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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Goethes Feuerspruch

    Dezember 21st, 2023

    Brenne Fackel! Leuchte Flamme!

    Geh von Hand zu Hand.

    Trag den Glauben, trag die Treue

    weiter durch das Land.

    Vater, gib dem Sohn sie weiter,

    Mutter deiner Maid!

    Dass der Glauben und die Treue

    leuchten durch die Zeit!

    So standen in grauer Vorzeit die Ahnen,

    so stand einst die Jugend auf nächtlicher Fahrt.

    So stehen wir heute ‐ ein einziges Mahnen ‐

    fest und geschlossen ums Feuer geschart.

    Wir öffnen die Herzen, wir heben die Hände,

    wir grüßen des Jahres fruchtbringende Wende,

    wir grüßen des Lichtes gesegneten Lauf:

    Sonnwendfeuer flamm auf nun, flamm auf!

    Die Flamme lodre durch den Rauch,

    Begeht den alten heiligen Brauch,

    So wird das Herz erhoben.

    Die Flamme reinigt sich von Rauch,

    So reinig unsern Glauben;

    Dein Licht, wer kann es rauben!

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  • Friedrich I. Barbarossa (1152-1190) – Begegnung über drei Kapitel zu einer Kaisergestalt im deutschen Volk

    Dezember 21st, 2023

    …, nicht nur als Sinnbild einstiger Herrlichkeit, sondern als Unterpfand einer künftigen Wiederkehr.

    Aus der Reihe: „Deutsche Geschichte“ nach Albert Thümmel.

    Mit Friedrich Barbarossa steigt der stolzeste Name deutscher Geschichte seit Otto dem Großen herauf. Ja tiefer noch als dieser hat sich Friedrich Barbarossa dem deutschen Gemüt eingeprägt. Liebevoll umspann ihn die Sage, die ihn in den Schoß des Kyffhäuserberges versetzte.

    Friedrich, Herzog von Schwaben, war bei seiner Wahl 30 Jahre alt, herrlich ausgestattet an Leib und Seele. Er war von mittlerer Größe, starkem Körperbau und majestätischem, doch freundlichem Wesen, blond mit stark krausem Haar und einem fast rötlichen Bart, nach dem ihm die Italiener den Namen „Barbarossa“ (Rotbart) gaben. Bei aller persönlichen Tapferkeit liebte er den Krieg nicht, war auch langsam im Zorn und gegen Reuige rasch versöhnt. Sein frommer Sinn, sein Sittenreinheit, seine offene und milde Art, machten ihn zur Idealgestalt des deutschen Rittertums, ja des Rittertums überhaupt. Auf dem zweiten, im ganzen so ganz unglücklichen Kreuzzug, hatte er bereits schöne Beweise seiner glänzenden Eigenschaften gegeben und schien schon deshalb der Krone würdig.

    Unter dem Jubel des Volkes wurde er zu Frankfurt am Main in voller Versammlung der Fürsten einstimmig gewählt und zu Aachen gekrönt.

    Am dringlichsten erschien ihm die Auseinandersetzung mit dem mächtigen Welfenhause. Der junge Könige beeilte sich, den inneren Frieden im Reich dadurch herzustellen, dass er seinem Vetter, dem Sachsenherzog Heinrich, auch sein väterliches Herzogtum zurückgab. Dass Friedrich diese Auseinandersetzung auf friedliche Weise erledigte, war staatsmännisch klug, aber in seinem Drang nach Italien verschloss er als König doch wohl die Augen zu sehr gegen die Gefahren, die eine allzu erhöhte Machtstellung des Welfen in Deutschland, dem Gefüge des Reiches bringen musste.

    Denn Heinrich der Löwe war eine gewaltige Persönlichkeit. Gleich seinem Jugendfreund Friedrich war er mittelgroß und ebenmäßig gebaut, doch waren Augen und Haar fast schwarz. Er besaß Riesenkräfte und eine ungeheure Energie, gepaart mit einem grenzenlosen Ehrgeiz, wodurch er sich in zunehmenden Maße die Feindschaft und den Hass der benachbarten Fürsten zuzog.

    Friedrichs nächste Sorge war es, das Recht und Ansehen des deutschen Königs in Norditalien, das als Teil des Reiches galt, wiederherzustellen. Er stand ganz und gar im Bann der Kaiseridee, sein Vorbild war Karl der Große. 20 Jahre lang, har er um den Besitz Italiens gerungen. Nicht weniger als sechs Romfahrten hat er unternommen. 1154 betrat er zum ersten Mal den italienischen Boden. In Pavla, der alten Krönungsstadt der Lombardei, setzte er sich unter dem Jubel der Bevölkerung die eiserne Lombardenkrone auf, und in Rom ließ er sich in der Peterskirche vom Papst zum Kaiser krönen.

    Kurz nach der Feier, zurückgekehrt in sein Lager, wurde er hier von erbitterten Römern überfallen. In dem blutigen Gefecht, das sich daraus entspann, zeichnete sich besonders der junge Heinrich der Löwe durch sein stürmischen Draufgehen aus. Im Gedränge des Kampfgetümmels rettet er dem Kaiser das Leben.

    Nach Deutschland zurückgekehrt, stellte Barbarossa den durch zahlreiche Fehden gestörten Landfrieden wieder her, wobei er ein Menge von Raubschlössern zerstörte. Besonders wichtig war es, dass er auf dem Reichstag zu Regensburg (1156) den Streit schlichtete zwischen Heinrich dem Löwen und dem Babenberger Heinrich Jasomirgott – um den Besitz von Bayern, das dessen Vorgängern von Konrad III. empfangen hatte. Jasomirgott verzichtete auf dieses Land. Dafür wurde sein Markgrafschaft Österreich wesentlich vergrößert und zum Herzogtum erhoben – der Beginn einer bedeutsamen Entwicklung.

    Eine weitere wichtige Entscheidung vollzog der Kaiser auf diesem Reichstag: er ernannte den Erzbischof von Köln, Reinald von Dassel, zum Kanzler. Reich begabt und von ungestümen Tatendrang beseelt, stellte dieser seine ganze Kraft in den Dienst der kaiserlichen Sache. Auch im offenen Kampf hat sich dieser Kirchenfürst – als schwergewaltiger Recke und als Feldherr – trefflich bewährt. Bis zu seinem frühen Tod (1167) hat er die Politik Barbarossas entscheidend beeinflusst, wenn auch nicht immer glücklich. Alles in allem ist er eine der hervorragendsten Gestalten der deutschen Geschichte.

