Karl der Große: Sachsenschlächter und kriegswütiger Namensgeber
Sterben soll, wer Heide bleiben will“ – unter diesem Leitmotiv überzog der Namensgeber des Preises, Karl der Große, vier Jahrzehnte lang einen Großteil Europas mit Krieg. Karl ist weder »Leuchtturm«, noch »Vater Europas«. Sein Denken und Handeln stehen im krassen Gegensatz zu allem, was Europa Gesicht und Farbe verleiht. Sein ganzes Leben lang führt er Kriege, fördert Bischöfe und Klöster nach Kräften und wird von der Kirche im Gegenzug selig und sogar heilig gesprochen.
Besonders lange und erbittert kämpfte er gegen die Sachsen. In diesem mehr dreißig Jahre dauernden Kampf ging es nicht nur um die Unterwerfung der Gegner, sondern auch um ihre Missionierung zum Christentum. Die Bekehrung wurde mitunter gewaltsam erzwungen.
Einige Preisträger unter seinem Namen aus den vergangenen 8 Jahren
• Pinchas Goldschmidt und die jüdischen Gemeinschaften in Europa 2024.
• Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk 2023.
• Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo 2022.
• Klaus Iohannis 2020/21.
• António Guterres 2019.
• Emmanuel Macron 2018.
• Timothy Garton Ash 2017.
Karlspreisträger 1950 war Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi, zugleich Namensgeber der Coudenhove-Kalergi -Plakette, die unter anderem der ehemaligen Firmenchefin der BRD verliehen wurde, und so weiter und so fort…
Sie führen ihre Kriege unter den schmuddeligen Kutten ihrer Vorgänger und verleihen sich unter ihren Namen Preise.
Fazit: Die Namensgeber der Preise sagen einiges über ihre Träger aus….
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Quelle-Bilder
Kunstschule Porta Westfalica zu Widukind -Gegner Karls des Großen
Und auch heute lesen wir über die planmäßige Zerstörung deutscher Städte und Infrastruktur durch die Alliierten, über die verbrecherische Kriegsführung der Angloamerikaner und dem angloamerikanischen Bombenterror gegen die deutsche Zivilbevölkerung.
2023: Einem Stadtführer wird die Frage gestellt, wo es denn zum Zentrum gehe. Seine Antwort ist kurz: Im „klassischen“ Sinne habe das Magdeburg nicht mehr. Denn die Innenstadt wurde beim Bombenangriff 1945 zu 90 Prozent zerstört.
Brandbomben aller Art, darunter auch Phosphor, brachten der Stadt den gefürchteten Feuersturm, der auch Dresden einen Monat später treffen sollte. An jedem 16. Januar läuten im nächtlichen Magdeburg für zehn Minuten die Kirchenglocken. Sie erinnern an einen der schlimmsten Bombenangriffe auf eine deutsche Stadt im Zweiten Weltkrieg. Der Angriff dauerte von 21.28 Uhr bis 22.07 Uhr. Nach diesen 39 Minuten gab es die Magdeburger Altstadt nicht mehr.
Nach ersten verlässlichen Angaben verloren bei diesem Angriff mehr als 16 000 Menschen (wobei auch diese Zahl, wesentlich höher ausfallen wird) hier ihr Leben.
Und wie es die Mischpoke will, wurde diese Zahl natürlich, wie gewohnt (wenn es Tote aus der deutschen Bevölkerung betrifft) auf etwa 2000 hinunter „korrigiert“. Vorhin habe ich sogar etwas von 1600 gelesen. Das perfide Spiel der Zahlenkorrektur ist bekannt. Mehrfach habe ich darüber berichtet.
Im Kommentar findet ihr den Beitrag in Fortsetzung aus der Reihe: „Unsere deutschen Städte und ihre Zerstörer“
(Nachtrag zu unserem Besuch in der Eifelregion am 6. Januar 2025)
In der Eifelregion folgt eine Quelle der nächsten. Hier wird man also immer fündig, wenn man auf der Suche nach reinem und erfrischendem Quellwasser ist. Vor zwei Tagen erst, haben wir uns an der Alderikus Kapelle ein wenig vom „Heilwasser“ abgezapft.
Dann entdeckten wir auf der Weiterfahrt, nur wenige Kilometer von der Heilquelle entfernt, eine nächste Quelle, die ordentlich sprudelt.
Über diese Quelle wollten wir ein bisschen mehr erfahren. Und darüber erklärte sich dann auch der Andrang davor. Denn als wir nun ganz „in Ruhe“ abzapfen wollten, trudelten immer mehr Menschen ein, und bald stellten wir fest, sie alle wollen an die Quelle.
Sie kamen gar mit Anhängern auf denen sich 1000 Liter Wassertanks (IBC Container) befanden. Neugierig geworden, fanden wir dann folgendes heraus. Ein Artikel des Kölner Stadtanzeigers aus Juli 2015 gibt Aufschluss:
„Zahlreiche fröhliche Menschen, darunter der Ortsvorsteher Richard Diefenthal und Peter Hagedorn, der Ortsvorsteher aus dem benachbarten Dorfes, treffen sich an der Wasserquelle im Ort, erfrischen sich am kühlen, wohlschmeckenden Nass,
Die Wertschätzung des Wassers, das in den Häusern des Dorfes aus den Wasserhähnen kommt, fällt dagegen eher bescheiden aus. Recht negativ äußert sich ein Bürger über das Nass, das man vom Verbandswasserwerk Euskirchen bezieht. Stattdessen laufe „hier erste Wasserqualität in den Bach“.
Die Quelle war zunächst ein Geheimtipp und zieht nun immer mehr Menschen an, die sich vor Ort das munter sprudelnde Wasser in Flaschen abfüllen. „Hier stehen immer mehr Autos“, hat Jan Eschweiler beobachtet. „Das spricht sich rund. Hier kommen so viele, das ist Wahnsinn“.
Ein Familienvater aus Obergartzem kommt vorbei, in der Hand vier Kästen mit leeren Mineralwasserflaschen. Pascal Floisdorf hält die Flaschen in den Wasserstrahl und erläutert, seine Schwester arbeite als Chemikerin an der Uni Bonn. Sie habe das Wasser für ihn getestet, es sei einwandfrei. „Ich trinke das Wasser seit zwei Jahren und habe meine Schwester gefragt, ob wir es auch den Kleinen geben können.“ Sie habe gesagt, das Wasser sei einwandfrei. „Die wird mir ja wohl keinen Bären aufbinden“, sagt er. Floisdorf glaubt sogar, dass dieses Wasser gesünder als das Leitungswasser ist: „Wir machen alles damit.“
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Die Quelle befindet sich am 1905 errichteten Wasserbehälter des Dorfes, der sein Wasser von einem 500 Meter entfernten Tal bezieht. In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sei der Ort ans überörtliche Wassernetz angeschlossen worden, erzählen die Bewohner.
Einer der Bürger hält mit seiner Meinung über die damalige Modernisierung der Wasserversorgung nicht hinter dem Berg: „Hierhin kam eine Kommission, die hatten alle weiße Kittel an. Mit der Taschenlampe haben sie in den Wasserbehälter hineingeleuchtet. Auf dem Wasser schwamm ein kleiner Frosch, das war für die Kontrolleure der Weltuntergang.“
Dafür aber jede Menge Kalk und Chlor in der Trinkwasser- Wasserleitung!
In den 60er Jahren habe das Verbandswasserwerk die kleineren Gemeinden verrückt gemacht: „Wenn ihr hier nicht mitzieht, könnt ihr euer eigenes kleines Wasserwerk nicht mehr unterhalten“, habe es geheißen. „Die hätten uns das sonst hier unter irgendeinem Vorwand gesperrt, wenn wir nicht mitgemacht hätten. Das war Bangemacherei“, so der Bürger
Und das Ergebnis: Jetzt habe man jede Menge Kalk und Chlor in der Wasserleitung.
Das Quellwasser ist hingegen weich und schmeckt köstlich. Und manche Menschen tun einiges, um gutes Wasser zu bekommen.
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Aber Vorsicht! Das stimmt so manchen nicht unbedingt freundlich….
Helmut Schmitz, der Betriebsleiter der Mechernicher Stadtwerke findet das nicht so gut: „Die Quelle befindet sich auf einem städtischen Grundstück“, gibt er Auskunft und warnt: „Ich selbst würde das Wasser nicht trinken wollen.“ Denn Trinkwasser unterliege nun mal einer ständigen Aufsicht. Wollte man das Wasser als Trinkwasser deklarieren, müsse es laufend überprüft werden, was aber nicht geschehe“. „
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Eben!!! Es ist nicht kontrolliert. Und das gefällt den Stadtwerken offenbar so gar nicht… Die Menschen hier, versorgen sich also weiter fleißig mit dem guten Wasser aus der Quelle. Wir haben dann auch schnell Platz gemacht. Vermutlich dachten sie: „Oh weh, jetzt kommen sie schon vom Niederrhein hierher und zapfen Wasser ab“.
