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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Europa im Umbau – ein Resümee zu Beginn des Jahres 2025

    Februar 18th, 2025

    Unsere Städte sind nicht nur zubetoniert, riesige Flächen versiegelt und mit einem bundesweit einheitlichem Pflaster versehen, nein, es ist darüber hinaus still geworden in den sonst so lebendigen Einkaufsgassen. Geschäfte und Gaststätten schließen, kleine gemütliche Cafés sucht man vergeblich. Manche Orte muten bereits wie Geisterstädte an. Vielerorts entstehen indes „Klimaquartiere“, oder sogenannte 15 -Minuten-Städte.

    Die mit dem Jahr 2015 extrem einsetzenden Baumfällungen nehmen ein ungeahntes Ausmaß an, dass es nur noch erschreckend ist. In den vergangenen Wochen wurden allein hier, in einem Ort in unmittelbarer Umgebung 33 alte Buchen gefällt und über 20 Pappeln, in einem anderen Ort waren es mehr als 100 Bäume, darunter auch alte Eichen.

    Wenn die Bäume nicht für Windräder fallen müssen, dann „einfach mal so“. Eine Erklärung dazu ist schnell gefunden. Das Lügen ist ja eine der größten „Tugenden“, die sie aus den Reihen des Syndikats beherrschen. Auch in den Wäldern fallen Bäume wie Streichhölzer.

    Beschäftigt man sich nun näher mit diesem Prozedere …

    … Hat man Grund zur Annahme (rein geopolitisch betrachtet), dass die Plakate, die man einst schwenkte, mit der Aufschrift „Polen muss bis Holland reichen“ vermutlich weniger als Provokation gedacht waren, doch viel mehr als ernstgemeintes Vorhaben.(siehe Tri-State City -Eurostate). Man muss sich dazu nur die Strukturen und die moderne Architektur zu Gemüte führen.

    Dem nicht genug:

    Unsere Nahrung ist längst nicht mehr reich an natürlichen Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen. Sämtliche Lebensmittel, die den Weg in die Supermärkte finden, sind bereits mit Beginn der 1950er Jahre in ihren Bestandteilen verändert /verfälscht worden. Heute füllen zunehmend Lebensmittel aus dem Labor oder dem 3 Drucker die Regale.

    Wer nur, bietet dem Treiben Einhalt? Weit und breit ist niemand zu sehen, außer den Menschen, die hier in Eigenverantwortung gehen, insofern die Entwicklung das überhaupt noch zulässt. Man muss sich Gedanken darüber machen wie man die eigene Saat schützt, für das wenige was man für sich selbst angebaut hat. Wir kaufen Getreide und mahlen es selbst. Wir kaufen kein Brot, wir backen selbst. Wir suchen nach Hofläden mit natürlichen /unbehandelten Produkten. Kartoffeln, Eier, Milch und Butter kommen vom Bauern, der allerdings auch stöhnt, wie lange er das noch so anbieten kann. Denn die Auflagen staatsseits werden immer strenger, vor allem was die Vermarktung betrifft. Schließlich möchte doch das Syndikat ihren Insassen nicht die „Margarine“ vom Brot nehmen. Dafür werden ungestraft mit Milliardengewinn Luft, Wasser, Böden, Tiere und Pflanzen schleichend vergiftet.

    Nicht zuletzt muss man sich auch Gedanken darüber machen, wie lange man überhaupt noch die wenigen Quadratmeter selbst bewirtschaften kann, angesichts der sich exorbitant verteuerten Grundsteuer.

    Arbeitslosigkeit, hohe Inflation und eine „Bande von Ganoven“, die das Geld, was eigentlich nicht da ist, zum Fenster rausschmeißen für unsinnige und nicht selten auch gefährliche Unternehmungen, die schließlich ganze Völker in ihrer Existenz bedrohen.

    Ohnehin habe ich mir oft die Frage gestellt, warum man überhaupt auf sein „Eigentum“ Steuern ins Staatssäckel zahlen muss. Abgaben auf etwas, was man selbst erwirtschaftet /errichtet hat? Paradox, oder? Man könnte nun annehmen, dass der Begriff Eigentümer in einem anderen Kontext zu verstehen sei. Denn fest steht, über dieses vermeintliche Eigentum entscheiden andere, nur nicht der, der es ehrlich erworben, gepflegt und erhalten hat. Gerät man in eine Schieflage, ist das Geschaffene schneller genommen, als erarbeitet.

    Indes tobt da draußen das Propagandateam der Kuttenträger. Die kollektive Volksverblödung scheint im Endstadium, aber ich befürchte, die Spitze ist noch nicht erreicht. Wie verwahrlost die Gesellschaft mittlerweile ist, und in ihrem natürlichen Kern geschröpft, erleben wir täglich, wenn wir uns zum Einkauf „rüsten“. Begegnungen mit Gestalten wie „Ich-bin-ein-Fuchs“ zählen dann noch zu den harmlosesten von Verhaltensweisen, die den Menschen „anerzogen“ wurden. Es sind arme Gestalten, die nicht wissen, dass sie nur missbraucht werden. Ähnlich wie der, die vorgeben in diesem Land das Zepter schwingen zu können und sich zur „Wahl“ stellen. Bis auf wenige aus diesen Reihen, werden sie bald fallen (gelassen), wie „heiße Kartoffeln“ oder schmutzige Fußabtreter.

    Nun, heute am 18. Februar 2025 sind die Blicke nach Amerika gerichtet, in der Hoffnung das jemand „richtet“, und auf eine Wahl, die den Menschen suggeriert, dass sie eine haben.

    Unserer Wahl (meine und die meines Göttergatten) ist längst getroffen: Wir verlassen uns auf uns, auf unser Tun, auf unsere Kreativität, auf unser Wissen und auf die wenig verbliebenen Menschen, die bis hierhin über ehrliche Absichten zueinander gefunden haben.

    Aus den Schriften meiner Vorfahren weiß ich, dass es nie anders war. Die Menschen waren immer auf sich selbst gestellt. Nur die Zerstörung, die kam stets von außen.

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  • Noch ein paar Gedanken zu den „weltpolitischen“ Vorgängen. Rein aus der Intuition heraus.

    Februar 17th, 2025

    Den Amerikanern sind gestern die Schafspelze ausgegangen… so lese ich gerade, bei dem von mir sehr geschätzten Schweizer „Chnopfloch“. Was er wohl damit meint?

    Nichts Genaues weiß man.., noch nicht. Aber ahnen darf man schon mal was .., Nicht wissen! Nur ahnen.

    Ihr wisst schon, das ist diese Sache mit dem Bauchgefühl und der Intuition. Und das hört sich dann etwa so an:

    Alle Kriegsziele erreicht, und der Deutsche guckt wie so oft, dumm aus Wäsche. Belogen, betrogen … Rechnung kommt!

    Für die Ukraine wirds bitter, für uns teuer, USA demütigt wie so oft Europa. Alles wie gehabt, Rheinmetall fährt Gewinne ein. Am Tisch wurde verhandelt, nur ohne Europa. Wäre ja auch irgendwie Unfug, mit den Staaten, die man selbst verwaltet noch zu verhandeln oder sich gar mit diesen auszutauschen.

    Gefaselt wurde auch nur etwas von den vielen Opfern, welche die Russen und Amerikaner aus dem Zweiten Weltkrieg zu beklagen hätten. Von den 17 Millionen deutschen Opfern war nicht die Rede. Was wäre das doch für eine Geste gewesen, einen Tag vor der Tragödie, dem Massaker von Dresden, verursacht durch amerikanische Bomber die richtigen Worte zu finden? Eine echte Gelegenheit zu zeigen, wo diese Präsidenten, die vorgeben die Welt zu beherrschen, wirklich stehen.