    Im Jahr 1156 vermählte sich Friedrich, nach Scheidung seiner ersten, kinderlosen Ehe, mit der Erbin der Grafschaft Hochburgund, Beatrix, die nun die Stammmutter aller späteren Staufer wurde. Unter großem Festesglanz huldigten ihm in Besacon die burgundischen Großen als ihrem König. So erwarb er Burgund, wo die Reichsrechte ein volles Jahrhundert geruht hatten, gewissermaßen zum zweiten Mal für das Reich. Lockend öffnete sich ihm von dort ein neuer Weg über die Alpen nach Italien.

    So hatte das deutsch-römische Reich wieder einen Höhepunkt seines Glanzes und Ansehens nach außen erreicht. Auf dem Reichstag zu Würzburg (1157) erschienen Gesandte aus Burgund, Frankreich, Dänemark, England, Spanien und Konstantinopel.

    ————————-

    Im nächsten Kapitel zu Barbarossa lesen wir über dessen schwere Kämpfe mit dem Papsttum, über eine glänzende Heerfahrt nach Italien bis hin zum Bann über den deutschen Kaiser, ausgesprochen durch den damaligen Kardinal Roland und späteren Alexander III., der den päpstlichen Thron bestieg. Sowie über Heinrich den Löwen und seine Kriegszüge.

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  • Das Schicksal des Staates

    Dezember 13th, 2023

    „Das Schicksal des Staates“ meinte einst Alexander Vinet (1797-1847), hängt vom Zustand der Familie ab.“

    Wenn es stimmt, sieht es für diese BRD nur bedingt rosig aus. Immer weniger Ehen werden geschlossen, immer mehr geschieden.

    Immer weniger Kinder werden geboren, immer mehr wachsen bei Alleinerziehenden auf oder schauen bei fremden Menschen aus den Fenstern. Immer mehr Mütter müssen arbeiten, immer mehr Alte sterben in Heimen. Wohlstand hat sich als nicht besonders familienfreundlich erwiesen.

    Von Leo Tolstoi stammt das Zitat „Entbehrung braucht die Familie notwendiger als Überfluss. “ Darin spiegelt sich die Überzeugung, dass (ein gewisses Maß) an Entbehrung charakterformend sei.

    In dem Zusammenhang möchte ich auch an die Beschreibung Tacitus zu „Ehe und Familie“ (aus Germania) anknüpfen:

    Gleichwohl sind die Ehen dort streng, und in keinem Punkt möchten ihre Sitten mehr zu loben sein. So leben sie denn in wohlbeschirmter Keuschheit, und durch keine Lockungen von Schauspielen, keine Reizungen von Gastmählern verführt. In jedem Hause wachsen sie halbnackt und schmutzig zu dem Gliederbau, zu der Leibesgestalt empor, die wir bewundern. Jeden nährt seine eigene Mutter an ihrer Brust, Mägden und Ammen werden sie nicht überwiesen.“

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  • Das willkürliche Töten der Besatzer

    Dezember 13th, 2023

    Im Anschluss an das letzte Video „gelesen aus den Tagebüchern meiner Mutter“ , https://youtu.be/OvQl2X4FY1k?si=VO6sLk3tBeqP19Db greife ich noch einmal die Zusammenhänge zu dem darin erwähnten Kommissariat NKWD auf.

    Meine Mutter berichtet wie folgt: „Langsam kehrten auch die einheimischen Görlitzer zurück. In unserem Haus wohnten weiter Russen. Einer verlangte von uns auf eine weiße Armbinde, 4 schwarze Buchstaben zu nähen, die wir aber selbst zuschneiden sollten. (Viele Jahre später habe ich erst erfahren, dass diese Buchstaben NKWD bedeuteten). Vor lauter Angst habe ich versucht , die auf einem Papier abgebildeten Buchstaben, aufzuzeichnen, und aus dem Stoff auszuschneiden und auf die Armbinde zu nähen“.

    Wie die Grausamkeiten an unserer deutschen Bevölkerung unter dem Siegel der Verschwiegenheit geführt werden.

    Menschen, die für ihr Land Großes bewirkten und die keinerlei Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben, wurden von ihren Besatzern eiskalt hingerichtet.

    Auch dieser Beitrag behandelt lediglich einzelne Schicksale von Hundertausenden. Was unsere Vorfahren erleiden mussten, lässt sich kaum in Worte fassen. Schicksale, hervorgegangen aus einem Völkermord, deren Wahrheit darüber hinter dicken Mauern ruht. Bewacht von einem Kartell, einem getarnten Zusammenschluss von Verbrechern, deren Macht grenzenlos scheint.

    Auszug aus einem Artikel der Sächsischen Zeitung von 10. Mai 2016 (verfasst von Ronny Kabus).

    Ulrich Domke besitzt seit 1920 den Görlitzer Gasthof „Brauner Hirsch“ auf dem Untermarkt. Das prachtvolle barocke Gebäude ist für viele Görlitzer Handwerker- und Kulturvereine ein beliebter Treffpunkt. Domke engagiert sich auch als Festwirt im Rahmen der Görlitzer Festwochen. Doch dann wird er im Mai 1945 beim Gang zu einem Handwerker vom NKWD verhaftet wegen Zugehörigkeit zu einer NS-Organisation interniert.

    Am 19. Juni 1947 endet er im Speziallager Mühlberg in einem Massengrab, kurz vor seinem 61. Geburtstag. Er ist eines der frühen Opfer der Verhaftungsorgie des russischen Geheimdienstes.

    Die hohe Zahl von Verhaftungen in den ersten Monaten der Besatzung in der Sowjetischen Besatzungszone führt zur völligen Überbelegung des im Mai eingerichteten Speziallagers Bautzen mit entsprechend katastrophalen Haftbedingungen.

    Zur Entlastung des Lagers in Bautzen werden im Sommer 1945 über 3 600 Häftlinge in mehreren Transporten in Viehwaggons in das 50 Kilometer südlich von Oppeln in Oberschlesien gelegene Internierungslager Tost verlegt. Tost ist ein vom NKWD vom Mai bis Dezember 1945 für etwa 5 000 deutsche Zivilisten eingerichtetes Internierungslager. Schwere Häftlingsmisshandlungen führen in kurzer Zeit zu über 3 000 Toten. Von 24 in den Lagerlisten erfassten Görlitzern sterben innerhalb weniger Wochen 13. Es sind fast alles ältere Männer, der Älteste ist 68 Jahre alt.

