Noch in Gedanken versunken bei den Ausführungen des Völkerrechtlers Alfred de Zayas, im Unverständnis über das Prozedere bis in die Gegenwart hinein, blättre ich mich Seite für Seite durch die Geschichte Lothringens.
Wie auch die vielen Provinzen Ostdeutschlands sind Elsass und Lothringen ebenso reich an geschichtlichen Ereignissen und wechselvoller Geschichte.
Im Osten war es die Zeit der Burgunder und Vandalen; im Raum des späteren Lothringens die der Merowinger, die sich als Bollwerk germanischen Lebens und Geistes erwies.
Nun ja, Antworten auf meine vielen Fragen, die sich aus dem heutigen Geschehen heraus ergeben, habe ich bislang nicht erhalten. Zusammenhänge jedoch, die sind erkennbar.
Natürlich wird es nie diese gewünschte Antwort sein, wie es auch nicht diese EINE Lösung auf das Große und Ganze geben kann. Es gibt nur Ausrichtungen, Hinweise und viele hilfreiche Gedanken, um für sich selbst noch ein bisschen mehr Licht in das Dunkel bringen zu können, um handlungsfähig zu bleiben und guten Mutes für unser Land einzustehen.
So werfe ich einen Blick zurück ins Elsass und Lothringen als Reichsland zwischen 1871-1918, ein deutsches Land, so urdeutsch in Sprache und Lebensgewohnheiten der Landsleute wie Schwaben oder Bayern, hier wie dort deutsche Dorfhäuser, deutsche Wirtschaften, deutsch die Flachshaare und großen blauen Augen der Kinder, das Spinnrad, das Ehebett, das treuherzige, innige Wesen der Leute, wenn sie erst den Fremden ihr Herz öffneten.
Bismarcks Lösung im Jahr 1871 im Streit um das Schicksal des Gebietes war verwaltungsmäßig wie politisch recht verwickelt. Bismarck selbst nannte sie eine „einmalige Erscheinung“. Aber sie trug den lebendigen Drang des deutschen Volkes nach Einheit der deutschen Stämme und Länder Rechnung und gab den Willen zum weiteren Ausbau der Reichseinheit und Reichsgewalt, auch die Versailler Proklamation betreffend, hinaus Ausdruck.
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Und immer sind da diese Parallelen zur Gegenwart…
Doch ließ man sich die französische Propaganda , die recht geschickt und sehr „rührig“ war, ungestört ins Reichsland ausbreiten. Nach dem Ende Bismarcks als Reichskanzler, gab es zahlreiche Fehler in der Politik. Das Reichsland war gut verwaltet, aber schlecht regiert.
In der Summe würde das den Misserfolg Deutschlands im Reichsland nicht allein erklären.
Der wirkliche Grund für die Schwierigkeiten der politischen und seelischen Verschmelzung des Reichslandes mit dem Reich war der, dass das Reich von 1871 nicht Nationalstaat genug war, um dieses Einschmelzung zu bewirken.
Das zweite Reich war für die Bewohner nicht lebensnahe Wirklichkeit, sondern eine staatsrechtliche Konstruktion, mit der sie nichts Richtiges anzufangen wussten.
Statt des großen Staates, den sie verlassen hatten, der ihren Söhnen immer Raum und Möglichkeit zu Entfaltung und Aufstieg gegeben hatte und dem widerspruchslos anzugehören sie sich allmählich gewöhnt hatten, stießen sie im neuen Reich auf bundesstaatliche Schranken, egoistischen Partikularismus, ja eine gewisse Geringschätzung und Ablehnung.
Schließlich schlossen sich die Bewohner zu einem Eigenleben zusammen und vermochten die freudige Hingabe an das Deutsche Reich nicht aufzubringen. Das völkische Gemeinschaftsgefühl ging mehr und mehr verloren.
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In einer solchen Zeit appellierten zahlreiche Künstler, Schriftsteller und Musiker an das Nationalverständnis der Deutschen, allen voran Richard Wagner, der es ganz wunderbar verstand, das Volk an seine Wurzeln zu packen und diese Erinnerung auf vortreffliche Art musikalisch zu untermalen.
„Was ist deutsch?“, diese Frage findet sich in seinen gesammelten Schriften. Und auch hier verleiht er dem oft zu grauen und geplagten deutschen Geist ganz viel Farbe.
Richard Wagner appellierte an das, was uns über die Jahre mehr und mehr abhanden gekommen ist: „An unseren deutschen Geist“.
Und nach wie vor bin ich gewiss, wenn wir in der Lage sind, uns daran zu erinnern, wer und was wir sind, dann kann sich auch etwas verändern.
Das wäre dann auch eine schlüssige Antwort auf alle unsere Fragen.
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Quelle
Dr. Otto Meißner „Elsaß und Lothringen Deutsches Land“
Deutschland, Deutschland, Texte aus 500 Jahren
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Ein Foto zeigt den Hartmansweilerkopf, wo im Jahr 1915 im Ersten Weltkrieg 30 000 Soldaten ( die Zahl vermerkt auf einer Tafel aus dem Jahr 2015) während schwerer Kampfhandlungen zu Tode kamen.
Was die Zahl der darunterfallenden deutschen Todesopfer betrifft, wurde wie gewohnt mehr als einmal der Rotstift gezückt, und die ursprüngliche Zahl (30 000) nach unten „korrigiert“
Merkwürdig: Ein Screenshot vom 7. Januar auf der Homepage des Comite du Hartmanswillerkopf zeigt noch 30 000 tote Soldaten auf, doch mit Datum von 16. Januar 2021 wurde die Zahl durch 7000 ersetzt.
Ganz gleich, welches Kapitel der deutschen Geschichte man auch aufschlägt, das Unrecht am deutschen Volk ist immerdar.
Hier ist es Karl Roos (1878-1940), der sich als Germanist und Heimatrechtler für sein Land Elsass-Lothringen einsetzte und wegen angeblicher Spionagetätigkeit ohne ausreichende Beweise dazu, am 7. Februar 1940 von den Franzosen hingerichtet wurde.
Roos stand zu keiner Zeit nachweislich in Verbindung zu irgendwelchen Spionagetätigkeiten.
Oberst Marco vom Militärgericht hat den wirklichen Grund Roos ins Gesicht gesagt:“ Ich habe es mir als Krönung meines Lebens im Dienste Frankreichs zur Aufgabe gesetzt, die autonomistische Pest im Elsass zu vernichten.“
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Dr. Karl Roos war auch Verfasser der Reihe „Unser Elsässerdeutsch“ – sprachgeschichtliche und volkskundliche Plaudereien. (Aus den Schriften des Elsässischen Volksbildungsvereins 1938).
