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“
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Klara Fall: das glaube, wer mag

  • „Wie lange noch?

    September 9th, 2023

    möchte man mit den berĂŒhmten Worten (quo-usque tandem) des römischen Redners Cicero ins Plenum rufen.

    An manchen Tagen auch hinausschreien…

    Wenn Propaganda ins Uferlose auszutreiben droht, sowie wir es aktuell wieder erleben mĂŒssen, muss man sie nĂ€her betrachten.

    Das Wort Propaganda steht seinem Ursprung nach fĂŒr ausbreiten, verbreiten.

    Im Allgemeinen bezeichnend fĂŒr eine Anstalt, die Ansichten zu verbreiten sucht, besonders die Anstalten fĂŒr die Heidenmission.

    Congregatio de p. Fide wird die von Gregor dem XV. 1622 in Rom gegrĂŒndete Gesellschaft zur Verbreitung des Katholizismus unter den Heiden und zur Ausrottung der Ketzerei genannt.

    Urban der XIII verband damit 1627 das Collegium de Propaganda zur Ausbildung eingeborener Missionare in den HeidenlĂ€ndern. BerĂŒhmt ist das Fest vom 6. Januar, an welchem Reden in den verschiedensten Sprachen von diesen Zöglingen gehalten werden.

    Die Propaganda ist die oberste Behörde in allen Missionarsangelegenheiten.

    Doch wenn man aus der Geschichte lernen will, ist die Voraussetzung dafĂŒr die Kenntnis der Wahrheit und nicht der Propaganda.

    Bereits vor dem Ersten Weltkrieg machten die Alliierten Stimmung gegen das deutsche Reich. Doch reicht dieses niedertrĂ€chtige Prozedere noch viel weiter zurĂŒck. Zumindest musste ein Germanenstamm herhalten, um mit dem Namen Propaganda zu betreiben und das Geschehen mit LĂŒgen zu fĂŒttern.

    In den Massenmedien wird hĂ€ufig von >Vandalismus< geschrieben und gesprochen, wenn eine besonders große Zerstörungswut – insbesondere von Kunstwerken – angedeutet werden soll, und meist heißt es dann: »Sie hausten wie die Vandalen«. Hier wird – bewusst oder unbewusst – ein StĂŒck auch unserer Vorgeschichte belastet, und das noch ohne Grund. Die wirklichen Tatsachen sind: Das Wort >Vandalismus< wurde von Henry Graf GRÉGOIRE (1750-1831), Bischof von Blois (Frankreich), nachweislich 1794 erstmals benutzt, als er in seinem Bericht an den Konvent in Paris die PlĂŒnderungen im Gefolge der Französischen Revolution von 1789 beschrieb. In seinen Memoiren hielt er fest: »Ich schuf dieses Wort, um die Sache zu töten.«

    Siehe Foto:  Dieser Holzstich von Heinrich LEUTEMANN

    »Die PlĂŒnderung Roms durch die Vandalen«) entstand um 1865 und zeigt die Eroberung der Ewigen Stadt durch GEISERICH im Jahre 455. Auf dieses Ereignis geht der schlechte Ruf der Vandalen zurĂŒck. In seriösen GeschichtsbĂŒchern wird die Eroberung Roms durch GEISERICH und die damals ĂŒbliche PlĂŒnderung, die 14 Tage dauerte (15.-29. Juli 455), beschrieben, bei der die Vandalen zwar Beute machten, aber keine Kunstwerke mutwillig und sinnlos zerstörten. Wertvolle BeutegĂŒter wurden nach der neuen Vandalenhauptstadt Karthago mitgenommen. Es blieb der Neuzeit vorbehalten, ungerechtfertigt einen Germanenstamm mit dem Schlagwort vom >Vandalismus< herabzusetzen.

    Mit dem Namen Propaganda bezeichnet man auch geheime politische Gesellschaften, die seit der französischen Revolution meist von Paris aus durch EmissĂ€re revolutionĂ€re GrundzĂŒge in andere LĂ€nder zu verpflanzen suchten.

    Ähnliche Gesellschaften bildeten sich von der Verbindung Aide-toi et le ciel tai`dera ausgegangen nach der Julirevolution 1830 in Paris und fanden namentlich in Belgien, Italien und Polen ein ergiebiges Feld der Wirksamkeit.

    Was erreicht man mit Propaganda? Nun das ist einfach erklĂ€rt und gegenwĂ€rtig sichtbar. Dem Unwissenden erscheint die LĂŒge (oder auch das Böse) als willkommen und gut. Er darf sich sogar in der LĂŒge suhlen und fĂŒr ihre Verbreitung erntet er viel, sehr viel Lob und oft auch einige Taler.

    Bereits ĂŒber das Mönchslatein erfuhr die LĂŒge Bestand, mittels FĂ€lschung zahlreicher Schriften, und es fanden sich genug Missionare und Prediger diese nach außen zu tragen.

    Die Aufnahmen /Fotos zu dem Beitrag zeigen typisches Propaganda-Material. Es hat nie aufgehört!

    Übrigens: Als Cicero, bekannt durch seine Reden gegen Catilina und Antonius, den Satz „Wie lange noch?“ aussprach, dauerte es nicht lang bis zu seinem politischen Tod.

    






..

    Quelle

    Rolf Kosiek: „Der große Wendig“

    Meyers Konversations-Lexikon

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  • Wie bekehrt man ein Volk, dass noch tief in seinen Wurzeln verankert ist?

    September 7th, 2023

    In 3000 Jahren hatten die Germanen den gesamten Kontinent durchwandert und sie hatten ihn fĂŒr immer geprĂ€gt.

    Ein gutes Jahrtausend hatten die heidnischen StÀmme der Germanen Weltgeschichte gemacht. Doch erst Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das germanische Erbe wiederentdeckt. Im Geist der Befreiungskriege kam es zu einer Besinnung der germanischen Vergangenheit.

    Ich versuche mich wirklich immer so kurz zu fassen wie nur möglich. Aber eine derart weitlĂ€ufige Historie in Kurzfassung, das ist denkbar unmöglich. An dieser Stelle möchte ich euch ein Video empfehlen, dass meines Erachtens vom Inhalt her, das Geschehen um unser Volk recht objektiv, unterhaltsam und kurzweilig schildert. Besonders fĂŒr Geschichtsunkundige ein Hochgenuss.

    https://www.youtube.com/watch?v=GBx-Q1dbjZA Nehmt euch Zeit fĂŒr diese Dokumentation, sie erstreckt sich ĂŒber mehr als drei Stunden.

    Von Vorhaben, VertrĂ€gen und PlĂ€nen – So geschah im Jahr 58 vor unserer Zeit


    Auf dem Weg zurĂŒck stolpere ich dann auch ĂŒber unzĂ€hlige „VertrĂ€ge“, PlĂ€ne“ und lande schließlich an der Heidenmauer auf dem Odilienberg. Also wieder zurĂŒck zum Ursprung. Ja, es ist viel passiert – und nur Weniges davon ist uns wirklich bekannt

    In vielen VertrĂ€gen wurde das Schicksal der Deutschen besiegelt, oft beruhend auf dem Argwohn, der Hinterlist, dem Neid und Hass der „Vertragspartner“.

    ———————

    ‱ Unter Marius Galius wurde das germanische Volk, dass nur Land zum Siedeln gesucht hat, restlos aufgerieben. Die meisten der 90 000 betroffenen Germanen fanden den Tod.

    ‱ Auch ein sogenannter Friedensvertrag zwischen Karl dem Großen und dem Sachsenkönig Widukind (Siehe meinen Beitrag zum Sachsenhain) bekundete nie einen Frieden. Und vor allem pflegten Widukind und Karl keine Freundschaft. Stattdessen hat Karl der Große mehr als 4000 Heiden gnadenlos hinrichten lassen. Anschließend ließ er die geschlagenen teutschen StĂ€mme durch die Obotriten (Polen) versklaven.