    Eines von den Opfern, das nur wenige Tage im Todeslager Tost überlebt, ist der neben seinem Bruder Walter geschäftsführende Gesellschafter der Görlitzer „Richard Raupach Maschinenfabrik“ Gerhard Raupach.

    Gerhard Raupach wird Anfang Juni 1945 aus der Straßenbahn heraus von der Görlitzer Operativgruppe der Spionageabwehr „Smersch“ verhaftet und ins Speziallager Bautzen verbracht. Von dort geht er am 11. Juli auf Transport ins NKWD-Todeslager Tost, wo er bereits am 26. Juli im Massengrab endet.

    ——————————————–

    Bei den ersten Verhaftungswellen des NKWD gerät auch der 75-jährige Görlitzer Justizrat Karl Stenschke wohl Anfang Juni 1945 in die Fänge der sowjetischen Geheimpolizei. Stenschke stammt aus Fabianowo im damals zu Preußen gehörenden Posen, arbeitet dort als Rechtsanwalt und Notar. Den Ersten Weltkrieg erlebt er als Offizier an der Ostfront. Für die Wehrmacht sollte er später als Dolmetscher tätig werden, was aber wohl nie zum Tragen kommt.

    Das NKWD stuft grundsätzlich diese Dolmetschertätigkeit als geheimdienstliche Tätigkeit ein und verfährt entsprechend. Zusammen mit dem ebenfalls verhafteten Görlitzer Amtsarzt und einem im Görlitzer Kriegsgefangenenlager VIII A tätig gewesenen Feldwebel wird er im Viehwaggon nach Tschenstochau vor ein Militärtribunal zur Aburteilung gebracht.

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    Nach Kriegsende versucht Kurt Künzel mithilfe des Restes seiner ursprünglich 400 Beschäftigte umfassenden Belegschaft, sein in Uhsmannsdorf (Rothenburg) gelegenes Tafelglashüttenwerk wieder in Betrieb zu nehmen. Das wird von der SMAD zunächst auch unterstützt, so dass Künzel seine Pläne, in Bayern seinen Betrieb neu zu gründen, aufgibt und nach Uhsmannsdorf zurückkehrt. Doch dann setzen Repressalien gegen Künzel als Fabrikbesitzer und „Unterstützer des Naziregimes“ ein.

    Mit Kurt Künzel zusammen ist in Bautzen und auch in Jamlitz der ebenfalls als „Agent der Abwehr“ seit Juni 1946 inhaftierte Diplomingenieur Erich Tzschaschel aus der bekannten Görlitzer Buchhändlerfamilie, der bis Februar 1950 in Buchenwald einsitzt.

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    Weitere Informationen zum NKWD – denn sie wüteten schon weit vorher…

    Als nach Beginn des Russlandfeldzuges die deutsche Wehrmacht schnell nach Osten vorrückte, verübte der sowjetische Geheimdienst NKWD nach vorherigen Deportationen noch grausame Massenmorde an Zehntausenden vorher inhaftierter Antikommunisten und Nationalisten vom Baltikum über Weißrussland bis nach Galizien und der Ukraine.

    Ein solches Massaker des NKWD mit rund 3000 meist ukrainischen, aber auch polnischen, jüdischen und kriegsgefangenen deutschen Opfern ereignete sich Ende Juni 1941 in den Gefängnissen der Stadt Lemberg, bevor die ersten deutschen Truppen dort am Morgen des 30. Juni 1941 einrückten. Beim Abzug der sowjetischen Einheiten und des NKWD am 28. Juni hatte es einen Aufstand der einheimischen Ukrainer und ein Pogrom an den für die sowjetischen Grausamkeiten verantwortlich gemachten Juden gegeben.

    Die kommunistische Propaganda behauptete während des Krieges und in der Nachkriegszeit, die deutsche Wehrmacht sei für diese Massaker verantwortlich gewesen. Im Frühjahr 1959 unterstützte die linke westdeutsche Presse eine von Ostberlin gesteuerte Kampagne, die insbesondere das in der deutschen Wehrmacht dienende ukrainische Freiwilligen-Bataillon >Nachtigall< und den seit 1940 zu dessen Offizierskorps gehörenden damaligen Oberleutnant der Reserve Prof. Dr. Theodor OBERLÄNDER für die Verbrechen verantwortlich machte.

    Die Wehrmacht hatte die Massaker nicht nur nicht veranlasst, sondern ihnen sogar nach den Feststellungen der Staatsanwaltschaft ein Ende gesetzt. (Dazu an anderer Stelle mehr).

    ———————————

    Weitere Informationen und Quellangaben:

    NKWD = Abkürzung für das Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten (Narodny Kommissariat Wnutrennich Del) der Sowjetunion; ab 1946 Innenministerium; bis 1954 allein zuständig für die staatliche Sicherheit der Sowjetunion. Die Erinnerung an das NKWD ist mit seinem Terrorapparat verbunden, dem Millionen zum Opfer fielen.

    ZIESEL aaO. (Anm. 3), S. 98. Vgl. dazu auch die neuere Untersuchung von Bogdan MUSIAL, konterrevolutionäre Elemente sind zu erschießen. Die Brutalisierung des deutsch-sowjetischen Krieges im Sommer 1941, Propyläen, Berlin

    Vgl. z.B. Walter POST, Die verleumdete Armee, Pour le Mérite, Selent 1999, S. 86-107; Andreas NAUMANN, Freispruch fur die Deutsche Wehrmacht, Grabert, Tübingen 2005, S. 398- 404

    https://www.saechsische.de/…/wie-goerlitzer-unternehmer&#8230;

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  • Die Staufischen Kaiser

    Dezember 12th, 2023

    Wir schlagen ein neues Kapitel auf, aus der Reihe: „Deutsche Geschichte“ nach Albert Thümmel

    … und bewegen uns nun in der Zeit zwischen 1138-1254, beschäftigen uns mit den Kreuzzügen dieser Zeit (es gab weitaus mehr als die bekannten Sieben), sowie mit dem Rittertum, und gehen weiter bis hin zum Entscheidungskampf zwischen Kaisertum und Papsttum (1239-1250).

    Eine bewegende Zeit. Zumal unter dem schwäbischen Haus der Staufer das mittelalterliche Kaisertum seinen höchsten Glanz erreichte. Die Italienpolitik aber führte zum Endkampf mit den Päpsten; der Egoismus der deutschen Fürsten trug entscheidend zu deren Sieg und zur Entmachtung der Kaiser bei.

