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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • Das Kräuterbüffet des Jahres schrumpft – die letzten Tinkturen werden angesetzt, doch die Welt der Heilkräuter und das damit verbundene Wissen bleibt.  

    Oktober 12th, 2023

    Nun ja, uns Frauen wird schon immer ein besonderer Zugang zur Welt des Übernatürlichen und der Geister zugesprochen, weil Intuition, Instinkt, Naturverbundenheit und Weissagungen aller Zeit Frauendomänen waren.

    Kräuter und Tinkturen haben bereits ihren festen Platz eingenommen, nur wenige warten noch auf die Fertigstellung.

    Vorhin habe ich noch schnell die letzten Samenkörner der Mariendistel in Alkohol getränkt (die bereits angesetzten ergeben schon die typische gelbe Farbe einer Mariendisteltinktur), die letzten Blüten der Ringelblume verbleiben noch etwa zwei Wochen in ihrem Ölbad und die Beinwell-Wurzel (gestern ausgebuddelt) möchte noch „tranchiert“ werden, um das Salben-Repertoire auffüllen zu können.  Ebenfalls in der Warteschleife sind noch die Löwenzahnwurzel-Tinktur und das Schöllkraut.

    Das geschrumpfte Kräuterbüffet beherbergt noch Löwenzahn, Brennnessel, Gundelrebe, Fingerkraut, Schafgarbe und Beifuß. Die meisten Kräuter ruhen schon im Glas und ergeben einen köstlichen Kräutertee.

    ————

    Noch ganz kurz möchte ich etwas zum Wirkungsfeld des Beifußes erwähnen: der im Volksmund viele Namen trägt.  Wie Buckele, Gänsekraut, Jungfernkraut, Sonnwendgürtel, wilder Wermut, Mugwurz, Stabkraut, Besenkraut, Himmelsuhr, St. Johannkraut, Geißbart, Himmelskuh, Armosia, Teutsch Rotbuck, roter Beifuss, Sonnwendkraut, Weibergürtel, Fliegenkraut, Werzwisch.

    Die Eigenschaften, die der Beifuß mit sich führt sind bemerkenswert. Früher trugen die Menschen Girlanden aus Beifuss, die sie dann im Sonnwendfeuer verbrannten, um die Dämonen des alten Jahres zu vertreiben und sich vor Krankheiten zu schützen.

    Ich nutze ihn eigentlich nur als Gewürz zu kräftigen Speisen.

    Übrigens: Der Beifuss ist eine der ältesten Heilpflanzen der Menscheit. Er wurde in alten Ablagerungen der Rentierjäger von Lascaux gefunden, die wahrscheinlich 17 000 Jahre alt sind.

    Und in der Tat schützt er vor zahlreichen Krankheiten, aufgrund seiner besonderen Inhaltsstoffe wie Cineol, Campher, Linalool oder Thujon. Daneben auch noch Terpinenol, Borneol, α-Cadinol und Spathulenol. Darüber hinaus enthält der Beifuß neben dem ätherischen Öl noch Bitterstoffe, vor allem Flavonoide, Cumarine (1,9%), unter anderem Aesculetin, Aesculin, Umbelliferon und Scopoletin.  

    Man munkelt sogar, dass er als wirksames Mittel gegen Krebs zum Einsatz kommt. So hat Thomas Efferth  vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg festgestellt:

    „Artesunate, eine Substanz aus dem Einjährigen Beifuß (lat. Artemisia annua, nicht zu verwechseln mit dem Gewürz Artemisia vulgaris), wirkt zerstörerisch auf schnell wachsende Krebszellen.“

    Er schreibt weiter: Artesunate wirkt wie Dynamit in den kranken Zellen – ein Naturgift, dass dem Körper absolut zuträglich ist.

    ——————————-

    Mit Blick auf die kommenden Tage – was schmückt eure Türen?

    Nach heidnischem Glauben sollen auch Kobolde ihren Sitz in den Türzwischenräumen haben. Deshalb hängte man kleine Amulette aus bestimmten Wurzeln und anderen Kräutern (wie Wacholder oder Beifuss bspw.) an die Türrahmen. Aber auch nach einer Hausreinigung zu den Schwellentagen, wie den Sonnenwenden und besonders der Winterwende und vor den Rauhnächten, kann man einen Schwellenzauber zum Schutz vornehmen. Schutzkränze aus Zweigen zum Beispiel.

    Langsam aber sichern nähern wir uns den Rauhnächten und den Tagen zur Winterwende. Ich mag diese Geschichten, die damit einhergehen:

    In den langen Winternächten beim Nähen, Spinnen und Kochen wurden wichtige Frauengeheimnisse weitergegeben. Vor allem den Großmüttern wurde besondere Verehrung entgegengebracht. Sie waren die Hüterinnen des alten Wissens, sie kannten alle Geheimnisse und konnten mit den Hausgeistern und Ahnen kommunizieren.

