Polens „Glanzleistungen“ – Eindrücke aus längst vergangenen Zeiten bis in die Gegenwart hinein im Taumel der Vorfreude auf „Fort Trump“

Seit der dritten polnischen Teilung im Jahre 1795, die durch den Einmarsch der Russen veranlasst wurde, hatte es für 121 Jahre keinen selbständigen polnischen Staat mehr gegeben. Nach der Vertreibung der Russen aus deren polnischem Teil proklamierten im Ersten Weltkrieg Deutsche und Österreicher am 5. 11. 1916 ein neues Königreich Polen und setzten bald einen Regentschaftsrat ein, der sich nach der von ihm begrüßten Machtübernahme Jozef PILSUDSKIS am 11. 11. 1918 drei Tage später auflöste.

Unter diesem als Staatschef ging Polen in den beiden nächsten Jahrzehnten gegen seine Nachbarn sehr aggressiv vor und brach mehrfach den Frieden, was die anderen Großmächte ohne große Prosteste hinnahmen oder sogar förderten.

Schon 1918, gleich nach Entstehung des Staates Polen aus deutschen Gebieten errichteten die Polen sogenannte „Lager“ in Szcypiomo u. Stralkowo (im Posener Gebiet) und sperrten 16.000 Deutsche in diese ein. Durch Verdrängung und Vertreibung kamen 1 Million Deutsche ins Reich. In der Zeit von März bis September 1939 wurden 50.000 Deutsche in Polen interniert und schweren Misshandlungen ausgesetzt.

Die deutsch-polnische Grenze wurde 1919 in Versailles weitgehend ohne Berücksichtigung der volklichen Zugehörigkeit gezogen: Der größte Teil Westpreußens und der Provinz Posen und ein kleiner Teil Ostpreußens (Soldau) wurden ohne Volksabstimmung an Polen abgetreten (mindestens in Westpreußen und im Westteil des Posener Landes mit der Stadt Posen hätte eine Volksabstimmung eine deutsche Mehrheit ergeben, wenn man die Volkszählungsergebnisse und die Wahlergebnisse der Vorkriegszeit zugrunde legt).

Das Gebiet um die Stadt Danzig wurde gegen den erklärten Willen der Bevölkerung >Freistaat< unter Völkerbundskontrolle mit zahlreichen polnischen Sonderrechten. Laut Volkszählung von 1923 waren dort 97,6% der Bevölkerung deutsch, lediglich 2,4 % gaben polnisch, kaschubisch oder masurisch oder deutsch und polnisch als Muttersprache an.

Mit Blick auf die Greuelaten unter polnischer Gewaltherrschaft kurz zusammengefasst: Nach dem Versailler Diktat hat Polen mehrmals – sowohl zur Zeit der Weimarer Republik als auch kurz nach HITLERS Machtantritt – Frankreich zu einem gemeinsamen Angriffskrieg gegen Deutschland zu gewinnen versucht. Die Verwirklichung scheiterte nur an Frankreichs Zögern.

Als Beispiel polnischen Kriegswillens sei aus der dem damaligen polnischen Ministerpräsidenten PILSUDSKI nahestehenden Zeitschrift Die Liga der Großmacht von Anfang Oktober 1930 zitiert: »Der Kampf zwischen Deutschland und Polen ist unausbleiblich. Wir müssen uns dazu systematisch vorbereiten. Unser Ziel ist ein neues Grunwald, aber diesmal ein Grunwald in den Vororten Berlins. Unser Ziel ist ein Polen im Westen mit der Oder und Neiße als Grenze. Preußen muß für Polen zurückerobert werden, und zwar das Preußen an der Spree. In einem Krieg mit Deutschland wird es keine Gefangenen geben, und es wird weder für menschliche noch kulturelle Gefühle Raum sein. Die Welt wird zittern vor dem deutsch-polnischen Krieg. In die Reihen unserer Soldaten müssen wir übermenschlichen Opfermut und den Geist unbarmherziger Rache und Grausamkeit tragen. Vom heutigen Tage an wird jede Nummer dieses Blattes dem kommenden Grunwald in Berlin gewidmet sein.“

Aus einem Gebet des polnischen Priesters Mieszko USZERSKI, 1939, zitiert in:

Deutsche Wochenzeitung, 22. 1. 1971.

