Nun feiern wir sie schon bald wieder: Die vermeintliche Einigkeit zwischen Konsumenten und Klassenbrüdern.
Was war das doch für eine Wiedervereinigung, die uns 1990 offiziell verkündet wurde?
Oder waren es vielmehr Welten, die da aufeinanderprallten?
Doch eines haben die Betroffenen gemeinsam: Sie sind ein Volk, eine Nation, losgelöst von ihren Wurzeln, indem man ihnen fundamentales Menschenrecht nahm und ihnen eine fremde, andere Denkweise aufzwang.
Manche nennen es auch Umerziehung.
Auf diese Weise entwickelten sich Gruppen.
Da haben wir zum einen die Gruppe an Menschen als Konsumenten, gewachsenen und erstarkt in einem westlich geführten Hyper-Industrialismus.
Und zum anderen die, über die der marxistische Messianismus des Ostens viele Jahre wie ein Moloch schwebte, entsprungen des Sowjetimperialismus.
Auch wenn dieser Tag der Einheit unmittelbar bevorsteht, möchte ich diese Merkmale zunächst nur am Rande aufführen.
Vielmehr bewegt mich ein Artikel von Gerold Bernert, zu den Handlangern zur Zerstörung der deutschen Industrie – zu den Machern, den Wegbereitern.
Als Beitragsfoto eingestellt, findet ihr noch einige Zitate dieser „Macher“ auf ihrem „erfolgreichen“ Marsch durch die Institutionen.
Nennen wir sie doch einfach: Die Totengräber einer Nation!
Gerold Bernert schreibt (veröffentlicht im Schlesier 2006) dazu Folgendes:
„Die 68er und ihre Nachfolge die Grünen, haben bei ihrem Marsch durch die Institutionen und in den schließlich erreichten Positionen unermesslichen Schaden in Deutschland angerichtet.
Dieser zusammengewürfelte Haufen von Spinnern, Fantasten, Opportunisten, Revoluzzern, Psychopathen und vieler irregeleiteter Idealisten durch die Frankfurter Schule, wurde auf die Deutschen losgelassen, mit tätiger Unterstützung deutscher Medien, Hochschulen und Ministerien. Sie sollten Deutschland von innen heraus zerstören.
Warum wurde das deutsche Volk mit den Grünen, einem Helmut Kohl, Gerhard Schröder, Angela Mer.kel, einem Weizäcker, Herzog und Köhler bestraft, gefolgt von üblen Statisten der Gegenwart wie Gauc.k oder Stein.meier?
Diese Herrschaften, alle von ungeheurerer moralischer Integrität, bienenfleißig in ihren Nebentätigkeiten – nicht in der Politik – in Aufsichtsposten oder Lobbygeschäften.
So bekommt man das Gefühl, von verbrecherischen Egoisten regiert zu werden, von Leuten, die die dunkelsten Flecken auf ihrer gewiss nicht weißen Weste gegenseitig mit Orden und Ehrenpreisen zudecken.
Wenn man bei Leuten, die sich als moralische Instanz aufspielen, ein wenig an der weißgelackten Oberfläche kratzt, taucht ein abschreckender Schweinehund auf, der sich in einem erlogenen Schafpelz getarnt hat.“
Und noch ein paar Zeilen möchte ich aus den Schriften Bernerts zitieren. Man achte bitte darauf, diese Sätze stammen aus dem Jahr 2006:
„Was sind das für Leute, deren Aufgabe es war, die Energieautarkie in Deutschland zu zerstören, und das Land fast von Erdöl- und Erdgaslieferungen aus dem Ausland abhängig zu machen?
Die grünen Thesen sind den 68ern mit suggestiven Methoden so in ihre Gehirne eingehämmert, dass Begriffe wie Kernkraftwerk, Plutonium, Castrobehälter usw. bei ihnen zu reflexartigen Reaktionen führen wie dem Pawlow’schen Hunden und
unter Umgehung des Verstandes und der Großhirnrinde.
Die Medien wenden seit Jahrzehnten diese Methode der Gehirnwäsche an.
Erstaunlich ist, dass dies nicht mehr nur auf historischem Gebiet geschieht, sondern neuerdings auch auf naturwissenschaftlich-technischem.“
Es bebt sowohl auf menschlicher Ebene als auch auf historischer, politischer, geopolitischer und völkerrechtlicher. Das Beben hat nie aufgehört, nur die Erschütterungen sind abgewandelt, und dass über Jahrhunderte hinweg.
Viele sprechen von einer neuen Weltordnung. Doch was ist das für eine merkwürdige Ordnung in einer Welt, in der wir mehr und mehr amerikanisiert sind, aufgeteilt in verschiedene Staaten und Gebiete, ihrer nationalen Selbstbestimmung beraubt?
Sollte es nicht besser eine Welt sein, in der jedes Volk seinen selbstverständlichen Platz einnehmen und seine Freiheit wiedergeben kann? Das wäre dann in Ordnung.
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Aufnahmen /Beitragsfotos stammen aus der Bertelsmann Lexikothek – Bibliothek des 20.Jahrhunderts / Unser Jahrhundert in Wort und Bild die 80erJahre.
Die Liste der Zitate stammt aus „Der Schlesier aus 2006
So verlassen wir denn am Ausgange des Mittelalters Deutschland in Ohnmacht und Zerstückelung.
Dis bisherigen Lebensmächte waren gealtert und siech geworden: die Romantik hatte in Kirche, Staat und Gesellschaft ihre Kraft vollständig erschöpft und war unheilbarem Marasmus verfallen. Neue Kulturstaaten mußten aufsprossen, neue Gesichtspunkte eröffnet, neue Standpunkte gewonnen, neue Hebel in Bewegung gesetzt werden, lum den versumpften Lauf deutscher Bildung wieder in Fluß zu bringen.
Nach mehr als tausendjährigem Schlummer sollte die Sonne heidnisch-klassischen Geistes wieder am Horizont emporsteigen, um eine mönchisch eingeengte und verfinsterte Welt zu weiten und zu hellen, und der Sturm der Freiheit mußte seine Schwingen rühren, um die mit giftigen Miasmen erfüllte Atmosphäre deutscher Geschichte zu reinigen. Wird die Sonne kräftig genug sein, das Gewölke kirchlicher Verfinsterung zu durchbrechen?
Wird der Sturm Mächtigkeit genug haben, wirklich reinigend durch Deutschland und Europa zu fahren?
Zuvor schreibt Scheer:
Mit dem Untergange der hohenstaufischen Kaiserdynastie hat Deutschland eine politische Weltstellung verloren die es erst 1870-1871 wiedereroberte. An dem Tage, wo Friedrich II. zu Firenzuola gramgebeugt verschied (1250), hörte unser Land auf, eine Weltmacht zu sein.
Die bürgerliche Freiheit, in den Städtebünden politisch organisiert, hätte vielleicht diesen Fluch gewendet; allein es fehlte dem deutschen Bürgertum bei aller Tatkraft im einzelnen an einer umfassenden und durchgreifenden nationalen Idee und – an einem genialen Verwirklicher derselben.
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Schlussteil aus Gang der deutschen Reichsgeschichte vom Ausgange der Staufer an bis zur Zeit Maximilians I.Johannes Scherr
Johannes Scherr wurde am 3. Oktober 1817 in Rechberg bei Schwäbisch Gmünd geboren und starb am 21. November 1886 in Zürich.
Scherr mußte nach der gescheiterten Revolution 1848 in die Schweiz fliehen, wo er sich habilitieren konnte und 1860 zum Ordinarius für Geschichte am Polytechnikum Zürich aufstieg.
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Foto /Beitragsfoto Nr. 227. Landsknecht, Kulturgeschichte des deutschen Volkes,
Schultz, Deutsches Leben im 14. und 15. Jahrhundert,
„Ein wundersam eigentümliches Gefühl muß uns anwandeln, so wir, im Geiste den Anblick festhaltend, welchen unser Land dermalen darbietet, zweitausend Jahre vor heute im Vogelflug über Germanien uns hingetragen denken. Da erschauen wir einen unermeßlichen Forst, aus dessen eintönig düsterer Fläche Gebirge hervorragen, bewaldeten Inseln gleich.
Rauschende Wasser, welche die großen Stromgebiete entlang wandeln, um an öden Küsten in das Meer zu münden, sowie da und dort zerstreute Lichtungen, Rodungen und Ansiedlungen bringen doch nur eine spärliche Abwechslung in das Waldgemälde, dessen Mächtigkeit viel mit der des Ozeans gemein hat und wie diese den Eindruck des Erhabenen hervorzubringen vermag.
Des deutschen Volkes Ursprung verliert sich in jene Märchenferne der Zeiten, deren Geheimnisse die rastlose Forschung unserer Tage zu durchdringen sich abmüht, aber noch lange nicht zu einer auch nur annähernd klaren Lösung gebracht hat.
Doch dazu an anderer Stelle mehr.
Wie verbrachten wohl die Völker der altgermanischen Stämme ihre Freizeit?
Auch darüber berichtet Tacitus:
„Die Zeit, welche sie nicht mit Jagd und Krieg ausfüllten, verbrachten sie in träger Ruhe oder mit Zechgelagen, welche die beiden großen altgermanischen Laster, Trinksucht und Spielsucht, nährten.
Aus Feldfrüchten, geronnener Milch und Wildbret bestand vornehmlich ihre Kost; ihr Getränk, das sie im Übermaße liebten, war ein aus Gerste oder Weizen gezogener Saft, zu einiger Ähnlichkeit mit Wein verderbt wie des Tacitus treffender Ausdruck besagt. Dies der Anfang des seither so sorgsam ausgebildeten Nationalgetränkes, welches jetzt unter dem Namen »deutsches Lagerbier« die Runde um die Welt macht.
Da es bräuchlich war, Tag und Nacht ununterbrochen fortzuzechen, ging das Gelage nicht selten in Kampftumult über, um mit Totschlag zu endigen.
Vom Biere erhitzt, mitunter auch nüchtern, Hab und Gut, ja zuletzt die persönliche Freiheit im Würfelspiel einzusetzen, war durchaus nicht ungewöhnlich.