    Sie saßen oft lange in der Hecke oder unter dem Holunder, deswegen wurden sie von den Dorfbewohnern als „Heckensitzerin“ bezeichnet. Hagadise, Hagezusse, „das Weib (Zussa) oder der Geist (Dise) im Hag“, so und ähnlich wurden sie von den verschiedenen germanischen Völkern genannt.

    Als Disen wurden vor allem die Clanmütter bezeichnet, die weiblichen Ahnen, die am Schicksal des Stammes woben und ihm mit Rat und Schutz beistanden. Frau Holle ist die Herrin der Disen, aber auch Freya, die Spenderin der Liebe und Sexualität, wurde als Dise bezeichnet.

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  • „Deutsche Geschichte nach Albert Thümmel“- Markomannen, Franken, Angelsachsen, Alemannen

    Oktober 12th, 2023

    „Fast ein Jahrhundert blieb es still am Grenzwall. Dennoch gärte es in den germanischen Waldgebieten.

    Die Volkszahl wuchs, zugleich drängten Völker von Osten her die Bewohner zwischen Rhein und Elbe immer mehr zusammen.

    Getrieben von Raumnot brachen seit der Mitte des zweiten Jahrhunderts die Germanen nach Westen vor.

    Im Jahre 167 drängten die Markomannen von Böhmen her über die Donau und entfesselten dadurch den Markomannenkrieg“. Er endete 180 mit ihrer Ansiedlung südlich der Donau. (Aus ihnen ging im 6. Jahrhundert der Stamm der Bayern hervor).

    Über den Niederrhein stießen die Franken vor – ein Volksstamm, der durch die Vereinigung zahlreicher kleiner Völkerschaften entstanden war und sich dann geteilt hatte in die salischen und die ripuarischen Franken.

    Die seefahrenden Angelsachsen sichten die Küsten Gallien und Britanniens heim. Immer stärker rückten germanische Stämme auf die römischen Grenzen; immer wieder griffen größere Stammesverbände an.

    Die römischen Grenzbefestigungen des Limes waren nicht mehr zu halten.

    Um 250 drangen die Alemannen in das Zehntland ein. (siehe Beitrag zuvor), und besetzten es.

    357 brachen sie sogar über den oberen Rhein vor, doch wurden sie bei Straßburg von den römischen Feldherren und späteren Kaiser Julian besiegt und zurückgeschlagen – wie einst die Sweben von Cäsar bei Mühlhausen.“

    ————————

    Morgen blicken wir dann auf die Hunnen (Attila), die um 375 an den Grenzen des Gotenreiches erschienen.

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  • Die Zeit des friedlichen Grenzverkehrs – Deutsche Geschichte um 9 n. u. Z. nach Albert Thümmel

    Oktober 12th, 2023

    Rhein und Donau bildeten von nun an die Verteidigungslinie der Römer. Sie wurden durch Heerlager (Kastelle) befestigt.

    Für ein und ein halbes Jahrhundert herrschte nun Ruhe zwischen den beiden Nachbarvölkern. Ein friedlicher Grenzverkehr entwickelte sich, der für beide von weitragenden Folgen war.

    Die Römer gewannen in den Germanen wertvolle Arbeitskräfte und tapfere Soldaten.

    Ganze Völkerschaften wurden an Rhein und Donau angesiedelt mit der Verpflichtung das Reich zu schützen.

    Nur dank dieser neu zuströmenden Germanenkraft hat das Reich noch jahrhundertelang dem Angriff äußerer Feinde standgehalten.

    Die Germanen aber wurden durch den Grenzverkehr mit vielen Gütern der römischen Kultur bekannt. In den zahlreichen römischen Standquartieren längs der beiden Grenzströme entwickelte sich ein regelmäßiges Lagerleben. Den Soldaten folgten Ansiedler und Bürger.

    Mainz, Xanten, Köln, Trier, Straßburg, Augsburg und andere erwuchsen zu glänzenden Städten.

    Gegen Ende des ersten Jahrhunderts n. u. Z. schlossen die Römer den Winkel zwischen Mittelrhein und Oberdonau durch einen großen Wall (Limes) ab, der sich in weiter Doppelkrümmung von Neuwied bis Regensburg erstreckte und etwa 550 Kilometer lang war.

    Dieses Riesenwerk war überall mit Wall und Graben, in Süddeutschland mit einer Steinmauer versehen und durch mehr als 1000 Wachtürme sowie durch mehr als 100 dahinterliegende Kastelle gesichert.

    Pfähle und Schlagbäume bezeichneten die Durchlässe dieser Grenzwehr, die von Bewaffneten geschützt war.

    Die Bewohner des von Limes. Rhein und Donau umschlossenen Gebiets mussten vom Ertrag ihrer Äcker den zehnten Teil als Pachtzins an den Staat abliefern. Daher hieß die Landschaft auch Zehntland oder Dokumatland.

    ————————

    Morgen lesen wir von Markomannen, Franken, Angelsachsen und Alemannen und dem Beginn der großen germanischen Völkerwanderung.

