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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Von Europas scheinheiligen Friedensordnungen, oder der Kunst des „Friedensmachens“

    Februar 25th, 2025

    Erst verwüsten, dann verhandeln! Das Ende des Dreißigjährigen wurde mit einem „Friedensvertrag“ besiegelt…

    Damit greife ich zwar dem Geschehen zum Dreißigjährigen Krieg mit diesem kurzen Beitrag voraus, aber ich denke, es dient zum besseren Verständnis. Denn Kriege entstehen nicht einfach „nur so“…, oder aus bekannten Gründen, die man uns so gerne auftischen mag.

    Ein Credo hat man sich bis heute bewahrt: „Erst verwüsten, dann verhandeln!“

    Sei es der der Westfälische Friedensvertrag, der „Friede von Versailles“, oder der 2+4 Vertrag von 1990.

    Diese sogenannten „Friedenskonferenzen“ sind und waren nie etwas anderes als die Fortführung eines Krieges. So formulierte es einst George Clemenceau im Zusammenhang mit dem „Frieden von Versailles“. Der französische Diplomat Paul Cambon schrieb: „Mir kommt der Friede vor wie ein Haufen Sprengkörper, die eines Tages in allen Teilen der Welt losgehen.“ Und die frühere französische Kaiserin Eugenie, die Witwe Napoleons III. meinte: „In jedem Artikel dieses Friedensvertrages sehe ich ein kleines Ei, eine Keimzelle weiterer Kriege.“

    Zu keiner Zeit war es anders, nur die Darsteller und die Methoden waren andere. Wenn auch die Darsteller stets der „gleichen Zelle“ entsprungen sind.

    Vor Kurzem erst, habe ich einen Beitrag verfasst – über die Aufklärer von damals. Vor allem zeichneten sie sich durch ihre Skrupellosigkeit aus. Das allerdings erkannte man erst viele, viele Jahre später – nur wenige brachten das intrigante Tun auf Papier. Und noch viel weniger wird heute darüber gelesen. Manches dazu wird auch nicht so gerne publiziert. Die Aufgaben der Aufklärer von damals: natürliche Neigungen abtöten, Vernunft und Gewissen zum Schweigen bringen, und mit den Waffen der Täuschung der Macht der Wahrheit entgegenzutreten.

    Über moderne Netzwerke kommen heute so manche „Aufklärer“ um die Ecke, oder besser zu Wort (also neben den offiziellen Missionaren der öffentlich-rechtlichen Anstalten): Bei dem einen geht es um Gold, Geld und materielle Werte, bei einem anderen stehen Rebellionen auf der Tagesordnung, und wieder ein anderer möchte einfach nur sein Image aufbessern. Jeder von ihnen geleitet so sein eigenes Schäfchen ins Trockene und bedient ein Kartell. Das gelingt ihnen auch gut, denn es gibt genug, die ihnen folgen und es so tun, wie ihnen geraten.

    Doch wieder zurück zu diesen Friedensverträgen: Durch den Westfälischen Frieden waren keineswegs alle Probleme in Europa und im Reich gelöst. Der Krieg zwischen Spanien und Frankreich ging weiter und wurde erst 1659 im Pyrenäenfrieden beigelegt. Bei genauer Betrachtung war es eben kein echter „Frieden“, sondern vielmehr eine Zäsur für Europa.

    Ein neues Europa war entstanden – das Gesamtergebnis auf deutschem Boden war furchtbar. Der einzige Gewinn war die Gleichberechtigung der Bekenntnisse. In der Zeit, in der andere Völker ihren Staat fanden, verloren ihn die Deutschen völlig. Während England, Frankreich, Schweden, die Niederlande und Spanien dastanden als nationale Mächte mit festen Grenzen, war die Mitte Europas eine politische Wüste.

    Wenn wir die einzelnen Perioden „durchlaufen“, sollten wir uns darüber bewusst werden, dass sich die Interessen der „Mächtigen“ über ihre Epochen hinaus bis in die Gegenwart kaum unterscheiden.

    Und so fahren sie/wir fort… Die „Schuldigen“ stehen fest und die Kollektivschuld ist in Stein gemeißelt. Die Auftraggeber haben lediglich ihre Roben gewechselt – und unter dem Gewand der „Heiligkeit“ ist ihnen kein Verbrechen zu groß und keine Täuschung zu abscheulich.

    An dieser Stelle möchte ich noch Immanuel Kant aus seiner Abhandlung „Zum ewigen Frieden“ zitieren: Es soll kein Friedensschluss für einen solchen gelten, der mit dem geheimen Vorbehalt des Stoffs zu einem künftigen Krieg gemacht worden“.

    Dazu führt er folgende Begründung an: „Denn alsdenn wäre er ja ein bloßer Waffenstillstand, Aufschub der Feindseligleiten, nicht Friede, der das Ende aller Hostilitäten bedeutet, und dem das Beiwort ewig anzuhängen ein schon verdächtiger Pleonasm ist.“

    Sowohl in Versailles als auch nach 1945 wurde von den Alliierten dagegen verstoßen. Hinter dem versprochenen ewigen Frieden folgten und lauern weitere Kriege.

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  • „Fasnacht“ – ein uraltes heidnisches Winteraustreibungsritual“

    Februar 20th, 2025

    „Wenn keine Narren auf der Welt wären, was wäre dann die Welt?“, fragte sich einst Johann Wolfgang Goethe

    Unternehmen wir an dieser Stelle einen Schwenker: Raus aus den „politischen Sphären“ und hin zu einer fast vergessenen Welt naturmagischer Bräuche. Zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Winter und Frühling – wir feiern die Zeit, die mit dem Erwachen der Natur im Frühling einhergeht.

    Es handelt sich vorrangig um ein Totenfest, welches traditionell zum 11. Schwarzmond (unsichtbarer Mond) des Jahreskreises zum Abschied des Sommers gefeiert wird und zugleich das letzte Erntefest des Jahreskreises ist.

    Die germanischen Stämme nutzten diese Zeit, um böse Geister zu vertreiben und den guten zu huldigen, sie markierten den Übergang von Winter zum Frühling, mancherorts auch mit einem Heidenlärm. Wie bei allen heidnischen, also unseren ursprünglichen Festen, stand und steht die Natur im Mittelpunkt mit einem naturmagischen Segen aus Blüten: Nelken, Tulpen, Rosen und Veilchen. Naturrituale, um das Neujahr zu begrüßen, Fruchtbarkeitskulte, um den Frühling anzulocken. Für mich ist es die schönste Art zu „feiern“.

    Allerlei Interessantes von den Ursprüngen bis in die Gegenwart:

    Fasching, Fastnacht, Karneval – auch hier wurde ein ursprünglich heidnischer Brauch von der Kirche gekapert und „umzitiert“. Unsere alten heidnischen Bräuche gerieten darüber mehr und mehr in Vergessenheit, und die von der Kirche verordneten Zeremonien rückten in den Vordergrund.

    Warum wird Karneval (Fasching, Fasnacht) eigentlich am 11. November ausgerufen?

    Tatsächlich lässt sich dieser Zeitraum auf Samhain zurückführen: Mehr noch als die bevorstehende Wintersonnenwende am 21. Dezember markiert Samhain Anfang, Ende und Neubeginn.

    Warum drei Namen?

    > Unser oberdeutsches Wort Fasnet ist gleichbedeutend mit Fasnacht. Fasnacht aber kommt über Faselnacht von faseln her. Fasnacht nennen wir die Tage von Dreikönig oder, im engeren Sinne, die Zeit von Donnerstag vor Quinquagesima bis Aschermittwoch. Fasnacht bezeichnet also einen Zeitabschnitt und nicht nur einen Tag oder eine Nacht.

    > Das bajuwarische Wort Fasching hat sich aus Fa-Schank gebildet, wobei sich kaum nachweisen läßt, ob es aus Fasel-Schank oder aus Fasten-Schank entstand. Das Wort Vaschang taucht zum erstenmal in der Passauer Weberordnung vom Jahre 1283 auf und in seiner heutigen Form Fasching wurde es durch den Landsmann Hans Ulrich Megerle aus Kreenheinstetten, dem unter dem Namen Abraham a Santa Clara bekannten Wiener Hofprediger verbreitet.