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Nach der Teilmobilisierung der polnischen Streitkräfte vom 23. 3. 1939 erfolgte von Warschau die Generalmobilmachung in der Nacht zum 24. 8. 1939, zunächst persönlich zugestellt, am 29. 8. öffentlich bekannt gegeben, wobei die polnischen Militärpläne vorsahen, dass eine Generalmobilmachung nur für den Fall befohlen würde, dass Polen sich für den Krieg entschieden habe. Polen hatte sich also zum Krieg entschieden, als in Berlin und anderenorts noch um eine friedliche Lösung und die Beibehaltung des Friedens für Europa gerungen wurde.

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Die Stadt Bunzlau (Polen) im Jahr 2026:

Bürgermeister Piotr Roman hat sein Büro im historischen Rathaus direkt am Marktplatz. Man habe die Amerikaner gern in der Stadt, sie belebten das Geschäft. Früher habe es nur drei Restaurants in der Innenstadt gegeben. Seitdem die Base nebenan sei, seien es 20..

Wenn sie nun größer werde, sei das umso besser. Die Stadt schießt sogar Geld für den Bau von Fort Trump dazu. Aber dem Bürgermeister geht es nicht nur um Wirtschaft:

„Ich weiß, welche Rolle die Amerikaner für uns und unsere Freiheit gespielt haben. Nach dem Zweiten Weltkrieg, auch nach dem Ende des Kommunismus. Die USA sind für uns immer noch die Nummer eins, die Macht, die uns mit unserer Geschichte und unserer Geografie am besten helfen kann.“

„Es gibt Pläne, die Präsenz amerikanischer Truppen in Polen nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern sie auch auszubauen. Wir errichten Fort Trump in Bolesławiec (Bunzlau), Niederschlesien.“

Wladyslaw Kosiniak-Kamysz, Verteidigungsminister Polen, am 19.01.2026

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Persönliche Anmerkung: Die Stadt Bunzlau liegt gerade mal 60 Kilometer von meiner Heimatstadt Görlitz entfernt.

Eine nicht ganz „uninteressante“ Entwicklung, angesichts der vorangegangen …, wie ich finde. Möge sich jeder selbst seine Gedanken dazu machen.

(Weitere Beiträge im Kommentar.)

Abschließend darf man festhalten:

Die Polen sehen sich gern als ein Opferstaat des 20. Jahrhunderts und werden vielfach vom Ausland auch als solcher betrachtet. Das ist jedoch falsch. Richtig ist, dass Polen vor allem Tätervolk war und von 1918 bis 1938 alle seine Nachbarn ohne Ausnahme in Angriffskriegen überfallen und ihnen mehrheitlich nichtpolnische Gebiete geraubt hat. In diesen hat es dann sofort scharfe Polonisierungsmaßnahmen durchgeführt, die andersvölkischen Minderheiten unterdrückt oder zur Flucht veranlasst.

Zwischen 1933 und 1936 hat es sich mehrmals um einen gemeinsamen Angriffskrieg gegen Deutschland bei den Westmächten bemüht. Durch die Verfolgung der Volksdeutschen und seine starre ablehnende Haltung gegenüber berechtigten deutschen Ansprüchen hat es wesentlich zum Zweiten Weltkrieg beigetragen

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Zitiert in: Eckart THURIG, Schwierige Nachbarschaften, Kohlhammer, Stuttgart- Berlin-Köln 1990, S. 39.

Bernhart ROTHER, Die Volksabstimmung in Oberschlesien, Oberschlesische Schriftenreihe, Bonn 21961.

Friedrich Wilhelm v. OERTZEN, Das ist Polen, Müller, München 1932. Frank GOLCZEWSKI,

Das Deutschlandbild der Polen 1918-1939, Droste, Düsseldorf 1974.

Michael OPITZ, Schlesien bleibt unser, Arndt, Kiel 1985. Otto HEIKE,

Das Deutschtum in Polen 1918-1939, Viöl 1995.

Bolko Frhr. v. RICHTHOFEN, Reinhold Robert OHEIM, Deutsch-polnische Beziehungen, Vater- stetten 1979; dies., Polens Marsch zum Meer, Arndt, Kiel 1984; dies.,

Die polnische Legende, Arndt, Kiel 2001.

Richard BREYER, Das Deutsche Reich und Polen 1932-1937,

Holzner, Kitzingen 1955. Beihefte zum Jahrbuch der Albertus Universität Königsberg/Pr. VII.

Ernst SONNTAG, Korfanty, Holzner, Kitzingen 1954.

Alfred SCHICKEL, Deutsche und Polen, Gustav Lübbe, Bergisch Gladbach 1984.

David L. HoGGAN, Der erzwungene Krieg, Grabert, Tübingen 151997. Auswärtiges Amt (Hg.), Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges, Carl Heymanns Verlag, Berlin 1939.

Der Grosse Wenddig Bd. 1 s. 311


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