    Quelle:

    Deutsche Geschichte Band 1 + Sammelbilder (Albert Thümmel)

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  • „Das Schild der Humanität ist die beste, sicherste Decke der niederträchtigsten öffentlichen Gaunerei“

    Oktober 11th, 2023

    …, so einst Johann Gottfried Seume (1763-1810)

    Ein paar Gedanken macht man sich halt in diesen Zeiten:

    Es waren stets die Wenigen, die ganze Völker in den Abgrund getrieben haben.

    Auch das darauf Folgende wird unverändert in Fortsetzung gehen: Vermeintliche Befreier schaffen eine Wüste und nennen es Frieden.  Die Welt wird ins Chaos gestürzt und die Retter stehen bereit.

    Das gegenwärtige Geschehen über einen Rückblick betrachtet: Es war vermutlich noch nie leichter, den eigenen Kriegsfall auszulösen. Der Übeltäter (Weltbrandstifter) ist gefunden.

    Die eigentlichen Brandstifter zündeln nicht mehr, vielmehr entfachen sie mit einem Fingerschnipp den Flächenbrand.

    Dennoch besinne ich mich auf die Worte von Thomas von Aquin:

    „Mag auch das Böse sich noch so sehr vervielfachen, niemals mag es das Gute ganz aufzuzehren“.

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  • Der Bromberger Blutsonntag – oder der „erzwungene Krieg“

    Oktober 10th, 2023

    Eigentlich wäre jetzt (in den Abendstunden) „Deutsche Geschichte“ nach Albert Thümmel dran. Doch bevor ich in den Tagebucheinträgen über das Jahr 1939 hinausgehe, muss ein Ereignis besonders erwähnt werden.

    Vielleicht kein schöner Lesestoff, aber doch wichtig.

    Wenn ich aus den Tagebüchern meiner Mutter lese, tun sich immer wieder historische Prozesse auf, die eine ausführlichere Beschreibung notwendig machen. Auch, oder vor allem, um einen besseren Zusammenhang zum eigentlichen Geschehen, in dem Fall zur Kriegserklärung an das Deutsche Reich, herzustellen.

    Warum fanden gerade am 3. September so viele Morde statt?

    Antwort: Es war der Tag der englischen und französischen Kriegserklärung an das Deutsche Reich. Die Polen gerieten in einen Freudentaumel und glaubten im Ernst, dass es England um die Erhaltung des polnischen Staates ginge.

    Bromberg wurde am 6. September 1939 von der deutschen Wehrmacht eingenommen, das übrige früher deutsche Gebiet bis zum 12. September 1939. In den Tagen davor geschahen die Massenmorde an den Volksdeutschen, teilweise auch auf den Zwangsmärschen zu den Konzentrationslagern.

    Was ist der Bromberger Blutsonntag? Es handelt sich um die Tatsache, dass nach Kriegsbeginn (1. September 1939) Tausende von Volksdeutschen durch die Polen ermordet wurden. Die Ereignisse beziehen sich nicht nur auf die Stadt Bromberg oder nur auf den 3. September 1939.

    ———-

    Anknüpfend dazu aus den Niederschriften meiner Mutter

    25.8.39 Britisch- polnischer Militärpakt wurde abgeschlossen. (Mit welcher Absicht?)

    Wie kam es zum Einmarsch Deutscher Soldaten in die von Polen besetzten deutschen Gebiete?

    Polnische Gräueltaten, Bromberger Blutsonntag, Polens Landraub, der widersinnige Korridor, der Kampf gegen das Deutschtum, der Terror war unerträglich.

    Schon 1918, gleich nach Entstehung des Staates Polen aus deutschen Gebieten errichteten die Polen Konzentrationslager in Szcypiomo u. Stralkowo (im Posener Gebiet) und sperrten 16.ooo Deutsche in diese ein. Durch Verdrängung und Vertreibung kamen 1 Million Deutsche ins Reich. In der Zeit von März bis September 1939 wurden 50.000 Deutsche in Polen interniert und schweren Misshandlungen ausgesetzt.

    Auch 1939 wurde ein KZ in Chodzen (zwischen Leslau und Kutno) in einer ehemaligen Zuckerfabrik errichtet. Dort wurden 7000 Deutsche, darunter Frauen und Kinder, Greise und auch Krüppel inhaftiert und malträtiert.

    In Bromberg wurden 5437 Deutsche Opfer der viehischen Morde von Polen. (Die Protokolle sind im Aktenstand des Bundesarchivs/Militärarchivs in Freiburg/Brg. nachzulesen!)

    Das war die Vorgeschichte zum Einmarsch in Polen.

    Weiter zur Vorgeschichte:

    »Bei Tariowa, in der Nähe von Kolo, hat das polnische Militär auf eine große Anzahl Volksdeutscher geradezu eine Treibjagd mit Maschinengewehren veranstaltet. Man fand 130 Tote, die nach den Zeugenaussagen wie die Hasen bei einer Treibjagd über ein Feld verstreut waren.«

    Der polnische Vorwurf, die Volksdeutschen hätten subversiv gegen den polnischen Staat gewirkt, ist unberechtigt. Dazu stellte der US-Historiker Professor David L. HOGGAN fest: »Die Volksdeutschen in Polen verhielten sich mit wenigen Ausnahmen streng loyal zum polnischen Staate. > nachzulesen auch in den Tagebüchern meiner Großmutter, welche noch in Lissa bis zu ihrem Tod im März 1939 unter der Herrschaft Polens leben musste.