    > Das Wort Karneval will der Würzburger Professor Hermann Müller im Jahre 1844 aus carrus navalis — Schiffswagen ableiten. Eugen Fehrle aber, der verstorbene Heidelberger Volkskundler, weist nach, daß es die Bildung carrus navalis im lateinischen Wortschatz nicht gibt. Eine andere Deutung carne vale — Fleisch lebe wohl, soll von Lebensweisen und humorigen Klerikern als Spaß erfunden und auch nur scherzhaft verwendet worden sein; sie zeigt sich aber doch als ein auffallender Gleichlauf zu dem Bemühen, aus Fasnacht Fastnacht zu machen. Fehrle meint, unser Wort Karneval stamme erst aus dem italienischen carnevale.

    Auch interessant: Die alte Vorstellung vom Schiff, in dem die Fruchtbarkeitsgötter über Meer und Land im Süden und Norden zu Beginn der Wachstumsperiode geführt wurden, wirkt noch in der frühen neuhochdeutschen Literatur bei dem elsäßischen Satiriker Sebastian Brant in seinem Narrehnschiff nach.

    Für die frühen Anfänge dürfen wir aber wohl sagen: in Ursprung und Sinn sind Fasnacht, Fasching und Karneval dasselbe.

    Unser heimischer Mummenschanz (Kostümball) steht nicht für sich im Jahrlauf, er hat Vorformen, die mit Martini beginnen und er hat Nachspiele, die sich bis Pfingsten hinziehen.

    ————————————————–

    Was ich noch herausfinden konnte:

    > Auch die antiken Saturnalien, Lypercalien, Dionysien und Floralien sind Vorläufer der Fasnacht.

    > Europäische Höhlenmalereien deuten darauf hin, dass sich bereits die Menschen des Jungpaläolithikum vor etwa 30.000 Jahren mit Tierfellen und Hörnern maskierten.

    > Vorläufer des Karnevals wurden bereits vor 5000 Jahren in Mesopotamien gefeiert, im Land mit den ersten urbanen Kulturen.

    > Bei den Römern: Diese huldigten etwa ihrem Gott Saturn mit den sogenannten Saturnalien – feuchtfröhlichen Frühlingsfesten, zu denen sowohl das Vortragen von Spottgedichten als auch der Rollentausch von Herren und Sklaven gehörten.

    > Heidnische Bräuche wie das Vertreiben von Winterdämonen zur Sonnenwende oder das Begrüßen des fruchtbaren Frühlings wurden im Laufe der Zeit nur argwöhnisch von der christlichen Kirche akzeptiert. Sie setzte alles daran, diese Festlichkeiten zu übernehmen und mit christlichen Werten und Bräuchen zu überlagern – wie auch die Fastnacht.

    > Fasnacht wurde erst nach dem Jahre 1200 unter dem Einfluß des frommen Mittelalters ihrem Herkunftssinn widersprechend zu Fastnacht umgewandelt, nachdem das Konzil von Benevent im Jahre 1091 den Beginn der österlichen Fastenzeit auf den Mittwoch vor Sonntag Invocavit festgesetzt hatte. Den ältesten schriftlichen Nachweis für die Form Fasnacht finden wir in Wolfram von Eschenbachs Parzival aus dem Jahre 1206. Er schreibt im VIII. Buch in der 8. und 9. Zeile des 409. Verses: Das diu koufwip ze Tolenstein an der vasnaht nie baz gestriten

    > Vom 12. bis zum Ende des 16. Jahrhunderts werden in den Kirchen Narrenfeste gefeiert.

    > Martin Luther war der Ansicht, die Menschen sollten nicht nur zu bestimmten Zeiten, sondern ganzjährig gottgefällig leben. Somit war die Durchführung der Fastenzeit in den evangelischen Gebieten Deutschlands zeitweise gänzlich erloschen – und damit auch die Fastnacht.

    > Die alt Fasnet — Buurafasnet Der Sommer-Winter-Kampf wird aber durch die Fasnacht noch nicht endgültig entschieden. Acht Tage nach dem Fasnachtssonntag, am Sonntag Invocavit, am Funkensonntag, an der alten Fasnacht oder an der Bauernfasnacht, werden auf den Bergen die Funkenfeuer entzündet und Scheiben geschlagen. Auf der Spitze des Holzstoßes steckt eine ausgestopfte Hexenfigur. Sie symbolisiert den Winter, der nun endgültig, durch den Feuertod, sterben soll.

    > Ein weiterer Wendepunkt in der Geschichte der Fastnacht war das Jahr 1823. Damals brachte die Stadt Köln eine gänzlich neue Form des Brauchs hervor. Festlichkeiten wurden „gezielt organisiert, um die Straßenfastnacht in kultivierte Bahnen zu lenken“. Ein Festkomitee sorgte für klar geregelte Umzüge und Prunksitzungen. Der rheinische Karneval war geboren.

    ————————

    All die hierin beschlossenen Bräuche hatten einmal — wie die Fasnacht selber — den Sinn, den Winter auszutreiben, das Licht und den Sommer durch Aufstellen von Sinnbildern anzulocken, das Wachstum und die Fruchtbarkeit zu fördern und das Heer der Geister der Abgeschiedenen, die zur Wiederkehr drängen, abzuhalten.

    Hierzu habe ich noch einmal bei Wolf Dieter Storl nachgeschlagen:

    „Den ganzen Februar hindurch zieht die alte Göttin in der Gestalt der Percht oder Berta mit ihrer Geisterschar durchs Land. Die Menschen werden davon mitgerissen und feiern jetzt Fastnacht, Fasching, Karneval und andere Narrenfeste. Es ist die Urkraft der Wildnis und des Waldes, die in der Gestalt von Naturgeistern, Teufeln und Hexen über die kultivierte, zivilisierte Welt herfällt.“

    Diese Kreaturen der ungezähmten Wildnis regen zum lustvollen Treiben an.

    Das Wort Fastnacht hat nichts mit Fasten zu tun, wie es uns die Kirchendoktrin glauben machen will. Es kommt vom neuhochdeutschen Wort faseln (mittelhochdeutsch: vaselen) und bedeutet gedeihen, fruchtbar machen. Schon Bonifatius, der angelsächsische Missionar und sogenannte Apostel der Deutschen, der die heiligen Eichen umhauen ließ, verdammte in der Synode von Liftinae in Belgien (745) diese „unflätigen Feste im Februar“.

    …………………..

    Literaturverweise

    Wolf Dieter Storl-Magie der Sonnenwenden

    Hegau Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte Heft 1 / 5. Jahrgang / 1960

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  • Europa im Umbau – ein Resümee zu Beginn des Jahres 2025

    Februar 18th, 2025

    Unsere Städte sind nicht nur zubetoniert, riesige Flächen versiegelt und mit einem bundesweit einheitlichem Pflaster versehen, nein, es ist darüber hinaus still geworden in den sonst so lebendigen Einkaufsgassen. Geschäfte und Gaststätten schließen, kleine gemütliche Cafés sucht man vergeblich. Manche Orte muten bereits wie Geisterstädte an. Vielerorts entstehen indes „Klimaquartiere“, oder sogenannte 15 -Minuten-Städte.

    Die mit dem Jahr 2015 extrem einsetzenden Baumfällungen nehmen ein ungeahntes Ausmaß an, dass es nur noch erschreckend ist. In den vergangenen Wochen wurden allein hier, in einem Ort in unmittelbarer Umgebung 33 alte Buchen gefällt und über 20 Pappeln, in einem anderen Ort waren es mehr als 100 Bäume, darunter auch alte Eichen.

    Wenn die Bäume nicht für Windräder fallen müssen, dann „einfach mal so“. Eine Erklärung dazu ist schnell gefunden. Das Lügen ist ja eine der größten „Tugenden“, die sie aus den Reihen des Syndikats beherrschen. Auch in den Wäldern fallen Bäume wie Streichhölzer.

    Beschäftigt man sich nun näher mit diesem Prozedere …

    … Hat man Grund zur Annahme (rein geopolitisch betrachtet), dass die Plakate, die man einst schwenkte, mit der Aufschrift „Polen muss bis Holland reichen“ vermutlich weniger als Provokation gedacht waren, doch viel mehr als ernstgemeintes Vorhaben.(siehe Tri-State City -Eurostate). Man muss sich dazu nur die Strukturen und die moderne Architektur zu Gemüte führen.

    Dem nicht genug:

    Unsere Nahrung ist längst nicht mehr reich an natürlichen Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen. Sämtliche Lebensmittel, die den Weg in die Supermärkte finden, sind bereits mit Beginn der 1950er Jahre in ihren Bestandteilen verändert /verfälscht worden. Heute füllen zunehmend Lebensmittel aus dem Labor oder dem 3 Drucker die Regale.