    Ich denke, wenn mein Bauchgefühl mich nicht trügt: Uns Deutschen droht nun der Garaus. Das wirtschaftliche Genick, das eh schon gestützt werden muss, droht vollständig zu brechen. aber sind wir ehrlich: Wirklich überraschend ist das nicht.

    Angesichts des Wissens,, das uns der Zugang zu den für die Erholung unserer Wirtschaft so wichtigen Rohstoffen und Märkten im Osten und Asiens nach einem US-russischen Friedensabschluss weiterhin verwehrt bliebe. Während Russland dann die gesamte Grenze von der Barentssee im Norden bis zum Schwarzen Meer im Süden kontrolliert, stellen wir uns die Frage: Was wird aus unseren selbstmörderischen Sanktionen?

    Und noch so ein Bauchgefühl.., und wie ihr wisst, es hat mich noch nie getrügt: Keiner der beiden Präsidenten hegt irgendwelche Sympathien für die EU und insbesondere für Deutschland.

    Aber das hat mir meine Intuition bereits vor einigen Jahren geflüstert.

    Nun sei genug aus meiner Bauchgegend heraus geplaudert. Auch wenn es da mächtig grummelt, bin ich mir bewusst, was in „Etwa“ auf uns zukommt.


    Eure Kommentare (auf social media) dazu. Manche hoffen auf die Hilfe von außen, andere (die meisten) setzen auf Eigenverantwortung:

    „Mein Bauch fühlt das seit spätestens ca. 10 Jahren. Und es wird von den uns „Regierenden“ seit der sog. Wende regelmäßig bestätigt. In wessen Auftrag handeln sie? Nicht im Interesse der in der BRD RECHTMÄSSIG lebenden friedlichen Menschen. Dessen bin ich mir LEIDER sicher.“

    „Dein Bauch irrt sich nicht, wenn dann wäre es nur das kleinere Übel, aber noch immer Übel genug!;)“

    „Chnopfloch“ hat ein gutes Bauchgefühl“

    „Für dieses „Deutschland“ und dieses Europa hege ich auch keine Sympathien, da bin ich mit diesen beiden Präsidenten mal einer Meinung, der Feind ist in unseren Parlamenten, Rathäusern und anderen Behörden, ja da kommt was auf uns zu, das sehe ich auch so, nur leider nichts Gutes!“

    „Sehe ich auch so. Die Leute brauchen einen Vortänzer, einen Retter auf dem weißen Pferd. Nur wird der nicht kommen. Es fängt bei jedem selber an. Vielen geht es offensichtlich noch zu gut. Und die Dummheit hat gigantische Ausmaße angenommen.“

    „Diese EU ist gegen die Völker Europas und insbesondere schädlich für Deutschland. Sie wird fallen. Warum sollte Trump da Sympathie walten lassen? Was Russland betrifft, hat Putin Interesse an guten Beziehungen zu uns. Königsberg wird wieder Thema sein.“

    „Ja, wir wurden lange betrogen, getäuscht, unsere Ahnen beschuldigt für Verbrechen, die sie nicht begangen haben. Da ist ein ungutes Bauchgefühl verständlich. Aber ich denke, der Wind hat sich gedreht. Bleiben wir wachsam!“

    „Jetzt ist jeder Einzelne umso mehr Verantwortung zu übernehmen. Doch wir haben zu viele Mitläufer die hoffen das es den Nachbarn trifft und sie nicht.“

    „Mein Bauchgefühl ,oder ist es meine Hoffnung: Beide Trump und Putin hassen die EU, lustigerweise denke ich aus ähnlichen Gründen wie ich. Trump ist Deutschland weitgehend egal aber icht unbedingt negativ konnotiert, Putin ist noch immer eher positiv gestimmt er weiß zu unterscheiden. Die größte Gefahr geht von innerdeutscher Politik ala Blockparteien und deren Vorfeld aus und was soll ich sagen – da wäre Hilfe von außen durchaus oft wünschenswert.“

    „Ich weiß gut, was du meinst. Und ich denke in diesen Tagen geht es vielen Menschen so, sie sind voller Hoffnung. Und das darf auch jeder für sich so ausmachen. Ich persönlich mag unsere Zukunft ungern an zwei Personen binden. Wobei ich schon gut hinschaue, was sie so treiben. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die USA unter neuer Führung ihr selbst (nach Auftrag) gefertigtes EU- Konstrukt in Zweifel stellt. Nicht die größte, aber eine recht große Gefahr geht immer von dort aus, wo besonders eifrig missioniert wird. Dass diese Missionen von Erfolg gekrönt sind, zeigt sich an zahlreichen Reaktionen. Ich klopfe immer ganz gerne alle Eventualitäten ab, quasi über ein Ausschlussverfahren. Was für mich persönlich von großer Bedeutung ist, das ist meine eigene Handlungsfähigkeit in dem Spielraum der mir zur Verfügung steht.“

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  • „Zuoberst der Himmel, zuunterst die Erde. In der Mitte das Heilmittel.“

    Februar 13th, 2025

    Es wird ordentlich gehustet im Land, über Bauchweh geklagt, die Augen brennen, es zwickt und zwackt – was kann man tun?

    Aufgrund der schlechten Luftverhältnisse, beruhend auf dem schmutzigen Wolkenband, dass sich über große Teile Europas erstreckt, und den damit verbundenen gesundheitlichen Beschwerden, noch ein paar Worte und Wissenswertes zur Königskerze und anderen „Mittelchen“ aus der Natur.

    Die Königskerze (übernommen von einem lieben Leser):

    „Wie viele Jahre bin ich wohl acht- und bewusstlos an ihr vorbeigegangen, ohne ihrem Ruf zu lauschen? Viele Male bewunderte ich ihre samtweichen Blätter mit den Händen, und Spötter sahen in ihr lediglich einen Klopapierersatz. Das mag auch gehen, ist aber ihre eigentliche Berufung eine viel höhere. Wer an der derzeitigen nicht vorhandenen Luftqualität leidet, oder allgemein an Asthma, Keuchhusten, Halskratzen, usw., dem sei unbedingt ans Herz gelegt, die getrockneten und zerkleinerten Blätter der Königskerze zu rauchen. Erfahrene Drehtabakraucher mischen einfach 50/50 an ihren Tabak, oder rauchen sie pur. Nichtraucher könnten eine kleine Pfeife verwenden und sie pur ohne Tabak rauchen. Das rauchen der puren Königskerze löst sogar heftige Asthmaanfälle nach etwa zehn Minuten, ganz ohne Nebenwirkungen oder Rausch. Ich empfehle nichts, was ich nicht selber probiert und für gut befunden habe. Meine Erfahrungen mit der Königskerze sind beeindruckend genug, dass ich sie hier erwähne. Asthmalösend, lockert die Lunge, entspannt die Atmung, lockert auch festen Husten und Keuchhusten.“

    ————————————–

    Ich ergänze nach der Heilkunst nach der Hildegard von Bingen:

    „Die Königskerze ist warm und trocken und etwas kalt, und wer ein trauriges, schweres Herz hat und eine heisere Stimme, koche sich die Königskerze mit Fleisch oder mit Fischen oder mit „Kuchen“ ohne andere Kräuter, und er esse das oft, und es stärkt sein Herz und macht es fröhlich.