    Meine Mutter schreibt weiter:

    Am 17.9.39 marschierten russische Truppen in Polen ein. Die Polen kapitulierten am 27.9.39 Ab 28.9.39 mussten die Polen, die 1919 besetzten rein deutschen Gebiete und Städte räumen und sich wieder zurückziehen. Das war keine Vertreibung!

    Aus den nicht ins Reich eingegliederten Gebieten entstand das Generalgouvernement. Heute wird der Eindruck erweckt, dass die Polen gelitten haben. Gelitten? weil sie die ehemaligen deutschen Städte, die sie 1918 geraubt, Deutsche vertrieben, ihre Fabriken, Geschäfte, Häuser sich angeeignet hatten, diese nun wieder aufgeben und die deutschen Orte verlassen mußten.

    Gelitten haben die Deutschen von 1918- 1939, wie schon berichtet, unter der Gewaltherrschaft der Polen!

    ————————————————

    Vielfach wird über die Zahl der ermordeten Volksdeutschen diskutiert. Man darf den Zahlen von A. SCHICKEL Glauben schenken, der rund 5000 bis 6000 Tote angibt. Auch der polnische Historiker Janusz PIEKALKIEWICZ8 nimmt eine Zahl von 5000 bis 6000 ermordeten Volksdeutschen an.

    Deutsche Quellen von 1939 geben für die Zeit vom 31. August bis 17. November 1939 eine Zahl von 5437 Toten unter den Volksdeutschen an.

    Polen gab sogar selbst die Täterschaft am >Bromberger Blutsonntag zu, als am 9. September 1939 der polnische Sender in Wilna die Warschauer Bevölkerung aufforderte, sich ein Beispiel an den Bromberger Mördern der Deutschen zu nehmen und im Kampf gegen die Deutschen alle erdenklichen Mittel anzuwenden.

    All dieser Haß und die tiefe Feindschaft zwischen Polen und Deutschen sind nur aus der Geschichte zu verstehen. Kurz nach der Gründung des polnischen Staates 1916-18 begannen die Polen sofort mit Krieg. Krieg gegen Rußland (1920-21), drei Aufstände (Deutschland, Krieg gegen die Ukraine und gegen Litauen, Unterdrückung der deutschen Minderheit.)

    ——————————————

    Quelle

     Auswärtiges Amt (Hg.), Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges, Weißbuch Nr. 2, Berlin 1939; Neudruck: Mut, Asendorf 1977

     Alfred M. DE ZAYAS, Die WehrmachtUntersuchungsstelle — Unveröffentlichte Akten über alliierte Völkerrechts-Verletzungen im Zweiten Weltkrieg, Universitas, München, ‚1980, S. 228 u. 235.

     Alfred SCHICKEL, Deutsche und Polen, Gustav Lübbe, Bergisch-Gladbach 1984, S. 230. 7 Ebenda, S. 230 f.

     Janusz PIEKALKIEWICZ, Polenfeldzug, Gustav Lübbe, Bergisch-Gladbach 1982, S. 9 f. ‚Auswärtiges Amt (Hg.),

     Die polnischen Greueltaten an den Volksdeutschen in Polen, Berlin 1940; Auszüge in: Geheim. Aus dem Archiv der Reichsregierung, Mut, Asendorf 1977, S. 346

    Auf den Fotos:

    Foto (Bild 1) Überall lagen die meist verstümmelten Leichen der massakrierten Volksdeutschen.

    Foto (Bild 2) Deutsche Soldaten finden Opfer des >Bromberger Blutsonntags. Die Volksdeutschen waren seit Anfang 1939 immer stärkerem Druck und Verfolgungen ausgesetzt worden. Internationale Journalisten überzeugen sich von den polnischen Greueltaten

    Der Anführer des Bromberger Massakers

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  • Wer war Léon Degrelle?

    Oktober 10th, 2023

    In Bezug auf meinen gestrigen Beitrag (im Kommentar) zu den Niederschriften meiner Mutter, in welchem sie auch die Angehörigen unterschiedlicher Nationen erwähnt, die als Freiwillige auf deutscher Seite kämpften, möchte ich kurz Bezug auf den Frontkämpfer Léon Degrelle nehmen. Ein treuer Leser meiner Beiträge gab den Impuls dazu. Vielen Dank dafür!

    Vorgänge, Geschehnisse und Inhalte zu Personen, die nicht in unseren Lehrbüchern zu finden sind, üben auf mich immer einen besonderen Reiz aus. Ihr wisst schon, eben dieses Geschehen, dass uns nicht auf Schritt und Tritt begegnet, im Kino, im Fernsehen, in Zeitschriften, in Tagblättern und in den Nachrichten präsent ist.

