Bevor ich in der Reihe „Verschwörung gegen den Frieden“ fortfahre, möchte ich vorweg noch ein paar Gedanken mit euch teilen …

Anlass dazu gab mir so manch Kommentar unter meinen Beiträgen, mit der unverkennbaren Absicht, alles was „Deutsch“ ist, schlecht reden zu müssen.
Deutsche, Germanen, Teutonen … wie man sie auch immer nennen mag, sie sind überall auf der Erde zu finden. Ihre Art und ihre Kultur hat sich heimlich in vielen Ländern festgesetzt, ohne dass viel Aufhebens darum gemacht wird.
—
„Die Deutschen sind ein altes Volk. Ihre Sprache ist Jahrhunderte älter als Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch. Doch die Geschichte eines Dutzends Jahre hat einen langen Schatten über die Jahrtausende ihrer Existenz als Volk geworfen.“
Das sagte einmal der afro-amerikanische Ökonom und Soziologe Thomas Sowell. Er wurde 1930 in New Yorks Stadtteil Harlem geboren.
—-
Kritisch betrachtet: Generell gibt es in unserer Geschichtsschreibung keine eindeutigen Fakten, um etwas felsenfest behaupten zu können. Es gibt Indizien, und davon jede Menge, es gibt aber eben auch jede Menge verloren gegangener Schriften und es gibt eben diese Zeit zwischen dem Beginn des Dreißigjährigen Krieges bis zum Zerfall des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen, von der wir so wenig wissen.
Manche Schriften, Bilder und anderes mehr, was man uns aus dieser Zeit hat „zukommen“ lassen, wirken oft wie Kinderzeichnungen. Das lässt uns auf unseren Reisen und den damit einhergehenden Entdeckungen oft stutzig werden. Demgegenüber steht eine uralte Architektur, die Fragen aufwirft, wie die Menschen das wohl damals so „hinbekommen“ haben. Zudem unsere Besuche in den Archiven der Städte, wo es sich wunderbar stöbern lässt.
556 soll es eine große Katastrophe gegeben haben, so auch im 13. Jahrhundert, also immer zu der Zeit als die germanischen Völker umsiedelten. Dann gibt es die Theorie, dass England zu dieser Zeit keine Insel war, sondern Teil des Festlandes… Es gibt dort unzählige Megalithen, die darauf verweisen, dass die Menschen Schutz gesucht haben. Angeln und Sachsen könnten also immer schon auf einem dieser Gebiete gewohnt haben. Es lässt sich aber weder das eine noch das andere beweisen oder widerlegen.
Wir sind und bleiben Suchende. Und Antworten finden wir nur, wenn wir unsere Geschichte „ganzheitlich“ betrachten, und Teile, die man uns hat zukommen lassen (aus Überlieferungen und alten Schriften) sorgfältig zusammen puzzelt, dass man Fragen stellt, und das uns über Jahrzehnte hinweg Gelehrte auch in infrage stellt. Niemand von uns hat die Wahrheit gepachtet.
Es ähnelt einem Detektivspiel einzelne Methoden zusammenzufügen, denn Geschichte ist keine Wissenschaft! Mit viel Fantasie kann es gelingen, über Strecken eine plausible Erklärung auszumachen.
Der moderne Historiker ist an eine feste Chronologie gebunden, die ihn zwingt daran festzuhalten, seine Arbeiten anzugleichen, auch wenn die Schlussfolgerungen darauf hindeuten, dass mit der Chronologie etwas nichts stimmen kann.
Auf der Suche nach dem Untergang eines über 1000-jährigen Kulturreiches empfiehlt sich der Gang in die Gewölbe der Mittelalterarchive in München, um dort in alten Stadtbüchern und Gerichtsdokumenten als auch in anderen schriftlichen Unterlagen zu stöbern, oder man zieht die „Monumenta Historica“ zu Rate … – darüber habe ich schon mal berichtet.
Übrigens: Der Begriff „Kultur“ ist erst mit dem 18. Jahrhundert aufgekommen. Ihr merkt schon, alles nicht so einfach. Auch Tacitus (römischer Berichterstatter über die Germanen) seine Schriften sind nur Kopien von einer Kopie, die dann noch durch die Schreibstube eines Klosters „gewandert“ sind …
Wenn nicht gefälscht, dann vielleicht doch geschönt und von Interessengruppen manipuliert.