Crazy Horse träumte und ging in die Welt, in der es nichts gibt außer den Geist aller Dinge. Das ist die reale Welt, die hinter dieser ist, und alles, was wir sehen, ist so etwas wie ein Schatten von dieser.“ – Schwarzer Elch, Oglala Lakota.
Angeregt von dieser Aussage, möchte ich noch einmal darauf zurückzukommen, also auf die Entdeckungen unserer geheimen Unterwelt, oder sollte ich besser sagen, unserer vor uns „geheim gehaltenen Unterwelt“?
Wenn man viel recherchiert, stolpert man ja so über einiges. Ob das nun sinnvoll ist, wer weiß das schon? Ob es uns wirklich weiter bringt? Ja, wer weiß das schon? Ob da wirklich was dran ist, ob es „Hand und Fuß“ (übrigens eine uralte Redewendung aus alten Rechtsbräuchen) hat, bewiesen ist, die Quellen dazu sicher, oder gar in Stein gemeißelt…, all das bleibt dahin gestellt. Verstehen wir es also als Gedankengänge, nicht mehr und nicht weniger.
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Da gibt es ja diesen Aufruf des damaligen US-amerikanische Hauptmanns John Cleves Symmes vom 10. April 1818:
„An alle Welt! – Ich erkläre: Die Erde ist hohl und im Innern bewohnbar; sie enthält eine gewisse Anzahl solider Sphären, die konzentrisch sind, das heißt ineinander geschoben, und sie ist an den beiden Polen offen in einer Breite von zwölf bis sechzehn Grad. Für diese Wahrheit verpfände ich mein Leben.“
(Dieses Zitat findet sich in Sprague de Camp, Ley, Lands Beyond, New York, Rinehart, 1952, X)
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Der Astronom und Geophysiker Edmund Halley (der, nach dem der Halleysche Komet benannt ist) war einer der Ersten, die das Konzept der Hohlerde vertraten. Auch der Schweizer Mathematiker Leonhard Euler diskutierte in einem Gedankenexperiment in seinen Lettres à une princesse d’Allemagne, ob die Erde (wie auch die anderen Planeten) hohl und von einer inneren „Sonne“ erleuchtet sei, „die einer hochstehenden innerirdischen Menschheit Wärme und Licht spendet“.
Vor allem Autoren wie Edgar Allan Poe, der Tarzan-Autor Edgar Rice Burroughs und Jules Verne – nehmen seine Idee in Werken wie „Arthur Gordon Pym“, den „Pellucidar-Büchern“ oder „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ auf.
Ebenso hatte Jules Verne, bevor er Die Reise zum Mittelpunkt der Erde schrieb, davon gehört und nicht zuletzt der russische Schriftsteller, Maler und Archäologe Nicholas Roerich (der den Roerich-Pakt initiierte, einen Vorläufer der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten). Er soll Kontakt mit Innererde gehabt haben, wovon ein Wandbehang zeugt, der aus einem Material ist, das es nicht auf der Erde gibt.
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In jüngster Zeit wurden diese Erkenntnisse durch eine Studie belegt, die im Journal of Science von den Geophysikern Jessica Irving und Wenbo Wu von der Princeton University zusammen mit Sidao Ni vom Institut für Geodäsie & Geophysik in China veröffentlicht wurde. Sie hat die Existenz von Bergketten und Ebenen bewiesen, die in etwa 650 Kilometer unter der Erdoberfläche verborgen liegen. Möglich wurde das durch die Auswertung seismischer Wellen, die beim schweren Erdbeben von 1994 in Bolivien (Stärke 8,2) aufgezeichnet wurden. Auch wurden Ozeane im Innern nachgewiesen die zwei Drittel mehr Wasser enthalten als die Ozeane auf der Oberfläche. Von daher liegt der Verdacht nahe, dass das Wasser auf der Erde nicht von Eiskometen stammt, sondern dass es aus dem Innern kommt.
Das hat zur Folge, dass das bisherige Modell vom Aufbau unseres Planetensystems so nicht stimmen kann. Unklar ist noch, ob die Zentralsonne im Innern (um die herum sich ein Vakuumgürtel befindet) künstlichen oder natürlichen Ursprungs ist.
Da die Pole große Öffnungen haben, kann Luft aus der Atmosphäre nach innen strömen.
Dadurch gibt es Wolkenbildung, sodass sich das Leben im Innern (meteorologisch gesehen) nicht vom oberirdischen unterscheidet. Auch macht es für einen Menschen keinen Unterschied, ob er auf der Oberseite der Erdkruste entlanggeht oder auf der Innenseite. Wohl aber vom Bewusstseinsgrad. Denn die Zivilisation im Inneren ist uns um Jahrzehntausende voraus. Sie lebt im Sein und nicht im Haben, kennt kein Geld, keine Kriege und keine Krankheiten.“(Übernommen aus einem Bericht Bericht von Lemar Peter vom 20. Juli 2021)
Interessant auch, dass man das Eindringen ins Erdinnere aufgrund der Polkrümmung kaum mitbekommt (siehe die Schilderungen von Richard Byrd bei seinem Flug vom 19.02.1947, zu denen ich in den nächsten Tagen nochmal etwas näher eingehen werde).
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Für mich ist diesen „Wissen“ ein erster guter Übergang zu den Erlebnissen von Leonardo da Vinci und später von Admiral Byrd zur Serie: „Versiegelte Welt und Vertuschungsaktionen“. Teil I und Teil II dazu, setze ich gleich noch in den Kommentar.
Ob was dran ist? Ja, wer weiß das schon? Aber spannend, ist es allemal. Als Kind habe ich die Bücher von Jules Verne verschlungen. Die Filme, die darauf folgten, fand ich nahezu alle grottenschlecht. Ich habe es ganz anders gelesen.
Es wäre zu früh, zum jetzigen Zeitpunkt irgendeine gesicherte Aussage zu den Vorkommnissen /Bränden in Los Angeles, des Rothschild Anwesens auf Lookout Mountain oder San Bernardino und Palm Springs machen zu können. Irgendwie wird Hollywood gerade zum Schauplatz dunkler Projekte. Wobei eben nicht vergessen werden darf, dass Brände, oft auch als Waldbrände bezeichnet, nicht selten einem doppelten Zweck dienen: Beweise vernichten und die Freigabe von Notfallmitteln auslösen.
Bevor wir aber in Spekulationen versinken: Erst einmal ein Beitrag aus Dezember 2023: Wir erinnern uns gewiss an das „schwarze Schneewittchen“…
Nach der jüngsten Entgleisung der Disney Company zu unseren deutschen Märchen, hat mir das Feld dieses Unternehmens in seiner Agitation keine Ruhe gelassen.
Und wie es halt so ist.., bei manchen Recherchen: Wenn man tiefer geht, wird es schmutzig. Allerdings werde ich an dieser Stelle nicht im Schmutz wühlen, sondern mir lediglich einen ersten kurzen Überblick zum Unternehmen Disney schaffen. Die „Konzernphilosophie“ wäre viel zu umfangreich, um sie mit wenigen Worten darzustellen.
Aber schauen wir doch mal wie sie so ticken, bei Disney & Co. Manches darunter ist dem einen oder anderen gewiss schon bekannt. Aber man darf es ja gerne unter den aktuellen Umständen wieder aufgreifen.
Nach Walt Disneys Tod (Dezember 1966):
Auf Walts Schreibtischen liegen Exemplare der Unternehmenszeitschrift „The Disney World“ sowie weitere Dokumente, darunter eine Notiz „zur Diskussion mit Card Walker und anderen“ über den „Fortschrittsbericht zum Disney World-Projekt“ (vom 8. September 1966). Fast vergessen in der Nähe ist eine maschinengeschriebene Seite mit dem Titel „TV-Projekte in Produktion: Bereit für die Produktion oder möglich für Eskalation und Story“. Es handelt sich um eine Liste möglicher Live-Action-Produktionen.
Ganz unten auf der Seite machte Walt mit seinem berühmten roten Fettstift die folgenden Notizen:
„Ron Miller –
2 Way Down Cellar
2. Kirt (sp) Russell
3. CIA – Mobley“
Lange Zeit schwebte über Walt Disney ( geb. 5. Dezember 1901, irischer Herkunft – der Name Disney selbst stammt ursprünglich aus Isigny-sur-Mer in Frankreich, seine dortigen adligen Vorfahren hießen d’Isigny oder Deisigni) – der Antisemitismus-Vorwurf.
Dazu muss man wissen: Mit Ausnahme von Walt Disney sind sämtliche Gründer der Hollywoodstudios Juden, deren Familien aus Osteuropa oder Deutschland stammen. Noch heute sind fast alle Studiobosse jüdisch, auch viele Produzenten, Drehbuchautoren und Komödianten, von Steven Spielberg bis zu Woody Allen.