    Wer sich ganz nah dieser für uns oft verdeckten Vorkommnisse aufhält, sie ergründet und mehr darüber wissen will, wird auch viel erfahren – im besten Fall sogar die Wahrheit. Also dieses „Phänomen“, dass Schillers Worten zufolge am Abgrund wohnt.

    —————————————

    Demzufolge recherchiere ich wie so oft am Abgrund.

    Dieses Mal soll es darum gehen, zu erfahren wie stark auch Angehörige anderer Nationen, die unparteiisch denken können und sollten, unter dem Einfluss der englischen Propagandathesen standen.

    Bezug auf die Niederschriften meiner Mutter:

    „Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Polen am 1.9.1939 erklärten

    am 3. September 1939 Frankreich und England Deutschland den Krieg den sich die Commonwealth-Staaten Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika und Indien anschlossen.

    Hier darf nicht unerwähnt bleiben, dass aus diesen Ländern Tausende junge Freiwillige später auch auf deutscher Seite kämpften. Es gab viele Franzosen, die die Beistandsverpflichtung Frankreichs gegenüber Polen nicht für richtig hielten.

    Es entstand eine Legion von freiwilligen Franzosen, die auf der Seite der Waffen-SS in Rußland kämpfte.

    Aus Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika (In Vaters Einheit waren auch einige) kamen zuerst die Söhne der Deutschen als Freiwillige ins Land, bald danach auch viele andere.

    Spanien schickte mehrere große Einheiten. Und dann kamen die vielen Freiwilligen aus den Niederlanden, Norwegen, Schweden (Übrigens der schwedische König hatte gute Verbindung zu Hitler, er bekam von ihm ein teures Auto geschenkt), Dänemark und vielen anderen Ländern, auch aus Indien, es waren Moslems dabei (sogar in Vaters Einheit), Inder habe ich mit einer Kameradin in Verona kennen gelernt. Eine große Einheit, die der Onkel von Arafat anführte, war ebenfalls zu Hilfe geeilt.“

    ————————–

    Nun aber zurück zur Léon Degrelle, der am 15. Juni 1906 in der belgischen Provinz Luxemburg geboren wurde. Er war der Älteste in einer Familie mit sieben Kindern. Er besucht die Jesuitenschule (die er später als elitär bezeichnete) und schließt das Studium der Rechtswissenschaften ab.

    In der Familie Degrelle waren durchschnittlich über vier Jahrhunderte hinweg 8 Kinder in der Familie. Sein Vater war viele Jahre lang ständig Abgeordneter. Die Familie seiner Mutter stammt aus Grevenmacher an der Mosel. Degrelle starb am 31. März 1994 in Malaga Spanien.

    Léon Degrelle – SS-Standartenführer und Eichenlaubträger – kämpfte als Kommandeur der 28. SS-Division „Wallonien“ zusammen mit 600.000 anderen Ausländern an deutscher Seite. Er war Träger des Goldenen Verwundetenabzeichens, der Nahkampfspange in Gold und Vertrauter Adolf Hitlers.

    In den Jahren 1926-1929 wächst seine Idee (Christus-Rex) eines vereinten Europa im Geiste des christlichen Abendlandes mit Frontstellung gegen den anglo-amerikanischen Kapitalismus und den sowjet-russischen Bolschewismus.

    Später gründet er einen Flämischen Nationalverband und lässt die Rexisten im Jahr 1935 als Partei registrieren.

    Es gab eine Zeit, da galten die Flamen als Grenzwächter des Germanentums gegenüber Feinden aus dem Süden und Westen. Doch dazu an anderer Stelle mehr.

    Aufgrund der Aktivitäten in Verbindung mit dem Flämischen Verband, wurden von belgischer Seite die Häuser sämtlicher Mitglieder des Verbandes verwüstet, Listen mit ihren Namen verbreitet und am 8. Juli 1944 wurde Léon Degrelles Bruder ermordet.

    Am 14. Dezember 1945 wurde Léon Degrelle in Belgien in Abwesenheit zum Tode verurteilt.

    1946: Die Alliierten kidnappen Degrelles Familie und foltern ein Mitglied nach dem anderen zu Tode, um ihn zur Aufgabe zu erpressen, u.a. seine Mutter, seinen Vater, seinen Schwager und seine Ehefrau Marie-Paule, die wegen des „Verbrechens“, mit ihm verheiratet zu sein, von einem „ordentlichen“ belgischen „Gericht“ zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt worden ist. Degrelles jüngere Kinder werden einer brutalen Gehirnwäsche unterzogen und unter fremden Namen in alle Welt zerstreut.

    1992 erscheinen seine Memoiren „Denn der Hass stirbt“ – Erinnerungen eines Kriegsfreiwilligen aus Belgien.

    ——————————–

    Léon Degrelle ist ohne Zweifel ein Kopf in der Weltpolitik – nicht frei von Widersprüchen und gewiss ein streitbarer Charakter. In Brüssel hielt er an fünf aufeinanderfolgenden Abenden eine Rede – kaum einer weiß davon.