    Aber auch wer in der Stimme und in der Kehle heiser ist und wer in der Brust Schmerzen hat, der koche Königskerze in Fenchel in gleichem Gewicht mit gutem Wein, und er seihe das durch ein Tuch und trinke es oft. Durch diesen Trank wird er die Stimmer wiedererlangen und seine Brust wird geheilt.“

    Rezept: Die Blätter und Blüten der Königskerze zu gleichen Teilen mit Fenchel in Weißwein aufkochen, mit 1 Eßl Honig anreichern, abschäumen, dann abseihen und heiß trinken

    ————————————–

    Und hier kommt Wolf Dieter Storl zu Wort:

    Die Königskerze ist eine uralte Heilpflanze, die bereits die Germanen zur Sonnenwende verehrten.

    Um sich vor bösen Geistern und Dämonen zu schützen, wurde sie verräuchert. Noch immer gilt sie als Symbol für ein langes erfülltes Leben.

    Es heißt, Amulette aus ihrer Wurzel am Körper getragen, schützen vor bösen Kräften und Unholden.

    Die Bauern schätzten die kleinblütige Königskerze als Wetterpflanze. Sind die Blätter am Boden der Blattrosette dicht, so wird es Schnee vor Weihnachten geben. Wenn dagegen die Blätter im oberen Teil üppig wachsen, schneit es erst zum Jahresanfang. Anhand der Blütenspitze wurde vorausgesagt, wie das Wetter wird: neigt sie sich nach Osten, gibt es schönes Wetter, neigt sie sich nach Westen, wird das Wetter schlecht.

    Von dem Gelehrten Gallier Marcellus aus Bordeaux erfahren wir, dass die Königskerze – keltisch, gallisch die „Leuchtende“ genannt -von den Kelten besonders verehrt wurde. Siegehört dem Himmel und dem Licht und war Teil der Sommersonnenwendrituale. Keltisch scheint auch der Brauch, die Königskerze durch die Flammen des Mitsommerfeuers zu streichen und dann auf der Stalltür zu befestigen oder unter das Bett zu legen.

    Das würde alle bösen Geister fernhalten. Beim Sammeln dieser Leuchtblume sagten die gallischen Heilkundigen:

    „Zuoberst der Himmel

    zuunterst die Erde

    in der Mittel das Heilmittel.

    ————————————–

    Noch mehr Wissenswertes:

    Die Königskerze bildet den Mittelpunkt des Kräuterbuschens oder Kräuterwisch oder Würzbüschel, der an Maria Himmelfahrt am 15.August in Bayern geweiht wird.

    „Der stolze Rachenblütler gilt als Zepter der Mutter Gottes. Wunden und Geschwüre würden sofort heilen, heisst es, wenn man sie mit dem ährenartigen gelben Blütenstand berührt und dabei den Segensspruch spricht : Unsere Liebe Frau geht über Land/ Und hat den Himmelsbrand in ihrer Hand!

    Königskerzenblüten haben sich als milde Expektoranzien bei Katarrhen der Luftwege bewährt, vor allem, wenn diese mit erheblicher Schleimhautreizung einhergehen. Die enthaltenen Schleimstoffe besitzen eine reizmildernde Wirkung, indem sie die Bereiche, in denen das Schleimhautepithel angegriffen ist, einfach abdecken.

    Dem nicht genug: Das so genannte Königsöl soll bei Ohrenschmerzen, Furunkeln am Ohr sowie Ekzemen und chronischen Entzündungen im Gehörgang helfen. Zur Herstellung werden frische Blüten in einem verschließbaren Glasgefäß mit kalt gepresstem Olivenöl bedeckt und unter täglichem Umschütteln drei Wochen lang stehen gelassen.

    Der Name Königskerze weist auch auf die Verwendung als Fackel hin. Dazu wurden die abgeblühten Blütenstände in Pech oder Harz getaucht. Ein in manchen Gebieten bis heute erhaltener Brauch besteht darin, abgeblühte Blütenstände in Wachs zu tauchen. So erhält man die sogenannten Wetterkerzen, die bei Gewitter angezündet Unheil abhalten sollen.

    Wie schon beschrieben: Die Königskerze ist eines der wichtigsten Sonnwendkräuter. Besonders um die Zeit der Sonnenwende haben alle diese Kräuter eine besonders hohe Heilkraft.

    Und sie trägt viele Namen. So wird sie auch Brennkraut, Blitzkerze, Donnerkerze, Fackelblume, Frauenkerze, Goldblume, Himmelsbrand, Kerzenkraut, Marienkerze, Neunmannskraft, Schafschwanz, Unholdkerze, Wetterkraut, Wollkraut und Zottich genannt. Für mich ist ihr schönster Name die Königskerze.

    Sie wächst gerade und stolz, kann bis zu 3 Meter hoch werden und königlich ja majestätisch ist ihre Erscheinung und Ausstrahlung.

    ——————————-

    Und ich mag sie so gern, diese alten Geschichten, die uns überliefert wurden:

    Auf seiner zehnjährigen Irrfahrt kam Odysseus auch zur Insel Aiaia, wo die sagenumwobene Circe lebte, die üblicherweise ihre Gäste in zahme Wölfe und Löwen verzauberte. Für die Mannschaft des Odysseus hatte sie sich jedoch etwas anderes ausgedacht und verwandelte die Männer in Schweine. Da half Götterbote Homer dem leidgeplagten Seefahrer und gab ihm unter dem Namen „Moly“ eine Königskerze mit. Die schützte ihn vor Circes Zauberkraft, sodass Odysseus unbeschadet mit schwertreichen Gesten die Dame überzeugen konnte, seinen Männern wieder die ursprüngliche Gestalt zu schenken.

    —————————-

    Noch ein paar Ideen:

    Des Holunders Heilkraft sei auch nicht zu verachten. Der Brauch Holunderküchlein zu essen, geht bis in vorchristliche Zeiten zurück. Im Allgäu wurde einst der Schmalz, in denen die Küchlein gebraten wurden, als Heilsalbe verwendet. Die übrig gebliebenen, gesammelten Blüten liegen an einer schattigen Stelle im Haus auf Papier und trocken. Im Winter, wenn es wieder Grippe- und Erkältungszeit ist, werden sie gute Dienste leisten, denn ein Holunderblütentee ist ein wirksames Mittel gegen Viruserkrankungen und hilft das Immunsystem anzuregen.

    Und wenn ihr einfach nur müde, kaputt und euch wie „erschlagen“ fühlt, dann wirkt ein Mix von Fenchel, Galgant, Kampher, Habichtskraut, Fenchel und Veilchen manchmal Wunder. Die Hildegard Tropfen sind mit Honig veredelt und erhalten so ihren unverwechselbaren Charakter.

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  • Ein Volk ist immer so viel wert, wie es seine Toten ehrt …

    Februar 13th, 2025

    Gedanken, zum Gedenken an die Opfer des angloamerikanischen Bombenterrors in Dresden am 13. Februar 1945.

    „Deutschland darf Gutes im eigenen Land nicht mehr bejahen und Böses aus fremden Landen nicht mehr verneinen.“

    Zum Schweigen darüber werden wir angehalten, doch sollten wir es besser wissen und das unbegreifliche Geschehen unaufhörlich kundtun.“

    Noch ein paar Gedanken , anlässlich des Gedenktages an die Opfer des angloamerikanischen Bombenterrors in Dresden am 13. Februar 1945 – ein Gedenken, das als solches in Deutschland aus gewissen Kreisen nicht erwünscht ist. Ein Resümee, das nachdenklich stimmt.