Diese unhaltbaren Vermutungen über den 1966 gestorbenen Mann gibt es schon seit Jahrzehnten. Doch gab es zu keiner Zeit Hinweise darauf, dass Disney eine judenfeindliche Einstellung gehabt habe.
Aber irgendwas musste man doch in den Raum werfen. Und über bestimmte Vorwürfe gelangt man ja bekanntlich am besten ans Ziel. Kreative Wegbegleiter sprangen kurz vor der Ausstrahlung einer US-Doku (welche diese Vorwürfe so gern verankert hätte) Walt Disney zur Seite.
Der Historiker und Sozialkritiker Neal Gabler, Autor eines Buches über den Einfluss von Juden auf die Entstehung von Hollywood, sagte, er habe für ein Buch über Disney intensiv nach den Eigenarten des Filmproduzenten Walt Disney geforscht. Auch er hat keine Beweise gefunden, die den Vorwürfen stand gehalten hätten.
Lug, Trug und Diskreditierung – die Wege zum Erfolg
Während in Cannes der Rote Teppich eingerollt wird, soll in Hollywood einer ausgerollt werden: und zwar für die jüdischen Gründungsväter der Filmindustrie. Das Oscar-Museum plant eine Dauerausstellung. (Stand 2022).
Ein eigenes Reich, wie Gable es beschreibt, wie auch ein familiäres Netzwerk was schlussendlich die US-amerikanische Filmindustrie im Gegensatz zu Europa von Beginn an vertikal integriert. Produktion. Verleih und Kinos waren unter einem Dach vereint. Die Schmattes-Juden übertrugen Prinzipien, die sie aus der Textilproduktion kannten, auf den Film. Es war nicht Kunst, sondern Konfektionsware.
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Wer ist heute Chef von Disney?
Es ist Bob Iger. In gleicher Funktion leitete er den Konzern bereits von 2005 bis 2020. Nachdem sein Nachfolger Bob Chapek nach weniger als drei Jahren im Amt entlassen worden war, übernahm Iger Ende November 2022 erneut die Funktion als CEO von Disney.
Es dürfte nicht überraschen, aus welchen „Hause“ Iger stammt.
Iger wurde im Juni 2010 von US-Präsident Barack Obama zum Mitglied des President’s Export Council ernannt, einem Gremium, dass den Präsidenten in wirtschaftlichen Fragen beraten soll. Von 2011 bis September 2019 diente er außerdem im Board of Directors von Apple, wo er wegen der Konkurrenz der Streaming Angebote von Disney und Apple von seiner Position zurücktrat. 2012 wurde Iger in American Academy of Arts an Sciences gewählt.
Mit Igers Zukäufen von Pixar (2005), Marvel (2009), Lucasfilm (2012) und 20th Century Fox (2017) wuchs Disney über das Family-Entertainment-Reich hinaus.
Welche Zielgruppe hat Disney? Auch das ist nicht ungewöhnlich. Die Zielgruppe reicht von Kindern bis hin zu jungen Erwachsenen.
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Aus einer Studie geplaudert:
Mit beeindruckender Akribie belegt Neal Gabler in seiner Hollywood-Studie, „wie jüdische Emigranten ‚Hollywood‘ erfanden“
Die Geschichte der Film und Musikindustrie verläuft fast identisch. In beiden Fällen sind es Juden, die eine Erfindung des deutschen Göbels – den Phonografen und die Filmkamera (ebenfalls alles deutsche Erfindungen), zu einem Massenmedium machen.
Diese Geschichte Hollywoods beginnt und endet mit einem seiner einflussreichsten Protagonisten: dem aus armen Verhältnissen stammenden Adolph Zukor. Der 16-jährige Ungar jüdischer Herkunft, ließ damals alles hinter sich zurück, und ging nach Amerika…
Man könnte fast meinen, wenn alle Hollywood-Studios bis in die Vierziger von jüdischen Emigranten oder ihren Söhnen geleitet wurden, muss es einen Zusammenhang geben“
Hier fanden Unternehmertalente wie Adolph Zukor, der Gründer von Paramount, oder Universal-Vater Carl Laemmle die Leiter für ihren sozialen Aufstieg. Gerade weil sich die aus Mittel- und Osteuropa nach Amerika gekommenen Laemmle, Zukor, Mayer und Warner nach einem Logenplatz in der US-Gesellschaft sehnten, wurden sie amerikanischer als ihre neuen Landsleute.
In der Studiozeit waren allerdings nicht die Regisseure die kreativen Drahtzieher. Diese Rolle fiel den Bossen zu: „Sie legten die Ästhetik und Thematik ihrer Filme fest. Jeder ihrer Angestellten, vom Regisseur bis zum Kabelträger, setzte ihre Vision um“, so Gabler. Der autonome Künstler, der einem Film seine individuelle Handschrift verleiht, war in diesem System nicht gefragt.
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Zurück zu Walt Disney:
Als ein Reporter den Filmproduzenten fragte, ob es aufgrund des Erfolgs eine Fortsetzung geben würde, trug dieser bald darauf einen Zettel bei sich. Darauf die mahnenden Worte: „Man kann Schweine nicht mit Schweinen toppen! “ Heute vor 50 Jahren starb Walt Disney. Die Schweine-Anekdote gibt Raum für Interpretation – Es ist eben alles eine Sache der Auslegung.
Ich habe keine Ahnung, was Walts letzte Worte ( siehe oben) gewesen sein könnten oder was das Letzte war, was er jemals geschrieben hat – aber es ist offensichtlich, dass „Kurt Russell“ nicht die Antwort auf diese Frage ist.
Eines ist sicher: Da – nennen wir sie jetzt einfach: Matt, Ben und Noel – an dem Fall beteiligt sind, wird es keinen Donald Duck geben, der die Wahrheit sagt.
„Die sogenannten Kinderfilme und einige der Abbildungen sind auch alles andere als kindgerecht. Es gibt praktisch in jedem Disney Film Szenen, in denen das Wort ‚Sex‘ geformt wird, oder bei einigen sogar subliminale Bilder, die man bewusst nicht sehen kann, das UB kriegt es aber mit. Diese Filme sind rein zur Frühsexualisierung von Kindern da und tatsächlich der letzte Mist. Ich hab schon so viele Ausschnitte gesehen, wo Leute sich die Mühe gemacht haben, diese Szenen heraus zu schneiden und sie so langsam abspielen zu lassen, dass man es sehen kann. Minimaus wird oft so gezeichnet, dass ihr Körper einem Penis gleicht und in einem sehr frühen Schwarz Weiß Filmchen macht Mickey mit seinem Penis die Löcher in den Schweizer Käse.“
„Dann beschäftigst Du Dich besser nicht mit Ghandi“….
„Disney’s (Nach)Kriegs-Schauerpropaganda-Werke sind bekannt?“…
„Es gibt auch hinweise zu Kinderhandel und missbrauch, auch genau so wie zu Hollywood“….
Anfang Dezember des letzten Jahres habe ich einen ersten Versuch unternommen, uns einem nicht ganz uninteressanten Thema zu nähern. (Im Kommentar findet ihr den ersten Teil dazu, sowie einen Beitrag zur Antarktis).
Es ist nicht ganz einfach in Zeiten, wo bindende Imaginationen, die unsere Zivilisation zusammenhielten und ihr Sinn vermittelten,, immer mehr verblassen. Unser heidnischer Blick richtet sich auf die Helligkeit und Göttlichkeit der Natur. Mit einer etablierten Kirche an der Macht drängten sich Materialismus und Nihilismus auf, bestimmten zunehmend das Denken der Menschen. Doch diese Art der Weltsicht nährt die Menschen nicht und gibt ihnen auch nicht die notwendige Geborgenheit. Die Seelen hungern, sie brauchen Bilder und Geschichten, die ihr Sinn geben.
Daher greife ich auch immer wieder unsere ursprünglichen Traditionen und Werte auf.
Wir verstehen das Geschehen der Gegenwart nur, wenn wir um unsere Vergangenheit wissen. Wie sonst, sollen wir bestimmte Vorgänge der Gegenwart begreifen, Vorgänge, die uns zunächst unerklärlich erscheinen. Wie sollen wir etwas begreifen können, wenn wir uns selbst nicht kennen, weil wir von unserer „Seins-Welt“ immer mehr abgerückt (worden) sind?
Wie oft erklären wir etwas schlüssig, und bekommen dann die Frage gestellt: „Aber warum das alles?“ Nun, diese Frage ist berechtigt. Denn im Zuge der Umerziehung haben die Menschen ja auch verlernt Fragen zu stellen.