    Seine Bücher waren lange Zeit verboten und dürfen nicht öffentlich angeboten werden. Lebendige und dramatische Kriegserinnerungen aus der Perspektive eines Frontkämpfers sind nicht erwünscht.

    In seinem Buch „die verlorene Legion“ beschreibt er mitreißend den Marsch seiner Wallonen nach Russland hinein, über den Dnjestr und Dnepr, über Donez und Don in die Berge des Kaukasus. Er schildert Motivation und Ziele der europäischen Freiwilligen im Kampf gegen Bolschewismus und Stalinismus.

    Natürlich begegne ich während meiner Recherchen zur Person Degrelle mehr als einmal diesen Begrifflichkeiten, die uns von klein auf bis in die Gegenwart in die Köpfe gehämmert wurden, und zwar so oft, dass einem schwindlig werden kann.

    Wer die Vorgänge der Gegenwart aufmerksam verfolgt, weiß gut, wie schnell man „zu etwas“ verunglimpft werden kann. Allein das Kürzel „Leugner“ kommt mittlerweile auf allen erdenklichen Ebenen zum Einsatz, vor allem auf Ebenen, die den vorgegebenen „politisch-korrekten“ Rahmen verlassen haben. Doch nur, wer genau hinschaut, und sich nicht in Bequemlichkeit und Oberflächlichkeit suhlt, wird begreifen.

    Nichts ist in Stein gemeißelt. Doch muss es erlaubt sein, sich ein allgemeines Bild von den damaligen Ereignissen machen zu können. Von einseitiger Bücherlesung halte ich nichts.

    ———-

    Hier ein weiterer Beitrag https://undinepeter.blog/2023/09/11/karl-roos-zu-unrecht-beschuldigt-abgeurteilt-hingerichtet/ zu einem anderen Vorgang. Ich werde mich wohl in Zukunft noch mehr mit einzelnen Personen befassen, denen Unrecht geschah, Personen, die in den Geschichtsbüchern nicht oder gar nicht erwähnt werden, obwohl sie sich verdient gemacht haben, oder einfach nur politisch aus dem Raster fallen, weil sie der vorgegebenen „Linie“ nicht Folge leisten und ins „elitäre Bild“ passen.

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  • Als eine Legion von Freiwilligen entstand…

    Oktober 10th, 2023

    Bevor ein nächster Videobeitrag (https://youtu.be/f6YNEVms6FE?si=ZMVZlivq1noD_gq1 ) – gelesen aus den Tagebüchern meiner Mutter öffentlich geht, noch schnell ein Blick auf den letzten dazu erstellten Beitrag, damit wir den Faden nicht verlieren.

    Anschließend lese ich aus dem persönlichen Geschehen ab dem 1. September 1939.

    Ich zitiere aus den Niederschriften:

    „Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Polen am 1.9.1939 erklärten

    am 3. September 1939 Frankreich und England Deutschland den Krieg den sich die Commonwealth-Staaten Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika und Indien anschlossen.

    Hier darf nicht unerwähnt bleiben, dass aus diesen Ländern Tausende junge Freiwillige später auch auf deutscher Seite kämpften. Es gab viele Franzosen, die die Beistandsverpflichtung Frankreichs gegenüber Polen nicht für richtig hielten.

    Es entstand eine Legion von freiwilligen Franzosen, die auf der Seite der Waffen-SS in Rußland kämpfte.

    Aus Australien, Neuseeland, Kanada, Südafrika (In Vaters Einheit waren auch einige) kamen zuerst die Söhne der Deutschen als Freiwillige ins Land, bald danach auch viele andere.

    Spanien schickte mehrere große Einheiten. Und dann kamen die vielen Freiwilligen aus den Niederlanden, Norwegen, Schweden (Übrigens der schwedische König hatte gute Verbindung zu Hitler, er bekam von ihm ein teures Auto geschenkt), Dänemark und vielen anderen Ländern, auch aus Indien, es waren Moslems dabei (sogar in Vaters Einheit), Inder habe ich mit einer Kameradin in Verona kennen gelernt. Eine große Einheit, die der Onkel von Arafat anführte, war ebenfalls zu Hilfe geeilt.

    Sie trugen die Uniform der SS, nur die Spiegel hatten eine andere Farbe. Ihre Einsätze lagen hauptsächlich in den KZ ´s (Name der Truppe weiß ich nicht mehr, vielleicht kann man den aus den geheim gehaltenen Dokumenten erfahren).

    Vor einiger Zeit hat sogar eine Zeitung davon berichtet.

    General Wlassow mit seiner russischen Armee, gab ebenfalls Deutschland seine Unterstützung. Im Hauptquartier gab es die Dienststelle “Fremde Heere Ost”. Hier wurden die Einsätze mit den Offizieren der verschiedenen Einheiten besprochen und festgelegt und die Meldungen von den erfolgten Einsätzen über Funk, Fernschreiben und Telefon empfangen.

    Nicht vergessen Frankreich und England hatten Deutschland am 3. September 1939 den Krieg erklärt und damit überhaupt erst die Voraussetzung für den Zweiten Weltkrieg geschaffen!