    Im vergangenen Jahr wurde seitens der Stadt Dresden alles dafür getan, ein ehrwürdiges Gedenken an die Opfer zu unterbinden. Ein von den Bürgern errichtetes Denkmal mit lodernden Flammen für die über 200 000 zu Tode gekommenen Menschen der Stadt Dresden wurde einfach „weggeräumt“. Die Stadtfeuerwehr löschte die lodernden Flammen, das THW spielte Aufräumdienst und stahl zugleich das errichtete Denkmal.

    Das macht sprachlos. Und wieder zeigt sich: Die Unwissenheit ist grenzenlos, und sie richtet Schaden an.

    So danken wir all denen, die ein Zeichen setzen, zur Verbundenheit mit ihrem Volk und im Gedenken an die vielen Opfer. Und dabei auch die nicht vergessen, welche das Inferno überlebten, und das Land unter den widrigsten Bedingungen wieder aufbauten, um unsere Zukunft zu gestalten. (Eine Zukunft, die im gegenwärtigen Zustand aus den gleichen Kreisen heraus, vernichtet zu werden droht). Darum ist es so wichtig, dass wir uns erinnern.

    Mit einem sichtbaren Zeichen zum Gedenken an die Opfer in Dresden, kann man nicht nur die Verbundenheit zum eigenen Volk deutlich machen, man ist zugleich ein wertvoller Überbringer des Wissens um das Geschehen. Darüber haben einige verdeutlicht, das sie begriffen haben, welches „Spiel“ hier und heute tatsächlich gespielt wird. Und wo es seinen Anfang nahm.

    Ein Volk ist immer so viel wert, wie es seine Toten ehrt, wie es sich in seinen Kindern lebt wie es Meister zu seinem Bilde erhebt.“ (Herbert Böhme)

    So komme ich zum Ende, mit einem Zitat von B. von Richthofen:

    „Und nun, meine Freunde, einige nachdenklich Worte für jeden neuen Tag, den wir noch gemeinsam, und so Gott will, friedlich in unserem Vaterland erleben dürfen:

    Wenn die Deutschen in ihrer Geschichte böse wurden, dann waren die Ursachen dafür nicht hausgemacht. Wir waren stets eher bereit, Unrecht zu erleiden, als Unrecht zu tun.

    Geben dem deutschen Menschen den Geist des Guten – und er macht aus der Welt ein Paradies. Zwingt den Deutschen in des Bösen Geist – und er macht aus der Welt eine Hölle.

    Mögen die Götter die Gebenden seien.

    „Schöne Welt wo bist du? – Kehre wieder, holdes Blütenalter der Natur“ …

    (Schiller)

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  • Dresden – wir lesen nun täglich (Teil VII)

    Februar 12th, 2025

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte – was bleibt, sind die Berichte und Erinnerungen der Überlebenden:

    Vor 80 Jahren, am 13.Februar 1945, erfuhren die Menschen in Dresden ein Martyrium. Der morgige Tag fiel damals auf einen Faschingsdienstag.

    Wie überall in Deutschland war auch die Luftschutzorganisation der Stadt in die Nationalsozialistische Partei eingegliedert worden, wobei der Polizeipräsident der Stadt gleichzeitig das Amt des Luftschutzleiters innehatte. Jeder hatte eine Funktion auszuüben, bis hinunter zur Hitlerjugend und zum Deutschen Jungvolk.

    Ein Überlebender (ein Pimpf des deutschen Jungvolkes) berichtet:

    „Ich war im Februar 1945 15 Jahre alt und während des damaligen sogenannten „totalen Einsatzes“ als Luftschutzmelder verpflichtet. Am 13. Februar, am Karnevalstag, besuchte ich den in Dresden beheimateten Zirkus Sarrasani, der dort ein großes festes Gebäude besaß. Während der letzten Nummer des Programms – dem obligatorischen Eselreiten mit Clownerien – wurde über Lautsprecher Voralarm gegeben und das Publikum unter Scherzen der Clowns zum Aufsuchen der ausgebauten Keller des Zirkusgebäudes aufgefordert, Aufgrund meines Ausweises als Melder durfte ich das Gebäude noch verlassen.“

    Die Stadt wurde bereits von den ersten weißen Leuchtbomben der Beleuchter-Lancaster taghell erleuchtet, und wie die meisten Dresden-Einwohner erfasste der Junge nicht sofort die Bedeutung dieser Lichter.

    „In diesem Moment fand ich diese Illumination recht eindrucksvoll. Bevor ich unsere Wohnung erreichen konnte, fielen bereits die ersten Bombenreihen, und ich habe den ersten Luftangriff in einem fremden Keller miterleben müssen. Da wir in der Dresdner Neustadt wohnen, und dieses ja bekanntlich nicht total vernichtet ist, sind wir nicht ausgebombt worden. Wir sind mit kleineren Schäden davon gekommen. Nach dem Angriff bin ich sofort nach Hause gelaufen, und als da nichts mehr zu tun war, begab ich mich als Melder zum Einsatz.

    Es herrschte ziemliches Durcheinander. Mit Luftschutzhelm, Gasmasken und Fahrrädern versehen, machten wir uns dann auf den Weg in die bereits schwer getroffenen Innenstadt. Das Schloss, die Hofkirche und die Oper brannten bereits lichterloh, und die Elbbrücken waren mit ausgebrannten oder mit noch brennenden Brandbomben übersät. Das Wasser aus den zerstörten Hauptrohren überflutete die Straßen. Die mutigen, aber kaum genügend ausgerüsteten Luftschutzmelder waren erst bis zum Postplatz vorgedrungen, als der zweite Angriff begann.“

    Die meisten Leute hofften, dass die Brände nachlassen würden und das sie dann unverletzt und mit ihrem unbeschädigtem Eigentum die Luftschutzräume verlassen könnten. So warteten die Menschen in ihren Kellern und unterirdischen Gängen. Alle Hoffnung wurde bald zunichte.

    „Die Detonationen des zweiten Luftangriffes erschütterten die Hauswände, Explosionslärm vermischte sich mit einem sonderbaren Rauschen, dass sich wie ein herabstürzender Wasserfall anhörte. Vermutlich war es der gewaltige Sog des Feuerorkans, der von den Sprengbomben entfacht worden war“. So beschreibt es der Führer einer Reichsarbeitsdiensttransportkompanie, die geschlossen aus einem Dorf außerhalb der Stadt zu Rettungsarbeiten herbeigeeilt war.

    Stickige Gase drangen in die unbelüfteten Keller ein. Die Menschen versuchten verzweifelt, die durch die Nachtangriffe entstandenen Mauereinbrüche einzuschlagen. Für die über eine Million Einwohner Dresdens, die sich in trügerischer Sicherheit wiegten und in der Zivilverteidigung überhaupt keine praktischen Erfahrung hatten, wurde in der Nacht des 13. Februar dieses Problem zum Alptraum. Dem schließlich nur zu viele Menschen widerstandslos erlagen.

    Mitten in diesem Chaos und Durcheinander wurde am 13. Februar um 21.41 Uhr Vollalarm gegeben, und durch die ganze Stadt heulten plötzlich und durchdringend die Sirenen, von Klotzsche im Norden bis nach Räcknitz im Süden, von Friedrichstadt im Westen bis zu den Vororten im Osten. Alle Lampen im Hauptbahnhof waren erloschen.

    Ein Fähnrich der Panzergrenadiere, der auf seiner Fahrt nach Berlin in Dresden umsteigen musste, erinnert sich: „Als wir aus dem Keller kamen, wirkten die an die Mauer gelehnten Leichen wie Menschen, die anscheinend nur eingeschlafen waren:“

    ——–

    So hat es sich zugetragen, am 13. Februar 1945, an einem Faschingsdienstag.