Andererseits wurden fast alle wichtigen Angelegenheiten beim Gastmahle verhandelt. Hier wurden Aussöhnungen zuwege gebracht und Ehebündnisse verabredet, hier wurden sogar über Krieg und Frieden Beschlüsse gefaßt, hier zeigte sich die Gastfreundschaft, diese von den Germanen bis in ihre äußersten Folgerungen geübte Tugend, in ihrem vollsten Glanze, hier wurde unserer Ahnen liebstes Schauspiel, nackter Jünglinge Tanz zwischen aufgerichteter Schwerter Spitzen und Schneiden, aufgeführt, hier endlich öffnete sich bei »zwangloser Fröhlichkeit des Innere der Brust eines Volkes ohne List und Trug«.“
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Quelle:
Johannes Scheer Deutsche Kultur- und Sittengeschichte
Ihre Tagebucheinträge ergänzte meine Mutter mit historischen Vorgängen, die unabdingbar sind, um die darauffolgende als auch die Geschichte der Gegenwart in ihren Vorgängen begreifen zu können.
Auf meiner Website habe ich bereits einige dieser Passagen veröffentlicht. In der Historie gehen wir dann weit zurück, unter anderem auch bis in das Jahr 1410.
An dieser Stelle fasse ich diese Art der Niederschrift /Ergänzung zusammen und erstelle parallel zu den Videobeiträgen https://www.youtube.com/channel/UC8tincxTaEo1T54qLTZ7vfw (dort lese ich aus den Tagebüchern meiner Mutter) die entsprechenden Texte in der Beitragsreihe: „Aus der Feder einer Erlebnisgeneration“ – auf Wunsch auch als PDF.
„Aus der Feder einer Erlebnisgeneration – der Blick in die Vergangenheit ist unabdingbar
Eine Vorgeschichte:
Ich zitiere:
„Vorgeschichte: Am 28.6.1914 wird der österreichische Thronfolger und seine Frau in Sarajewo von einem Serben erschossen. Dieses Verbrechen und die allgemeine Feindseligkeit die zwischen Österreich-Ungarn und dem Königreich Serbien bestand führte zum Ersten Weltkrieg.
Am 28.7.1914 erklärte Ö.-U.- Serbien den Krieg. Am 30.7.14 befiehlt Rußland Gesamtmobilmachung gegen Ö.-U.- und gegen Deutschland, das im Bündnis mit Ö.-U.- stand. Darauf erklärten Frankreich und England, die im Entente mit Rußland verbunden waren, D. u. Ö.-U.- den Krieg. Die drei großen Gegner waren, mit ihren 262 Mill. EW und 5,7 Mill. Soldaten, von Anfang an weit überlegen. Auf beiden Seiten schlossen sich im Lauf des Krieges weitere Staaten an.
Als am 16.4.1917 die USA auch noch D.u. Ö.-U. den Krieg erklärte, war die Niederlage nicht mehr aufzuhalten. Der Eintritt Amerikas in den Ersten Weltkrieg war nicht das Ergebnis des deutschen U-Boot-Krieges –Versenkung des amerikanischen Schiffes “Lusitania”, das seit 17.9.1914 als bewaffneter Hilfskreuzer für die britische Admiralität lief, und mit Muniton, Handgranaten, Handfeuerwaffen und anderem Kriegsgerät beladen war, oder irgendwelcher idealistischen Ziele, sondern die glänzende Rüstungskonjunktur durch die Waffenverkäufe an die Entente Mächte. (Im Zweiten Weltkrieg wurde Rußland mit Kriegsmaterial in jeglicher Form, aber auch mit Kleidung für die Soldaten ausgestattet. (Russische Soldaten, waren so schlecht ausgerüstet, die Füße oft nur mit Lumpen umwickelt, dass sie den toten deutschen Soldaten die Stiefel auszogen.)
Am 18.11.1918 kam es zum Waffenstillstand. Zuvor hatte der Kaiser am 9.11.1918 dem Thron entsagt und ging nach Holland ins Exil. Bei den anschließenden Notenausgleich über die Friedensbedingungen zwischen Deutschland und den Siegermächten (Mai/Juni 1919) wurde von Deutschland die Anerkennung der alleinigen Kriegsschuld erzwungen.
Ministerpräsident Philipp Scheidemann und sein Kabinett traten daraufhin zurück. Aber in der Nationalversammlung stimmten die Abgeordneten mit 237 Stimmen gegen 144 Stimmen für die Unterzeichnung des Vertrages. Der Außenminister der Weimarer Republik Hermann Müller und der Verkehrsminister Johannes Bell setzten am 28.6.1919 ihre Unterschrift unter den Versailler Vertrag, einem Schandvertag, wie er damals genannt und heute noch so gesehen werden muß.
Der amerikanische Diplomat George F. Kennan sagt heute dazu: “. in der Tat ein Frieden, der schon die Züge der künftigen Tragödie trug.”
Es war der Wunsch Deutschland für immer zu schwächen und als wirtschaftlichen Konkurrenten auszuschalten. 269 Milliarden Goldmark Reparationsleistung sollte ein Volk aufbringen, das total am Boden lag, deren Bevölkerung hungerte. Kriegsmaterial aber auch sämtliche Maschinen aus den Fabriken mußten an Frankreich und England abgeliefert werden. Dazu kamen die Gebietsabtretungen:
(ohne Abstimmungen) :
Elsaß Lothringen bekam Frankreich. Da Deutschland nicht mehr zahlungsfähig war, besetzten die Franzosen und Belgier 1923 das Ruhrgebiet, sie raubten das Geld der öffentlichen Kassen, erhoben Grenzzölle und Steuern und besetzten Gruben, Hüttenwerke und Fabriken und wie schon in den anderen besetzten Gebieten (Rheinprovinz, Rheinpfalz, Saarland) bestraften die Okkupanten willkürlich Männer, Frauen und auch Kinder mit Schlägen, Misshandlungen, Verurteilungen zu Geldstrafen, Gefängnis und Ausweisungen und vielerorts geschahen auch Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen, Reiter jagten die Deutschen von den Bürgersteigen und schlugen sie mit Peitschen. Ausgewiesen wurden mehr als 120000, die nichts mitnehmen durften und denen sofortige Hilfe gegeben werden mußte, geschehen im Westen durch Franzosen und Belgier und im Osten durch Polen. Von den Polen wurde eine Million Deutsche vertrieben, viele ermordet.
Provinz Posen und der Großteil der Provinz Westpreußen ging an Polen. (Das 1919 neugegründete Polen wurde hauptsächlich aus deutschen Gebieten errichtet).
Das Memelland bekam Litauen,
Eupen-Malmedy wurde entgegen den ursprünglichen Zusicherungen Belgien übergeben.
Einen großen Teil Oberschlesiens mit den Kohlengruben) erhielten die Polen, trotzdem die Abstimmung eindeutig mit 60% für Deutschland ausfiel.
Das Rheinland wurde zur Sicherung der Reparationszahlungen besetzt auch das Saargebiet mit seinen Bergwerksanlagen.
Im Versailler Vertrag wurde die Auslieferung von 895 deutschen Militärs und Politikern verlangt, darunter Paul v. Hindenburg und Erich Ludendorff. 1920 wurde die Erfüllung der Auflage gefordert, die Reichsregierung lehnte jedoch jegliche Auslieferung ab.
Sämtliche deutsche Kolonien in Afrika und in der Südsee mußten an Frankeich, Großbritanien, Südafrika, Australien, Neuseelad u. Japan abgetreten werden.
Beschreibung des Raubes der Kolonien:
1899 kaufte das Deutsche Reich für 20 Millionen die in der Südsee gelegenen Karolineninseln von Spanien.
Deutsch – Ostafrika: 1888 pachtete die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft das 1862 gegründete Daressalam samt Umland. 1890 wurde der Gouverneurssitz für das von Carl Peters gegründete und 1891 unter Reichsverwaltung gestellte Deutsch Ostafrika in die Stadt verlegt. Bereits am 8. August 1914 begann die Beschießung Daressalams durch Briten. Belgien und England teilten sich nach Kriegsschluß 1918 das Gebiet.
In Togo im westlichen Afrika kam Überfall und Einnahme des Landes von Briten am 27. August 1914. kann in Geschichtsbüchern nachgelesen werden dann erfährt man auch, dass der Stamm der Hereros im Januar 1905 – von britischen Agenten angestachelt -deutsche Farmer ermordet und einen Aufstand ausgerufen hatten.
Das Versailler Diktat ist ein Dokument des Hasses und Neides. Unterschrieben von den Deutschen, unter der Drohung der Sieger die Kriegshandlungen wiederaufzunehmen.
In England auch in Amerika und anderen Ländern gab es Stimmen, die den Vertrag nicht für richtig hielten. Auch viele ausländische Stimmen nahmen Stellung gegen den Vertrag einige Politiker sagten das ganz deutlich: “…ein der fortgeschrittenen, gebildetsten, kultiviertesten Völker in koloniale Abhängigkeit, Elend, Hunger, Ruin und Rechtlosigkeit gebracht, also in Verhältnisse versetzt unter denen noch kein zivilisiertes Volk gelebt hat.” soweit die Aussage.
Deutschland hatte erst sehr spät Kolonien gegründet, Franzosen und Engländer viel früher. Zwischen Frankreich und England kam es laufend zu Auseinandersetzungen und Konflikten im Bezug auf den Besitz der Kolonien. Aber als Deutschland in kürzester Zeit ausgezeichnete Leistungen in seinen Kolonien brachte, wurde Neid und Missgunst von beiden Ländern nur noch auf Deutschland gerichtet.
(Wie im Kleinen heute: Wenn Herr Müller sich ein neues Auto kauft und der Herr Meier sich das nicht leisten kann und vor Neid und Hass einen Wutanfall bekommt. So war und ist das auch im Großen.)
Wie nachzulesen und oben beschrieben, hatten schon im August 1914 – also vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges – Franzosen und Engländer die Deutschen in ihren afrikanischen Kolonien überfallen. Die kleinen deutschen Schutztruppen konnten den englischen und französischen Armeen keinen Widertand leisten. Die Deutschen wurden enteignet, interniert und außer Lande gebracht. Die von den Deutschen gegründeten Städte, Plantagen , Krankenstationen, Lepraheime, Bahnanlagen fielen in die Hände der Franzosen, Briten und Belgier. Wo Deutsche Städte und Dörfer entstanden, waren die Feinde schon da, um sich dort niederzulassen. Da fand sich schnell ein Weg, einen Krieg gegen Deutschland zu führen. Frankreich hat in den Jahrhunderten seine Grenzen weit nach dem Osten verschoben. Burgund, von den germanischen Burgundern angelegt, wurde wie Lothringen, Luxemburg, Elsass, Eupen Malmedy, Flandern und andere Gebiete von den Franzosen und Belgiern in Besitz genommen.