    Auch war Deutschland zum Ärger Englands und Frankreichs wieder wirtschaftlich stark und dies ohne Kolonien und ohne jegliche Hilfe aus dem Ausland. – Das Volk hat mit eigener Kraft das Unmögliche möglich gemacht. Den Deutschen war es gelungen mit Fleiß, Disziplin, Ordnung und Moral, Wirtschaftlichkeit, Beharrlichkeit und großer Ausdauer enorme Leistungen zu vollbringen.

    Deutschlands größter Ruhm war nicht NIE zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen, wenn es von den Feinden zu Fall gebracht wurde.

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  • „Die Geschichte ist das Reich der Fälschung, der Lüge und der Dummheit“

    Oktober 8th, 2023

    Auf meinem Schreibtisch türmen sich Impulse in Form von Literatur, Zeitungsausschnitten, Niederschriften einer Erlebnisgeneration und unzähligen Zitaten.

    Dazu immer wieder der Blick in das recht üppig gefüllte Bücherregal.

    Seit vielen Jahren ruht dort das „Foucaultsche Pendel“, ein Roman von Umberto Eco. Der Schriftsteller ist bekannt für seine Romane, die von so mancher Verschwörung zur nächsten huschen.

    Eindeutig zweideutig!

    Zumindest lässt er dem Leser genügend Raum für‘s eigene Urteilsvermögen. Mir geht es jetzt aber nicht darum die Person Eco zu bewerten, vielmehr ist es diese Inspiration, die er nun mal ohne Zweifel über seine Werke liefert. Eigentlich ganz einfach: Man nehme ein Buch, erforsche es, und suche sich daraus seine eigenen Ansichten zusammen, welche sich verstreut vor dem Leser auftun.

    Wer mich kennt, weiß, dass ich ja eher so der faktenbezogene Typ bin, Vorgänge müssen für mich greifbar sein. Zudem möchte ich auch in der Lage sein, sie für mich schlüssig erklären zu können.

    Zwischen Fakten und Fiktion – bilden wir uns eine Meinung.

    Lange Rede, kurzer Sinn

    Ich gelange also auf diesem Weg zu „Protokollen“, die erstmals 1897/98 erschienen sind und später als die erfolgreichste „Fälschung“ aller Zeiten deklariert werden. Auch Eco beschäftigen diese Protokolle.

    Darüber betrete ich einen Raum mit Vorgängen, die noch gar nicht solange zurückliegen bis hin zum gegenwärtigen Geschehen. Als eher faktenbezogener Mensch, muss ich an dieser Stelle das Buch weglegen und mich etwas Anderem widmen.

    „Die Geschichte ist das Reich der Fälschung, der Lüge und der Dummheit“

    Indes geben historische Prozesse (ihrer Überlieferung nach) Aufschluss und stellen Zusammenhänge her. Und die lassen tief blicken.

    Jetzt hilft nur der Griff zu den Erlebnisberichten und zu den damit in Verbindung stehenden (bis heute) ungeklärten (Kriegs)verbrechen.

    Das sind die Dinge, die wirklich Aufschluss geben. Dort liegen die Antworten auf all unsere Fragen und das vermeintlich Unerklärliche.

    Alles andere (wie beispielsweise ein Roman) bleibt eine Inspiration, vermittelt im Verschwommenen und obliegt stets der Auslegung durch die Mächtigen, deren Protokolle längst in die Umsetzung gegangen sind – Protokolle, die der arglose, naive und vertrauensselige Deutsche bezweifeln wird. In der Geradheit seiner Seele kann er sich nicht vorstellen, dass soviel List, Tücke und Bosheit in Menschenhirnen wohnen könnte. Und doch sollten ihn die bitteren Erlebnisse der letzten Jahrzehnte anregen, seine Vorstellungen von allgemeiner Menschenliebe und Völkerverbrüderung einer gründlichen Nachprüfung zu unterziehen.

    Und so lese ich von den besonderen Narrenfreiheiten gewisser Personen, von der Zweigleisigkeit in der Gesetzgebung, von einer verfehlten, ja deutschfeindlichen und menschenverachtenden Politik. Darüber untermauert sich das Wissen zu diesen “Werte-Ideologen“ und der langehegten Tradition der Amerikaner. Ihr wisst schon: Diese Wesensart, die sich bis heute über Generationen hinweg erhalten und fortgesetzt hat.

    Recht, Freiheit, Demokratie und Menschenwürde werden nur nach den politischen und wirtschaftlichen Interessen der Amerikaner und Briten ausgelegt und vertreten. Die Bedürfnisse und Lebensfragen der anderen Völker spielen dabei nur eine vordergründige Rolle.

    Zwischen Fakten und Fiktion ist das ein Fakt!