    ‱ Reformation – da war doch was?

    War die Reformation vielleicht mehr ein Vorhaben als ein uns suggerierter Zwist der Religionen?

    Schließlich war die Reformation das bedeutendste Ereignis des 16. Jahrhunderts und blieb nicht ohne schwerwiegende Folgen fĂŒr das deutsche Volk.

    Bei genauer Betrachtung lagen das aufkeimende Protestantentum und Katholizismus in ihrem „Tun“ nicht weit auseinander. So offenbarte sich das Credo „Teile und Herrsche“, um vom eigentlichen gemeinsamen Gegner abzulenken .., dem vorher noch lebendigen Heidentum.

    Denken wir dabei an Personen wie Hus/Luther (Ende der alten Religion) oder den tapferen Thomas MĂŒntzer an der Seite der BĂŒrger gegen Rom und FĂŒrstenherrschaft.

    Luther stellte sich spĂ€ter auf die Seiten der FĂŒrsten. Es herrschte Spaltung, Zwietracht, Uneinigkeit. Und wie wir nur zu gut wissen, sind das die perfekten Keimlinge fĂŒr VertrĂ€ge, die wie so oft mit unlauteren Mitteln geschlossen wurden und wenig spĂ€ter entweder gebrochen oder zum Nachteil des deutschen Volkes verĂ€ndert.

    ‱ Auch daran erinnern wir uns:

    Die außenpolitischen Ambitionen Bismarcks konzentrierten sich auf die Erhaltung des europĂ€ischen Friedens, weil ein Krieg das Reich zerstören wĂŒrde. “ (siehe Kissinger Diktat)

    Ein massiver Kurswechsel erfolgte erst nach seiner erzwungenen Abdankung am 18.3.1890: BĂŒndnisse wurden auf ihre Kriegstauglichkeit hin geprĂŒft. Das vorhandene BĂŒndnissystem wurde also nicht auf seine Friedens-, sondern auf seine Kriegstauglichkeit hin beurteilt.

    Man könnte rĂŒckblickend verzeichnen: „Wie gehabt, nur mit anderem Wortlaut und geĂ€nderter Umsetzung – die Methode in ihren GrundzĂŒgen gleich. Und daran hat sich bis in die Gegenwart nichts geĂ€ndert.

    ‱ Versailler Diktat – zum Schandvertrag des beginnenden 20. Jahrhunderts wurde bereits genug geschrieben.

    ‱ Doch wer weiß schon um den Aachener Vertrag als Weiterschreibung des ElyseĂ© Vertrages oder um den Lissabon-Vertrag?

    Im Aachener Vertrag geht es vor allem darum, Europa außen- und weltpolitisch in der Zusammenarbeit mit den USA zu „stĂ€rken“.

    Über den Lissabon Vertrag (2007) wurde den Deutschen diese verrĂŒckte Europolitik mit WĂ€hrungsunion aufgedrĂŒckt. Auch wird darin abermals die GĂŒltigkeit der Benesch Dekrete bestĂ€tigt. Deutsche AnsprĂŒche werden durch die „Option Out Klausel“ kategorisch ausgeschlossen.

    ‱ Dem steht der sogenannte 2+4Vertrag in angeblicher Folge eines nie geschlossenen Friedensvertrages in nichts nach.

    ‱ Zuvor wurde es noch „speziell“, oder mehr als deutlich? Ja, wer weiß das schon, betreffend das Zutun (Vorhaben) von Morgenthau, Kaufmann und Hooton, zwischen 1940 und 1945. So ein bisschen wirken diese „Herren“ auf mich wie Sadisten unterm Sternenbanner.

    Der Deutschlandfunk meint: „Diese PlĂ€ne, wie der von Morgenthau, wĂ€ren nur ein Programm gewesen, Deutschland davon abzuhalten einen Dritten Weltkrieg zu beginnen.“

    Und diese Aussage rĂŒhrt aus den Reihen derer, die den Zweiten Weltkrieg selbst einst ausgerufen und vorangetrieben haben und zudem das Friedensangebot von Hit.ler 1941 ablehnten. Das grenzt an Zynismus, um es freundlich auszudrĂŒcken.

     „Wenn der Krieg vorbei ist,” schlug Morgenthau vor, „sollten wir die deutschen Fabriken zerstören, die Bergwerke unter Wasser setzen und die Infrastruktur nahezu zerstören. Lass die Deutschen in ihrem eigenen Saft schmoren. Vielleicht sollten sie auch eine Weile hungern. Nur so wird dieses Volk begreifen, dass es den Krieg verloren hat und fĂŒr einen Neuanfang unsere Hilfe braucht.”

     Zuvor veröffentlichte Anfang 1941 der damals 31jĂ€hrige Theodor Newman Kaufmann im Selbstverlag eine BroschĂŒre unter dem Titel Germany must Perish

    Kaufmann, mit zweitem Vornamen Nathan, förderte auch die Verteilung des deutschen Landes auf die NachbarlĂ€nder“, wie auf seiner berĂŒhmten Karte in seinem Buch dargestellt. TatsĂ€chlich „wurden seine BemĂŒhungen durch die Selbstveröffentlichung des Buches ‚Deutschland muss untergehen!‘ angefĂŒhrt.“ „Da die Deutschen die stĂ€ndigen Störer des Weltfriedens sind … mĂŒssen sie wie alle anderen mörderischen Kriminellen behandelt werden.“ Aber es ist unnötig, die ganze deutsche Nation dem Schwert hinzugeben. Es ist humaner, sie zu sterilisieren.“

     Am 4. Januar 1943 veröffentlichte der Eugeniker Earnest Hooton im Peabody Magazine, New York, einen Beitrag mit dem Titel: „Breed war strain out of Germans“ (was soviel heißt wie: „AuszĂŒchtung des kriegerischen aus den Deutschen“) in dem er eine NeuzĂŒchtung der Deutschen fordert. „Allgemeine Zielrichtung ist es, den deutschen Nationalsozialismus zu zerstören. Der Zweck dieser Maßnahmen ist es unter anderem, die Geburtenzahl der Deutschen zu reduzieren, sowie die Einwanderung und Ansiedlung von Nicht – Deutschen, insbesondere von MĂ€nnern zu fördern.“

    Ups! Jetzt nicht alles in einen Topf werfen. Oder doch? TatsĂ€chlich ergeben die einzelnen Etappen, nennen wir sie einfach Zutaten einen Schleim, gewachsen ĂŒber eine mĂ€chtige Schleimspur, die sich durch alle Epochen zieht.

    Auf diesen Schleim machen wir uns einen Reim. Also zumindest versuchen wir es.

    Meiner EinschÀtzung nach, hat man sich auf amerikanischer und britischer Seite intensiv Gedanken gemacht, die deutsche Nation biologisch auszumerzen bzw. wirtschaftlich zu neutralisieren.

    Nach 1945 erfolgt eine Vertreibung, Verschleppung und Tötung der Deutschen von ungeahntem Ausmaß. Es handelt sich um eines der schlimmsten Verbrechen gegen die Menschheit in unserer Geschichte. Bekanntlich sind mehr als zwei Millionen Deutsche durch die Strapazen umgekommen, mindestens 40.000 davon durch unmittelbare Gewalt, durch Mord und Totschlag. Etwa eine Million wurden zur Sklavenarbeit nach Workuta, in die Ural-Gruben und nach Sibirien verschleppt.