    Einige unter uns assoziieren diese Tragödie mit den Erlebnissen ihrer Eltern, Großeltern, Urgroßeltern. Das Erlebte hat sich unauslöschlich eingeprägt. Die Toten können nicht mehr berichten. Es ist die Pflicht der Lebenden das für sie zu tun.

    Es war die Zeit, in der Churchill und Lindemann beschlossen, dass die RAF ihre Angriffe auf zivile statt auf militärische «Ziele konzentrieren solle. Und das war das Resultat: Eine Million unschuldiger Deutscher wurden im alliierten Bombenkrieg gebacken, gebraten, gegrillt oder in Stücke gerissen. Die große Mehrheit waren Frauen, Kinder und alte Leute. Es kam darauf an, so viele von ihnen wie möglich zu töten.

    Zum Schweigen darüber werden wir angehalten, doch sollten wir es besser wissen und das unbegreifliche Geschehen unaufhörlich kundtun.

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte

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  • Dresden Teil VI – als die Bomben fielen

    Februar 11th, 2025

    Februar 10th, 2024

    … Ein Inferno, dass ein Bombenschütze mit den Prophezeiungen der Evangelistenversammlungen vor dem Kriege verglich.“

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte!

    Hunderttausende verängstigte, hungrige, verzweifelte Flüchtlinge drängten sich in der Altstadt, lagerten auf den Bürgersteigen, in jedem Garten und jedem Stadtpark. Eng aneinandergepresst, um nicht zu erfrieren, schliefen sie auf dem Boden. Wimmernde Kinder bettelten um Essen. Die städtirschen Sozialdienste waren überfordert, obwohl sie taten, was in ihrer Macht stand, um die Menschen mit Nahrung und dem Nötigsten zu versorgen. – Dann kamen die Bomber.

    Von den Deutschen aus gesehen, muss der Beginn eines von Pfadfinderwellen eingeleiteten Großangriffs auf eine Stadt ein erschütterndes Schauspiel gewesen sein. Die Lancaster Maschinen des Blindbeleuchterverbandes leuchteten inzwischen das ganze Gebiet mit ihren „Christbäumen“ aus. Die Lichtertrauben der Zielmarkierer schimmerten fahl mit unerbittlicher Unabwendbarkeit über der den Untergang geweihten Stadt.

    Am 14. Februar 1945 gab es um 1.14 Uhr für die Beatzungen nicht den geringsten Zweifel, dass Dresden tatsächlich unter ihnen lag. Ganz Dresden glich einem Feuermeer. Die 5. Bomberflotte hatte einen hohen Prozentsatz von Brandbomben eingesetzt, und außerdem wehte ein starker Wind in Bodennähe.

    ————

    Das Gebiet war so hell erleuchtet, schrieb ein Flieger in sein Tagebuch, dass wir unsere eigenen Maschinen um uns herum und auch unsere eigenen Kondensstreifen erkennen konnten.

    „Der fantastische Schein aus 320 Kilometer Entfernung wurde immer heller, als wir uns dem Ziel näherten (schrieb ein anderer, jüdischer Pilot der 5. Bomberflotte). Selbst in einer Höhe von 6700 Metern konnten wir bei dem gespenstischen Schein der Flammen Einzelheiten erkennen, die wir nie zuvor gesehen hatten, zum ersten Mal seit vielen Einsätzen fühlte ich Mitleid mit der Bevölkerung dort unten.“

    Der Navigator eines anderen Flugzeuges der selben Bomberflotte schreibt:

    „Normalerweise verließ ich nie meinen Platz, aber in diesem besonderen Fall rief mich mein Skipper nach vorn, damit ich mit das ansehen sollte. Der Anblick war wirklich fantastisch. Aus einer Höhe von 6700 Metern glich Dresden einer Stadt, deren Straßen vom Feuer eingefasst waren.“

    Wie sich ein Flugingenieur der ersten Bomberflotte erinnert, war die Helligkeit so groß, dass er bei dem Licht, dass das Innere des ganzen Flugzeuges erhellte, Eintragungen in sein Bordbuch vornehmen konnten:

    „Ich warf unwillkürlich einen Blick nach unten, als die Bomber fielen (erinnerte sich der Bombenschütze eines anderen Bombers der 1. Bomberflotte), und meinen Augen bot sich das grauenhafte Bild einer Stadt, die von einem Ende zum anderen in Flammen steht. Man konnte sehen, wie dichte Rauchwolken von Dresden wegtrieben, sodass die hellerleuchtete Stadt wie auf einem Stadtplan zu erkennen war. Meine erste Reaktion war, dass ich erschüttert in Gedanken dieses Inferno dort unten mit den Prophezeiungen der Evangelistenversammlungen vor dem Kriege verglich.“

    ————————-

    Die erste Bomberwelle, die am 13. Februar 1945 um 10 Uhr abends über der Stadt ankam, war britisch. Sie ließ Tausende riesiger Sprengbomben auf die alte mit Flüchtlingen vollgestopfte Stadt fallen, um die Dächer zur Vorbereitung für Brandbomben, die gleich dahinter folgen sollten, wegzusprengen. Die Sprengbomben setzten das Fliegeralarmsystem außer Gefecht, zerstörten die Feuerwehrstationen, unterbrachen die Hauptwasserleitungen und verursachten massenhaft Tod und Zerstörung. Die Flüchtlingsmassen konnten nirgendwohin weglaufen und sich nicht verstecken.

    Dann kamen die mit Brandbomben beladenen Bomber und verwandelten die Altstadt in ein tosendes Flammenmeer. Die Lufttemperaturen stiegen auf 415°C. Winde von bis zu 160 km/h sogen allen Sauerstoff in das Zentrum des Sturms. Zigtausende verbrannten bei lebendigem Leib. Zu diesem späten Zeitpunkt des Krieges hatte man die Wissenschaft des Bombardierens perfektioniert.

    Das Bombenabwurfsmuster der Briten war dazu konzipiert, einen Feuersturm zu erzeugen, und der Dresdner Feuersturm war der spektakulärste des Krieges.

    Tausende erstickten in den Kellern, als der Sauerstoff von den Flammen nach draußen gesaugt wurde. Tausende wurden wie Stoffpuppen durch die Luft gewirbelt und von den heftigen Winden direkt in das Inferno gesaugt.

    Der Luftsog des Feuersturms war so stark, dass er Bäume entwurzelte und Dächer von meilenweit entfernten Häusern abhob. Die Menschen ergriff äußerste Panik. Pferde bäumten sich auf und galoppierten in die Menschenmassen. Wilde Tiere wie Löwen und Tiger entwichen den Gehegen im Zoo und liefen in die entsetzten Massen. Riesenschlangen glitten zwischen den Füßen der Fliehenden. In Brand geratene Lazarettzüge voll verwundeter Frontsoldaten versuchten, den Bahnhof zu verlassen, und trennten dabei kleinen Kindern, die unter den Zügen Schutz vor den Bomben gesucht hatten, Gliedmaßen ab.

    Die nächste Bomberwelle kam drei Stunden später mit Spreng- und Streubomben. Die Zeitabstände der Bomberwellen wie auch die Bombentypen waren sorgfältig kalkuliert, um eine möglichst hohe Tötungsrate zu erzielen. Wie geplant, erwischte diese dritte Welle von Bombern die Rettungs- und Feuerwehrmannschaften wie auch Massen von Menschen, die dem Feuer ins Freie entkommen wollten.