    ———-

    Wenn man genau hinschaut: Nahezu jede Epoche trägt die gleiche Handschrift, wenn es um Entvölkerung und Verarmung eines Volkes geht…

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  • Aus der Reihe Deutsche Geschichte Wir schreiben 8 n. u. Z.: Arminius entführt Thusnelda / Die Schlacht im Teutoburger Wald (aus Band 1 nach Albert Thümmel)

    Oktober 8th, 2023

    „Obwohl Varus von Segestes (dem Vater von Thusnelda) immer wieder vor Arminius gewarnt wurde, schenkte er diesem nach wie vor sein ganzes Vertrauen.

    Als er eins – es war im Herbst des Jahres 9 n. u. Z. – mit drei römischen Legionen durch den schluchtenreichen Teutoburger Wald zog, fielen die Germanen unter Führung des Arminius über die Römer her, umzingelten sie von allen Seiten und verfolgten sie Tag und Nacht.

    Die Scharen der Germanen wurden immer zahlreicher, die Masse der Römer schmolz immer mehr zusammen. Am dritten Tag strömten Regengüsse hernieder, und ein furchtbarer Sturm erhob sich. Nun war es ein leichtes, auch den Rest der Feinde zu vernichten. Als Varus, schwer verwundet, die Schlacht verloren sah, stürzte er sich in sein Schwert.

    Germanien war frei!

    Der Eindruck in Rom war niederschmetternd. Der Kaiser Augustus zerriss seine Toga und reif schmerzerfüllt aus: „Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder!“

    Man fürchtete bereits , dass Arminius auch das keltische Gallien zum Aufstand gegen das Römerreich aufreizen würde.

    Aber germanische Uneinigkeit hinderte ihn daran, seinen Erfolg weiter auszubauen.

    Einige Jahre später musste er gegen den Markomannen-König Marbold zu Felde ziehen, der in Böhmen ein Reich gegründet und mit den Nachbarvölkern einen gefährlichen Bund geschlossen hatte.

    Arminius siegte, aber die Machtfülle, über die er nun gebot, erregte die Eifersucht und den Argwohn der Adelsgeschlechter.

    Im Jahr 21 wurde er von seinen eigen Verwandten ermordet. Sein Bild aber wird zum Heldenideal der Nachwelt, und bald woben Sage und Dichtung ihre Schleier um seine Persönlichkeit.

    Tacitus schrieb ihm die bewundernde Grabschrift: „Der Befreier Germaniens, im Kampfe unbesiegt!“

    Ob nicht Arminius das Urbild zum Siegfried der deutschen Sage ist?

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  • Weiter geht`s! Deutsche Geschichte nach Albert Thümmel / 101 v. u. Z.

    Oktober 8th, 2023

    In immer breiteren Scharen drängten die Bewohner der germanischen Wälder nach Süden und Südwesten.

    In schweren Kämpfen überwanden sie dabei die dort noch ansässigen Kelten. So wurden Rhein und Donau erreicht, der Rhein sogar stellenweise, zumal in seinem Unterlauf, überschritten.

    Der Heerkönig Ariovist suchte mit seinen Sweben über den Oberrhein nach Gallien vorzudringen, wurde aber von Cäsar 58 v. u. Z. bei Mühlhausen im Elsass geschlagen und musste sich wieder zurückziehen. In achtjährigen Kämpfen eroberte Cäsar dann ganz Gallien und machte es zu einem festen Bollwerk gegen die Germanen.

    Die Schlacht im Teutoburger Wald

    Der römische Kaiser Augustus ( 31 v. u. Z. bis 14 n. u. Z) beschloss, das Land zwischen Rhein und Elbe zu unterwerfen, um den Rhein als Grenze gegen die Germanen zu sichern.

    In wiederholten Kriegszügen stießen die römischen Soldaten bis zur Elbe vor. Germanien galt als römische Provinz und erhielt einen Statthalter. Er hieß Varus. Dieser war vorher Statthalter in Syrien gewesen.

    „Arm kam er in das reiche Land, und reich verließ er das arme Land.“ – so das Urteil über seine Verwaltung.

    Die Germanen glaubte er ähnlich behandeln zu können. Er bedrückte sie auf alle mögliche Weise. Ein dumpfe Gährung ging durch das Volk, und alle sehnten sich nach der Befreiung von dem verhassten Joch.

    Die Rettung kam von Arminius.

    Arminius war der Sohn eines Cheruskerfürsten. Wie so viele germanische Adelssöhne war er in jungen Jahren in das römische Heer eingetreten und hatte das römische Bürgerrecht und die Ritterwürde erlangt.

    Nach seiner Rückkehr in die Heimat gewann er die meisten Fürsten Mitteldeutschlands für seinen Plan, die römische Herrschaft abzuschütteln. Nur einer der Cheruskerfürsten, Segestes, stand auf seiten der Römer. Er hatte eine Tochter namens Thusnelda, die dem Arminius heimlich verlobt war. Als dieser um sie warb, aber abgewiesen wurde, entführte er seine Braut mit ihrem Einverständnis.

    ————————-

    Morgen geht es dann weiter: „Arminius entführt Thusnelda“ (8 n. u. Z. )

    Meine Empfehlung (Film): schaut „Barbaren“ eine Netflix-Historienserie über 2 Staffeln.

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