Wir bewegen uns in Zeiten eines heftigen Umbruchs. Das haben mittlerweile auch diejenigen begriffen, die bisher keine Fragen gestellt haben.
> Erst gestern machte das Vorhaben des zukünftigen US-Präsidenten die Runde. Ich bin mir fast sicher, auch hier geht es weniger um „geopolitische Interessen“ aus Gier, sondern vielmehr um historisch angelegte taktische Gründe. An dieser Stelle möchte ich kurz etwas näher drauf eingehen, zum besseren Verständnis:
Unter Grönlands Eis verbirgt sich so einiges. Wer den Film „Greenland“ kennt, weiß, hier befindet sich eine der bekanntesten Untergrund-Basen ( Camp Century). Ganz „zufällig“ haben hier NASA Wissenschaftler 30 Meter unter der Eisoberfläche die Überreste einer US-Militärbasis entdeckt. Dass diese Basis existiert, wurde erst 1997 (!) der Öffentlichkeit bekannt… Aufgrund diverser Probleme wurde das unterirdische System mit vielen Tunneln 1966 aufgegeben und stellt heute (angeblich) ein Umweltproblem dar.
Man wird es aus Sicherheitsgründen gewiss gut absichern, damit es für niemanden zugänglich ist. Es erklärt sich nahezu von selbst, dass diese Anlage um einiges älter ist.
> „Kriege“ werden vom Zaun gebrochen, die beim genauen Hinschauen immer nur einem dienlich sind.
> Traditionsunternehmen schließen, viele Standorte dienen nun der Kriegswaffenherstellung. (So auch in meiner Heimatstadt Görlitz)
> Neben gigantischen Windrädern, die wie Pilze aus den Böden schießen, entstehen kilometerlange unterirdische Stromtrassen (erleben wir gerade vor Ort) am Niederrhein.
> Wettermanipulation erfolgt in großem Stil, und das weltweit…
> Die Natur erfährt daraus großen Schaden, was nicht ohne Konsequenzen für die Menschen bleibt.
> Ein ganz bestimmter „Staat“ gilt als unantastbar und darf unter keinen Umständen kritisiert werden.
> Wir lesen nun immer häufiger von „Auserwählten“…
> Seit Jahrzehnten erfahren wir eine intensive Umerziehung, bis hin zur Umvolkung, ein Prozess, der nicht zuletzt die Ausrottung ganzer Volksstämme vorsieht.
Und was hat das Eine nun mit dem anderen zu tun? Nun, sehr viel. Und so abgedroschen der Spruch „Es hängt alles mit allem zusammen“ auch daher kommen mag, da gibt es nichts dran zu rütteln.
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Wer weiß davon schon?
Wer weiß schon, von der Stadt unter dem Eis und dem Kalten Krieg auf Grönland? Von unterirdischen Städten und dem Hauptquartier des Vatikans?
Wer weiß von diesen Stromtrassen, die man durchaus auch überirdisch hätte legen können, insofern sie überhaupt nötig sind. Landwirte sind entsetzt, weil auch die Bodenqualität nicht nur leidet, nein, es ist viel schlimmer, es wird dort keine Pflanze und kein Baum mehr wachsen. Und doch werden dieses Stromtrassen wie ein Netz entlang der Flüsse, Autobahnen und Tunnelanlagen ausgeworfen. Die Stromtrasse Nord A führt tatsächlich durch den Rhein und macht ganz merkwürdige „Abstecher“, vor allem an alten Festungen, Schanzen und so weiter…
Aktuell vernehmen wir ganz persönlich „hautnah“was sich „vor.., oder besser „unter“ uns“ abspielt. Das hat weniger mit der Stromtrasse zu tun. Da ist etwas anderes zugange. Zumindest konnten wir herausfinden, das unter unserem Haus ein Erkundungstunnel (Explorationstunnel) entlang führt. Und es rumpelt immer zur gleichen Zeit – so als wenn Weichen für einen Zug gestellt werden. Sie nennen es Sprengung im Zuge ihrer Erkundung. Wir empfinden es eher so, als wenn sich ein Bahnhof unter uns befindet. Die Auskünfte bei den Verantwortlichen dazu sind dürftig. Bürger versuchen sich einen „Reim“ drauf zu machen. Das Gebiet (ein ausgewiesenes Salzabbaugebiet) soll über die nächsten Jahre bis zu 3 Meter absacken.
Ja, und wer weiß schon von unterirdischen Magnetschwebebahnen, die längst im Einsatz sind? Also ein elektromagnetisch schwebender Zug in einer unterirdischen vakuumversiegelten Röhre? Gegenüberliegende Magnetfelder im Fahrzeug werden mittels eines supraleitenden Schleifenkabels erzeugt, das in etwa eine Million Amper Strom führt.“ (siehe hier auch Hyperloop Elon Musk)
Im Rückblick:
Wer weiß von Leonardo da Vinci’s Erlebnissen und den daraus resultierenden Prophezeiungen… ?
Wer weiß von… ? Ich könnte hier immer so weiter machen… Keine Sorge: Es gibt einen weiteren Teil.
Im ersten Teil dieser Reihe habe ich bereits einige Vorgänge und Ereignisse geschildert, und versucht etwaige Zusammenhänge so gut wie möglich darzustellen, Das gelingt nicht immer gut, ich weiß. Aber es ist auch ein schmaler Grat mit einem bestimmten Wissen, dass man kund tut, nicht als übergeschnappt oder gar verrückt dargestellt zu werden. Das ist im Übrigen auch die einfachste Methode, Dinge, die man nicht hören will einfach auszublenden, oder sie ganz einfach als falsch oder dumm zu deklarieren.
Es kann nicht ernsthaft in Frage gestellt werden, daß gigantische unterirdische Konstruktionsprojekte in vielen Teilen des Landes bereits in Arbeit sind. Warum? Und vor allem: Warum diese zwanghafte, paranoide Geheimhaltung von Seiten der Bundesregierung?
Eines der größten Projekte der globalen Schattenregierung in den letzten Jahrzehnten war der Bau zahlreicher strenger geheimer unterirdischer und unterseeischer Stützpunkte sowie geheimer Tunnel auf der ganzen Welt.“… Die Mehrheit der Weltbevölkerung weiß sehr wenig über dieses ehrgeizige Programm und weiß nicht, was unter Wasser und unter der Erde geschieht. Dies ist mindestens seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs der Fall.
Alles in allem scheint es deutlich, dass das Lebenserhaltungssystem der Erde absichtlich gestört werden soll.
Ich muss gar nicht so weit ausholen, um „sichere“ Quellen anzubringen. Dazu öffnet man ganz einfach die Seiten des weltweit digitalen Netzwerks und wird fündig.
Nun, es gibt so vieles was wir nicht wissen, nicht wissen sollen oder falsch vermittelt bekommen haben. Um sich ein einigermaßen klares , für einen selbst schlüssiges Bild machen zu können, muss man „graben“, tief graben. Erlebnisberichte sind vorhanden.
Im 13. Jahrhundert war es der Franziskanermönch Roger Bacon.
Im 15. Jahrhundert war es Leonardo da Vici – ein Rätsel seiner Zeit?
Im 20. Jahrhundert war es Admiral Byrd.
Dazu möchte ich allerdings einen dritten Teil eröffnen, um näher darauf eingehen zu können. Denn das ist dann richtig spannend.
Es gibt gewiss noch viele mehr, aber die meisten Berichte und Dokumente verschwanden, oder sie lagern in den Archiven des Vatikans, deren „Inhaber“ sich schon mal ganz gerne auf das alte Wissen berufen, von dem das gemeine Volke aber nichts wissen darf….
Fazit: Und es wird wieder das Volk sein, dass den Schmerz und das Leid dieses Umbruch zu ertragen haben wird.
Übrigens: Die Kelten glaubten, man bräuchte nur den globalen Plan der Erdstrahlen zu entdecken. Daher stellten sie Megalithe auf. Die Menhire waren waren radiästethische Apparate, so etwas wie Wünschelruten, Fühler, Sonden, elektrische Stecker, die an die Punkte gesteckt wurden, wo sich die tellurischen Ströme in verschiedene Richtungen teilten. Die Leys (Ley-Linien) bezeichneten den Verlauf der bereits identifizierten Ströme. Die Dolmen waren Kammern zur Kondensation der Energie, in den die Druiden versuchten mit geomantischen Mitteln den globalen Plan zu erschließen.
Denn wie die Tabula Smaragdina lehrt: „So wie es oben ist, so ist es auch unten!“
Es gibt da noch etwas, aber man ist nicht sicher, was es ist. Was es sein müsste, was der Tempel schon lange besagen würde, wenn man ihn nur zu lesen verstünden. Zumindest vermuten dies nur ein paar Rabbiner , die in Palästina geblieben sind. Sie vertrauen es den muslimischen Geheimsekten , den Sufis, den Isameliten, den Mutakallimun. Und von denen erfahren es dann die Templer.