    Den Auftakt im Stauferreich macht Konrad III. (1138 bis 1152).

    Nach Lothars Tod rechnete sein Schwiegersohn Heinrich der Stolze mit Sicherheit auf die Nachfolge. Aber die Fürsten und die Kirche wollten keinen König, der durch seinen Hausbesitz so mächtig war. Wie leicht konnte er die Ansprüche der großen Sachsen und Salier auf die unbedingte Oberhoheit des Kaisers über das Reich und über Rom erneuern und durchsetzen! Gerade darum wurde nicht er, sondern der Herzog von Franken, der Hohenstaufe Konrad, gewählt. So ward der Zwiespalt zwischen Welfen und Hohenstaufen verschärft.

    Konrad III. stand im besten Mannesalter. Ein Zeitgenosse berichtet, er sei schön wie Paris gewesen, tapfer wie Hektor und weise wie Seneca. Er war in der Tat ein tapferer Kriegsmann, dabei liebenswürdig, fromm, frisch und naturliebend, freilich ohne feste Überzeugung und daher schwankend, sodass selbst sein nächsten Vertrauten zuweilen über seine Unzuverlässigkeit klagten.

    Von Neuem begann nun der Kampf zwischen Welfen und Hohenstaufen. Zwar starb Heinrich der Stolze bereits 1139, doch hinterließ er einen zehnjährigen Sohn Heinrich, der später den Namen „der Löwe“ führte. In diesem Bürgerkrieg, in dem zum ersten Mal der Parteiruf: „Hie Welf, hie Waiblingen!“ gehört worden sein soll, fällt die Belagerung von Weinsberg., die von der Sage liebevoll ausgeschmückt worden ist.

    (Am Ende der Belagerung bewilligte der Kaiser den Frauen die Gnade, das sie mit dem, was sie tragen könnten, abziehen dürften. Als sich dann die Tore öffneten, trugen die Frauen ihre Männer auf den Schultern. Der Kaiser war nicht wenig erstaunt, aber er hielt sein Wort.)

    Die Regierung Konrads III. blieb ohne jeden Aufbau. Die Verhältnisse waren stärker als sein guter Wille. Sein Königtum vermochte sich nicht durchzusetzen gegen die Teilgewalten. Jeder Erfolg erstickte im Keim. Bei dieser Lähmung der Königsgewalt tobten allenthalben die Fehden im Reich, ein furchtbarer Zustand der Rechtlosigkeit trat ein. Am Ende stand Konrad fast genau da, wo er begonnen hatte. Aber eine Flut von Unheil war über das Reich dahingebraust, das königliche Ansehen tief gesunken.

    So endeten im Jahr 1152 ein verfehltes Leben und eine verfehlte Politik. Sterbend aber vollzog Konrad III. seine rühmlichste Tat, indem er den eigenen Sohn von der Thronfolge ausschloss und seinen Neffen Friedrich, Herzog von Schwaben, als Nachfolger empfahl.

    In den nächsten Tagen und auch Wochen tauchen wir dann also in die Zeit unter Friedrich I. Barbarossa (1152-1190) ein. Mit ihm steigt der stolzeste Name deutscher Geschichte seit Otto dem Großen herauf.

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  • Der Weihnachtsbaum ist eine Erfindung …,ja, von wem denn nur?

    Dezember 11th, 2023

    Seit nunmehr zwei Tagen „schwirrt“ dieser Post „NDR enthüllt: „Der Weihnachtsbaum ist eine Erfindung des Islam“ auf den Social-Media-Kanälen rauf und runter. Ist dieser „Aufreißer“ eine Falschmeldung, hat sich da womöglich jemand einen Spaß erlaubt, oder macht man sich einfach nur lustig, angesichts der politischen Ereignisse und der damit verbundenen Meldungen?

    Andererseits wäre es doch tatsächlich denkbar, dass es dieser Sender aus dem öffentlich-rechtlich Spektrum wirklich ernst mit seiner Aussage meint, allein schon aus dem Grund, um die bereits verwirrten Menschen in ihrer Verwirrung zu halten. Also ganz so abwegig ist es eben nicht. Denn schließlich erklärt man den Zuschauern ja auch, dass der Schnee nicht mehr bitterkalt, sondern seit Menschengedenken der wärmste sei.

    Mal abgesehen von der erst gestern herausgegebenen dringenden Warnung des Bundesamtes, keinen frischen Schnee zu essen, weil Schnee nun mal kein gewöhnliches Nahrungsmittel sei. Aha…

    Ups. Jetzt schweife ich aber ab. Also wieder zurück zum „Weihnachtsbaum“. Zu dem gibt es ja auch die tollsten Geschichten, nur eben leider nicht die ursprüngliche.

    Räumen wir dann mal mit allen Unstimmigkeiten auf: Falschmeldung hin, oder her, wer sich ernsthaft mit den Ursprüngen unserer Bräuche und Traditionen auseinandersetzt, wird schnell in der Lage sein, und das „Geheimnis“ um den Baum lüften. Dazu gehört allerdings auch ein bisschen Recherche in unseren alten Büchern.

    In den modernen Bücherregalen halten längst die verfälschten Weisen zu den Bräuchen unseren Vorfahren Einzug. Das ist schade. Und dennoch, hege ich da dieses Gefühl, dass auch die bisher eher uninteressierten Menschen sich gern daran zurückerinnern möchten, wie es wirklich einmal war. Den Fotokommentaren entnehmt ihr schon mal eine Kostprobe, durch Meyers Konversation Lexikon aus dem Jahr 1896.

    Und ich füge noch ein bisschen was hinzu:

    Die Kelten und die Germanen waren der festen Meinung, das wenn der Winter sein Feld räumt und der Frühling kommt und kein Grün findet, er wieder dem Winter weichen muss, so entstand der Julbaum, jeder hatte etwas Grünes im Haus und konnte dafür sorgen das der Frühling auch kam. Da die Behausungen früher kleiner waren wir unsere, wurde jeder Vorrat aus Platzgründen an die Decke gehängt, so wurde auch der Julbaum oft unter der Decke angebracht.