    Das Resultat war eine reine Massenabschlachtung.

    Am nächsten Tag vervollständigte die American 8th Air Force die Zerstörung der Stadt. Insgesamt 1.300 englische und amerikanische schwere Bomber warfen fast 4.000 Tonnen Spreng- und Brandbomben auf Dresden.

    Dresden Teil VI – als die Bomben fielen

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  • „Herausgepickt“, aus der langen Liste der „ruhmreichen“ Taten unserer vermeintlichen „Befreier“

    Februar 10th, 2025

    Angesichts der aktuellen Beitragsreihe zu Dresden führen wir uns doch noch einmal eine oder auch mehrere (aus der langen Liste) der „ruhmreichen“ Taten unserer vermeintlichen „Befreier“ und ihren Präsidenten vor Augen.

    Zum besseren Verständnis: Er lohnt immer dieser Blick, auf die „Ruhmestaten der Alliierten, unserer sogenannten „Befreier. Fest steht, Washington spielt sich gern als Strafrichter und Strafvollzieher für einen Tatbestand auf, den es selbst in weit größerem Maße in der Vergangenheit erfüllt hat. Es ist bekannt, dass in diesem Unterfangen Deutschland mehrere Kriegsverbrechen angelastet wurden, die sie nachweislich nie begangen haben. Dazu aber später mehr.

    Wer seine Augen vor diesen Taten nicht verschließt, für den werden Parallelen und Zusammenhänge sichtbar.

    Wir erinnern uns:

    Ein Mister Harry Truman, Präsident der USA befahl aus einer Alliiertenkonferenz in Potsdam den Abwurf der Atombombe auf Japan.

    Und so fielen sie: die erste Bombe am 6. August 1945 auf Hiroshima, die zweite am 9. August auf Nagasaki. Mehr hatte Mr. Truman nicht – sonst hätte er vielleicht noch mehr fallen lassen, denn man muss zeigen, was man hat, muss zeigen, wer der starke Mann, der stärkste ist, wer Hunderttausende Frauen und Kinder auf qualvollste Weise krepieren lassen kann.

    Und hätte Hitler nicht auch die Bombe geworfen, irgendwohin auf England? Und Roosevelt, ließe er sie zu einem anderen Zweck bauen? Und Churchill, der immer Einverstandene. Wirklich, hätte Letzterer nicht, hälftig mit Truman geteilt, den Friedensnobelpreis verdient? Hitler, den Besiegten, darf man Bluthund schimpfen, und Stalin, den Bolschewisten. Nach seinem Schlaf in dieser Nacht befragt, gab Mr. Truman zur Antwort: „Exzellent, es waren ja nur „savage“ (Wilde).

    Vor dem Start des Flugzeuges, das Hiroshima bombardierte, sprach ein Geistlicher auf dem Rollfeld ein Gebet zum Schutze der Besatzung des Bombenflugzeuges: Allmächtiger Vater, der du die Gebete jener erhörst, die Dich lieben, wir bitten dich, denen beizustehen, die sich in die Höhen deine Himmels wagen und den Kampf zu unseren Feinden vortragen … wir werden im Vertrauen auf Dich weiter unseren Weg gehen.“

    Am 6. August 1945 um 8.30 Uhr explodierte die Bombe 66 Meter über dem Shirma Krankenhaus mit einer Hitzeentwicklung von 50 Millionen Grad… „Wir werden im Vertrauen auf Dich…“

    Vor dem Weißen Haus in Washington schrien die Amerikaner: „Wir wollen Harry sehen!“ In der Fifth Avenue, auf dem Broadway tanzten die New Yorker…

    Dieses Washington hat im Sommer 1945 zwei Atombomben militärisch unnütz, auf Hiroshima und Nagasaki im kapitulationsbereiten Japan abgeworfen. Wobei Hunderttausende von Zivilisten auf grausame Weise ums Leben kamen – zweifellos ein wirkliches Kriegsverbrechen.

    Einige Jahrzehnte zuvor meinte ein Herr Napoleon auf dem Wiener Kongress bei Champagner von Metternich: „Ich bin im Felde aufgewachsen, und ein Mann wie ich schert sich wenig um das Leben von einer Million Menschen.“

    Amerika, die Weltpolizei, der Leuchtturm für Recht und Freiheit? Für mich sind sie nichts weiter als Sadisten unterm Sternenbanner.

    ———————-

    Ein wertvoller Kommentar zu diesem bereits im letzten Jahr verfassten Beitrag stammt von einem lieben Leser , den ich an dieser Stelle gern noch einmal aufgreifen möchte:

    „Und wie grandios und tiefgreifend perfekt die Geheimdienste und ihre Möglichkeiten der Hirnwäsche funktionieren, zeigt auch -der durchaus schätzenswerte – Beitrag von dir. Es fiel NIE diese eine Atombombe!

    Kurz dazu etwas: Die Produktion jener üblichen Bomben stand ja nicht still, bloß weil die deutschen besiegt waren. Jedoch hatten die Kriegsstrategen hier einen perfideren Plan. Von den 20.000 entführten Wissenschaftlern der deutschen waren einige dabei, die an etwas wie einer Atombombe getüftelt haben – und zu der Erkenntnis kamen, dass es nicht funktioniert. Wenn nun aber die amerikanischen Patentplünderer eben unbedingt wollen, dann muß es eben so aussehen! Wie bei der physikalischen Unmöglichkeit, auf dem Mond zu landen…Inszenierung zum Bluff ist das, was den Plünderern am wichtigsten war, denn sie waren neidisch über alle Maße auf die Errungenschaften der deutschen und wollten sich diese aneignen.

    Nur so kann ihre maßlose Gier nach Herrschaft und Kontrolle durch Angst und Terror über die ganze Welt hallen. Schließlich ist Angst der Treibstoff jeder Kontrolle und Macht. Kurz: Die Atombombe war und ist ein Bluff, den alle anderen nachgeblufft haben.

    Über Hiroshima wurde, wie auf Deutschland zuvor, ein „üblicher“ Bombenregen abgelassen, der die gesamte Stadt zerstörte. Das lässt sich anhand der wenigen Bilder von der Zerstörung der Stadt eindeutig nachweisen. Unmittelbar danach installierten die Amerikaner einen Geheimdienst, der jegliche überlebenden Zeugen ausschaltete, durch Gefängnis, Folter und Mord.

    Es durfte kein Augenzeuge über die Ausbombung berichten, um das Märchen der einen, angsteinflößenden Atombombe ungestört über die Medien entstehen zu lassen. Oder warum sonst, wurde die Stadt innerhalb von 5 Jahren wieder aufgebaut und ist seitdem wieder belebt und bewohnt? Müsste sie nicht für 100 Jahre gesperrt werden aufgrund ihrer atomaren Verseuchung? Warum sonst ist keine Ware aus Hiroshima mit einem Warnhinweis versehen? Warum konnte man bereits 10 Jahre danach wieder als Tourist dorthin reisen, ohne atomare Warnung oder ähnlichem?