    Wie so manches Vorhaben aus den Niederschriften „berĂŒhmter MĂ€nner“ in die Umsetzung ging und welche VertrĂ€ge daraus resultieren, ist ein verdammt spannendes Unterfangen. Und wenn man einmal mittendrin steht, in diesem Verlauf, stellt man sich mehr als einmal die Frage: Warum nur, wissen wir darĂŒber so wenig?“

    Es gibt Nachrichten, der Wortherkunft nach eine Nachrichtung, also etwas nach dem man sich zu richten hat.

    Ich persönlich möchte mich aber weniger nach Vorgaben richten /ausrichten lassen und mich darĂŒber den uns tĂ€glich ereilenden Mitteilungen fĂŒgen, folgen und untergeben.

    Und so stecke ich meine Nase in die alten BĂŒcher und in Angelegenheiten, die offiziell in Schweigen gehĂŒllt, doch uns alle betreffen. Denn eines kann ich mit Sicherheit sagen: Man gibt etwas vor, packt es dann fein sĂ€uberlich in den Mantel der „Richtigkeit“ und verschweigt darĂŒber die Wahrheit und scheut keine Mittel, um auch den letzten Zweifler zu „bekehren“. Und zehnmal gesagt wird’s auch geglaubt.

    Sind es allesamt dröge Werke aus Paragrafen, die ein Normalsterblicher ohnehin nicht mit Inhalt fĂŒllen kann, oder besitzen sie vielleicht eine bisher ungeahnte Aussagekraft, wenn man sich diese ohne jegliche Einflussnahme zu GemĂŒte fĂŒhrt?

    Zugegeben, ein bisschen muss im Geschichtsbuch nachgeschlagen werden, um den jeweiligen Vertrag der jeweiligen Epoche richtig zuordnen zu können. Auch wenn ich einen dazugehörigen Vermerk entsprechend setze. Jede Epoche bewahrt Schwerpunkte, deren AusfĂŒhrungen hier aber zu weit fĂŒhren wĂŒrden.

    Es lassen sich lĂ€ngst nicht alle Vorhaben, VertrĂ€ge und PlĂ€ne auffĂŒhren, die wir aus der Geschichtsschreibung kennen, aber es sind eben die, mit den empfindlichsten Konsequenzen und Folgen fĂŒr das deutsche Volk, gekoppelt an Leid, Elend und Schmerz

    Über dieses Wissen jedoch hat sich ein eiserner Vorhang niedergelassen.

    Und so gilt:

    Entziehe dich der Lehren jener, deren BeweisgrĂŒnde nicht bestĂ€tigt werden durch Erfahrung.

    Die Wahrheit wurde zwar aus Klugheit von der Erlebnisgeneration verschwiegen, um sich und ihre Kinder nicht in Gefahr zu bringen, aber mit genauen Belegen sind sie jederzeit in der Lage die Richtigstellung der Geschichtsschreibung vorzunehmen.

    —————————-

    Kurz noch etwas zum Beitragsfoto, auf dem ihr die Heidenmauer auf dem Odilienberg seht.

    Die StĂ€rke und Ausdehnung des Ortes von so ĂŒberragender Bedeutung erklĂ€rt, warum diese gewaltige Heidenmauer gebaut worden ist. Manch einer vermutet im Odilienberg das geistige Hauptzentrum Europas. DafĂŒr spricht auch die praktisch auf dem ganzen Berg spĂŒrbare Ă€ußerst krĂ€ftige Grundschwingung.

    LÀuft tatsÀchlich alles nach Plan? Ich glaube nicht!

    Was im Glauben der Völker wurzelt, geht nicht mehr unter. Jede jĂŒngere Religion ĂŒbernimmt das Inventar der Ă€lteren.

    ——-

    Buchempfehlung:

     Felix Dahn: Ein Kampf um Rom

     MĂŒllenhoff: Deutsche Altertumskunde Band I 1870

     Sepp: Die Religion der alten Deutschen und ihr Fortbestand

     Wilhelm Kammeier: Die FĂ€lschung der Geschichte des Urchristentums

     Christoph DĂ€ppen;: Die etwas andere Weltgeschichte des Johannes Trithemius

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  • Mit dem dreißigjĂ€hrigen Krieg (1618-1648) erlebt das Deutsche Reich einen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Verfall â€“

    September 6th, 2023

    manche sprechen auch von einem antigermanischen Krieg. Etwa ein Drittel der Bevölkerung kam in jener Zeit ums Leben.

    „An sein Vaterland“, ist ein Gedicht des schlesischen Poeten Johann Christian GĂŒnther, das zwischen 1711 und 1723 entstanden ist –, also in der Epoche, welche die Folgen des Krieges noch lange zu tragen hatte.

    Das Gedicht trÀgt insgesamt acht Strophen, ihr lest einen Auszug mit drei Strophen:
    (Man kommt leider nicht umhin, auch hier gewisse Assoziationen zu treffen).

    „So lebe wohl mit allen Spöttern,
    du ehrmals wertes Vaterland.
    Du trotzest bei so nahen Wettern,
    Ich wĂŒnsche dir auch nur Bestand.
    Was hat dir wohl mein Geist zu danken?
    Verfolgung, Schande, Neid und Zanken
    Und Freunde, die kein Flehn gewinnt.
    Ja, mĂŒsst ich heute bei den Drachen
    GefÀhrliche Gesellschaft machen,
    Sie wĂ€ren gĂŒtiger gesinnt.

    Ich komme durch dein scheinbar LĂŒgen
    Um Gönner, Glauben, Ehr und Freund.
    Mein Seufzen kann dich nicht vergnĂŒgen,
    solange es auch erbÀrmlich weint.
    Ha, unbarmherzige LeÀne,
    Belohnst du so den Fleiß der Söhne?
    Ist dieses die Erkenntlichkeit
    Vor soviel Wachen und Studieren
    Nur dich mit Nutz und Ruhm zu zieren?
    O falsche Welt, o grobe Zeit!

    Wohlan, so reize selbst die Waffen,
    Die Wahrheit und Verdruss regiert!
    Wer sind die meisten deiner Pfaffen,
    Von welchen all mein UnglĂŒck rĂŒhrt?
    Wer sind sie? LÀstrer, faule BrÀuche,
    Tartuffen, ZÀnker, böse SchlÀuche
    Und SchwÀtzer so die Wahrheit fliehn,
    Beruf und Gott im Beutel tragen
    Sich tÀglich um die Kappe schlagen
    Und Weib und Pöbel an sich ziehn.

    Dies sehe ich vor gewisse Zeichen
    Vom Greuel der VerwĂŒstung an:
    Wo Kunst und Weisheit einmal weichen,
    Da ist’s um aller Heil getan!“

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  • Zum Thema DreißigjĂ€hriger Krieg, und was davor geschah:

    September 6th, 2023

    Wenn man genau hinschaut: Nahezu jede Epoche trÀgt die gleiche Handschrift, wenn es um Entvölkerung und Verarmung eines Volkes geht. In nahezu jeder Epoche des Weltgeschehens werden wir Parallelen zu aktuellen Ereignissen finden. Das ist kein Zufall. Und es bedarf auch keines Hellsehers, um zu begreifen, was vor sich geht.

    Weils gerade prĂ€sent ist: Noch ein Blick auf das Geschehen vor dem DreißigjĂ€hrigen Krieg.

    Wie wir aus Erfahrung wissen: Vor jedem spÀter ausgetragenen Krieg wird erstmal ordentlich Anlauf genommen.

    Ich nenne es Restauration.

    So ließ der Landesherr Herzog Albrecht dazumal die reichhaltigen Bibliotheken durch Jesuiten einer grĂŒndlichen Revision unterwerfen, Es war ein förmlicher Vernichtungskrieg gegen alles ursprĂŒngliche und klassische und Anti-Papst-Literatur. Gegen alles gesunde, zu selbststĂ€ndigem Denken und PrĂŒfen anregender Geistesnahrung.

