In unserer gestrigen Weiberrunde gab es sooo viele Themen, die zu beschwatzeln waren– wir haben gelacht, wir waren nachdenklich, haben „rumgesponnen“, und auch ungläubig den Kopf geschüttelt, denn ein Thema hat uns dann doch noch etwas länger beschäftigt.
Es ist kein Geheimnis mehr, dass Anständigkeit und Ehrlichkeit verschwunden und die moralischen Werte längst zerfallen sind.
Daher noch schnell ein Rückblick, und damit mal wieder auf die gesammelten Werke der Mutti, wie diese Ausschnitte aus einem Zeitungsartikel, aus dem Jahre 2007. Die Mutti war damals furchtbar entrüstet darüber, ich kann mich noch gut daran erinnern.
Der Spiegel schreibt über das Theaterstück „Ein Sommernachtstraum“: Tarzan-Schreie im sommerlichen Albtraum: Jürgen Gosch inszeniert einen Shakespeare ohne süßliche Romantik. Stattdessen müssen seine Darsteller auf der Bühne richtiggehend schuften – ein echtes „Kunststück“.

„Corinna Harfouch läuft zu tierischer Hochform“ auf, so wurde in so manchem Bouelvardblättchen„getitelt“ …
Verspielt und lustig und überzeugend schreibt die Taz…
Wie bin ich jetzt darauf gekommen? Nun, am gestrigen Abend erwähnte eine unserer Weibsen, „Steinmeiers Kunst“ im Schloss Bellevue. Nachdem wir uns dann etwas näher mit dieser „Kunst“ beschäftigten – es handelt sich um eine Sexpuppe … herrschte plötzlich, aber gefühlt stundenlang“ Ruhe im Raum. Diese Stille beruhte auf Fassungslosigkeit. Mehr lässt sich dazu eigentlich auch nicht sagen.
Nur so viel: >>Der Abguss aus grüner Bronze bildet den Torso einer japanischen Sexpuppe nach und bietet sich Betrachtern in anzüglicher Pose dar<<
Wir versuchten das Thema zu wechseln, doch eine von unseren Mädels arbeitet in einer Bibliothek, und so weiß sie immer um die „Neuzugänge“ der modernen Literatur und Lehrbücher. Im Zusammenhang mit dieser vulgären, steinmeierischen bellevueschen Kunst, berichtete sie nun von einem „Lehrbuch“ für kleine Kinder, dass den Titel: „Auf der Reise (Expedition) nach Genitalien“ trägt.
Dabei handelt es sich um ein Pappbilderbuch (Band 1 der „Familie Weißbescheid“-Reihe) , empfohlen für Kinder im Alter von 2 bis 4 Jahren.
Auch dem werde ich nichts mehr hinzufügen …
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Und weil wir heute Vormittag ein bisschen was über das „Römische Reich“ gelesen haben, kommt man eigentlich nicht umhin, Parallelen zu ziehen. So oder so ähnlich, muss es sich einst zugetragen haben, so oder so ähnlich erfahren wir es jetzt ….

So gab es einige Vorfälle und Bedingungen, die den Zerfall des Weströmischen Reiches beschleunigten:
• Die Arbeitsmoral sank, die Preise stiegen laufend.
• Die Bewohner in den Provinzen bekamen für ihre Münzen immer weniger.
• Mache konnten ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen – ihr Eigentum wurde eingezogen, einige sogar als Sklaven verkauft.
• Die Versorgung der Soldaten war nicht mehr geregelt.
• Die Verwaltungskosten stiegen, die Steuern wurden in wenigen Jahren auf das dreifache erhöht.
• Es kam zu gewaltsamen Steuereintreibungen und es entstanden inflationäre Probleme.
Inmitten eines übersteuerten, überverwalteten, durch innere Unruhe bedrohten Gemeinwesens, zogen sich die Reichen auf ihre Besitzungen zurück. Viele brachten ihr Vermögen nach Konstantinopel, ins oströmische Reich, wo man die Werte sicherer aufgehoben sah.
• Die Moral war auf dem Tiefstand.
• Das Volk wollte oder konnte den Verfall nicht erkennen.
• Die Menschen amüsierten sich, saßen in Tavernen und öffentlichen Küchen (damaligen Gasthäuser) herum, spielten an Würfeltischen, besuchten Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe.
• Es gab immer neue Veranstaltungen, um vermeintliche Freiheiten zu genießen.
• Für Sittenlosigkeit und Ausschweifungen gab es keine Grenzen. Täglich trafen sich viele Männer zu Trink-Orgien in Begleitung von Amüsiermädchen.
• Die Höflinge um den Kaiser waren geldgierige Schmarotzer. Sie interessierten sich weder für Staat noch Volk.
Von einem römischen Geschichtsschreiber stammen die Worte:
„Die Römer sterben lachend“.
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Wer mit Scheuklappen herumläuft und zu den angeordneten Berichten der Historiker steht, kann natürlich den gewollten Untergang nicht erkennen.
Wir schreiben das Jahr 2026. Die zersetzenden Auswirkungen der Frankfurter Schule sind präsent – beobachten und erkennen …
Um nur einige der Auswirkungen zu nennen:
– Wirklichkeitsverlust
– Zerstörung der Innenwelt durch Sexualisierung
– Die Zerstörung der Voraussetzungen des Umweltschutzes
– Zerstörung ökologischer Gleichgewichte
– Fortschrittsglaube und Wachstumswahn
– Zertrümmern des einst vorbildlichen Bildungswesens
– Charakterwäsche und Zerstörung der Tradition, der Kultur, der Sprache
– Abbau der Autorität
– Konflikttheorie gegen die Familie
– Gender-Mainstreaming
…. Und schlussendlich, darüber die geistige Auflösung des Volkes.
Und das alles geschieht unter dem Mäntelchen scheinhumanitärer Forderungen und volksverhetzender Parolen.