    Auf den friesischen Inseln waren und sind Bäume eher rar, also erschuf man aus angespültem Treibholz den Julbaum. Geschmückt wurde er mit Immergrün und Salzgebäck – man konnte ihn jedes Jahr aufs Neue verwenden. In der Region kennt man den Julbaum auch unter dem Namen „Kenkenbuum“ oder „Jöölboom“, um es in Sylter Friesisch zu sagen

    ——-

    Nun ja, wer hätte es gedacht? Auch hier gilt, was unsere Feste und Bräuche betrifft: „Alles heidnisch oder was?“ Überraschend ist es nicht, und so reiht sich in der Folge auch der Julbaum ein.

    Während die Christenheit auf ihren Heiland wartet und den Frieden für die Welt beschwört, erwartet der Heide nicht etwas Greifbares, sondern schafft sich seine Welt und findet den Frieden im Inneren, im Zusammensein mit Seinesgleichen und im Bewusstsein seiner Herkunft und Kultur.

    Der Julbaum ist groß, die Zweige sind leer,

    wie wolln wir ihn schmücken, was geben wir her?

    Den Apfel für Idunn, den Hammer für Thor,

    Das Goldhaar für Sif, und die Hand ist für Tyr.

    Der Julbaum ist groß, die Zweige sind leer,

    wie wolln wir ihn schmücken, was geben wir her?

    Das Herz ist für Freya, der Zapfen für Frey,

    Die Muschel für Njörd und die Perle dabei.

    Der Julbaum ist groß, die Zweige sind leer,

    wie wolln wir ihn schmücken, was geben wir her?

    Das Auge für Odin, die Schlüssel für Frigg,

    Den Hasen Ostara, so wie es sich schickt.

    Der Julbaum ist groß und ist nun nicht mehr leer,

    von unserem Schmuck sind sie prächtig und schwer.

    Der Julbaum ist groß und die Zweige sind voll,

    Die Götter vereinigt, so wie es sein soll.

    (Michael Schütz)

    Heil Euch! Heil den Göttern und der wiederkehrenden Sonne.

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  • Wir sind auf dem Rückzug!

    Dezember 9th, 2023

    Von wegen Weihnachtsstress. Wir machen einfach mal nüscht. Gut, ein paar Plätzchen backen, und hier und da noch ein bisschen schmücken. Heute schreiben wir den 9.12. und „eilen“ durch die dunkelste Jahreszeit.

    Übrigens: In einer uralten Überlieferung und Weisheit heißt es, dass am 8. Dezember die Erde einen Impuls der Sonne empfängt, um ihr nach 13 Tagen ein neues Leben zu schenken. Die Zeit vor der Wintersonnenwende wurde dazu genutzt, um für das das noch verbleibende Jahr, alle landwirtschaftlichen Geräte wegzuräumen und wegzusperren und das Arbeiten einzustellen. Man beschränkt sich auf das Nötigste und verräumt alles in den Schuppen.

    Viele Tiere gehen in den Winterschlaf/Winterruhe und auch die Pflanzen haben endgültig ihre Säfte unter die Erde verlegt. Alles an Werkzeugen wurde nach der Ernte sorgfältig überprüft, sortiert, repariert oder geschärft um für das nächste Jahr einsatzbereit zu sein. Jetzt ist die Zeit um aufzuräumen.

    Von der Sehnsucht nach Ruhe, von Sperr- und Rauhnächten

    Am 8. Dezember beginnen die 13 sogenannten Sperrnächte, die das ausklingende Jahr „verschließen“. Sie heißen auch Dunkelnächte, da es die allerdunkelste Zeit des Jahres ist, bevor mit der Wintersonnwende das Licht wieder stärker wird.

    Also machen wir es wie die Natur, treten den Rückzug an, und das aus tiefstem Herzen heraus. Ich war noch nie ein Freund von diesem hysterisch herbeigeführten Einkaufsrausch. Dabei ist es doch um so viel schöner, sich diesen Sperrnächten – sie beginnen mit dem 8. Dezember und enden am kürzesten Tag und der längsten Nacht, dem 21. Dezember – einfach hinzugeben, um die Ruhe zu bewahren.

    Bei den sogenannten Sperrnächten handelt es sich dann um die 13 Tage, die auch den alten germanischen Jahreskreis mit 13 Mondzyklen symbolisieren. Zwischen dem 21. und 24 Dezember herrscht völlige Dunkelheit, bis am 25. Dezember das erste Mal die Sonne wieder für etwa 1,5 Minuten länger am Himmel steht.

    Die erste Rauhnacht beginnt dann in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember, und die letzte Rauhnacht findet in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar statt. Es gibt aber auch die Tradition der ersten Rauhnacht, beginnend mit dem Datum des 21.12. zur Wintersonnenwende.

    Und wie verbringen wir das „Faulsein“? Ganz einfach: Wir zünden die Kerzen an, und bringen Licht ins Dunkel!

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  • Udo Ulfkotte – der unbequeme Journalist, ein mysteriöser Tod, und viele feige Gestalten

    Dezember 8th, 2023

    Einige unter uns haben damals, im Januar 2017 einen Stich in der Herzgegend verspürt, als sie die Nachricht vom Tod des Journalisten Udo Ulfkotte erreichte.

    Beginnen wir doch mit einer Aussage der Spiegel-Journalistin Hatice Ince, die völlig unverhohlen ihre Freude über den plötzlichen Tod des 56-jährigen Udo Ulfkotte am 14. Januar 2017 kundtut. Sie lacht offen über den Tod und möchte darauf anstoßen

    Moralisch unterste Schublade, völlig verkommen und menschenverachtend.

    Dem nicht genug: ARD-Journalistin Julia Rehkopf markierte diesen üblen Tweet mit „Gefällt mir“. In einem weiteren Eintrag freute sich Ince, dass das neue Jahr mit dem Tod von Udo Ulfkotte gut angefangen habe.

    Nun genug zu dieser Person. Jede Zeile, die man dieser Art Mensch widmet, ist eine zu viel.

    Michael Stürzenberger, der damals seinen Unmut über diese menschverachtenden Zeilen kund tat, schrieb unter anderem auch: „Udo, ich möchte Dir im Namen all Deiner Fans und treuen Leser für Deine großartigen Bücher danken, die einen eminent wichtigen Beitrag zur Aufklärung über die Islamisierung Deutschlands und die manipulierende Arbeit vieler linksgesteuerter Medien leisteten. Dass sich Journalisten genau dieser Medien jetzt so diebisch über Deinen Tod freuen, bestätigt auch, dass Du mit seiner Arbeit genau richtig lagst.“ Das war am 15. Januar 2017. (Den vollständigen Artikel dazu, findet ihr weiter unten, unter den Quellangaben)

    ——————————–

    Ich berufe mich, den Menschen Udo Ulfkotte betreffend, unter anderem auf den Nachruf des Jan Fleischauer, der Udo Ulfkotte recht gut kannte, aber in seinen Ausführungen (aus dem Jahr 2015) auch nicht versäumt, den „Verschwörer“ in Verbindung mit ihm ins Bild zu setzen. Das finde ich sehr schade… Zumal er es besser wissen sollte.