    Schon bald entstanden in MĂŒnchen die ersten deutschen Kirchenbauten im Jesuitenstil.

    Entvölkerung und Verarmung und die Verengung des Geistes seiner Bewohner waren die traurigen Folgen dieser Restaurationspolitik, zu welcher der Landesherr und sich die Jesuiten die HÀnde reichten.

    Aber mit solchen Opfern wurde es erkauft, dass das Vaterland die Hochburg des Papsttums in Deutschland wurde. MĂŒnchen wurde der Mittelpunkt der propagandistischen Presse, wie der römischen Reaktion. Als deutsches Rom priesen es die Jesuiten und den Herzog Albrecht als zweiten Josias und Theodosius. (die GebrĂŒder Rihel.)

    Und so nahm alles seinen Lauf. Der Einstieg war gesetzt, der Weg frei. Es gab sie halt immer diese Wegbereiter.

    In dem Fall war es Herzog Albrecht, der unermĂŒdlich dem großen Prinzip, als dessen Vertreter er sich ansah, soweit seine Macht und sein Einfluss reichte, Geltung zu verschaffen.

    Als mit dem Tod des Grafen Ladislaus (1567) die am Inn gelegene Grafschaft Haag an Bayern fiel, eilte er, auch aus diesem neuen Besitz die Protestanten auszutreiben auch ihn zu romanisieren. Den jungen Markgrafen Philipp von Baden-Baden, dessen Vormund er war, ließ er nach MĂŒnchen kommen und von Jesuiten erziehen.

    Und wie sich das so verhĂ€lt, wenn man sich mit den „entsprechenden Personen“ einlĂ€sst, das erleben wir gerade hautnah.

    Es ging nie um Religion und ihre Inhalte oder um etwas anderes Vorgeschobenes – es ging einzig und allein immer nur um Macht!

    ‱ Dazu lohnt auch der Blick auf den westfĂ€lischen Clerus oder auf die BistĂŒmer Nordwestdeutschlands.

    ——————————–

    Infotafel (Auszug Wikipedia)

    Die Aufhebung des Jesuitenordens erfolgte im Jahr 1773 durch Papst Clemens XIV.

    Der in der neuzeitlichen Kirchengeschichte einzigartige Vorgang im Zeitalter der AufklĂ€rung raubte dem Papsttum eine wichtige StĂŒtze. Am Kampf gegen die Jesuiten waren AufklĂ€rer maßgeblich beteiligt. Die Aufhebung wurde im Jahr 1814 von Papst Pius VII. rĂŒckgĂ€ngig gemacht.

    Große Bedeutung erlangte nun die Freimaurerei – entstanden im 18. Jahrhundert – mit ihren Grundpfeilern: Freiheit, Gleichheit, BrĂŒderlichkeit, Toleranz und HumanitĂ€t. Im Berliner jĂŒdischen BildungsbĂŒrgertum begrĂŒndete 1770 der bekannte Philosoph Moses Mendelssohn die Haskala, eine Vereinigung, die sich innerhalb der AufklĂ€rung die jĂŒdische Emanzipation und Gleichberechtigung zum Ziel gesetzt hatte.

    Herzog Albrecht, der zu Beginn seiner Regierungszeit einen gemĂ€ĂŸigten Kurs gegenĂŒber den Protestanten eingeschlagen hatte, wurde spĂ€ter zu einem wichtigen Gegenreformator. Zu diesem Zweck holte er auch die Jesuiten, denen er 1557 die FĂŒhrung der UniversitĂ€t Ingolstadt ĂŒbertragen hatte, 1559 nach MĂŒnchen.

    ————

    Foto stammt aus der Bertelsmann Lexikothek – „Panorama der Weltgeschichte Band I“.

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  • Die Vernichtung unserer Heimat

    September 6th, 2023

    Man kann etwas solange „schön“- bzw. falschreden, bis es am Ende doch noch schön zu sein scheint – die graue Wirklichkeit lĂ€sst sich aber nicht auf Dauer verschleiern.

    Jedoch scheinen sich meine BefĂŒrchtungen zu bewahrheiten: LĂ€ngst werfen neue Verbrechen einen dunklen Schleier ĂŒber die alten, immer noch unaufgeklĂ€rten nie gesĂŒhnten GrĂ€ueltaten am deutschen Volk.

    Und immer wieder ist da dieser (berechtigte) Gedanke, der sich auftut: Die Zukunft Deutschlands wird vermutlich auch fĂŒr den Rest des Jahrhunderts von Außenstehenden entschieden.

    Dabei ist kein Mittel zu schlecht, kĂŒbelweise ĂŒber Deutsche Dreck auszuschĂŒtten.

    An manchen Tagen fĂ€llt mir das Schreiben verdammt schwer – So auch heute.

    Immer wieder schiebe ich es vor mir her – ich lese, ich schaue, ich lese und verharre.

    Eigentlich wollte ich heute einen Beitrag zu dem Massaker von Aussig erstellen. Ebenfalls nicht fertiggestellt sind die BeitrĂ€ge zum Lager auf den Rheinwiesen. Wir erinnern uns. Diese Lager, Wiesen, Äcker, nackter Boden, aufgeweicht vom Regen, keinen sanitĂ€ren Anlagen, keine Zelte, keine medizinische Versorgung der verwundeten Soldaten – gemĂ€ĂŸ der SHAF-Botschaft, die Eisenhower an Marshall richtete, worin es heißt, dass die neuen Kriegsgefangenen kein Anspruch noch irgendeinen Komfort zu beanspruchen haben.

    Und dann blÀttert man bei Kaufmann, Hooton und Morgenthau, die daherkommen wie Sadisten unterm Sternenbanner. Man bildet sich eine Meinung. Dadurch wird die Situation allerdings nicht leichter.

    Ich brauche Zeit. Den „Stift“ habe ich noch einmal an die Seite gelegt.

    Morgen geht es gewiss besser. Aber im Moment fehlen mir einfach die Worte.

    Ich lasse erstmal nur ein paar Bilder da.

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  • Mit guten Gedanken ins Wochenende! Lust auf einen Ausflug in die germanische Mythologie?

    September 2nd, 2023

    September ist Erntedank-Zeit. Es ist die Zeit, wenn aus den letzten Korngaben auf dem Feld ein Kranz geflochten wird. Noch vor wenigen Tagen haben ich diesem, unserem germanischen Fest noch ein paar Zeilen gewidmet. So auch ĂŒber das Wesen der Thusnelda und zur historisch beglaubigten Liebesgeschichte mit Arminius.

    Mit all diesen ErzĂ€hlungen bin ich aufgewachsen. Ich erinnere mich an SpaziergĂ€nge mit meinen Eltern, begleitet von kurzweiligen Geschichten. Dann wurden aus den Raben auf dem Feld ganz plötzlich Fabelwesen. Und so erfuhr ich, dass wegen eines Fluchs die sieben BrĂŒder der einzigen Schwester in Raben verwandelt wurden. Um den Fluch zu brechen, darf das MĂ€dchen nicht mehr sprechen und muss aus Brennnesseln sieben Hemden herstellen.

    In Zeiten, in denen vehement der Versuch unternommen wird, uns aus unserer ursprĂŒnglichen Welt zu vertreiben, sie zu vergessen, sind solche Fabeln Sagen, MĂ€rchen und Volkgeschichtenmit mit Gold kaum noch aufzuwiegen.

    Ja, in solchen Zeiten sollten wir uns auf unsere Wurzeln besinnen.