Deshalb ist es so wichtig, dass wir unserer Nachwelt von unserem Leben berichten und darüber, was wir dazu alles finden konnten.
In Deutschland weigert man sich, seine eigene Deutsche Geschichte anzuerkennen oder auch nur darüber zu sprechen. Dass haben mir so einige Kommentare unter meinem gestrigen Beitrag mal wieder verdeutlicht. Es scheint, als gäbe es keine andere deutsche Geschichte, als die nach 1933. Eine tief klaffende Wissenslücke, und das in Zeiten, wo sich viele wieder auf ihre Wurzeln zurückbesinnen möchten. Hier gibt uns auch die koloniale Entwicklung Auskunft – ein Thema der nächsten Tage.
Fest steht, die germanischen Einflüsse sind überall (weltweit) auszumachen, man muss sie nur sehen wollen und erkennen können. Auch unsere Sprachstämme geben dahingehend Auskunft!
Manch einer würde wohl überrascht sein, wo überall sich das Deutschtum auftut: Deutscher Geist, Deutsche Erfindungen, Deutsche Kultur und deutsche Tugenden und das damit verbundene Verlangen nach Unabhängigkeit und Eigenständigkeit. All das, was über Jahrhunderte hinweg bis aufs Blut bekämpft wurde und immer noch bekämpft wird. Doch die deutschen Einflüsse sind stets zugegen, sie sind ein fester Bestandteil unseres Daseins.
Wir müssen uns nur wieder daran erinnern.
————————————————————————————–
Zum Bild:
Der Mont Saint-Michel war während der germanischen Völkerwanderung und im frühen Mittelalter (5. bis 8. Jahrhundert) ein abgeflachter Granitfelsen namens Mont Tombe. Der Name bedeutet frei übersetzt „Grabberg“ oder „Hügelberg. Die Region der heutigen Normandie wurde damals von germanischen Franken besiedelt.
Der Überlieferung nach war die Bucht von einem Wald umgeben. Der Felsen soll ein mystischer Kultplatz gewesen sein, an dem keltische Druiden und Druidinnen Rituale abhielten.
Da viele Dokumente aus der germanischen Frühzeit verloren gingen, stammen die meisten Aufzeichnungen über den Berg aus späteren Jahrhunderten.
Info zur Monumenta Historica:
Umberto Ecos berühmter Text im Kontext der Monumenta Germaniae Historica (MGH) ist sein legendärer Eröffnungsvortrag mit dem Titel „Typologie der Fälschungen“, den er im September 1986 auf dem großen MGH-Kongress Fälschungen im Mittelalter in München gehalten hat.
die Deutschen brauchen weder das Zeugnis eines amerikanischen Soziologen noch das irgendeiner anderen Instanz, um die Tiefe ihrer Geschichte oder die Bedeutung ihres kulturellen Einflusses zu beweisen. Große Nationen werden an dem gemessen, was sie über Jahrhunderte hinweg geschaffen haben – nicht an dem, was in einer vergänglichen Zeit über sie gesagt wird.
Die wahre Stärke Deutschlands lag nie in Parolen, sondern in seiner Fähigkeit zum Aufbau, zur Erkenntnis, zur Disziplin sowie zur kulturellen und wissenschaftlichen Schöpferkraft. Die deutsche Geschichte ist weitaus größer, als sie auf eine einzige politische Epoche zu reduzieren, und zugleich zu bedeutend, um sie mit einer Haltung der Opferrolle oder mit Verschwörungserzählungen verteidigen zu müssen.
Wer Europa wirklich kennt, weiß, dass der deutsche Geist in seiner Philosophie, seinen Wissenschaften, seiner Musik, seiner Architektur und seiner Arbeitsethik gegenwärtig ist – ganz ohne den Bedarf an Rechtfertigung oder Lautstärke.
Eure Kommentare
Die Deutschen brauchen weder das Zeugnis eines amerikanischen Soziologen noch das irgendeiner anderen Instanz, um die Tiefe ihrer Geschichte oder die Bedeutung ihres kulturellen Einflusses zu beweisen. Große Nationen werden an dem gemessen, was sie über Jahrhunderte hinweg geschaffen haben – nicht an dem, was in einer vergänglichen Zeit über sie gesagt wird.