    Nach seinem Tod übernahm man die Kolumne von Fleischhauer und formte sie nochmal im Sinne der elitären Bewegung.

    Die elegantere und fairere Art wäre gewesen, Stärke und Schwächen von Ulfkotte sachlich zu analysieren.

    Udo Ulfkotte:

     Zu seinem Buch „Gekaufte Journalisten“ schreibt Jan Fleischhauer im Jahr 2015: Für alle, die von „Gekaufte Journalisten“ noch nichts gehört haben, hier die Zusammenfassung: Das bei den sogenannten Qualitätsmedien beschäftigte Pressekorps ist in Wahrheit ein korrupter Haufen von Abstaubern, die die Öffentlichkeit nach Strich und Faden belügen und betrügen. Statt ihren Lesern zu dienen, schreiben die Angehörigen dieser elenden Kaste ihren heimlichen Auftraggebern bei CIA und Wall Street nach dem Mund. In Ulfkottes Welt gibt es immer jemanden, der im Hintergrund die Fäden in der Hand hält. In diesem Fall ist das die amerikanische Finanzelite, die über die Geheimdienste die öffentliche Meinung kontrolliert.“

     Weiter schreibt Fleischauer: Der Mann war 17 Jahre lang bei der „FAZ“ beschäftigt ,der deutschen Qualitätszeitung. In der Redaktion war er unter anderem für Geheimdienste zuständig.

     Wer „Gekaufte Journalisten“ gelesen hat, weiß, dass es nirgendwo so schlimm aussieht wie ausgerechnet bei der „FAZ“. Tatsächlich ist das Buch in wesentlichen Teilen eine Abrechnung mit dem Frankfurter Traditionsblatt

     Es ist nicht so leicht, an Ulfkotte heranzukommen, aber alles andere wäre auch eine Enttäuschung. Er steht nicht im Telefonbuch. Man kann auch nicht einfach zu ihm fahren, weil er seinen Wohnort geheim hält. Am besten hinterlasse man eine Telefonnummer, empfiehlt die Empfangsdame bei seinem Verlag. „Wir leben im Wald auf einem autarken Gelände“, sagt Ulfkotte bei der Kontaktaufnahme. Nur der Pfarrer und der Bürgermeister wüssten, wo er wohne. Das Haus sei in einen See gebaut, mit eigener Strom- und Wasserversorgung. Wer sich ihm unerkannt nähern wolle, müsse erst über einen meterhohen Zaun und dann durch eine Gänseherde. Gänse schlügen noch besser an als Hunde. Eines der Bücher, die Ulfkotte nach seinem Ausscheiden aus dem Journalismus geschrieben hat, handelt davon, wie man den nächsten Weltkrieg überlebt. Der Umbau des Wohnhauses zur Festung ist offenbar eine Voraussetzung.

     „Gekaufte Journalisten“ soll nur der Auftakt sein. Ulfkotte hat angekündigt, zwei weitere Bücher über das Mediengeschäft folgen zu lassen. In einem Blog-Eintrag berichtet er von einem Geheimtreffen einiger Verleger, bei dem die Herren darin übereinkamen, alles zu tun, ihn zu behindern – Presse und Regierung könnten ihn „gemeinsam vernichten“

    Am 13. Januar 2017 starb Udo Ulfkotte im Alter von 56 Jahren an einem Herzinfarkt.

    ——

    Noch ein Wort zu der oben genannten Person:

    Hatice Ince ist eine türkischstämmige Moslemin und wohnt in Bremen. Als sie den Tweet losließ, bediente sie die Spiegel-Seite „Bento“, die im November 2015 gegründet wurde.. Auf ihrem Twitter-Acount beschrieb sie sich damals als „Bremer Original mit orientalischen Wurzeln. Heute agiert sie als „Medienmacherin“ – seit Januar 2022 als Social Media Redakteurin und Content Managerin

    .

    ————-

    Quelle:

    https://www.pi-news.net/…/spiegel-journalistin-feiert…/

    https://magazin.spiegel.de/EpubDeli…/spiegel/pdf/132212276

    ——————————————————–

    Hier noch eine kleine Auswahl zu Publikationen von Udo Ulfkotte:

    • Interessenspezifische Nahostpolitik der Großmächte im Nahen Osten 1948–1979. Sowjetische, amerikanische, französische und britische Waffenexporte an den Nahost-Staaten Israel und Ägypten in den Jahren 1948–1979, im Kontext der Nahostpolitik der Geberländer, unter besonderer Berücksichtigung der damit angestrebten Einflussnahme. Haag und Herchen, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-88129-766-9.

    • Die Asyl-Industrie. Wie Politiker, Journalisten und Sozialverbände von der Flüchtlingswelle profitieren. Kopp, Rottenburg 2015, ISBN 978-3-86445-245-1.

    • mit Stefan Schubert: Grenzenlos Kriminell. Was Politik und Massenmedien über die Straftaten von Migranten verschweigen. Kopp, Rottenburg

    • Volkspädagogen. Wie uns die Massenmedien politisch korrekt erziehen wollen. Kopp, Rottenburg 2016, ISBN 978-3-86445-388-5.

    • Alles Einzelfälle. Massenmigration und Sexualdelikte. Verlag Antaios, Schnellroda 2018, ISBN 978-3-944422-15-2.

    ————————————————————————————————-

    Lieben Dank an einen Leser, für den Wink zu den Kritikern in der BRD. Nun habe ich es endlich geschafft, und den Text zu Udo Ulfkotte in Angriff genommen. Es ist nur ein erster Überblick. Es folgen weitere Kapitel. Auch zu Jürgen Möllemann, der plötzlich mit seinem Fallschirm in den Tod stürzte.

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  • Aus dem Tal der Ahnungslosen, da komm ich her, aus Dunkeldeutschland – wir hatten nüscht – und doch so viel mehr.

    Dezember 8th, 2023

    Gestern las ich den Satz: „Wir sind die Dümmsten in Europa, aber die Sachsen sind davon noch die Gescheitesten…“

    Warum nur, ist das so?