    Wer nur, bietet dem Treiben Einhalt? Weit und breit ist niemand zu sehen, außer den Menschen, die hier in Eigenverantwortung gehen, insofern die Entwicklung das überhaupt noch zulässt. Man muss sich Gedanken darüber machen wie man die eigene Saat schützt, für das wenige was man für sich selbst angebaut hat. Wir kaufen Getreide und mahlen es selbst. Wir kaufen kein Brot, wir backen selbst. Wir suchen nach Hofläden mit natürlichen /unbehandelten Produkten. Kartoffeln, Eier, Milch und Butter kommen vom Bauern, der allerdings auch stöhnt, wie lange er das noch so anbieten kann. Denn die Auflagen staatsseits werden immer strenger, vor allem was die Vermarktung betrifft. Schließlich möchte doch das Syndikat ihren Insassen nicht die „Margarine“ vom Brot nehmen. Dafür werden ungestraft mit Milliardengewinn Luft, Wasser, Böden, Tiere und Pflanzen schleichend vergiftet.

    Nicht zuletzt muss man sich auch Gedanken darüber machen, wie lange man überhaupt noch die wenigen Quadratmeter selbst bewirtschaften kann, angesichts der sich exorbitant verteuerten Grundsteuer.

    Arbeitslosigkeit, hohe Inflation und eine „Bande von Ganoven“, die das Geld, was eigentlich nicht da ist, zum Fenster rausschmeißen für unsinnige und nicht selten auch gefährliche Unternehmungen, die schließlich ganze Völker in ihrer Existenz bedrohen.

    Ohnehin habe ich mir oft die Frage gestellt, warum man überhaupt auf sein „Eigentum“ Steuern ins Staatssäckel zahlen muss. Abgaben auf etwas, was man selbst erwirtschaftet /errichtet hat? Paradox, oder? Man könnte nun annehmen, dass der Begriff Eigentümer in einem anderen Kontext zu verstehen sei. Denn fest steht, über dieses vermeintliche Eigentum entscheiden andere, nur nicht der, der es ehrlich erworben, gepflegt und erhalten hat. Gerät man in eine Schieflage, ist das Geschaffene schneller genommen, als erarbeitet.

    Indes tobt da draußen das Propagandateam der Kuttenträger. Die kollektive Volksverblödung scheint im Endstadium, aber ich befürchte, die Spitze ist noch nicht erreicht. Wie verwahrlost die Gesellschaft mittlerweile ist, und in ihrem natürlichen Kern geschröpft, erleben wir täglich, wenn wir uns zum Einkauf „rüsten“. Begegnungen mit Gestalten wie „Ich-bin-ein-Fuchs“ zählen dann noch zu den harmlosesten von Verhaltensweisen, die den Menschen „anerzogen“ wurden. Es sind arme Gestalten, die nicht wissen, dass sie nur missbraucht werden. Ähnlich wie der, die vorgeben in diesem Land das Zepter schwingen zu können und sich zur „Wahl“ stellen. Bis auf wenige aus diesen Reihen, werden sie bald fallen (gelassen), wie „heiße Kartoffeln“ oder schmutzige Fußabtreter.

    Nun, heute am 18. Februar 2025 sind die Blicke nach Amerika gerichtet, in der Hoffnung das jemand „richtet“, und auf eine Wahl, die den Menschen suggeriert, dass sie eine haben.

    Unserer Wahl (meine und die meines Göttergatten) ist längst getroffen: Wir verlassen uns auf uns, auf unser Tun, auf unsere Kreativität, auf unser Wissen und auf die wenig verbliebenen Menschen, die bis hierhin über ehrliche Absichten zueinander gefunden haben.

    Aus den Schriften meiner Vorfahren weiß ich, dass es nie anders war. Die Menschen waren immer auf sich selbst gestellt. Nur die Zerstörung, die kam stets von außen.

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  • Noch ein paar Gedanken zu den „weltpolitischen“ Vorgängen. Rein aus der Intuition heraus.

    Februar 17th, 2025

    Den Amerikanern sind gestern die Schafspelze ausgegangen… so lese ich gerade, bei dem von mir sehr geschätzten Schweizer „Chnopfloch“. Was er wohl damit meint?

    Nichts Genaues weiß man.., noch nicht. Aber ahnen darf man schon mal was .., Nicht wissen! Nur ahnen.

    Ihr wisst schon, das ist diese Sache mit dem Bauchgefühl und der Intuition. Und das hört sich dann etwa so an:

    Alle Kriegsziele erreicht, und der Deutsche guckt wie so oft, dumm aus Wäsche. Belogen, betrogen … Rechnung kommt!

    Für die Ukraine wirds bitter, für uns teuer, USA demütigt wie so oft Europa. Alles wie gehabt, Rheinmetall fährt Gewinne ein. Am Tisch wurde verhandelt, nur ohne Europa. Wäre ja auch irgendwie Unfug, mit den Staaten, die man selbst verwaltet noch zu verhandeln oder sich gar mit diesen auszutauschen.

    Gefaselt wurde auch nur etwas von den vielen Opfern, welche die Russen und Amerikaner aus dem Zweiten Weltkrieg zu beklagen hätten. Von den 17 Millionen deutschen Opfern war nicht die Rede. Was wäre das doch für eine Geste gewesen, einen Tag vor der Tragödie, dem Massaker von Dresden, verursacht durch amerikanische Bomber die richtigen Worte zu finden? Eine echte Gelegenheit zu zeigen, wo diese Präsidenten, die vorgeben die Welt zu beherrschen, wirklich stehen.

    Ich denke, wenn mein Bauchgefühl mich nicht trügt: Uns Deutschen droht nun der Garaus. Das wirtschaftliche Genick, das eh schon gestützt werden muss, droht vollständig zu brechen. aber sind wir ehrlich: Wirklich überraschend ist das nicht.

    Angesichts des Wissens,, das uns der Zugang zu den für die Erholung unserer Wirtschaft so wichtigen Rohstoffen und Märkten im Osten und Asiens nach einem US-russischen Friedensabschluss weiterhin verwehrt bliebe. Während Russland dann die gesamte Grenze von der Barentssee im Norden bis zum Schwarzen Meer im Süden kontrolliert, stellen wir uns die Frage: Was wird aus unseren selbstmörderischen Sanktionen?

    Und noch so ein Bauchgefühl.., und wie ihr wisst, es hat mich noch nie getrügt: Keiner der beiden Präsidenten hegt irgendwelche Sympathien für die EU und insbesondere für Deutschland.

    Aber das hat mir meine Intuition bereits vor einigen Jahren geflüstert.

    Nun sei genug aus meiner Bauchgegend heraus geplaudert. Auch wenn es da mächtig grummelt, bin ich mir bewusst, was in „Etwa“ auf uns zukommt.


    Eure Kommentare (auf social media) dazu. Manche hoffen auf die Hilfe von außen, andere (die meisten) setzen auf Eigenverantwortung:

    „Mein Bauch fühlt das seit spätestens ca. 10 Jahren. Und es wird von den uns „Regierenden“ seit der sog. Wende regelmäßig bestätigt. In wessen Auftrag handeln sie? Nicht im Interesse der in der BRD RECHTMÄSSIG lebenden friedlichen Menschen. Dessen bin ich mir LEIDER sicher.“

    „Dein Bauch irrt sich nicht, wenn dann wäre es nur das kleinere Übel, aber noch immer Übel genug!;)“

    „Chnopfloch“ hat ein gutes Bauchgefühl“

    „Für dieses „Deutschland“ und dieses Europa hege ich auch keine Sympathien, da bin ich mit diesen beiden Präsidenten mal einer Meinung, der Feind ist in unseren Parlamenten, Rathäusern und anderen Behörden, ja da kommt was auf uns zu, das sehe ich auch so, nur leider nichts Gutes!“

    „Sehe ich auch so. Die Leute brauchen einen Vortänzer, einen Retter auf dem weißen Pferd. Nur wird der nicht kommen. Es fängt bei jedem selber an. Vielen geht es offensichtlich noch zu gut. Und die Dummheit hat gigantische Ausmaße angenommen.“

    „Diese EU ist gegen die Völker Europas und insbesondere schädlich für Deutschland. Sie wird fallen. Warum sollte Trump da Sympathie walten lassen? Was Russland betrifft, hat Putin Interesse an guten Beziehungen zu uns. Königsberg wird wieder Thema sein.“

    „Ja, wir wurden lange betrogen, getäuscht, unsere Ahnen beschuldigt für Verbrechen, die sie nicht begangen haben. Da ist ein ungutes Bauchgefühl verständlich. Aber ich denke, der Wind hat sich gedreht. Bleiben wir wachsam!“