Seine einleitenden Worte: „Wer eine Volkssprache darstellen will, der soll vor allem selbst ein Kind des Volkes sein, denn anders wird er kaum je den ungeschriebenen Gefühlswert so vieler Wörter und Wendungen ganz erfassen und den ungreifbaren Sprachgeist, den Sprachgenius, völlig sich zu eigen machen.
Goethe sagt einst Gleiches mit den treffenden Worten: „Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen!“
Im tiefen Sinne dieser Worte liegt übrigens auch die letzte Erklärung dafür, weshalb der Mensch meistens nur in seiner eigenen, ihm angeborenen Sprache wirklich Großes leisten kann.
Die Muttersprache ist eben die Seele eines Menschen; sie ist auch die Seel eines Volkes, sie ist der Ausdruck seines Lebens und Leidens, seines Denkens, Fühlens und Wollens.“
Sprache ist mit einem Worte Wesenheit. Sprache ist Volkstum.“
Aus der Reihe: Ein nie geklärtes Verbrechen – die Massaker während der sogenannten „wilden“ Vertreibung.
Frech kehrten sie die Schuld um und verhöhnten ihre Opfer, so wie es in Shakespeares «Richard III.» heißt:
„Ich tu das Bös‘ und schreie selbst zuerst.
Das Unheil, das ich heimlich angestiftet,
Leg ich den andern dann zur schweren Last…
Dann seufz ich, und nach einem Spruch der Bibel sag ich,
Gott heiße Gutes tun für Böses;
Und so bekleid‘ ich meine nackte Bosheit
Mit alten Fetzen, aus der Schrift gestohlen,
Und schein ein Heil’ger, wo ich Teufel bin“
Das Geschehen
In Bezug auf das Massaker von Aussig, geben allein die Leichen, welche wie Strandgut „angespült“ wurden, Aufschluss. Es sind mehrere Tausend Menschen qualvoll zu Tode gekommen.
Schon am Vormittag des 31. Juli 1945 waren die Svoboda-Garde sowie ca. 300 sehr zweifelhaft aussehende Personen, die mit einem Zug aus Prag angereist waren, in der Stadt eingetroffen.
Im Stadtteil Schönpriesen lagerte in einem Depot in der Zuckerfabrik eine große Menge verschiedener Munition, die von der Wehrmacht zurückgelassen worden war. Dort beschäftigte man deutsche Häftlinge aus dem tschechischen Koncentračni Tabor (Konzentrationslager) Ùsti-Všebořice (Aussig-Schöbritz), die an diesem Tag bereits um 14.45 Uhr aus der Zuckerfabrik entfernt wurden.
Gegen 15.00 Uhr explodierte dasMunitionsdepot.Das war der Startschuss.Die Jagd auf alle Deutschen begann.
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Auch der Ort Postelberg wurde Anfang Juni 1945 zum Schauplatz eines Völkermords an der lokalen deutschsprachigen Bevölkerung.
Man fand Überreste von mehr als 800 Toten. Historiker vermuten jedoch bis zu 2300 Opfer.
Sie mussten ihre eigenen Gräber schaufeln, wurden erschossen, erschlagen, verscharrt.
Die Konzentration der deutschen Bevölkerung und die Selektierungsmaßnahmen geschahen am 28. und 29. Mai 1945.
Am 3. Juni wurden die Männer von Saaz/Zatec (13 bis 65 Jahre alt, auch Kranke und Krüppel) unter großer Gewalteinwirkung und vielen Schüssen auf dem Marktplatz von Saaz zusammengetrieben. Es waren ungefähr 5000 Menschen. Nachzügler wurden auf der Stelle erschossen.
Drei Deutsche, die von ihren Wohnungen aus dieses unmenschliche Treiben verfolgten, nahmen sich das Leben, um nicht in die Hände der Verbrecher zu fallen.
Im Laufe des Vormittags wurden die Männer und Knaben in drei Kolonnen unter Peitschenhieben und Schüssen nach Postelberg getrieben, das 15 km von Saaz entfernt liegt. Wer nicht mehr gehen konnte, wurde sofort erschossen. Postelberg war menschenleer, da die Bewohner zuvor in Lager getrieben worden waren.
Niemand weiß, wie viele Einwohner des Saazerlandes nach dem Krieg tatsächlich getötet wurden. Abgesehen von einer Exhumierung nach dem Krieg, die von einer parlamentarischen Kommission angeordnet wurde, sind keine umfassenden Untersuchungen durchgeführt worden.
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Was ist dem grauenvollen „Geschehen“ vorausgegangen?
Die Tschechoslowakei war ein Geschöpf der „Friedensverträge“, die auf den Ersten Weltkrieg folgten: ein neuer Staat, zusammengeschustert aus den Überresten des nun erloschenen Österreichisch-Ungarischen Reiches.
Die Bevölkerung dieses neuen Staates bestand aus
7.450.000 Tschechen,
2.300.000 Slowaken,
720.000 Magyaren (Ungarn),
560.000 Ruthenen,
300.000 Juden,
100.000 Polen und
3.200.000 Deutschen, die mithin fast ein Viertel der gesamten Landesbevölkerung umfassten.
Zur Rechtfertigung der Vertreibung der Sudetendeutschen aus ihrer Heimat nach 1945 gehört die Geschichtslegende, nach dem Münchener Abkommen vom 29. September 1938 seien Tschechen aus dem dann dem Deutschen Reich angegliederten Sudetenland „vertrieben“ worden.
Eine solche Vertreibung hat es niemals, insbesondere 1938-1945 nicht, gegeben.
Tatsache ist, dass in den vom Münchener Abkommen betroffenen Gebieten der damaligen Tschechoslowakei neben der deutschen Mehrheit Ende 1918 rund 160 000 tschechische Volksangehörige lebten, es im Mai 1939 nach amtlichen Statistiken1 jedoch etwa 320000 Tschechen waren, also rund doppelt so viele. Sie waren nach 1918 zum Beispiel als Beamte oder Lehrer auch in die rein deutschen Orte gekommen, um diese Gebiete zu tschechisieren.
Die Sudetendeutschen waren dort seit dem Mittealter ansässig gewesen und hatten im österreichischen, ab 1867 im österreichisch-ungarischen Reich großen Wohlstand erworben.
(Siehe auch die Zeittafel).