    Stimmt, in meiner Heimatstadt in Görlitz, gab es noch nicht mal Westfernsehen.


    Indes gründeten wir Indianerstämme, um das Ursprüngliche, die Nähe zur Natur zu bewahren und um eine Art kulturellen Freiraum zu gestalten. So errichteten wir Tipi-Lager, manche bauten eigenes Gemüse an – irgendwo in der Pampa. Im Laufe der Jahre entstanden ein Dutzend Langhäuser, manche bis zu 10 Meter Länge. Einige Leute munkelten was von wilden Bräuchen.


    Selbstverständlich standen auch diese Gruppen unter Beobachtung. Mindestens einer vom Horch-und Guckverein war unter uns.
    Der Stasi waren unsere Gruppen ein „Dorn im Auge“. Doch, wir eroberten die Sächsische Schweiz, unternahmen Klettertouren, musizierten, trafen uns, feierten, führten gute Gespräche. Viele waren kritisch.


    Ab 1986 entstanden Gruppen, die später in ihrer „Einheit“ als das „demokratische Forum“ Geschichte machten. Schon bald wurde klar, dass wir auch darüber verraten waren und verkauft wurden. Meine Eltern sind bereits 1983 ausgereist (mit mahnenden Worten), mein Bruder wurde bereits 1979 nach 3 Jahren und 9 Monaten Haft in Bautzen in den Westen abgeschoben. Ich blieb zurück.


    Nach einem ersten misslungenen Fluchtversuch (das war im Sommer 1988) gelang es mir und meinem damaligen Mann mit unseren zwei Kindern, dann doch noch zu Beginn 1989 das Weite zu suchen. Darauf verbrachten wir einige Wochen im Auffanglager von Hannover. (in einer Kaserne, welche zuvor von Briten „besiedelt“ war) . Irgendwann schreibe ich mal mehr dazu. Schicksale wie das meine, gibt es zuhauf. Ich wollte es nur anbringen, als Überleitung quasi, warum die Sachsen, oder überhaupt die Menschen aus den östlichen und mitteldeutschen Regionen so sind, wie sie sind. Warum viele von ihnen „anders denken“ und auch „ anders handeln“.


    Die Not und Entbehrungen der Mitteldeutschen und die der vielen Vertriebenen aus dem deutschen Osten, die vor allem in Sachsen ansässig wurden, tragen Früchte. Sie können noch 1+1 zusammen zählen. Zu oft ist diese Generation gebeutelt, beschi.s.sen und hintergangen worden. Auch wenn in dieser Region mit der „Einheit“ das konsum- und wohlstandsorientierte Denken Einzug gehalten hat, wird es dennoch von dem feinen Geist der „Alten“ getragen.


    Viele Familien sind über diese Zeit zerbrochen, wurde gezielt kaputt gemacht, aber in ihrem Kern konnte man sie nicht zerstören.


    Und noch etwas fällt mir dazu ein. Im Westen gibt es einige, die das Wesen der Menschen aus den Ost- und mitteldeutschen Gebieten zu schätzen wissen. Es sind wenige, aber es gibt sie, und meinem Gefühl nach , werden es immer mehr. Dabei denke ich gerade an die Worte einer Dame, die uns vor Kurzem auf eine Kräuterwanderung eingeladen hatte (am Niederrhein). Im Verlauf dieser Wanderung kam dann die Frage auf, wer, woher stammt. Und ich sagte, aus Görlitz, das liegt in Sachsen. Die Reaktion: „Oh wie schön. Von den Menschen aus dieser Region können wir noch viel lernen. Sie bewahren großes Wissen, vor allem auf naturkundlicher Ebene.“


    Ja, und dann brachte mir, ein treuer Leser meiner Beiträge, vor einigen Tagen diese großartigen Zeilen von Kurt Eggers in Erinnerung:
    „Wer den Deutschen erstarken lassen will, muß ihn in Not und Entbehrungen zwingen. Das ist das Geheimnis deutschen Wesens: die deutsche Seele ist noch nie in Kriegen, oft aber in feigen Friedenszeiten gefährdet gewesen.
    In satten Zeiten ist der Deutsche arglos und fröhlich wie ein Kind. In solchen Zeiten haben es seine Feinde leicht, ihn mit Theorien und seltsamen Lehren zu bändigen.
    Dann können sie es wagen, ihn auszunützen und ihn zu erniedrigenden Sklavenarbeiten zu zwingen. Die deutsche Gutgläubigkeit, die biedermännische Vertrauensseligkeit sind die schwächsten Stellen in der Festung des deutschen Wesens. Man hat den Deutschen gelehrt, der Haß sei verwerflich.
    Und der Deutsche hat diese Lehre geglaubt! Erst spät hat er erkennen müssen, daß der echte Haß so edel ist wie die echte Liebe.“ —
    Kurt Eggers – „Von der Heimat und ihren Fr
    auen“

    Wenn also die schwächsten Stellen endlich unseren Stärken weichen, wenn wir uns endlich unseren Ursprüngen wieder bewusst werden, dann, aber auch erst dann, wird die Nation zu ihren alten Werten zurückfinden können. Und dann sind eben nicht mehr nur die Sachsen die Gescheitesten, sondern die gesamte deutsche Nation.

    Bilder /Fotos:
     private Aufnahmen
     Wikipedia

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  • “ Wer wirklich hinter dem Nikolaus steckt“

    Dezember 6th, 2023

    (Dezember= Julmond – Sonarblot)

    6ter.Jul Wotanstag

    Mit dem 6ten Jul (Dezember) beginnt die eigentliche Vorbereitungszeit auf das Julfest. Wotan zieht durch die Orte und bringt den Kindern Geschenke, um die Wartezeit auf das Wiederkommen des Lichtes zu vertreiben. Jedoch bekommen nur die Kinder

    Geschenke, die alte Äpfel für sein Pferd Sleipnir vor die Tür stellen.

    Wenn ein Kind geboren wird, so soll es zu seiner Namensgebung einen Julteller erhalten, dies soll ein alter Zinnteller, ein Holzteller oder irgend ein Teller mit Lebensbaum und Umschrift sein. Jedes Mitglied der Familie stellt diesen Julteller als Gabenteller am Wotanstag, vor den Kamin.