Ja, es gab auch eine Zeit vor 1933
Das deutsche Reich bestand nicht 12 Jahre, sondern 1200 Jahre
Und deshalb gehen wir in der Geschichte weiter zurück:
1870/71 waren es auch die Franzosen die in Deutschland einfielen.
Aber dieses Mal gelang es ihnen nicht deutsches Land zu rauben. Das von Napoleon 1806 aufgelöste Römische Reich deutscher Nation war zerfallen.
Aber die 26 kleinen deutschen Teilstaaten fanden zusammen, bildeten das Deutsche Reich, besiegten Frankreich und 1871 wird König Wilhelm d., I. von Preußen Deutscher Kaiser. Das Land blühte auf.
In Afrika und anderen Ländern entstanden Siedlungskolonien. Kaufmannsgesellschaften und Auswanderungswillige legten Städte und Plantagen an. Ganz Europa beneidete das Deutsche Reich auch um seine sozialen Errungenschaften unter Bismarck. Verärgert über den Sieg Deutschlands 1871 und das Aufblühen des Deutschen Reiches und seiner Kolonien, erzeugte Wut, Neid und Hass bei Engländern und Franzosen, um diesen Aufschwung ein Ende zu bereiten erklärten sie Deutschland 1914 den Krieg und stürzten das DR 1919 mit dem Versailler Vertrag in den Ruin und behaupten bis heute, dass das DR den Krieg begonnen hat. (welch Hass und Neid heute noch in ihren köpfen schwirrt, beweisen ihre böswilligen Worte bei der Wiedervereinigung. Die Tageblätter waren voll mit den Worten: ”Deutschland wird wieder groß, zu groß!”)
Ausgelöst wurde der Krieg 1914 durch die Ermordung des österreichischen Thronfolgerpaares und die Kriegserklärung Österreichs an Serbien. Das Deutsche Reich stand im Bündnis mit Österreich. Frankreich und England mischten sich ein, um das DR wirtschaftlich kaputt zu machen und das fleißige Volk zu demütigen.
1871-1918 hatte Berlin die größte jüdische Gemeinde in Deutschland und die fünftgrößte der Welt. In Berlin stellten Juden:
34% Universitätslehrer 48% Rechtsanwälte
42% Mediziner 56% Notare
Außerdem waren sie in der überwiegenden Zahl Kaufhaus- und Geschäftsinhaber und Besitzer von Immobilien.
In Görlitz und anderen Städten sahen die % – Zahlen ebenso aus. Dies erregte Anstoß zum Antisemitismus.
1925 lebten 568ooo Juden in Deutschland. Ihnen gehörten:
79% der Warenhäuser, 70% des Feinmetallhandels, 48% der Privatbanken
Unternehmen wir einen weiteren geschichtlichen Rückblick.
1806 löste Frankreich das Römische Reich Deutscher Nation auf. Napoleons Truppen brachten über Deutschland Not und Elend, zerstörten Städte, verwüsteten Dörfer u. Felder, stahlen den Bauern das Vieh. Die eroberten Gebiete formte Napoleon zu kleinen Staatsgebilden und zersplitterte das Land. Deutschland mußte die Hälfte seiner Staatsgebiete unter französische Herrschaft stellen, alles Land westlich der Elbe abtreten. Große Unterstützung bekamen die Franzosen von Polen. Von den Eroberungen und den verheerenden Zerstörungen, die Frankreich unter Napoleon über Deutschland brachte, den grausamen Vorgehen der französischen Truppen in den Städten und Dörfern berichten die niedergeschriebenen Berichte in den Stadt- Archiven und in Geschichtsbüchern. Napoleons Größenwahn brachte die vollkommene Zersplitterung des Deutschen Reiches.
1792 – Nachdem die Revolution in ihrer Heimat die alte Ordnung mit Mord hinweggefegt hatte, fielen die Franzosen plündernd und mordend ins DeutscheReich ein, besetzten die Gebiete um Mainz, Köln und Aachen
So wurden die Deutschen wie schon Jahrzehnte vorher von den Franzosen überfallen. Goethe nahm in der Gefolgschaft des Herzogs von Weimar an dem Verteidigungsfeldzug teil, die Verbündeten wurden von Frankreich geschlagen.
Die Franzosen drangen danach über den Rhein in Deutschland ein, verwüsteten die Städte (Allein Köln war von 1794 bis 1813 von den Franzosen besetzt und mußte an die Okkupanten Kriegssteuer zahlen) Franzosen vertrieben die Deutschen aus ihren Heimatorten. Viele von ihnen kamen ohne Hab und Gut auch nach Weimar. Goethe beschreibt in seinem Werk “Herman und Dorothea” die Not der Vertriebenen und im Besonderen das Schicksal eines jungen Mädchens.
Die Französische Revolution fand anfangs in Europa begeisterten Widerhall, auch bei Goethe, später verurteilte er sie hart, Schiller schrieb: “Mich ekelt vor diesen elenden Henkersknechten “.
Die Franzosen führten zwar die schönen Worte “Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit” im Munde, aber dies alles galt nur für ihre Gesinnungsgenossen, für die anderen war das Gefängnis oder der Tod da. (Wie später bei der Oktoberrevolution und beim Einmarsch der Bolschewisten in Deutschland 1945 und der kommunistischen Regierung in Mitteldeutschland von 1945 bis 1989.
Wie sich die Bilder gleichen! Erst die Befreiungskriege 1813 – 1815 beendeten Napoleons Schreckensherrschaft in Deutschland. Deutsche und britische Armeen schlugen 1815 die französischen Truppen bei Waterloo und bereiteten Napoleon die endgültige Niederlage. Zurück blieb ein in kleine Staaten aufgeteiltes und vollkommen verwüstetes deutsches Land.
Drei Raubkriege gestattete sich der französische König Ludwig der XIV. (1638-1715). Gegen Spanien, Niederlande und auch gegen Deutschland. Neun Jahre lang mußten die Deutschen die Verheerung ihrer schönen Städte und Dörfer ertragen!
Die Franzosen nahmen Flandern mit den Städten Lille u. Dünkirchen, die Grafschaft Burgund sowie Elsaß mit Straßburg ein, dann begann die Verwüstung der Pfalz. Es kam zum Widerstand des Römischen Reiches Deutscher Nation.
1688 mußten sich die Franzosen zurückziehen, fielen aber immer wieder im Land ein, wurden 1693 endgültig geschlagen. Auf dem Rückzug hinterließen sie eine schreckliche Spur der Verwüstung, zerstörte Städte, Burgen und Schlösser, abgebrannte Dörfer, nicht nur in der Pfalz, auch in anderen Regionen. Zerstört wurden auch Mannheim, Speyer mit dem Kaiserdom, alle Burgen an Mosel und Mittelrhein, die Stadt Heidelberg wurde in Schutt und Asche gelegt auch das Schloss. Seit 1693 ist die Anlage eine Ruine.
Frankreich hat seine Grenzen ostwärts auf deutsches Gebiet in den Jahrhunderten verlegt, deutsche Gebiete und Städte vereinnahmt.
Im Dreißigjährigem Krieg fielen Schweden und Franzosen ins Reich ein. Die Franzosen okkupierten im Westen deutsches Land, die Schweden sahen die Chance ihr Land auf Nordosteuropa zu erweitern. Die geschwächten deutschen Truppen, waren nicht mehr in der Lage Widerstand zu leisten. Die Besatzer eigneten sich große Gebiete des Reiches an Schweden: Vorpommern mit Rügen und einem Teil Hinterpommerns.
Als 1805 die Schweden sich im Kriegszustand mit den Franzosen befanden, besetzte, plünderte und verwüstete Napoleons Heer diese Gebiete. Erst im Zuge der Befreiungskriege wurde Pommern 1815 von den Franzosen befreit und kam zu Dänemark, die es für 3.,5 Mill. Dollar Preußen zurückgaben.
Soviel zur Geschichte an der West – und Nordgrenze Deutschlands in den laufenden Jahrhunderten.
Und nun zur Ostgrenze.
Im Osten waren es Slawen die in die Gebiete der Germanen eindrangen. Der ostgermanische Stamm der Burgunder lebte 200 v.u.Z. bis ca. 450 u.Z. im heutigen Ost- u. Westpreußen. Sie wanderten, bis auf wenige Zurückbleibende, weiter bis in die jetzige Rhonegegend, gründeten dort das Burgunderland mit der Hauptstadt Lyon. Ab dem 9. Jahrhundert kamen Slawen in die ehemaligen Ostgebiete der Burgunder. Es entstanden kleine Siedlungen, slawische Dörfer und später auch Städte. Die Städte hatten eine Anzahl nackter Hütten meist in der Nähe einer hölzernen Burg.
Aber es gab im 9. und 10. Jh. auch eine Zuwanderung von Germanen. Die Wikinger kamen in diese Gebiete, legten einige Orte und Handelsniederlassungen an. Und als der Deutsche Orden 1226 und deutsche Siedler von Herzog Kasimir ins Land gerufen wurden, entstanden in den Jahren von 1230 bis 1291 bereits über 100 deutsche Städte und Dorfgemeinden u.a die bekannten Orte, Danzig, Thorn, Kulm, Elbing, Marienburg, Graudenz, Kulm , Memel, Königsberg, das Ermland und Samland, die Halbinsel Hela und viele feste Burgen.
1410 wurde der Deutsche Ritterorden von den Polen überfallen und bei der Schlacht nahe Tannenberg von den Polen geschlagen. Die Polen besetzten, die von den Deutschen geschaffenen Gebiete, Städte und Dörfer.
1466 mußte der Deutsche Orden umfassende Gebietsabtrennungen an Polen anerkennen. Da die Regionen und Städte rein deutsche Bewohner hatten und von Deutschen das Land urbar und die Städte erbaut wurden und die Polen auf den Fleiß und die Schaffenskraft der Deutschen nicht verzichten konnten, bestand die Oberhoheit der Polen anfangs nur formell.