    „Jetzt ist jeder Einzelne umso mehr Verantwortung zu übernehmen. Doch wir haben zu viele Mitläufer die hoffen das es den Nachbarn trifft und sie nicht.“

    „Mein Bauchgefühl ,oder ist es meine Hoffnung: Beide Trump und Putin hassen die EU, lustigerweise denke ich aus ähnlichen Gründen wie ich. Trump ist Deutschland weitgehend egal aber icht unbedingt negativ konnotiert, Putin ist noch immer eher positiv gestimmt er weiß zu unterscheiden. Die größte Gefahr geht von innerdeutscher Politik ala Blockparteien und deren Vorfeld aus und was soll ich sagen – da wäre Hilfe von außen durchaus oft wünschenswert.“

    „Ich weiß gut, was du meinst. Und ich denke in diesen Tagen geht es vielen Menschen so, sie sind voller Hoffnung. Und das darf auch jeder für sich so ausmachen. Ich persönlich mag unsere Zukunft ungern an zwei Personen binden. Wobei ich schon gut hinschaue, was sie so treiben. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die USA unter neuer Führung ihr selbst (nach Auftrag) gefertigtes EU- Konstrukt in Zweifel stellt. Nicht die größte, aber eine recht große Gefahr geht immer von dort aus, wo besonders eifrig missioniert wird. Dass diese Missionen von Erfolg gekrönt sind, zeigt sich an zahlreichen Reaktionen. Ich klopfe immer ganz gerne alle Eventualitäten ab, quasi über ein Ausschlussverfahren. Was für mich persönlich von großer Bedeutung ist, das ist meine eigene Handlungsfähigkeit in dem Spielraum der mir zur Verfügung steht.“

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  • „Zuoberst der Himmel, zuunterst die Erde. In der Mitte das Heilmittel.“

    Februar 13th, 2025

    Es wird ordentlich gehustet im Land, über Bauchweh geklagt, die Augen brennen, es zwickt und zwackt – was kann man tun?

    Aufgrund der schlechten Luftverhältnisse, beruhend auf dem schmutzigen Wolkenband, dass sich über große Teile Europas erstreckt, und den damit verbundenen gesundheitlichen Beschwerden, noch ein paar Worte und Wissenswertes zur Königskerze und anderen „Mittelchen“ aus der Natur.

    Die Königskerze (übernommen von einem lieben Leser):

    „Wie viele Jahre bin ich wohl acht- und bewusstlos an ihr vorbeigegangen, ohne ihrem Ruf zu lauschen? Viele Male bewunderte ich ihre samtweichen Blätter mit den Händen, und Spötter sahen in ihr lediglich einen Klopapierersatz. Das mag auch gehen, ist aber ihre eigentliche Berufung eine viel höhere. Wer an der derzeitigen nicht vorhandenen Luftqualität leidet, oder allgemein an Asthma, Keuchhusten, Halskratzen, usw., dem sei unbedingt ans Herz gelegt, die getrockneten und zerkleinerten Blätter der Königskerze zu rauchen. Erfahrene Drehtabakraucher mischen einfach 50/50 an ihren Tabak, oder rauchen sie pur. Nichtraucher könnten eine kleine Pfeife verwenden und sie pur ohne Tabak rauchen. Das rauchen der puren Königskerze löst sogar heftige Asthmaanfälle nach etwa zehn Minuten, ganz ohne Nebenwirkungen oder Rausch. Ich empfehle nichts, was ich nicht selber probiert und für gut befunden habe. Meine Erfahrungen mit der Königskerze sind beeindruckend genug, dass ich sie hier erwähne. Asthmalösend, lockert die Lunge, entspannt die Atmung, lockert auch festen Husten und Keuchhusten.“

    ————————————–

    Ich ergänze nach der Heilkunst nach der Hildegard von Bingen:

    „Die Königskerze ist warm und trocken und etwas kalt, und wer ein trauriges, schweres Herz hat und eine heisere Stimme, koche sich die Königskerze mit Fleisch oder mit Fischen oder mit „Kuchen“ ohne andere Kräuter, und er esse das oft, und es stärkt sein Herz und macht es fröhlich.

    Aber auch wer in der Stimme und in der Kehle heiser ist und wer in der Brust Schmerzen hat, der koche Königskerze in Fenchel in gleichem Gewicht mit gutem Wein, und er seihe das durch ein Tuch und trinke es oft. Durch diesen Trank wird er die Stimmer wiedererlangen und seine Brust wird geheilt.“

    Rezept: Die Blätter und Blüten der Königskerze zu gleichen Teilen mit Fenchel in Weißwein aufkochen, mit 1 Eßl Honig anreichern, abschäumen, dann abseihen und heiß trinken

    ————————————–

    Und hier kommt Wolf Dieter Storl zu Wort:

    Die Königskerze ist eine uralte Heilpflanze, die bereits die Germanen zur Sonnenwende verehrten.

    Um sich vor bösen Geistern und Dämonen zu schützen, wurde sie verräuchert. Noch immer gilt sie als Symbol für ein langes erfülltes Leben.

    Es heißt, Amulette aus ihrer Wurzel am Körper getragen, schützen vor bösen Kräften und Unholden.

    Die Bauern schätzten die kleinblütige Königskerze als Wetterpflanze. Sind die Blätter am Boden der Blattrosette dicht, so wird es Schnee vor Weihnachten geben. Wenn dagegen die Blätter im oberen Teil üppig wachsen, schneit es erst zum Jahresanfang. Anhand der Blütenspitze wurde vorausgesagt, wie das Wetter wird: neigt sie sich nach Osten, gibt es schönes Wetter, neigt sie sich nach Westen, wird das Wetter schlecht.

    Von dem Gelehrten Gallier Marcellus aus Bordeaux erfahren wir, dass die Königskerze – keltisch, gallisch die „Leuchtende“ genannt -von den Kelten besonders verehrt wurde. Siegehört dem Himmel und dem Licht und war Teil der Sommersonnenwendrituale. Keltisch scheint auch der Brauch, die Königskerze durch die Flammen des Mitsommerfeuers zu streichen und dann auf der Stalltür zu befestigen oder unter das Bett zu legen.

    Das würde alle bösen Geister fernhalten. Beim Sammeln dieser Leuchtblume sagten die gallischen Heilkundigen:

    „Zuoberst der Himmel

    zuunterst die Erde

    in der Mittel das Heilmittel.

    ————————————–

    Noch mehr Wissenswertes:

    Die Königskerze bildet den Mittelpunkt des Kräuterbuschens oder Kräuterwisch oder Würzbüschel, der an Maria Himmelfahrt am 15.August in Bayern geweiht wird.

    „Der stolze Rachenblütler gilt als Zepter der Mutter Gottes. Wunden und Geschwüre würden sofort heilen, heisst es, wenn man sie mit dem ährenartigen gelben Blütenstand berührt und dabei den Segensspruch spricht : Unsere Liebe Frau geht über Land/ Und hat den Himmelsbrand in ihrer Hand!

    Königskerzenblüten haben sich als milde Expektoranzien bei Katarrhen der Luftwege bewährt, vor allem, wenn diese mit erheblicher Schleimhautreizung einhergehen. Die enthaltenen Schleimstoffe besitzen eine reizmildernde Wirkung, indem sie die Bereiche, in denen das Schleimhautepithel angegriffen ist, einfach abdecken.

    Dem nicht genug: Das so genannte Königsöl soll bei Ohrenschmerzen, Furunkeln am Ohr sowie Ekzemen und chronischen Entzündungen im Gehörgang helfen. Zur Herstellung werden frische Blüten in einem verschließbaren Glasgefäß mit kalt gepresstem Olivenöl bedeckt und unter täglichem Umschütteln drei Wochen lang stehen gelassen.

    Der Name Königskerze weist auch auf die Verwendung als Fackel hin. Dazu wurden die abgeblühten Blütenstände in Pech oder Harz getaucht. Ein in manchen Gebieten bis heute erhaltener Brauch besteht darin, abgeblühte Blütenstände in Wachs zu tauchen. So erhält man die sogenannten Wetterkerzen, die bei Gewitter angezündet Unheil abhalten sollen.

    Wie schon beschrieben: Die Königskerze ist eines der wichtigsten Sonnwendkräuter. Besonders um die Zeit der Sonnenwende haben alle diese Kräuter eine besonders hohe Heilkraft.