Die durch den Vertrag von St. Germain64 im Jahre 1919 künstlich geschaffene Tschechoslowakei wurde nun von der tschechischen Mehrheit regiert, was im Wesentlichen für die 3,2 Millionen Deutschen bedeutete, dass sie nun von ihren früheren Untertanen regiert wurden. Es war den Tschechen eine große Genugtuung, die ehemals überlegenen Deutschen herumzukommandieren
Nach den seit 1918 den Sudetendeutschen zahlreichen zugefügten Ungerechtigkeiten (alle aufzuführen, würde hier den Rahmen sprengen), unternehmen wir den Zeitsprung in das Jahr 1938, als Henlein und seine Sudentendeutsche Partei der Prager Regierung acht Forderungen zur Neuordnung der innerstaatlichen Verhältnisse vorlegte.
Als im Sudetengebiet Kämpfe ausbrachen und Gerüchte von deutschen Truppenbewegungen jenseits der Grenze umgingen (die sich als unwahr erwiesen), machte die tschechische Armee mobil. Zu jener Zeit wurde die Mobilisierung allgemein als Provokation gesehen, und ein Krieg zwischen der Tschechoslowakei und Deutschland schien gewiss.
Ein solcher Krieg wurde von Churchill und seiner Gruppe sogar angeheizt.
Die Folgen, welche mit dieser Art der Propaganda einhergehen sind bekannt.
Dem nicht genug!
Die Tragödie nach der Tragödie wird durch das Benes-Dekret als Zusatzprotokoll zum Vertrag von Lissabon im Jahr 2009 noch besiegelt.
Wir erinnern uns: Benes schloss Vertrag mit Stalin und gab somit den Startschuss zur Vertreibung der Deutschen.
Das Dekret besteht fort…
Wir schreiben das Jahr 2008 und es hagelt scharfe Kritik aus Deutschland an tschechischen Nachforderungen aus dem Jahre 2008. Eine Kritik, die geflissentlich wie immer nur Schall und Rauch war…
Also alles wie gehabt und noch viel schlimmer.
Das Benes Dekret von Heute: Ausnahmen sind immer erlaubt, solange sich nur alles gegen die Deutschen richtet.
Auch Polen und Großbritannien setzten Ausnahmen durch
Derzeit ermögliche die EU-Grundrechtecharta, die Bestandteil des Vertrages ist, tschechische Gerichte zu umgehen, sagte Klaus. Er sei besorgt, dass die Charta den Benesch-Dekreten von 1945 und 1946 widerspreche, nach denen rund 2,5 Millionen Sudetendeutsche aus der damaligen Tschechoslowakei vertrieben und enteignet worden waren.
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Hier ein ausführlicher Bericht zu den nie geklärten und gesühnten Verbrechen – Nichts für schwache Nerven!
möchte man mit den berühmten Worten (quo-usque tandem) des römischen Redners Cicero ins Plenum rufen.
An manchen Tagen auch hinausschreien…
Wenn Propaganda ins Uferlose auszutreiben droht, sowie wir es aktuell wieder erleben müssen, muss man sie näher betrachten.
Das Wort Propaganda steht seinem Ursprung nach für ausbreiten, verbreiten.
Im Allgemeinen bezeichnend für eine Anstalt, die Ansichten zu verbreiten sucht, besonders die Anstalten für die Heidenmission.
Congregatio de p. Fide wird die von Gregor dem XV. 1622 in Rom gegründete Gesellschaft zur Verbreitung des Katholizismus unter den Heiden und zur Ausrottung der Ketzerei genannt.
Urban der XIII verband damit 1627 das Collegium de Propaganda zur Ausbildung eingeborener Missionare in den Heidenländern. Berühmt ist das Fest vom 6. Januar, an welchem Reden in den verschiedensten Sprachen von diesen Zöglingen gehalten werden.
Die Propaganda ist die oberste Behörde in allen Missionarsangelegenheiten.
Doch wenn man aus der Geschichte lernen will, ist die Voraussetzung dafür die Kenntnis der Wahrheit und nicht der Propaganda.
Bereits vor dem Ersten Weltkrieg machten die Alliierten Stimmung gegen das deutsche Reich. Doch reicht dieses niederträchtige Prozedere noch viel weiter zurück. Zumindest musste ein Germanenstamm herhalten, um mit dem Namen Propaganda zu betreiben und das Geschehen mit Lügen zu füttern.
In den Massenmedien wird häufig von >Vandalismus< geschrieben und gesprochen, wenn eine besonders große Zerstörungswut – insbesondere von Kunstwerken – angedeutet werden soll, und meist heißt es dann: »Sie hausten wie die Vandalen«. Hier wird – bewusst oder unbewusst – ein Stück auch unserer Vorgeschichte belastet, und das noch ohne Grund. Die wirklichen Tatsachen sind: Das Wort >Vandalismus< wurde von Henry Graf GRÉGOIRE (1750-1831), Bischof von Blois (Frankreich), nachweislich 1794 erstmals benutzt, als er in seinem Bericht an den Konvent in Paris die Plünderungen im Gefolge der Französischen Revolution von 1789 beschrieb. In seinen Memoiren hielt er fest: »Ich schuf dieses Wort, um die Sache zu töten.«
Siehe Foto: Dieser Holzstich von Heinrich LEUTEMANN
»Die Plünderung Roms durch die Vandalen«) entstand um 1865 und zeigt die Eroberung der Ewigen Stadt durch GEISERICH im Jahre 455. Auf dieses Ereignis geht der schlechte Ruf der Vandalen zurück. In seriösen Geschichtsbüchern wird die Eroberung Roms durch GEISERICH und die damals übliche Plünderung, die 14 Tage dauerte (15.-29. Juli 455), beschrieben, bei der die Vandalen zwar Beute machten, aber keine Kunstwerke mutwillig und sinnlos zerstörten. Wertvolle Beutegüter wurden nach der neuen Vandalenhauptstadt Karthago mitgenommen. Es blieb der Neuzeit vorbehalten, ungerechtfertigt einen Germanenstamm mit dem Schlagwort vom >Vandalismus< herabzusetzen.
Mit dem Namen Propaganda bezeichnet man auch geheime politische Gesellschaften, die seit der französischen Revolution meist von Paris aus durch Emissäre revolutionäre Grundzüge in andere Länder zu verpflanzen suchten.
Ähnliche Gesellschaften bildeten sich von der Verbindung Aide-toi et le ciel tai`dera ausgegangen nach der Julirevolution 1830 in Paris und fanden namentlich in Belgien, Italien und Polen ein ergiebiges Feld der Wirksamkeit.
Was erreicht man mit Propaganda? Nun das ist einfach erklärt und gegenwärtig sichtbar. Dem Unwissenden erscheint die Lüge (oder auch das Böse) als willkommen und gut. Er darf sich sogar in der Lüge suhlen und für ihre Verbreitung erntet er viel, sehr viel Lob und oft auch einige Taler.