1569 erhielt Brandenburg einen kleinen Teil Westpreußens als Lehen vom Deutschen Kaiser des Römischen Reiches Deutschen Nation (zu dem auch Polen gehörte) ab 1618 gehörte Westpreußen ganz zu Brandenburg und schied 1657 aus der Lehenshoheit Polens.
Als um 1765 in Polen Bürgerkrieg ähnliche Zustände ausbrachen, baten die polnischen Herzöge Friedrich den Großen ihnen seinen Bruder -Prinz Heinrich- zum König zu geben (König von Polen August der III. von Sachsen war im Oktober 1763, sein Sohn 2 Monate später gestorben.)
Friedrich d. Gr. wusste, dass dieser Schritt schwere Folgen haben könnte; denn in Rußland regierte nicht mehr Peter der III. sondern seine Frau Katharina, die bereits über Polen Macht ausübte. Und sie hatte einen polnischen Grafen für die Krone Polens ausersehen. Aber unter seiner Herrschaft hielten die Aufstände im Land an, da rückten russische Truppen in Polen ein. Im Herbst 1772 holten sich die Österreicher das von den Polen angeeignete Land zurück und drangen darüber hinaus weit ins Land ein. Friedrich d. Gr. bekam, das von dem deutschen Orden und deutschen Siedlern urbar gemachte und mit Städten und Dörfern bebaute und 1466 von den Polen vereinnahmte Land, zurück.
Galizien ging an Österreich, Weißrußland an Rußland– Das war der Stand nach der Ersten Teilung Polens.
Es kam noch zu einer zweiten und dritten Teilung Polens 1795, die zuständigen polnischen Adligen unterschrieben den Teilungsvertrag und am 1.1.1795 verschwand Polen von der Landkarte.
Von dem Territorium übernahmen Russland 80%, Österreich 12 %, Deutschland (Preußen) 8 % (!!!!) und dies mit dem Zuspruch des polnischen Hochadels in der Konföderation von Targowice!
Preußen respektierte das Eigenleben der Polen, ließ polnische Schulen und Vereinigungen zu! Nach der Rückkehr der deutschen Gebiete zu Preußen bildeten die Provinzen Ostpreußen, Westpreußen und Brandenburg das Königreich Preußen, dazu gehörte auch die Provinz Posen, wo im 13. Jh. deutsche Siedler Dörfer und Städte anlegten.
Schon bei der Übernahme 1772 wurden von Friedrich d. Gr. Sofortmaßnahmen eingeleitet um die vollkommen verwüsteten deutschen Dörfer und Städte wiederaufzubauen, neue Ortschaften wurden gleichzeitig gegründet. Die Schulpflicht wurde eingeführt.
Der Bromberger Kanal, der die Oder mit der Weichsel verbindet, war ein Wunderwerk der damaligen Zeit. Die Leibeigenschaft bei den Kaschuben wurde aufgehoben. Bei den Deutschen gab es sie nicht mehr. (Kaschuben war eine kleine slawische Minderheit, die, wie Sorben in der Lausitz, innerhalb deutscher Gebiete wohnten. (Der Schriftsteller Günter Grass kommt aus dieser Minderheit).
Nach dem Tod von Friedrich d. Großen führte König Wilhelm der II. den Ausbau des Landes fort und erreichte im 19. Jahrhundert einen starken wirtschaftlichen Aufschwung. Bauwerke und Kunststätten, Kirchen, Schlösser, Theater, Wohn- und Geschäftshäuser erinnern heute noch an die deutschen Erbauer.
Es entstanden aus Fischerdörfern Seebäder, die bekannte Schichau Werft, Druckereien, Speichergebäude, Industriebetriebe, Bahnanlagen, die Thorner Eisenbahnbrücke und die Stadtbrücke. Auch die anderen Brücken in Fordon, Graudenz u. Danzig stellen großartige technische Leistungen dar. (Alles von Deutschen geschaffen!) Auch in der Landwirtschaft wurde großartiges erreicht, Güter u. Höfe angelegt, Agrarprodukte, vor allen Dingen Getreide, ausgeführt.
Nachdem das Land wirtschaftlich in höchster Blüte stand, bekamen es 1919 die Polen!
Schlesien war auch eine rein deutsche Provinz.
Als der Hauptteil der Germanen, die Silinger (von ihnen stammt der Name Schlesien), sie waren 700 bis 1000 Jahre dort ansässig, im 8. Jahrhundert abzogen und danach einige Slawen in das Gebiet eindrangen, kamen bereits im 10. und 11. Jahrhundert wieder Germanen ins Land und ab dem 13. Jahrhundert wurde Schlesien hauptsächlich von den germanischen Franken besiedelt, die die dichten Wälder rodeten, Städte und Dörfer anlegten Klöster und Kirchen bauten und aus dem vollkommen wilden Gebiet eine blühende Landschaft schufen.
Die polnischen Herzöge Niederschlesiens folgten schon lange der Überlieferung deutsche Fürstentöchter zu heiraten und so waren Kinder und weitere Generationen Deutsche. Aus den deutschen Höflingen und ihren Vettern wurden die schlesischen Grundbesitzer. Die Siedler brachten deutsche Sitten in ihre errichteten Dörfer und Städte mit. Ihnen folgten deutsche Kaufleute. Durch sie wurden die schlesischen Bergwerke eröffnet, Silber und Gold, Kupfer und Blei gewonnen und Münzstätten errichtet. Die neu gegründeten Marktorte und Dörfer waren rein deutsche Städte und Dorfgemeinden. Einige Bauern und Holzfäller machten die Berggebiete (Riesen-u. Isergeb.) bewohnbar. Es entstanden Schutzhütten, die Bauden.
Im 18. Jahrhundert begann der Abbau der Kohle im Waldenburger Bergland und auch in Oberschlesien. Sie wurden die größten Industriegebiete des Deutschen Reiches und die größten Bergbaugebiete Europas. Heilquellen wurden erschlossen und Kurorte errichtet. Handel und Handwerk bestimmte das Leben in den Städten Eine Fülle nützlicher und schöner Bauten wurden errichtet. Klöster, Kirchen, herrliche Dome, prächtige Rathäuser u. stattliche Privatbauten, Kunststätten, Theater, die Universität in Breslau sind heute noch Zeugen deutschen Fleißes und deutscher Wertarbeit. Straßen- und Bahnanlagen gehören dazu wie Technik und Wissenschaft und manche wertvolle Erfindung, denn von Schlesien stammen allein 14 deutsche Nobelpreisträger, darunter auch Gerhart Hauptmann.
1945 raubten die Polen das Land und vertrieben die Deutschen, von denen Millionen durch Hunger, Kälte, Deportation, Zwangsarbeit, in KZ-Lagern und durch Mord umkamen.
Wichtig ist es die Berichte der Überlebenden zu lesen, auch wenn der größte Teil der Nachrichten über die Untaten der Sieger noch in fest verschlossenen Archiven ruht und für die Bevölkerung nicht zugänglich ist, gibt es Tausende Dokumente, die in Büchern zusammengefasst sind und von den einzelnen Schicksalen berichten. Man braucht sie nur zu lesen! Z.Bsp die Bücher. “Tragödie Schlesiens 1945/46”, “Letzte Tage in Schlesien” oder die Dokumente von Ostpreußen, wo die Russen wie Tiere wüteten.
Auch das Tagebuch “Ich schrieb es auf” von der schlesischen Dichterin Ruth Storm sollte jeder lesen und den Bericht von Gerhart Pohl:” Gerhart Hauptmanns letzte Tage in Schlesien” damit die furchtbaren Schicksale der 15 Millionen und 3 Mill ermordeten deutschen Vertriebenen endlich bekannt werden. Auch ist es wichtig sich über die materiellen Werte, die durch den Verlust von einem Viertel des Deutschen Reiches entstanden sind, zu informieren
1921 wurde in Österreich über den Anschluß an Deutschland abgestimmt (Tirol 24.4.21: 98 % Ja-Stimmen, Salzburg 99,3 % Ja-Stimmen) Weitere Abstimmungen wurden auf Druck Frankreichs verhindert. Frankreich wollte schon 1919 Deutschland teilen.
Noch mal ein Rückblick, weil erwähnenswert: als 1918 Polen entstand, wurde Westpreußen von Deutschland abgetrennt, es entstand der so genannte Polnische Korridor (Die Deutschen mußten durch das von Polen angeeignete Westpreußen nach Ostpreußen reisen), die Provinz Posen nahmen sich ebenfalls die Polen. In Oberschlesien das Industriegebiet mit 90% der Kohle- und Eisenerzvorkommen und den wirtschaftlich bedeutenden Bergbauregionen. 1/7 des Deutschen Reiches mit 1/10 seiner Bevölkerung (ca. 6,5 Mill.) nahm sich Polen. Auch Lissa, der Geburtsort meines Vaters, wurde polnisch. In den rein deutschen Gebieten wurden sofort Polen angesiedelt.
Die Sieger beuteten das Land aus, in Polen stand die deutsche Bevölkerung unter rücksichtsloser Unterdrückung. Anspucken, Schlagen, vom Bürgersteig treten usw. gehörten zu den täglichen Angriffen, auch schreckten die neuen Herren nicht von Mord zurück.
1920 nannten das die Sieger Frieden: Raub, Plünderung Gewalttaten, große Gebietsabtretungen und unerfüllbare Reparationsleistungen.
Wer keine Ahnung von der Geschichte Deutschlands hat, sollte bei Gesprächen schweigen und sich informieren, nicht nur über die 12 Jahre Drittes Reich, dann wird er auch wissen, dass 1871 Frankreich Deutschland überfiel und nicht die Polenteilung war und dass es ein Polen für fast 150 Jahre nicht gab, eine Zeit, wo fleißige deutsche Menschen unter größter Anstrengung ihr von den Polen verwüstetes Land wieder blühend machten, um es 1918 wieder an Polen abgeben zu müssen!
Deutschlands enormer wirtschaftlicher Aufstieg, der großen Neid von Franzosen und Engländern hervorrief, war die Vorgeschichte für die Kriegserklärung der beiden Staaten an Deutschland 1914. Man muß die wahre Geschichte kennen um sich die Frage zu beantworten:
Welche Länder haben Jahrhunderte hindurch wessen Gebiete und Städte besetzt und vereinnahmt?