    Wie unglaublich plump und dazu auch noch unfassbar dreist diese Schaumschläger ihre Lügen in die Welt setzen, ist so unfassbar, dass die Welt lieber erst einmal die Lügen glaubt. Das gesamte Kapitel „Atom und Radioaktivität“ steckt voller Märchen, das bei Tschernobyl nochmal einen Höhepunkt erfuhr. Ich will es nur kurz anreißen, weil es nicht Thema war, in Tschernobyl sind ca. 5% der Zivilbevölkerung nicht evakuiert worden und sind dadurch ungestört, gesund und voller Ruhe in einen beneidenswerten Lebensabend geraten, ein kleiner Teil lebt heute immer noch dort. Die Natur, Tiere wie Pflanzen haben sich prächtig erholt und bilden ein ungestörtes Biotop – weil sie keinen Fernseher haben und keine Zeitung lesen, aus denen die angsteinflößenden Lügenmärchen kommen können.“

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  • Dresden – wir lesen nun täglich (Teil V)

    Februar 10th, 2025

    Dresden brannte sieben Tage und sieben Nächte – Tiefflieger über Dresden?

    … es waren einmal zwei Autoren …,

    Für die schändlichste Episode des Dresdner Luftangriffs sorgten die amerikanischen Mustang-Jagdflugzeuge, die der Welle der B-17-Bomber folgten. Die Schwärme von Menschen, die vor den Bomben flohen und Schutz auf den Elbwiesen suchten, wurden von den Mustangs beschossen. Als Resultat des Beschusses lagen überall Stapel von Leichen an den Ufern. So beschrieb es ein Augenzeuge: « … unzählige Mustangs flogen im Tiefflug über die Menschen, die an den Elbufern kauerten wie auch auf den größeren Rasenflächen des Großen Gartens, um sie abzuschießen.»

    Und dann gab es auf einmal zwei Autoren, die es sich zur Aufgabe machten, damals, vor dem 60. Jahrestag der Ereignisse, Geschichte zu klittern. Der pensionierte Geschichtslehrer Helmut Schnatz und der Journalist Götz Bergander veröffentlichten im Jahr 2000, ein Buch, in dem sie die Behauptung aufstellten, die bei den Angriffen im Februar 1945 von der Zivilbevölkerung zahlreich bezeigten Tieffliegerangriffe amerikanischer Jagdflieger habe es in Wirklichkeit nicht gegeben“.

    (Diese „These“ wird selbstverständlich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur medialen Verbreitung aufrechterhalten).

    Als die beiden Autoren ihr Buch in Dresden öffentlich vorstellten, war der Unmut verständlicherweise groß. Denn Hunderte, ja Tausende von Zivilisten, schon ausgebombt und auf der Flucht vor der Brandhölle, erinnerten sich noch gut daran, wie sei seinerzeit erlebten. Sie allen sahen sich nun von beiden Autoren brüskiert.

    Dabei sind die alliierten Tieffliegerangriffe auf flüchtende Zivilisten vielfach bezeugt und in der Fachliteratur seit Jahrzehnten unumstritten.

    So heißt es etwa in dem 1998 in dritter Auflage erschienenen Standardwerk „Europe im Bombenkrieg“ aus der Feder des Luftkriegsexperten Maximilian Czesany: „Als sich die zehntausend Überlebenden des nächtlichen Infernos, die auf die Elbwiesen und in „Großen Garten“ geflüchtet waren, endlich in Sicherheit wähnten, gerieten sie in den „dritten Schlag“. Auf die Elbwiesen hatten sich auch viele Kranke, die aus dem brennenden Johannstädter-Krankenhaus kamen, aber auch Verwundete aus den Lazaretten gerettet. Sie alle fielen nun den Bordwaffen und Bomben zum Opfer“.

    ————–

    Weiter wird einhellig aus dieser Zeit über ein „mit Flüchtlingen überfülltes Dresden“ berichtet. „Forschungen der 70er Jahre“ sprechen von 200000 (davon 85000 direkt in Dresden), auch die ARD sprach einmal von ca. 150000. Wo sind die geblieben? Wurden sie 1944 und die Überlebenden am 30. April 1945, mitgezählt?

    Zusätzlich wird von Überlebenden von Tieffliegerangriffen auf Flüchtlingsströme aus den Ostgebieten berichtet – auch nach Dresden und auch vor und nach dem 13./15. Februar.

    Doch die Dresdener Historiker-Kommission kamen zu dem Ergebnis, dass keine Tiefflieger-Angriffe nachgewiesen werden konnten? Sebastian Rick, Gröden, kommentiert gar zu einem Bericht der FAZ: „Die in Dresden tätige Historiker-Kommission, die Aufschluss über die Zahl der Toten bei den verheerenden Bombenangriffen um den 13. Februar 1945 geben sollte, stellte entgegen vieler Zeitzeugenaussagen fest, dass sich Tiefflieger Angriffe rund um dieses Datum nicht beweisen ließen.

    Demgegenüber ein Bericht /Leserbrief aus der FAZ vom 18.2002: „Ich selbst schreibe zur Zeit eine Doktorarbeit … Im Rahmen dieser Arbeit habe ich alle relevanten standesamtlichen Sterbebücher … durchgesehen … Man kann also feststellen, dass eine sehr hohe Zahl Tiefflieger Angriffe am Kriegsende .. unternommen wurden und dass vor allem Zivilisten auf den hoffnungslos verstopften Straßen darunter zu leiden hatten.“ „Die Dresdener Historiker Kommission setzte sich … das Ziel, Tiefflieger Angriffe nur … um den 13. Februar 1945 zu untersuchen, doch sollte niemand, … die Tatsache bezweifeln, dass diese von den Dresdenern bezeugten Tieffliegerangriffe stattfanden, …“

    ——————-

    An dieser Stelle noch ein paar Fakten /Gegenüberstellungen – möge sich jeder sein „Bild“ von der Wahrheit machen, und möge es ihm gelingen, Propaganda von seriösem Journalismus unterscheiden zu können:

    https://de.wikipedia.org/…/Einwohnerentwicklung_von…

    Einwohnerzahl Dresden: 31. Dezember 1944: 566.738 / 30. April 1945: 368.519

    Demgegenüber suggeriert man dem Volk:

    Publikationen aus den öffentlich-rechtlichen Reihen: „Vor allem Rechtsextremisten haben immer wieder von bis zu einer halben Million Toten gesprochen und versucht, die Luftangriffe auf Dresden zu nutzen, um die deutsche Kriegsschuld zu relativieren.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden

    »Historikerkommission zu den Luftangriffen auf Dresden zwischen dem 13. und 15. Februar 1945«: „Historisch bekannt wurden besonders die vier Angriffswellen vom 13. bis 15. Februar 1945. Durch sie starben nach neuesten Untersuchungen entgegen oft behaupteten sechsstelligen Opferzahlen zwischen 22.700 und 25.000 Menschen.

    Heute angezweifelte Zahlen im Überblick:

    • Kieler Nachrichten vom 12.02.1955 “…Aus den Unterlagen des amerikanischen Außenamtes geht hervor das etwa 250.000 Menschen bei den Angriffen ums Leben gekommen sind…”

    • Ruhr Nachrichten vom 13.02.1965 “…In diesen 40 Minuten und während der beiden folgenden Angriffe finden mindestens 200- 250. 000 Menschen den Tod…”

    • Freie Presse (Bielefeld) vom 12.02.1955 “…Die Schätzungen schwanken zwischen 80.000 und 500.000 Toten…”

    • Wiener Zeitung vom 13.02.1965 “…Angaben über Zahl der Toten schwanken zwischen 250.000 und 400.000…”

    • Telegraf-West-Berlin vom 14.02.1965 “….135.000 Tote…”

    • Volk im Bild vom 12.02.1955 (eine Beilage der KPD Zeitung “Volksstimme”-Köln) ”…Die Opfer werden auf über 350.000 geschätzt und übertrafen selbst die von Hiroshima…” > 1948 erwähnte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz über 275.000 „gemeldete“ Tote im Raum Dresden

    ———

    Ein persönliches Resümee:

    Der Umgang vieler Bürger mit dem Gedenken an unsere Vorfahren, stimmt mehr als nachdenklich. Mittlerweile macht sich eine Art Pogromstimmung breit, oder warum deckt man Denkmalschänder und Vandalen? Nun ja, zwei Gedanken drängen sich leider auf: Vielleicht, weil sich deren Handlungen gegen das deutsche Volk richten? Oder ist es schlichtweg nur anerzogene Unwissenheit?