    Je mehr im Volke die Erinnerung an den Himmelsalten, an Wotan (Odin), verblasste, um so sichtbarer trat der „gute Nikolaus“ als Kinderfreund in Erscheinung. Zur Erinnerung an die bösen Geister aus dem „wilden Heer“ wird der christliche Nikolaus oft von „Knecht Ruprecht“ oder dem „Krampus“ begleitet.

    Im Brauchtum unserer Ahnen war er jedoch nie der „schwarze Mann“ (und auch kein Knecht), sondern ein Helfer der Eltern, welcher den Kindern Geschenke und mit dem Schlag der Lebensrute „Heil“ für das kommende Jahr brachte. Auch wurde dies als Zeichen der Fruchtbarkeit verstanden, der Schlag der Lebensrute sollte reiche Ernte im neuen Jahr und Fruchtbarkeit, der in Midgard lebenden Menschen bescheren.

    In vielen Gegenden Deutschlands ist er noch der Schimmelreiter oder der

    Ruprecht (Hruodpercht) = der von Ruhm Strahlende, (Beiname Wotans) geblieben. Die Kirche setzte, da sie die jährliche Einkehr des Göttervaters mit dem weißen Barte, mit dem Einauge und dem Pelzmantel nicht hindern konnte, bald einen ihrer Heiligen, nämlich den Nikolaus an seine Stelle.

    Aber in vielen Gegenden Deutschlands ist er doch der Schimmelreiter oder der Ruprecht 😊Hruodpercht = der von Ruhm Strahlende, Beiname Wodans) geblieben.

    Hier noch einige Argumente dafür, dass das Nikolausfest schon vor dem Christlichen Fest, als Wodansfest gefeiert wurde.

    Viele Symbole von Nikolaus und Wodan gleichen sich:

    – Das weiße Roß

    – Der Mantel

    – Der lange Bart

    – der Stab (Odin hält einen Speer)

    – das Reiten durch die Luft

    – die Geschenke, die durch den Schornstein kommen (Wodan bringt Wärme und Licht ins Haus)

    – Das Buch der Weisheit (Wodan gilt als allwissend)

    – die Nüsse. Diese gelten als eine Frucht Wotans.

    Ganz deutlich wird die Identität des „Heiligen“ mit unserem Gott in einem Thüringer

    Kindervers:

    “Wer kommt denn da geritten?

    Herr Wude, Wude Nikolaus!

    Laß mich nicht lange bitten

    Und schüttle deinen Beutel aus.”

    Wude ist niemand anders als Wodan/Wotan.

    Wode, Wude, Wotan hatte vor Nikolaus am 6. Dezember seinen Festtag.

    Auch an seinem Fest soll man (Holz-) Schuhe vor die Haustüre gestellt haben, gefüllt mit Möhren oder Brotstückchen, und dazu Hafer als Futter für sein Pferd. Für dieses Gaben zugunsten des Pferdes von Wotan erwarteten die Kinder eine Belohnung.

    “Die Germanen glaubten und feierten, dass unser Hauptgott, Odin oder Wodan, während der „Zwölf Nächte“ — die Zeit zwischen den Rauhnächten, die Seelen der Verstorbenen auf einem wilden Ritt durch die Lande anführte. Der darauf folgende Sturm trug nach ihrer Vorstellung den Samen der Feldfrüchte mit sich und förderte die Fruchtbarkeit.

    Was bedeuten die Äpfel, die Nüsse und die anderen Herbstfrüchte, die am Wotanstag verschenkt werden? Es sind tatsächlich Fruchtbarkeitssymbole. In alter Zeit glaubten die Menschen, sie könnten ihre Götter günstig stimmen, wenn sie ihnen während der kalten, dunklen Wintertage Geschenke machten, dadurch würde die Fruchtbarkeit der Menschen und Tiere sowie des Erdbodens gesteigert.”

    Bleiben wir also unseren Ahnenfesten treu, stellen Früchte vor die Tür um Wotans Pferd Sleipnir, auf der Reise zu stärken!

    Und hier noch einen Blick darauf, wie sich der Archetypus des alten Weisen seinen Weg in die Bilderwelt fast aller Kulturen bahnt‘.

    • Bei den Indern sind es die die weißbärtigen Risis oder der Schöpfergott Brahma
    • In Teilen des nördlichen Europas ist es eine Erscheinung des weisen Zauberers Odin
    • Bei den Kelten ist es Merlin, der Zauberer, der mit einem Wolf und einem Hirsch im Eichenwald haust und der als Ratgeber und Lehrer an der Tafelrunde König Artus erscheint
    • Im alten China begegnet er uns in Gestalt eines Laotse, dessen Name „alter verehrter Meister“ bedeutet, und der uns lehrt, dass das Universum in sich harmonisch ist und keiner Kontrolle oder erzwungener Verbesserung bedarf.

    Es heißt, Laotse kam schon als Greis mit weißem Bart und runzeliger Haut zur Welt

    Ganz gleich, in welchem Zeitalter man lebt, der alte Weise begegnet uns immer wieder. Selbst in der technokratischen Postmoderne erkennt man ihn wieder. Auch in dem Werk „Herr der Ringe“ von  J.R.R. Tolkiens erscheint er als Gandalf.

    Man könnte mehrere Bücher mit unzähligen Kapiteln füllen, um über die vielen Gestalten des Weisen und die damit verbundenen Wunder, die er vollbracht hat zu berichten.

    Den meisten Gläubigen ist nicht bewusst, dass an der Nikolausfigur recht viel Heidnisches, aber auch Römisches haftet.

    So feierten die Römer die Wintersonnenwende zu Ehren des Saturn, des Ältesten ihrer Götter. Zu den Saturnalien kommen wir aber an einem anderen Zeitpunkt. Denn das waren echte Chaostage (vom 17.-24. Dezember) mit maßlosem Saufen, Fressorgien, Lärmen und Zügellosigkeit.

    Dann lesen wir auch über die wandelnden Bilder des Nikolaus. Vielen Kirchenvertretern gefiel es nicht, das im Laufe der Zeit der Nikolaus immer mehr mit dem Weihnachtsmann, der dann am Heiligen Abend seinen Auftritt hat, verschmolzen ist. Die bildhaften Vorstellungen des einfachen Volkes widerstreben oft den Vorgaben der Machthaber und der kirchlichen Institutionen.  

    Aber wie schon geschrieben: Darüber in den nächsten Tagen mehr.

    ————————————————————-

    Quelle: /germanitasothala.com/2022/12/06/nikolaus-wotanstag/ https://germanitasothala.com/2022/12/06/nikolaus-wotanstag/

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