Es ist schon die Mühe wert, den tatsächlichen Geschichtsablauf zu erforschen und nicht, die nach 1945 von den Siegern umgeschriebene Geschichte, anderen in taktloser Weise auf zudiktieren.
(Der Name “Drittes Reich” stammt ursprünglich aus dem religiösen Bereich und wurde zur Hitlerzeit als Nachfolge zum Ersten (962-1806) und Zweiten Deutschen Reich (1871-1918) gesehen)
Goethe sagte: Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleibt im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tag leben”
Ein großer Teil der Deutschen kennt nur die Geschichte ab 1933 und ihnen fehlen jegliche Zusammenhänge. Aus Lügen wurden für sie Wahrheiten, mit denen sie leben, man kann sagen sehr gut damit leben und an Erlebnisgenerationen noch freche Fragen stellen und fordern ihre falschen Behauptungen anzuerkennen. Die Menschen glauben viel leichter an eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als an eine Wahrheit, die ihn völlig neu ist.
Und noch etwas: Weil die Germanen in der NS Zeit glorifiziert wurden, glaubt man heute sie für dumm erklären zu müssen, deren Geschichte und Geschichtsschreiber (wie Tacitus) vollkommen verändert darzustellen. Manche die Geschichte in Schule und Elternhaus nicht kennen lernen durften (DDR) sagen so ganz naiv daher, dass die Germanen noch auf Jagd gingen, während andere Völker schon Häuser bauten, wobei das eigentlich für Menschen, die in der NS Zeit lebten und zur Schule gingen zur Wissensvermittlung gehörte und im Unterricht von der großen Kultur der Griechen und Römer berichtet wurde.
Die Zeit der Germanen kam später sie waren sehr wissensdurstig unermüdlich fleißig, verantwortungsvoll und gewissenhaft, was ihnen schon bei den Römern große Anerkennung brachte. Mit den Kenntnissen, die sie bei den Römern erworben hatten und ihren eigenen klugen Ideen und einem großen Willen zum Schaffen und zum Denken bauten sie Mitteleuropa auf, nachdem 476 das Ende des Weströmischen Reiches kam und der germanische Heerführer Odoaker zum König ausgerufen wurde.
Kaiser Karl der Große, aus dem Stamm der westgermanischen Franken, vereinte die einzelnen Königsländer zum großen Frankenreich und damit erneuerte er auch das alte römische Kaisertum. Dieser Riesenstaat wurde später für seine Enkelkinder geteilt. Aus einem Teil bildete sich das Römische Reich Deutscher Nation, das unter der Herrschaft deutscher Kaiser fast 1000 Jahre bestand und erst unter der Gewaltherrschaft Napoleons in kleine Staaten aufgeteilt wurde.
Man kann, wenn von Tatsachen (bewiesenen) und Wahrheiten berichtet wird, nicht ein anderes Thema verlangen oder verlangen falsche Aussagen für wahr anzuerkennen.
In Europa entstanden in den 20er Jahren Diktaturen: Italien 1922 (Mussolini), Spanien 1923 (Franco), Portugal 1926, Österreich, Ungarn, Rumänien 1932.
Der israelische Botschafter in Bonn Asher Ben Nathan, antwortete auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: ” Das ist völlig belanglos. Entscheidend ist was den Schüssen vorausgegangen ist. So hat jede Geschichte auch eine Vorgeschichte.”
Und nur wer die Vorgeschichte Deutschlands kennt, kann über die Jahre von 1933 – 1945 mitreden.
Der jüdische Friedensnobelpreisträger und stellvertretende Regierungschef Israels Shimon Peres antwortete am 12. August 2006 in “Bild” auf die Frage des Journalisten Vehlewald:
“Auch Israel wird scharf kritisiert für sein hartes Vorgehen im Libanon. Zu Recht?”
Peres: “Diese Kritik beeindruckt mich nicht. Der Vorwurf lautet wir würden “unangemessen” vorgehen. Aber sind 200 Raketen der Hisbolla gegen unser Volk angemessen?”
Und was war 1939 unangemessen und angemessen? Wer drangsalierte denn seit 1919 die deutsche Bevölkerung und schreckte nicht vor Mord zurück im geraubten deutschen Land, die Polen! Deutschland war gezwungen, nachdem schon 1 Million Deutsche Zuflucht in anderen deutschen Provinzen fand, auch den anderen Millionen Hilfe zu geben.“
Ich habe heute lange überlegt, dass Thema zur Flut unzähliger Menschen auf den europäischen Kontinent überhaupt aufzugreifen. Diese Flut scheint unerschöpflich, und das nicht erst seit 2015.
Ein Ende dieser Vorgänge ist nicht in Sicht.
Darum macht es auch wenig Sinn, dem Ganzen große Aufmerksamkeit zu schenken. Denn wenn schon die ö R. berichten, wird im Hintergrund bereits die nächste „Suppe“ zubereitet.
Daher nur kurz:
Heute erklangen aus einem Video die schrillend lauten Schreie von Frauen und die hilfesuchenden Rufe von einzelnen Männern. Sie klangen ängstlich, ja, nahezu verzweifelt. Und nein, es waren nicht die Schreie und Rufe von den geflüchteten Menschen, vielmehr waren es die der Einwohner des Landes, die den sogenannten Flüchtlingen Schutz bieten sollen.
Ich will das nicht weiter ausführen, die Bilder (auch im Mainstream) sprechen für sich.
Zeigen die Bilder tatsächlich das, was ich wahrnehmen muss oder soll? Tanzende, fröhlich gestimmte junge Männer, gerade auf einer kleinen Insel im Süden Europas eingetroffen, im Freudentaumel mit französischen und deutschen Mädchen, die sich hier als Helfer einbringen.
Emotionsgeladen und fehlinstrumentalisiert stürzen sich diese Mädchen auf ein Feld, dass sie vermutlich nicht mehr unbeschadet verlassen werden.
Auf der anderen Seite, völlig überforderte Polizisten, die diese vielen „geflüchteten“ Männer kaum noch unter Kontrolle bringen können.
Außer Kontrolle waren gestern auch die Männer des sogenannten Eritrea-Festivals in Stuttgart. Dort flogen Steine, Flaschen und Holzlatten auf Polizisten, mehr als zwei Dutzend wurden verletzt.
Mit dem Wissen, unter welchen schrecklichen Bedingungen, unsere Eltern und Großeltern damals nach 1945 geflüchtet / vertrieben worden sind, – in einer Zeit, die noch nicht einmal mehr mit dem Kriegsgeschehen in Verbindung gebracht werden kann, lässt sich meine persönliche Gefühlslage gerade nur schwer beschreiben.
Es ist die Fortführung einer unglaublichen Verhöhnung des deutschen Volkes.
Das Feld des Unrechts kennt keine Grenzen, es breitet sich immer weiter aus, um alles Ursprüngliche niederzuwalzen. Wir sollten auf der Hut sein, vor allem vor einer suggerierten Solidarität und Einigkeit der europäischen Union.
Wenn ich den Memoiren meiner Mutter blättre, gelange ich zwangsläufig zu den Vorgängen aus einer Zeit, als Deutschland seinen Platz an der Sonne einnahm.
Selbstverständlich lässt sich die Kolonialgeschichte nicht in ein oder zwei Kapiteln „abfrühstücken“. Das ist auch nicht meine Intention.
Doch kann man ohne Übertreibung behaupten, dass es in unserem Land nur wenige Leute gibt, die wissen, welche unersetzlichen Verluste wir durch die Wegnahme unserer Schutzgebiete und Überseemärkte erlitten haben.
„Welch grauenvolle Jahre an Elend, Jammer, Not und Verzweiflung in breiten Massen unseres deutschen Vaterlandes herrschten, ist noch nie richtig von der Kulturwelt erfaßt worden. Die das Elend getragen, trugen es stumm. Es saß an stillen, leeren Tischen stiller, ausgehungerter Familien, die ihre Not nicht auf der Straße zeigten. Ein Volk kann jahrelang solches Elend erdulden, ohne völlig niederzubrechen. Es ist ein Ausnahmezustand wie der einer Krankheit am Einzelorganismus, den eine gesunde Natur überwindet.“
In den Beitragsfotos findet ihr Abzüge zu den betreffenden Artikeln des „Vertrages“ von Versailles, wodurch uns unsere Schutzgebiete genommen wurden.
Und so gehört die Kolonialfrage zu den brennenden Fragen der Gegenwart, von deren Lösung Deutschlands Gedeihen und Verderben abhängen und die deshalb, solange sie noch nicht gelöst sind, alle Volksschichten unseres Vaterlandes in ihren Grundfesten aufwühlen – oder besser: aufwühlen sollten.
Betrachten wir also die Vorgänge der Kolonialzeit etwas näher.
Folgt man hier der ökonomischen, oftmals marxistischen Interpretation des Kolonialismus, ist die Kolonialgeschichte als eines der schwärzesten Kapitel der gesamten Menschheitsgeschichte zu bewerten.
Antiweiße Ansichten von Historikern aus der DDR konnten sich auch in Westdeutschland etablieren und werden bis heute als gängige Auffassung zur Beurteilung der Kolonialepoche herangezogen.
Demgegenüber bescheinigte der liberale südafrikanische Historiker A.P.J. VAN RENSBURG im Vergleich zu den anderen europäischen Mächten der kurzen Periode der deutschen Kolonialverwaltung, zweckmäßig (doeltreffendheid) gewesen zu sein.“
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„Nur wer die Vorgeschichte Deutschlands kennt, kann über die Jahre von 1933 – 1945 mitreden.”
Meine Mutter schreibt dazu Folgendes:
Im Versailler Vertrag wurde die Auslieferung von 895 deutschen Militärs und Politikern verlangt, darunter Paul v. Hindenburg und Erich Ludendorff. 1920 wurde die Erfüllung der Auflage gefordert, die Reichsregierung lehnte jedoch jegliche Auslieferung ab.
Sämtliche deutsche Kolonien in Afrika und in der Südsee mußten an Frankeich Großbritannien, Südafrika, Australien, Neuseeland u. Japan abgetreten werden.