Die wahre Stärke Deutschlands lag nie in Parolen, sondern in seiner Fähigkeit zum Aufbau, zur Erkenntnis, zur Disziplin sowie zur kulturellen und wissenschaftlichen Schöpferkraft. Die deutsche Geschichte ist weitaus größer, als sie auf eine einzige politische Epoche zu reduzieren, und zugleich zu bedeutend, um sie mit einer Haltung der Opferrolle oder mit Verschwörungserzählungen verteidigen zu müssen.
Wer Europa wirklich kennt, weiß, dass der deutsche Geist in seiner Philosophie, seinen Wissenschaften, seiner Musik, seiner Architektur und seiner Arbeitsethik gegenwärtig ist – ganz ohne den Bedarf an Rechtfertigung oder Lautstärke.
Man kann vieles schön reden, herbei reden oder schweigen. Es gibt aktuell nur noch wenige Zeitzeugen geschweige Dokumente. Eines ist aber offensichtlich und mit jedem Tag spürbarer, der deutsche oder einfach „nur “ Germane ist nicht gewollt, und die letzten Jahre haben bewiesen wie wirkungsvoll es bereits gelungen ist. Um so wichtiger wäre es, das wenige Material, die wenigen tatsächlich Funde aber vor allem die Aufarbeitung der Geschichte zusammen zu tragen und wieder in den Köpfen der Germanen zu beheimaten. Es war ein gelungener Schachzug die Geschichte durch die angeblichen Siegermächte neu zu schreiben. Diese Gräueltaten haben sich in die Köpfe der Germanen eingemeißelt
und nur wenige trauen sich die Wahrheit auszusprechen. Ich sage nur: Ursula Haverbeck, eine mutige Frau und sicherlich nicht geistig umnachtet oder Der Generalmajor Rhonhof hat in einer aufklärenden Rede, die wahren Gründe die zum Ausbruch des 2. Weltkriegs geführt haben offengelegt! Rheinwiesenlager , ein Thema welches ebenfalls tot geschwiegen wird. Wenige aber auch noch dokumentierte Aussagen die bei der Aufarbeitung und zum ablegen der ewigen Schuld sehr behilflich sein könnten.
Solange der allgemein “ Deutsche “ nicht begreift das das GG keine Verfassung ist wird er noch weniger Verständnis für die Wurzeln und Geschichte seiner Vorfahren aufbringen. Desinteresse, Angst und schon gar nichts hinterfragen haben das Land der Dichter und Denker tief vergraben.
Die aktuellen Medien, die angeblichen Fakten checker, der hype um jeden Klick, egal ob KI, unrecherchiert oder eher zur Selbstdarstellung gedacht schaffen keine gute Basis für die Aufarbeitung und den Weg in eine bessere Zukunft. Es ist erschreckend auf welches Bildungsniveau der Durchschnittsbürger umerzogen wurde und noch erschreckender mit welcher Wortwahl dieses dann auch noch kommuniziert wird.
Ein sehr interessanter Artikel. Bestätigt meine Erfahrungen und auch meinen bisherigen Kenntnisstand.
Mögen sich viele Erden Bürger doch endlich wieder das Wort Respekt verinnerlichen.
Es gibt etwas, was in uns bewussten Deutschen wohnt, und das ist das metaphysische Bewusstsein des eigenen Ichs, der eigenen Existenz als Teil von etwas größerem und als das Ende einer langen Ahnenreihe.
Je mehr wir uns mit unserer Geschichte beschäftigen, und mancheiner hat schon Jahrzehnte damit verbracht, desto klarer wird das Bild über die Jahrhunderte hinweg, das Verstehen einer spezifisch deutschen Seele als Teil einer Kontinuität bis zum heutigen Tag.
Wahrheit und Wahrhaftigkeit stehen der permanenten Lüge minderwertiger Existenzen gegenüber.
Wir sind Deutsch, und es gibt nicht den geringsten Grund sich dafür zu schämen oder sich dafür zu entschuldigen, ganz im Gegenteil.
Und wir können auch gar nicht anders, selbst wenn wir wollten
Was unsere Sprache betrifft kann ich euch die Vorträge von Mario Prass sehr empfehlen. Er stützt sich dabei auf das Buch „Weltbilderschütterung“ des Autors Erhard Landmann, dessen Theorien als Hauptquelle für die Vorträge von Mario Prass dienen. Beide erläutern, dass alle alten Schriften der Menschheit in Wahrheit auf einer altdeutschen Ursprache basieren und die offizielle Geschichtsschreibung bewusst gefälscht sei.
Es darf sich jeder gerne selber ein Urteil bilden