    Und sie trägt viele Namen. So wird sie auch Brennkraut, Blitzkerze, Donnerkerze, Fackelblume, Frauenkerze, Goldblume, Himmelsbrand, Kerzenkraut, Marienkerze, Neunmannskraft, Schafschwanz, Unholdkerze, Wetterkraut, Wollkraut und Zottich genannt. Für mich ist ihr schönster Name die Königskerze.

    Sie wächst gerade und stolz, kann bis zu 3 Meter hoch werden und königlich ja majestätisch ist ihre Erscheinung und Ausstrahlung.

    ——————————-

    Und ich mag sie so gern, diese alten Geschichten, die uns überliefert wurden:

    Auf seiner zehnjährigen Irrfahrt kam Odysseus auch zur Insel Aiaia, wo die sagenumwobene Circe lebte, die üblicherweise ihre Gäste in zahme Wölfe und Löwen verzauberte. Für die Mannschaft des Odysseus hatte sie sich jedoch etwas anderes ausgedacht und verwandelte die Männer in Schweine. Da half Götterbote Homer dem leidgeplagten Seefahrer und gab ihm unter dem Namen „Moly“ eine Königskerze mit. Die schützte ihn vor Circes Zauberkraft, sodass Odysseus unbeschadet mit schwertreichen Gesten die Dame überzeugen konnte, seinen Männern wieder die ursprüngliche Gestalt zu schenken.

    —————————-

    Noch ein paar Ideen:

    Des Holunders Heilkraft sei auch nicht zu verachten. Der Brauch Holunderküchlein zu essen, geht bis in vorchristliche Zeiten zurück. Im Allgäu wurde einst der Schmalz, in denen die Küchlein gebraten wurden, als Heilsalbe verwendet. Die übrig gebliebenen, gesammelten Blüten liegen an einer schattigen Stelle im Haus auf Papier und trocken. Im Winter, wenn es wieder Grippe- und Erkältungszeit ist, werden sie gute Dienste leisten, denn ein Holunderblütentee ist ein wirksames Mittel gegen Viruserkrankungen und hilft das Immunsystem anzuregen.

    Und wenn ihr einfach nur müde, kaputt und euch wie „erschlagen“ fühlt, dann wirkt ein Mix von Fenchel, Galgant, Kampher, Habichtskraut, Fenchel und Veilchen manchmal Wunder. Die Hildegard Tropfen sind mit Honig veredelt und erhalten so ihren unverwechselbaren Charakter.

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  • Ein Volk ist immer so viel wert, wie es seine Toten ehrt …

    Februar 13th, 2025

    Gedanken, zum Gedenken an die Opfer des angloamerikanischen Bombenterrors in Dresden am 13. Februar 1945.

    „Deutschland darf Gutes im eigenen Land nicht mehr bejahen und Böses aus fremden Landen nicht mehr verneinen.“

    Zum Schweigen darüber werden wir angehalten, doch sollten wir es besser wissen und das unbegreifliche Geschehen unaufhörlich kundtun.“

    Noch ein paar Gedanken , anlässlich des Gedenktages an die Opfer des angloamerikanischen Bombenterrors in Dresden am 13. Februar 1945 – ein Gedenken, das als solches in Deutschland aus gewissen Kreisen nicht erwünscht ist. Ein Resümee, das nachdenklich stimmt.

    Im vergangenen Jahr wurde seitens der Stadt Dresden alles dafür getan, ein ehrwürdiges Gedenken an die Opfer zu unterbinden. Ein von den Bürgern errichtetes Denkmal mit lodernden Flammen für die über 200 000 zu Tode gekommenen Menschen der Stadt Dresden wurde einfach „weggeräumt“. Die Stadtfeuerwehr löschte die lodernden Flammen, das THW spielte Aufräumdienst und stahl zugleich das errichtete Denkmal.

    Das macht sprachlos. Und wieder zeigt sich: Die Unwissenheit ist grenzenlos, und sie richtet Schaden an.

    So danken wir all denen, die ein Zeichen setzen, zur Verbundenheit mit ihrem Volk und im Gedenken an die vielen Opfer. Und dabei auch die nicht vergessen, welche das Inferno überlebten, und das Land unter den widrigsten Bedingungen wieder aufbauten, um unsere Zukunft zu gestalten. (Eine Zukunft, die im gegenwärtigen Zustand aus den gleichen Kreisen heraus, vernichtet zu werden droht). Darum ist es so wichtig, dass wir uns erinnern.

    Mit einem sichtbaren Zeichen zum Gedenken an die Opfer in Dresden, kann man nicht nur die Verbundenheit zum eigenen Volk deutlich machen, man ist zugleich ein wertvoller Überbringer des Wissens um das Geschehen. Darüber haben einige verdeutlicht, das sie begriffen haben, welches „Spiel“ hier und heute tatsächlich gespielt wird. Und wo es seinen Anfang nahm.

    Ein Volk ist immer so viel wert, wie es seine Toten ehrt, wie es sich in seinen Kindern lebt wie es Meister zu seinem Bilde erhebt.“ (Herbert Böhme)

    So komme ich zum Ende, mit einem Zitat von B. von Richthofen:

    „Und nun, meine Freunde, einige nachdenklich Worte für jeden neuen Tag, den wir noch gemeinsam, und so Gott will, friedlich in unserem Vaterland erleben dürfen:

    Wenn die Deutschen in ihrer Geschichte böse wurden, dann waren die Ursachen dafür nicht hausgemacht. Wir waren stets eher bereit, Unrecht zu erleiden, als Unrecht zu tun.

    Geben dem deutschen Menschen den Geist des Guten – und er macht aus der Welt ein Paradies. Zwingt den Deutschen in des Bösen Geist – und er macht aus der Welt eine Hölle.

    Mögen die Götter die Gebenden seien.

    „Schöne Welt wo bist du? – Kehre wieder, holdes Blütenalter der Natur“ …

    (Schiller)

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  • Dresden – wir lesen nun täglich (Teil VII)

    Februar 12th, 2025

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte – was bleibt, sind die Berichte und Erinnerungen der Überlebenden:

    Vor 80 Jahren, am 13.Februar 1945, erfuhren die Menschen in Dresden ein Martyrium. Der morgige Tag fiel damals auf einen Faschingsdienstag.

    Wie überall in Deutschland war auch die Luftschutzorganisation der Stadt in die Nationalsozialistische Partei eingegliedert worden, wobei der Polizeipräsident der Stadt gleichzeitig das Amt des Luftschutzleiters innehatte. Jeder hatte eine Funktion auszuüben, bis hinunter zur Hitlerjugend und zum Deutschen Jungvolk.

    Ein Überlebender (ein Pimpf des deutschen Jungvolkes) berichtet:

    „Ich war im Februar 1945 15 Jahre alt und während des damaligen sogenannten „totalen Einsatzes“ als Luftschutzmelder verpflichtet. Am 13. Februar, am Karnevalstag, besuchte ich den in Dresden beheimateten Zirkus Sarrasani, der dort ein großes festes Gebäude besaß. Während der letzten Nummer des Programms – dem obligatorischen Eselreiten mit Clownerien – wurde über Lautsprecher Voralarm gegeben und das Publikum unter Scherzen der Clowns zum Aufsuchen der ausgebauten Keller des Zirkusgebäudes aufgefordert, Aufgrund meines Ausweises als Melder durfte ich das Gebäude noch verlassen.“

    Die Stadt wurde bereits von den ersten weißen Leuchtbomben der Beleuchter-Lancaster taghell erleuchtet, und wie die meisten Dresden-Einwohner erfasste der Junge nicht sofort die Bedeutung dieser Lichter.

    „In diesem Moment fand ich diese Illumination recht eindrucksvoll. Bevor ich unsere Wohnung erreichen konnte, fielen bereits die ersten Bombenreihen, und ich habe den ersten Luftangriff in einem fremden Keller miterleben müssen. Da wir in der Dresdner Neustadt wohnen, und dieses ja bekanntlich nicht total vernichtet ist, sind wir nicht ausgebombt worden. Wir sind mit kleineren Schäden davon gekommen. Nach dem Angriff bin ich sofort nach Hause gelaufen, und als da nichts mehr zu tun war, begab ich mich als Melder zum Einsatz.