      ——–

     â€žDabei fĂŒhrt uns Odin in die höchsten und tiefsten, die feinsten und meist durchgeistigten Elemente des germanischen Wesens. Thor-Donar ist der Gott der Bauern, Odin-Wotan, der Siegeskönig, ist der Gott der völkerleitenden FĂŒrsten und Helden.

    Als geheimnisvoller Wanderer, in unscheinbarem Gewand, tritt der Gott in zahlreichen Sagen und MĂ€rchen auf. Den großen breitrĂ€ndigen Schlapphuttief in die Stirn gerĂŒckt, seine EinĂ€ugigkeit zu verbergen, an der man ihn erkennen möchte, in einen weitfaltigen, dunkelblauen, fleckigen Mantel gehĂŒllt, mit dichtem Haupthaar (manchmal aber auch kahl), meist mit wirr wogendem, grau gesprenkeltem Bart, den Speer in der Hand, den Zauber-Ring Draupnir am Finger, ein hoher Mann von etwa fĂŒnfzig Jahren oder auch wohl als Greis, doch gewaltig an ungebrochener Kraft.

    So ist das Vorbild der Faustsage, welche durch Goethe abermals eine Volksdichtung geworden, das alte Wotans-BĂŒndnis. Der Zaubermantel des Doktor Faust ist lediglich der alte Mantel Odins, auf dem er seine SchĂŒtzlinge entrĂŒckt, durch die Luft ĂŒber LĂ€nder und Meere fĂŒhrt

    Es ist wunderbar, wie zĂ€he die Volksseele die uralten Formen der Sage festhĂ€lt; nur der Inhalt, d. h. die Menschen und die VerhĂ€ltnisse, welche hineingegossen werden, wechseln, aber die Form bleibt die gleiche.

    So sind im 19. Jahrhundert vor unseren Augen zwei Sagen entstanden, die Eisenbahnsage (ungefĂ€hr 1855) und die Bismarcksage (1866), welche lediglich die alten Wotans-BĂŒndnisse darstellen, angewandt auf eine neuzeitliche Erfindung und einen noch lebenden Mann.

    Genau dem Wotantypus entspricht ferner die Sage, welche wÀhrend des österreichischen Kriegs von 1866 niemand geringeren zu ihrem Gegenstand machte als den spÀteren Kanzler des Deutschen Reiches.

    Die ĂŒberraschenden Erfolge der preußischen Waffen wurden ausschließlich dem ZĂŒndnadelgewehr zugeschrieben; diese Siegeswaffe aber hatte nach der Sage der deutsch-österreichischen Bauern nicht der ehrenwerte Herr Dreyse in Sömmerda erfunden, sondern dies Gewehr, das von selbst sich ladet und losgeht, wenn der Preuße darauf klopft, hat der Teufel (d. h. Wotan) „dem Bismarck“ verkauft; – natĂŒrlich um den Preis, den er von je bei seinen VertrĂ€gen sich ausbedingt: – den Preis seiner Seele.

    Der FĂŒrst Bismarck mag es sich schon gefallen lassen, dass er so nachtrĂ€glich noch als der letzte der Einheriar nach Walhall gelangt, wenn man den Ort auch heutzutage schlimmer nennt. 

    Aber schon viel frĂŒher wird in den Sagen Odin-Wotans oder des Teufels Mantel (oder Ross) Helden, seinen Lieblingen (oder MĂ€nnern, welche ihre Seele dem Teufel verkauft), verliehen, um sie aus weitester Ferne ĂŒber Meer und Land noch rechtzeitig zur Abwendung einer drohenden Gefahr in die Heimat zu schaffen; so z. B. den Kreuzfahrer (Heinrich den Löwen) aus dem Gelobten Land auf seine Burg gerade an dem Tage, an dem seine Gattin, die ihn nach Ablauf beredeter Frist fĂŒr tot halten muss, zur zweiten Ehe schreiten soll. 

    Und oft ist es nicht ein Jagdzug, sondern ein Heer von Kriegern, was Wotan durch die LĂŒfte leitet. Dann fĂŒhrt er die Götter und die Einheriar aus Walhall (oder „aus dem hohlen Berge“) zum Kampfe gegen die Riesen, und es berĂŒhrt sich hier die Sage mit dem errettenden Heer, welches von Karl dem Großen oder von dem Rotbart im Augenblicke grĂ¶ĂŸter BedrĂ€ngnis des deutschen Volks aus dem Berge zur Hilfe herausgefĂŒhrt wird.

    Hört man das wĂŒtende Heer, sieht man etwa gar in den Wolken Gewaffnete dahinjagen, so bedeutet dies den baldigen Ausbruch großen Kriegs.

    Wotan, der Gott des Lufthauchs, ist also auch der Gott des Geisteshauchs; und zwar des Geistes in seinem geheimnisvollen GrĂŒbeln, in seiner tiefsten Versenkung in die RĂ€tselrunen des eignen Wesens, der Welt und des Schicksals; wer der Natur und der Geschichte ihre RĂ€tsel abfragen, wer die UrsprĂŒnge und die AusgĂ€nge aller Dinge ergrĂŒnden, wer Gott und die Welt im tiefsten Wesenskern erforschen, d. h. wer philosophieren will, der tut wie Odin; Odin, der „grĂŒbelnde Ase“, wie ihn bezeichnend die Edda nennt.

    Ahnungsvoll hat der deutsche Geist den ihm eignen philosophischen Sinn und Drang, der ihn vor allen Nationen kennzeichnet, seinen Faustischen Zug, in das Bild seines obersten Gottes gelegt.

    ————–

    Aus („Die Könige der Germanen“) Felix Ludwig Julius Dahn

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  • Ein mediales Tollhaus ist ĂŒber uns hereingebrochen

    September 1st, 2023

    Ende 2020 gingen bei uns daheim die Fernseh-Lichter aus. Bis dahin schauten wir, das gebe ich zu, hin und wieder mal im aktuellen Fernsehprogramm vorbei. Von wenig ertrĂ€glich, was da ĂŒber den Bildschirm flatterte, bis unertrĂ€glich war immer was dabei. Bis schließlich das Angebot in einer fast schon erschreckenden UnertrĂ€glichkeit daherkam, dass wir uns komplett aus dem Fernsehgeschehen ausklinkten – zugleich kĂŒndigten wir das Zeitungsabonnement. Zu viel Geld fĂŒr zu viel Schund!

    An dieser Stelle berufe ich mich auf die Worte des Gerold Bernert, der seinerzeit eine Beitragsreihe zu TV, Medien, TV-Dialogen und allerlei „Wissenswertes“ zum Kommerzfernsehen (RTL SAT, VOX, Kabel) in einer Zeitschrift fĂŒr Schlesier veröffentlichte.

    Übrigens eine Zeitschrift, die heute im Fokus des Verf. -assungs.- Schutzes steht.

    Der Beitrag wurde von Bernert im Jahr 2004 erstellt.

    Heute wissen wir, dass es zu keiner Zeit Unterschiede in der ideologischen Ausrichtung der Sender gab, sei es nun auf privater Ebene oder auf öffentlich-rechtlicher. Von dem untersten Niveau auf geistiger Ebene als auch begleitender Propaganda mal abgesehen.