Bereits über das Mönchslatein erfuhr die Lüge Bestand, mittels Fälschung zahlreicher Schriften, und es fanden sich genug Missionare und Prediger diese nach außen zu tragen.
Die Aufnahmen /Fotos zu dem Beitrag zeigen typisches Propaganda-Material. Es hat nie aufgehört!
Übrigens: Als Cicero, bekannt durch seine Reden gegen Catilina und Antonius, den Satz „Wie lange noch?“ aussprach, dauerte es nicht lang bis zu seinem politischen Tod.
In 3000 Jahren hatten die Germanen den gesamten Kontinent durchwandert und sie hatten ihn für immer geprägt.
Ein gutes Jahrtausend hatten die heidnischen Stämme der Germanen Weltgeschichte gemacht. Doch erst Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das germanische Erbe wiederentdeckt. Im Geist der Befreiungskriege kam es zu einer Besinnung der germanischen Vergangenheit.
Ich versuche mich wirklich immer so kurz zu fassen wie nur möglich. Aber eine derart weitläufige Historie in Kurzfassung, das ist denkbar unmöglich. An dieser Stelle möchte ich euch ein Video empfehlen, dass meines Erachtens vom Inhalt her, das Geschehen um unser Volk recht objektiv, unterhaltsam und kurzweilig schildert. Besonders für Geschichtsunkundige ein Hochgenuss.
Von Vorhaben, Verträgen und Plänen – So geschah im Jahr 58 vor unserer Zeit…
Auf dem Weg zurück stolpere ich dann auch über unzählige „Verträge“, Pläne“ und lande schließlich an der Heidenmauer auf dem Odilienberg. Also wieder zurück zum Ursprung. Ja, es ist viel passiert – und nur Weniges davon ist uns wirklich bekannt
In vielen Verträgen wurde das Schicksal der Deutschen besiegelt, oft beruhend auf dem Argwohn, der Hinterlist, dem Neid und Hass der „Vertragspartner“.
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• Unter Marius Galius wurde das germanische Volk, dass nur Land zum Siedeln gesucht hat, restlos aufgerieben. Die meisten der 90 000 betroffenen Germanen fanden den Tod.
• Auch ein sogenannter Friedensvertrag zwischen Karl dem Großen und dem Sachsenkönig Widukind (Siehe meinen Beitrag zum Sachsenhain) bekundete nie einen Frieden. Und vor allem pflegten Widukind und Karl keine Freundschaft. Stattdessen hat Karl der Große mehr als 4000 Heiden gnadenlos hinrichten lassen. Anschließend ließ er die geschlagenen teutschen Stämme durch die Obotriten (Polen) versklaven.
• Reformation – da war doch was?
War die Reformation vielleicht mehr ein Vorhaben als ein uns suggerierter Zwist der Religionen?
Schließlich war die Reformation das bedeutendste Ereignis des 16. Jahrhunderts und blieb nicht ohne schwerwiegende Folgen für das deutsche Volk.
Bei genauer Betrachtung lagen das aufkeimende Protestantentum und Katholizismus in ihrem „Tun“ nicht weit auseinander. So offenbarte sich das Credo „Teile und Herrsche“, um vom eigentlichen gemeinsamen Gegner abzulenken .., dem vorher noch lebendigen Heidentum.
Denken wir dabei an Personen wie Hus/Luther (Ende der alten Religion) oder den tapferen Thomas Müntzer an der Seite der Bürger gegen Rom und Fürstenherrschaft.
Luther stellte sich später auf die Seiten der Fürsten. Es herrschte Spaltung, Zwietracht, Uneinigkeit. Und wie wir nur zu gut wissen, sind das die perfekten Keimlinge für Verträge, die wie so oft mit unlauteren Mitteln geschlossen wurden und wenig später entweder gebrochen oder zum Nachteil des deutschen Volkes verändert.
• Auch daran erinnern wir uns:
Die außenpolitischen Ambitionen Bismarcks konzentrierten sich auf die Erhaltung des europäischen Friedens, weil ein Krieg das Reich zerstören würde. “ (siehe Kissinger Diktat)
Ein massiver Kurswechsel erfolgte erst nach seiner erzwungenen Abdankung am 18.3.1890: Bündnisse wurden auf ihre Kriegstauglichkeit hin geprüft. Das vorhandene Bündnissystem wurde also nicht auf seine Friedens-, sondern auf seine Kriegstauglichkeit hin beurteilt.
Man könnte rückblickend verzeichnen: „Wie gehabt, nur mit anderem Wortlaut und geänderter Umsetzung – die Methode in ihren Grundzügen gleich. Und daran hat sich bis in die Gegenwart nichts geändert.
• Versailler Diktat – zum Schandvertrag des beginnenden 20. Jahrhunderts wurde bereits genug geschrieben.
• Doch wer weiß schon um den Aachener Vertrag als Weiterschreibung des Elyseé Vertrages oder um den Lissabon-Vertrag?
Im Aachener Vertrag geht es vor allem darum, Europa außen- und weltpolitisch in der Zusammenarbeit mit den USA zu „stärken“.
Über den Lissabon Vertrag (2007) wurde den Deutschen diese verrückte Europolitik mit Währungsunion aufgedrückt. Auch wird darin abermals die Gültigkeit der Benesch Dekrete bestätigt. Deutsche Ansprüche werden durch die „Option Out Klausel“ kategorisch ausgeschlossen.
• Dem steht der sogenannte 2+4Vertrag in angeblicher Folge eines nie geschlossenen Friedensvertrages in nichts nach.
• Zuvor wurde es noch „speziell“, oder mehr als deutlich? Ja, wer weiß das schon, betreffend das Zutun (Vorhaben) von Morgenthau, Kaufmann und Hooton, zwischen 1940 und 1945. So ein bisschen wirken diese „Herren“ auf mich wie Sadisten unterm Sternenbanner.
Der Deutschlandfunk meint: „Diese Pläne, wie der von Morgenthau, wären nur ein Programm gewesen, Deutschland davon abzuhalten einen Dritten Weltkrieg zu beginnen.“
Und diese Aussage rührt aus den Reihen derer, die den Zweiten Weltkrieg selbst einst ausgerufen und vorangetrieben haben und zudem das Friedensangebot von Hit.ler 1941 ablehnten. Das grenzt an Zynismus, um es freundlich auszudrücken.