    Es herrschte ziemliches Durcheinander. Mit Luftschutzhelm, Gasmasken und Fahrrädern versehen, machten wir uns dann auf den Weg in die bereits schwer getroffenen Innenstadt. Das Schloss, die Hofkirche und die Oper brannten bereits lichterloh, und die Elbbrücken waren mit ausgebrannten oder mit noch brennenden Brandbomben übersät. Das Wasser aus den zerstörten Hauptrohren überflutete die Straßen. Die mutigen, aber kaum genügend ausgerüsteten Luftschutzmelder waren erst bis zum Postplatz vorgedrungen, als der zweite Angriff begann.“

    Die meisten Leute hofften, dass die Brände nachlassen würden und das sie dann unverletzt und mit ihrem unbeschädigtem Eigentum die Luftschutzräume verlassen könnten. So warteten die Menschen in ihren Kellern und unterirdischen Gängen. Alle Hoffnung wurde bald zunichte.

    „Die Detonationen des zweiten Luftangriffes erschütterten die Hauswände, Explosionslärm vermischte sich mit einem sonderbaren Rauschen, dass sich wie ein herabstürzender Wasserfall anhörte. Vermutlich war es der gewaltige Sog des Feuerorkans, der von den Sprengbomben entfacht worden war“. So beschreibt es der Führer einer Reichsarbeitsdiensttransportkompanie, die geschlossen aus einem Dorf außerhalb der Stadt zu Rettungsarbeiten herbeigeeilt war.

    Stickige Gase drangen in die unbelüfteten Keller ein. Die Menschen versuchten verzweifelt, die durch die Nachtangriffe entstandenen Mauereinbrüche einzuschlagen. Für die über eine Million Einwohner Dresdens, die sich in trügerischer Sicherheit wiegten und in der Zivilverteidigung überhaupt keine praktischen Erfahrung hatten, wurde in der Nacht des 13. Februar dieses Problem zum Alptraum. Dem schließlich nur zu viele Menschen widerstandslos erlagen.

    Mitten in diesem Chaos und Durcheinander wurde am 13. Februar um 21.41 Uhr Vollalarm gegeben, und durch die ganze Stadt heulten plötzlich und durchdringend die Sirenen, von Klotzsche im Norden bis nach Räcknitz im Süden, von Friedrichstadt im Westen bis zu den Vororten im Osten. Alle Lampen im Hauptbahnhof waren erloschen.

    Ein Fähnrich der Panzergrenadiere, der auf seiner Fahrt nach Berlin in Dresden umsteigen musste, erinnert sich: „Als wir aus dem Keller kamen, wirkten die an die Mauer gelehnten Leichen wie Menschen, die anscheinend nur eingeschlafen waren:“

    ——–

    So hat es sich zugetragen, am 13. Februar 1945, an einem Faschingsdienstag.

    Einige unter uns assoziieren diese Tragödie mit den Erlebnissen ihrer Eltern, Großeltern, Urgroßeltern. Das Erlebte hat sich unauslöschlich eingeprägt. Die Toten können nicht mehr berichten. Es ist die Pflicht der Lebenden das für sie zu tun.

    Es war die Zeit, in der Churchill und Lindemann beschlossen, dass die RAF ihre Angriffe auf zivile statt auf militärische «Ziele konzentrieren solle. Und das war das Resultat: Eine Million unschuldiger Deutscher wurden im alliierten Bombenkrieg gebacken, gebraten, gegrillt oder in Stücke gerissen. Die große Mehrheit waren Frauen, Kinder und alte Leute. Es kam darauf an, so viele von ihnen wie möglich zu töten.

    Zum Schweigen darüber werden wir angehalten, doch sollten wir es besser wissen und das unbegreifliche Geschehen unaufhörlich kundtun.

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte

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  • Dresden Teil VI – als die Bomben fielen

    Februar 11th, 2025

    Februar 10th, 2024

    … Ein Inferno, dass ein Bombenschütze mit den Prophezeiungen der Evangelistenversammlungen vor dem Kriege verglich.“

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte!

    Hunderttausende verängstigte, hungrige, verzweifelte Flüchtlinge drängten sich in der Altstadt, lagerten auf den Bürgersteigen, in jedem Garten und jedem Stadtpark. Eng aneinandergepresst, um nicht zu erfrieren, schliefen sie auf dem Boden. Wimmernde Kinder bettelten um Essen. Die städtirschen Sozialdienste waren überfordert, obwohl sie taten, was in ihrer Macht stand, um die Menschen mit Nahrung und dem Nötigsten zu versorgen. – Dann kamen die Bomber.

    Von den Deutschen aus gesehen, muss der Beginn eines von Pfadfinderwellen eingeleiteten Großangriffs auf eine Stadt ein erschütterndes Schauspiel gewesen sein. Die Lancaster Maschinen des Blindbeleuchterverbandes leuchteten inzwischen das ganze Gebiet mit ihren „Christbäumen“ aus. Die Lichtertrauben der Zielmarkierer schimmerten fahl mit unerbittlicher Unabwendbarkeit über der den Untergang geweihten Stadt.

    Am 14. Februar 1945 gab es um 1.14 Uhr für die Beatzungen nicht den geringsten Zweifel, dass Dresden tatsächlich unter ihnen lag. Ganz Dresden glich einem Feuermeer. Die 5. Bomberflotte hatte einen hohen Prozentsatz von Brandbomben eingesetzt, und außerdem wehte ein starker Wind in Bodennähe.

    ————

    Das Gebiet war so hell erleuchtet, schrieb ein Flieger in sein Tagebuch, dass wir unsere eigenen Maschinen um uns herum und auch unsere eigenen Kondensstreifen erkennen konnten.

    „Der fantastische Schein aus 320 Kilometer Entfernung wurde immer heller, als wir uns dem Ziel näherten (schrieb ein anderer, jüdischer Pilot der 5. Bomberflotte). Selbst in einer Höhe von 6700 Metern konnten wir bei dem gespenstischen Schein der Flammen Einzelheiten erkennen, die wir nie zuvor gesehen hatten, zum ersten Mal seit vielen Einsätzen fühlte ich Mitleid mit der Bevölkerung dort unten.“

    Der Navigator eines anderen Flugzeuges der selben Bomberflotte schreibt:

    „Normalerweise verließ ich nie meinen Platz, aber in diesem besonderen Fall rief mich mein Skipper nach vorn, damit ich mit das ansehen sollte. Der Anblick war wirklich fantastisch. Aus einer Höhe von 6700 Metern glich Dresden einer Stadt, deren Straßen vom Feuer eingefasst waren.“

    Wie sich ein Flugingenieur der ersten Bomberflotte erinnert, war die Helligkeit so groß, dass er bei dem Licht, dass das Innere des ganzen Flugzeuges erhellte, Eintragungen in sein Bordbuch vornehmen konnten:

    „Ich warf unwillkürlich einen Blick nach unten, als die Bomber fielen (erinnerte sich der Bombenschütze eines anderen Bombers der 1. Bomberflotte), und meinen Augen bot sich das grauenhafte Bild einer Stadt, die von einem Ende zum anderen in Flammen steht. Man konnte sehen, wie dichte Rauchwolken von Dresden wegtrieben, sodass die hellerleuchtete Stadt wie auf einem Stadtplan zu erkennen war. Meine erste Reaktion war, dass ich erschüttert in Gedanken dieses Inferno dort unten mit den Prophezeiungen der Evangelistenversammlungen vor dem Kriege verglich.“

    ————————-

    Die erste Bomberwelle, die am 13. Februar 1945 um 10 Uhr abends über der Stadt ankam, war britisch. Sie ließ Tausende riesiger Sprengbomben auf die alte mit Flüchtlingen vollgestopfte Stadt fallen, um die Dächer zur Vorbereitung für Brandbomben, die gleich dahinter folgen sollten, wegzusprengen. Die Sprengbomben setzten das Fliegeralarmsystem außer Gefecht, zerstörten die Feuerwehrstationen, unterbrachen die Hauptwasserleitungen und verursachten massenhaft Tod und Zerstörung. Die Flüchtlingsmassen konnten nirgendwohin weglaufen und sich nicht verstecken.

    Dann kamen die mit Brandbomben beladenen Bomber und verwandelten die Altstadt in ein tosendes Flammenmeer. Die Lufttemperaturen stiegen auf 415°C. Winde von bis zu 160 km/h sogen allen Sauerstoff in das Zentrum des Sturms. Zigtausende verbrannten bei lebendigem Leib. Zu diesem späten Zeitpunkt des Krieges hatte man die Wissenschaft des Bombardierens perfektioniert.

    Das Bombenabwurfsmuster der Briten war dazu konzipiert, einen Feuersturm zu erzeugen, und der Dresdner Feuersturm war der spektakulärste des Krieges.