    Ich zitiere, weil ich es besser nicht hÀtte formulieren können:

    „Aus der persönlichen Freiheit des Einzelnen wurde die Freiheit zur Umstellung vom Menschen zum Schw.ein, von der Transformation Deutschlands in einen Sau.stall, in dem der Mensch den Respekt vor sich selbst verloren hat. Beispiellose sexuelle TabubrĂŒche, die medienerzeugte und vermarktete Brutalisierung des Lebens und die obszöne Verrohung der Sprache sind nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel.“

    Und auch hier schließe ich mich seinen AusfĂŒhrungen an:

    „Dank den TV-Medien brauchen unsere Kinder und Jugendlichen nicht mehr hinauszugehen, Der Schmutz wird via Bildschirm frei Haus kĂŒbelweise angeliefert. Reality TV wie aller Schund aus den USA importiert, zeigt echte und nachgestellte Katastrophen oder KriminalfĂ€lle. Sex und Gewalt ist besonders fĂŒr das Kommerzfernsehen höchst profitabel.

    Heute reicht ein Blick in die KindertagesstÀtten, in Schulen und sogenannte Bildungseinrichtungen. Hier gibt es offensichtlich keine Hemmschwellen mehr. Die Schamlosigkeit durchzieht bereits alle Lebensformen und -bereiche.

    Die kollektive Schamlosigkeit aber fĂŒhrt, so schon Freud, letztlich zum kollektiven Schwachsinn, zur kollektiven Dekadenz.

    Moralische Restriktionen, so abermals Freud, sind unentbehrlich, um die stĂ€rksten GefĂŒhle im Zaun zu halten und auch der Ethnologe H. P. Duerr sind in der heutigen libertĂ€ren, enttabuisierten Gesellschaft eine lebensfeindliche Katastrophenlandschaft.“

    Aber was ist eigentlich anderes von Medien zu erwarten? Der Fisch stinkt immer vom Kopf her.

    Wird ihnen und uns allen nicht von diesen unsĂ€glichen Parteien (die keiner braucht, außer halt der Auftraggeber zur Demontage einer Gesellschaft) wie CDU, CSU, SPD, FDP und GrĂŒnen vorgemacht, wie man sich auf die Schnelle am Volk vergehen und an ihm bereichern kann? Hier zitiert Bernert die FAZ: „In Deutschland hat sich ein Klima der krĂ€merischen Kumpanei und Kungelei, der berechnenden Regelverletzung und Untreue, der bedenkenlose Clevernis und KĂ€uflichkeit ausgebreitet, dass in seiner Geschichte seinesgleichen sucht.“

    Es hat sich ein System von alltĂ€glicher Kleinkorruption und Nassauertum gebildet. Die MaßstĂ€be fĂŒr das AnstĂ¶ĂŸige sind vollkommen verloren gegangen.

    Erinnern wir uns und werfen kurz einen Blick zurĂŒck:

    Die CDU und FDP lassen sich bedenkenlos von dem Fast-Food-Produzenten Mac-Donalds ihre Parteitage sponsern. Helmut Kohls Industriefreunde bezahlten seine Sommerfeste, Scheel (FDP) ließ sich seine dritte Hochzeit sponsern.

    Richard von WeizsĂ€cker (CDU) öffnete seiner Tochter fĂŒr ihre Dissertation TĂŒren in der ehemaligen DDR, GĂŒnter Krause (CDU) ließ sich seine Haushaltshilfe durch das Arbeitsamt finanzieren, Rita SĂŒssmuth (CDU) verschaffte sich fĂŒr ihren Mann einen weiteren Daimler. Die Liste lĂ€sst sich beliebig fortsetzen, man denke an die Namen Lafontaine (SPD), Streibl (CSU) usw. Waffen, wann und wo immer es geht.

    Um nur einige zu nennen
 Den gesamten Schlamm von GrĂŒnen, Linken und SPD, als auch anderen Parteien an dieser Stelle aufzufĂŒhren, wĂŒrde den Rahmen sprengen.

    Das mediale Tollhaus ist lĂ€ngst ĂŒber uns hereingebrochen mit einer Spirale von Zynismus, Gew.alt und ObszönitĂ€t.

    Zwischenzeitlich hat man es schlichtweg versÀumt den moralischen Notstand auszurufen, um den totalen Zerfall einer zivilisierten Bevölkerung noch umzukehren.

    Und so wird betrogen, belogen, abgezockt, gewuchert, gefÀlscht und erpresst.

    Es wirkt so ein bisschen, als wĂŒrde sich ein ganzes Volk geschlossen auf den Weg machen, zurĂŒck nach Rom in den moralischen Abgrund.

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  • Und? Was hattet ihr heute auf eurem FrĂŒhstĂŒcksbrot?

    September 1st, 2023

    Zur Erinnerung: Die Samen der Brennnessel sind Alleskönner!

    Übrigens: Es gibt kein Pflanzenteil an der Brennnessel welches nicht verwendet werden kann – Wurzeln, BlĂ€tter, Samen.

    Aber nun zu den Samen:

    • Sie wirken anregend und können bei MĂŒdigkeit und KonzentrationsschwĂ€che helfen.
    • Ihre Vitamine und der Proteingehalt geben uns einen krĂ€ftigen Schub und sorgen fĂŒr einen guten Start in den Tag. Geeignet sind ganze als auch zu Pulver vermahlene Samen.
    • Sie sind reich an Eiweiß, besitzen gesunde FettsĂ€uren, dazu bewahren sie die wertvollen Vitamine A, C, E als auch Mineralien wie Eisen, Kalzium, Magnesium, Kalium und KieselsĂ€ure, sowie Phytohormone /LinolsĂ€ure.
    • Sie wirken stĂ€rkend und leistungssteigernd.

    Also, was hĂ€lt euch noch? Greift zu, pflĂŒckt die reifen SamenbĂŒschel direkt von der Pflanze, bereichert eure Mahlzeiten mit der leicht nussig schmeckende SĂ€merei oder verwahrt sie nach dem Trocknen in GlĂ€sern.  

    Und noch was: Die anregende Wirkung macht sich auch im Liebesleben bemerkbar. So gehören die Samen der Brennessel zu den besten natĂŒrlichen Aphrodisiaka. Es soll Zeiten gegeben haben, in denen sie daher in Klöstern verboten waren.

    Na, wenn das kein Grund zum Sammeln ist.
     

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  • Aus den TagebĂŒchern meiner Mutter – Teil II (aus der Reihe: Wenn LĂŒgen Geschichte machen)

    September 1st, 2023

    Wie einige von euch bereits wissen, war meine Mutter Nachrichtenhelferin bei der Wehrm.acht. Dadurch war sie dem Geschehen wÀhrend der Kriegszeit immer ganz nah.

    Ich versuche nun, einige ihrer TagebuchauszĂŒge in einen Kontext zu bringen. Einen ersten zusammenhĂ€ngenden Überblick ĂŒber die Ereignisse zu den Weltkriegen konnten wir uns bereits ĂŒber den Beitrag https://undinepeter.blog/2023/08/25/wenn-lugen-geschichte-machen/ verschaffen.  

    Wie im ersten Beitrag, habe ich die Randbemerkungen, die meine Mutter hinzugefĂŒgt hat mit ĂŒbernommen.

    Ich zitiere:

    „WĂ€hrend wir hier abseits des Kriegsgeschehens und Bombenangriffen ruhig lebten, waren unsere Soldaten in Rußland in höchster Gefahr.

    Ende August 1942 hatte General Friedrich Paulus mit der 6. Armee Stalingrad erreicht und bis November waren 90% der Stadt in deutscher Hand. WĂ€hrend die deutschen Soldaten immer wieder in erbittere StraßenkĂ€mpfe verwickelt wurden, starteten die Sowjets eine Großoffensive die zur Einschließung der gesamten 6. Armee, sowie Teilen der 4. Panzerarmee und der 3. u. 4. RumĂ€nischen Armee. (Zusammen 25.000 deutsche u. ĂŒber 30.000 rumĂ€nische und russische Hilfssoldaten).

