Gerade bin ich über dieses Zitat von „Chnopfloch“ gestolpert:
„Viele Menschen sind erschöpft, weil sie genötigt werden, sich in ein Leben zu zwängen, das sich für sie nicht natürlich anfühlt.“
Dieses Zitat führt mich zu einem meiner ersten und ältesten Beiträge, die ich hier veröffentlicht habe. Und um ehrlich zu sein, eigentlich müssten wir uns dieses Zitat Tag für Tag vor „Augen“ führen. Daher teile ich diesen einen Beitrag auch immer so oft, wie es sich nur ergibt.

Mittlerweile erschrecken wir uns über die oberflächliche Bauweise von Häusern, eng aneinander liegend, quadratisch, unpraktisch und überhaupt nicht gut. Sie schießen wie Pilze aus dem Boden, diese seelenlosen „Sims“ Häuser von der Stange.
„Wer sind eigentlich diese Leute, die sich anmaßen, über jemand anderen in dieser Form bestimmen zu können?“
Wer sind diese Leute, die erklären, wie man sein Haus zu bauen hat?
Wer sind diese Leute, die solche Gesetze erlassen, dass es nur dann Förderungen gibt, wenn man gewisse „Vorgaben“ einhält …
Wann hat es angefangen, dass andere über uns bestimmen wie, wann und wo wir etwas bauen (aufbauen) können?
Wann und warum haben wir unsere Eigenverantwortlichkeit wie eine verlauste Jacke an der Garderobe abgegeben?
Wer verdammt nochmal, sind diese Leute, die uns all das Eigenverantwortliche abgesprochen haben und uns zu ihren Gunsten gefügig machten?
Wir werden keine echten Antworten darauf finden. Zu lange schon, sind wir abgenabelt von allem Ursprünglichen, suchen die Wahrheit in Schulbüchern, im Fernsehen, glauben den Siegern und ihren Lügen.
Wenn Menschen ihrer Wurzeln beraubt worden sind, dann verlieren sie die Orientierung. Und orientierungslose Menschen lassen sich lenken. Wenn also dieser Jemand, (oder diese „Leute“) eine solche Macht über Menschen erreichen und ausüben kann, dann muss er sie zuvor orientierungslos gemacht haben, also ihrer Wurzeln beraubt, ihre Erinnerungen gelöscht und die Wahrheit vertuscht.
Leben wir noch artgerecht? Meine Antwort darauf: Ein klares Nein!
Eigentlich sind wir alle Waldmenschen.
Wir haben es leider im Lauf der modernen Zeiten vergessen und damit unsere kulturelle Identität, unsere Wurzeln verloren.
> Wir hören auf den Wecker, der am Morgen schrill ertönt, statt auf die Geräusche aus der Natur und achten nicht auf das Licht, dass uns die rechte Zeit für unser Tagwerk verrät.
> Wir leben in einer Überflussgesellschaft, von vermeintlichem Wohlstand verwahrlost.
> Wir schätzen eine Technik, die uns immer weiter in die Abhängigkeit manövriert..
> Wir wohnen in modernen Häusern, hübsch eingerichtet, Haus an Haus, Wand an Wand, in die Enge getrieben.
> Und um diesen vermeintlichen Wohlstand zu bewahren, bringen wir die Kinder zu Fremden in Einrichtungen, die angeblich das soziale Verhalten fördern sollen. Später zerren wir sie in sogenannte „Bildungsstätten“, und überlassen sie dort gewissen „Lehrmeistern“ über viele Stunden.
> In den wenigen Stunden, die uns mit den Kindern verbleiben, schleppen wir sie in eigens dafür gefertigte „Freizeitparks“, eingezäunte Areale mit hohen Eintrittspreisen, um „Sicherheit“ zu gewähren.
> Anschließend, um den Kleinen noch etwas „Gutes“ zu tun, besuchen wir Schnellrestaurants. Das dort aufgetischte Essen wird durch zahlreiche künstliche Geschmacksverstärker als köstlich empfunden.
Doch manchmal erinnern wir uns, denn Bruchstücke unserer Wahrheit sind erhalten geblieben. Das passiert vor allem dann, wenn wir durch die Natur streifen.
Unsere Vorfahren konnten nur solche Handlungen verrichten, welche aus ihrer Naturbedeutung flossen.
Vor ein paar Jahren schwirrten folgende Zeilen durchs Netz, die es zusammenfassend ganz gut treffen. Ich zitiere angelehnt und nur in Auszügen:
„Es gibt eine Kraft,
die älter ist als Flaggen,
tiefer als Paragraphen,
und stärker als jede politische Doktrin: Der deutsche UR-Geist.
Nicht der Nationalismus.
Nicht der Militarismus.
Nicht das, was sie in den Geschichtsbüchern dämonisiert oder verzerrt haben.
Sondern: Der Geist der Wahrheit.
Der Geist des Fragens, Forschens, Verstehens.
Der Geist der Dichter und Denker.
Dieser UR-Geist lebt dort, wo Menschen nicht nur glauben, sondern denken.
Wo sie nicht folgen, sondern durchdringen.
Wer sind wir wirklich? Fern dieser uns vordefinierten Rollen, Regeln und vermeintlichen Rechte?“
Wann ist dieser Zeitpunkt, an dem die Menschen ihr Korsett abstreifen, in das sie über die Jahrhunderte hinweg hinein gepresst worden sind?
Leben wir noch artgerecht?