Doch was mochte die Templer gehindert habe, ihr Wissen zu nutzen, nachdem sie das Geheimnis entdeckt hatten?
Aber wer weiß schon davon?
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Infotafel:
„Deep Underground Military Bases“ – sogenannte DUMBs sind offenbar seit den späten 1940er Jahren in Betrieb und es gibt angeblich Hunderte solcher Stützpunkte in fast allen Bundesstaaten des amerikanischen Festlandes – doch wie man über zahlreiche Analysen feststellen kann, gibt es diese Bauten auf etlichen anderen Kontinenten, auch in Europa.
Steven D. Kelley, ehemaliger CIA und NSA-Auftragnehmer, schreibt auf seiner Internetseite:
„Hochgeschwindigkeits-Rohrzüge verbinden tiefe unterirdische Militärstützpunkte. Steven D. Kelley und Phil Schneider haben Informationen zu Hochgeschwindigkeits-Antigravitationszügen vorgelegt, die die Deep Under Ground Military Bases der USA verbinden.
Phil Schneider, Geologie- und Bauingenieur für militärische Anwendungen, gibt an, dass es 1995 unter den USA 132 tiefe Militärbasen gab. Er gibt an, dass die Stützpunkte unterirdische Städte umfassen, die mit einem Hochgeschwindigkeits-Einschienenbahnsystem verbunden sind. Die durchschnittliche Tiefe dieser Städte von der Erdoberfläche beträgt 1,5 Kilometer.
Steven D. Kelley gibt an, dass vom Getty Museum in Los Angeles mehrere U-Bahn-Züge existieren, die mit Stützpunkten wie Edwards Air Force und Catalina Island verbunden sind. Er gibt an, dass U-Bahnen von einer zentralen Struktur ausgehen, wie ‚Speichen am Rad eines Fahrrad‘.
Elon Musks Visionen vom Hyperloop kommen Salters Idee schon sehr nahe, wenn auch die Geschwindigkeit noch nicht ganz dem einst angepeilten Ziel entspricht. Der Hyperloop ist eine Mischung aus Magnetschwebebahn und Luftkissenfahrzeug, denn es gleitet in einer weitgehend luftleeren Röhre auf Luftkissen mit nahezu Schallgeschwindigkeit, das entspricht rund 1000 km/h.
Von den heiligen drei Königinnen auf der Görresburg
Am 6. Jänner gehen die drei heiligen Könige von Haus zu Haus, um Segen zu bringen. Wie in den vergangenen Jahren waren wir nicht zugegen, und die Sternsinger hinterließen uns eine Nachricht.
Gerne hätten wir ihnen ebenfalls eine Nachricht zukommen lassen.
Denn wer weiß schon, dass sich diese drei heiligen Männer von den viel ursprünglicheren „drei heiligen Frauen“ ableiten?
Die drei heiligen Frauen wurden im keltischen Brauchtum „ Ambeht, Borbeht, Sonnbeth“ genannt. Da sie und ihre Kraft auch durch die Christianisierung nicht verdammt werden konnten, wurden sie umbenannt in: Katharina – Barbara – Margarete. In folgendem Spruch werden sie beschrieben:
„Katharina mit dem Radl (stellt des Jahresrad dar)
Margarete mit dem Wurm (stellt den Drachen, urweibliches Prinzip, dar)
Barbara mit dem Turm.“
Erst durch die Christianisierung wurde aus diesen drei starken, mächtigen Frauen, die die Gesamtheit des Universums darstellen, die zurückgehen auf die dreigestaltige Göttinnen-Verehrung, die männliche Version mit den drei Königen.
Wenn wir die Zeichen, die die „heiligen drei Könige“ heute noch an unsere Türen malen, mit geschärftem Blick betrachten, erkennen wir, dass die „Göttinnen“ noch immer wirken:
K(atharina) + M(argarete) + B(arbara). Als urweiblichen Segenszeichen sind sie uns erhalten geblieben. (C + M +B).
Der Schlüssel zum Verständnis liegt in der Sprache, einer Zahl und gewissen Farben. Wer sich näher damit beschäftigt, dem werden die Augen geöffnet, auf welche Weise seit Jahrhunderten das göttlich Weibliche in unserem Sprachraum verdrängt, versteckt und verborgen wurde.
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Wir haben die drei heiligen Frauen besucht. Die weiblichen Gottheiten unserer heidnischen Vorfahren.
Weit zurück führt der Weg in die Zeit, als Matronen noch Göttinnen waren. In Stein verewigt und unter dem Wort Matronae zusammengefasst wurden die Göttinnen von römischen Legionären. Doch der Kult von drei segenspendenden weiblich-göttlichen Wesen ist viel älter und führt bis in graue Vorzeiten und zu den Naturreligionen zurück.
Bis heute besuchen die Menschen diesen Kultplatz und legen ihre Gaben nieder. Der Weg war im Schneegestöber schon recht beschwerlich. Doch schließlich war es ein ganz besonderer Moment, als wir dann bei den Göttinnen am Heidentempel eintrafen.
Damals wie heute:
Besonders zu den Sonnen- und Mondfesten machten und machen sich die Menschen oftmals auf den weiten Weg, um diese heiligen Stätten zu besuchen. Von Zuhause bringen sie dann Gaben für die Göttinnen mit. Diese „Mitbringsel“ können als Geschenk gesehen werden, aber auch als Bitte an die Göttinnen, diese Gaben zu schützen und reichlich wachsen zu lassen. Den drei Frauen wurden vorwiegend Birnen und Äpfel (meist als Granatäpfel abgebildet) in den Schoß gelegt. Zusätzlich sind Ähren, Pinien, Kräuterkästchen und Schweinsköpfchen als Opfergaben dargestellt. Alle Attribute haben Fruchtbarkeitscharakter, wobei besonders Äpfel und Birnen weibliche Ursymbole sind, die Leben, Sterben und Wiedergeburt versinnbildlichen.
Wohl behütet im Mutterschoß
Aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen und unabhängig voneinander ist die Verehrung einer göttlichen Urmutter nachweisbar. Aus dem Schoß dieser Großen Göttin stammen alle Götter und Menschen und alles Sein im Himmel und auf Erden. Diese göttliche Urahnin gebiert aber nicht nur aus ihrer Lebensmitte das Leben, sondern behütet und beschützt es und nimmt es schließlich wieder in ihren Schoß auf. Sie ist Mutterschoß und Mittelpunkt, in dem Leben, Tod und Wiedergeburt zusammenfließen.
Ich höre Dich
Drei-Frau
vom Feenhügel
am Kranichquell,
im Tal höre ich Dein Lied,
Deine süße, milde Melodie.
Singe, singe weiter.
Heute,
morgen,
noch übermorgen…
Deine Tod-Melodie,
Deine Trost-Melodie,
Meine. (Sigrid Kisters-Hartung)
Nach der Christianisierung lebten die heidnischen Matronen in der Volksfrömmigkeit weiter.
Im frühen Christentum wurden die alten Kultplätze weiter von den Menschen besucht. So gab Papst Gregor der Große um 600 die Anweisung, die Heidentempel nicht zu zerstören sondern in christliche Kirchen umzuwandeln. So stehen die Kirchen an den Kraftplätzen der Götter und Göttinnen. Auf dem Land haben Dorfkirchen, Kapellen, Bildstöcke und Wegekreuze die ehemaligen heidnischen Heiligtümer ersetzt, In der Geisterwelt leben die Matronen als drei unnahbare Juffern weiter. Als geheimnisvolle Lichtgestalten spuken sie an den alten Matronenplätzen, an Quellen und Flüssen.
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Rückblick:
Die Rauhnächte liegen zwischen der Wintersonnwende, dem 21. Dezember “Sie verkörpern den Übergang vom Chaos in die Ordnung.
Zwölf Raunächte! Davon treten die 3 großen hervor: Die Wintersonnenwende, die Heilige Nacht und die Nacht zum Dreikönigstag, auch Perchtentag genannt. In manchen Traditionen beginnen die Raunächte schon am 5. auf 6. Dezember.
Zwischen 2 Jahreszyklen ist eine spirituelle Auflösung und Neuerschaffung nötig, deshalb die Durchlässigkeit der Welten in dieser Zeit wichtig. Im Schoß der Erde regieren eigene Gesetze, Zerstörung und Neuwerdung sind nicht mehr zu trennen. Die alten Substanzen werden zu Bausteinen des Neuen.
Nacht der Mütter
Die „Zwölften“ hießen ursprünglich „Mütternächte“. In Altengland wurden die Tage und Nächte vom 21. – 24. 12. als „Modranight“ = Nacht der Mütter bezeichnet In Böhmen soll die Hl. Nacht ebenfalls „Mutternacht“ heißen und die folgenden Nächte „Unternächte“.