    General Paulus schlug Hitler ein Ausbrechen vor, da der Verpflegungsnachschub stoppte, inzwischen 40 Grad KĂ€lte gemessen wurden und die Soldaten vollkommen erschöpft waren. Hitler lehnte den Vorschlag des erfahrenen Offiziers aber ab. Als Paulus keinen Ausweg mehr sah, entschied er sich zu ergeben und in Gefangenschaft zu gehen.  150.000 Soldaten waren im Kessel bei KĂ€mpfen, durch KĂ€lte und Hunger umgekommen, 91.000 gerieten in sowjetische Gefangenschaft, aus der nur 6000 Überlebende bis 1956 nach Deutschland zurĂŒckkehrten.

    Hier mache ich einen Sprung von mehreren Wochen und zitiere weiter:

    Fast tĂ€glich erreichten uns interessante und auch bedrĂŒckende Nachrichten. 

    Am 10.7.43 landeten Alliierte auf der Insel Sizilien.

    Am 25.7.43 wird Mussolini gestĂŒrzt, König Emanuel d. III. lĂ€ĂŸt den Duce verhaften. GrĂŒndung der Badogogli-Regierung.

    12.9.43 befreien Deutsche Mussolini und er grĂŒndet am 15.9.43 eine Gegenregierung in Norditalien… und viele andere Ereignisse.

    Im Herbst waren Offiziere des Afrikakorps im Lager (wie wir das Hauptquartier bezeichneten) eingetroffen, mit Einigen hatten wir viel Spaß beim HimbeerpflĂŒcken.

    “Zeppelin” war der Deckname fĂŒr das OKH Quartier bei Zossen im sĂŒdlichen Randgebiet von Berlin. Es lag mitten in einem großen Waldgebiet, eine riesengroße unterirdische Bunkeranlage. Betreten wurde diese (fĂŒr uns Nachrichtenhelferinnen, es gab gewiss noch andere EingĂ€nge) durch eine TĂŒr an einem kleinen Turm ohne Fenster, dann ging es eine enge Wendeltreppe hinunter zum  Fahrstuhl, der in die drei unterirdische Etagen fĂŒhrte.  Nach dem Aussteigen stand man in breiten Fluren und endlos langen GĂ€ngen (Ă€hnlich einer Tunnelstraße fĂŒr Autos), rechts und links waren die einzelnen DienstrĂ€ume. Die kahlen GĂ€nge, dunkelgrauen Fußböden, WĂ€nde und Decken, dazu das kalte Licht der wenigen GlĂŒhbirnen, alles wirkte irgendwie beĂ€ngstigend. 

    Das Herz dieser Anlage war der “Nachrichtenbunker”  Fernmeldestelle “Zeppelin” auch “Amt 500” genannt.  Die anderen RĂ€ume waren mit Teilen von StĂ€ben des OKW und OKH besetzt. Hier versahen u.a. Canaris, Hansen, Wagner, Stauffenberg ihren Dienst. In den RĂ€umen arbeiteten Generale und Hilfspersonal. Es war die Zentrale der Wehrmacht.

    —–

    Zu Stauffenberg habe ich einen Extra-Beitrag verfasst.

    Ich zitiere weiter:

    Im Bunker lief die Arbeit weiter, Bombardierungen hatte man gar nicht wahrgenommen. So erlebte ich die Adventszeit, Weihnachten und Silvester 1943. Am 3. Jan. 1944 kam der lang erwartete Marschbefehl nach Gießen. Meinen 21.Geburtstag “feierte” ich noch in Zossen. Meine Kameradinnen hatten Kerzen aufgestellt, gesungen und eine von ihnen, sie war schon Kunststudentin ehe sie sich freiwillig meldete, hatte ein wunderschönes Bild fĂŒr mich gemalt.

    „Als nach fast 3 Wochen sich kein Einsatz in Holland ergeben hatte, stellte ich einen Urlaubsantrag. Der genehmigt wurde. Als ich auf den Weg zum Bahnhof war, kamen meine Zimmerkameradinnen rufend hinter mir her, und dann erfuhr ich, dass wir zum Einsatz nach Italien gehen können. Und sie ĂŒberredeten mich auf den Urlaub zu verzichten und mit ihnen nach Verona zu fahren. Der Einsatz war verlockend und ich ging mit ihnen zurĂŒck. Zwei Tage spĂ€ter waren wir schon unterwegs. Bei Innsbruck wurde unser Waggon abgehĂ€ngt und plötzlich standen wir im Schnee und Minusgraden auf einem Abstellgleis. 

    Einige Wagen mit Soldaten auf dem befanden sich auf dem Nebengleis. Es sollte angeblich ab dort ein neuer Transport nach Italien zusammengestellt werden. Wir stiegen aus und standen im tiefen Schnee, die Soldaten, die uns frieren sahen holten aus ihren Waggons einen kleinen eisernen Ofen stellten diesen in unser Abteil und zĂŒndeten das darin befindliche Holz an. Nun konnten wir, Dank der großen Hilfe, uns wieder aufwĂ€rmen und auch schlafen ohne zu frieren (erfrieren ?)  Morgens rauchte es aus allen Waggons, aber von einer Lokomotive war nichts zu sehen. Nach KatzenwĂ€sche im Schnee, warteten wir geduldig auf die Weiterfahrt. Aber in der Nacht hatte ein Unteroffizier bereits Soldaten zum Bahnhof nach Innsbruck geschickt, um telefonisch Meldung bei der Einheit zu machen und von der Bahn die sofortige Weiterleitung zu verlangen. Dabei stellte sich heraus, dass die Waggons an falscher Stelle abgekoppelt und bereits als vermißt gemeldet waren.

    (War das Sabotage? Wollten diese “humanen” und heute so gefeierten Verbrecher unseren Tod? In Rußland und anderen Kampfgebieten kam oft Munition an, die zu den Waffen nicht passte oder defekt war, auch fiel an anderen Orten der Nachschub fĂŒr Treibstoff und manchmal sogar fĂŒr Verpflegung einige Tage aus, so dass dadurch tausende Soldaten vollkommen hilflos starben.

    Mit Mord an den deutschen Soldaten wollten sie die Kampfkraft der Wehrmacht lahmlegen ?!)

    Als dann eine Lok eintraf ging es weiter ĂŒber den Brenner, Bozen bis kurz vor Trient. Dort hatten amerikanische Flugzeuge 1/2 Stunde vorher die Bahnstrecke bombardiert. Wir mußten auf offener Strecke aussteigen, ein Bus brachte uns spĂ€ter nach Verona“.

    ——Fortsetzung folgt—–

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  • Über das Los der Urvölker, ĂŒber Menschen mit einer unverfĂ€lschten Verbundenheit zur Natur

    September 1st, 2023

    Die Handschrift der TĂ€ter ist immer gleich und die Geschichte eines Kontinentes auf Blut geschrieben.

    „Es gibt ein altes Indianer Sprichwort, dass etwas nur so lange lebt, wie die letzte Person, die sich daran erinnert. Mein Volk vertraut der Erinnerung ĂŒber die Geschichte. Die Erinnerung ist wie Feuer strahlend und unverĂ€nderlich, wĂ€hrend die Geschichte nur denen dient, die sie kontrollieren wollen, denen, die die Flamme der Erinnerung auslöschen, um das gefĂ€hrliche Feuer der Wahrheit zu löschen. Vorsicht vor diesen MĂ€nnern, denn sie sind selbst gefĂ€hrlich und unklug. Ihre falsche Geschichte ist geschrieben im Blut derer, die sich erinnern könnten und derer, die die Wahrheit suchen“ – sagt Floyd ‚Red Crow‘ Westerman (Dakota Sioux) Schauspieler, Aktivist und SĂ€nger.

    Wer hat’s gewusst?