Beschreibung des Raubes der Kolonien:
1899 kaufte das Deutsche Reich für 20 Millionen die in der Südsee gelegenen Karolineninseln von Spanien.
Deutsch – Ostafrika: 1888 pachtete die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft das 1862 gegründete Daressalam samt Umland. 1890 wurde der Gouverneurssitz für das von Carl Peters gegründete und 1891 unter Reichsverwaltung gestellte Deutsch Ostafrika in die Stadt verlegt. Bereits am 8. August 1914 begann die Beschießung Daressalams durch Briten. Belgien und England teilten sich nach Kriegsschluß 1918 das Gebiet.
In Togo im westlichen Afrika kam Überfall und Einnahme des Landes von Briten am 27. August 1914. kann in Geschichtsbüchern nachgelesen werden dann erfährt man auch das der Stamm der Hereros im Januar 1905 – von britischen Agenten angestachelt -deutsche Farmer ermordet und einen Aufstand ausgerufen hatten.
Das Versailler Diktat ist ein Dokument des Hasses und Neides. Unterschrieben von den Deutschen, unter der Drohung der Sieger die Kriegshandlungen wiederaufzunehmen.
In England auch in Amerika und anderen Ländern gab es Stimmen, die den Vertrag nicht für richtig hielten. Auch viele ausländische Stimmen nahmen Stellung gegen den Vertrag einige Politiker sagten das ganz deutlich: “…ein der fortgeschrittensten, gebildeten, kultiviertesten Völker in koloniale Abhängigkeit, Elend, Hunger, Ruin und Rechtlosigkeit gebracht, also in Verhältnisse versetzt unter denen noch kein zivilisiertes Volk gelebt hat.” soweit die Aussage.
Deutschland hatte erst sehr spät Kolonien gegründet, Franzosen und Engländer viel früher. Zwischen Frankreich und England kam es laufend zu Auseinandersetzungen und Konflikten im Bezug auf den Besitz der Kolonien. Aber als Deutschland in kürzester Zeit ausgezeichnete Leistungen in seinen Kolonien brachte, wurde Neid und Mißgunst von beiden Ländern nur noch auf Deutschland gerichtet.
(Wie im Kleinen heute: Wenn Herr Müller sich ein neues Auto kauft und der Herr Meier sich das nicht leisten kann und vor Neid und Hass einen Wutanfall bekommt. So war und ist das auch im Großen.)
Wie nachzulesen und oben beschrieben, hatten schon im August 1914 – also vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges – Franzosen und Engländer die Deutschen in ihren afrikanischen Kolonien überfallen.
Die kleinen deutschen Schutztruppen konnten den englischen und französischen Armeen keinen Widertand leisten. Die Deutschen wurden enteignet, interniert und außer Lande gebracht. Die von den Deutschen gegründeten Städte, Plantagen, Krankenstationen, Lepraheime, Bahnanlagen fielen in die Hände der Franzosen, Briten und Belgier. Wo Deutsche Städte und Dörfer entstanden, waren die Feinde schon da, um sich dort niederzulassen. Da fand sich schnell ein Weg, einen Krieg gegen Deutschland zu führen.
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Wie also sah die Wahrheit in den deutschen Schutzgebieten aus? Kurz zusammengefasst.
1880er Jahren erwarb das Deutsche Reich im Gegensatz zu anderen Kolonialmächten ohne Anwendung militärischer Gewalt, sondern ausschließlich nach Verhandlungen mit den betreffenden Eingeborenen, durch Abschluss von Verträgen oder durch Kauf, Überseegebiete in Asien und Afrika.
Alle unter den Schutz des Deutschen Reiches gestellten Gebiete hatten insgesamt rund 3 Millionen qkm Fläche mit etwa 12,5 Millionen Einwohnern, wovon 28 000 Weiße waren.
In Afrika bestand das deutsche Schutzgebiet aus Südwestafrika, Ostafrika, Kamerun und Togo im Jahre 1913 für die einmalige Leistung, die die Deutschen in ihren Schutzgebieten in nur 30 Jahren erreicht haben.
Der Gesamthandel in den deutschen Schutzgebieten stieg von knapp 47 Millionen Reichsmark im Jahre 1898 auf knapp 320 Millionen Mark im Jahre 1913, also fast um das Siebenfache.
Das Reich selbst war an diesem Gesamthandel seiner Schutzgebiete rein wertmäßig mit 52,9 Millionen seiner Ausfuhr und 54,5 Millionen seiner kolonialen Einfuhr beteiligt.
Das in den deutschen Schutzgebieten investierte Gesamtkapital stieg von 62 Millionen Mark im Jahre 1896 auf 505 Millionen Mark im Jahre 1912.
An Plantagenland befanden sich 1896 unter Kultur 11000 Hektar; im Jahre 1913 waren bereits 79000 Hektar, also fast das Siebenfache, an kultiviertem Plantagenland geschaffen worden.
Das harmonische Verhältnis zwischen Deutschen und Eingeborenen als geschichtliche Tatsache ist kaum eindrucksvoller als gerade an den Askari in Deutsch-Ostafrika zu belegen. Der Ausdruck >Askari< ist arabisch-türkischer Herkunft und bedeutet schlicht >Soldaten. Sie hielten den Deutschen bis zum bitteren Ende auf freiwilliger Basis bedingungslos die Treue. >
„Nach erfolgter wissenschaftlicher Betrachtung sind die kolonialen Leistungen, die von den Deutschen in dem knappen Zeitraum von 1884 bis 1914 erbracht worden sind, als solche anzuerkennen. Vielfach sind sie auf ihrem Gebiet federführend und stellen die Leistungen anderer, wesentlich erfahrener Kolonialmächte in den Schatten.“ (Claus Nordbruch)
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Bis zu dem Tag, als dem deutschen Volk durch das Versailler Diktat sämtliche Schutzgebiete genommen wurden.
Fast gar nicht bekannt dagegen ist, daß wir im Vertrag von Versailles auch von allen Handelsrechten in Afrika und Asien ausgeschlossen wurden, die wir uns wie die anderen Staaten durch Staatsverträge erworben hatten. „Deutschlands Platz an der Sonne“ wurde uns gründlich verrammelt.
Mit unseren Kolonien wurden uns nicht nur die billigen Rohstoffe genommen. Tausend Möglichkeiten für den einzelnen wurden uns entzogen. Ein ganz gewaltiges Betätigungsfeld für eine Unmenge von Arbeit und Verdienstmöglichkeiten wurde mit der Wegnahme der Kolonien stillgelegt.
Nehmen wir unsere großen Handelsverbindungen in Asien und Afrika, hinter denen sich kaum zu schätzende Verdienstmöglichkeiten für alle Klassen und Stände boten. Das sind Ausfälle, die notwendig unseren Arbeitsmarkt in der Heimat in ungünstigster Weise beeinflussen müssen.
Aus dem Verlust unserer Überseebesitzungen und Überseeverbindungen ergeben sich eine ganze Menge von Passiv-Posten, die das traurige Bild unserer wirtschaftlich-sozialen Nöte schaffen halfen, deren lähmende Wirkung auf unsere gesamte Lebenslage viel zu wenig gewürdigt wurde, die in trockenen Zahlen kaum zu errechnen sind.
Zurück zum Versailler „Vertrag“ – wenn man diesen denn so nennen mag.
Nie war ein Vertrag in allen Teilen und Einzelheiten so besprochen und diskutiert worden. Bei jedem Buchhändler konnte man damals ein offizielles Exemplar für zwei Schilling sechzig kaufen.
Trotzdem stimmen auch nicht zwei Leute, die verschiedene Ansichten über seine Gerechtigkeit oder seine Ungerechtigkeit äußern. In Bezug auf seinen Inhalt überein.
So ist es gekommen, dass der wahre Vertrag von Versailles fast verschwunden ist, dass an seiner Stelle Phantasiegebilde aufgetaucht sind, um die der Streit rast.
Elmar Vinibert VON RUDOLF, Unsere Kolonien, Leipzig 1938, S. 179.
Michael N. WEISKOPF, »Überlegungen zum geschichtlichen Hintergrund der Here-ro-Klage vom September 2001«, in: Befunde und Berichte Zur Deutschen Kolonialgeschichte, Heft 4/2002, S. 87
Zitiert nach Heinrich SCHNEE, Die koloniale Schuldlüge, München 21927, S. 24
Der Kampf um unsere Schutzgebiete, P. Jos.M.Abs. 1928 Friedrich Floeder Verlag Düsseldorf
Jakob Grimm hat mit ebenso tiefer Gelehrsamkeit wie poetischer Ahnung aus den kirchlichen Legenden die Götter und Göttinnen Walhalls wieder herausgewickelt.
Er hat in den Heiligenlegenden Übertragungen von Göttergestalten aufgefunden (so waren z. B. Wotan zu Sankt Martin, Freyr zu Sankt Leonhard, Baldur zu Sankt Georg, Frigg und Freya zur Madonna geworden).
Er hat endlich in zahllosen Spielen, Aufzügen, Festen, Gebräuchen und abergläubischen Vorstellungen des Volks, in Sage, Märchen, Schwank die Spuren der bald gewaltig schreitenden, bald leise schwebenden Germanengötter dargewiesen.
Und so hat er denn unsre ehrwürdigen Götter, welche anderthalb Jahrtausende vergessen und versunken unter dem Schutte gelegen, wieder herausgegraben und aufgestellt in leuchtender Herrlichkeit.
Denn das Gewaltigste und das Zarteste, das Heldenhafteste und das Sinnigste, ihren tragischen Ernst und ihren kindlich heitern Scherz, die Tiefe ihrer Auffassung von Welt und Schicksal, von Treue und Ehre, von freudigem Opfermut für Volk und Vaterland, ihr ganzes so feines und inniges Naturgefühl haben unsre Ahnen in ihre Götter und Göttinnen, Helden, Zwerge, Riesen hineingelegt.
Weil ja auch die Germanen ihre Götter und Göttinnen nach dem eignen Bilde geschaffen haben; wie Zeus, Hera, Apollo, Athena hellenische Männer und Frauen, Jünglinge und Jungfrauen, nur ins Große gemalt, idealisiert, eben vergöttlicht sind, so erblicken wir in Odin und Frigg, in Baldur und Freya nur die Ideale unsrer Ahnen von Weisheit, Heldentum, Treue, Reinheit, Schönheit und Liebe.