Eine alte Frau aus Graubünden erzählt Luisa Francia, dass die „Zwölfer“ ursprünglich die Zeit war, die aus der Differenz vom alten Mondjahr zum Sonnenjahr entstanden ist. Dies wird vom Taschenwörterbuch der österr. Volkskunde, Band II, bestätigt: „Die Überbrückungsfrist vom
alten Mondjahr mit 354 Nächten und dem julianischen Sonnenjahr mit 365/366 Tagen bezeichnet man als „Zölften“ oder Zwölfernächte“.
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Sophia Lange Als Matronen noch Göttinnen waren
Ziriah Voight „Ritual und Tanz im Jahreskreis die Bedeutung der Rauchnächte
Heide Göttner-Abendroth
Auszug aus einem Artikel von Veronika Lamprecht, in der Zeitschrift „APFEL“ erstmals im Dez. 2010
Unser keltisches Erbe von Inge Resch-Rauter,
Der 6. Jänner ist der Tag der Frau Holle, der Percht, der Großmutter Erde
Und in Anlehnung zu diesem Beitrag noch auf ein Wort zum Berchtelis – oder Berchtoldstag:
Denn ehe die heiligen zwölf Tage zu Ende gehen, kommt noch einmal die Urgöttin, die Percht oder Frau Holle zum Zug.
„Der Berchtoldstag hat einen heidnischen Ursprung und verweist auf die altgermanische „Perchta“, die es bis in die Märchen der Gebrüder Grimm als „Frau Holle“ geschafft hat. Mit ihr kommen wiederum die Seelen der Verstorbenen auf Besuch. Für diese legte man einst, etwa in Ostpreußen, extra Holz in den Ofen, damit sie nicht frieren, man setzte ihnen, wie heute noch im Erzgebirge, ihre Lieblingsspeisen vor. Bei den Bauern schlief vielerorts die ganze Familie auf Stroh, dass man auf dem Fußboden in der Stube ausgebreitet hatte, und überließ den Geistern oder Engeln die Betten.
Die Frau Holle, die Percht, schaute auch, ob das Haus in den heiligen Tagen tadellos sauber und aufgeräumt war und ob während dieser geweihten Zeit die Arbeit ruhte und kein Rad sich drehte, weder das Spinnrad noch das Wagenrad. Nicht einmal das unnötige Rühren in den Töpfen mochte sie dulden. Denn in den Zwölfernächten sollen die Menschen innehalten, ihren Geist in die Tiefe versenken und deren Geheimnisse ausloten. Nur in der Stille der Raunächte ist das möglich.
Danach fing die normale Arbeit wieder an. Für die Frauen war es vor allem das Spinnen, Garnhaspeln, Sticken und Stricken. Das ist die Arbeit, die in der dunklen Jahreshälfte , beim flackernden Licht des Kienspans zwischen Michaelis (29. September) und Lichtmess (2. Februar) in den Spinnstuben getan werden musste. Dabei wurde erzählt – kein Geheimnis blieb unaufgedeckt – es wurde gesungen, gescherzt und mit besuchenden Burschen geflirtet.
Die Holle, die Frauengöttin, war oft mit dabei. Sie ist nämlich auch eine Spinnerin. Sie spinnt die Gedankenfäden der Menschen zu dem, was deren Schicksalsgewebe wird. Sie schaut auf die Spinnerinnen, auf die Hausfrau und das Gesinde, ob sie fleißig sind, und bestraft die faulen Spinnerinnen mit Unglück.“
Wir erinnern uns: „„Kikeriki, kikeriki, die Pechmarie ist wieder hie“ …
Bald löst die schöne Lichtgöttin die dunkle, schwarze Göttin ab, die als Percht den Winter beherrschte. Die Germanen und nordischen Völker feierten die Ablösung, das heute noch bekannteste Fest ist das keltische Imbolc.
(siehe Beitrag im Kommentar).
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Quelle:
in Teilen übernommen von Wolf Dieter Storl – Magie der Sonnenwenden
steht der riesige Lichterbaum des Sternalls vor uns.
Er leuchtet uns auch auf dem Pfade
zum neuen Jahr“
(Herbert Fritsche)
Von Wintergeistern, Raunächten, Narrenfesten, einemHeidenlärm., drei heiligen Frauen und dem Blick voraus – zum Frühlingskreis
Es war einmal …, auf ein Wort zum Abschied des Jahres
Heidenlärm zur Jahreswende – was hat es damit auf sich?
Die Zeit der heiligen Nächte von Weihnachten bis in den Januar hinein ist die Übergangszeit vom alten zum neuen Jahre. Es ist eine besonders ausgezeichnete Zeit, voller geheimnisvollen, segenwirkenden, aber auch verderblichen Zaubers und deshalb erfüllt von Sitten, zu denen von der Steinzeit bis auf die jüngste Vergangenheit alle Zeiten beigesteuert haben.
Der Jahreswechsel stellt den zweiten Höhepunkt unseres winterlichen Sonnenwendfestes dar. Am 31. Dezember wird gefeiert! Übermütig, feuchtfröhlich und ausgelassen.
Am 6. Januar erfolgt dann der dritte Höhepunkt des Wintersonnenwendfestes: Am 6. Jänner gehen die Heiligen drei Könige von Haus zu Haus, um Segen zu bringen. Wer weiß, dass diese drei Heiligen Männer sich von den viel ursprünglicheren „drei heiligen Frauen“ abgeleitet haben? Die drei heiligen Frauen wurden im keltischen Brauchtum „ Ambeht, Borbeht, Sonnbeth“ genannt. Da sie und ihre Kraft auch durch die Christianisierung nicht verdammt werden konnten, wurden sie umbenannt in: Katharina – Barbara – Margarete. In folgendem Spruch werden sie beschrieben:
>„Katharina mit dem Radl (stellt des Jahresrad dar)
> Margarete mit dem Wurm (stellt den Drachen, urweibliches Prinzip, dar)
> Barbara mit dem Turm.“
Erst durch die Christianisierung wurde aus diesen drei starken, mächtigen Frauen, die die Gesamtheit des Universums darstellen, die zurückgehen auf die dreigestaltige Göttinnen-Verehrung, die männliche Version mit den drei Königen.
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Nach der Jahreswende folgt also eine stille Zeit. Wir müssen uns einleben in das neue Jahr und einfühlen in die Befürchtungen und Verheißungen. Die im alten Jahre gestellten Schicksalsfragen haben, vor allem in der Neujahrsnacht, ihre Beantwortung gefunden. Waren unsere Fragen richtig gestellt, und sind die Antworten richtig gedeutet worden? Unter diesen Zukunftsgedanken treten wir ins neue Jahr ein und verhalten uns wartend und still.
So sind die Menschen der germanischen Stämme zu allen Zeiten in den ersten Wochen des neuen Jahres gar still und in sich gekehrt gewesen.
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Zum Ende eines Jahres veranstalteten die Germanen Feuerzeremonien. Somit geht auch die Tradition des sogenannten Silvesterfeuers auf die Germanen zurück.
An diesem Abend beginnt eine weitere Raunacht. Wohnräume und Stallungen werden geräuchert. Anschließend versammelt man sich zur inneren Rückschau. Daraufhin folgt das Abendessen. Die Zeit bis Mitternacht vertreibt man sich nach alter Sitte mit dem „Losen“, also dem Erforschen der Zukunft. Bleigießen gehörte zu den Losbräuchen und ist bis heute beliebt.
Und warum spricht man dann vom Heidenlärm?
Dass es an Silvester kracht, geht auf heidnische Gebräuche zurück. Feuerwerk und Glockengeläut um Mitternacht stammen noch aus dem vorchristlichen Glauben.
Und deshalb wird viel Lärm gemacht: Der Heidenlärm soll böse Geister fernhalten, denn zur Jahreswende öffnen sich die Tore zwischen den Reichen der Lebenden und der Toten. Daher schlug man mit Schellen und Peitschen. Zudem zündete man Holzräder an, die dann über die Wege rollten, um böse Geister mit viel Licht und Krach zu vertreiben. Ungeliebte Vorfahren mit „bösem Geist“, also schlechtem Charakter, die zu Lebzeiten zum Beispiel besonders gehässig, gewalttätig oder gierig gewesen waren, sollten somit an der Teilnahme an den Feierlichkeiten und eventuellen Störungen derselben gehindert werden.
Die Feuerfeste zum Jahreswechsel gehen auf die Germanen zurück.
Erst im Jahr 1582 ergab sich die namentliche Assoziation des Jahresendes mit „Silvester“ (dt. Waldmensch, von lateinisch silva Wald).
Auch wenn der Name auf einen kirchlichen Ursprung schließen lässt, reichen die Wurzeln der Jahresendfeiern viel weiter zurück. Dass wir heutzutage das Neujahrsfest mit dem Namen Silvester in Verbindung bringen, geht auf Papst Silvester I. zurück, der am 31. Dezember 335 n. u. Z. starb.