„Wenn der Krieg vorbei ist,” schlug Morgenthau vor, „sollten wir die deutschen Fabriken zerstören, die Bergwerke unter Wasser setzen und die Infrastruktur nahezu zerstören. Lass die Deutschen in ihrem eigenen Saft schmoren. Vielleicht sollten sie auch eine Weile hungern. Nur so wird dieses Volk begreifen, dass es den Krieg verloren hat und für einen Neuanfang unsere Hilfe braucht.”
Zuvor veröffentlichte Anfang 1941 der damals 31jährige Theodor Newman Kaufmann im Selbstverlag eine Broschüre unter dem Titel Germany must Perish
Kaufmann, mit zweitem Vornamen Nathan, förderte auch die Verteilung des deutschen Landes auf die Nachbarländer“, wie auf seiner berühmten Karte in seinem Buch dargestellt. Tatsächlich „wurden seine Bemühungen durch die Selbstveröffentlichung des Buches ‚Deutschland muss untergehen!‘ angeführt.“ „Da die Deutschen die ständigen Störer des Weltfriedens sind … müssen sie wie alle anderen mörderischen Kriminellen behandelt werden.“ Aber es ist unnötig, die ganze deutsche Nation dem Schwert hinzugeben. Es ist humaner, sie zu sterilisieren.“
Am 4. Januar 1943 veröffentlichte der Eugeniker Earnest Hooton im Peabody Magazine, New York, einen Beitrag mit dem Titel: „Breed war strain out of Germans“ (was soviel heißt wie: „Auszüchtung des kriegerischen aus den Deutschen“) in dem er eine Neuzüchtung der Deutschen fordert. „Allgemeine Zielrichtung ist es, den deutschen Nationalsozialismus zu zerstören. Der Zweck dieser Maßnahmen ist es unter anderem, die Geburtenzahl der Deutschen zu reduzieren, sowie die Einwanderung und Ansiedlung von Nicht – Deutschen, insbesondere von Männern zu fördern.“
Ups! Jetzt nicht alles in einen Topf werfen. Oder doch? Tatsächlich ergeben die einzelnen Etappen, nennen wir sie einfach Zutaten einen Schleim, gewachsen über eine mächtige Schleimspur, die sich durch alle Epochen zieht.
Auf diesen Schleim machen wir uns einen Reim. Also zumindest versuchen wir es.
Meiner Einschätzung nach, hat man sich auf amerikanischer und britischer Seite intensiv Gedanken gemacht, die deutsche Nation biologisch auszumerzen bzw. wirtschaftlich zu neutralisieren.
Nach 1945 erfolgt eine Vertreibung, Verschleppung und Tötung der Deutschen von ungeahntem Ausmaß. Es handelt sich um eines der schlimmsten Verbrechen gegen die Menschheit in unserer Geschichte. Bekanntlich sind mehr als zwei Millionen Deutsche durch die Strapazen umgekommen, mindestens 40.000 davon durch unmittelbare Gewalt, durch Mord und Totschlag. Etwa eine Million wurden zur Sklavenarbeit nach Workuta, in die Ural-Gruben und nach Sibirien verschleppt.
Wie so manches Vorhaben aus den Niederschriften „berühmter Männer“ in die Umsetzung ging und welche Verträge daraus resultieren, ist ein verdammt spannendes Unterfangen. Und wenn man einmal mittendrin steht, in diesem Verlauf, stellt man sich mehr als einmal die Frage: Warum nur, wissen wir darüber so wenig?“
Es gibt Nachrichten, der Wortherkunft nach eine Nachrichtung, also etwas nach dem man sich zu richten hat.
Ich persönlich möchte mich aber weniger nach Vorgaben richten /ausrichten lassen und mich darüber den uns täglich ereilenden Mitteilungen fügen, folgen und untergeben.
Und so stecke ich meine Nase in die alten Bücher und in Angelegenheiten, die offiziell in Schweigen gehüllt, doch uns alle betreffen. Denn eines kann ich mit Sicherheit sagen: Man gibt etwas vor, packt es dann fein säuberlich in den Mantel der „Richtigkeit“ und verschweigt darüber die Wahrheit und scheut keine Mittel, um auch den letzten Zweifler zu „bekehren“. Und zehnmal gesagt wird’s auch geglaubt.
Sind es allesamt dröge Werke aus Paragrafen, die ein Normalsterblicher ohnehin nicht mit Inhalt füllen kann, oder besitzen sie vielleicht eine bisher ungeahnte Aussagekraft, wenn man sich diese ohne jegliche Einflussnahme zu Gemüte führt?
Zugegeben, ein bisschen muss im Geschichtsbuch nachgeschlagen werden, um den jeweiligen Vertrag der jeweiligen Epoche richtig zuordnen zu können. Auch wenn ich einen dazugehörigen Vermerk entsprechend setze. Jede Epoche bewahrt Schwerpunkte, deren Ausführungen hier aber zu weit führen würden.
Es lassen sich längst nicht alle Vorhaben, Verträge und Pläne aufführen, die wir aus der Geschichtsschreibung kennen, aber es sind eben die, mit den empfindlichsten Konsequenzen und Folgen für das deutsche Volk, gekoppelt an Leid, Elend und Schmerz
Über dieses Wissen jedoch hat sich ein eiserner Vorhang niedergelassen.
Und so gilt:
Entziehe dich der Lehren jener, deren Beweisgründe nicht bestätigt werden durch Erfahrung.
Die Wahrheit wurde zwar aus Klugheit von der Erlebnisgeneration verschwiegen, um sich und ihre Kinder nicht in Gefahr zu bringen, aber mit genauen Belegen sind sie jederzeit in der Lage die Richtigstellung der Geschichtsschreibung vorzunehmen.
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Kurz noch etwas zum Beitragsfoto, auf dem ihr die Heidenmauer auf dem Odilienberg seht.
Die Stärke und Ausdehnung des Ortes von so überragender Bedeutung erklärt, warum diese gewaltige Heidenmauer gebaut worden ist. Manch einer vermutet im Odilienberg das geistige Hauptzentrum Europas. Dafür spricht auch die praktisch auf dem ganzen Berg spürbare äußerst kräftige Grundschwingung.
Läuft tatsächlich alles nach Plan? Ich glaube nicht!
Was im Glauben der Völker wurzelt, geht nicht mehr unter. Jede jüngere Religion übernimmt das Inventar der älteren.
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manche sprechen auch von einem antigermanischen Krieg. Etwa ein Drittel der Bevölkerung kam in jener Zeit ums Leben.
„An sein Vaterland“, ist ein Gedicht des schlesischen Poeten Johann Christian Günther, das zwischen 1711 und 1723 entstanden ist –, also in der Epoche, welche die Folgen des Krieges noch lange zu tragen hatte.