Und dies ist die hohe, ehrfurchtwürdige Bedeutung, welche dieser Götterwelt auch für uns verblieben ist.
Diese Götterehre ist das Spiegelbild der Herrlichkeit unsres eignen Volkes, wie dies Volk sich darstellte in seiner einfachen, rauhen, aber kraftvollen, reinen Eigenart.
In diesem Sinn ist die germanische Götter- und Heldensage ein unschätzbarer Hort, ein unversiegender „Jungbrunnen“ unsres Volkstums; das heißt, wer in rechter Gesinnung darein niedertaucht, der wird die Seele verjüngt und gekräftigt daraus emporheben; denn es bleibt dabei; das höchste Gut des Deutschen auf Erden ist: – sein deutsches Volk selbst.
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Quelle: Felix Dahn und Therese Dahn
Walhall die Götterwelt der Germanen (E. Doepler)
Foto Jacob Grimm: Kulturlexikon Bertelsmann Verlag
Eine historische Wahrheit per Maulkorb unterbinden? Geht das einfach so?
In der Tat überdauert diese Methode Jahrhunderte, betreffend das Aufbegehren gegen das Unrecht.
Lügen haben kurze Beine, sagt man. Und so ist es nicht verwunderlich, dass wohl die Angst vor den langen Beinen der Wahrheit, die die Lügen täglich einholen und sogar überrunden, möglicherweise manch Verantwortlichem Sorge bereiten.
Aber machen wir uns nichts vor. Die Verblendung in der Bevölkerung ist mittlerweile viel zu weit fortgeschritten, dank einer unsäglichen Propaganda und eines fortwährenden Kampfes gegen alles Ursprüngliche einer einst so starken Nation, dass sich diese Sorge nur im „Vorbeigehen“, wenn überhaupt, bemerkbar macht.
Wo ist nur der Mut zur Wahrheit?
Die rechtliche, moralische und sittliche Haltung der Mehrheit, nicht nur in Deutschland, sondern der Weltbevölkerung würde bei einer uneingeschränkt möglichen Information über das Geschehen des Völkermordes an Millionen Deutschen, auf der Seite der vertriebenen Deutschen und deren Nachkommen, aber nicht auf der Seite der Vertreibungstäter stehen.
Wenn ich die zahlreichen Erlebnisberichte lese, also nicht nur die meiner Mutter, läuft es mir mehr als einmal eiskalt über den Rücken. Demgegenüber steht eine Chronik linker Lebenslügen und ihre Konsequenzen für das deutsche Volk.
„Ohne die Geschichte des Vaterlandes zu kennen,
kann der Bürger sein Vaterland nicht lieben.
Ohne die Tugenden seiner Väter zu wissen,
kann er ihnen nicht nachstreben.
Kurz: Ohne die Kenntnis der vaterländischen Geschichte
ist der Bürger ein Spielball in der Hand des schlauen Betrügers.“
So formulierte es einst Turnvater Jahn; Friedrich Ludwig Jahn, Mitglied des Lützower Korps (1813) und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung (1848-49).
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Wir schreiben das Jahr 2023.
Die aktuell in Deutschland herrschenden Verhältnisse, die Erscheinungen eines kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Niedergangs, des Sinnverlustes und der Orientierungslosigkeit führen die Reihe der Konsequenzen für das deutsche Volk fort.
Und von Tag zu Tag wird es offensichtlicher. Täglich sprudelt der Satz aus aller Munde: „Deutschland hat fertig!“
Selbst die Welt titelte vor Kurzem (05.09.2023): „Deutschland wird sich doch nicht abschaffen? Hatte Sarazzin womöglich recht?“ Und weiter steht dort: „Viele Menschen hätten inzwischen „das Gefühl, ihr ,eigenes‘ Land nicht mehr wiederzuerkennen.“
Soso, eine „Weisheit“ aus den Reihen der Wegbereiter… Welch ein Zynismus!
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„Die geistigen Väter der „Frankfurter“ bereiteten während des Zweiten Weltkrieges in den USA die Umerziehung des deutschen Volkes vor. Zu ihren Zielen gehört es, die geistige Tradition der Deutschen und deren Werte zu zerstören, das Volks- und Vaterlandsbewusstsein zu vernichten. Alle Autoritäten sollen abgebaut werden und die Familien aufgelöst.
Typische deutsche Tugenden wie Fleiß, Pflichtbewusstsein, Treue und Opferbereitschaft sollen durch eine Spaßgesellschaft ersetzt werden, die sich nur noch durch Streben nach größtem Lustgewinn auszeichnet.
Heute sind die Kinder der „Frankfurter Schule“ in führenden politischen, juristischen und gesellschaftlichen Positionen und setzen ihre Ideologie in die Tat um – mit fatalen Konsequenzen für Deutschland und das deutsche Volk.“
(Ausführungen in Bezug auf die Worte Friedrich Kurrecks (1914-2012) in der Wochenzeitung „Der Schle.sier aus dem Jahr 2002).
Wie bereits angekündigt, setzte ich mit diesem Kapitel die Reihe „Aus den Tagebüchern meiner Mutter – aus der Feder einer Erlebnisgeneration“ fort.
Die Wortzahl lässt sich kaum unterschreiten, das Geschehen gerät sonst aus dem Kontext.
Also nehmt euch einfach genügend Zeit, und lest in einer ruhigen Minute.
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+++ Beginn Auszug aus der Niederschrift +++
Ich zitiere:
„Die Not und die Armut begann bereits mit dem Abschluß des Vertrages von Versailles mit dem Gewaltverzicht rein deutscher Gebiete. Für die Gründung des polnischen Staates mußte Deutschland ein Fünftel seines Landes abtreten.
Dies wurde von den Staaten Belgien, Großbritannien, Frankreich, Italien und den erst 1919 entstandenen Ländern Polen und der Tschechoslowakei beschlossen. (es kamen in den Besitz der Polen: Provinz Posen, Teile Westpreußens -(es entstand der so genannte Polnische Korridor) und Teile Oberschlesiens.
Die Gebiete Elsaß und Lothringen nahm sich Frankreich, außerdem mußte Deutschland noch 286 Milliarden Reparationskosten zahlen.
Zu der riesenhaften Kriegsbeute zählten auch die Kolonien in Afrika, (die Franzosen, Engländer u. Belgier besetzten bereits 1916 Deutsch-Südwest (heute Namibia), Ostafrika (heute Teil von Tansania), Kamerun u. Togo. Belgien, England und Frankreich teilten sich die Gebiete, enteigneten und vertrieben die Deutschen, nahmen deren Häuser und die angelegten Plantagen, Bahnanlagen und vieles mehr in Besitz.
Auch die anderen Kolonien teilten die großen Sieger untereinander auf. Das waren in China: Kiautschou, in der Südsee Neuguinea, Samoa, die Marschall-Inseln, Palau u. einige kleine Inseln.
Die Mehrheit der Deutschen fanden diesen “Friedensabschluß” falsch. Zur Anerkennung der nun entstandenen deutsch/polnischen Grenze kam es beim Treffen der Sieger in Locarno nicht!
1926 wurde Deutschland Mitglied des Völkerbundes.
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Vorgeschichte: Am 28.6.1914 wird der österreichische Thronfolger und seine Frau in Sarajewo von einem Serben erschossen. Dieses Verbrechen und die allgemeine Feindseligkeit die zwischen Österreich-Ungarn und dem Königreich Serbien bestand führte zum Ersten Weltkrieg.
Am 28.7.1914 erklärte Ö.-U.- Serbien den Krieg.
Am 30.7.14 befiehlt Rußland Gesamtmobilmachung gegen Ö.-U.- und gegen Deutschland, das im Bündnis mit Ö.-U.- stand.
Darauf erklärten Frankreich und England, die im Entente mit Rußland verbunden waren, D. u. Ö.-U.- den Krieg.
Die drei großen Gegner waren, mit ihren 262 Mill. EW und 5,7 Mill. Soldaten, von Anfang an weit überlegen. Auf beiden Seiten schlossen sich im Lauf des Krieges weitere Staaten an.
Als am 16.4.1917 die USA auch noch D. u. Ö.-U. den Krieg erklärte, war die Niederlage nicht mehr aufzuhalten.
Der Eintritt Amerikas in den Ersten Weltkrieg war nicht das Ergebnis des deutschen U-Boot-Krieges –Versenkung des amerikanischen Schiffes “Lusitania”, das seit 17.9.1914 als bewaffneter Hilfskreuzer für die britische Admiralität lief, und mit Muniton, Handgranaten, Handfeuerwaffen und anderem Kriegsgerät beladen war.— oder irgendwelcher idealistischen Ziele, sondern die glänzende Rüstungskonjunktur durch die Waffenverkäufe an die Entente Mächte.
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Versailler „Vertrag“
Der amerikanische Diplomat George F. Kennan sagt heute dazu: “…in der Tat ein Frieden, der schon die Züge der künftigen Tragödie trug” Es war der Wunsch Deutschland für immer zu schwächen und als wirtschaftlichen Konkurrenten auszuschalten. .269 Milliarden Goldmark Reparationsleistung sollte ein Volk aufbringen, das total am Boden lag, deren Bevölkerung hungerte. Kriegsmaterial aber auch sämtliche Maschinen aus den Fabriken mußten an Frankreich und England abgeliefert werden. Dazu kamen die Gebietsabtretungen
Es kam zu einer hohen Arbeitslosigkeit die bis 1932 auf über s e c h s Millionen anstieg. Notverordnungen wurden erlassen. Reichskanzler Brüning versuchte durch sparsame Haushaltsführung die Notlage einzudämmen. Aber die massiven Einschränkungen der Haushaltsausgaben trieb die Zahl der Arbeitslosen noch höher. Es kam zur Zahlungsunfähigkeit Deutschlands.
(Die Reparationszahlungen wurden zunächst gestundet und von Hitler beendet, aber seit 1990 zahlen wir wieder brav an unsere “Freunde”.)
Ich hatte keine besonnte Kindheit, sie war von Schrecken und dem Schatten der Zeit geprägt. Das von den tragischen Umständen geleitete Leben meiner Eltern, Verwandten und Bekannten, die Not der alten Leute, die keine Rente bekamen und betteln gehen mussten.