    Tausende erstickten in den Kellern, als der Sauerstoff von den Flammen nach draußen gesaugt wurde. Tausende wurden wie Stoffpuppen durch die Luft gewirbelt und von den heftigen Winden direkt in das Inferno gesaugt.

    Der Luftsog des Feuersturms war so stark, dass er Bäume entwurzelte und Dächer von meilenweit entfernten Häusern abhob. Die Menschen ergriff äußerste Panik. Pferde bäumten sich auf und galoppierten in die Menschenmassen. Wilde Tiere wie Löwen und Tiger entwichen den Gehegen im Zoo und liefen in die entsetzten Massen. Riesenschlangen glitten zwischen den Füßen der Fliehenden. In Brand geratene Lazarettzüge voll verwundeter Frontsoldaten versuchten, den Bahnhof zu verlassen, und trennten dabei kleinen Kindern, die unter den Zügen Schutz vor den Bomben gesucht hatten, Gliedmaßen ab.

    Die nächste Bomberwelle kam drei Stunden später mit Spreng- und Streubomben. Die Zeitabstände der Bomberwellen wie auch die Bombentypen waren sorgfältig kalkuliert, um eine möglichst hohe Tötungsrate zu erzielen. Wie geplant, erwischte diese dritte Welle von Bombern die Rettungs- und Feuerwehrmannschaften wie auch Massen von Menschen, die dem Feuer ins Freie entkommen wollten.

    Das Resultat war eine reine Massenabschlachtung.

    Am nächsten Tag vervollständigte die American 8th Air Force die Zerstörung der Stadt. Insgesamt 1.300 englische und amerikanische schwere Bomber warfen fast 4.000 Tonnen Spreng- und Brandbomben auf Dresden.

    Dresden Teil VI – als die Bomben fielen

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  • „Herausgepickt“, aus der langen Liste der „ruhmreichen“ Taten unserer vermeintlichen „Befreier“

    Februar 10th, 2025

    Angesichts der aktuellen Beitragsreihe zu Dresden führen wir uns doch noch einmal eine oder auch mehrere (aus der langen Liste) der „ruhmreichen“ Taten unserer vermeintlichen „Befreier“ und ihren Präsidenten vor Augen.

    Zum besseren Verständnis: Er lohnt immer dieser Blick, auf die „Ruhmestaten der Alliierten, unserer sogenannten „Befreier. Fest steht, Washington spielt sich gern als Strafrichter und Strafvollzieher für einen Tatbestand auf, den es selbst in weit größerem Maße in der Vergangenheit erfüllt hat. Es ist bekannt, dass in diesem Unterfangen Deutschland mehrere Kriegsverbrechen angelastet wurden, die sie nachweislich nie begangen haben. Dazu aber später mehr.

    Wer seine Augen vor diesen Taten nicht verschließt, für den werden Parallelen und Zusammenhänge sichtbar.

    Wir erinnern uns:

    Ein Mister Harry Truman, Präsident der USA befahl aus einer Alliiertenkonferenz in Potsdam den Abwurf der Atombombe auf Japan.

    Und so fielen sie: die erste Bombe am 6. August 1945 auf Hiroshima, die zweite am 9. August auf Nagasaki. Mehr hatte Mr. Truman nicht – sonst hätte er vielleicht noch mehr fallen lassen, denn man muss zeigen, was man hat, muss zeigen, wer der starke Mann, der stärkste ist, wer Hunderttausende Frauen und Kinder auf qualvollste Weise krepieren lassen kann.

    Und hätte Hitler nicht auch die Bombe geworfen, irgendwohin auf England? Und Roosevelt, ließe er sie zu einem anderen Zweck bauen? Und Churchill, der immer Einverstandene. Wirklich, hätte Letzterer nicht, hälftig mit Truman geteilt, den Friedensnobelpreis verdient? Hitler, den Besiegten, darf man Bluthund schimpfen, und Stalin, den Bolschewisten. Nach seinem Schlaf in dieser Nacht befragt, gab Mr. Truman zur Antwort: „Exzellent, es waren ja nur „savage“ (Wilde).

    Vor dem Start des Flugzeuges, das Hiroshima bombardierte, sprach ein Geistlicher auf dem Rollfeld ein Gebet zum Schutze der Besatzung des Bombenflugzeuges: Allmächtiger Vater, der du die Gebete jener erhörst, die Dich lieben, wir bitten dich, denen beizustehen, die sich in die Höhen deine Himmels wagen und den Kampf zu unseren Feinden vortragen … wir werden im Vertrauen auf Dich weiter unseren Weg gehen.“

    Am 6. August 1945 um 8.30 Uhr explodierte die Bombe 66 Meter über dem Shirma Krankenhaus mit einer Hitzeentwicklung von 50 Millionen Grad… „Wir werden im Vertrauen auf Dich…“

    Vor dem Weißen Haus in Washington schrien die Amerikaner: „Wir wollen Harry sehen!“ In der Fifth Avenue, auf dem Broadway tanzten die New Yorker…

    Dieses Washington hat im Sommer 1945 zwei Atombomben militärisch unnütz, auf Hiroshima und Nagasaki im kapitulationsbereiten Japan abgeworfen. Wobei Hunderttausende von Zivilisten auf grausame Weise ums Leben kamen – zweifellos ein wirkliches Kriegsverbrechen.

    Einige Jahrzehnte zuvor meinte ein Herr Napoleon auf dem Wiener Kongress bei Champagner von Metternich: „Ich bin im Felde aufgewachsen, und ein Mann wie ich schert sich wenig um das Leben von einer Million Menschen.“

    Amerika, die Weltpolizei, der Leuchtturm für Recht und Freiheit? Für mich sind sie nichts weiter als Sadisten unterm Sternenbanner.

    ———————-

    Ein wertvoller Kommentar zu diesem bereits im letzten Jahr verfassten Beitrag stammt von einem lieben Leser , den ich an dieser Stelle gern noch einmal aufgreifen möchte:

    „Und wie grandios und tiefgreifend perfekt die Geheimdienste und ihre Möglichkeiten der Hirnwäsche funktionieren, zeigt auch -der durchaus schätzenswerte – Beitrag von dir. Es fiel NIE diese eine Atombombe!

    Kurz dazu etwas: Die Produktion jener üblichen Bomben stand ja nicht still, bloß weil die deutschen besiegt waren. Jedoch hatten die Kriegsstrategen hier einen perfideren Plan. Von den 20.000 entführten Wissenschaftlern der deutschen waren einige dabei, die an etwas wie einer Atombombe getüftelt haben – und zu der Erkenntnis kamen, dass es nicht funktioniert. Wenn nun aber die amerikanischen Patentplünderer eben unbedingt wollen, dann muß es eben so aussehen! Wie bei der physikalischen Unmöglichkeit, auf dem Mond zu landen…Inszenierung zum Bluff ist das, was den Plünderern am wichtigsten war, denn sie waren neidisch über alle Maße auf die Errungenschaften der deutschen und wollten sich diese aneignen.

    Nur so kann ihre maßlose Gier nach Herrschaft und Kontrolle durch Angst und Terror über die ganze Welt hallen. Schließlich ist Angst der Treibstoff jeder Kontrolle und Macht. Kurz: Die Atombombe war und ist ein Bluff, den alle anderen nachgeblufft haben.

    Über Hiroshima wurde, wie auf Deutschland zuvor, ein „üblicher“ Bombenregen abgelassen, der die gesamte Stadt zerstörte. Das lässt sich anhand der wenigen Bilder von der Zerstörung der Stadt eindeutig nachweisen. Unmittelbar danach installierten die Amerikaner einen Geheimdienst, der jegliche überlebenden Zeugen ausschaltete, durch Gefängnis, Folter und Mord.

    Es durfte kein Augenzeuge über die Ausbombung berichten, um das Märchen der einen, angsteinflößenden Atombombe ungestört über die Medien entstehen zu lassen. Oder warum sonst, wurde die Stadt innerhalb von 5 Jahren wieder aufgebaut und ist seitdem wieder belebt und bewohnt? Müsste sie nicht für 100 Jahre gesperrt werden aufgrund ihrer atomaren Verseuchung? Warum sonst ist keine Ware aus Hiroshima mit einem Warnhinweis versehen? Warum konnte man bereits 10 Jahre danach wieder als Tourist dorthin reisen, ohne atomare Warnung oder ähnlichem?