    Die Entdeckung Amerikas um das Jahr 102: Nicht Christoph Kolumbus war es, der als Erster den Atlantik ĂŒberquerte, sondern die Wikinger.

     Mit ihren schnellen Schiffen bezwangen sie die stĂŒrmischen Nordmeere, segelten von Island ĂŒber Grönland bis an die KĂŒsten Neufundlands.

    Der Überlieferung zufolge soll Leif Eriksson im Jahr 999 oder 1000 von Grönland kommend als erster EuropĂ€er den von ihm als „Markland“ (Land der WĂ€lder) und „Vinland“ (Weinreben- oder Wiesenland) bezeichneten amerikanischen Kontinent betreten habe und damit bereits mehr als 500 Jahre vor Kolumbus.

    Die Herkunft der Indianer ist viel erörtert worden, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, bis dieses Urvolk nahezu vollstÀndig ausgerottet wurde.

    So hat man in ihnen die zehn verlorenen StĂ€mme Israels finden wollen, oder die Fabel von dem verschwundenen Atlantis zur BegrĂŒndung eines afrikanischen Ursprungs benutzt. Andere haben Amerika von Polynesien oder China oder Japan bevölkern lassen.

    Wahrscheinlicher ist jedoch die Annahme eines nordischen Ursprungs, sei es ĂŒber die Beringstraße oder eine ehemals vorhandene Landverbindung von Asien, oder, wie Brinton will, von Osten her ĂŒber eine LandbrĂŒcke, die wĂ€hrend der Glazialzeit zwischen Europa und Grönland bestand.

    Als die europÀischen Abenteurer im 15. Jahrhundert eintrafen, schÀtzen Wissenschaftler, dass bereits mehr als 50 Millionen Menschen in Amerika lebten. Davon lebten etwa 10 Millionen in der Region, die spÀter die Vereinigten Staaten werden sollte.

    Mit der Zeit drĂ€ngten diese Migranten und ihre Nachkommen nach SĂŒden und Osten und passten sich an, wie sie gingen. Mit diesen Neuankömmlingen kamen Jahrhunderte des Konflikts und der Anpassung zwischen alten und neuen Weltgesellschaften. Heute machen Indianer etwa 1,5 Prozent der Bevölkerung der Vereinigten Staaten aus, von denen viele weiterhin stolz auf ihre Vorfahren sind – praktizieren immer noch Musik, Kunst und Zeremonien, die vor vielen Jahren stattgefunden haben.

    Dazu möchte ich euch diesen Kommentar eines Lesers, der es hervorragend zusammenfasst, nicht vorenthalten.

    „Das ist auch ein Grund, warum ich die Yankees so „liebe“. Da wird gesprochen von der europĂ€ischen Kolonialgeschichte. Aber zur USA schaut niemand.

    Alle VertrĂ€ge, die mit Red Cloud abgeschlossen wurden, wurden gebrochen. Durch das Abschlachten der Bisons wurde ihnen die Lebensgrundlage entzogen. Das nenne ich mal Völkermord. Die Geschichte der USA ist auf Blut geschrieben, nichts ist ehrlich erworben, alles gestohlen! Weiter geht es mit der Geschichte der Schwarzen, wollen wir ĂŒber Menschenrechte reden?

    Lieber nicht, wir werden nicht mehr fertig. Krim annektiert, AUFSCHREI! Hawaii annektiert in Ordnung.

    Mein Vater, Soldat im II. Weltkrieg, sagte mal zu mir als Kind, ich konnte es damals nicht verstehen: „Der Russe nimmt Dein Land und alles was er braucht, aber der Amerikaner nimmt Dir die Seele!“

    Im Beitrag noch ein Foto von Red Cloud.

    Red Cloud (ca. 1822-1909) war als HĂ€uptling der Oglala Sioux fĂŒr seinen unerschrockenen Mut bekannt, als er sein Volk zu mehreren strategisch wichtigen Siegen ĂŒber die Vereinigten Staaten fĂŒhrte.

    Die Zeiten Ànderten sich. Red Cloud war nicht mehr HÀuptling und kurze Zeit spÀter wurde der Stamm in das Pine Ridge Reservation umgesiedelt. Blind und krank lebte er mit seiner Frau im Reservat bis zu seinem Tod am 10. Dezember 1909.

    ————

    Wenn auch in unterschiedlicher Besetzung, die Handschrift ist immer gleich

    So war es in Europa ein Churchill, der Folgendes im Auftrag und aus eigener Überzeugung heraus kundtat und umsetzte:

    • Am 15.12.1944 erklĂ€rte Winston Churchill in einer Parlamentsdebatte des Unterhauses: „Die nach unserem Ermessen befriedigendste und dauerhafteste Methode ist die Vertreibung. Sie wird die Vermischung von Bevölkerungen abschaffen, die zu endlosen Schwierigkeiten fĂŒhrt. Man wird reinen Tisch machen. Mich beunruhigen diese großen Umsiedlungen nicht, die unter modernen VerhĂ€ltnissen besser als je zuvor durchgefĂŒhrt werden können.“
    • Und weiter fĂŒhrt er aus:  7.02.1945 – Jalta Konferenz: „Es ist uns gelungen, sechs Millionen zu töten, und es wird uns vielleicht gelingen, noch eine Million umzubringen, bevor der Krieg aus ist.“ Dadurch mĂŒsste in Deutschland fĂŒr die transferierten Menschen Raum genug vorhanden sein. Sie werden gebraucht werden, um LĂŒcken zu fĂŒllen; daher fĂŒrchte ich das Problem der Transferierung nicht, solange es im richtigen VerhĂ€ltnis steht“

    Damit steht fest, dass fĂŒr den Massenmö.rder Ch.urchill die Vertreibung von Millionen von Deutschen aus ihrer angestammten Heimat, der Ostprovinzen des Deutschen Reiches, eine von Anfang an beschlossene Sache war.

    Heute schreiben wir das Jahr 2023: Der Augenblick ist lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig an dem die Bombardierung deutscher StĂ€dte, mit dem einzigen Ziel, den Terror zu verstĂ€rken, hĂ€tte ĂŒberprĂŒft werden mĂŒssen. Denn die BefĂŒrchtung bzw. die AnkĂŒndigung dieses „ehrenwerten“ Briten in den Besitz eines total zerstörten Landes zu kommen, hat sich bewahrheitet.  Die Vertreibung der ostdeutschen Bevölkerung, beruht auf einem Krieg, der ausschließlich zur Ausrottung des deutschen Volkes und zur restlosen Vernichtung seines Vaterlandes gefĂŒhrt wurde.

    Eine solche Vorgehensweise /Strategie gleicht der, wie vor vielen hundert Jahren, nur eben mit anderen Darstellern.

    ———-

    Quelle:

    • Aus der Chur.chill Biografie
    • Eine Aufzeichnung von Friedrich Kurreck aus dem „Schlesier“
    • Meyers Konversationslexikon Siebenter Band 1895
    • Inhalte aus „Native American Culture Regions“
    Die Handschrift der TĂ€ter ist immer gleich und die Geschichte eines Kontinents auf Blut geschrieben.
    Von KuttentrĂ€gern, Wunderzeichen und der Vertuschung des alten Wissens…
    Gedanken zum Fortbestehen jahrhundertealter BrĂ€uche unserer Urvölker: Unternehmen wir doch einen Ausflug in die Kultur der Kalash, und dort zum geheimnisvollen Volk der Hunza, das nahezu abgeschnitten vom Rest der Welt lebt,

    Auf ein Wort zur samischen Kultur – wir besuchten das lapplĂ€ndische Arvidsjaur
    Grönland gehört den GrönlĂ€ndern!
    Von Indianern und Herrnhuter Missionaren

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