Das Gedicht trägt insgesamt acht Strophen, ihr lest einen Auszug mit drei Strophen: (Man kommt leider nicht umhin, auch hier gewisse Assoziationen zu treffen).
„So lebe wohl mit allen Spöttern, du ehrmals wertes Vaterland. Du trotzest bei so nahen Wettern, Ich wünsche dir auch nur Bestand. Was hat dir wohl mein Geist zu danken? Verfolgung, Schande, Neid und Zanken Und Freunde, die kein Flehn gewinnt. Ja, müsst ich heute bei den Drachen Gefährliche Gesellschaft machen, Sie wären gütiger gesinnt.
Ich komme durch dein scheinbar Lügen Um Gönner, Glauben, Ehr und Freund. Mein Seufzen kann dich nicht vergnügen, solange es auch erbärmlich weint. Ha, unbarmherzige Leäne, Belohnst du so den Fleiß der Söhne? Ist dieses die Erkenntlichkeit Vor soviel Wachen und Studieren Nur dich mit Nutz und Ruhm zu zieren? O falsche Welt, o grobe Zeit!
Wohlan, so reize selbst die Waffen, Die Wahrheit und Verdruss regiert! Wer sind die meisten deiner Pfaffen, Von welchen all mein Unglück rührt? Wer sind sie? Lästrer, faule Bräuche, Tartuffen, Zänker, böse Schläuche Und Schwätzer so die Wahrheit fliehn, Beruf und Gott im Beutel tragen Sich täglich um die Kappe schlagen Und Weib und Pöbel an sich ziehn.
Dies sehe ich vor gewisse Zeichen Vom Greuel der Verwüstung an: Wo Kunst und Weisheit einmal weichen, Da ist’s um aller Heil getan!“
Wenn man genau hinschaut: Nahezu jede Epoche trägt die gleiche Handschrift, wenn es um Entvölkerung und Verarmung eines Volkes geht. In nahezu jeder Epoche des Weltgeschehens werden wir Parallelen zu aktuellen Ereignissen finden. Das ist kein Zufall. Und es bedarf auch keines Hellsehers, um zu begreifen, was vor sich geht.
Weils gerade präsent ist: Noch ein Blick auf das Geschehen vor dem Dreißigjährigen Krieg.
Wie wir aus Erfahrung wissen: Vor jedem später ausgetragenen Krieg wird erstmal ordentlich Anlauf genommen.
Ich nenne es Restauration.
So ließ der Landesherr Herzog Albrecht dazumal die reichhaltigen Bibliotheken durch Jesuiten einer gründlichen Revision unterwerfen, Es war ein förmlicher Vernichtungskrieg gegen alles ursprüngliche und klassische und Anti-Papst-Literatur. Gegen alles gesunde, zu selbstständigem Denken und Prüfen anregender Geistesnahrung.
Schon bald entstanden in München die ersten deutschen Kirchenbauten im Jesuitenstil.
Entvölkerung und Verarmung und die Verengung des Geistes seiner Bewohner waren die traurigen Folgen dieser Restaurationspolitik, zu welcher der Landesherr und sich die Jesuiten die Hände reichten.
Aber mit solchen Opfern wurde es erkauft, dass das Vaterland die Hochburg des Papsttums in Deutschland wurde. München wurde der Mittelpunkt der propagandistischen Presse, wie der römischen Reaktion. Als deutsches Rom priesen es die Jesuiten und den Herzog Albrecht als zweiten Josias und Theodosius. (die Gebrüder Rihel.)
Und so nahm alles seinen Lauf. Der Einstieg war gesetzt, der Weg frei. Es gab sie halt immer diese Wegbereiter.
In dem Fall war es Herzog Albrecht, der unermüdlich dem großen Prinzip, als dessen Vertreter er sich ansah, soweit seine Macht und sein Einfluss reichte, Geltung zu verschaffen.
Als mit dem Tod des Grafen Ladislaus (1567) die am Inn gelegene Grafschaft Haag an Bayern fiel, eilte er, auch aus diesem neuen Besitz die Protestanten auszutreiben auch ihn zu romanisieren. Den jungen Markgrafen Philipp von Baden-Baden, dessen Vormund er war, ließ er nach München kommen und von Jesuiten erziehen.
Und wie sich das so verhält, wenn man sich mit den „entsprechenden Personen“ einlässt, das erleben wir gerade hautnah.
Es ging nie um Religion und ihre Inhalte oder um etwas anderes Vorgeschobenes – es ging einzig und allein immer nur um Macht!
• Dazu lohnt auch der Blick auf den westfälischen Clerus oder auf die Bistümer Nordwestdeutschlands.
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Infotafel (Auszug Wikipedia)
Die Aufhebung des Jesuitenordens erfolgte im Jahr 1773 durch Papst Clemens XIV.
Der in der neuzeitlichen Kirchengeschichte einzigartige Vorgang im Zeitalter der Aufklärung raubte dem Papsttum eine wichtige Stütze. Am Kampf gegen die Jesuiten waren Aufklärer maßgeblich beteiligt. Die Aufhebung wurde im Jahr 1814 von Papst Pius VII. rückgängig gemacht.
Große Bedeutung erlangte nun die Freimaurerei – entstanden im 18. Jahrhundert – mit ihren Grundpfeilern: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität. Im Berliner jüdischen Bildungsbürgertum begründete 1770 der bekannte Philosoph Moses Mendelssohn die Haskala, eine Vereinigung, die sich innerhalb der Aufklärung die jüdische Emanzipation und Gleichberechtigung zum Ziel gesetzt hatte.
Herzog Albrecht, der zu Beginn seiner Regierungszeit einen gemäßigten Kurs gegenüber den Protestanten eingeschlagen hatte, wurde später zu einem wichtigen Gegenreformator. Zu diesem Zweck holte er auch die Jesuiten, denen er 1557 die Führung der Universität Ingolstadt übertragen hatte, 1559 nach München.
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Foto stammt aus der Bertelsmann Lexikothek – „Panorama der Weltgeschichte Band I“.
Man kann etwas solange „schön“- bzw. falschreden, bis es am Ende doch noch schön zu sein scheint – die graue Wirklichkeit lässt sich aber nicht auf Dauer verschleiern.
Jedoch scheinen sich meine Befürchtungen zu bewahrheiten: Längst werfen neue Verbrechen einen dunklen Schleier über die alten, immer noch unaufgeklärten nie gesühnten Gräueltaten am deutschen Volk.
Und immer wieder ist da dieser (berechtigte) Gedanke, der sich auftut: Die Zukunft Deutschlands wird vermutlich auch für den Rest des Jahrhunderts von Außenstehenden entschieden.