Bekannt sind auch die ausschweifenden Feierlichkeiten mit denen die Römer das neue Jahr begingen.
Doch das Anzünden von Feuerwerk zum Jahreswechsel hat unbestritten seine Wurzeln in germanischen Brauchtümern.
Dem Ursprung nach, nimmt die Feier zum Jahreswechsel ihren Beginn zur Wintersonnenwende. Im germanischen Volksglauben ist das dann auch die Zeit, wenn Odin /Wotan mit seinem wilden Heer durch die Lüfte saust. Die Dunkelheit und den Schrecken der Nächte versuchte man mit Lärm und Feuer zu vertreiben.
Später, Im Mittelalter benutzte man dann Pauken und Trompeten, in der Renaissance schoss man mit Böllern, Gewehren und Kanonen. Heute sorgen unsere Feuerwerkskörper für den Lärm, aber für ein einzigartiges Spektakel. Die ersten Feuerwerke wurden bei Hofe in die Luft geschossen. Später durfte das gesamte Volk das neue Jahr mit den Himmelsraketen begehen.
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Bedeutungsvoller als die Feuerzeremonien zum Jahresende und die Tage des stillen Januar, ist der Tag der Lichtmesse ab dem 2. Februar.
Mit diesem Tage beginnen die Feiern, welche die Germanen seit der Bronzezeit abhalten, um das ihrige beizutragen, der langsam zunehmenden Kraft des Lichtes zum Siege zu verhelfen. Dabei ist nicht an die Verehrung eines Sonnengottes zu denken, sondern der Sonne schlechthin, von der alles Leben und Gedeihen aus der Erde abhängig ist.
Seitens des Christentums wurde auch hier der Versuch unternommen, diese altheidnische ersten Sonnenfeier aus dem Gedächtnis der Menschen zu löschen, indem der Klerus selbst eine Lichtfeier an ihre Stelle setzte. In den Tempeln wurden die Kerzen vom Priester geweiht, und die Gemeinde zog Marienlieder singend um das Gebäude.
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Werfen wir einen Blick voraus – der Frühlingskreis
Doch wenn auch dieses altgermanische Sonnenfest, von christlicher Begehung überdeckt, haben sich an diesem Tag der Lichtmesse die Menschen ihren Brauch erhalten, der wohl in ähnliche ferne Vergangenheit zurückführt wird, wie die alte Sonnenfeier.
So übte noch über eine lange Zeit in Groß-Berndten die Bauersfrau( zuweilen noch heute) den Zauber, dass sie einen Wagenreif auf den Hof legt oder auch wohl nur einen Kreis auf dem Hofe zieht und das Futter für die Hühner dort hinein streut. Dieser Brauch gibt die Gewissheit, dass die Hühner das ganze Jahr hindurch in das Nest und nicht abseits ins Heu oder Gras legen.
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Ich halte es an dieser Stelle wie Schiller, und wünsche euch keinen „guten Rutsch“, sondern vielmehr alles erdenklich Gute für das neue Jahr!
Gut zu wissen: Der Wunsch „Guten Rutsch“ oder „Einen guten Rutsch ins neue Jahr!“ ist etwa ab 1900 im deutschsprachigen Raum zu hören. Möglicherweise geht er auf das jiddische Wort «rosch» zurück, was «Anfang» bedeutet.
Hans Weigel schrieb in seinen Leiden der jungen Wörter (1974): »Schiller hat Goethe keinen guten Rutsch gewünscht, Liszt hat Wagner keinen guten Rutsch gewünscht, auch in den Briefen Rilkes an seine Freifrauen, Gräfinnen und Fürstinnen fehlt jede Andeutung des glückhaften Rutschens in die neuen Jahre.«
Seit dem 6. Jahrhundert begeht die Kirche jedes Jahr am 28. Dezember das »Fest der unschuldigen Kinder«. Es erinnert an jenen Tag, an dem laut der Bibel König Herodes die Kinder von Betlehem töten ließ – in der Hoffnung, dabei auch Jesus zu erwischen, den er als Konkurrenten ansah (siehe Mt 2,13-23).
Es ist ein weiterer Feiertag, der von der Kirche seit dem 6. Jahrhundert gefeiert wird, aber heute fast vergessen ist: der Tag der unschuldigen Kinder am 28. Dezember. Dieser Tag soll an die – historisch nicht belegbare – Tötung aller bis zu zwei Jahr alten männlichen Kinder in Bethlehem erinnern, welche Herodes angeordnet hatte. Der böse Herrscher, der von den Weisen aus dem Morgenland gehört hatte, dass ein neuer König geboren worden sei, fürchtete einen Konkurrenten, de ihn auf dem Thron ersetzen würde. Er hoffte, mit den grausamen Maßnahmen auch den Jesusknaben zu erwischen. Aber Jesus entkam, er befand sich inzwischen mit der heiligen Familie und ihrem Esel auf der Flucht nach Ägypten.
Daher gibt auch diesen Brauch, an diesem Tag die Esel gut zu füttern, oder, wenn man ihnen begegnet etwas Leckeres ins Maul zu stecken.
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Nun zur Geschichte hinter der Geschichte:
Herodes der Ältere („der Große“) lebte um Christi Geburt. Obwohl Herodes kein Jude war, ernannte ihn der römische Kaiser Augustus 37 v. Chr. zum König von Judäa. Mit dem Status eines Königs von Kaisers Gnaden führte er den Titel „Bundesgenosse und Freund des römischen Volkes“ (socius et amicus populi Romani) . Als überragende Herrscherpersönlichkeit führte Herodes den jüdischen Staat zu einer politisch-militärischen Machtstellung, die von den Römern anerkannt und von den Nachbarvölkern respektiert wurde. Von glühendem Ehrgeiz und krankhaftem Misstrauen besessen, beherrschte er das Land durch Spionage, Denunziation und Bluttaten. Er ließ sogar acht Familienmitglieder ermorden. Als sich die Magier nach dem neu geborenen König der Juden erkundigten „erschrak er“ und gab den Befehl zum Kindermord. Der Evangelist Matthäus, der die Begebenheit als einziger überliefert, sieht sich an das Prophetenwort erinnert: „Rahel weinte um ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn sie waren dahin.“ (
Herodes trachtet dem neugeborenen Jesuskind nach dem Leben, weil er seine eigene Herrschaft bedroht sah. Als brutaler Kindermörder von Bethlehem ist er deshalb in die Geschichte eingegangen.
Der Archetypus des Kinderfressers, der alte Saturn, findet in dieser Sage wieder einmal Ausdruck. Wir finden hier den Ursprung jenes Werkzeuges, das Kronos Saturn von da ab immer bei sich führen wird. Dieses Gerät wandelt sich dann später zu jener (größeren) Sense, die wir in der Gestalt des Todes (im Mittelalter) auf tausenden von Abbildungen vorfinden.-
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Infotafel:
Kronos, der die Königswürde über das Göttergeschlecht der Titanen durch den Frevel an seinem eigenen Vater erlangt hatte, muß jetzt fürchten, daß einer seiner Söhne denselben Frevel an ihm begehen wird. Und er hat Angst. Er will nicht die Herrschaft verlieren. Deshalb tut er etwas ganz ähnliches wie das, was bereits sein Vater Uranos an seinen Kindern getan hatte. Er schafft die Kinder beiseite. Hatte Uranos sie noch in die finsteren Tiefen der Erde verbannt, so entscheidet sich Kronos für etwas ganz ähnliches:
„Darum ließ er nicht ab, zu wachen und stellte den eigenen
Kindern nach und fraß sie zu Rheas unsäglicher Trauer“
Sobald sie auf die Welt kamen, sobald sie den Schoß der Mutter verlassen hatten, fraß er sie auf! Kronos ist jetzt wieder an der Stelle, an die ihn bereits sein Vater Uranos verbannt hatte: Unter der Erde.
Ich erwähne diese Geschichte dazu deshalb hier so ausführlich, weil in ihr jenes Motiv deutlich wird, das dem Saturn noch 2500 Jahre später anhaften wird: Er frisst seine Kinder!
Unser Bild zeigt, daß es einen Strang von Archetypen gibt, der durch die Jahrhunderte hindurch sich gleichsam als universales Muster durch das Leben der Menschen zieht. Dieser Strang oder dieses Bündel der Archetypen zieht sich durch die kulturellen, mythologischen, religiösen Bilder ganz ebenso wie durch die realen Handlungen und durch die Träume, Hoffnungen und Sehnsüchte der Menschen.
Diese Archetypen nützen sich niemals ab.