    ———-

    Quelle: Franz Kurowski, das Massaker von Dresden

    David Irving der Untergang Dresdens

    Hubertus von Tobien, Feuersturm über Dresden

    Egon Kunze, Bombenterror gegen Dresden

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  • 8. Februar: Zum Geburtstag von Manfred Krug gibt es nachträglich noch ein „Ständchen“.

    Februar 9th, 2025

    Manfred Krug – nicht nur in seiner Rolle als „König Drosselbart“ erinnert er uns daran, wie wichtig Bescheidenheit und Respekt im Umgang mit anderen Menschen sind.

    Sein Weg: Vom System der Belohnung und Erpressung in das System der Belohnung und Erpressung

    Er wurde am 8. Februar 1937 in Duisburg geboren, und starb am 21. Oktober 2016 im Alter von 79 Jahren im Kreise seiner Familie an einer Lungenentzündung in Berlin.

    Damals: Filme wurde abgesetzt, Bücher verbannt und Auftritte abgesagt. Für Regisseure, Schauspieler und Schriftsteller begann die harte Zeit der Zensur

    Manfred Krug hat sich gegen einen Schlussstrich unter die Stasi-Akten ausgesprochen. „Davon halte ich nichts“, sagte Krug. „So etwas hat es nach dem Krieg, auch unter Adenauer, genug gegeben. Die sollen sich ruhig noch eine Weile gruseln davor, dass doch noch etwas rauskommt. Das ist doch wohl das Geringste, dass die Täter noch etwas Geduld aufbringen müssen.“

    Zu seiner Ausreise 1977 nach der Biermann-Ausbürgerung sagte er, er habe sich dem staatlichen Anspruch, „entweder du gehorchst, sonst knallt’s!’“ nicht beugen wollen.

    Nun, auch im Westen übte er Kritik. Er war zweifellos, ein Unbequemer.

    Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ rechnet Manfred Krug, Schauspieler im Ruhestand, mit dem Fernsehen ab: „Es wird immer blöder. Das Fernsehen ist zwar ein Massenmedium, und es muss auch Triviales geben. Aber der Zuschauer darf doch nicht jeden Vor- und Nachmittag mit Sülzsendungen und trostlosen Serien abgefüttert und geistig unterfordert werden.“

    Vor allem ARD und ZDF kriegen ihr Fett weg: „Die Öffentlich-Rechtlichen haben eindeutig einen Bildungsauftrag, der über das hinausgehen muss, was die Privaten über Werbung eintreiben. ARD und ZDF können sich doch nicht an dem Verblödungswettbewerb beteiligen und gleichzeitig große Sendungen über die PISA-Jugend bringen. Das ist einer Sendeanstalt nicht würdig, die per se Geld von jedermann nimmt“, so Krug gegenüber der Zeitung.

    Für die heutigen Serienschauspieler empfand Krug nur noch Mitleid: „Viele Akteure in Serien quälen sich heutzutage mit flachen, völlig sinnentleerten Texten ab. Ein Schmarren, der kaum noch zu ertragen ist.“

    Wo er recht hat, hat er recht… und ich blicke vor allem gern zurück auf seine Rolle als König Drosselbart.

    —————————————–

    Auch das gehört zum Lebensweg von Manfred Krug: Kurz vor Kriegsende wurde Manfred Krug aus Furcht vor den Russen zu seiner Großmutter Lisa nach Duisburg geschickt. Hier erlebte er einen der schweren Bombenangriffe auf Duisburg mit, worauf seine Mutter die sofortige Rückkehr nach Hennigsdorf veranlasste. Beide Zugreisen unternahm er trotz seines Alters und der kriegsbedingten chaotischen Verhältnisse allein. In Hennigsdorf erlebte er das Kriegsende.

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  • Ehret die Weiber!

    Februar 9th, 2025

    Sie flechten und weben himmlische Rosen ins irdische Leben,

    flechten der Liebe beglückendes Band,

    und in der Grazie züchtigem Schleier,

    nähren sie wachsam das ewige Feuer

    Schöner Gefühle mit heiliger Hand.

    –

    Johann Christoph Friedrich Schiller,

    ——————-

    Weil ich gerade mittendrin bin: Auszug aus dem Buch, beruhend auf den Erlebnisberichten meiner Mutter… (ich muss mir oft Pausen gönnen, weil allein nur über das Lesen diese Ereignisse schwer zu fassen sind).

    In den Schulen und Bildungsanstalten herrscht Schweigen darüber:

    Ende 1945

    Heimgekehrte Soldaten, Kriegsverletzte, oft nur mit einem Arm oder einer Beinprothese und alte Männer aber hauptsächlich viele Frauen bemühten sich herumliegende Teile zu bergen, um nützliche Kleinigkeiten herzustellen, zertrümmerte Maschinen wieder in Gang zu bringen usw. Aus Stroh wurden Schuhe und andere Gegenstände geflochten.

    Eine junge Frau hat mit vier kleinen Kindern (das Jüngste ein Jahr alt) im Kreuzkirchenpark trotz Kälte, Schnee-Einbruch und Hunger Wurzeln von den gefällten Bäumen ausgegraben. Eine Schwerstarbeit, die heute keiner ohne Kran erledigen würde. Aber das war kein Einzelfall. Die Männer waren in Gefangenschaft, viele gefallen und so lag die ganze Last auf den Schultern der Frauen.

    Ende 1945: Auf den Straßen spielte sich weiter unendliches Elend ab. Voller Verzweiflung liefen trauernde Mütter durch die Straße, deren Kinder vor Hunger starben, oder tote Mütter lagen auf Plätzen hielten noch die Säuglinge an der Brust. Keiner konnte helfen.

    Winter 1945 /46: Es war einer der kältesten Winter des 20. Jahrhunderts (-25 Grad). Die Lieferung von Kohle fiel aus. Im Herbst hatten viele schon im Löns- und Kreuzkirchenpark und natürlich auch in vielen anderen Anlagen erst Äste gesammelt, dann Zweige abgebrochen und später auch Bäume gefällt. Frauen, manchmal mit ihren Vätern, Großvätern und Kindern waren damit beschäftigt Heizmaterial heranzuschaffen.

    Bei manchen Familien wurden Eicheln geröstet, diese zu Kaffeemehl gemahlen, mit fein gemahlener Baumrinde wurde das Mehl verlängert.

    Hauptnahrungsmittel waren Kohl- und Steckrüben. Brennnesseln wurden zu Spinat verarbeitet.

    Auf dem Herd bei uns zu Haus stand, wie auch bei tausenden anderen Familien, ein großer Wäschetopf mit Zuckerrüben gefüllt, aus denen Sirup gewonnen wurde.

    Bei Funzellicht nähten wir jungen Frauen Büstenhalter aus „Lumpen”, Kleider aus Übergardinen, Mäntel aus Rolltüchern, strickten Pullover aus aufgezogener Wolle von den schönen Sofakissen und aus Material, das unsere Mütter von ihren Hamsterfahrten mitbrachten.

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