Dabei ist kein Mittel zu schlecht, kübelweise über Deutsche Dreck auszuschütten.
An manchen Tagen fällt mir das Schreiben verdammt schwer – So auch heute.
Immer wieder schiebe ich es vor mir her – ich lese, ich schaue, ich lese und verharre.
Eigentlich wollte ich heute einen Beitrag zu dem Massaker von Aussig erstellen. Ebenfalls nicht fertiggestellt sind die Beiträge zum Lager auf den Rheinwiesen. Wir erinnern uns. Diese Lager, Wiesen, Äcker, nackter Boden, aufgeweicht vom Regen, keinen sanitären Anlagen, keine Zelte, keine medizinische Versorgung der verwundeten Soldaten – gemäß der SHAF-Botschaft, die Eisenhower an Marshall richtete, worin es heißt, dass die neuen Kriegsgefangenen kein Anspruch noch irgendeinen Komfort zu beanspruchen haben.
Und dann blättert man bei Kaufmann, Hooton und Morgenthau, die daherkommen wie Sadisten unterm Sternenbanner. Man bildet sich eine Meinung. Dadurch wird die Situation allerdings nicht leichter.
Ich brauche Zeit. Den „Stift“ habe ich noch einmal an die Seite gelegt.
Morgen geht es gewiss besser. Aber im Moment fehlen mir einfach die Worte.
September ist Erntedank-Zeit. Es ist die Zeit, wenn aus den letzten Korngaben auf dem Feld ein Kranz geflochten wird. Noch vor wenigen Tagen haben ich diesem, unserem germanischen Fest noch ein paar Zeilen gewidmet. So auch über das Wesen der Thusnelda und zur historisch beglaubigten Liebesgeschichte mit Arminius.
Mit all diesen Erzählungen bin ich aufgewachsen. Ich erinnere mich an Spaziergänge mit meinen Eltern, begleitet von kurzweiligen Geschichten. Dann wurden aus den Raben auf dem Feld ganz plötzlich Fabelwesen. Und so erfuhr ich, dass wegen eines Fluchs die sieben Brüder der einzigen Schwester in Raben verwandelt wurden. Um den Fluch zu brechen, darf das Mädchen nicht mehr sprechen und muss aus Brennnesseln sieben Hemden herstellen.
In Zeiten, in denen vehement der Versuch unternommen wird, uns aus unserer ursprünglichen Welt zu vertreiben, sie zu vergessen, sind solche Fabeln Sagen, Märchen und Volkgeschichtenmit mit Gold kaum noch aufzuwiegen.
Ja, in solchen Zeiten sollten wir uns auf unsere Wurzeln besinnen.
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„Dabei führt uns Odin in die höchsten und tiefsten, die feinsten und meist durchgeistigten Elemente des germanischen Wesens. Thor-Donar ist der Gott der Bauern, Odin-Wotan, der Siegeskönig, ist der Gott der völkerleitenden Fürsten und Helden.
Als geheimnisvoller Wanderer, in unscheinbarem Gewand, tritt der Gott in zahlreichen Sagen und Märchen auf. Den großen breiträndigen Schlapphuttief in die Stirn gerückt, seine Einäugigkeit zu verbergen, an der man ihn erkennen möchte, in einen weitfaltigen, dunkelblauen, fleckigen Mantel gehüllt, mit dichtem Haupthaar (manchmal aber auch kahl), meist mit wirr wogendem, grau gesprenkeltem Bart, den Speer in der Hand, den Zauber-Ring Draupnir am Finger, ein hoher Mann von etwa fünfzig Jahren oder auch wohl als Greis, doch gewaltig an ungebrochener Kraft.
So ist das Vorbild der Faustsage, welche durch Goethe abermals eine Volksdichtung geworden, das alte Wotans-Bündnis. Der Zaubermantel des Doktor Faust ist lediglich der alte Mantel Odins, auf dem er seine Schützlinge entrückt, durch die Luft über Länder und Meere führt
Es ist wunderbar, wie zähe die Volksseele die uralten Formen der Sage festhält; nur der Inhalt, d. h. die Menschen und die Verhältnisse, welche hineingegossen werden, wechseln, aber die Form bleibt die gleiche.
So sind im 19. Jahrhundert vor unseren Augen zwei Sagen entstanden, die Eisenbahnsage (ungefähr 1855) und die Bismarcksage (1866), welche lediglich die alten Wotans-Bündnisse darstellen, angewandt auf eine neuzeitliche Erfindung und einen noch lebenden Mann.
Genau dem Wotantypus entspricht ferner die Sage, welche während des österreichischen Kriegs von 1866 niemand geringeren zu ihrem Gegenstand machte als den späteren Kanzler des Deutschen Reiches.
Die überraschenden Erfolge der preußischen Waffen wurden ausschließlich dem Zündnadelgewehr zugeschrieben; diese Siegeswaffe aber hatte nach der Sage der deutsch-österreichischen Bauern nicht der ehrenwerte Herr Dreyse in Sömmerda erfunden, sondern dies Gewehr, das von selbst sich ladet und losgeht, wenn der Preuße darauf klopft, hat der Teufel (d. h. Wotan) „dem Bismarck“ verkauft; – natürlich um den Preis, den er von je bei seinen Verträgen sich ausbedingt: – den Preis seiner Seele.
Der Fürst Bismarck mag es sich schon gefallen lassen, dass er so nachträglich noch als der letzte der Einheriar nach Walhall gelangt, wenn man den Ort auch heutzutage schlimmer nennt.
Aber schon viel früher wird in den Sagen Odin-Wotans oder des Teufels Mantel (oder Ross) Helden, seinen Lieblingen (oder Männern, welche ihre Seele dem Teufel verkauft), verliehen, um sie aus weitester Ferne über Meer und Land noch rechtzeitig zur Abwendung einer drohenden Gefahr in die Heimat zu schaffen; so z. B. den Kreuzfahrer (Heinrich den Löwen) aus dem Gelobten Land auf seine Burg gerade an dem Tage, an dem seine Gattin, die ihn nach Ablauf beredeter Frist für tot halten muss, zur zweiten Ehe schreiten soll.
Und oft ist es nicht ein Jagdzug, sondern ein Heer von Kriegern, was Wotan durch die Lüfte leitet. Dann führt er die Götter und die Einheriar aus Walhall (oder „aus dem hohlen Berge“) zum Kampfe gegen die Riesen, und es berührt sich hier die Sage mit dem errettenden Heer, welches von Karl dem Großen oder von dem Rotbart im Augenblicke größter Bedrängnis des deutschen Volks aus dem Berge zur Hilfe herausgeführt wird.