Die bisher erzählte Geschichte ist gleichsam die erste Fassung des Auftretens von Kronos-Saturn, denn Hesiod (ca. 700 v.Chr.) war der erste, der systematisch die Genealogie des griechischen Götterhimmels zusammengetragen und in seiner „Theogonie“ aufgeschrieben hat.
Für uns ist diese Geschichte aus mehreren Gründen wichtig: Will man eine Seelengestalt zu erfassen versuchen, so hilft es, die Geschichten, die sich um ihren Hintergrund ranken, erzählt zu bekommen. Weiß man um diese Geschichten nicht, so bleiben die einzelnen Versatzstücke („Sichel“, „Kinderfressen“ usw.) blass und sind nur noch angsteinflößend.
„Nach einem abweichenden Bericht war Kronos kein grimmiger Tyrann, sondern ein gütiger Herrscher, der in einem gesegneten goldenen Zeitalter regierte; nach seiner Absetzung wurde er Herrscher über die Inseln der Seligen im westlichen Ozean. Diese Darstellung verknüpft Kronos mit Saturn, dem römischen Gott, mit dem er gleichgestellt wurde.“
Kronos wird damit in der Tat zu einer eigenartigen Doppelgestalt: Auf der einen Seite ein milder König, unter dessen Herrschaft Milch und Honig fließen auf der anderen Seite ein Griesgram, der seine Kinder verschlingt.
Und wer war Herodes?
Er war der König Judäas, aber auch Samarias und der Küstenstädte. Neben Juden waren seine Untertanen Samaritaner, Syrer, Griechen und Menschen anderer Herkunft. Sein Königtum hatte Herodes allein Rom zu verdanken, von dessen Senat er im Jahre 40 vor Christus als König eingesetzt wurde.
Wegen ungeklärter Zuständigkeit schickt Pilatus Jesus zur Prüfung des Falles an die jüdische Autorität in Gestalt des Tetrarchen Herodes Antipas. Herodes verhört Jesus, treibt seinen Spott mit ihm und sendet ihn wieder zurück zu Pilatus, wo er endgültig zur Kreuzigung verurteilt wird.
Unter Herodes besetzten die Sadduzäer die wichtigsten Ämter…
Wer sind die Sadduzäer?
Die Sadduzäer passten sich teilweise der Lebensweise der Römer an. Sie waren die mächtigste jüdische religiöse Gruppe zur Zeit von Jesus Sozial kamen sie vor allem aus der Oberschicht: Großgrundbesitzer, Tempelpriester, Höflinge, Kaufleute. Viele von ihnen waren im Hohen Rat. Sie hatten alle gemeinsam, dass sie wohlhabend waren und ihren Besitz und ihre Macht bewahren wollten.
Jesus sprach dazumal (unter anderem in Bezug auf das Brotbacken)!:„Hütet euch vor dem sadduzäischen Sauerteig mit seiner Lehre und Lebenseinstellung“.
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Peter Orban Saturn und Die Macht des Schicksals
Helga Maria Wolf. Weihnachten Kultur & Geschichte. Wien – Köln – Weimar 2005)
Wolf Dieter Storl- Magie der Sonnenwenden
(Grant und Hazel: Lexikon der antiken Mythen und Gestalten, München 1980, S. 252)
Was hat es wohl auf sich, mit diesem Tag, und mit einem Trinkgelage, dass oft scherzhaft „Stephans Steinigung“ genannt wird? Dazu müssen wir ein wenig im Geschichtsbuch blättern, und dort auf alte Schriften zurückblicken.
Stephanus gehört zu den ersten Christen und lebt in Jerusalem. Er ist ein Mann, über den sich viele Juden ärgern. Denn er hält wenig vom Tempelkult und einer sklavischen Befolgung der Tora. Stattdessen verkündet er die frohe Botschaft Christi.
Sein Bekenntnis wird ihm zum Verhängnis
So gewinnt Stephanus viele Juden für die christliche Urgemeinde – und zieht den Zorn der Juden aus der Synagoge auf sich. Sie berufen schließlich eine Volksversammlung ein, vor der er sich verantworten muss.
In einem Heiligenbuch heißt es: „Nun hält Stephanus eine glänzende Rede vor dem Hohen Rat. Er beschämt darin auch die geschultesten der gelehrten Gesetzeslehrer. Er beweist ihnen die Halsstarrigkeit des auserwählten Volkes, das die Gnadenführung Gottes nicht erkannt hat“
Stephanus gibt vor dem Hohen Rat die ganze Geschichte des Volkes Israel wieder – von den Patriarchen über Moses bis zu Jesus. Seine Rede ist einer der längsten Monologe, der in der Bibel zu finden ist.
Wegen seines Bekenntnisses zu Jesus wurde Stephanus vom Hohen Rat (Sanhedrin) zum Tod durch Steinigung verurteilt. Die Vollstreckung fand außerhalb des Tores der Stadt Jerusalem statt. Er ist somit der erste Märtyrer, der Erzmärtyrer.
Im frühen Mittelalter wurde sein Tag mit Völlerei und Trinkgelagen – der sogenannten Stephansminne – gefeiert.
Karl der Große schritt ein und verbot das maßlose Zechen, allerdings mit wenig Erfolg.
Der Völkerkundler Lutz Mackensen schriebt dazu: „Es war also damals verbreitete Sitte, den Namen Stephan beim Trunk. ja sogar in der Trunkenheit auszurufen. Wir haben hier die ursprüngliche Form des christianisierten Minnetrunks vor uns, wie er aus vorchristlicher Zeit bekannt und beliebt war: Beim Gelage wurde das Gedächtnis eines besonders in Ansehen stehenden Heiligen (statt des einstigen Gottes) getrunken“.
Das Gelage zu Ehren des heiligen Stephanus führt die zur Julzeit gefeierten Sauforgien der Wikinger und anderer Heiden weiter.
Die Frage ist, welcher Gottheit das Trinken vorher geweiht war. An diese Stelle tritt nun der dritte der großen Götter des Nordens „Freyr“.
Er gehört zu dem friedlichen Göttergeschlecht der zaubermächtigen Wanen und waltete als Himmelsgott über Regen und Sonnenschein und damit über den Pflanzenwuchs auf der Erde. Er ist ein Gott des Friedens, der sein Schwert abgibt und – zur Julzeit – keine Waffen duldet. Daher wurde er auch geliebt von Göttern und Menschen, und man rief ihn um Frieden und Wohlstand an.
Seinen Anhängern erschien Freyr als ein schöner Jüngling, hoch zu Ross. Ein prächtiges Schwert war um seine Lenden gegürtet, ein Helm von einem goldenen Eberbilde überragt, überdeckte sein Haupt. Zu Beginn des Frühlings wurde sein Bild wie das der Nerthus in Deutschland durch die Lande gefahren, eine Priesterin hatte neben dem Gotte Platz genommen und lenkte den Wagen. Man glaubte, dass der Gott auf seinem Umzuge die Erde aus seinem Winterschlaf erwecke und zu neuer Fruchtbarkeit segne.
Mit der Christianisierung wurde Freyr durch Stephan, den Schutzpatron der Kutscher und Pferdeknechte, ersetzt. Den Überlieferungen nach wurde Stephanus (wie oben beschrieben) gesteinigt, und so wurde er auch der Schutzpatron der Maurer.
Sitten und Bräuche bis zum heutigen Tag:
In dem heiligen Erzmärtyrer lebt er als Pferdepatron weiter. Und daher findet mancherorts am 26. Dezember der sogenannte „Stepahnus-Ritt“ statt, ein Umritt über Feld und Flur mit kirchlichem Segen. Oder man ritt wie in Kärnten im Levanttal zwölf oder fünfzehnmal um die Kirche herum um die Wette.
Auch werden vielerorts immer noch die Pferde von den Priestern im Kirchhof an dem Tag gesegnet , und auch der Hafer, den die Rosse so gerne fressen, erhält den priesterlichen Segen.
In den (ehemaligen) östlichen Provinzen Deutschlands und in Teilen Polens werden Geistliche am Stephanstag, in Erinnerung an die Steinigung des ersten Märtyrers, mit Erbsen beworfen.
Außerdem wurden an diesem Tag die Pferde zur Ader gelassen, das Lecksalz gebenedeit und ein Zweig Kreuzdorn in die Tränke gelegt.
An dem Tag des heiligen Stephanus wird auch das Wasser geweiht und in heilendes „Stephanus-Wasser“ verwandelt; dass auch den Rossen zugute kommen.
Auch Flaschen mit weißem und rotem Wein, den Gläubige in die Kirche bringen, erhalten den kirchlichen Segen, schließlich ist er wichtig für die Stephansminne.
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Quelle
Wolf Dieter Storl – Magie der Sonnenwenden
Walhall die Götterwelt der Germanen – Doepler & Ranisch
Giebel Marion – das Geheimnis der Mysterien
Klein Diethard H – Wetterregeln, Bauernweisheiten und alte Bräuche