meine Großmutter bewirtschaftete in der Kriegszeit den Hof alleine mit meinem Urgroßvater. Im Winter gab es für die Tiere nur Fichtenäste und Fichtenblüten. Weil das Futter knapp war.
Besonders ihre persönlichen Gedanken dazu haben mir gefallen, ich empfinde es ebenso, bin entsetzt das die Jugend heute keinen Schimmer von der Wahrheit hat, was die Alliierten zu verantworten haben.
Meine Mama war 14 Jahre alt, als sie Haus und Hof verlassen mussten. Alles aufgeben! Meine Oma ist mit 7 Kindern alleine geflüchtet. Ich kenne die Geschichte, die völlig verdreht wurde.
Mein Vater hat während des Krieges auf einem Bauernhof gearbeitet. Er war Flame. Die Leute waren gut zu ihm. Er ist nach dem Krieg gesund nach Hause gekommen. Ihr solltet euch nicht schämen ! Es gibt überall gute und schlechte Menschen. Ich habe deutsch gelernt weil mein Vater kein schlechtes Wort über die Bauern gesagt had und ich die Sprache liebe.
Alles Schuld der Elterngeneration, die die Pflicht haben, ihre Kinder zu informieren. Ich überlasse doch nicht der Schule die Erziehung meiner Kinder.
Jetzt als 66 Jährige in Australien , möchte ich neine Großeltern und meiner Mamma vor allem so viele Fragen stellen: wie war es für Euch? Wie seid ihr da durch? Nicht die officially Geschichte sondern diese persönlichen Gedanken. Mein einer Großvater war auf dem letzten Transport aus Stalingrad, der andere als Kriegsgefangener in Ägypten. Was die wohl zu unserer heutigen Zeit gesagt hätten?
Einige wachen endlich mal außerhalb Deutschlands auf. Dank Dokumentarfilmen und Büchern auf Englisch – auch wenn sie verboten werden, obwohl die Autoren eingesperrt werden, finden sie trotzdem neue Plattformen. Langsam die Erkenntnis, dass wir angelogen wurden und uns nur umgesehen haben, dass unsere Großväter reingelegt, gezwungen wurden zu kämpfen und für nichts außer dem Globalismus gestorben sind. Ich wusste bis zu meinen 30ern nicht einmal das mein Name aus deutscher Binz anglisiert ist. Das Einzige, was mir jemals wirklich das Herz gebrochen hat, war die schreckliche Wahrheit über diese beiden Weltkriege gegen unsere eigene Art.