    Wie unglaublich plump und dazu auch noch unfassbar dreist diese Schaumschläger ihre Lügen in die Welt setzen, ist so unfassbar, dass die Welt lieber erst einmal die Lügen glaubt. Das gesamte Kapitel „Atom und Radioaktivität“ steckt voller Märchen, das bei Tschernobyl nochmal einen Höhepunkt erfuhr. Ich will es nur kurz anreißen, weil es nicht Thema war, in Tschernobyl sind ca. 5% der Zivilbevölkerung nicht evakuiert worden und sind dadurch ungestört, gesund und voller Ruhe in einen beneidenswerten Lebensabend geraten, ein kleiner Teil lebt heute immer noch dort. Die Natur, Tiere wie Pflanzen haben sich prächtig erholt und bilden ein ungestörtes Biotop – weil sie keinen Fernseher haben und keine Zeitung lesen, aus denen die angsteinflößenden Lügenmärchen kommen können.“

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  • Dresden – wir lesen nun täglich (Teil V)

    Februar 10th, 2025

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte – Tiefflieger über Dresden?

    … es waren einmal zwei Autoren …,

    Für die schändlichste Episode des Dresdner Luftangriffs sorgten die amerikanischen Mustang-Jagdflugzeuge, die der Welle der B-17-Bomber folgten. Die Schwärme von Menschen, die vor den Bomben flohen und Schutz auf den Elbwiesen suchten, wurden von den Mustangs beschossen. Als Resultat des Beschusses lagen überall Stapel von Leichen an den Ufern. So beschrieb es ein Augenzeuge: « … unzählige Mustangs flogen im Tiefflug über die Menschen, die an den Elbufern kauerten wie auch auf den größeren Rasenflächen des Großen Gartens, um sie abzuschießen.»

    Und dann gab es auf einmal zwei Autoren, die es sich zur Aufgabe machten, damals, vor dem 60. Jahrestag der Ereignisse, Geschichte zu klittern. Der pensionierte Geschichtslehrer Helmut Schnatz und der Journalist Götz Bergander veröffentlichten im Jahr 2000, ein Buch, in dem sie die Behauptung aufstellten, die bei den Angriffen im Februar 1945 von der Zivilbevölkerung zahlreich bezeigten Tieffliegerangriffe amerikanischer Jagdflieger habe es in Wirklichkeit nicht gegeben“.

    (Diese „These“ wird selbstverständlich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur medialen Verbreitung aufrechterhalten).

    Als die beiden Autoren ihr Buch in Dresden öffentlich vorstellten, war der Unmut verständlicherweise groß. Denn Hunderte, ja Tausende von Zivilisten, schon ausgebombt und auf der Flucht vor der Brandhölle, erinnerten sich noch gut daran, wie sei seinerzeit erlebten. Sie allen sahen sich nun von beiden Autoren brüskiert.

    Dabei sind die alliierten Tieffliegerangriffe auf flüchtende Zivilisten vielfach bezeugt und in der Fachliteratur seit Jahrzehnten unumstritten.

    So heißt es etwa in dem 1998 in dritter Auflage erschienenen Standardwerk „Europe im Bombenkrieg“ aus der Feder des Luftkriegsexperten Maximilian Czesany: „Als sich die zehntausend Überlebenden des nächtlichen Infernos, die auf die Elbwiesen und in „Großen Garten“ geflüchtet waren, endlich in Sicherheit wähnten, gerieten sie in den „dritten Schlag“. Auf die Elbwiesen hatten sich auch viele Kranke, die aus dem brennenden Johannstädter-Krankenhaus kamen, aber auch Verwundete aus den Lazaretten gerettet. Sie alle fielen nun den Bordwaffen und Bomben zum Opfer“.

    ————–

    Weiter wird einhellig aus dieser Zeit über ein „mit Flüchtlingen überfülltes Dresden“ berichtet. „Forschungen der 70er Jahre“ sprechen von 200000 (davon 85000 direkt in Dresden), auch die ARD sprach einmal von ca. 150000. Wo sind die geblieben? Wurden sie 1944 und die Überlebenden am 30. April 1945, mitgezählt?

    Zusätzlich wird von Überlebenden von Tieffliegerangriffen auf Flüchtlingsströme aus den Ostgebieten berichtet – auch nach Dresden und auch vor und nach dem 13./15. Februar.

    Doch die Dresdener Historiker-Kommission kamen zu dem Ergebnis, dass keine Tiefflieger-Angriffe nachgewiesen werden konnten? Sebastian Rick, Gröden, kommentiert gar zu einem Bericht der FAZ: „Die in Dresden tätige Historiker-Kommission, die Aufschluss über die Zahl der Toten bei den verheerenden Bombenangriffen um den 13. Februar 1945 geben sollte, stellte entgegen vieler Zeitzeugenaussagen fest, dass sich Tiefflieger Angriffe rund um dieses Datum nicht beweisen ließen.

    Demgegenüber ein Bericht /Leserbrief aus der FAZ vom 18.2002: „Ich selbst schreibe zur Zeit eine Doktorarbeit … Im Rahmen dieser Arbeit habe ich alle relevanten standesamtlichen Sterbebücher … durchgesehen … Man kann also feststellen, dass eine sehr hohe Zahl Tiefflieger Angriffe am Kriegsende .. unternommen wurden und dass vor allem Zivilisten auf den hoffnungslos verstopften Straßen darunter zu leiden hatten.“ „Die Dresdener Historiker Kommission setzte sich … das Ziel, Tiefflieger Angriffe nur … um den 13. Februar 1945 zu untersuchen, doch sollte niemand, … die Tatsache bezweifeln, dass diese von den Dresdenern bezeugten Tieffliegerangriffe stattfanden, …“

    ——————-

    An dieser Stelle noch ein paar Fakten /Gegenüberstellungen – möge sich jeder sein „Bild“ von der Wahrheit machen, und möge es ihm gelingen, Propaganda von seriösem Journalismus unterscheiden zu können:

    https://de.wikipedia.org/…/Einwohnerentwicklung_von…

    Einwohnerzahl Dresden: 31. Dezember 1944: 566.738 / 30. April 1945: 368.519

    Demgegenüber suggeriert man dem Volk:

    Publikationen aus den öffentlich-rechtlichen Reihen: „Vor allem Rechtsextremisten haben immer wieder von bis zu einer halben Million Toten gesprochen und versucht, die Luftangriffe auf Dresden zu nutzen, um die deutsche Kriegsschuld zu relativieren.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden

    »Historikerkommission zu den Luftangriffen auf Dresden zwischen dem 13. und 15. Februar 1945«: „Historisch bekannt wurden besonders die vier Angriffswellen vom 13. bis 15. Februar 1945. Durch sie starben nach neuesten Untersuchungen entgegen oft behaupteten sechsstelligen Opferzahlen zwischen 22.700 und 25.000 Menschen.

    Heute angezweifelte Zahlen im Überblick:

    • Kieler Nachrichten vom 12.02.1955 “…Aus den Unterlagen des amerikanischen Außenamtes geht hervor das etwa 250.000 Menschen bei den Angriffen ums Leben gekommen sind…”

    • Ruhr Nachrichten vom 13.02.1965 “…In diesen 40 Minuten und während der beiden folgenden Angriffe finden mindestens 200- 250. 000 Menschen den Tod…”

    • Freie Presse (Bielefeld) vom 12.02.1955 “…Die Schätzungen schwanken zwischen 80.000 und 500.000 Toten…”

    • Wiener Zeitung vom 13.02.1965 “…Angaben über Zahl der Toten schwanken zwischen 250.000 und 400.000…”

    • Telegraf-West-Berlin vom 14.02.1965 “….135.000 Tote…”

    • Volk im Bild vom 12.02.1955 (eine Beilage der KPD Zeitung “Volksstimme”-Köln) ”…Die Opfer werden auf über 350.000 geschätzt und übertrafen selbst die von Hiroshima…” > 1948 erwähnte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz über 275.000 „gemeldete“ Tote im Raum Dresden

    ———

    Ein persönliches Resümee:

    Der Umgang vieler Bürger mit dem Gedenken an unsere Vorfahren, stimmt mehr als nachdenklich. Mittlerweile macht sich eine Art Pogromstimmung breit, oder warum deckt man Denkmalschänder und Vandalen? Nun ja, zwei Gedanken drängen sich leider auf: Vielleicht, weil sich deren Handlungen gegen das deutsche Volk richten? Oder ist es schlichtweg nur anerzogene Unwissenheit?

    ———-

    Quelle: Franz Kurowski, das Massaker von Dresden

    David Irving der Untergang Dresdens

    Hubertus von Tobien, Feuersturm über Dresden

    Egon Kunze, Bombenterror gegen Dresden

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