Hört man das wütende Heer, sieht man etwa gar in den Wolken Gewaffnete dahinjagen, so bedeutet dies den baldigen Ausbruch großen Kriegs.
Wotan, der Gott des Lufthauchs, ist also auch der Gott des Geisteshauchs; und zwar des Geistes in seinem geheimnisvollen Grübeln, in seiner tiefsten Versenkung in die Rätselrunen des eignen Wesens, der Welt und des Schicksals; wer der Natur und der Geschichte ihre Rätsel abfragen, wer die Ursprünge und die Ausgänge aller Dinge ergründen, wer Gott und die Welt im tiefsten Wesenskern erforschen, d. h. wer philosophieren will, der tut wie Odin; Odin, der „grübelnde Ase“, wie ihn bezeichnend die Edda nennt.
Ahnungsvoll hat der deutsche Geist den ihm eignen philosophischen Sinn und Drang, der ihn vor allen Nationen kennzeichnet, seinen Faustischen Zug, in das Bild seines obersten Gottes gelegt.
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Aus („Die Könige der Germanen“) Felix Ludwig Julius Dahn
Ende 2020 gingen bei uns daheim die Fernseh-Lichter aus. Bis dahin schauten wir, das gebe ich zu, hin und wieder mal im aktuellen Fernsehprogramm vorbei. Von wenig erträglich, was da über den Bildschirm flatterte, bis unerträglich war immer was dabei. Bis schließlich das Angebot in einer fast schon erschreckenden Unerträglichkeit daherkam, dass wir uns komplett aus dem Fernsehgeschehen ausklinkten – zugleich kündigten wir das Zeitungsabonnement. Zu viel Geld für zu viel Schund!
An dieser Stelle berufe ich mich auf die Worte des Gerold Bernert, der seinerzeit eine Beitragsreihe zu TV, Medien, TV-Dialogen und allerlei „Wissenswertes“ zum Kommerzfernsehen (RTL SAT, VOX, Kabel) in einer Zeitschrift für Schlesier veröffentlichte.
Übrigens eine Zeitschrift, die heute im Fokus des Verf. -assungs.- Schutzes steht.
Der Beitrag wurde von Bernert im Jahr 2004 erstellt.
Heute wissen wir, dass es zu keiner Zeit Unterschiede in der ideologischen Ausrichtung der Sender gab, sei es nun auf privater Ebene oder auf öffentlich-rechtlicher. Von dem untersten Niveau auf geistiger Ebene als auch begleitender Propaganda mal abgesehen.
Ich zitiere, weil ich es besser nicht hätte formulieren können:
„Aus der persönlichen Freiheit des Einzelnen wurde die Freiheit zur Umstellung vom Menschen zum Schw.ein, von der Transformation Deutschlands in einen Sau.stall, in dem der Mensch den Respekt vor sich selbst verloren hat. Beispiellose sexuelle Tabubrüche, die medienerzeugte und vermarktete Brutalisierung des Lebens und die obszöne Verrohung der Sprache sind nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel.“
Und auch hier schließe ich mich seinen Ausführungen an:
„Dank den TV-Medien brauchen unsere Kinder und Jugendlichen nicht mehr hinauszugehen, Der Schmutz wird via Bildschirm frei Haus kübelweise angeliefert. Reality TV wie aller Schund aus den USA importiert, zeigt echte und nachgestellte Katastrophen oder Kriminalfälle. Sex und Gewalt ist besonders für das Kommerzfernsehen höchst profitabel.
Heute reicht ein Blick in die Kindertagesstätten, in Schulen und sogenannte Bildungseinrichtungen. Hier gibt es offensichtlich keine Hemmschwellen mehr. Die Schamlosigkeit durchzieht bereits alle Lebensformen und -bereiche.
Die kollektive Schamlosigkeit aber führt, so schon Freud, letztlich zum kollektiven Schwachsinn, zur kollektiven Dekadenz.
Moralische Restriktionen, so abermals Freud, sind unentbehrlich, um die stärksten Gefühle im Zaun zu halten und auch der Ethnologe H. P. Duerr sind in der heutigen libertären, enttabuisierten Gesellschaft eine lebensfeindliche Katastrophenlandschaft.“
Aber was ist eigentlich anderes von Medien zu erwarten? Der Fisch stinkt immer vom Kopf her.
Wird ihnen und uns allen nicht von diesen unsäglichen Parteien (die keiner braucht, außer halt der Auftraggeber zur Demontage einer Gesellschaft) wie CDU, CSU, SPD, FDP und Grünen vorgemacht, wie man sich auf die Schnelle am Volk vergehen und an ihm bereichern kann? Hier zitiert Bernert die FAZ: „In Deutschland hat sich ein Klima der krämerischen Kumpanei und Kungelei, der berechnenden Regelverletzung und Untreue, der bedenkenlose Clevernis und Käuflichkeit ausgebreitet, dass in seiner Geschichte seinesgleichen sucht.“
Es hat sich ein System von alltäglicher Kleinkorruption und Nassauertum gebildet. Die Maßstäbe für das Anstößige sind vollkommen verloren gegangen.
Erinnern wir uns und werfen kurz einen Blick zurück:
Die CDU und FDP lassen sich bedenkenlos von dem Fast-Food-Produzenten Mac-Donalds ihre Parteitage sponsern. Helmut Kohls Industriefreunde bezahlten seine Sommerfeste, Scheel (FDP) ließ sich seine dritte Hochzeit sponsern.
Richard von Weizsäcker (CDU) öffnete seiner Tochter für ihre Dissertation Türen in der ehemaligen DDR, Günter Krause (CDU) ließ sich seine Haushaltshilfe durch das Arbeitsamt finanzieren, Rita Süssmuth (CDU) verschaffte sich für ihren Mann einen weiteren Daimler. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, man denke an die Namen Lafontaine (SPD), Streibl (CSU) usw. Waffen, wann und wo immer es geht.
Um nur einige zu nennen… Den gesamten Schlamm von Grünen, Linken und SPD, als auch anderen Parteien an dieser Stelle aufzuführen, würde den Rahmen sprengen.
Das mediale Tollhaus ist längst über uns hereingebrochen mit einer Spirale von Zynismus, Gew.alt und Obszönität.
Zwischenzeitlich hat man es schlichtweg versäumt den moralischen Notstand auszurufen, um den totalen Zerfall einer zivilisierten Bevölkerung noch umzukehren.
Und so wird betrogen, belogen, abgezockt, gewuchert, gefälscht und erpresst.
Es wirkt so ein bisschen, als würde sich ein ganzes Volk geschlossen auf den Weg machen, zurück nach Rom in den moralischen Abgrund.