Die Not der Eltern bekamen auch die Kinder zu spüren. In dieser unruhigen Zeit, die mit großen Sorgen meiner Eltern verbunden war, wuchs ich heran.
Großen Kummer bereitete auch meinen Eltern die Post von meiner Großmutter väterlicherseits. Sie wohnte in Lissa, einer rein deutschen Stadt (wurde im 16. Jh. von Glaubensflüchtlingen aus Schlesien gegründet), die seit 1920 durch die Bildung eines polnischen Staates zu Polen gehörte. Aus den Briefen meiner Großmutter erfuhren meine Eltern von den Schikanen der Polen denen sie und all die anderen Deutschen täglich ausgesetzt waren (Anspucken, Treten, Schlagen, auf die Fahrstraße stoßen und viele andere Gewalttaten). Es gab für deutsche Besucher keine Einreise, so war mein Vater gezwungen bis nach Fraustadt mit der Bahn zu fahren u. von dort schwarz über die Grenze zu gehen. Das war sehr gefährlich; denn die Polen erschossen jeden der die Grenze illegal überschritt. Meine Mutter u. mein großer Bruder warteten mit. großer Angst auf die Rückkehr., ich spürte zwar die Sorge, konnte aber den Zusammenhang noch nicht verstehen.
Die Menschen standen 1933 noch vor der unbewältigten Niederlage des Ersten Weltkrieges, der Not, die durch den Versailler Vertrag und die Weltkrisen, über sie gekommen waren und der Angst vor dem Bolschewismus.
Und so geschah, ohne Abstimmung:
Elsaß Lothringen bekam Frankreich.
Da Deutschland nicht mehr zahlungsfähig war, besetzten die Franzosen und Belgier 1923 das Ruhrgebiet, sie raubten das Geld der öffentlichen Kassen, erhoben Grenzzölle und Steuern und besetzten Gruben, Hüttenwerke und Fabriken und wie schon in den anderen besetzten Gebieten (Rheinprovinz, Rheinpfalz, Saarland) bestraften die Okkupanten willkürlich Männer, Frauen und auch Kinder mit Schlägen, Misshandlungen, Verurteilungen zu Geldstrafen, Gefängnis und Ausweisungen und vielerorts geschahen auch Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen, Reiter jagten die Deutschen von den Bürgersteigen und schlugen sie mit Peitschen.
Ausgewiesen wurden mehr als 120000, die nichts mitnehmen durften und denen sofortige Hilfe gegeben werden mußte, geschehen im Westen durch Franzosen und Belgier und im Osten durch Polen. Von den Polen wurden eine Million Deutsche vertrieben, viele ermordet. „
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Anmerkung meinerseits: Richtig betrachtet gibt es nur den einen Weltkrieg, den von 1914-1918. Er wurde nie beendet, der Friedensvertrag fehlt. Demzufolge ist der andere aus 1939 „nur“ ein Folgekrieg!
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Meine Mutter schreibt weiter:
„Die Zahlung der Kriegsschulden von 1919 wurden eingestellt (Dafür zahlt die Bundesrepublik heute wieder fleißig Millionen, alte Kriegsschulden von 1919 an die damaligen Sieger!)
Wir haben keinen Friedensvertrag, demzufolge haben wir die Anordnungen der Sieger auch nach 60 Jahren zu befolgen! Wann gehen eigentlich den Deutschen mal die Augen auf, wann hören die Nachkriegsgenerationen sich endlich die Berichte der Alten an? Wahrscheinlich, wenn es zu spät ist.
Und deshalb ist folgendes auch sehr erwähnenswert: Als nach 1919 durch die hohen Reparationsleistungen in G o l d keine Deckung der Mark mehr da war, führte das zur Aufforderung von Spekulanten des Auslandes, hier ein großes Geschäft zu machen. Man sagte: “Geh nach Deutschland, du kannst für wenige Dollar ein Industrieunternehmen, Warenhäuser, Geschäfte und Bauernhöfe kaufen.” Und sie kamen!
Für diese Ausbeuter des deutschen Volkes waren es die “Goldenen 20-er Jahre” (mit perversen Veranstaltungen).
Deutsche Unternehmer, die bei den Spekulanten einen Kredit mit hohen Zinsen aufnahmen, machten, wie vorgesehen, den Weg frei für Zwangsversteigerung und Besitzverlust.
Hier wurde von der NSDAP sofort ein Riegel vorgeschoben, manche mußten die auf unehrliche Weise erworbenen Häuser, Geschäfte usw. wieder zurückgeben.
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1934 starb Paul von Hindenburg, Hitler wurde Reichspräsident.
Nur wer die Vorgeschichte Deutschlands kennt, kann über die Jahre von 1933 – 1945 mitreden.”
Aus den Tagebüchern meiner Mutter – Teil III über vier Kapitel
Kapitel I – Historische Ereignisse, ein Überblick
Warum vier Kapitel?
Um eine gewisse Struktur zu bewahren und zum besseren Verständnis zu den von meiner Mutter erlebten Vorgängen, empfiehlt sich eine solche Darstellung, die in ihrer Wortzahl auch überschaubar bleibt.
Im ersten Kapitel versuche ich die niedergeschriebene Historie als Chronik darzustellen. (Dazu gibt es bereits schon Beiträge auf meiner Website).
In den darauffolgenden Kapiteln erfahren wir das Erlebte während dieser Zeit in Form von persönlichen Berichten.
Wir beginnen mit einem Zitat ebenfalls ausgesucht von meiner Mutter, von
Balzac, Honore de: ”Es gibt zwei Arten von Weltgeschichte. Die eine ist die offizielle, verlogene, für den Schulunterricht bestimmte, die andere ist die geheime Geschichte, welche die wahren Ursachen der Ereignisse birgt.“
Wie wahr!
Historiker sollten sich nicht immer von Meinungstrends leiten lassen. Sie sollten sich mehr der Realitäten bedienen, die ihre Ursachen, wie schon erwähnt, im Versailler-Vertrag und davorlagen“
+++ Auszug aus den Niederschriften meiner Mutter+++
Ich zitiere:
5 Jahre Inflationszeit 1918-1923
Besetzung des Ruhrgebiets (Hauptindustriegebiet) durch die französisch- belgische Armee
Abtretung der Ostgebiete (Industrie und Agrargebiete)
Wirtschaftskrise 1929 -1933
Kleine und mittlere Betriebe mußten schließen, Binnenmärkte schrumpften, die Bauernschaft stand durch den Preiszerfall vor dem Bankrott, Landarbeiter bekamen kein Geld mehr.
Ende 1932 waren die moralischen Werte und die Rechtsordnung in der Weimarer Republik vollkommen zerfallen.
15.10.38 wird der Personalausweis KENNKARTE mit Fingerabdruck ausgestellt.
Am 7.11.38 erschoss der Jude Herschel Grünspan (Herschel Grynszpan) in Paris in der deutschen Botschaft Legitationrat Ernst von Rath, das war der Auslöser für die Reichskristallnacht am 9.11.38.
Bekanntgabe v. 16.11.38: “ Unter den Berliner Juden besitzen 894 ein Vermögen über 300 000 RM, 125: l Mill. RM, der reichste Jude hat 12 Mill. angemeldet. Obwohl die Juden nur 3,8 % der Berliner Bevölkerung stellten, befindet sich 60 % des Berliner Grundbesitzes in ihren Händen“”
14.3.39 Slowakei wird unabhängig
15.3.39 Deutschland besetzt das 1919 gegründete Tschechien
16.3.39 Gründung des Reichsprotektoriats Böhmen – Mähren
23.3.39 Das Memelgebiet bekommt Deutschland zurück
5.8.39 Britisch- polnischer Militärpakt wurde abgeschlossen. (Mit welcher Absicht ?)
Nicht vergessen Frankreich und England hatten Deutschland am 3. September 1939 den Krieg erklärt und damit überhaupt erst die Voraussetzung für den Zweiten Weltkrieg geschaffen!
Am 17.9.39 marschierten russische Truppen in Polen ein. Die Polen kapitulierten am 27.9.39.
Ab 28.9.39 mussten die Polen, die 1919 besetzten rein deutschen Gebiete und Städte räumen und sich wieder zurückziehen.
1940 weitete sich der Krieg auf Nord- und Westeuropa aus.
Im Mai 1940 lehnt Churchill einen Friedens- und Verhandlungsgebot von Hitler ab.
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Sie schreibt weiter:
„Nachstehend ein Ausschnitt aus einem Artikel der Bild-Zeitung v. 3.1.2009:
“Für 99 Prozent der Bürger” sei Deutschland kein Zuchthaus gewesen, stellte Zeit-Verleger Gerd Bucerius nach dem Krieg fest. Hitler bannte in Deutschland das Gespenst des Bürgerkrieges und einer Inflation. Er gab Millionen Arbeitslosen Lohn und Brot, zerriss einen unklugen Friedensvertrag und trat aus dem Völkerbund aus. Er nahm sich die Wehrhoheit zurück und besetzte das entmilitarisierte Rheinland. Er holte Saar und Memel heim ins Reich und Österreich und das Sudetenland gleich noch dazu. Das alles geschah ohne ernsthaften Widerstand des Auslandes. Hitler schloß Abkommen mit England, Italien, Frankreich, dem Vatikan und der Sowjetunion. Zur Olympiade reisten dann auch fröhliche Amerikaner an. “Wenn Hitler Ende 38 einem Attentat zum Opfer gefallen wäre,” so schrieb Joachim C. Fest, “würden nur wenige zögern, ihn einen der größten Staatsmänner der Deutschen, vielleicht den Vollender ihrer Geschichte nennen.“
”Die Deutschen erlebten Geschichte in nie gekannten Tempo. In einer Zeitspanne, die kürzer war als die Kanzlerschaft von Helmut Schmidt, wandelte Hitler eine schwache Nation zu einer Weltmacht. “Führer “ und das Vaterland waren für die Deutschen zu einer kaum auflösbaren Einheit verschmolzen.“
Mein Kommentar: DAS sind nicht meine Worte, aber sie drücken die Wahrheit aus, die alle Besserwisser sollten mal englische und andere ausländische Zeitungen aus der damaligen Zeit 1936 – 1938 lesen, die Hitler für diesen raschen Aufbau hoch lobten, es war nicht nur die deutsche Presse!“